Gemeinsamer Gewässerschutz

Stettiner Polizei und Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern schützen gemeinsam Gewässer

Stettin – Die Woiwodschaftskommandantur der Polizei in Stettin (Komenda Wojewódzka Policji w Szczecinie) und das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern wollen im Rahmen eines gemeinsamen grenzüberschreitenden Projektes die Gewässer in den Gebieten Westpommerns und Mecklenburg-Vorpommerns intensiver überwachen. Die Marineakademie aus Stettin (Akademia Morska w Szczecinie) ist Kooperationspartner bei dem Vorhaben.

„In vereinter Kraft und eng miteinander vernetzt werden die Projektpartner künftig die Gewässer der Region noch besser schützen, um die natürlichen Ressourcen und die biologische Vielfalt in der Odermündung und im Stettiner Haff bestmöglich zu erhalten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Ziel des Projektes ist es, über Überwachungs-, Präventiv- und Interventionstätigkeiten der Polizei beider Nationen Umweltverschmutzungen schneller aufzuklären und eine Schädigung der natürlichen Umwelt, etwa durch die Wilderei von Fischen, zu vermeiden. Dazu sollen die Polizeieinheiten mit modernen Booten, Nachtsichtgeräten und Fahrzeugen ausgerüstet werden. Zudem sind gemeinsame Seminare geplant, die sich unter anderem mit den Themen grenzüberschreitende Verfolgung in Wassergebieten, Evakuierung von Menschen auf Schiffen sowie mikroskopische Techniken zur Untersuchung von verunreinigtem Material. Weiter soll es Workshops für Schüler geben, um sie für den Schutz der Umwelt zu sensibilisieren.

„Mit Unterstützung des Projektes gelingt es, die deutsche und polnische Polizei besser auszustatten, um die Küstengewässer zu schützen und vor allem Umweltsünder schnellstmöglich zu finden“, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten betragen rund 397.000 Euro. Das Land unterstützt das Projekt in Höhe von rund 337.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen.

Das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen ist Teil der europäischen Kohäsionspolitik und wird im Rahmen des eigenständigen Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das Programm fördert grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zwischen deutschen und polnischen Partnern. Für das Programm stehen in der EU-Förderperiode bis 2020 insgesamt 134 Millionen Euro EFRE-Mittel zur Verfügung.

Das Interreg-Programm wird umgesetzt in der Wojewodschaft Westpommern in Polen, den Landkreisen Barnim, Uckermark und Märkisch Oderland in Brandenburg sowie in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern leitet die Verwaltungsbehörde im Gesamtprogramm.

Führungswechsel

Anklam – Kriminaloberrat Dirk Hoffmann ist neuer Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Anklam. Im feierlichen Rahmen hat der Minister für Inneres und Europa M-V, Lorenz Caffier, ihn heute in Anklam in sein neues Amt eingeführt.

„Dirk Hoffmann ist eine kompetente Führungskraft mit einer ausgeglichenen Art, fachlicher sowie persönlicher Kompetenz. Ich freue mich, dass ich Herrn Hoffmann für die verantwortungsvolle Aufgabe auswählen konnte. Er ist ein Macher und ein Polizist, der auch anpackt und ich bin mir sicher, dass er die neuen Herausforderungen auch mit Bravour meistern wird.“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Herr Hoffmann konnte in der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern bereits viele Erfahrungen sammeln. Nachdem er 1996 nach erfolgreicher Ausbildung zum Polizeimeister ernannt wurde, war er zunächst Einsatzbeamter in einer Einsatzhundertschaft und der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Bereitschaftspolizei. 1998 wechselte Herr Hoffmann zum Landeskriminalamt. Im Jahr 2002 vollzog Herr Hoffmann nach einem zweijährigen Studium an der Fachhochschule in Güstrow den Laufbahnwechsel in den gehobenen Polizeivollzugsdienst und wurde zum Polizeikommissar ernannt.

Durch die Teilnahme an einer internationalen Friedensmission der UN im Kosovo im Jahr 2003 konnte Herr Hoffmann auch Erfahrungen im Bereich internationale polizeiliche Zusammenarbeit sammeln. Es folgten der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs und die Versetzung zur Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege. Im Jahr 2014 übernahm er die Leitung der Fachgruppe für Kriminalistik/Kriminologie und wurde nach seiner Ernennung zum Hochschuldozenten Leiter der Fachgruppe Kriminalwissenschaften. Seit 2016 war er Leiter des Kriminalkommissariats in Ludwigslust.

