Welcome Center Greifswald

Greifswald – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Donnerstag in Greifswald den Startschuss für einen neuen, gemeinsamen Internetauftritt der Welcome Center Greifswald und Stettiner Haff gegeben (www.welcome-vg.de). Die im Landkreis Vorpommern-Greifswald gelegenen Welcome Center werden regional eigenständig bleiben, aber künftig online ihre Kräfte bündeln.

„Mit den Welcome Centern ist im ganzen Land ein leistungsfähiges Netzwerk der Willkommenskultur entstanden, das allen Neubürgern, wie Zuzüglern und Rückkehrern mit regionalem Wissen, praktischen Alltagshilfen und Insidertipps für das Leben in der Region Unterstützung bietet. Die Einrichtungen geben so der Willkommenskultur für Fach- und Arbeitskräfte ein regionales Gesicht und stärken die Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität einer Region nachhaltig. Die beiden Welcome Center im Landkreis Vorpommern-Greifswald bündeln jetzt ihre Kräfte und bieten ihren Beratungsservice gemeinsam an. So entsteht ein zentraler, leistungsstarker Anlaufpunkt für die gesamte Region an zwei Standorten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Das Welcome Center Greifswald (Projektträger ABS gGmbH – Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung mbH) ist seit Juni 2018 aktiv und wurde in den ersten zwei Jahren durch das Wirtschaftsministerium in Höhe von 110.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) bei Gesamtkosten in Höhe von rund 188.000 Euro unterstützt. Im vergangenen Jahr hat das Welcome Center nach eigenen Angaben 450 Beratungen vorrangig zu den Themen Arbeit, Leben und Wohnen geführt.

Knapp die Hälfte der Interessenten waren Zuzügler (49 Prozent), 21 Prozent waren Rückkehrer nach Greifswald. Seit Juni dieses Jahres finanziert sich die Greifswalder Stelle durch die ABS gGmbH mit finanzieller Unterstützung ihrer Partner (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Universitäts- und Hansestadt Greifswald, WVG mbH Greifswald, Sparkasse Vorpommern-Greifswald, Universität Greifswald, HanseYachts AG, Stadtwerke Greifswald und Volksbank Vorpommern eG).

„Das Welcome Center Greifswald hat sich erfolgreich etabliert. Kommune und Unternehmen der Region wissen um den hohen Wert der Beratung und unterstützen die Werbung für die Region auch finanziell“, sagte Glawe.

Das Welcome Center Stettiner Haff (Träger: ABS gGmbH) gibt es seit Juni 2019 und wird derzeit vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 119.000 Euro bei Gesamtkosten in Höhe von rund 186.000 Euro unterstützt. Kooperationspartner sind der Landkreis Vorpommern-Greifswald, die FEG Pasewalk, die Stadtwerke Pasewalk, die Suiker Unie GmbH & Co. KG – Zuckerfabrik Anklam, die Stadt Pasewalk, die Sparkasse Uecker-Randow, Anklam Extrakt GmbH, ME-LE GmbH, Asklepios Klinik Pasewalk und die Eisengießerei Torgelow GmbH.

Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Welcome Centers 163 Anfragen bearbeitet und 74 Intensivberatungen durchgeführt. „Die engagierten Mitarbeiter des Welcome Centers haben sich auf einer Vielzahl öffentlicher Veranstaltungen und Messen erfolgreich präsentiert. Als Ergebnis haben bereits im ersten Jahr des Bestehens vorrangig Rückkehrer in die Region Stettiner Haff und Zuzügler Rat zu Arbeitsmöglichkeiten gesucht“, sagte Glawe.

Landesweit wurden bisher 7 Welcome Center zur Unterstützung der Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung und -sicherung an den Standorten Rostock, Wismar/Grevesmühlen, Neubrandenburg, Stralsund, Greifswald, Pasewalk und Ludwigslust eingerichtet. Die vom Wirtschaftsministerium aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützten Welcome Center dienen als Anlaufstelle für Neubürger, die als Fachkräfte, Rückkehrer, Studierende und interessierte Zuzügler in die Region kommen wollen. Zugleich sind es Service- und Unterstützungsbüros für regionale Betriebe und Einrichtungen.

