Neue Schutzausrüstung für Freiwillige Feuerwehr

Abtshagen – Der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Sonnabend einen Fördermittelbescheid für die Freiwillige Feuerwehr Abtshagen übergeben.

„Um bei Einsätzen bestmöglich vorbereitet zu sein, ist es notwendig, dass die entsprechende Ausrüstung in gutem Zustand ist. Deshalb unterstützt das Land den Kauf neuer Einsatzkleidung für die Freiwillige Feuerwehr Abtshagen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Abtshagen mit seinen rund 1.000 Einwohnern befindet sich etwa nördlich der Kreisstadt Grimmen und südwestlich der Hansestadt Stralsund, direkt an der Bundesstraße 194. Für die freiwilligen Mitglieder der Feuerwehr soll jetzt die persönliche Schutzausrüstung durch neue Jacken und Hosen verstärkt werden.

„Dank der Freiwilligen Feuerwehren im Land kann der Brand- und Katastrophenschutz aufrechterhalten werden. Dafür benötigen die Helfer bestmögliche Bedingungen“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition für die Anschaffung der Schutzausrüstung beträgt rund 30.400 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Vorhaben aus dem Strategiefonds in Höhe von 27.000 Euro.

Neue Drehleiter für FFW Bergen

Insel Rügen – Innenminister Torsten Renz hat sich bei seinem heutigen Besuch in Bergen auf Rügen das neue Tanklöschfahrzeug (TLF) der Freiwilligen Feuerwehr zeigen und vorführen lassen. Das Innenministerium hatte 2019 die Stadt bei der Beschaffung einer neuen Drehleiter mit über 370.000 Euro unterstützt.

Die Freiwillige Feuerwehr Bergen ist eine Schwerpunktfeuerwehr mit besonderen Aufgaben nicht nur im Stadtgebiet, sondern im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Drehleiter mit Korb DLA (K) ist ein Höhenrettungsgerät und wird vor allem für die Rettung von Personen eingesetzt, wo Leitern aufgrund der Gebäudehöhe oder der Enge nicht verwendet werden können. Aber auch für die Brandbekämpfung von oben oder zum Ausleuchten großer Einsatzstellen ist das Fahrzeug ausgestattet.

 Innenminister Torsten Renz: „Ohne ihren persönlichen Einsatz für den Schutz unserer Bevölkerung wäre ein flächendeckender Brand- und Katastrophenschutz nicht zu leisten. Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit in der Feuerwehr ist eine moderne Technik. Mit der neuen Drehleiter ist die Feuerwehr für besondere Einsätze in Höhenlagen bei der Brandbekämpfung und Personenrettung sicher ausgestattet.

Neues Feuerwehrfahrzeug

Hinrichshagen – Beim Kauf eines TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser) für die Ortsfeuerwehr Hinrichshagen unterstützt das Innenministerium die Stadt Woldegk im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit einer Sonderbedarfszuweisung i.H.v. 50.500,00 Euro.

Ein entsprechender Bewilligungsbescheid wurde dafür in dieser Woche an den Bürgermeister der Windmühlenstadt Dr. Ernst-Jürgen Lode übersandt. Die Neuanschaffung kostet rund 161.000 EUR. Neben dem Land beteiligt sich auch der Landkreis mit 60.000,00 Euro an der Finanzierung.

Innenminister Torsten Renz: „Nun kann sich eine weitere Kommune über die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges freuen. Gerade in ländlichen Regionen ist es für die Wehren wichtig, über ein Fahrzeug zu verfügen, das für alle Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen einsatzbereit ist. Die Ortswehr Hinrichshagen wird deshalb mit ihrem neuen Löschfahrzeug in Zukunft bestens ausgerüstet sein“.

Drohnen bei der Kripo M-V

Schwerin – Die sieben Kriminaldauerdienste der beiden Polizeipräsidien werden ab sofort mit Drohnen ausgestattet. Das hat Innenminister Torsten Renz  in Schwerin bekannt gegeben.

