Eröffnung des Sportforums in Wolgast

Wolgast – Bauminister Christian Pegel nimmt heute an der feierlichen Eröffnung des sanierten Sportforums in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) teil. Dort übergibt der Minister für dieses Bauvorhaben einen Zuwendungsbescheid über rund 1,2 Millionen Euro an Bürgermeister Stefan Weigler. Die Fördermittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß der Stadtentwicklungsförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern.

Da der Gebäudekomplex stark sanierungsbedürftig war, wurde dieser baulich aufgewertet, energetisch saniert und barrierefrei gestaltet. Damit das Gebäude auch für Menschen mit Behinderungen ohne fremde Hilfe genutzt werden kann, wurde der Hauptzugang schwellenlos gestaltet. Zudem wurden sämtliche Türen verbreitert. Im Erdgeschoss entstand ein Behinderten-WC.

Das Sportforum liegt im Stadtteil Wolgast Süd und ist neben dem Usedom Marathon und der Leichtathletik Heimatstätte mehrerer Fußballvereine sowie Heimstätte des Judo- und Kegelvereins. Aber auch Freizeitsportler aus der Stadt und den umliegenden Gemeinden sowie die Bundeswehr nutzen diese Sportstätte regelmäßig.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. zwei Millionen Euro.

Netzwerk „Neuland gewinnen“ e.V.

Geue eröffnet ersten Regionalknoten des Netzwerkes „Neuland gewinnen“ e.V.

Stolpe – Der erste Regionalknoten des Netzwerkes „Neuland gewinnen“ e.V. wurde heute im Beisein des Chefs der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern Dr. Heiko Geue in Stolpe an der Peene eröffnet.

Der 2017 gegründete Verein ist ein Zusammenschluss von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens. Sie wollen Bewohner des ländlichen Raums dabei unterstützen, ihr Dorf gemeinsam zu gestalten. Der Regionalknoten ist der Ort, an dem Ansprechpartner darüber informieren, welche Netzwerke es bereits gibt und wie Verbindungen zu Gleichgesinnten hergestellt werden können.

„Neuland zu gewinnen – dahinter steckt das Ziel, Menschen zu unterstützen, die gute Ideen für ihre Region haben, vorangehen und andere mitreißen. Hier geht es darum, Anreize für Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen, die das Leben auf dem Land attraktiver machen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Aus diesem Grund habe ich auch sehr gern die Schirmherrschaft über dieses Projekt übernommen“, sagte Geue in seinem Grußwort.

„Als Landesregierung ist es uns wichtig, kulturelle Initiativen, Kleinkunstprojekte, bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt zu stärken und zu fördern. Dafür haben wir Mittel aus dem Strategiefonds der Landesregierung bereitgestellt. Auch die Ehrenamtsstiftung ist in diesem Bereich stark engagiert“, so der Staatssekretär.

Das Netzwerk „Neuland gewinnen“ ist aus einem Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung entstanden. Seit dem Jahr 2012 erhalten von einer Jury ausgewählte Personen eine Förderung zur Umsetzung ihrer Neulandgewinner-Idee. Ziel ist die Stärkung der Zivilgesellschaft insbesondere im ländlichen Raum in Ostdeutschland.

Schutzwald für Lubmin ausgewiesen

Lubmin – Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus hat heute in Lubmin ein 83 Hektar großes Waldgebiet offiziell zum Schutzwald erklärt. „Der Wald bei Lubmin hat eine ganz besondere Bedeutung für die Ortschaft; er bindet Staub und hält Lärm aus dem benachbarten Industriegebiet zurück“, begründete der Minister die Entscheidung. Waldgebiete können als Schutzwälder entsprechende des Landeswaldgesetzes ausgewiesen werden. Insgesamt wurden mit Lubmin 9 Schutzwälder ausgewiesen, in denen im Vergleich zu anderen Waldgebieten beispielweise keine Kahlschläge vorgenommen werden dürfen.

Um den besonderen Schutzstatus für jedermann sichtbar zu machen, erhält der Schutzwald in Lubmin als erster seiner Art ein spezielles Kennzeichnungsschild nach Forstrecht mit der Aufschrift „Schutzwald“. „Damit wollen wir die unschätzbaren Wert unserer Wälder noch stärker in den Fokus rücken“, so der Minister. Rechtliche Grundlage bildet die im Mai 2019 veröffentliche Waldkennzeichnungsverordnung. Um die Wiedererkennbarkeit von Waldschutzgebieten in Deutschland zu erhöhen, sei es jedoch wünschenswert, wenn sich die Länder auf eine bundeseinheitliche Kennzeichnung verständigen könnten, wie dieses nach Naturschutzrecht mit dem Logo einer Waldohreule bereits erfolgt ist, merkte Backhaus an.