Brandanschlag auf Polizeigebäude

Greifswald – In der Zeit vom 05. Juni bis zum 08. Juni 2020 haben unbekannte Täter das im Neubau befindliche Polizeihauptrevier Greifswald in der Brinkstraße angegriffen. Vermutlich mittels sogenannter Molotowcocktails wurde die Fassade des Gebäudes beschädigt. Der dadurch entstandene Schaden ist derzeit noch nicht bezifferbar.

Am vergangenen Wochenende sind auch in Deutschland tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen Polizeigewalt und Rassismus zu demonstrieren. In Mecklenburg-Vorpommern gab es insbesondere in Rostock, Neubrandenburg sowie auch in Stralsund Proteste dieser Art, die allesamt störungsfrei verliefen. Dass der weltweite Aktionstag Anlass dieses Angriffs auf ein Polizeigebäude gewesen ist, kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen.

„Die Ereignisse in Amerika um den Tod von George Floyd sind entsetzlich und bedürfen der uneingeschränkten Aufklärung“, meint Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch. „Weltweit haben sich Tausende von Menschen solidarisiert und demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt. Diesen Protesten kann sich jeder anständige Polizist nur anschließen. Gewalt und Rassismus dürfen in keiner Polizei einen Platz finden. Wird derartiges bekannt, gehen wir konsequent dagegen vor“, so Hoffmann-Ritterbusch. „In keinem Fall rechtfertigt Gewalt und Rassismus einen Angriff auf ein Polizeigebäude, wie in Greifswald durch den Bewurf mit Molotowcocktails am Wochenende geschehen. Die Polizeien in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern zeigen täglich bei unzähligen Einsätzen, dass pauschale Beschuldigungen nicht gerechtfertigt sind.“

Innenminister Lorenz Caffier hat den Brandanschlag scharf verurteilt: „Diese Tat richtet sich gegen die Landespolizei und damit auch gegen unseren Rechtstaat. Es sind eindeutig Grenzen überschritten worden. Wir können von Glück reden, dass niemand verletzt wurde. Hier müssen ganz klare Konsequenzen folgen. Weiterhin muss deutlich werden, dass unsere Gesellschaft eine solche Tat nicht duldet. Jetzt gilt es, alle Beweise zu sammeln und durch eine professionelle Ermittlungsarbeit die Täter zu überführen.“

Ausstellungssaison im Kunstpavillon

Der Potsdamer Künstler Detlef Birkholz zeigt Ausstellung „In Malgründen“

Insel Usedom – Am Pfingstsamstag eröffnet der Usedomer Kunstverein e.V. seine Ausstellungssaison im Heringsdorfer Kunstpavillon. Unter dem Titel „In Malgründen“ werden rund 60 Arbeiten des Potsdamer Künstlers Detlef Birkholz gezeigt. Die Ausstellung ist ab dem 30. Mai zu den normalen Öffnungszeiten zu sehen. Statt der Vernissage findet am 11. Juli, um 17.00 Uhr, eine Finissage statt.

„Das war eine ziemliche Zitterpartie“, sagt der ausstellende Künstler erleichtert. „Für uns Künstler und Selbständigen sind die Corona-Auswirkungen ganz grausam. Ich bin froh, dass ich meine Bilder im Kunstpavillon zeigen kann. Den Ort habe ich schon lange beobachtet. Er ist ein großartiger Veranstaltungsbau. Mir ist auch die Haltung des Usedomer Kunstvereins außerordentlich sympathisch“, betont Detlef Birkholz.

Detlef Birkholz | »Fischerhütten Bansin« | Acryl und Kohle auf Papier | 28x35cm

Detlef Birkholz | »Fischerhütten Bansin« | Acryl und Kohle auf Papier | 28x35cm

Bezüge zur Insel Usedom gibt es viele für den 64-Jährigen. „Irgendwo ist es ein Stück Kindheit. Meine Eltern sind immer schon ´ne Woche vor den Sommerferien mit uns Kindern im Zug nach Zempin gefahren“, erinnert sich der Maler und Zeichner. So war es für ihn auch eine besondere Ehre, 2017 an einem Pleinair im Otto-Niemeyer-Holstein-Gedenkatelier teilnehmen zu können.