Himmelslaternen auch in M-V verboten

Schwerin – Nach dem verheerenden Feuer im Krefelder Zoo wurde in einigen Medien fälschlicherweise darüber berichtet, dass in Mecklenburg-Vorpommern die sogenannten Himmelslaternen erlaubt seien.

Innenminister Lorenz Caffier ordnete bereits im August 2009 für Mecklenburg-Vorpommern ein entsprechendes Verbot an. Die Veröffentlichung erfolgte im Gesetz- und Verordnungsblatt M-V am 26.08.2009. Ein Verstoß gegen das Verbot stellt auch weiterhin eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Eine Lockerung der Verordnung, wie einige Nachrichtendienste berichteten, ist nicht erfolgt! In Mecklenburg-Vorpommern ist es weiter ohne Ausnahme verboten Himmelslaternen aufsteigen zu lassen.

Neubau eines Feuerwehrhauses in Karlsburg

Schwerin – Für den Bau des neuen Feuerwehrhauses in Karlsburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) stellt das Innenministerium Fördermittel in Höhe von rund 766.000 EUR zur Verfügung.

„Ich freue mich, dass wir den Neubau des Feuerwehrhauses finanziell unterstützen können“, sagte Innenminister Lorenz Caffier bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides an den Bürgermeister der Gemeinde, Herrn Mathias Bartoszewski. Bei Gesamtkosten für den Neubau i.H.v. rund 1,6 Mio. EUR beteiligt sich neben dem Innenministerium auch der Landkreis an der Finanzierung mit 200.000 EUR.

Das derzeitige Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde ist zu klein und entspricht in vielen Punkten nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen und Vorschriften. Dies bestätigen auch die Kontrollberichte der Hanseatischen Feuerwehrunfallkasse. Da es nur eine Ausfahrt aus der Fahrzeughalle gibt, müssen die beiden vorhandenen Einsatzfahrzeuge hintereinander stehen.

Weder für die Unterbringung der Technik noch für den Sozialtrakt mit Umkleide- und Sanitärräumen bietet das Feuerwehrhaus ausreichend Platz. Die Werkstatt und die Funkladestation befinden sich mangels eigener Räumlichkeiten ebenfalls im Bereich der Fahrzeughalle.

„Wir alle wissen, dass nur mit den ehrenamtlichen Kräften in den Freiwilligen Feuerwehren der Brand- und Katastrophenschutz in unserem Land aufrechterhalten werden kann. Dafür brauchen die Helfer auch unsere materielle Unterstützung, wenn es z.B. um ihre Arbeitsbedingungen und technische Ausstattung geht. Vielfältige Aufgaben, wie die Rettung und Bergung von Unfallopfern, die Beseitigung von Havarien und der Einsatz bei Katastrophen und sonstigen Schadensereignissen verlangen der Feuerwehr ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft ab“, sagte Innenminister Lorenz Caffier bei der Übergabe.

Die Freiwillige Feuerwehr Karlsburg ist eine Stützpunktfeuerwehr im Landkreis Vorpommern- Greifswald. Die Hauptaufgaben umfassen den Brandschutz und die Technische Hilfeleistung für die beiden Bundes-straßen 109 und 111 sowie das Klinikum in Karlsburg. Die Feuerwehr zählt rund 30 aktive Kameradinnen und Kameraden sowie 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Ölbekämpfungsschiff ORFE hat neuen Betreiber

Lubmin – ORFE wird Anfang 2020 in seinen neuen Heimathafen Lubmin verlegt. Damit soll sichergestellt werden, dass künftig östlich von Rügen im Bereich der Verkehrsgebiete in Richtung Sassnitz und Swinemünde eine Meeresverschmutzung infolge einer Schiffshavarie nach einer Fahrzeit von höchstens vier Stunden bekämpft werden kann.

Die Verlegung ist Bestandteil des Vertrages des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit dem neuen Betreiber, der Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Rostock GmbH. Das Unternehmen hatte sich in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Es besitzt seit vielen Jahren Erfahrungen im maritimen Unfallmanagement auf Nord-und Ostsee und war bereits an der Bewältigung verschiedener Großschadenslagen beteiligt.