Innenminister Torsten Renz „Drohnen sind für die Polizei eine wichtige und zukunftsweisende Technik. Unseren beständigen Weg der Modernisierung der Ausrüstung unserer Landespolizei setzen wir so weiter fort. Das neue Einsatzmittel bietet ein breites Einsatzspektrum und macht die Arbeit der Polizei an vielen Stellen einfacher, beispielsweise bei Tatortabsuchen und Fahndungen und hilft so bei der Aufklärung von Straftaten.“

Die Kriminaldauerdienste werden mit je einer Drohne inklusive Zubehör ausgestattet. Die Kosten pro Drohne in polizeispezifischer Konfiguration belaufen sich auf etwa 4.200 Euro. 42 Polizistinnen und Polizisten aus diesen Bereichen übernehmen dann neben ihrer jetzigen Arbeit auch die Aufgabe als Drohnenpilot. Dazu mussten sie sich einer speziellen Schulung unterziehen. Über zwei Wochen hinweg standen unter anderem Technikschulung, Flugschulung, Luftrechtschulung, Meteorologie und Kamera- und Videotechnik auf dem Stundenplan.

Zuvor hatte das Landesbereitschaftspolizeiamt die Drohnen im Rahmen eines Pilotprojektes getestet. Es wurden einzelne Aufgabenbereiche identifiziert, in denen es besonders sinnvoll ist, Drohnen zu nutzen. Zukünftig können nun Übersichtsaufnahmen von Brand- oder Tatorten sowie schweren Verkehrsunfällen schnell gefertigt werden. Auch bei der Spurensuche im unwegsamen Gelände sowie zur Fahndungsunterstützung in einem örtlich begrenzten Gebiet werden die Drohnen eingesetzt.

Polizeizentrum offiziell übergeben

Wismar – Nach umfangreichen Baumaßnahmen mit vielen Hürden und Tiefen übergab Innenminister Torsten Renz gemeinsam mit Finanzminister Reinhard Meyer offiziell das neue Polizeidomizil für die Polizistinnen und Polizisten der Hansestadt Wismar.

Innenminister Torsten Renz: „Was lange währt, wird endlich gut! Nach einer Bauphase, die zeitlich deutlich über den Planungen lag, und einer Zwischenunterbringung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Wismar in Bürocontainern, können sie sich seit ihrem Umzug zurück an den alten Standort über ein neues Domizil freuen. Das Polizeidienstgebäude ist nicht nur ein hochmodernes Gebäude geworden, sondern es ist gelungen, die alte Bausubstanz zu erhalten. Alt und neu sind so miteinander verbunden. Die Polizistinnen und Polizisten, die hier arbeiten, bekommen eine technisch moderne Dienststelle und die Menschen, die in Wismar zur Polizei gehen, eine bürgerfreundliche Anlaufstelle. Auch das Wismarer Stadtbild profitiert. “

Finanzminister Reinhard Meyer: „Die Polizeiinspektion Wismar hat jetzt nicht nur eines der modernsten Dienstgebäude der Landespolizei, es ist wohl auch das schönste mit einer interessanten Geschichte. Der heutige Tag ist daher auch ein Gewinn für die Hansestadt Wismar, die mit der Sanierung einen einzigartigen Bau in alter Pracht zurückerhält, der inmitten der Altstadt Teil des UNESCO-Welterbes ist.“

Der neue Komplex, verfügt über eine Nutzfläche von 1.703,00 m². Die gut ausgestatteten Diensträume werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeiinspektion Wismar, des Kriminalkommissariats und des Polizeihauptreviers Wismar genutzt.

In das Gebäude ist ein Blockheizkraftwerk mit Gasbetrieb zur Erzeugung des Eigenanteils für den benötigten Strom eingebaut. Die unter Denkmalschutz stehende Fassade des Altbaus wurde von allen nachträglichen Anbauten befreit und das ursprüngliche Aussehen wiederhergestellt. Neubau und Altbau sind mit einem zweigeschossigen Glasgang verbunden. Die Gesamtbaukosten für die Liegenschaft liegen bei 15.122.000,00 EUR.