Nun stellt Birkholz im Heringsdorfer Kunstpavillon aus, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Den Ausstellungstitel kann man ihm zufolge auf drei Arten lesen: „Erstens: Malgründe sind wörtlich genommen die Untergründe, die Materialien, auf denen gearbeitet wird. Womöglich mit deren eigener Vorgeschichte, etwa, wenn ich auf ausgewählten Zeitungsseiten oder gefundenen Plakatresten von Werbetafeln male. Dazu kommt die Vorbereitung durch spezielle Grundierungen etc.

Zweitens: Es ist ein bisschen wie auf der Jagd – ein Losziehen in die Gegend, ein Hineinbegeben in den Wiesengrund, in dem das Motiv pleinair entsteht. Und Drittens: Aus welchen Gründen macht man das? Warum kann ich mich nur auf diese Weise am besten äußern? Es geht darum, seinen eigenen Ausdruck zu finden. Das hat u.a. viel mit meiner Biografie zu tun.“

Zur Biografie von Detlef Birkholz gehört sein Architekturstudium in Berlin-Weißensee, das er 1981 mit dem Diplom abschloss. Hier wurde im ersten Semester fachbereichsübergreifend gelehrt und so gab es schon früh Kontakte zu den Studenten der Bildenden Künste. Nach einer Phase als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauakademie in Bernau und Berlin begann er als Maler und Zeichner in Berlin (1986) sowie als Dozent für Grundlagen der Gestaltung/Naturstudium an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin-Schöneweide. Seit 1995 arbeitet Detlef Birkholz freiberuflich als Maler.

In Heringsdorf werden von ihm „relativ frische Sachen“ zu sehen sein: Überwiegend klein- und mittelformatige Interieurs, Stillleben, Akte und Landschaftsmalerei. „Die Arbeiten gehen auf die letzten drei Jahre zurück. Es ist also ein aktueller Einblick in mein Schaffen und das in einer gewissen Breite“, beschreibt es Detlef Birkholz, der bei der Finissage am 11. Juli anwesend sein wird, bei der er sich besonders auf die musikalische Begleitung von Cathrin Pfeifer (Akkordeon) freut. Zur Ausstellung erscheint ein Arbeitsheft mit zahlreichen Abbildungen.

30. Mai – 12. Juli 2020 | Mi-So 15-18 Uhr
Finissage: Sa. 11. Juli 2020 | 17 Uhr

Weitere Informationen sind zu finden unter: www.usedomer-kunstverein.de

Aeronauticon wieder mit Flugzeug

Anklam – Ab heute steht auf dem Themenspielplatz des Aeronauticons in Anklam wieder ein Flugzeug zum Spielen für Kinder zur Verfügung. Das alte Holzflugzeug erfüllte nach 17 Jahren nicht mehr die erforderlichen Sicherheitsstandards und musste ersetzt werden. „Ich freue mich, dass wir heute das neue Flugzeug aus Metall für die Kinder freigeben können. Es wird sicherlich für viele eine Attraktion sein und viele Mädchen und Jungen aus der Lilienthal-Stadt und weit darüber hinaus auf den Spielplatz, auf dem sich alles um das Thema Fliegen dreht, locken“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute bei der Übergabe des Spielgerätes in der Lilienthal-Stadt.

Die Gesamtausgaben für das Flugzeug betragen rund 52.000 Euro. Aus dem Vorpommern-Fonds kommen 25.000 Euro für dieses Projekt. Der Förderverein Otto Lilienthal Anklam hat 12.000 Euro und die Stadt 15.000 Euro beigesteuert.

„Der Themenspielplatz mit museumspädagogischem Angebot ist eine wunderbare Möglichkeit, Kinder an das Thema Fliegen heranzuführen und zugleich eine Identität zu ihrer vorpommerschen Heimat aufzubauen. Außerdem macht Spielen auf so einem attraktiven Spielplatz einfach Spaß. Es ist richtig, dass wir den Kauf des Flugzeuges mit Mitteln aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt haben“, so der Staatssekretär weiter. Er dankte dem Förderverein des Museums und der Stadt Anklam für ihr Engagement für das Projekt: „Anklam ist durch Luftfahrtpionier Otto Lilienthal eng mit der Luftfahrt verbunden. Gut, dass wir die Geschichte des Fliegens und die des Mannes, der als erster Mensch Gleitflüge mit einem Flugapparat durchführte, an nachfolgende Generationen weitergeben, auch spielerisch.“

Auf dem museumspädagogischen Außengelände des Otto-Lilienthal-Museums können Kinder das Geschehen auf einem Flugplatz nachspielen.

