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Kategorie: Polizei / Feuerwehr / THW / Rettung

Spatenstich für erste Mustergerätehäuser

Ribnitz-Damgarten – Die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Rukieten im Landkreis Rostock und im zu Ribnitz-Damgarten gehörenden Ortsteil Klockenhagen profitieren als erste vom neuen Feuerwehrgerätehaus-Programm der Landesregierung. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nimmt heute an beiden Orten den ersten Spatenstich für den Bau von neuen Feuerwehrgerätehäusern vor.

Beide Gemeinden erhalten standardisierte Mustergerätehäuser aus dem 50-Millionen-Programm der Landesregierung. „Die Brände der vergangenen Woche haben gezeigt, wie wichtig modern ausgestatte Feuerwehren sind. Dazu gehören moderne Fahrzeuge ebenso wie Feuerwehrgerätehäuser. Um möglichst viele davon in möglichst kurzer Zeit bauen zu können, haben wir gemeinsam mit Praktikern Muster-Feuerwehrgerätehäuser entwickelt.

Das spart Zeit, Aufwand und vor allem Geld. Wir können mit den zur Verfügung stehenden 50-Millionen-Programm mehr neue Feuerwehrgerätehäuser bauen“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Insgesamt werden durch das 50-Millionen-Programm an 58 Orten Mustergerätehäuser gebaut, die oftmals auch als Dorfgemeinschaftshäuser genutzt werden können. Darüber hinaus profitieren 32 weitere Orte durch den Neubau und die Modernisierung von Feuerwehrgerätehäusern von diesem Programm.

Schwesig dankte Feuerwehren im Land. „Sie retten Leben, schützen Eigentum und bewahren uns vor Gefahren. Am Tag oder in der Nacht, am Wochenende oder Feiertag. Auch unter Einsatz des eigenen Lebens. Gerade bei großen und schwierigen Bränden wie kürzlich im Müritz-Nationalpark wird uns das bewusst. Da stehen dann die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus dem ganzen Land und aus den Nachbarländern zusammen.

Danke für Ihren Einsatz, in besonders gefährlichen Situationen ebenso wie im Alltag!“ Das Land lädt am 12. September zum alle zwei Jahre stattfindenden Dankeschön-Fest für die Feuerwehren im Land in Mühlengeez ein.

Polizeibauprogramm „Sieben auf einen Streich“ gestartet

Erster Spatenstich für neues Polizeirevier in Gadebusch

Gadebusch – Mit dem ersten Spatenstich für den Neubau des Polizeireviers in Gadebusch startet Mecklenburg-Vorpommern das erste Bauvorhaben des neuen Polizeibauprogramms „Sieben auf einen Streich“. Rund 95 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes investiert das Land in sieben moderne Polizeidienststellen und stärkt damit die innere Sicherheit nachhaltig.

Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue, Innenminister Christian Pegel und der Inspekteur der Landespolizei Lutz Müller gaben gemeinsam den symbolischen Startschuss für das Bauprojekt.

„Mit dem Programm ,Sieben auf einen Streich‘ schaffen wir moderne Polizeidienststellen im ganzen Land – schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger als bisher. Das ist auch gut für die regionale Wirtschaft. Rund 90 Prozent der bisher beauftragten Unternehmen kommen aus Mecklenburg-Vorpommern“, freut sich Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue.

Innenminister Christian Pegel betonte: „Dieser erste Spatenstich markiert den Beginn eines wichtigen Bauvorhabens und ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die tägliche Arbeit unserer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. In Gadebusch entsteht ein Neubau, der moderne und funktionale Arbeitsbedingungen bietet und den wachsenden Anforderungen gerecht wird.“

Das Polizeirevier Gadebusch erhält einen dreigeschossigen Neubau mit einer Investitionssumme von rund 11 Millionen Euro. Das Gebäude orientiert sich am bewährten „Modell Heringsdorf“, das von der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung entworfen und für das neue Bauprogramm weiterentwickelt wurde. Die standardisierte Planung verkürzt die Planungs- und Bauzeiten erheblich und ermöglicht eine effiziente Umsetzung mehrerer Bauvorhaben.

