Menü Schließen

Kategorie: Polizei / Feuerwehr / THW / Rettung

Land will neues Feuerwehrgerätehaus fördern

Ines Jesse: „Wir stärken die Feuerwehren in unserem Land.“

Möllenhagen – Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute an die Gemeinde Möllenhagen eine Förderankündigung in Höhe von bis zu 900.000 Euro für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Lehsten übergeben.

„Unsere Feuerwehren brauchen gute Rahmenbedingungen für ihren Einsatz im Brand- und Katastrophenschutz. Moderne Gerätehäuser tragen entscheidend dazu bei“, so Staatssekretärin Jesse. „So stärken wir die Feuerwehren in unserem Land, das Ehrenamt vor Ort und den ländlichen Raum insgesamt.“

Das Vorhaben in Möllenhagen ist Teil des Projekts „Musterfeuerwehrhaus Mecklenburg-Vorpommern“. Ziel ist es, standardisierte und seriell herstellbare Feuerwehrgerätehäuser zu entwickeln, die von den Kommunen bedarfsgerecht abgerufen und zügig umgesetzt werden können. Durch die Standardisierung werden Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und Baukosten reduziert. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit des Innenministeriums mit dem Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK), den Feuerwehrverbänden, der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord sowie weiteren Partnern umgesetzt.

Für die moderne Musterfeuerwehrgerätehäuser stellt die Landesregierung mit dem neuen Programm 50 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt werden damit 58 Vorhaben im Land über Sonderbedarfszuweisungen gefördert. In den vergangenen Jahren wurden bereits 15 Millionen Euro für konventionelle Feuerwehrgerätehäuser bereitgestellt. Damit konnten bereits 32 Einzelvorhaben für Sanierungen, Erweiterungen und Neubauten ausgewählt werden.

Voraussetzung für die endgültige Bewilligung der Sonderbedarfszuweisung ist, dass die Gemeinde alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorlegt. Die Gesamtkosten für das geplante zweistellige Musterfeuerwehrgerätehaus werden auf rund 1,2 Millionen Euro geschätzt.

Eine weitere Förderankündigung für das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Völschow wird Staatssekretärin Jesse am 14. April an die Gemeinde Völschow übergeben.

Bis zu 2,8 Millionen Euro für Feuerwehren

Oldenburg: Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern leisten wichtige Bildungs- und Jugendarbeit

Schwerin – Bildungsministerin Simone Oldenburg hat bei Besuchen in vier Gemeinden im Landkreis Nordwestmecklenburg eine Förderung der Landesregierung zum Neubau von Feuerwehrhäusern in Aussicht gestellt. Danach kann die Gemeinde Bernstorf mit bis zu 600.000 Euro, die Gemeinde Groß Molzahn mit bis zu 780.000 Euro, die Gemeinde Rieps mit bis zu 780.000 und die Gemeinde Menzendorf mit bis zu 650.000 Euro für neue Feuerwehrgerätehäuser rechnen. Die Fördermittel für die angekündigte Förderung stammen aus dem Musterfeuerwehrhaus-Programm.

„Für mich sind das heute besondere Termine“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Die Feuerwehren retten, löschen, bergen und schützen. Sie sind damit ein wichtiger Teil der kritischen Infrastruktur. Die Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern leisten aber auch wichtige Bildungs- und Jugendarbeit. Das zeigt sich immer dann, wenn Kita-Kinder, Schülerinnen und Schüler die Feuerwehren besuchen und ganz begeistert von Feuerwehrautos und den Löschgeräten sind. Mit den Löschzwergen sorgen die Feuerwehren vielerorts für ihren eigenen Nachwuchs. Außerdem machen die Wehren in vielen Städten und Gemeinden Angebote in Schulen. Der Landesfeuerwehrverband ist Partner unserer Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen. Für diesen großen Einsatz und das ehrenamtliche Engagement möchte ich herzlich danken“, so Oldenburg.

Mit einer Förderung über das Musterfeuerwehrhaus-Programm der Landesregierung können Feuerwehren neue Gebäude errichten oder ihre bestehenden Gebäude umbauen. Das Förderprogramm hat einen Umfang von 50 Millionen Euro. „Es ist wichtig, dass die Feuerwehren gute Bedingungen für ihre Arbeit haben. Sie tragen letztlich zu unser aller Sicherheit bei“, so die Bildungsministerin weiter. Das Programm ist bereits das zweite in dieser Höhe, das die Modernisierung der Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Mit einem ersten Programm konnten 310 neue Feuerwehrfahrzeuge angeschafft werden. Mit dem zweiten Programm können 58 neue Feuerwehrgerätehäuser in standardisierter Bauweise errichtet werden. Der Preis für ein Musterfeuerwehrhaus liegt bei 1,09 Millionen Euro.