Radweg bei Levenhagen

Levenhagen – Heute gibt Verkehrsminister Christian Pegel den ersten Bauabschnitt des Radwegs zwischen Groß Bisdorf und der Ortsumgehung Levenhagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) für den Verkehr frei.

Nach rund neunmonatiger Bauzeit wurde der ca. 3,4 Kilometer lange erste Bauabschnitt des straßenbegleitenden Radwegs an der Bundesstraße 109 und dem westlich an die Autobahn A 20 angrenzenden Abschnitt der Landesstraße 26 fertig gestellt. Der in beiden Fahrtrichtungen nutzbare Radweg wurde in 2,50 Meter Breite mit einer Asphaltdecke gebaut. Durch die getrennte Verkehrsführung von Kfz- und Radverkehr wird die Verkehrssicherheit auf diesem stark genutzten Autobahnzubringer deutlich verbessert.

Als Ausgleichsmaßnahme für Eingriffe in die Natur soll an der L 26 und an der B 109 beidseitig eine Allee mit insgesamt 410 Bäumen gepflanzt werden. Außerdem werden am Feldweg von Wüsteney nach Barkow Einzelbäume gepflanzt und ein Stillgewässer renaturiert.

Die Gesamtkosten für diesen Bauabschnitt betragen ca. 1,45 Millionen Euro. Die Kosten für den ca. 2,7 Kilometer langen Radwegteil an der B 109 in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro trägt der Bund. Die Kosten des 665 Meter langen Radwegs an der L 26 in Höhe von ca. 254.000 Euro werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Diese Maßnahme ist Bestandteil des Lückenschlussprogramms des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Radwege an Landesstraßen.

Der zweite Bauabschnitt vom Ende der Ortsumgehung Levenhagen bis zum Beginn der Ortsumgehung Greifswald mit einer Länge von 3,9 Kilometern soll voraussichtlich im November dieses Jahres in Angriff genommen werden. Nach Abschluss auch dieser Maßnahme wird eine durchgehende sichere Radverkehrsverbindung zwischen der Gemeinde Süderholz und der Hansestadt Greifswald hergestellt sein.

Prävention und Gesundheitsförderung

Greifswald – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat sich am Montag in Greifswald bei der IPEXHealth AG über die aktuellen Vorhaben des Unternehmens informiert. Die IPEXHealth AG entwickelt und vertreibt digitale Lösungen für Prävention und nachhaltige Gesundheitsförderung.

„Die persönliche Gesundheit hat für viele Menschen einen höheren Stellenwert als früher im Leben eingenommen. Oftmals werden digitale Lösungen genutzt, um die eigene Fitness und damit das Wohlbefinden besser im Blick zu haben. Die IPEXHealth AG unterstützt mit ihren innovativen Entwicklungen und Produkten diesen Trend“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Unter dem Branding Vilua sollen zukünftig unter dem Dach der IPEXHealth AG verschiedene Unternehmen arbeiten. Dabei ist die IPEXHealth AG verbunden mit weiteren Unternehmen, beispielsweise der Vilua Healthcare GmbH, der Vilua IT Solutions GmbH & Co. KG, FPX5 GmbH GmbH & Co. KG sowie iPEX5 GmbH. Vor Ort übergab Gesundheitsminister Glawe einen Fördermittelbescheid an die Vilua Healthcare GmbH für das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben „KIG – Künstliche Intelligenz in der Gesunderhaltung“.

In dem Produkt geht es um eine selbstlernende KI-Plattform (KI = Künstliche Intelligenz), um für die Gesunderhaltung von Menschen Informationen nutzerzentriert auszuwerten und gezielt Steuerungsinterventionen vorzuschlagen. Die Gesamtinvestition für das Projekt beträgt rund 2,9 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro. „Mit dem innovativen Projekt werden am Standort Greifswald mehr als 20 Arbeitsplätze neu geschaffen“, sagte Glawe.

„Die Gesundheitswirtschaft ist in Mecklenburg-Vorpommern ein strategischer Schwerpunkt der Wirtschaftsentwicklung“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend.