Aufgrund des erheblichen Schiffsverkehrs auf der Ostsee besteht ständig die Gefahr einer Havarie. Zur Vorsorge gegen damit verbundene Meeresverschmutzungen haben die Bundesrepublik und die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern 2003 zwei Vereinbarungen unterzeichnet. Sie beinhalten die Einrichtung des Havariekommados in Cuxhaven sowie die gemeinsame Beschaffung, den Betrieb und die Unterhaltung von Fahrzeugen, Geräten und Einrichtungen zur Schadstoffunfallbekämpfung.

Die ORFE steht im treuhänderischen Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern als Partner dieser Bund-Länder-Vereinbarung. Bis 2017 war das Ölbekämpfungsschiff in Stralsund stationiert. Nach Kündigung des Bereederungsvertrages durch den damaligen Betreiber wurde das Schiff zunächst nach Rostock verlegt, um dort das außerdienstgestellte Ölbekämpfungsschiff ÄSCHE zu ersetzen. Im Ergebnis einer Gefahrenanalyse wurde jedoch entschieden, zur Abdeckung des bestehenden Defizites im Bereich östlich Rügens die ORFE in dieses Gebiet zu verlegen und für Rostock anderweitigen Ersatz zu suchen.

Neues Löschfahrzeug für Sellin

Insel Rügen – Die Freiwillige Feuerwehr kann sich freuen. Innenminister Lorenz Caffier übergibt an den Bürgermeister, Herrn Reinhard Liedtke einen Fördermittelbescheid i.H.v. 200.000 Euro für den Kauf eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs HLF 20. Die Gemeinde möchte ein aus dem Baujahr 1998 altes Löschfahrzeug ersetzen. Das Innenministerium beteiligt sich mit einer Sonderbedarfszuweisung zur Hälfte an der Finanzierung der Gesamtkosten i.H.v. 410.000 Euro.

Die Freiwillige Feuerwehr Sellin erfüllt Aufgaben des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im eigenen Gemeindegebiet sowie im Amtsbereich Mönchgut-Granitz. Das alte Fahrzeug kann den Anforderungen an den örtlichen und überörtlichen Brandschutz nicht mehr gerecht werden. Besondere Gefahrenschwerpunkte bilden die zahlreichen Hotels, Großparkplätze sowie saisonal bedingte Verkehrsströme. Die Bundestraße 196, eine Bahnlinie im Nahverkehr sowie eine Kurklinik gehören darüber hinaus dazu.
Mit derzeit 34 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist die Freiwillige Feuerwehr gut aufgestellt und kann die Einsatzbereitschaft auch tagsüber gewährleisten. Zusätzlich engagieren sich 15 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr.

Bei der Übergabe bedankte sich Minister Lorenz Caffier ausdrücklich für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. „Jenen Frauen und Männern, die sich für die Bürgerinnen und Bürger tagtäglich einsetzen, die für unsere Sicherheit sorgen, die uns immer hilfsbereit zur Seite stehen und die die Gemeinschaft vor Ort in den Gemeinden zusammenhalten, zolle ich großen Respekt. Zur Gewährleistung all dieser Aufgaben gehört, in eine moderne Ausrüstung und Technik zu investieren“, sagte der Minister.

Neues Löschfahrzeug für Wittenburg

Wittenburg – Die Freiwillige Feuerwehr im Ortsteil Lehsen kann sich freuen. Innenminister Lorenz Caffier überbrachte einen Bewilligungsbescheid für eine Sonderbedarfszuweisung i.H.v. 108.300 EUR für die Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeuges (LF10).

Bei Gesamtkosten i.H.v. 325.000 EUR beteiligt sich der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit rund 109.000 EUR, so dass sich der Eigenanteil der Gemeinde auf rund 107.600 EUR reduziert. Durch den Kauf eines neuen Löschfahrzeuges wird ein altes Tanklöschfahrzeug, welches erhebliche technische Mängel aufweist, ersetzt.

Bei der Übergabe des Bescheides an die Bürgermeisterin der Stadt Wittenburg, Frau Dr. Margret Seemann, dankte der Minister den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lehsen für ihre ständige Einsatzbereitschaft.

