Kirchenmusiksommer 2019

Im Rahmen des „Kirchenmusiksommers 2019“ mit Fontanes Gedichten musikalisch unterwegs! / Fontane-Konzert (in Vorfreude auf den 200. Geburtstag am 30.12.2019) Glück|Wunsch

Insel Rügen – Gedichte – in Kompositionen von Norbert Fietzke – Anekdoten von und über Theodor Fontane und seine(n) Zeitgenossen (z. B. „Herr von Ribbeck“, „Alles still“, „So und nicht anders“, „In Hangen und Bangen“, den Zyklus „Strandbilder“, „Ausgang“, „Der Kranich“)

Norbert Fietzke hat die Kompositionen verschiedener Fontane-Gedichte seiner Frau, der Sopranistin Liane Fietzke, auf den Leib geschrieben, und dabei entstanden grandiose Melodien für ihren warmen, lyrischen und natürlichen Gesang. Erleben Sie mit dem Duo ›con emozione‹, ein Konzert, in dem das Besondere, das Überraschende, das Berührende passieren kann, ganz und gar dem Namen des Duos entsprechend: ›con emozione‹. Mit im Gepäck haben sie ihre neue CD Theodor Fontane in Wort und Musik.

Donnerstag, 25. Juli 2019, 20 Uhr

Ev. Kirche, Bahnhofstraße 1, 18609 Binz/Rügen

Ausführende Künstler:
Duo ›con emozione‹
Liane Fietzke, Sopran/Lesung/Moderation
Norbert Fietzke, Piano
https://www.con-emozione.de

Duo >con emozione< - Foto @ Andreas Dornheim

Duo >con emozione< – Foto @ Andreas Dornheim

Das Duo ›con emozione‹, Liane Fietzke (geb. in Lutherstadt Wittenberg) und Norbert Fietzke (geb. in Döbern), arbeitet seit vielen Jahren professionell musikalisch zusammen. Sie erhielten beide ihre Ausbildung an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Weitere Studien folgten nach Köln und Weimar. Mit ihrer glockenhellen, reinen Gesangsstimme begeisterte Liane Fietzke gemeinsam mit ihrem Mann Norbert Fietzke, der perfekte Liedbegleiter, am Klavier bereits sehr viele Konzertbesucher mit ihren unterschiedlichen Programmen.

Das Duo ›con emozione‹ lebt und arbeitet im Havelland und feiert 2019 sein 25-jähriges Bestehen mit vielen hochkarätigen Konzerten und Lesungen, so u. a. mit ihrem Jubiläumskonzert Mitte April im Gewandhaus zu Leipzig.

Karten für € 12,-/ € 8,- nur an der Abendkasse und Einlass, ab 19.15 Uhr
Veranstalter: Ev. Kirche Binz/Rügen

Schwesig: Holzwirtschaft sorgt für Wachstum

Wismar – Mit einem Thementag „Holzwirtschaft“ ist Ministerpräsidentin Manuela Schwesig heute in ihre diesjährige Sommertour gestartet. Gemeinsam mit Vertretern der IHK Schwerin besuchte die Ministerpräsidenten drei Unternehmen des Holzclusters Wismar und das Forstamt in Gädebehn.

„Die Holzwirtschaft hat sich zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Hier in Wismar ist eines der größten und modernsten Holzverarbeitungszentren in Europa entstanden. Mit ganz unterschiedlichen Unternehmen und mit Kunden überall auf der Welt. Darauf kann die Hansestadt Wismar sehr stolz sein. Hier ist kluge Standortentwicklung betrieben worden“, sagte Schwesig bei ihrem Besuch der Firma Egger.

Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen im Holzcluster Wismar zahle sich aus. „Davon profitieren die Unternehmen, weil es möglich ist, Wertschöpfungsketten aufzubauen. Die enge Zusammenarbeit führt aber auch dazu, dass sparsamer mit dem wertvollen Rohstoff Holz umgegangen wird. Das ist wichtig beim Schutz der Umwelt“, sagte Schwesig vor den weiteren Besuchen bei der Paletten-Service Wismar GmbH und der Möbelmanufaktur Goertz GmbH.

In den 25 Betrieben der Holz- und Möbelindustrie mit mehr als 50 Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten rund 4.200 Personen. Allein in Wismar und Umgebung sind es rund 2.000. „Das Ziel der Landesregierung ist es, die Wirtschaftskraft des Landes in den nächsten Jahren weiter zu stärken. Das ist die Voraussetzung dafür, dass weitere Arbeitsplätze entstehen. Wir setzen uns dafür ein, dass auch das Lohnniveau im Land weiter steigt. Nur so werden wir im Wettbewerb mit anderen Regionen mithalten können. Gute Arbeit ist heute ein Standortfaktor im Wettbewerb mit anderen Regionen“, so die Ministerpräsidentin.

