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Fördermittel für neues Ärztehaus in Woldegk

Innenminister Caffier übergibt Zuwendungsbescheid über 600.000 EUR aus dem Kofinanzierungsprogramm

Woldegk – Die Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung der Menschen in der Windmühlenstadt Woldegk und Umgebung werden sich bald deutlich verbessern. Dank erheblicher Fördermittel vom Land kann die Stadt den Neubau des geplanten Zentralen Gesundheitshauses finanzieren. Neben Fördermitteln für die Entwicklung der ländlichen Räume aus dem Landwirtschaftsministerium werden 600.000 EUR aus dem Kofinanzierungsprogramm bereitgestellt.

Innenminister Lorenz Caffier unterstrich bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an den Bürgermeister der Stadt die Bedeutung des Kofinanzierungsprogramms des Landes. "Die Landesregierung stellt den Kommunen insgesamt 50 Mio. EUR zusätzlich, außerhalb des Finanzausgleichsgesetzes zur Verfügung. Mit diesem Programm unterstützen wir die Kommunen, damit diese ihren Eigenanteil bei anderen Förderprogrammen finanzieren können. Von diesem Programm profitiert nun auch Woldegk, denn ohne diese Kofinanzierungsmittel hätte die Stadt ihren Eigenanteil an den Fördermitteln im Rahmen der ländlichen Entwicklung nicht leisten können", unterstrich der Minister.

Das Gesamtprojekt "Zentrales Gesundheitshaus Woldegk" besteht aus zwei Häusern mit medizinischem Bereich und Wohnbereich. Im medizinischen Teil des Gebäudekomplexes sollen zwei Hausarztpraxen sowie eine mehrfach nutzbare Facharztpraxis und ein Physiotherapiebereich eingerichtet werden. Im Wohnbereich sind mehrere barrierefreie Wohnungen vorgesehen. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf 3 Mio. EUR.

Minister Caffier zeigte sich nach dem Gespräch mit dem Bürgermeister davon überzeugt, dass sich die schwierige Situation in der medizinischen Versorgung vor Ort mit dem neuen Ärztehaus deutlich verbessern wird: "Diese Investitionsaufgabe jetzt anzugehen, war die richtige Entscheidung der Stadt und der Stadtvertretung."

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 16. Mai 2013 und wurde abgelegt unter "Gesundheit, MeckPomm, Städte und Gemeinden". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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