So beträgt der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung des Landes etwa 15 Prozent (rund 5,8 Milliarden Euro) und mit rund 154.000 Erwerbstätigen stellen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft etwa jeden fünften Arbeitsplatz. Somit stieg die Bruttowertschöpfung der Branche seit 2008 um 56 Prozent. Darüber hinaus generiert ein Euro Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft zusätzliche 1,16‌ Euro in anderen Branchen des Bundeslandes. Dabei wird der überwiegende Teil (jeweils über 60 Prozent) sowohl der Bruttowertschöpfung als auch der Beschäftigung in den Einrichtungen der medizinischen Versorgung realisiert.

Schwimmhalle Stärkung für Vorpommern

Anklam – Die Schwimmhalle in Anklam kann gebaut werden. Dazu wurde heute entsprechende Bauverträge unterzeichnet. „Das ist der Startschuss für das dritte Projekt des Anklamer Dreiklangs, zu dem neben der Schwimmhalle auch der Bau des Schulcampus und das Projekt Ikareum gehören“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann am Rande des Termins in der vorpommerschen Kleinstadt.

„Die Schwimmhalle ist wichtig für Anklam und Umgebung, hat große Bedeutung für die sich dynamisch entwickelnde Stadt und ganz Vorpommern.

Mit Schwimmunterricht, Vereins- und Freizeitsport gibt es ein umfangreiches Angebot und steht dann nach Fertigstellung für alle Generationen zur Verfügung. Auch damit gewinnt Anklam deutlich an Attraktivität, auch als Ort zum Leben“, so Dahlemann.

Für den Bau der Schwimmhalle Anklam stellt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung im Rahmen der Kommunalinvestitionsförderung ca. 9,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind 90 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 10,9 Millionen Euro. Die übrigen zehn Prozent entsprechen dem Eigenanteil der Stadt Anklam. Dahlemann: „Die Landesregierung hat Wort gehalten und unterstützt das Projekt voll und ganz. Ich freue mich sehr, dass mit der ME-LE Torgelow und der HAB Wusterhusen zwei Unternehmen aus Vorpommern den Zuschlag für diesen Auftrag bekommen haben. Das ist Wirtschaftsförderung pur und tut uns allen gut“.

Fieberzentrum eröffnet

Greifswald – In Greifswald ist am Donnerstag ein Fieberzentrum in Betrieb genommen worden. „Die Patienten werden ärztlich diagnostiziert und erstbehandelt. Mit der Fieberambulanz sollen vor allem medizinisches Personal in niedergelassenen Praxen, Hausärzte sowie auch Gesundheitsämter entlastet und geschützt werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit am Donnerstag vor Ort. Die Eröffnung des Zentrums hat Gesundheitsminister Glawe gemeinsam mit Vertretern des Landkreises und der Unimedizin Greifswald vorgenommen.

In dem Fieberzentrum soll entschieden werden, ob bei Beschwerden Tests auf Covid-19 nötig sind. „Vor allem geht es darum, bei typischen Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden eine entsprechende medizinische Unterstützung vor Ort zu bekommen. Es kann dort direkt geholfen werden, wo Hausarzt oder Gesundheitsamt beim telefonischen Gespräch mit einem Patienten nicht weiterkommen“, so Gesundheitsminister Glawe weiter.

Das Gesundheitsministerium unterstützt die Einrichtung der Ambulanz mit 100.000 Euro. Das Fieberzentrum befindet sich im Regionalen Beruflichen Bildungszentrum in der Siemensallee 5 in Greifswald. Der Landkreis stellt das Gebäude. Die Universitätsmedizin hat eine Praxis ausgestattet und stellt das Personal zur Verfügung. Landkreis und Unimedizin Greifswald weisen darauf hin, dass Patienten keine Überweisung für den Besuch des Fiberzentrums benötigen – allerdings ist eine telefonische Anmeldung für eine Untersuchung notwendig (Telefon 03834/86 48 90, Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr – an Sonn- und Feiertagen geschlossen.).

Gesundheitsminister Glawe dankte dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und der Unimedizin Rostock. „Wir brauchen in der Coronakrise praktisches Handeln, was zu konkreten Ergebnissen führt. Umso mehr begrüße ich die unkomplizierte Zusammenarbeit von Landkreis und Unimedizin“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend.

