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Tierheimfest in Schlage

Schlage – "An der Verbesserung der Situation der Tierheime in Mecklenburg-Vorpommern arbeitet das Umweltministerium gemeinsam mit dem Tierschutzbeirat und dem Landkreistag M-V sowie dem Städte- und Gemeindetag zur Zeit intensiv in Form eines Tierheimkonzeptes", sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus am Sonntag, anlässlich des Tierheimfestes in Schlage bei Rostock (Landkreis Bad Doberan).

Aktuelles Thema im Tierschutzbeirat ist die Erarbeitung eines "Tierunterbringungskonzeptes", mit dem ein landesweites Vorgehen zur Unterbringung von Fundtieren, von Tieren an denen das Eigentum aufgegeben wurde, von kranken oder hilflos aufgefundenen Wildtieren sowie von fortgenommenen Tieren festgelegt werden soll.

"Angedacht ist eine Fondslösung. Diese sieht vor, dass Behörden, die von Amtswegen Tiere unterzubringen haben, einen Betrag einzahlen, um darauf basierend Leistungen für Pflichtaufgaben in Anspruch nehmen zu können. Durch dieses Konzept soll insbesondere auch die Grundsicherung der Tierheime erreicht werden, die verlässlich und nachhaltig aus dem Fonds Einnahmen für Leistungen erwarten können", erläutert der Minister.

Zu den Leistungen zählen nicht nur die aktuell für ein Tier anfallenden Kosten, sondern insbesondere das Vorhalten von geeigneten Unterbringungsplätzen. "Ich hoffe sehr, dass das gereifte Konzept nach der Sommerpause vorgestellt werden kann", so Backhaus.

Für die Errichtung und den Ausbau von Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen wurden seit 1992 insgesamt über 1,2 Millionen als freiwillige Leistung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in den Landeshaushalt eingestellt und an Tierschutzorganisationen in M-V ausgereicht.

Im Jahr 2010 wurde die jährliche Fördermittelsumme um 6.000 Euro von 69.500 Euro auf 75.500 Euro erhöht.

Der Rostocker Tierschutzverein e.V. hat mit seinem Tierheim in Schlage in der Zeit von 1994 bis einschließlich 2011 insgesamt 269.289,42 Euro erhalten. "Diese Mittel, die durch den Eigenmittelanteil ergänzt werden mussten, waren dringend erforderlich, um den Tieren eine angemessene Unterbringung zu sichern, aber auch den Mitarbeitern des Tierheims einen ordnungsgemäßen Arbeitsplatz zu Verfügung zu stellen", erläutert der Umweltminister.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 21. August 2011 und wurde abgelegt unter "MeckPomm, Natur und Umwelt". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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