Der Minister betonte, dass Wälder eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz spielen: „Wälder produzieren Sauerstoff, reinigen Luft und Wasser, schützen vor Lärm und Erosion; sie sind wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für Flora und Fauna und fördern die Gesundheit. An der Küste sind sie wichtige Bestandteile zum Schutz vor Sturmfluten.“ Der Beitrag der deutschen Forst- und Holzwirtschaft zum Klimaschutz betrage derzeit etwa 127 Mio. Tonnen CO2/Jahr (2014). Dieser Kohlenstoffeffekt von Wald und Holz ergibt sich aus 58 Mio. Tonnen CO2/Jahr Waldspeicher, 30 Mio. Tonnen CO2/Jahr stoffliche Substitution, 36 Mio. Tonnen CO2/Jahr energetische Substitution und 3 Mio. Tonnen CO2/Jahr Holzproduktspeicher. An diesen Zahlen könne man erkennen, dass nicht nur die Waldmehrung, sondern auch die stoffliche Substitution durch Holzprodukte eine erhebliche Rolle spielt – zum Beispiel verstärkter Gebäudebau mit Holzprodukten, um damit stark klimabelastende Beton- und Stahlprodukte zu substituieren. Die Gesamtmenge von 127 Mio. Tonnen CO2/Jahr entspricht etwa 14 % der gesamten deutschen Treibhausgas-Emissionen.

Die zunehmend extremen Wetterlagen setzten den Wäldern jedoch immer weiter zu, ergänzte der Minister. Um ihre natürlichen Funktionen zu erhalten, bedürfe es langfristiger Strategien. Mecklenburg-Vorpommern habe die alarmierenden Hinweise der Klimaforscher daher frühzeitig aufgegriffen und bereits 2010 ein Maßnahmenkonzept zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel erarbeitet. Dies sehe vor allem vor, dass es im Land mehr standortangepasste Mischwälder mit höheren Laubholzanteilen geben soll. Für entsprechende Waldumbaumaßnahmen werden jährlich rund vier Millionen Euro ausgegeben. Auch gehe es darum, die genetische Vielfalt der Waldgehölze zu erhalten und zu fördern. Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich deshalb an bundesweiten Züchtungsinitiativen, wie „FitForClim“ oder „AdaptForClim“. Dafür werden im Land Samenplantagen für Douglasie, Kiefer und Bergahorn angelegt. Weitere Maßnahmen seien die Wiedervernässung von Waldmooren und die Erprobung bodenschonender Holzernteverfahren.

Weitere Schutzwälder in Mecklenburg-Vorpommern

Küstenlandschaft zwischen Priwall und Barendorf mit Harkenbäkniederung
Quaßliner Moor
Kopfhainbuchenniederwald Jassewitzer Busch
Schutzwald Lüblow
Schutzwald Nossentiner Kiefernheide
Schutzwald Ivenacker Hudewald
Holzbirnenschutzwald Cramon
Schutzwald Strelitzer Kiefernheide

Waldfläche Deutschland: 11,4 Millionen Hektar (32 % der Bundesfläche), häufigste Baumarten: Gemeine Fichte (25 %), Waldkiefer (23 %)

Waldfläche MV: 558.000 Hektar (24 % der Landesfläche), häufigste Baumarten: Waldkiefer (38 %), Buche (13 %) sowie andere Laubbäume niedriger Lebensdauer (Birke, Erle, Pappel) (21 %) – die Gemeine Fichte hat nur 8 % in MV.

20 Jahre Kulturspeicher

Ueckermünde – Seit 20 Jahren ist der Kulturspeicher in Ueckermünde ein Zentrum für Kunst, Kultur, Handwerk und Tourismus. Heute übergab der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann einen Förderbescheid über 9.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds an Katrin Starke vom Speicher-Verein Ueckermünde. Mit diesen Mitteln wird eine Konzertreihe zum 20-jährigen Jubiläum mit Musikerinnen und Musikern der Folk- und Weltmusikszene unterstützt. Auch die Stadt Seebad Ueckermünde fördert das Jubiläumsereignis.