Feuerwehr auf Insel Hiddensee

Insel Hiddensee – Innenminister Torsten Renz hat heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg- Vorpommern, Landesbrandmeister Hannes Möller, die Freiwillige Feuerwehr auf der Insel Hiddensee besucht.

Anlass war die Übergabe von Bekleidung, die die Jugendfeuerwehr der Insel bei einem Preisausschreiben der Landesjugendfeuerwehr M-V gewonnen hatte.

Minister Renz nutzte die Gelegenheit, um sich über die Jugendarbeit und die besonderen Herausforderungen einer „Insel-Feuerwehr“ zu informieren. „Ich konnte mich überzeugen, wie professionell die Feuerwehr arbeitet. Das Besondere ist ja, dass die Feuerwehrfrauen und –männer bei Einsätzen hier auf sich allein gestellt sind. Kräfte aus Nachbargemeinden zur Unterstützung anfordern, geht hier schlichtweg nicht. Und deshalb hat die Jugendarbeit auch einen besonderen Stellenwert, denn der Nachwuchs kann nur von der Insel kommen“, sagte der Minister.

Er dankte den Kameradinnen und Kameraden, dass sie Verantwortung übernehmen, sich für das Gemeinwohl und die Jugendarbeit einsetzen. „Jugendfeuerwehr ist natürlich vor allem, junge Menschen für die Feuerwehr zu begeistern und sie in deren vielfältige Aufgaben einzuführen. Feuerwehrtechnisches Wissen allein reicht da nicht aus. Benötigt werden ebenso Einfühlungsvermögen und Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. In der Jugendfeuerwehr lernt man früh, Verantwortung für sich und seine Mitmenschen zu übernehmen, ein wichtiges Rüstzeug für das spätere Leben.“

Mehr Platz für die Feuerwehr

Rechlin – Endlich kann es mit dem Erweiterungsbau für das Feuerwehrgebäude in Rechlin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) losgehen. Nicht nur der heutige 1. Spatenstich ist Grund zur Freude, sondern finanzielle Unterstützung in Höhe von 255.000 Euro Sonderbedarfszuweisung für das Vorhaben kommt auch vom Land. Ohne diese finanzielle Hilfe wären die Maßnahmen für die Feuerwehr nicht möglich gewesen.

Innenminister Torsten Renz übergab den entsprechenden Zuwendungsbescheid für den Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses heute an den Bürgermeister Wolf-Dieter Ringguth und dankte bei der Gelegenheit den 33 aktiven Feuerwehrfrauen und -männern für ihr ehrenamtliches Engagement sowie deren Familien für ihr Verständnis und ihre Unterstützung. „Sie gehen für andere durchs Feuer, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Arbeit in der Feuerwehr verlangt Opfer an Freizeit, ständige Einsatzbereitschaft und Disziplin. Trotzdem sind Sie mit Eifer und Elan dabei, kümmern sich auch noch um die Jugendarbeit. Und außerdem sind Sie auch ein ganz wichtiger Teil des Zusammenlebens in unseren Städten und Gemeinden“, sagte der Minister.

Die Freiwillige Feuerwehr Rechlin ist als Stützpunktfeuerwehr nicht nur in ihrem Gemeindegebiet im Einsatz, sondern auch in umliegenden Gemeinden. Das bestehende Feuerwehrgebäude entspricht nicht mehr den heutigen und künftigen Anforderungen an eine Feuerwehr. Für die 5 Fahrzeuge ist die Stellfläche zu klein, auch für die Ausbildung und Schulung der Kameradinnen und Kameraden sind die Räumlichkeiten zu eng. Durch Um- und Anbauten sollen nun das Platzproblem gelöst und in dem Zuge auch die sanitären Anlagen und Umkleideräume dem Bedarf angepasst werden. Gleichzeitig wird durch den Erweiterungsbau auch eine Nebennutzung durch die Gemeinde möglich.