„Es ist mir wichtig, in eine moderne Ausstattung, verbunden mit einer schnellen und bedarfsgerechten Erneuerung der Technik zu investieren. Denn im Ernstfall muss jede Feuerwehr mit möglichst vielen Einsatzkräften und moderner Technik schnell am Ort des Geschehens sein“ so Minister Lorenz Caffier.

Die Freiwillige Feuerwehr Lehsen zählt derzeit 29 aktive Mitglieder, mit denen die Tageseinsatzbereitschaft gewährleistet ist. Besondere Gefahrenschwerpunkte liegen neben der örtlichen Wohnbebauung insbesondere in kleinen Betrieben, einer Pension und im Gewerbegebiet Wittenburg. Die Landesstraße L 05 läuft durch das Ortsgebiet. Künftig wird sie in die Alarm- und Ausrückordnung der BAB 24 eingetaktet, so dass die Freiwillige Feuerwehr Lehsen auch überörtliche Aufgaben wahrnimmt.

Caffier hat LKA besucht

Schwerin – Innenminister Lorenz Caffier hat heute das Landeskriminalamt (LKA) M-V besucht und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Ereignisse und Entwicklungen in den letzten Wochen gesprochen.

„Ich weiß, dass viele nach Bekanntwerden der schlimmen Verfehlungen einzelner Kollegen verunsichert sind. Das öffentliche Bild und der Ruf des LKA wurden beschädigt und das kann niemanden in dieser Behörde unberührt lassen. Hinzu kommen die personellen sowie anstehenden organisatorischen Veränderungen, auch dies bringt Unruhe mit sich“, sagte der Minister im Rahmen einer Personalversammlung.

Er dankte Ingolf Mager als bisherigen Direktor des LKA für seine Arbeit. „Mir ist die Entscheidung sehr schwer gefallen, denn Herr Mager hat über Jahre hinweg maßgeblich daran mitgewirkt, diese Behörde aufzubauen, auszurichten und zu gestalten. Er hat sich große Verdienste um die Kriminalitätsbekämpfung in unserem Bundesland und die polizeiliche Zusammenarbeit mit Polen erworben. Und ich betone auch ausdrücklich: Die Aufdeckung der Vorfälle, die derzeit vor dem Landgericht Schwerin verhandelt werden, haben Herr Mager und das LKA maßgeblich selbst vorangetrieben.“

Der Leitende Kriminaldirektor Rogan Liebmann ist mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Leiter des LKA betraut worden. Er ist ein versierter Fachmann auf dem Gebiet der Kriminalitätsbekämpfung. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde kennen und schätzen ihn. Nachdem er viele Jahre im LKA Führungsfunktionen innenhatte, war er danach seit 2011 im Innenministerium stellvertretender Leiter für Kriminalitätsbekämpfung, internationale Zusammenarbeit und polizeiliche Prävention und übernahm im Juni 2016 die Leitung der Kriminalpolizeiinspektion Rostock mit rund 100 Mitarbeitern.

„Ich bin überzeugt, dass Herr Liebmann in seiner neuen Funktion nicht nur sein Fachwissen, sondern auch seine Führungsqualitäten einbringen wird“, betonte Innenminister Caffier. „Unterstützen Sie ihn bitte bei seiner Arbeit. Es ist Ihre Behörde, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht und Sie alle gemeinsam können und müssen etwas dafür tun, das Ansehen des LKA wieder zu stärken.“

Notauffahrten für die Feuerwehr

Plate – Heute erfolgt die offizielle Übergabe von drei Notauffahrten für die Feuerwehr auf die Autobahn 14.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat die Notauffahrten für die Feuerwehr im Auftrag der Gemeinden Banzkow und Plate eingerichtet. Diese befinden sich in Goldenstädt sowie an der Autobahn-Parkplatzanlage „Plater Berg“. Für die Herstellung der Tore für die Feuerwehrzufahrt und deren Ablöse entstanden Kosten in Höhe von ca. 20.100 Euro.

Diese Kosten wurden vom Land übernommen und aus dem Strategiefonds finanziert. Zusätzlich war der Bau einer Zufahrt zur Autobahn-Parkplatzanlage „Plater Berg“ notwendig. Die Gemeinde Plate wurde beim Bau mit rund 8.400 Euro aus dem Strategiefonds des Landes unterstützt. Die Maßnahme umfasst einen 150 Meter langen Weg von der Toranlage bis zum vorhandenen Wegenetz.

Die Gemeinden besitzen eine Sondernutzungserlaubnis bei Einsätzen der Feuerwehr, um auf kurzem Weg auf die A 14 zu gelangen und die vorgegebenen Einsatzzeiten zu halten.

Fördermittel für ein neues Löschfahrzeug

Schlagsdorf – Damit die Finanzierung für ein 300.000,00 EUR teures neues Löschgruppenfahrzeug (HLF 10) gesichert ist, erhielt die Gemeinde Schlagsdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) vom Innenministerium einen Bewilligungsbescheid für eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 100.000,00 EUR.

Der Landkreis beteiligt sich an dieser Finanzierung mit einer Förderung von 45.000,00 EUR, so dass sich der Eigenanteil der Gemeinde auf 155.000,00 EUR reduziert. Durch die Ersatzbeschaffung soll ein altes Löschfahrzeug aus dem Jahr 1985 ersetzt werden.

„Es ist wichtig und notwendig, im Ernstfall mit möglichst vielen Einsatzkräften und moderner Technik schnell am Ort des Geschehens zu sein. Deshalb investieren wir in eine moderne Ausstattung der Feuerwehr. HLF 10 sind die klassischen Arbeitstiere in der Feuerwehr-Welt, wie es in Fachkreisen heißt. Die Löschfahrzeuge decken mit den rund 30 aktiven Kameradinnen und Kameraden ein enorm breites Einsatzspektrum, wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze ab. Als zuständiger Fachminister für den Brandschutz ist es für mich wichtig, die Gemeinde beim Kauf des neuen Ersatzfahrzeuges unterstützen zu können“, begründet Innenminister Lorenz Caffier seine Entscheidung.

Die Freiwillige Feuerwehr Schlagsdorf übernimmt neben den Aufgaben des örtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung in der Gemeinde auch Aufgaben im Rahmen der Alarmgemeinschaft für die Nachbargemeinden. Besondere Gefahrenschwerpunkte sind eine Biogasanlage, eine Grundschule und eine Kindertagesstätte. Vertraglich vereinbart ist die Übernahme des Brandschutzes für die Gemeinde Thandorf und auch für Einsätze der technischen Hilfeleistung im Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein) ist die Feuerwehr eingeplant.

Neubau Feuerwehrgerätehaus

Insel Rügen – Das Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Sehlen auf der Insel Rügen (Baujahr 1936) ist an seine baulichen und funktionalen Grenzen gestoßen und wird durch einen Neubau, der eine multifunktionale Nutzung zulässt, ersetzt.

Im neuen Gebäude wird es für die Feuerwehr eine Fahrzeughalle mit Werkstatt und Lager sowie Umkleide- und Sanitärbereiche geben. Der Bereich für die Gemeinde umfasst einen Schulungs- und Sitzungsraum, eine Küche sowie einen Raum für ärztliche Versorgung. Die Freiwillige Feuerwehr Sehlen ist derzeit als Stützpunktfeuerwehr eingestuft und hat eine Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Zur Absicherung der Gesamtfinanzierung des Bauvorhabens hatte die Gemeinde beim Innenministerium einen Antrag auf Kofinanzierungshilfe gestellt. Auf der Grundlage eines positiven Votums des interministeriellen Vergaberates entschied der Innenminister Lorenz Caffier, der Gemeinde per Bewilligungsbescheid rund 773.000 EUR als Zuwendung zu gewähren. Bei Gesamtkosten i.H.v. rund 2,3 Mio. EUR ist der Landkreis Vorpommern-Rügen über die Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL) mit einer Zuwendung i.H.v. 1,1 Mio. EUR der Hauptzuwendungsgeber. Darüber hinaus beteiligt sich der Landkreis auch über die Brandschutzförderrichtlinie mit 100.000 EUR an dem Vorhaben.

„Die Zuwendungen aus Mitteln des Kofinanzierungsfonds sind ein gutes Beispiel dafür, wie es kommunalen Investitionsträgern ermöglicht wird, ihren Eigenanteil zu erbringen. Die Einsatzbereitschaft einer Freiwilligen Feuerwehr muss gewährleistet sein und dazu gehört auch eine Fahrzeughalle, die den baulichen und technischen Vorschriften entspricht. Ich freue mich, dass mit den Investitionen für den Neubau mit gemeinschaftlicher Nutzung, die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde profitieren können“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Neubau eines Feuerwehrhauses in Resdorf

Resdorf – Die Freiwillige Feuerwehr im Ortsteil Boitin-Resdorf der Gemeinde Lüdersdorf benötigt dringend eine neue Fahrzeughalle. Die Brandschützer nutzen zwei Fahrzeuge, ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) und einen Mannschaftstransportwagen (MTW).

Auch wenn ein Neubau grundsätzlich nicht den Kriterien für die Förderung von Feuerwehr- und Brandschutzvorhaben entspricht, wurde in diesem konkreten Fall eine Ausnahme gemacht. Das jetzige Feuerwehrhaus hat derartig starke Baumängel, dass ein Neubau mit Landesmitteln unterstützend finanziert werden soll. Das Innenministerium beteiligt sich mit 119.000 Euro an den Gesamtkosten, die für den Neubau einschließlich notwendiger Sozialräume mit 493.000 Euro anstehen.

„Die Einsatzbereitschaft einer Freiwilligen Feuerwehr muss gewährleistet sein und dazu gehört auch eine Fahrzeughalle, die den baulichen und technischen Vorschriften entspricht. Deshalb ist es für mich wichtig, dieses Vorhaben mit Fördermitteln zu unterstützen“, begründet Innenminister Lorenz Caffier die Entscheidung.

Die Freiwillige Feuerwehr im Ortsteil Boitin-Resdorf verfügt über 15 aktive Kameradinnen und Kameraden. Zudem engagieren sich 11 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr.

Neue Drehleiter der Feuerwehr Schönberg

Schönberg – Die Schönberger Feuerwehr kann sich über die Bewilligung einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 210.000,00 EUR für die anteilige Finanzierung einer neuen Drehleiter freuen.

Die Freiwillige Feuerwehr Schönberg wird als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt. Sie erfüllt Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im eigenen Stadtgebiet, im Amt Schönberger Land sowie im Bedarfsfall auch kreisweit. Als besondere Gefahrenschwerpunkte im Einsatzgebiet sind mehrere große Gewerbegebiete und ein Pflegeheim zu nennen.

Zudem befinden sich in der Stadt ein Wohngebiet mit zum Teil fünfgeschossiger Bebauung und mehrere Schulen, für die die Drehleiter der Feuerwehr als zweiter Rettungsweg festgelegt wurde. Auch die BAB 20 mit der Auffahrt Schönberg wurde der Freiwillige als Gefahrenschwerpunkt zugeordnet. Derzeit kann die Freiwillige Feuerwehr Schönberg auf 47 aktive Kameradinnen und Kameraden zurückgreifen, von denen 23 einsatzbereite Atemschutzgeräteträger sind.

Gemeinsam mit dem Landkreis unterstützt das Innenministerium die Ersatzbeschaffung für die alte Drehleiter mit jeweils 210.000 Euro. Bei Gesamtkosten von 700.000 Euro ist dies eine jeweils 30%ige Kostenbeteiligung.

Finanzierungshilfen für Gemeinden

Papendorf – Der Bürgermeister der Gemeinde Papendorf (Landkreis Rostock), Herr Jürgen Ahrens, hat doppelten Grund zur Freude. Innenminister Lorenz Caffier übergibt der Gemeinde als Finanzierungshilfe je einen Zuwendungsbescheid für den Bau der Schulsporthalle sowie für den Erwerb eines Feuerwehrfahrzeuges. „Ich freue mich, mit den Zuwendungen zwei wichtige Projekte unterstützen zu können, die die Gemeinschaft vor Ort stärken, den Zusammenhalt fördern sowie die Sicherheit der Bürgerinnnen und Bürger in der Gemeinde erhöhen“, so Minister Caffier.