Insgesamt entstehen im Rahmen von „Sieben auf einen Streich“ neue Polizeidienststellen in Gadebusch, Ueckermünde, Friedland, Bad Doberan und Sassnitz nach einer gemeinsamen Musterplanung. Für Güstrow und Waren (Müritz) werden aufgrund besonderer Anforderungen individuelle Neubauten realisiert.

Der Neubau in Gadebusch erfüllt hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Eine Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage sowie der Einsatz energieeffizienter Gebäudetechnik sorgen für einen wirtschaftlichen und klimafreundlichen Betrieb. Das Gebäude unterschreitet die gesetzlichen Anforderungen an den Primärenergiebedarf deutlich.

Erste Aufträge für das Bauvorhaben sind bereits vergeben. Rund 90 Prozent der bislang beauftragten Unternehmen kommen aus Mecklenburg-Vorpommern. Damit stärkt das Bauprojekt nicht nur die Infrastruktur der Landespolizei, sondern schafft zugleich Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze in der heimischen Bauwirtschaft.

Die Fertigstellung des Neubaus ist derzeit für das Frühjahr 2029 vorgesehen.

Land und Kreis danken für den Waldbrandeinsatz

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, Innenminister Christian Pegel und der Landrat des Kreises Mecklenburgische Seenplatte Thomas Müller danken allen beim Brand im Müritz-Nationalpark tätigen Einsatzkräften für ihre Arbeit und allen Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Ortschaften für ihre Geduld.

„Ich danke allen Einsatzkräften für ihre engagierte Arbeit. Das war ein schwer zu bekämpfender Brand, da das betroffene Gebiet durch Altmunition belastet ist. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es gelungen, das Feuer zunächst einzudämmen und dann vollständig unter Kontrolle zu bekommen. Es zeigt sich wieder einmal: Auf unsere Feuerwehren und die weiteren Blaulichtorganisationen ist Verlass. Die seit dem großen Waldbrand bei Lübtheen vorgenommenen Verbesserungen bei der Ausstattung unserer Feuerwehren zahlen sich aus. Mein Dank gilt auch den Bewohnerinnen und Bewohnern in den von Evakuierungen betroffenen Ortschaften für ihr besonnenes Verhalten. Die Sicherheit geht vor“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Auch Landrat Thomas Müller dankte allen Einsatzkräften: „Über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus konnten wir uns auf Hilfe verlassen. Feuerwehren aus mehreren Bundesländern und die Bundeswehr unterstützten unsere Kameradinnen und Kameraden mit viel Engagement bei der Brandbekämpfung und Sicherung der Ortschaften. Ebenso danke ich den Menschen vor Ort, ihre Hilfe und Solidarität waren überwältigend. Die Akzeptanz für die Arbeit der Einsatzkräfte und die damit verbundenen Einschränkungen hat uns sehr berührt.“

„Auch mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die unter schwierigsten Bedingungen mit großem Engagement und hoher Professionalität diesen Waldbrand bekämpft haben. Die betroffene Fläche wird sich ökologisch wieder erholen – die Natur besitzt eine beeindruckende Regenerationskraft. Der Einsatz zeigt aber auch, dass die Munitionsaltlasten in unseren Wäldern die Brandbekämpfung erheblich erschweren. Hier erwarte ich vom Bund, dass er die Länder bei der Erkundung und Beräumung dieser historischen Altlasten deutlich stärker unterstützt. Das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

„Der Erfolg dieses Einsatzes resultiert aus der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen“, so Innenminister Pegel. „Die Feuerwehren, die Polizei, die Hilfsorganisationen und das Technische Hilfswerk, die Bundeswehr, die Nationalparkverwaltung, der Landkreis und sein Katastrophenschutz haben ihre jeweiligen Kompetenzen zielgerichtet eingesetzt. Genau dieses Zusammenspiel zeichnet einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz aus.“ Pegel hob dabei die Arbeit des Landkreises hervor. Dieser sorgte während der gesamten Einsatzdauer für die Koordinierung der Maßnahmen, die fortlaufende Lagebe-wertung und die Abstimmung zwischen den beteiligten Be-hörden und Organisationen. „Die Entscheidungen mussten häufig unter hohem Zeitdruck getroffen und an die sich ständig verändernde Lage angepasst werden. Einsätze dieser Größenordnung lassen sich nur bewältigen, wenn Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg funktionieren.“