„Hier kommen zwei wunderbare Dinge zusammen. Einerseits der wunderschöne Speicher, der für das Bild der Ueckermünder Altstadt eine Aufwertung darstellt. Anderseits das kulturelle Leben in diesen stolzen Gemäuern. Der ‚KULTurSPEICHERs‘ und sein Team um Katrin Starke sind eine echte Bereicherung Vorpommerns und weit über die Grenzen der Stadt hinaus beliebt.“

Dahlemann verband die Förderung mit der Ermutigung im Engagement nicht nachzulassen. „Ob Ausstellungen wie die Malerei von Uwe Rieb, ein Folk-Rock-Konzert mit Andreas Schirneck oder das Musikkabarett mit Johannes Kirchberg. All das ist eine Bereicherung unserer Kulturlandschaft für Einheimische und Gäste. Die Abende sind aus dem Veranstaltungskalender nicht wegzudenken“, verdeutlicht Dahlemann.

Staatssekretär Dahlemann und Bürgermeister Kliewe setzen sich auch für das zukünftige Bestehen des „KULTurSPEICHERs“ über das Jubiläumsjahr hinaus ein. „Ich freue mich, dass der ‚KULTurSPEICHERs‘ als Strukturentwicklungsmaßnahme mit europäischen Mitteln gefördert wird. Durch Professionalisierung der schon bestehenden Strukturen des ‚KULTurSPEICHERs‘ soll eine nachhaltige Nutzung erreicht werden“, so Dahlemann abschließend.

Grundsteinlegung für Kinderhotel

Insel Usedom – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Freitag in Trassenheide gemeinsam mit Rolf Seelige-Steinhoff (geschäftsführender Gesellschafter der SEETELHOTELS Usedom) den Grundstein für den Umbau des Familienresorts Waldhof zum Kinderhotel gelegt.

„Mecklenburg-Vorpommern ist bei Familien ein beliebtes Reiseziel. Kinder und Jugendliche sind unsere Gäste von morgen – sie zu erreichen bedeutet eine Investition in die Zukunft unserer Tourismusbranche. Mit der themenfokussierten Ausrichtung des Familienresorts Waldhof zum Kinderhotel entsteht hier ein spannendes Urlaubserlebnis für die ganze Familie. So werden am Standort 32 Arbeitsplätze gesichert und 39 neue Jobs geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Geplant ist, das künftige Kinderhotel Trassenheide in mehrere Häuser aufzuteilen. Das Haus 1 soll ein Multifunktionsgebäude mit Rezeption, Restaurants, Theaterarena, Shops, Küchentrakt sowie mehreren Gast- und Funktionsräumen werden. Haus 2 ist als neues, zentrales Funktionsgebäude mit Wasser- und Saunawelt, Beauty-Bereich und Außenpool sowie Funktions- und Technikräumen vorgesehen. Weiterhin sollen Suiten-Häuser errichtet werden. Für Aktiv- und Familientourismus sind zahlreiche Indoor- sowie Outdoor-Aktivitätsbereiche und miteinander verbundene Erlebnisbereiche geplant.

„Die Region rund um das Hotelgelände ist geprägt von naturbelassenen Ostseestränden, wertvollen Baumarten und vielfältiger Fauna. Ein idealer Standort für erlebnisreiche Urlaube für Familien inmitten eines großen Dünenkieferwaldes“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition beträgt rund 17,8 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 1,3 Millionen Euro. „Wichtig ist, dass wir die touristische Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern weiter stärken, um als Urlaubsland attraktiv zu bleiben. Dazu gehören Investitionen in qualitativ hochwertige und nachhaltige Angebote“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Im Zeitraum Januar bis Juni 2019 wurden auf der Insel Usedom rund 554.900 Ankünfte (+18,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und rund 2,5 Millionen Übernachtungen (+19,2 Prozent) registriert. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum rund 3,6 Millionen Ankünfte (+10,3 Prozent) und rund 13,5 Millionen Übernachtungen (+14,5 Prozent).

Zum Unternehmen SEETELHOTELS mit Sitz im Seebad Heringsdorf (Insel Usedom) gehören 16 Hotels, Residenzen und Villen auf der Insel Usedom sowie ein Hotel in Santa Ponsa (Mallorca). Rund 450 Mitarbeiter sind für die Unternehmensgruppe tätig.

