A 14: Sanierung der Eldetalbrücke

Grabow – Nachdem gestern (15. Juli 2019) auf der Autobahn A 14 zwischen den Anschlussstellen Grabow und Ludwigslust der mit Kakao beladene Anhänger eines Lastkraftwagen in Brand geraten ist, dauern die Reparaturarbeiten an. Deshalb bleibt die Strecke in Fahrtrichtung Schwerin aus Gründen der Verkehrssicherheit weiterhin vollgesperrt.

„Der Unfall ereignete sich auf der Eldetalbrücke zwischen den Anschlussstellen Grabow und Groß Warnow und wurde von den Einsatzkräften vor Ort zügig unter Kontrolle gebracht. Das benötigte Löschwasser und die Rückstände der Ladung füllen nun jedoch die Regenrückhaltebecken und die Leitungssysteme der Brücke“, erklärt Ronald Normann, Abteilungsleiter Autobahn im Landesamt für Straßenbau und Verkehr M-V und sagt weiter: „Da das Wasser mit Plastik und weiteren chemischen Stoffen kontaminiert ist, kann es nicht einfach abgelassen werden, sondern muss fachmännisch abgesaugt und entsorgt werden.“ Bevor der Verkehr wieder über die Brücke rollen kann, müssen diese Becken geleert und die Strecke gereinigt werden. Andernfalls droht durch die überfüllten Rückhaltebecken bei weiteren Niederschlägen eine Überschwemmung der Brücke durch Regenwasser und damit verbunden die Gefahr des Aquaplanings.

Nach Absaugen des Löschwassers kann die A 14 in Fahrtrichtung Schwerin über die Eldetalbrücke voraussichtlich bis zum Wochenende einspurig und mit reduzierter Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde für den Verkehr freigegeben werden. Normann erklärt: „Grundsätzlich ist die Tragfähigkeit der Brücke durch den brennenden Anhänger nicht beeinträchtigt worden. Die hohe thermische Belastung hat jedoch Schäden insbesondere an der Fahrbahndecke und den seitlichen Begrenzungen der Brücke hinterlassen, die wir dringend beheben müssen.“

Die Reparaturarbeiten an Fahrbahnbelag und den sogenannten Übergangskappen, die die Brücke seitlich begrenzen, sollen kurzfristig beginnen und werden voraussichtlich mehrere Monate andauern. Die Gegenfahrbahn in Richtung Dresden ist von den Arbeiten nicht betroffen. Die entstehenden Kosten werden dem Unfallverursacher in Rechnung gestellt.

Autofahrer werden um Verständnis für die dringend notwendige Maßnahme und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

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