Die Ministerpräsidentin kündigte an, dass das Dankeschönfest für die Feuerwehren am 12. September auf der MeLa nachgeholt wird. Das alle zwei Jahre stattfindende Fest sollte ursprünglich am 27. Juni in Rostock stattfinden, musste dann aber wegen Hitze und mehrerer Brandeinsätze verschoben werden. „Wir wollen Dankeschön sagen für die engagierte Arbeit der Feuerwehren im ganzen Land. Sie sorgen dafür, dass wir alle sicher leben können und dass in Gefahrsituationen Hilfe kommt“, sagte die Ministerpräsidentin. „Beim Fest werden selbstverständlich auch die weiteren Einsatzkräfte eingeladen, die jetzt beim Feuer im Müritz-Nationalpark tätig waren.“

30 Jahre Luftrettungsstation Neustrelitz

Christoph 48 sorgte in mehr als 32.000 Fällen für schnelle Hilfe im Notfall

Neustrelitz – Im Jahr 1996 verlegte die Landesregierung den Standort für den Bundeswehr-Rettungshubschrauber SAR 93, der seit 1990 von Schwerin aus startete, in den damaligen Landkreis Mecklenburg-Strelitz nach Neustrelitz. Unter dem Namen Christoph 48 hat er dort seine neue Heimat gefunden und wird seither alarmiert, wann immer es in einem Umkreis von 70km im südöstlichen Landesteil oder bis hin nach Brandenburg zu Notfällen kommt.

Gesundheitsministerin Stefanie Drese hat das Jubiläum heute zum Anlass genommen, um diesen Einsatz für die medizinische Notfallversorgung der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zu würdigen. „Seit drei Jahrzehnten steht die Luftrettungsstation Neustrelitz für schnelle, hochprofessionelle Hilfe in medizinischen Notfällen. Wenn es auf jede Minute ankommt, braucht die Crew bis zum Aufbruch meist nur zwei Minuten. Volle Straßen oder lange Wege spielen dann keine Rolle, unsere Rettungshubschrauber sind deshalb gerade für die ländlichen Regionen eine wichtige Ergänzung des bodengebundenen Rettungsdienstes“, erklärte Drese.

Mehr als 32.000 Mal konnten sich Patientinnen und Patienten so in den vergangenen 30 Jahren auf schnelle Rettung aus der Luft durch Christoph 48 verlassen. Allein 1.099 Einsätze waren es im vergangenen Jahr. „Hinter jedem dieser Einsätze steht dabei ein schwer verletzter oder erkrankter Mensch, der von den Notärztinnen und Notärzten, den Pilotinnen und Piloten und den weiteren Mitarbeitenden der Luftrettungsstation umsichtig versorgt. In kürzester Zeit treffen sie lebenswichtige Entscheidungen und geben den Verletzten Sicherheit und Hoffnung. Dafür danke ich ihnen von Herzen“, betonte Drese.

Mit Blick auf die Zukunft verwies die Ministerin auf die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes im Land. „Es ist abzusehen, dass der Fachkräftemangel auch vor der Luftrettung nicht Halt macht.  Gerade in den ländlichen Gebieten wird es zunehmend schwerer, Fachkräfte zu finden. In Mecklenburg-Vorpommern bauen wir deshalb die Telemedizin weiter aus. Über digitale Videoschalten können Notärztinnen und Notärzte so zum Beispiel Rettungsteams aus der Ferne unterstützen und Medikationen freigeben. Damit sind wir bundesweit Vorreiter und zeigen, wie wir auch in Zukunft die Bodenrettung optimal ergänzen können.“

Grundstein für neue Raumschießanlage für die Polizei gelegt

Wichtiger Meilenstein für hochmodernes und nachhaltiges Einsatztrainingszentrum der Polizei

Waldeck – Der für den Staatshochbau zuständige Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue und Innenminister Christian Pegel legten heute gemeinsam den Grundstein für die neue Raumschießanlage der Polizei in Waldeck. An dem Termin nahmen zudem der Inspekteur der Polizei, Lutz Müller, die Polizeipräsidentin des Polizeipräsidiums Rostock, Anja Hamann, der Direktor des Landesbereitschaftspolizeiamtes Mecklenburg-Vorpommern, Michael Ebert, und die Direktorin des Landeswasserschutzpolizeiamtes Mecklenburg-Vorpommern, Antje Finnern, teil.