Ersatzneubau: Spundwand im Museumshafen

Greifswald – Für den Ersatzneubau der Spundwand Museumshafen/Hansering ab der Steinbecker Brücke in Richtung Osten bis in Höhe des „Fangenturms“ übergibt Landesbauminister Christian Pegel heute Greifswalds Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder rund drei Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln. Die Gesamtausgaben für die Maßnahme betragen etwa vier Millionen Euro.

Im Zuge der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Innenstadt und Fleischervorstadt“ plant die Universitäts- und Hansestadt die alte Spundwand zu ersetzen. Die Uferbefestigung entlang des Hanserings ist das tragende bzw. stützende Element zwischen der Bundeswasserstraße „Ryck“ und der historischen Altstadt. Sie gewährleistet die Standfestigkeit nicht nur des direkt angrenzenden Hanserings, sondern auch für die historischen und teilweise denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshäuser dahinter. Da die bestehende Wand erhebliche Schäden aufweist, muss sie auf einer Länge von 400 Metern erneuert werden.

Die neue Spundwand muss aufgrund des Baugrunds und der Stützhöhe rückverankert werden. Die Planung sieht eine sichtbare Spundwandkonstruktion mit einer Abdeckung aus Granitstein vor.

Die Maßnahme soll im Herbst 2019 begonnen und im zweiten Quartal 2021 fertig gestellt werden.

Europäische Gesamtschule

Insel Usedom – Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat am Freitag das neue Schulgebäude der Europäischen Gesamtschule Insel Usedom auf dem Mehrgenerationencampus offiziell eröffnet.

„Das Generationenzentrum ist nun komplett. Mit Fertigstellung des Hauptgebäudes an der Europäischen Gesamtschule wurde ein bedeutender Mosaikstein in das beeindruckende Gesamtensemble eingefügt. Auch ich persönlich bin stolz auf die gemeinsame Leistung Vieler. Wir haben Jahre lang alle hart gearbeitet. Miteinander! Das zahlt sich jetzt aus. Ich sehe große Chancen, dass unsere Kleinen genauso wie die Schüler, Erzieher, Lehrer und unsere Senioren täglich miteinander in Kontakt treten, generationsübergreifend. Nicht trennen sondern verbinden, das war von Anbeginn unser aller Devise, und das war genau richtig“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Die Schule gehört zum Generationenzentrum der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf. Schule, Jugendclub, Seniorentreff, Kita, Krippe und Mensa bilden einen Gebäudekomplex mit gemeinsamen Freiflächen. Auf Grundlage des Architektenwettbewerbes wurde die Planung des Siegerentwurfes zu einem Mehrgenerationscampus im Ortsteil Ahlbeck schrittweise in die Umsetzung gebracht. Bereits realisiert wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise der Abbruch des alten Schulgebäudes, der Neubau einer Kita und die Sanierung des historischen Schulgebäudes.

Zwischen Kita, Bürgertreff und Schule ist eine fußläufige Verbindung entstanden als Zeichen der Verbindung einer aktiven sozialen Gemeinschaft. Der noch fehlende Projektbaustein des Mehrgenerationscampus war die Sanierung und Erweiterung des viergeschossigen Schulgebäudes in Plattenbauweise (aus den 1970er Jahren) am Standort Lindenstraße 112. Dazu wurde unter anderem der viergeschossige Plattenbau um eine Aula erweitert, ein Aufzug installiert, die Außenanlagen umgestaltet und eine neue Cafeteria errichtet.

„Für die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf ist ein hochmoderner, innovativer und nachhaltiger Schulstandort entstanden, der Schülern und Lehrern optimale Bedingungen bietet. Die Investitionen sind hier gut angelegt, um den Kindern und Jugendlichen den besten schulischen Start ins Leben zu geben“, hob Rudolph hervor.

Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph verwies auf weitere Vorhaben in der Region, die künftig umgesetzt werden. Die Volkssolidarität Greifswald-Ostvorpommern e.V., der Christliche Jugenddorf Deutschlands gemeinnütziger e.V.- Dienststelle Zinnowitz sowie die Stadt Swinemünde haben einen Fördervertrag für das Projekt „Drei Kitas – Zwei Sprachen- Ein Weg“ geschlossen.

Das zentrale Projektziel ist der Aufbau und Ausbau eines deutsch-polnischen Kooperationsprojektes von drei Kindertagesstätten an den Standorten Heringsdorf, Swinemünde und Zinnowitz mit bilingualer Ausrichtung. Damit soll im grenznahen Bereich eine frühe Mehrsprachigkeit bei den Jungen und Mädchen gefördert werden. Für das Projekt stehen insgesamt rund 3,3 Millionen Euro aus dem Kooperationsprogramm Interreg V A bereit. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 7,2 Millionen Euro beziffert. Von dem Angebot sollen in den drei Kindertagesstätten 400 Kinder profitieren.