Land fördert neues Feuerwehrgerätehaus

Ines Jesse: „Wir stärken unsere Feuerwehren.“

Alt Meteln – Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute eine Förderankündigung in Höhe von bis zu 900.000 Euro für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr in Alt Meteln übergeben.

„Wir stärken die Feuerwehren in unserem Land und damit das Ehrenamt vor Ort. Moderne Gerätehäuser sind eine wichtige Grundlage dafür, dass die Kameradinnen und Kameraden ihre Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz zuverlässig erfüllen können“, betonte Staatssekretärin Jesse. „Sie leisten einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit.“

Das Vorhaben in Alt Meteln ist Teil des Projekts „Musterfeuerwehrhaus Mecklenburg-Vorpommern“. Ziel ist es, standardisierte und seriell herstellbare Feuerwehrgerätehäuser zu entwickeln, die von den Kommunen bedarfsgerecht abgerufen und zügig umgesetzt werden können. Durch die Standardisierung werden Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und Baukosten reduziert. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit des Innenministeriums mit dem Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK), den Feuerwehrverbänden, der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord sowie weiteren Partnern umgesetzt.

Für die moderne Musterfeuerwehrgerätehäuser stellt die Landesregierung mit dem neuen Programm 50 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt werden damit 58 Vorhaben im Land über Sonderbedarfszuweisungen gefördert. In den vergangenen Jahren wurden bereits 15 Millionen Euro für konventionelle Feuerwehrgerätehäuser bereitgestellt. Damit konnten bereits 32 Einzelvorhaben für Sanierungen, Erweiterungen und Neubauten ausgewählt werden.

Voraussetzung für die endgültige Bewilligung der Sonderbedarfszuweisung ist, dass die Gemeinde alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorlegt. Die Gesamtkosten für das geplante zweistellige Musterfeuerwehrgerätehaus werden auf rund 1,2 Millionen Euro geschätzt.

Eine weitere Förderankündigung für das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lehsten wird Staatssekretärin Jesse am 9. April an die Gemeinde Möllenhagen übergeben.

Musterfeuerwehrhaus-Programm: Startschuss für 58 Gerätehäuser

Schwerin – Das Land Mecklenburg-Vorpommern stärkt seine Feuerwehren weiter: Mit dem bundesweit beachteten Programm für Musterfeuerwehrhäuser geht eine neue Phase der Modernisierung der Feuerwehrinfrastruktur in die Umsetzung. Insgesamt werden in den kommenden Jahren 58 neue Feuerwehrgerätehäuser in standardisierter Bauweise errichtet. Die Baufirma Goldbeck Nord GmbH mit Sitz in Rostock wurde am 16. März 2026 für die Umsetzung beauftragt.

„Unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden leisten Tag für Tag Herausragendes – oft ehrenamtlich und unter Einsatz ihres eigenen Lebens. Es ist unsere Pflicht, ihnen moderne Technik und zeitgemäße Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Mit den Musterfeuerwehrhäusern schaffen wir genau das: schnell, effizient und bezahlbar“, sagte Innenminister Christian Pegel.

Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, betont die Bedeutung des 50-Millionen-Programms für Mecklenburg-Vorpommern: „Die Landesregierung sorgt für eine gute Ausstattung der Feuerwehren im ganzen Land. Mit dem ersten 50-Millionen-Programm konnten 310 neue Feuerwehrfahrzeuge beschafft werden. Die Landesregierung hat ein zweites 50 Millionen-Euro-Programm für moderne Feuerwehrgerätehäuser beschlossen. Es gibt gute Nachrichten für 58 Feuerwehren. Sie erhalten das neue Feuerwehr-Mustergerätehaus. Darüber hinaus haben wir weitere Feuerwehren bei der Modernisierung und beim Neubau von Feuerwehrhäusern unterstützt. Und sie sind – gerade im ländlichen Raum – oft auch so etwas wie Dorfgemeinschaftshäuser, in denen Veranstaltungen und Versammlungen stattfinden.“

Volker Huber, Geschäftsführer der Goldbeck Nord GmbH: „Als regional verankertes Unternehmen freuen wir uns besonders, ein so wichtiges Projekt für unsere Heimat und die Sicherheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern umzusetzen. Mit unserer systematisierten Bauweise liefern wir konsistente Grundrisse, kurze Wege und mitgedachte Erweiterungsoptionen für die beiden Gebäudetypen Langhaus und Kompakthaus. Wir planen einmal und bauen 58-mal. Das senkt die Stückkosten und sorgt für eine schnelle und sehr wirtschaftliche Umsetzung. Zwischen Baubeginn und Übergabe vergehen daher in der Regel nur 200 Tage.“

Erfolgreiches Programm trotz schwieriger Startphase

Nach einem komplexen Vergabeverfahren und notwendigen Anpassungen – unter anderem aufgrund rechtlicher Vorgaben zur Trennung von Planung und Bau – konnte nun der entscheidende Schritt erfolgen: Die Baufirma für die Umsetzung wurde am 16. März 2026 beauftragt. Die Baukosten konnten dabei deutlich unter der ursprünglichen Prognose gehalten werden: Ein Musterfeuerwehrhaus kostet rund 1,1 Millionen Euro – inklusive Bodenplatte.