Bedeutung des Breitbandausbaus

Dahlemann: Aktuelle Situation unterstreicht Bedeutung des Breitbandausbaus

Schwerin – Anlässlich der Übergabe der drei letzten Zuwendungsbescheide aus dem zweiten und dritten Call des Bundesförderprogramms für den Breitbandausbau an den Landkreis Vorpommern-Greifswald erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann: „Gerade in der aktuellen Situation sehen wir sehr deutlich, welch hohe Bedeutung der weitere Ausbau guter Internetverbindungen für Vorpommern für unser Bundesland insgesamt hat. Wo, aus welchen Gründen auch immer, persönliche Kontakte nicht möglich sind, kommt es auf gut ausgebaute digitale Netze an. Das zeigt: Der Breitbandausbau ist keine Zukunftsinvestition, sondern eine Investition für das Hier und Jetzt der Menschen. Zugleich sind gut ausgebaute Breitbandnetzte ein wichtiger Standortfaktor für unsere Unternehmen.“

Ursprünglich war geplant, dass die drei Bescheide des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung gestern in Greifswald im Beisein von Frau Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, an Landrat Michael Sack übergeben werden sollten. Gleichzeitig war eine symbolische Vertragsunterzeichnung mit den ausführenden Unternehmen, der Landwerke MV Breitband GmbH sowie der e.discom Telekommunikations GmbH, vorgesehen. Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus werden die Bescheide jetzt auf dem Postweg versandt.

Für die insgesamt 12 Projekte des zweiten und dritten Calls werden Landesfördermittel in Höhe von rund 38, 7 Mio. Euro zur Kofinanzierung von insgesamt 118,3 Mio. Euro Bundesfördermitteln eingesetzt. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil, den das Land ebenfalls vorfinanziert, ergibt sich ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 174,5 Mio. Euro.

„Mit der Übergabe dieser Breitband-Bescheide zeigen wir auch, dass wir als Landesregierung trotz des Krisenmodus die politische Arbeit auch in allen anderen Bereichen fortsetzen. Natürlich hat Corona jetzt Vorrang, aber auch alles andere geht weiter,“ so Dahlemann abschließend.

Kinder- und Jugendmedizin in Demmin

Demmin – Die Universitätsmedizin Greifswald und das Kreiskrankenhaus Demmin unterzeichnen morgen (10.03.20, 8.00 Uhr) in Greifswald einen Vertrag über die Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendmedizin. So sollen Assistenzärztinnen und Assistenzärzte, die sich an der Universitätsmedizin in der Weiterbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin befinden, künftig einen Teil ihrer Ausbildung im Kreiskrankenhaus Demmin absolvieren.

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann nimmt für die Landesregierung an der Unterzeichnung der Vereinbarung durch den Ärztlichen Direktor der Universitätsmedizin Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke, dem Kaufmännischen Vorstand Marie Le Claire, dem Direktor Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Holger Lode sowie den Geschäftsführer der Kreiskrankenhauses Kai Firneinsen teil.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, in intensiven Gesprächen diese Lösung zu finden. Damit gehen wir einen wichtigen Schritt zur Stärkung der kindermedizinischen Versorgung im Krankenhaus Demmin. Es ist wichtig, dass auch im ländlichen Raum eine gute kindermedizinische Versorgung sichergestellt ist. Und vielleicht gelingt es ja durch die Zusammenarbeit, Assistenzärztinnen und Assistenzärzte dauerhaft an uns zu binden“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär nach der Unterzeichnung.

„Ich bin sehr dankbar, dass die Greifswalder Unimedizin hier Verantwortung für die Region übernimmt. Das zeigt: Wir in Vorpommern finden gemeinsam gute Lösungen für unsere Region. Eine flächendeckende kindermedizinische Versorgung ist und bleibt unser Anspruch. Dafür sind Kooperationen wie diese unerlässlich“, so Dahlemann.