Zudem erfolgt ab dem Jahr 2020 im Zuge des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ der Ersatzneubau einer Sport- und Mehrzweckhalle für den Schul- und Kitasport mehrerer Schulen und Kindertagesstätten der Ortsgemeinde sowie von Nachbargemeinden der Seebäder Bansin und Ahlbeck. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Projekte den Bildungsstandort Insel Usedom weiter voranbringen“, sagte Rudolph.

Die Gesamtinvestitionen für das neue Schulgebäude betragen rund elf Millionen Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe rund 3,6 Millionen Euro, Fördermitteln in Höhe von knapp 1,3 Millionen Euro gemäß der Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILER M-V), Sonderbedarfsmitteln des Innenministeriums in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro, knapp 0,18 Millionen Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative und etwa 0,17 Millionen Euro aus Strategiefondsmitteln des Landes. Der Eigenmittelanteil der Gemeinde Heringsdorf beläuft sich auf rund 3,88 Millionen Euro.

Die Europaschule ist eine weiterführende allgemeinbildende Schule, in der die Bildungsgänge der Regionalen Schule (ab Klasse 5) und des Gymnasiums (Klasse 11 und 12) vereinigt sind. Im laufenden Schuljahr gibt es vier 5. Klassen und vier 6. Klassen; insgesamt sind an der Schule 28 Klassen, die von 48 Lehrern unterrichtet werden. Die Schule verfügt über eine Aufnahmekapazität von bis zu 550 Schülern.

5G auf Usedom

Insel Usedom – Am 15. August 2019 nehmen Digitalisierungsminister Christian Pegel, Helmut Zeitz, Verantwortlicher für Mobilfunk und Umwelt für die Region Ost bei Vodafone, sowie Georg Zönnchen, Inhaber des Feriendorfes „Alte Schmiede“, die erste 5G-Station in Mecklenburg-Vorpommern feierlich in Betrieb.

Nach Inbetriebnahme des Funkmastes können Anwohner und Urlauber mit Geschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde durchs Internet surfen.

5G steht für „fünfte Generation“ und ist ein Standard für mobiles Internet und Mobiltelefonie. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass große Datenmengen in nahezu Echtzeit übertragen werden können.

Über 5G kann jede Region der Welt miteinander verbunden werden. Außerdem lassen sich Steuerung und Anwendung von Dienstleistungen und Produktion beliebig vernetzen. 5G ist daher unter wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten gerade auch für Flächenländer von erheblichem Interesse. Dafür hat die Bundesnetzagentur im Frühjahr 2019 sämtliche 5G-Lizenzen bundesweit an die vier großen Netzbetreiber – Telekom, Vodafone, Telefonica und 1&1-Drillisch – versteigert.

Neubau der IGS Erwin Fischer

Greifswald – „Das ist schon etwas ganz Besonderes: Zum neuen Schuljahr eine ganz neue Schule zu bekommen. Dazu gratuliere ich Euch und Ihnen allen sehr herzlich: Nehmt das neue Schulgebäude in Besitz. Nutzt alle Chancen, die damit verbunden sind“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Schlüsselübergabe des Ersatzneubaus für etwa 500 Schülerinnen und Schülern der Integrierten Gesamtschule Erwin Fischer in Greifswald zum Start des neuen Schuljahrs.

Ein Schulgebäude, modern, barrierefrei und technisch auf dem neuesten Stand – das sei die Basis für gute Schule, so Schwesig. „Es ist gelungen, eine Schule zu schaffen, die gutes Lernen für die Schülerinnen und Schüler ermöglicht. Und zugleich einen Arbeitsplatz für die Lehrerinnen und Lehrer, an dem sie beste Bedingungen für ihr Engagement finden.“ Der Bau wurde unter anderem mit 10,25 Mio. Euro aus dem Schulbauprogramm des Landes gefördert.

