Tag der Erneuerbaren Energien 2018

Schwerin – Zum vierten Mal in Folge wird der Tag der Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Aktionswochenende begleitet. Mit vielfältigen Angeboten wird das Thema Erneuerbare Energien für Bürgerinnen und Bürger vom 27. bis 29. April erlebbar gemacht.

Unternehmen und Initiativen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien sind eingeladen, sich an diesem Wochenende neugierigen Besuchern vorzustellen. Das Energieministerium koordiniert die Aktivitäten der einzelnen Teilnehmer und unterstützt sie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Unternehmen, die am Aktionswochenende zum Tag der Erneuerbaren Energien 2018 teilnehmen wollen, laden wir recht herzlich zu der Kick-Off Veranstaltung mit Energieminister Christian Pegel am 02.02.2018 von 14 bis 16 Uhr nach Rostock in die Tagungsrotunde der HanseMesse ein. Das Energieministerium möchte ihnen die Kampagne mit allen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen vorstellen und offene Fragen klären.

Für die Veranstaltung ist eine formlose Anmeldung erforderlich. Anmeldungen können bis zum 29.01.2018 per E-Mail an energietag-mv@em.mv-regierung.de gesendet werden.

Im vergangenen Jahr waren knapp 70 Unternehmen und Institutionen am Tag der Erneuerbaren Energien beteiligt, die im ganzen Land mit unterschiedlichen Aktionen den Einsatz und Nutzen der erneuerbaren Energien hautnah erlebbar gemacht haben. So hat zum Beispiel der Netzbetreiber 50Hertz zu einer Schiffsfahrt zu den Offshore-Windparks Arkona und Wikinger eingeladen. Ein breites Spektrum an erneuerbaren Energien zeigte auch Dietmar Hocke, der zu einem Besuch auf seinem Ostsee-Bauernhof in Kalsow bei Wismar einlud. Die Besucher konnten vor Ort zwei Solaranlagen, drei Windenergieanlagen, eine Biogasanlage und einen thermischen Pufferspeicher, der über ein zwei Kilometer langes Wärmenetz viele Gebäude der Gemeinde mit Wärmeenergie versorgt, besichtigen. Auch Kinder konnten sich beim Toben im Stroh, Traktorfahren, Kälberstreicheln, auf einer Hüpfburg oder beim Ponyreiten vergnügen.

Insgesamt sind auch dieses Jahr von Freitag bis Sonntag Aktionen über das ganze Land verteilt geplant, um zu zeigen, was mit den Erneuerbaren Energien heute schon in Mecklenburg-Vorpommern möglich ist. Wir hoffen auch dieses Jahr auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf die Neugierde der großen und kleinen Besucher.

Aktuelle Wetterlage

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern kann es infolge der aktuellen Wetterlage zu Einschränkungen bei der Schülerbeförderung kommen. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur weist für die gesamte Winterzeit auf folgende Regelungen hin:

  • Kinder und Jugendliche, die ihre Schule wegen widriger Witterungsverhältnisse nicht erreichen können, sind grundsätzlich entschuldigt.
  • Bei schwierigen Witterungssituationen in den verschiedenen Regionen entscheiden letztendlich die Eltern, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder nicht.
  • Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet. Der Unterricht findet statt.
  • Weitere Informationen können bei den Schulen oder bei den Landkreisen bzw. den kreisfreien Städten eingeholt werden.
  • Darüber hinaus informieren die Landkreise über Einschränkungen im Schülerverkehr.

Hotel in Groß Nemerow investiert in Erweiterungen

Groß Nemerow – Das Hotel Bornmühle in Groß Nemerow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) soll erweitert werden, um den Hotel- und Restaurantbereich strategisch für einen erweiterten Urlauberkreis zu positionieren. „Das Hotel Bornmühle plant, sein Angebot für neue Gästegruppen zu erweitern. Neben dem Erholungsaspekt setzen die Hotelbetreiber jetzt auch verstärkt auf Tagungsgäste. Das ist wichtig, um die Auslastung der Unterkünfte auch außerhalb der Haupt-Urlaubszeiten weiter zu erhöhen. Mit dem Vorhaben werden 55 Arbeitsplätze gesichert und sechs neue Jobs geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Das Hotel wurde in den Jahren 1991/92 neu errichtet und liegt am Tollensesee in der Mecklenburgischen Seenplatte. Die bisherige Ausrichtung als Wellness- und Urlaubshotel soll durch die Sparten Tagungen und Events grundlegend erweitert werden. Dabei stehen unter anderem die Themen „Neue Arbeitswelten“, „Gesundes Arbeiten“, „Modernes Seminarumfeld“, „Life & Work Balance“ sowie „Naturerlebnisse“ im Vordergrund. Alle Hotelbereiche – von den Zimmern über Restaurant und Spa bis zu den Außenbereichen – werden aufeinander abgestimmt. Um das Konzept umzusetzen, sind bauliche Veränderungen und Investitionen in die Ausstattung geplant. In der Umsetzungsphase soll im 3. Obergeschoss des Neubaus ein NEW WORK LOFT mit innovativen Raumkonzepten wie „Social Hub“, „Focus Single“, „Intimate Box“, „Create Team“, „Coaching Box“ und „Event Room“ entstehen, um erlebbar zu machen, wie effektiv eine nach NEW WORK Prinzipien konzipierte Arbeitsumgebung zur Leistungs- und Kreativitätssteigerung sowie zur Förderung des Wohlbefindens beitragen kann.