Spezialeinheiten des LKA M-V

Schwerin – Innenminister Torsten Renz hatte im Februar festgelegt, dass die Spezialeinheiten Mobiles Einsatzkommando (MEK) und Spezialeinsatzkommando (SEK) weiterhin zusammen unter dem organisatorischen Dach des Landeskriminalamtes angesiedelt bleiben. Gleichzeitig wurden gravierende Veränderungen in der Führungsstruktur der Spezialeinheiten angekündigt, um unter anderem auch das Entstehen rechtsgerichteter Tendenzen schon im Keim zu ersticken.

„Unser Ziel ist eine bessere und direktere Mitarbeiterführung. Führungspersonal soll von administrativen und organisatorischen Aufgaben entlastet werden. Dabei orientieren wir uns auch an in der Wirtschaft erprobten Modellen und setzten auf die sogenannte Matrixorganisation, die auf Transparenz und Mitsprache abzielt“, so Innenminister Renz.

Innenminister Renz hat sich heute im Landeskriminalamt über den gegenwärtigen Stand informiert. Erste Workshops wurden bereits durchgeführt, in denen die Erwartungshaltungen der Einsatz- und Funktionsbereiche erhoben und Vereinbarungen für die Zusammenarbeit in der Matrix getroffen wurden. Das erste Führungskräfteseminar fand statt, in dem die Teilnehmer sich mit den neuen Prozessen in der Matrixorganisation, insbesondere auch mit dem neuen Rollenverständnis auseinandergesetzt haben.

Innenminister Torsten Renz: „Damit diese Struktur Erfolg haben kann, müssen wir alle am Prozess der Umstellung Beteiligten mitnehmen. Gemeinsam wollen wir die Fehler der Vergangenheit abstellen und keinen Raum mehr für derartiges Fehlverhalten zulassen. Bei der Umsetzung des Projektes zählt Qualität vor Quantität. Ich habe das Gefühl, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Aufgabe angenommen haben und hoch motiviert an der Umsetzung arbeiten.“

Neues Tanklöschfahrzeug für Bad Sülze

Bad Sülze – Am Sonntag ist durch Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe feierlich das neue Löschfahrzeug (TLF 4000) an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Sülze (Landkreis Vorpommern-Rügen) offiziell übergeben und in Betrieb genommen worden.

„Mit dem Fahrzeug wird eine erste Brandbekämpfung beispielsweise auch an schwierigen Orten weiter ermöglicht. Aufgrund des großen Wassertanks kann der Einsatz über einen bestimmten Zeitraum ohne eine Löschwasserversorgung über Hydranten oder offene Löschwasserentnahmestellen ermöglicht werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Sülze ist unter anderem neben dem Brandschutz in der Region und bei technischen Hilfeleistungen auch auf der Autobahn A 20 im Einsatz. „Die Wehren sind heutzutage vielseitige Eingreiftruppen mit universellen Einsatzaufgaben. Oft zählt dabei jede Sekunde. Deshalb ist eine moderne Ausstattung der Wehren im Land unerlässlich. Hierbei geht es darum, die größtmögliche Sicherheit für die Einsatzkräfte zu gewährleisten“, betonte Glawe weiter.

Der Minister dankte den Kameradinnen und Kameraden für ihre hohe Einsatzbereitschaft. „Wenn sie gerufen werden, sind die Kameradinnen und Kameraden zu jeder Tag- und Nachtzeit freiwillig zur Stelle. Jedem einzelnen gebührt unser aller gesellschaftlicher Dank“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Die Gesamtinvestition für die Anschaffung des Löschfahrzeuges beträgt 383.000 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisungsförderrichtlinie in Höhe von 235.000 Euro. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 148.000 Euro.

Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr“

Schaprode erhält 1. Fahrzeug aus Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr“ für kleine Feuerwehren

Insel Rügen – Bei der bisher größten Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen in Mecklenburg-Vorpommern ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Das erste neue Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (TSF-W) erhält heute die Gemeinde Schaprode (Landkreis Vorpommern-Rügen) für ihre Freiwillige Feuerwehr.