In diesem Zusammenhang würdigte die Regierungschefin auch das besondere Profil der IGS: „Vor allem bei der Berufsorientierung gehen Sie voran: Jeden Monat kommt ein Berater aus der Arbeitsagentur hierher und findet gemeinsam mit den Jugendlichen ab der siebten Klasse einen Weg zu dem Beruf, der wirklich passt. Auch die Sportklassen oder das Thema „Gesunde Schule“ mit Hygiene und gesunder Ernährung gehören zum Profil. Es ist eine gute Gemeinschaft, mit einem guten Klima, die in das neue Gebäude einzieht.“

Das Thema Bildung werde ein besonderer Schwerpunkt der Landesregierung in den kommenden Jahren sein, betonte die Ministerpräsidentin: „Gute Schule – das wollen wir überall im Land. Deshalb haben wir ein 200-Millionen-Euro-Schulpaket auf den Weg gebracht, damit Lehrerinnen und Lehrer noch bessere Arbeitsbedingungen haben und der Unterricht noch besser wird. Daran arbeiten wir gemeinsam sehr intensiv.“

Radwegbaustelle bei Greifswald

Greifswald – Heute informiert sich Landesverkehrsminister Christian Pegel über den Stand der Bauarbeiten am Radweg zwischen Groß Bisdorf und der Ortsumgehung Levenhagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald), die im Juli begonnen haben. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden sowie Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder sind bei der Besichtigung ebenfalls dabei.

Der etwa 3,4 Kilometer lange und 2,50 Meter breite Asphaltweg an der Bundesstraße 109 und der Landesstraße 26 ist der erste Bauabschnitt des straßenbegleitenden Radwegs, der künftig über Levenhagen hinaus bis zur Ortsumgehung Greifswald führen soll. Der Bau des Radwegs, der sowohl dem touristischen als auch dem Alltagsradverkehr dient, soll die Verkehrssicherheit auf der Strecke durch Entflechtung der motorisierten und der Radverkehre erhöhen.

Die Gesamtkosten des Bauabschnitts betragen ca. 1,45 Millionen Euro. Die Kosten für den ca. 2,7 Kilometer langen Radwegteil an der B 109 in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro trägt der Bund. Die Kosten des 665 Meter langen Radwegs an der L 26 in Höhe von ca. 254.000 Euro werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Diese Maßnahme ist Bestandteil des Lückenschlussprogramms des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Radwege an Landesstraßen. Der Radweg wird voraussichtlich im Herbst 2019 für den Verkehr freigegeben.

Neue Räumlichkeiten für Polizei

Greifswald – Mit der Sanierung des Polizeihauptreviers in Greifswald, dessen Richtfest heute gefeiert wird, werden die rund 130 Mitarbeiter von Schutz- und Kriminalpolizei deutlich bessere Arbeitsbedingungen haben. Insgesamt sind 2.251 Quadratmeter Nutzfläche bei Baukosten von rund 9,5 Mio. Euro geplant.

„Diese neue Dienststelle wird ein weiteres Symbol für unsere moderne Landespolizei sein“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Ich freue mich für die Beamtinnen und Beamten, dass sie künftig optimale Arbeitsbedingungen haben werden. Unsere Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr kompetente Ansprechpartner, wenn es um die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit geht. Und gerade in einer Region, die im hohen Maße vom Tourismus lebt, ist die innere Sicherheit ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor“, so Caffier in seinem Grußwort.

Das Land wird auch in den nächsten Jahren weiter in moderne Arbeitsbedingungen für die Polizei investieren. So sind bereits rund 29,0 Mio. Euro für weitere Baumaßnahmen im kommenden Doppelhaushalt eingeplant.

Darstellende Kunst in denkmalgeschütztem Bullenstall

Pasewalk – Schloss Bröllin in Vorpommern-Greifswald will der kulturelle Anker in der Region Pasewalk/Uecker-Randow werden und ein regionales Kulturbüro mit festem Netzwerk zwischen Künstlern, kulturellen Einrichtungen, Vereinen und Kommunalverwaltungen aufbauen. Darüber hat sich Kulturministerin Bettina Martin auf ihrer zweiten Station während ihrer Sommertour mit den Verantwortlichen vor Ort ausgetauscht.

Die Landesregierung unterstützt eine entsprechende Bewerbung im Rahmen des TRAFO2-Programms der Kulturstiftung des Bundes für die Jahre 2020 bis 2023 um eine Förderung in Höhe von bis zu 1,25 Millionen Euro. Über das TRAFO-Programm wird auch das ehemalige sozialistische Dorfensemble im mecklenburgischen Mestlin mit dem Kulturhaus im Zentrum gefördert.