Backhaus: Dorschfangverbot bestraft die Falschen

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern Fischereiminister Dr. Till Backhaus zeigt sich empört vom Dorschfangverbot in Teilen der östlichen und westlichen Ostsee: „Es ist für mich unbegreiflich, warum man ausgerechnet jene bestraft, die am wenigsten für den Abwärtstrend bei der Entwicklung des östlichen Bestandes können. Die EU-Kommission selbst weist auf ihrer Internetseite darauf hin, dass sich die natürliche Sterblichkeit etwa dreimal stärker auswirkt als die fischereiliche Sterblichkeit und es umfassendere und langfristigere Ansätze brauche. Die Fischerei sei aber momentan die einzige Stellschraube an der gedreht werden könne. Den Mangel an sinnvollen Alternativen als Argument ins Feld zu führen, ist für mich nicht nachvollziehbar – insbesondere nicht, weil abzusehen war, dass sich die Bestandsstruktur weiter verschlechtern wird und andere Lösungen schon längst hätten vorbereitet werden können.“

Backhaus betonte die Bedeutung der Fischerei für das kulturelle Erbe und die wirtschaftliche Entwicklung der maritimen Standorte in Mecklenburg-Vorpommern: „Möwengeschrei und Kutter gehören für mich zu jedem Ostseebesuch dazu“, so der Minister.

Auch wenn in der westlichen Ostsee für die kleine Kutter- und Küstenfischerei weitreichende Ausnahmen von dem Dorschfangverbot eingeräumt wurden, so äußerte Minister Backhaus seine Enttäuschung darüber, dass sich die Bundesregierung gegenüber der EU nicht vehement genug für den Erhalt der traditionellen Kutter- und Küstenfischerei einsetzt. Es sei mehr als deutlich geworden, dass der 2016 in Kraft getretene Mehrjahresplan für Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee aus natürlichen Gründen nicht die erhofften positiven Effekte gebracht hat. „Wir brauchen Alternativen zur Quotenregelung. Insbesondere die Forschung zu den Ursachen und dem Umgang mit dem Klimawandel müssen verbessert werden. Die bisherigen wissenschaftlichen Systeme in diesem Bereich haben meiner Meinung nach versagt“, führte Minister Backhaus aus.

Nachdem es in den letzten Jahren bei dem für Mecklenburg-Vorpommern so wichtigen Dorschbestand der westlichen Ostsee bereits gravierende Fangeinschränkungen gegeben hat, treffe der Fangstopp für Dorsche aus der östlichen Ostsee treffe die kleine Hochsee- und Küstenfischerei in zusätzlichem Maße, sagte er weiter. Von den rund 1.400 Haupterwerbsfischern in 1989 seien schon heute nur noch 230 Unternehmen übrig. Dieser Strukturwandel würde sich unter den aktuellen Bedingungen weiter fortsetzen.

Um die Fischwirtschaft auch über schwierig Zeiten hinweg zu erhalten und die Entwicklung zukunftsfähiger Strategien zu unterstützen – zum im Bereich der regionalen Vermarktung –, hat das seit 1991 Fördermittel in Höhe von 253 Millionen Euro an die Fischwirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgereicht worden. Damit seien Investitionen in Höhe von 410 Millionen Euro ermöglicht worden.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Groß Godems – Die Gemeinde Groß Godems (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 44.301,61 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßen- und Gehwegbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das geplante Vorhaben umfasst die Umrüstung der 81 Natrium- und Quecksilberdampfleuchten auf LED-Technik einschließlich der Maste. Es werden auch 180 Meter Kabel erneuert.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer Einsparung von ca. 22.000 Kilowattstunden Strom können rund 13 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Neue Fußgängerbrücken für Prerow

Prerow – In der Gemeinde Ostseebad Prerow (Landkreis Vorpommern-Rügen) soll umfassend in die touristische Infrastruktur investiert werden. Neben der Erneuerung von zwei Fußgängerbrücken über den Prerowstrom sind unter anderem auch Modernisierungen im Kurpark vorgesehen.

„Der ehemalige Fischer- und Seefahrerort Prerow blickt auf eine langjährige Tradition als Badeort zurück. Auch dank des fünf Kilometer langen Sandstrandes erfreut sich die Gemeinde bei Gästen und Anwohnern großer Beliebtheit, das zeigen die steigenden Tourismuszahlen. Die jetzt geplanten Investitionen tragen dazu bei, die touristische Infrastruktur erheblich zu verbessern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Bereits im Jahr 1878 sind zwei Fußgängerbrücken über den Prerowstrom rechts und links des Haupt-Strandzuganges errichtet worden, um eine Zuwegung zur Ostsee zu ermöglichen. Nun müssen diese komplett erneuert werden, da die Standsicherheit nicht mehr gegeben war. Bis zur Fertigstellung der neuen Brücken stehen Anwohnern und Gästen derzeit Behelfsbrücken über den Altarm des Prerowstroms zur Verfügung. Zudem soll der Kurpark modernisiert werden, vor allem die Freilichtbühne mit Konzertmuschel. Des Weiteren sind im Altarm des Stromes die Errichtung einer Steganlage sowie der Ausbau eines touristischen Naturlehrpfades geplant.

„Neben der beeindruckenden Natur der Region und den umfangreichen Wassersportmöglichkeiten suchen Urlauber auch nach kulturellen Veranstaltungen. Mit der vorgesehenen Überdachung der Sitzplätze an der Freilichtbühne wird es künftig möglich sein, bei jedem Wetter Musik, Tanz und Theater zu genießen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Glawe.

Die Gesamtinvestition für die Erneuerung von zwei Fußgängerbrücken über den Prerowstrom beträgt knapp 1,4 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ in Höhe von knapp 1,3 Millionen Euro.

Für die Modernisierung des Kurparks plant das Wirtschaftsministerium bei Vorlage aller Unterlagen eine Unterstützung in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die Gesamtinvestitionen betragen rund 2,6 Millionen Euro.