„Der Weg war anfangs steinig, aber wir haben die Herausforderungen genutzt, um ein rechtssicheres und zugleich innovatives Verfahren auf die Beine zu stellen. Kernstück des Programms ist das Musterfeuerwehrhaus mit zwei Stellplätzen. Die Idee ist so einfach wie genial: Wir bauen kostengünstige Feuerwehrhäuser standardisiert in hoher Zahl. Damit betreten wir Neuland. Und gerade in Zeiten steigender Baupreise ist es ein starkes Signal, mit dem wir zeigen, dass wirtschaftliches Bauen auch im öffentlichen Bereich möglich ist“, so der Innenminister.

Das Projekt baut auf einem bereits erarbeiteten und mit der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse – quasi die Berufsgenossenschaft für die ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder – abgestimmten Raumkonzept auf. Dieses dient als Grundlage für serielle, systemoffene Bauweisen, die eine hohe Qualität bei gleichzeitig verkürzten Planungs- und Bauzeiten ermöglichen. Ziel ist ein kostengünstiges, DIN-gerechtes Feuerwehrhaus für bis zu 35 Kameradinnen und Kameraden inklusive Jugendfeuerwehr.

Unterstützung insbesondere für kleine Gemeinden

Das Programm richtet sich gezielt an kleinere Kommunen, für die der Neubau eines Feuerwehrhauses oft eine große finanzielle Herausforderung darstellt. Insgesamt erfolgten 73 Bewerbungen auf die 58 vertraglich abrufbaren Bauten.

Die ausgewählten Gemeinden werden rund um Ostern informiert, erste Baumaßnahmen sollen spätestens im letzten Quartal 2026 beginnen können. Nicht berücksichtigte Gemeinden bleiben auf einer Warteliste und können nachrücken, falls geplante Vorhaben zunächst ausgewählter Gemeinden nicht umgesetzt werden können. Gemeinden können selbstverständlich zudem auch unabhängig vom offiziellen Landesprogramm mit dem Planer und/oder der Baufirma eigene Verträge abschließen und das „Musterfeuerwehrhaus“ realisieren.

„Feuerwehrdeutschland blickt mit großem Interesse auf unser Programm. Wir haben wahrlich Pionierarbeit geleistet. Ich danke allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz. Nur mit der Kreativität und dem Innovationswillen von Kolleginnen und Kollegen im Innenministerium, dem Landesamt für Zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz, dem Landesfeuerwehrverband und den Kreisfeuerwehrverbänden, den Brandschutzdienststellen sowie dem fachlichen Verständnis der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK) konnte diese vage Idee in die Realität umgesetzt werden“, ergänzt Minister Christian Pegel.

Ergänzende Förderprogramme für weitere Standorte

„Dass wir so viele Gemeinden mit dem ‚Musterfeuerwehr-Programm‘ berücksichtigen können, ist ein großer Erfolg der Landesregierung. Gleichzeitig wissen wir, dass der Bedarf weiterhin hoch ist – deshalb sind die nächsten Schritte bereits in Planung. Beispielsweise werden wir mit 50 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur die Landesbrandschule in Malchow erneuern. Die nächsten Schritte sind bereits in Planung. “, unterstreicht Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Das Land investiert neben dem Musterprogramm aus dem 50-Millionen-Euro-Sonderprogramm für Feuerwehrgerätehäuser weitere rund 15 Millionen Euro in 32 Projekte – darunter Sanierungen, Erweiterungen und kleinere Neubauten. Darüber hinaus stellt das Land aus dem Infrastruktur-Sondervermögen weitere 45 Millionen Euro für größere Feuerwehrhäuser mit mindestens drei Stellplätzen bereit. Den entsprechenden Programmaufruf hat das Ministerium für Inneres und Bau am Freitag veröffentlicht.