„Die Gutsanlage Schloss Bröllin ist schon heute ein Ort, an dem kulturell viel passiert. Dies ist vor allem den Vereinsmitgliedern zu verdanken, die sich dafür einsetzen, dass hier auf dem Land Tanz-, Theater- und Performanceprojekte möglich sind“, sagte Kulturministerin Bettina Martin bei ihrem Besuch gemeinsam mit dem Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Prof. Markus Hilgert. „Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses große Engagement durch eine Förderzusage belohnt würde. Die Landesregierung hat sich bereiterklärt, im Falle eines Zuschlags eine Kofinanzierung zu ermöglichen“, betonte Martin.

Schloss Bröllin ist eine ca. 800 Jahre alte, denkmalgeschützte Gutsanlage. Seit 1992 arbeitet der Verein schloss bröllin e. V. daran, aus einem Gutshof am nördlichen Rand der Uckermark einen international gefragten Residenz- und Probenort für Darstellende Kunst und regional vernetzten Kulturort zu entwickeln.

Die Anlage wurde schrittweise saniert und modernisiert. Entstanden sind drei Probestudios, eine große Veranstaltungshalle, ein deutsch-polnisches Begegnungszentrum mit Seminarräumen im denkmalgeschützten Bullenstall, eine Galerie, Übernachtungsmöglichkeiten und ein neuer Trapezraum im ehemaligen Silo-Raum. Die Freiflächen werden für Open-Air-Projekte genutzt.

Der Verein schloss bröllin e. V. wird durch das Land, die Kulturstiftung des Bundes und durch den Landkreis Vorpommern-Greifswald gefördert. Das Land unterstützt Schloss Bröllin seit vielen Jahren – im Jahr 2019 mit Kulturfördermitteln für Projekte im Bereich der Darstellenden Kunst in Höhe von 115.000 Euro.

Bau des Justizzentrums Greifswald

Greifswald – Mit dem Rohbau des Justizzentrums Greifswald wurde bereits begonnen. In drei Jahren sollen in der Domstraße die Greifswalder Justizbehörden Platz haben. Justizministerin Hoffmeister informierte sich jetzt über den Bau des Justizzentrums Greifswald.

„Im Justizzentrum wollen wir alle in Greifswald ansässigen Justizbehörden sowie das Landesverfassungsgericht unterbringen. Neben dem Oberverwaltungsgericht, dem Verwaltungsgericht, dem Landesverfassungsgericht sowie dem Grundbuchamt des Amtsgerichts werden auch das Amtsgericht Greifswald sowie das Finanzgericht herziehen. Mit Freude nehme ich zur Kenntnis, dass die Grabungen der Bodendenkmalpflege abgeschlossen sind und mit dem Rohbau begonnen wurde. Ich danke allen Beschäftigten, die damit einhergehenden Belastungen täglich meistern und sage ihnen, es tut sich etwas. Sie können sich freuen. Die Arbeitsbedingungen in den neuen Büros werden hell und modern. Auch danke ich dem landeseigenen Betrieb für Bau und Liegenschaften, BBL Mecklenburg-Vorpommern, für die präzise Bau- und Zeitplanung“, sagt Justizministerin Hoffmeister beim Besuch auf der Baustelle des künftigen Justizzentrums.

Alle Bau- und Umzugsmaßnahmen werden voraussichtlich 2023 abgeschlossen sein. Im Justizzentrum werden dann insgesamt rund 170 Bedienstete arbeiten.

Nach Angaben des BBL setze sich der Entwurf des Neubaus intensiv mit der städtebaulichen Greifswalder Geschichte auseinander und schlage einen wichtigen gestalterischen Bogen von modernen zu historischen Häusern. Die Höhe des Neubaus ist demnach an die Umgebung angepasst. Der Erweiterungsbau des Justizzentrums ist gestalterisch dem 2015 gebauten Grundbuchamt ähnlich, um das Justizzentrum einheitlich zu gestalten.

Die Anforderungen an das Justizzentrum Greifswald würden funktional und mit größtmöglicher Effizienz umgesetzt, so der BBL. Das Gebäude wird barrierefrei und behindertengerecht sein. Baustart war diesen Februar. Gerade ist der Rohbau begonnen worden. Geplantes Ende des Bauprojekts ist Juli 2022. Die Kosten wurden auf 18,5 Millionen Euro kalkuliert.

