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Effektiver Brand- und Katastrophenschutz ist ohne Freiwillige Feuerwehren nicht vorstellbar

Konstruktive Diskussionsveranstaltungen der SPD-Fraktion mit Feuerwehrleuten in den Landkreisen Rostock, Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Greifswald

Der feuerwehrpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Mucha und seine Fachkollegen, MdL Heinz Müller sowie MdL Thomas Schwarz, haben sich in dieser Woche auf drei Veranstaltungen in Bad Doberan, Crivitz und Krugsdorf über die konkrete Situation der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort informiert.

Im Mittelpunkt der intensiven Diskussionen stand die zunehmend schwieriger werdende Sicherstellung des flächendeckenden Brandschutzes in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu erklärt Ralf Mucha: „Der Meinungsaustausch hat nochmals untermauert, vor welch großen Herausforderungen die Freiwilligen Feuerwehren hier im Land stehen. Nicht nur der demografische und wirtschaftlich-strukturelle Wandel, sondern auch die oft langen Wege vom Arbeitsplatz zum Einsatzort führen zu großen Problemen bei der Einsatzbereitschaft.

Es ist aber gerade für ein dünn besiedeltes Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern von existenzieller Bedeutung, dass in den Gemeinden funktionsfähige Wehren bereitstehen, um im Notfall helfen zu können. Deshalb steht die SPD-Landtagsfraktion fest an der Seite der Feuerwehren und unterstützt Maßnahmen, die zu einer Stärkung der Einsatzbereitschaft in der Fläche führen.“

Mucha, Müller und Schwarz versicherten, dass die konstruktiven Anregungen aus den Diskussionen bei der bevorstehenden Novellierung des Brandschutzgesetzes Eingang finden werden. Dabei gehe es vor allem um Erleichterungen bei der Freistellung von Feuerwehr-Mitgliedern für Ausbildung und Einsatz und die Berücksichtigung einer Feuerwehrmitgliedschaft bei Auswahlentscheidungen im öffentlichen Dienst.

Aber auch die stärkere Einbindung der Ämter bei der Brandschutzbekämpfung, die Optimierung des Systems der Aus- und Fortbildung und eine Überarbeitung der Strukturen der Freiwilligen Feuerwehren seien Möglichkeiten, die Attraktivität und Funktionsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren zu erhöhen.

Ralf Mucha: „Aus meiner Sicht ist es aber auch notwendig, weiterhin aktiv für das Ehrenamt in der Feuerwehr zu werben. In Zeiten abnehmender Bereitschaft, sich gesellschaftlich zu engagieren, zeigen die vielen freiwilligen Mitglieder in den Feuerwehren, dass es noch Werte abseits von materiellen Vorteilen gibt. Was die meisten Bürger in Sachen Sicherheitsgefühl als selbstverständlich hinnehmen, beruht im Wesentlichen auf der Einsatzbereitschaft von Ehrenamtlichen.“

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Freitag, 9. August 2013 und wurde abgelegt unter "Gesellschaft, MeckPomm, Politik". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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