Mit einer Gesamtinvestition von rund 24,5 Millionen Euro entsteht auf dem Gelände des Polizeipräsidiums Rostock ein hochmodernes Einsatztrainingszentrum für das polizeiliche Schießtraining. Davon werden voraussichtlich 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

„Mit dem Neubau schaffen wir sehr gute Voraussetzungen für eine moderne und realitätsnahe Aus- und Fortbildung unserer Polizistinnen und Polizisten. Gleichzeitig investieren wir in eine energieeffiziente Infrastruktur und stärken die heimische Wirtschaft: Drei Viertel der bislang beauftragten Unternehmen stammen aus Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigt, dass von dieser Investition nicht nur die Polizei, sondern auch die regionale Wirtschaft profitiert“, sagte Minister Dr. Heiko Geue.

Innenminister Christian Pegel betonte: „Mit der heutigen Grundsteinlegung beginnen wir den Bau einer modernen Raumschießanlage für die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. Damit schaffen wir die nötige Infrastruktur für erweiterte und zeitgemäße Trainingsmöglichkeiten. Die Anforderungen an die polizeiliche Ausbildung sind hoch und werden weiter steigen. Eine verlässliche Einsatzfähigkeit setzt voraus, dass ein Training unter realistischen Bedingungen kontinuierlich möglich ist. Genau dafür entsteht hier ein neuer Standort, mit dem wir ein klares Signal für eine leistungsfähige und gut ausgebildete Polizei setzen.“

Das neue Einsatztrainingszentrum umfasst zwei Schießhallen mit 25- und 50-Meter-Bahnen, Trainings- und Seminarräume sowie Sozialbereiche. Die Schießhallen werden mit modernster digitaler Schießkinotechnik ausgestattet. Laserbeamer mit hochauflösender Zieldarstellung ermöglichen die Projektion statischer und bewegter Trainingsszenarien. Ein kamerabasiertes System erfasst Treffer automatisch. Die Anlage wird für dynamisches Mehrdistanzschießen sowie digital skaliertes Schießen bis 200 Meter ausgelegt und setzt damit neue Maßstäbe für die Aus- und Weiterbildung der Polizei Mecklenburg-Vorpommerns.

Die vorbereitenden Maßnahmen für das Bauvorhaben begannen bereits im März 2025. Mit dem Rohbau wurde im Dezember 2025 begonnen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2027 vorgesehen.

Besonderes Augenmerk wird beim Neubau auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt über hocheffiziente Wärmepumpen. Für eine nachhaltige Stromerzeugung ist zudem auf der Dachfläche des Neubaus die Errichtung einer großflächigen Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von rund 160 kWp geplant. Die Anlage soll jährlich rund 130.000 Kilowattstunden Strom erzeugen und vor allem die Wärmepumpen und die Raumschießanlage mit Eigenstrom versorgen.

Der Neubau unterschreitet die gesetzlichen Anforderungen an den Energieverbrauch und den CO₂-Ausstoß deutlich. Der berechnete Jahresprimärenergiebedarf liegt um mehr als 35 Prozentpunkte unter den gesetzlichen Anforderungen nach dem Gebäudeenergiegesetz. Zudem werden durch die Photovoltaikanlage jährlich rund 90 Tonnen CO2 eingespart.

Verantwortlich für das Bauvorhaben ist das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg. Die Planung erfolgt durch die JSP ARCHITEKTEN Gesellschaft für Gesamtplanung mbH.

Landespolizei startet 35. Bäderdienstsaison

Wustrow – Mit Beginn der Urlaubssaison startet die Landespolizei in die 35. Bäderdienstsaison. Innenminister Christian Pegel hat heute im Ostseebad Wustrow gemeinsam mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten den diesjährigen Bäderdienst offiziell eröffnet.