Prävention zum Thema Radfahren

Insel Usedom – Die Insel Usedom steht morgen (07. August 2019) ganz im Zeichen des Drahtesels, denn in Zinnowitz und Ahlbeck werden Fahrräder unter die Lupe genommen und kostenlose Codierungen angeboten. Dazu gibt es jede Menge Infos rund um das Thema verkehrssicheres Radfahren, aber auch um andere „Zweiradfahrzeuge“.

Während in Ahlbeck von 11.00 bis 14.00 Uhr der Präventionsrat der Insel Usedom gemeinsam mit dem Weißen Ring eine Informationsveranstaltung insbesondere zu den Themen gute Schlösser und weitere Sicherungsmöglichkeiten (z.B. GPS bei E-Bikes) anbieten wird, startet in Zinnowitz um 10.00 Uhr ein Fahrradfest vor der Konzertmuschel – eine Veranstaltung der Polizeiinspektion Anklam, des Landeskriminalamtes M-V, der polnischen Polizei aus Swinemünde, der Verkehrswacht Usedom-Peenemünde e.V., des Landkreises V-G und der Kurverwaltung.

Hier wird die Verkehrswacht einen Infostand mit Hinweisen zu den Themen Radfahren, E-Scooter, Verkehrssicherheit und Radfahrausbildung von Kindern anbieten. Die Besucherinnen und Besucher können sich außerdem selbst testen – zum Beispiel am Fahrrad-Fahrsimulator, beim Reaktionstestgerät und Verkehrsquiz oder aber auf den Fahrrad- und Rauschbrillenparcours.

Dazu werden ein Präventionsberater der Polizeiinspektion Anklam und Kollegen aus dem Polizeirevier Heringsdorf vor Ort sein und eine kostenlose Fahrradcodierung zum Schutz vor Fahrraddiebstahl anbieten. Die Veranstaltung geht bis 16.00 Uhr und hält eine Akrobatikvorstellung des Fritz-Reuter-Ensembles und zudem eine Fahrradversteigerung bereit.

Schutz von Straßenalleen

Deutsch-polnisches Projekt zum Schutz von Straßenalleen gestartet

Greifswald – Die Erhaltung und der Schutz von Straßenalleen stehen im Fokus eines Projektes, das der Landkreis Vorpommern-Greifswald gemeinsam mit dem Stettiner Bund der Grünen (Federacja Zielonych Gaja) umsetzt.

„Mecklenburg-Vorpommern ist bekannt für seine beeindruckenden Alleen, die die Straßen des Landes säumen. Zugleich bieten die Bäume auch Lebensräume für viele Tiere, den es zu schützen gilt. Mit dem gemeinsamen Projekt wird ein wichtiger Schritt getan, um das wertvolle Naturgut weiter zu erhalten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Das Vorhaben ist auf Baumreihen in Westpommern und im Landkreis Vorpommern-Greifswald fokussiert. Ziel ist es, ein Konzept zu erstellen, das gemeinsame Pflege- und Schutzmaßnahmen definiert, die auf einer ausgewählten Strecke der wertvollsten Alleen von 26 Kilometern im Projektgebiet durchgeführt werden.

Die Teilnehmer an dem Projekt aus den Bereichen Straßenverwaltungen sowie Anwohner der Regionen sollen über Studienreisen und Schulungen über die Pflege der Alleen weitergebildet werden. Vorgesehen dafür ist auch die Anpflanzung einer grenzüberschreitenden Allee. Aktuell ist die Wahl auf den Abschnitt Blankensee (eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern) nach Buk (gehört zum Kreis Police und ist ein Teil der Gemeinde Dobra in der polnischen Wojewodschaft Westpommern) gefallen. Es ist die Anpflanzung von 100 Bäumen geplant.

„Grenzübergreifend trägt das Projekt dazu bei, dass das Bewusstsein für die Straßenalleen als wertvolle Naturressourcen gestärkt wird“, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten betragen mehr als eine Million Euro. Das Land unterstützt das Projekt in Höhe von knapp 877.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen.

Das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen ist Teil der europäischen Kohäsionspolitik und wird im Rahmen des eigenständigen Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das Programm fördert grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zwischen deutschen und polnischen Partnern. Für das Programm stehen in der EU-Förderperiode bis 2020 insgesamt 134 Millionen Euro EFRE-Mittel zur Verfügung.

Das Interreg-Programm wird umgesetzt in der Wojewodschaft Westpommern in Polen, den Landkreisen Barnim, Uckermark und Märkisch Oderland in Brandenburg sowie in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern leitet die Verwaltungsbehörde im Gesamtprogramm.