Kreisjugendfeuerwehr Vorpommern-Greifswald

Dahlemann: „Jugendfeuerwehren sind Zukunft des Brandschutzes“

Spantekow – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat am Sonnabend auf der Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Vorpommern-Greifswald im Bürgerhaus in Spantekow das Engagement der über 1160 Mitglieder gelobt: „Hier lernen die Mädchen und Jungen, wie man besonnen in Gefahrensituationen reagiert, um Menschen schnell und unkompliziert zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Sie lernen den Umgang mit Technik, Sozialkompetenz und Teamgeist. Das ist gut für die Entwicklung der kleinen Persönlichkeiten.“

Wie überall im Land würden die 98 Kreisjugendfeuerwehren im Landkreis aber nicht nur bei der Ausbildung oder im Notfall dabei sein. „Es gibt kein Dorffest, kein Laternenumzug oder kein Osterfeuer, bei denen die Kameradinnen und Kameraden nicht unterstützen. Das stärkt die Kommunikation, den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in den Dörfern.“

Dem sei sich die Landesregierung stets bewusst. Dahlemann: „Um die Ausstattung der Feuerwehren im ganzen Land zu verbessern, hat die Landesregierung vor einem Jahr ein 50-Millionen-Paket verabschiedet. Wer im Ernstfall seine Gesundheit riskiert, hat auch ein Recht auf eine ordentliche Ausrüstung.“

Der Parlamentarische Staatssekretär übergab an den Kreisfeuerwehrverband Vorpommern-Greifswald einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 9.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für die Anschaffung einer Tragkraftspritze für Ausbildungszwecke. Die Gesamtkosten betragen etwas über 13.000 Euro. „Das ist gut angelegtes Geld, das zu einer besseren Ausbildung beitragen kann. Ich wünsche dem gesamten Kreisfeuerwehrverband, vor allem aber den Kreisjugendfeuerwehren viel Erfolg für die Zukunft“, so Dahlemann.

MV-Tag 2020 in Greifswald

Greifswald – Der Chef der Staatskanzlei Staatssekretär Dr. Heiko Geue und der Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder haben am 27.02.2020 in Schwerin eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit von Land und Gastgeberstadt bei der Organisation und Durchführung des Mecklenburg-Vorpommern-Tages vom 18. bis 20.09.2020 unterzeichnet.

Vorgesehen ist u.a., dass Greifswald für das größte Landesfest Mecklenburg-Vorpommerns Flächen in der Universitäts- und Hansestadt kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Stadt unterstützt die Organisation des MV-Tages z.B. auch bei der Gewinnung kommunaler Unternehmen für die kostenlose Bereitstellung von Strom und Wasser. Greifswald beteiligt sich mit einem Kooperationsbeitrag in Höhe von 17.850,00 Euro am MV-Tag.

Dr. Heiko Geue betont: „Die Universitäts- und Hansestadt steht geradezu symbolisch für die positive Entwicklung, die sich in den vergangenen 30 Jahren in unseren Kommunen vollzogen hat. Mit dem MV-Tag in Greifswald wollen wir nicht nur ein fröhliches Landesfest voller Events und Emotionen feiern, sondern gleichzeitig Gelegenheiten schaffen, miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Greifswald ist nach 2003 zum zweiten Mal Gastgeberstadt des MV-Tages. „Ich danke der Universitäts- und Hansestadt schon jetzt für die sehr gute Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir ein großartiges Landesfest gestalten“, so Geue.

Greifswalds Oberbürgermeister Dr. Fassbinder erklärt: „Ich freue mich sehr, dass der MV-Tag 2020 zum 30. Geburtstag unseres Bundeslandes in Greifswald stattfindet. Mit der Vertragsunterzeichnung verbinde ich das Versprechen, dass Greifswald sich als verlässlicher Partner des Landesmarketings erweisen und ein guter Gastgeber für alle Akteure und Gäste sein wird, die dieses besondere Fest unter dem Motto „Tradition – Innovation – Vielfalt“ mit uns begehen werden.“

Ansiedlung des Helmholtz-Instituts

Greifswald – Heute kam unter Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern Patrick Dahlemann die Lenkungsgruppe Vorpommern zu ihrer 11. Sitzung in der Staatskanzlei zusammen. Erster Schwerpunkt der Beratungen war die geplante Ansiedlung des Helmholtz-Instituts in Greifswald.

Das Institut soll sich – als Außenstelle des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung Braunschweig (HZI) – dem Themenspektrum Infektionsbiologie und molekulare Infektionsforschung widmen.

Nach vorliegenden Informationen beträgt die Förderung des Bundes für 2020 2,5 Mio. Euro und 41,3 Mio. Euro als Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre bis 2024. Die Finanzkulisse für die laufenden Betriebs- und Investitionsausgaben wird nach dem 90:10-Prinzip (Bund und Land) gestaltet; die einmaligen Errichtungs- und Ausbau­investitionen teilen sich Bund und Land je zur Hälfte.