Die Gebäude der Warnowschule in Papendorf wurden in den letzten Jahren auch mit erheblicher Förderung durch das Land saniert, um- oder neugebaut. Um das kleine aber feine Schulzentrum komplett zu machen, bedurfte es dringend des Neubaus einer Sporthalle. Aufgrund der steigenden Einwohnerzahlen der Schulträger-Gemeinden Papendorf, Ziesendorf, Krltzmow, Pölchow und Stäbelow konnte ein qualitätsgerechter Sportunterricht in der alten Sporthalle nicht mehr gewährleistet werden.

Die Gesamtkosten für den Neubau der Sporthalle belaufen sich auf rund 4,4 Mio. Euro. Das Innenministerium unterstützt das Vorhaben mit einer Sonderbedarfs-zuweisung i.H.v. 1,35 Mio. Euro. Weitere Fördermittel i.H.v. 350.000 Euro bewilligt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur aus dem Sportförderfonds. Für die Schulträgergemeinden verbleibt somit ein Eigenanteil i.H.v. 2,7 Mio. Euro.

Eine finanzielle Unterstützung erhält auch die Freiwillige Feuerwehr Papendorf. Herr Minister Caffier übergibt dem Bürgermeister eine Kofinanzierungshilfe i.H.v. 133.333 Euro für den Erwerb ein neues Hilfeleistungslöschgruppen-fahrzeug (HLF). Die Gesamtkosten für das Fahrzeug belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Da auch der Landkreis Rostock eine Förderung i.H.v. 133.333 Euro gewährt, verbleibt der Gemeinde ein Eigenanteil i.H.v. 133.333 Euro.

„Über diese Drittelförderungen freue ich mich immer besonders, denn sie ermöglichen uns eine schnelle und bedarfsgerechte Erneuerung der Technik“, sagte Minister Caffier. Mit derzeit 28 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist die freiwillige Feuerwehr Papendorf gut aufgestellt. Die Einsatzbereitschaft kann auch tagsüber vollumfänglich gewährleistet werden. Es engagieren sich zusätzlich 19 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr.

„Die Einwohner von Papendorf und Umgebung können sich nun brandschutzseitig sicherer fühlen und mit Freude sportlichen Aktivitäten nachgehen, denn die Schulsporthalle steht auch für den Freizeitsport zur Verfügung“, so der sichtlich gut gelaunte Innenminister.

Fördermittel für neues Löschfahrzeug

Laage – Die Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr in Laage ist groß. Damit die Finanzierung für ein 400.000,00 EUR teures neues Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20) gesichert ist, überbrachte Innenminister Lorenz Caffier einen Bewilligungsbescheid für eine Sonderbedarfszuweisung i.H.v. 133.000,00 EUR.

Bei der Übergabe des Bescheides an den Bürgermeister, der Stadt Laage (Landkreis Rostock), Herrn Holger Anders, dankte der Minister den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für ihre ständige Einsatzbereitschaft. Durch die Ersatzbeschaffung soll ein 24 Jahre altes Fahrzeug ersetzt werden. Der Landkreis Rostock beteiligt sich an dieser Finanzierung mit einer Förderung von 100.000,00 EUR, so dass der Eigenanteil der Stadt auf 167.000,00 EUR reduziert wird.

Die Freiwillige Feuerwehr Laage übernimmt Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im eigenen Stadtgebiet und im Kreisgebiet des Landkreises Rostock. Laage verfügt über 13 Ortsteile mit 3 Feuerwehrstandorten. Als besondere Gefahrenschwerpunkte im Ausrückbereich gelten zahlreiche Gewerbe- und Industriebetriebe, ein Regionalflughafen, eine Bahnlinie im Fernverkehr, die Bundesautobahn A19 sowie diverse Bundes- und Landesstraßen. Überörtlich übernimmt die Feuerwehr Laage Aufgaben der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung in den angrenzenden Amtsgebieten.

Die Freiwillige Feuerwehr Laage kann mit 36 aktiven Kameradinnen und Kameraden die Tageseinsatzbereitschaft sicher gewährleisten. Dazu engagieren sich 18 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr.

„Es ist wichtig und notwendig, im Ernstfall mit möglichst vielen Einsatzkräften und moderner Technik schnell am Ort des Geschehens zu sein. Deshalb investiert das Land in eine moderne Ausstattung der Feuerwehren und ermöglicht somit eine schnelle und bedarfsgerechte Erneuerung der Technik“, so Innenminister Caffier.