Innenminister Torsten Renz: „Wir stärken die Brandbekämpfung und das Ehrenamt. Wenn wir junge Leute für den Dienst bei der Feuerwehr gewinnen und langjährige Mitglieder halten wollen, dann müssen wir unseren Helfern auch eine technische Ausstattung an die Hand geben, mit der sie vernünftig arbeiten können.“

Ermöglicht wurde diese Neuanschaffung durch das 50 Millionen Euro große Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr“, das 2019 für Investitionen in die Feuerwehren aufgelegt wurde. Über dieses bisher größte Beschaffungsprogramm von Feuerwehrfahrzeugen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten u.a. 265 zumeist kleinere Wehren in den Jahren 2021 bis 2023 ein neues TSF-W. Je nach finanzieller Lage erhält die Gemeinde eine Förderung zwischen 70 und 90 Prozent.

Den Zuschlag für die Lieferungen erhielt die Firma Rosenbauer. Die zur Grundausstattung von Feuerwehren zählenden Fahrzeuge verfügen über einen 1.000-Liter-Wassertank und versetzen die Feuerwehr so in die Lage, schnell und wirksam kleinere Brände zu löschen.

Neue Drehleiter für Freiwillige Feuerwehr

Grimmen – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat einen Zuwendungsbescheid an die Stadt Grimmen für die Schwerpunkt-Feuerwehr übergeben. Mit den Fördermitteln soll eine Drehleiter für die Freiwillige Feuerwehr angeschafft werden.

„Retten, Löschen, Bergen, Schützen – die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im ganzen Land leisten hoch engagiert Hilfe für Menschen in Not. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Die Einsatzbereitschaft verdient eine hohe Wertschätzung, die im Alltag manchmal zu kurz kommt. Für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grimmen stehen Mittel bereit, eine Drehleiter anzuschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort, der den Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz dankte.

Vorgesehen ist der Kauf einer Feuerwehrdrehleiter DLAK 23/12 mit Gelenkteil. Dabei handelt es sich um eine Drehleiter mit Korb mit einer Nennrettungshöhe von 23 Metern bei zwölf Metern seitlicher Ausladung. Hauptaufgabe dieser Fahrzeuge ist die Rettung von Menschen aus Höhen und Tiefen. Die notwendige Modernisierung der Ausrüstung ist eine wichtige Grundlage zur Umsetzung und Bewältigung der vielfältigen Einsätze in der Region.

„Ob beim Löschen von Bränden, bei der Unterstützung des Rettungsdienstes oder auch beim Katastrophenschutz für die vom Hochwasser betroffenen Gebiete – die Freiwillige Feuerwehr Grimmen ist für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort unterwegs. Jeder Einsatz ist dabei auch ein Beitrag zum Erhalt des Gemeinwohls“, sagte Minister Glawe weiter.

Die Gesamtinvestition für die Anschaffung beträgt 720.000 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisungsförderrichtlinie in Höhe von 240.000 Euro.

Richtfest für neues Polizeigebäude

Stralsund – Mit Baukosten von 11,6 Mio. Euro entsteht in Stralsund aktuell eines der modernsten Polizeigebäude des Landes. Heute konnten Finanzstaatssekretär Heiko Miraß, Innenstaatssekretär Thomas Lenz und Vertreter der Polizei Richtfest feiern. Bis Ende nächsten Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Der Neubau in der Nähe der Stralsunder Innenstadt und des Bahnhofs wird künftig neben dem Polizeirevier Stralsund mit Wache auch das Kriminalkommissariat beherbergen. Insgesamt werden 150 Beamtinnen und Beamte in dem Gebäude untergebracht.

Baubeginn war Ende des Jahres 2019. Zunächst mussten alte Bestandsgebäude samt Nebengebäuden abgerissen und entsorgt werden. Anschließend musste aufgrund des morastigen Bodens eine Pfahlgründung auf 108 Pfählen mit einer Länge von 15 Metern und einem Durchmesser von 60 Zentimetern erfolgen.