Weiterhin werden Bar-, Lobby- und Restaurantbereich erweitert. Insgesamt erhöht sich die Kapazität mit der Neuausrichtung von 119 auf 186 Betten. „Investitionen in zusätzliche Angebote wie beispielsweise Tagungen und Events tragen dazu bei, die Region insgesamt bei einem größeren Gästekreis bekannter zu machen. Und: Wer beruflich zu einer Tagung in die Mecklenburgische Seenplatte reist, lernt die Region kennen und kommt hoffentlich als Urlauber zurück in die Region“, sagte Glawe.

Das Land plant, das Vorhaben bei Vorlage aller Unterlagen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit den „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro zu unterstützen. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf mehr als 9,7 Millionen Euro.

Im Reisegebiet Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte gab es nach Angaben des Statistischen Amtes von Januar bis September 2017 mehr als eine Million Ankünfte und knapp 3,7 Millionen Übernachtungen. Insgesamt waren es im gleichen Zeitraum in ganz Mecklenburg-Vorpommern knapp 6,2 Millionen Ankünfte und knapp 25 Millionen Übernachtungen.

EU-Agrarpolitik: Backhaus schlägt ökologische Direktzahlungen vor

Berlin – Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen könnten nach 2020 deutlich höher vergütet werden als bisher. Das sehen die Vorschläge aus Mecklenburg-Vorpommern für eine Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) nach 2020 vor, die Landwirtschaft- und Umweltminister Dr. Till Backhaus auf einem Fachforum des Deutschen Bauernverbandes in Berlin erläuterte. „Das übergreifende Prinzip unseres Modells lautet: Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“, erklärte der Minister. „Wir wollen das durch eine echte Honorierung der Teilnahme an Umwelt- und Klimamaßnahmen erreichen.“

Der Vorschlag aus MV sieht unter anderem vor, die bisherigen Direktzahlungen an die Landwirte auf eine Grundprämie von 100 Euro je Hektar zu kürzen und deren Zahlung an das Erbringen freiwilliger ökologischer Leistungen zu koppeln. Das Honorar für ökologische Leistungen – sie umfassen die bisherigen AUKM und den ökologischen Landbau – soll dazu um 15 bis 30 Prozent gegenüber dem jetzigen Niveau angehoben werden. „Damit bauen wir die Zahlungen zu ökologischen Direktzahlungen um“, erklärte Dr. Backhaus.

Landwirte können mit dem Erbringen ökologischer Leistungen die neue Grundprämie aufstocken. „Ein konventionell arbeitender Betrieb kann unter Ausschöpfung aller Angebote etwa 95 Prozent seines derzeitigen Prämienniveaus erreichen, ein ökologisch arbeitender Betrieb sogar 98 Prozent. Unser Modell funktioniert finanziell, und dass unter der Annahme, dass durch den Brexit insgesamt 7 Prozent weniger Mittel im europäischen Agrarbudget zur Verfügung stehen“, so der Minister. Nach den Berechnungen aus dem Mecklenburg-Vorpommerschen Modell läge das EU-Agrarbudget dann bei 43 Milliarden Euro, das deutsche Budget bei etwa 5 Milliarden Euro.

Backhaus wird das Modell, das zudem Zuschläge für die Förderung von Jung-Landwirten und kleinbäuerliche Betriebe sowie für benachteiligte Gebiete vorsieht und das eine Tierprämie für die flächengebundene Tierhaltung enthält, morgen auf der Sonder-Agrarministerkonferenz in Berlin mit seinen Amtskollegen erörtern.

Dömitz erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Dömitz – Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Stadt Dömitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 27.812,08 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt Dömitz möchte die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umrüsten. Die vorhandenen 114 Natriumdampfleuchten (Ludwigsluster Straße, Knickweg, Promenade, Mühlendeich, Floßgraben, Roggenfelder Straße, Leopoldsbrunnen und Am Bahndamm) werden gegen 114 LED-Leuchten ersetzt. Dadurch können jährlich ca. 18.000 Kilowattstunden Strom sowie rund elf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.