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Tag: 2. Mai 2026

Neues Feuerwehrgerätehaus in Mestlin übergeben

Schwesig: Wer bei der Feuerwehr mitmacht, hat höchste Anerkennung verdient

Mestlin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute bei der Eröffnung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Mestlin in Landkreis Ludwigslust-Parchim die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren gewürdigt.

„Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sorgen in den Gemeinden für unsere Sicherheit. Sie retten Leben. Sie schützen Eigentum und bewahren uns vor Gefahren. Am Tag oder in der Nacht, am Wochenende oder Feiertag. Auch unter Einsatz des eigenen Lebens. Wer bei der Feuerwehr mitmacht, hat höchste Anerkennung verdient“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Die Landesregierung unterstütze die Feuerwehren auf vielfache Weise. Mit dem 50-Millionen-Feuerwehrprogramm seien landesweit 310 neue Feuerwehrfahrzeuge beschafft worden. Nun starte ein weiteres Programm zum Bau von Feuerwehrgerätehäusern, die oftmals auch als Dorfgemeinschaftshäuser genutzt werden könnten.

„Aber natürlich haben wir auch bisher schon den Bau von Feuerwehrgerätehäusern unterstützt. Mestlin hat eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 540.000 Euro als Zuschuss für den Bau bekommen. Ich wünsche Ihnen mit dem neuen Gerätehaus viel Erfolg und gute Arbeitsbedingungen“, so die Ministerpräsidentin.

22. Rapsblütenfest eröffnet

Schwesig: Rapsblütenfest ist Sternberger Tradition und Frühlingshöhepunkt

Sternberg – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die Sternbergerinnen und Sternberger sowie die Gäste der Stadt zur Eröffnung des diesjährigen Rapsblütenfestes begrüßt: „Das Rapsblütenfest ist Sternberger Tradition und ein Frühlingshöhepunkt in der ganzen Region. Herzlich willkommen zum 22. Rapsblütenfest.“

Raps sei eine wichtige Pflanze für das Land, indem die Landwirtschaft sowieso eine größere Rolle spiele als anderswo. „Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern die deutschen Meister im Rapsanbau. Fast 200.000 Hektar stehen unter Raps, fast ein Fünftel der gesamten deutschen Anbaufläche. Raps ist eine Erwerbsquelle für unsere Bauern und außerdem gut für Leben und Umwelt.

Aus Raps entsteht hochwertiges Öl, Biokraftstoff und Futtermittel, er tut den Böden gut und gibt den Bienen Nahrung. Ich wünsche allen Landwirten, die Raps anbauen, einen guten Sommer und eine gute Ernte!“, sagte sie weiter.

Vor allem dem Verein „Sternberg und MEHR“ verdanke man das Rapsblütenfest, das viele Ehrenamtliche organisieren und betreuen. „Vielen Dank und einen großen Applaus für den Einsatz! Ein großes Dankeschön geht auch an die Unternehmen und Einrichtungen, die sich im Festumzug oder als Sponsor am Rapsblütenfest beteiligen. Ohne sie wäre das Fest in dieser Form nicht möglich“, betonte Manuela Schwesig.

Als Dankeschön für besonderes ehrenamtliches Engagement bekämen einige Mitglieder des Vereins noch eine Ehrenamtskarte. Diese unterstütze die Landesregierung über die Ehrenamtsstiftung. „Wir wissen, was wir an den ungefähr 500.000 Ehrenamtlichen in Mecklenburg-Vorpommern haben. Sie halten unser Land zusammen – und schenken uns so tolle Feste wie das Rapsblütenfest“, so die Regierungschefin.

Schwesig: Nie wieder Krieg, nie wieder Diktatur

Wöbbelin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute auf dem Gelände des KZ-Außenlagers Wöbbelin an die dort zum Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eingesperrten und zu Tode gekommenen Menschen erinnert.

„Die Menschen, die hier eingesperrt waren, wurden gequält, geschlagen und ausgebeutet. Viele wurden getötet, 1.000 Menschen allein noch einmal in den letzten Kriegstagen. Der Jüngste war gerade einmal neun Jahre alt. Der Menschen, die dieses Grauen erlebt haben, gedenken wir heute“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Es sei wichtig, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig zu halten. „Ich will mich ganz herzlich bei allen bedanken, die sich für die Pflege, Gestaltung und Erhaltung der Mahn- und Gedenkstätten im Land einsetzen. Auch junge Menschen wollen weiterhin wissen, was damals hier passiert ist. Deshalb fördern wir als Land die Gedenkstätte am Konzentrationslager Wöbbelin.

Wir haben mit dem aktuellen Landeshaushalt die Mittel für Gedenkstättenfahrten deutlich erhöht. Denn gerade, weil die Zeit des Nationalsozialismus immer weiter in die Vergangenheit rückt, weil es immer weniger Menschen gibt, die diese Zeit selbst noch erlebt haben – gerade deshalb müssen wir mehr tun, um die Erinnerung lebendig zu halten.“

Ebenso wichtig sei, die richtigen Lehren aus der Zeit des Nationalsozialismus zu ziehen. „Freiheit, Frieden und Demokratie, die Errungenschaften der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus und der Friedlichen Revolution, müssen wir uns bewahren“, erklärte Schwesig. „Nie wieder Krieg, nie wieder Ausgrenzung und Unterdrückung, nie wieder Diktatur!“