Anspruchsvoll war aber nicht nur der Untergrund, auch die Lage des von Gründerzeitbauten umgebenen Gebäudes machte den Landesbau zu einem besonderen Projekt. Mit einer schlichten und zeitgemäßen Architektur wird sich der Neubau künftig harmonisch in das historische Straßenbild der Barther Straße einfügen. Die Fertigstellung des Objekts ist für Ende nächsten Jahres geplant.

Finanzstaatssekretär Heiko Miraß: „In Greifswald, Wismar und zuletzt in Sanitz konnten wir in den letzten Monaten gleich drei Neubauten an die Polizei übergeben. Die Polizeiliegenschaften bilden damit einen Schwerpunkt des Landesbaugeschehens. Hier in Stralsund haben wir uns für einen Neubau in Innenstadtlage entschieden. Das bedeutet zusätzliche Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner. Daher will ich mich bei ihnen für ihre Geduld bedanken. Städtebaulich haben wir nun eine Lücke geschlossen, die die Straße weiter aufwertet. Das ist hoffentlich auch ein kleiner Trost.“

Innenstaatssekretär Thomas Lenz:„In einer Region, die in großem Maße vom Tourismus lebt, ist innere Sicherheit ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor. Durch die neue Polizeiliegenschaft geht meines Erachtens ein Impuls für mehr Sicherheit und Ordnung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger und Urlauber aus. So wie für jeden Beamten gilt, dass er persönlich durch sein Auftreten und seine Erscheinung das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit wesentlich bestimmt, muss auch ein Dienstgebäude diesen Ansprüchen genügen. Optimale räumliche und technische Arbeitsbedingungen tragen ganz wesentlich zu Motivation und Leistung bei.“

Einsatz im Flutgebiet

Laage – Rückkehr aus dem Katastrophengebiet: Beide Polizeihubschrauber aus Mecklenburg-Vorpommern waren im Einsatz in Rheinland-Pfalz. Sonntagabend kehrte die 2. Hubschraubercrew von ihrem Einsatz im Hochwassergebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler an ihren Standort Rostock-Laage zurück und wurde dort vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Torsten Renz, begrüßt.

Neben den Polizeihubschraubern der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Rheinland-Pfalz flogen die Kollegen ab dem ersten Tag im Einsatzgebiet zur Aufklärung für die zuständigen Behörden und Organisationen wie THW, Feuerwehr und Bundeswehr. Eine weitere wichtige Aufgabe war aber auch der Material-, Personen- und Hundetransport in die unzugänglichen Gebiete.

Der Innenminister bedankte sich im Beisein des Inspekteurs der Landespolizei, Herrn Wilfried Kapischke, und der Direktorin des Landeswasserschutzpolizeiamtes, Frau Anja Hamann, bei den Beamten für ihren über zwei Wochen andauernden Einsatz unter schwierigsten Bedingungen.

„Die insgesamt sechs Beamten haben mit 50 Flugstunden in nur 17 Tagen ein enormes Pensum absolviert und die Folgen der verheerenden Unwetterkatastrophe hautnah miterlebt. Das war für sie wie für alle Einsatzkräfte sehr belastend“, gab Minister Renz seine Eindrücke aus dem Gespräch wider. „Gleichzeitig erfuhren sie auch die große Dankbarkeit der Menschen für die Hilfe aus der Luft, wenn für andere Fahrzeuge kein Durchkommen mehr war. Die mitgeführte Spezialausrüstung half in vielen Situationen z.B. beim Transport von Personen, Suchhunden oder Matetrial. Es hat sich auch gezeigt, dass die technischen Gegebenheiten und die derzeitige Ausstattung unserer über 20 Jahre alten Hubschrauber der drei-Tonnen-Klasse auch bei derartigen Einsätzen an ihre Grenzen kommen.“

Der Hubschrauber „Merlin 1“ war, wie über die Hälfte aller im Einsatz befindlichen Polizeihubschrauber, mit einer Winde und einem Lasthaken ausgestattet. Damit waren die Crews in der Lage, verschiedenste Lasten in kürzester Zeit auch in schwer zugängliche Gebiete zu verbringen sowie zu bergen und zu retten. „Dies unterstreicht das Erfordernis einer modernen Einsatzausrüstung mit breiten und flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten, da Extremwetterereignisse und deren Folgen auch bei uns im Land denkbar sind“, so der Minister.