Vom 1. Juni bis Ende August werden zusätzliche Polizeikräfte in den touristischen Regionen des Landes eingesetzt. Ein besonderer Fokus liegt auch in dieser Saison auf den Inselregionen Mecklenburg-Vorpommerns. Auf Usedom, Rügen sowie in den beliebten Urlaubsorten Warnemünde und Kühlungsborn werden zusätzliche Kräfte eingesetzt, um den erhöhten Besucherzahlen gerecht zu werden. Hier zeigt sich der Bäderdienst besonders präsent: auf Promenaden, an Stränden und in der Nähe touristischer Hotspots.

„Mecklenburg-Vorpommern zählt seit Jahren zu den gefragtesten Urlaubsdestinationen in Deutschland, und das Besucheraufkommen steigt vor allem in der Küstenregion deutlich an. Mit dem Bäderdienst trägt unsere Landespolizei dazu bei, dass Sicherheit und Ordnung auch in dieser besonders intensiven Zeit gewährleistet bleiben“, erklärte der Minister zum Saisonauftakt. „Auch über die klassischen Urlaubsschwerpunkte hinaus werden die Beamtinnen und Beamten insbesondere bei landesweit stattfindenden Veranstaltungen für mehr Sicherheit, schnelle Hilfe und eine stärkere Präsenz sorgen. Über 100 solcher Events, darunter Konzerte, Feste und sportliche Großereignisse, stehen auch in diesem Jahr im Einsatzkalender der Landespolizei.”

Unterstützt werden die örtlichen Polizeidienststellen vom Landesbereitschaftspolizeiamt. Mit Blick auf die zahlreichen Veranstaltungen und die hohe touristische Auslastung ist der Bäderdienst ein zentraler Baustein der Sicherheitsstrategie für den Sommer in Mecklenburg-Vorpommern.

Polizeistation am Schweriner Marienplatz eröffnet

Dauerhafte Polizeipräsenz stärkt Sicherheit und Ordnung im Zentrum der Landeshauptstadt

Schwerin – Mit der heutigen Eröffnung der neuen Polizeistation am Schweriner Marienplatz setzt das Land Mecklenburg-Vorpommern ein sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit, schnelle Ansprechbarkeit und eine dauerhaft starke Polizeipräsenz im Herzen der Landeshauptstadt.

Die neue Station in der Marienplatz-Galerie wird künftig zentraler Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger sowie ein moderner Einsatzstandort für die Polizei sein. Die polizeiliche Präsenz am Marienplatz bleibt weiterhin unverändert bestehen. Wie bisher werden die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten dort sichtbar und ansprechbar auch in den Abendstunden sowie an den Wochenenden im Einsatz sein und die neuen Räumlichkeiten als festen Anlaufort nutzen. Daneben werden die Öffnungszeiten des Anzeigedienstes deutlich ausgeweitet. Dieser ist künftig montags bis samstags von 10 bis 19 Uhr erreichbar

Die neue Station ersetzt somit die bisherige mobile Übergangslösung und ist weiterhin Teil des umfassenden Sicherheitskonzepts für die Schweriner Innenstadt.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Damit erfüllen wir den Wunsch vieler Schwerinerinnen und Schwerinern nach mehr Sicherheit auf dem Marienplatz. Jeden Tag überqueren 45.000 Menschen diesen Platz. Die meisten davon friedlich, aber leider nicht alle. Deshalb habe ich entschieden, dass hier wieder eine feste Polizeistation entsteht. Damit werden auch die Bedingungen für die Polizistinnen und Polizisten, die hier Dienst tun, verbessert. Die Beamtinnen und Beamten und die Tarifbeschäftigten unserer Polizei stehen oft unter hoher Belastung, treffen schwierige Entscheidungen in Sekundenbruchteilen und finden sich in Situationen, die sie körperlich wie seelisch fordern. Den Polizistinnen und Polizisten in unserem Land und ihrer Arbeit gilt meine ganze Anerkennung. Vielen Dank für Ihren Einsatz!“

