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Tag: 2. Mai 2026

Schwesig: Nie wieder Krieg, nie wieder Diktatur

Wöbbelin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute auf dem Gelände des KZ-Außenlagers Wöbbelin an die dort zum Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eingesperrten und zu Tode gekommenen Menschen erinnert.

„Die Menschen, die hier eingesperrt waren, wurden gequält, geschlagen und ausgebeutet. Viele wurden getötet, 1.000 Menschen allein noch einmal in den letzten Kriegstagen. Der Jüngste war gerade einmal neun Jahre alt. Der Menschen, die dieses Grauen erlebt haben, gedenken wir heute“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Es sei wichtig, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig zu halten. „Ich will mich ganz herzlich bei allen bedanken, die sich für die Pflege, Gestaltung und Erhaltung der Mahn- und Gedenkstätten im Land einsetzen. Auch junge Menschen wollen weiterhin wissen, was damals hier passiert ist. Deshalb fördern wir als Land die Gedenkstätte am Konzentrationslager Wöbbelin.

Wir haben mit dem aktuellen Landeshaushalt die Mittel für Gedenkstättenfahrten deutlich erhöht. Denn gerade, weil die Zeit des Nationalsozialismus immer weiter in die Vergangenheit rückt, weil es immer weniger Menschen gibt, die diese Zeit selbst noch erlebt haben – gerade deshalb müssen wir mehr tun, um die Erinnerung lebendig zu halten.“

Ebenso wichtig sei, die richtigen Lehren aus der Zeit des Nationalsozialismus zu ziehen. „Freiheit, Frieden und Demokratie, die Errungenschaften der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus und der Friedlichen Revolution, müssen wir uns bewahren“, erklärte Schwesig. „Nie wieder Krieg, nie wieder Ausgrenzung und Unterdrückung, nie wieder Diktatur!“