Die derzeitigen Polizeihubschrauber vom Typ Eurocopter (EC – 135) sind allerdings aufgrund ihrer Traglast nur begrenzt einsetzbar. Um allen künftigen Einsatzszenarien gerecht zu werden, ist die zeitgemäße Einsatztechnik in Verbindung mit Hubschraubern der vier-Tonnen-Klasse eine unabdingbare Voraussetzung. Diese Klasse ermöglicht nicht nur den Transport schwererer Außenlasten wie eines Bambi Buckets (Löschwasser-Außenlastbehälter) mit bis zu 1000 Litern Wasser im Falle von Waldbränden, sondern bietet auch eine weitaus höhere Funktionalität, wie die gleichzeitige Nutzung der Hochleistungskamera und/oder der Winde sowie dem Transport von sechs bis acht Einsatzkräften bzw. anderer (Schutz-)Personen in Einsätzen.

Achtung, Schulanfänger im Straßenverkehr

Schwerin – Nach den Sommerferien beginnt in Mecklenburg-Vorpommern mit der Einschulung am kommenden Samstag für die ABC-Schützen ein neuer Lebensabschnitt, der nun auch eine regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr mit sich bringt.

Innenminister Torsten Renz appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer: „Seien Sie bitte besonders aufmerksam im Straßenverkehr unterwegs, gehen Sie mit gutem Beispiel voran und nehmen Sie Rücksicht! Halten Sie sich strikt an die Tempolimits und schnallen Sie Ihre Kinder im Auto immer an!“

Die Landespolizei wird auch in diesem Jahr mit verstärkten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen gezielt im Umfeld von Schulen für die Sicherheit der Schulanfänger im Einsatz sein und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Schulanfänger auf ihrem täglichen Schulweg leisten.

Neben der Schulwegsicherung werden aber auch das richtige Angurten der Kinder in den Fahrzeugen sowie die Einhaltung der zulässigen Fahrgeschwindigkeit im Mittelpunkt der landesweit stattfindenden themenorientierten Verkehrskontrollen sowie der begleitenden Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ stehen.

Hochwasserschutz in M-V

Schwerin – Die aktuelle Lage in den Hochwassergebieten bewegt auch Mecklenburg-Vorpommern. Im Innenministerium ist gestern der Interministerielle Führungsstab zusammengetreten, um über Hilfsmaßnahmen und den Hochwasserschutz in M-V zu beraten.

Innenstaatssekretär Thomas Lenz hat im Ergebnis den Arbeitsstab im Innenministerium (AstIM) mit der Koordinierung des Einsatzes zur Unterstützung in den Krisengebieten beauftragt. Dadurch kann Hilfe von Landes- und Katastrophenschutzbehörden, Hilfsorganisationen, Polizei und Feuerwehr angeboten und koordiniert werden. Ziel ist es, die betroffenen Bundesländer mit Material und Einheiten aus M-V für angeforderte Bedarfe kurzfristig zu unterstützen.

Dazu zählt neben der Auswahl und Alarmierung der einzusetzenden Kräfte auch die enge Kommunikation mit den Behörden in den anderen Bundesländern. Wichtig ist dabei bedarfsgerechte Hilfe. Nur so kann sichergestellt werden, dass die entsandten Kräfte auch tatsächlich vor Ort eingesetzt werden können.

Innenminister Torsten Renz: „Besonnenheit und Professionalität haben oberste Priorität, denn Hilfe muss jetzt koordiniert werden. In solchen Ausnahmesituationen zeigt sich, wie wichtig eine strukturierte Zusammenarbeit im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz ist. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich schon auf den Weg gemacht haben oder noch machen werden aber auch bei denen, die sich hier vor Ort rund um die Uhr den wachsenden Herausforderungen stellen.“