Innenminister Christian Pegel betonte zur Eröffnung: „Der Marienplatz ist einer der am stärksten frequentierten Orte der Landeshauptstadt und stand in den vergangenen Jahren immer wieder im Fokus polizeilicher Einsätze. Die Erfahrung der vergangenen Monate zeigt deutlich, dass sichtbare Präsenz wirkt. Mit der neuen Polizeistation schaffen wir deshalb genau dort eine dauerhafte Präsenz, wo diese für Sicherheit, schnelle Reaktionszeiten und direkte Erreichbarkeit besonders wichtig ist.“ Besonderen Dank richtete Pegel an die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten: „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben in den vergangenen Monaten unter anspruchsvollen Bedingungen mit hohem Engagement Präsenz gezeigt und Verantwortung übernommen. Dieses konsequente Handeln hat wesentlich dazu beigetragen, den Marienplatz wieder sicherer zu machen.“

Der Inspekteur der Polizei Lutz Müller knüpft an: „Die neue Polizeistation ist eine wichtige Investition in die Sicherheit vor Ort und bietet gute Rahmenbedingungen für professionelle Polizeiarbeit. Damit verstetigen wir unsere bisherige Sichtbarkeit und bleiben so weiter ansprechbar für die Bürgerinnen und Bürger sowie unsere zahlreichen Partner im Bereich Sicherheit.“

Die neue Polizeistation verfügt über moderne Arbeitsräume sowie kurze Einsatzwege im gesamten Innenstadtbereich. Gemeinsam mit der modernisierten Videoüberwachung und verstärkten Streifenmaßnahmen bildet sie einen wesentlichen Bestandteil der Sicherheitsstrategie für den Marienplatz. Auch die vier Kontaktbereichsbeamtinnen und -beamten für die Stadtteile Altstadt, Paulsstadt, Feldstadt, Werdervorstadt, Schelfstadt, Weststadt, Ostorf, Neumühle und Schelfwerder werden in der neuen Polizeistation ihre festen Arbeitsplätze finden. Die Landesregierung wird die Entwicklung der Sicherheitslage weiterhin eng begleiten und die sichtbare Polizeipräsenz im Zentrum Schwerins konsequent fortführen.

Der Schweriner Marienplatz ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Landeshauptstadt und war in den vergangenen Jahren wiederholt Schauplatz von Gewalt-, Drogen- und Eigentumsdelikten. Als Reaktion darauf hat die Landespolizei ihre Präsenz deutlich verstärkt, eine mobile Polizeiwache eingerichtet und die bestehende Videoüberwachung technisch erneuert sowie erweitert.

Land will neues Feuerwehrgerätehaus in Völschow fördern

Ines Jesse: „Wir stärken die Feuerwehren in unserem Land.“

Völschow – Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute an die Gemeinde Völschow eine Förderankündigung in Höhe von bis zu 600.000 Euro für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr übergeben.

„Leistungsfähige Feuerwehren brauchen zeitgemäße Rahmenbedingungen. Mit dem Neubau schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Kameradinnen und Kameraden vor Ort auch künftig schnell und zuverlässig helfen können“, sagte Staatssekretärin Jesse. „Damit stärken wir unsere Feuerwehren, das Ehrenamt und den ländlichen Raum insgesamt.“

Das Vorhaben in Völschow ist Teil des Projekts „Musterfeuerwehrhaus Mecklenburg-Vorpommern“. Ziel ist es, standardisierte und seriell herstellbare Feuerwehrgerätehäuser zu entwickeln, die von den Kommunen bedarfsgerecht abgerufen und zügig umgesetzt werden können. Durch die Standardisierung werden Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und Baukosten reduziert. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit des Innenministeriums mit dem Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK), den Feuerwehrverbänden, der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord sowie weiteren Partnern umgesetzt.

Für die modernen Musterfeuerwehrgerätehäuser stellt die Landesregierung mit dem neuen Programm 50 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt werden damit 58 Vorhaben im Land über Sonderbedarfszuweisungen gefördert. In den vergangenen Jahren wurden bereits 15 Millionen Euro für konventionelle Feuerwehrgerätehäuser bereitgestellt. Damit konnten bereits 32 Einzelvorhaben für Sanierungen, Erweiterungen und Neubauten ausgewählt werden.

Voraussetzung für die endgültige Bewilligung der Sonderbedarfszuweisung ist, dass die Gemeinde alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorlegt. Die Gesamtkosten für das geplante zweistellige Musterfeuerwehrgerätehaus werden auf rund 1,2 Millionen Euro geschätzt.