„Die Landesregierung ist mit der Universität Greifswald intensiv im Gespräch. Unser Ziel ist natürlich, eine belastbare Aussage über den Landesanteil für diese wichtige Investition treffen zu können. Beratungen mit Bildungs-, Finanzministerium und Staatskanzlei sind vereinbart. Denn die Ansiedlung stärkt den Wissenschaftsstandort Greifswald und fördert damit nachhaltig die Wirtschaftsstruktur Vorpommerns“, so der Staatssekretär.

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratung war die Vorstellung zur Vorpommern-Strategie. Staatssekretär Dahlemann stellte den Prozess der Erarbeitung der Vorpommern-Strategie des Vorpommern-Rates mit Bilanz und Ausblick vor. Dieser Prozess findet mit wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Akteuren statt. Dazu gibt es einen Beteiligungsprozess mit 7 Vor-Ort-Veranstaltungen. Gemeinsam mit der Körber-Stiftung wird der Prozess durchgeführt und auch eine Online-Plattform entwickelt.

Dahlemann: „Wir haben in dieser Legislaturperiode den Landesteil Vorpommern besonders im Blick und eine Vielzahl von Projekten realisiert und angestoßen. Der Vorpommern-Rat erarbeitet Handlungsempfehlungen für die nächste Legislaturperiode. Dabei wollen wir die Menschen aktiv einbeziehen. Jede gute Idee ist herzlich willkommen. Dazu laden wir herzlich ein.“

Auch für den Dreier-Archivstandort Greifswald gibt es gute Nachrichten. „Vorbehaltlich der finalen Zustimmung der Kirchengremien haben wir positive Signale der Kirche erhalten. Dann können 2021 die Planungsleistungen beauftragt und im Jahr 2022 der Bau beginnen. Gemeinsam mit Kirche und Stadt ziehen wir in dieser wichtigen Frage an einem Strang. Das stärkt die Archivlandschaft Vorpommerns nachhaltig.“

Intendant gesucht

Stralsund – Die Intendantenstelle bei der Theater Vorpommern GmbH wurde jetzt ausgeschrieben. Die Stelle eines geschäftsführenden Intendanten (m/w/d) am Theater Vorpommern ist zum 01.08.2021 neu zu besetzen.

Gesucht wird eine künstlerisch profilierte Persönlichkeit mit mehrjähriger Führungserfahrung im Theaterwesen und der Fähigkeit, Publikum und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen zu begeistern und zu motivieren.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2020. Die vollständige Stellenausschreibung gibt es auf der Internetseite der Theater Vorpommern GmbH: https://www.theater-vorpommern.de/service/stellenangebote/

Das Theater Vorpommern mit verschiedenen Spielstätten in Stralsund, Greifswald und Putbus ist ein Vier-Sparten-Haus. Mehr als 25 Inszenierungen in den Bereichen Ballett, Kinder- und Jugendtheater, Konzert, Musiktheater sowie Schauspiel bieten in jeder Spielzeit ein vielfältiges kulturelles Angebot, welches sowohl klassische Werke als auch zeitgenössisches Musiktheater und die dramatische Gegenwartsliteratur umfasst.

Sole-Wasser-Wärmepumpe für Wohngebäude

Greifswald – Für die Errichtung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erhält die „Frank Ziemer & Ralph Müller GbR“ in Greifswald vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 131.775,84 Euro. Die Mittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die Gesamtkosten betragen ca. 264.000 Euro.

Das Unternehmen baut zurzeit zwei Wohnhäuser mit 27 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten im Jacobiquartier. Zu ihrer Wärmeversorgung ist eine Sole-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen. Dafür waren ca. zehn Bohrungen mit einer Tiefe von jeweils ca. 100 Metern nötig. Die Wärmeerzeugungsanlage wird als Kombination aus Sole-Wasser-Wärmepumpe und Gasbrennwertkessel konzipiert. Durch das Vorhaben können jährlich knapp zwölf Tonnen Kohlendioxid eingespart und 70.000 Kilowattstunden Strom thermisch genutzt werden.

Aktuell gibt es lukrative Fördermittel sowohl für Private als auch für Kommunen und Unternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau, z.B. für den Austausch von Ölheizungen oder für energetische Sanierungen. Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszentrums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz.