Neuer Wasserwanderrastplatz eröffnet

Stralsund – Am Freitag wird der Wasserwanderrastplatz an der Ostmole in der Hansestadt Stralsund (Insel Dänholm) feierlich eröffnet. „Mit den Modernisierungsmaßnahmen wird die Infrastruktur vor Ort erheblich aufgewertet. Die Hansestadt bietet ihren Gästen einen weiteren attraktiven Höhepunkt als Ausflugsort und zur aktiven Erholung an. Mit den Gastliegeplätzen und den Anlegestegen wird das maritime und touristische Angebot deutlich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag vor Ort.

Das umfassende Vorhaben hat die grundhafte Erneuerung der 265 Meter langen Ostmole, die Errichtung eines Wasserwanderrastplatzes mit 25 Gastliegeplätzen inklusive Strom- und Trinkwasseranschlüssen, den Neubau eines 90 Meter langen und vier Meter breiten Anlegesteges für Fahrgastschiffe, Großsegler und Flusskreuzschiffe sowie die elektrotechnische und wassertechnische Erschließung und Ausrüstung vorgesehen.

„Die Maßnahmen sind im Zuge des Gesamtvorhabens realisiert worden. Es kann nun dem steigenden Bedarf an Gastliegeplätzen insbesondere in den stark frequentierten Sommermonaten noch besser Rechnung getragen werden“, so Glawe weiter.

Waren es 2013 noch rund 448.000 Übernachtungen, so ist dieser Wert nach Angaben des Statistischen Amtes auf rund 528.000 Übernachtungen angestiegen. Das sind über 80.000 (+18 Prozent) Übernachtungen mehr in nur sechs Jahren. „Stralsund konnte bei den Übernachtungen weiter zulegen. Die Hansestadt hat sich touristisch deutlich weiter entwickelt. Mit dem neuen Angebot wird die Region insgesamt touristisch weiter aufgewertet“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 9,86 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben voraussichtlich mit rund 8,5 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). „Mecklenburg-Vorpommern ist ein beliebtes Ziel für Urlaub am und auf dem Wasser. Um den Wünschen unserer Gäste gerecht zu werden, werden wir weiterhin in die touristische Infrastruktur investieren“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

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