Bei der Auswahlentscheidung für dieses weitere 45-Millionen-Euro-Förderprogramm für große und größere Feuerwehren wird besonderes Augenmerk unter anderem auf finanzschwachen Kommunen, Feuerwehrwehren mit besonderen Aufgaben und der Einbindung der Feuerwehren in den Katastrophenschutz gelegt werden. Die Anträge für dieses weitere Sonderprogramm müssen bereits bis 30. April 2026 im Innenministerium gestellt werden. Bereits Mitte des Jahres sollen die antragstellenden Kommunen dann wissen, welche Förderungen aus diesem weiteren Programm sie erwarten können.

Auch außerhalb der Sonderförderprogramme fördert das Land weiterhin regulär die Feuerwehrinfrastruktur: Allein 2025 waren es 33 Feuerwehrfahrzeuge und zwölf Investitionen in Feuerwehrgerätehäuser.

Fortsetzung der Modernisierungsoffensive

Das Musterfeuerwehrhausprogramm ist eine Ergänzung zur umfassenden Modernisierungsoffensive „Zukunftsfähige Feuerwehr“. Mit dem bislang größten Beschaffungsprogramm des Landes konnten seit 2020 Fahrzeuge und Infrastruktur gestärkt werden.

Basierend auf den Lehren aus dem Großfeuer bei Lübtheen im Sommer 2019 wurden elf geländegängige Tanklöschfahrzeuge für die Landkreise und kreisfreien Städte beschafft. Im bereits abgeschlossenen ersten Projektteil wurden insbesondere für kleine Feuerwehren 265 Tragkraftspritzenfahrzeuge Wasser (TSF-W) beschafft. Der zweite Teil umfasste die Auslieferung von 21 Löschgruppenfahrzeugen (LF 20) und 17 Tanklöschfahrzeugen (TLF 3000).

31. Deutscher Präventionstag

Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung M-V ist Partner des 31. Deutschen Präventionstags

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Kriminalitätsprävention ist 2026 Partnerland des bundesweiten Präventionskongresses, des Deutschen Präventionstages, der erstmalig mit einem neuen Konzept stattfindet. Und der Deutsche Präventionstag hat den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung M-V (LfK) als „landübergreifendes Präventionsgremium in M-V“ angefragt, der erste Partner dieser neuen Epoche zu werden. Der weltweit größte Kongress rund um Kriminalitätsvorbeugung, der Deutsche Präventionstag, hat sich nach 30 Jahren neu aufgestellt. Mit dem 31. Deutschen Präventionstag, der am 13. und 14. April 2026 in Hannover stattfindet, startet eine neue Ära: Künftig wird Hannover dauerhaft der Ausrichtungsort des Deutschen Präventionstages sein. In diesem Jahr steht der Präventionstag unter dem Motto „Künstliche Intelligenz in der Prävention“.

„Das Netzwerk des LfK nimmt im engen Schulterschluss mit der Landespolizei MV die Chance wahr, die breit aufgestellte Präventionslandschaft in MV einer bundesweiten wie internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren. Dazu wird auch eine Ausstellermeile MV gehören, auf der sich u.a. der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung, die Landespolizei, der Landessportbund, der Landeskinderschutzbund, die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Greifswald sowie Lobbi und die Hochschule Neubrandenburg präsentieren werden, um nur einige Protagonisten zu nennen“, sagte Innen-Staatssekretär Dr. Christian Frenzel.

Erich Marks, Geschäftsführer Deutscher Präventionstag: „Als Bundesland-Partner des 31. Deutschen Präventionstages wird der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern (LfK) in enger Kooperation mit dem Landeskriminalamt einen umfassenden Querschnitt der Präventionsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern in der künftigen Deutschen Präventionshauptstadt Hannover präsentieren. Mein besonderer Dank gilt Innenminister Christian Pegel, der Geschäftsführerin des LfK, Monika Maria Kunisch, sowie allen Beteiligten aus Präventionspolitik, -praxis und -forschung des Landes für ihr großes Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Kongresses.“

Das Netzwerk des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung wie auch die Landespolizei werden in verschiedensten Formaten, ob mit Vorträgen, Workshops, Speedvorträgen, Postern oder einem Theaterstück, ihre Projekte präsentieren. Regelmäßig besuchen rund 3.000 Kolleginnen und Kollegen aus dem Bundesgebiet wie der ganzen Welt diesen zweitägigen Fachkongress.

Schwerpunkte der Themen, die die Vertreter*innen aus Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Organisationen und Vereinen in Hannover vorstellen werden, sind u.a.:

  • Sketch der Polizei-Möwe
  • Schule und KI
  • Sport und Kriminalprävention
  • Drogenkonsum
  • Gewalt im Jugendalter
  • Kommunale Gesundheitsförderung und Prävention
  • Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt in Schulen und Sportvereinen
  • Mediensicherheit für Kinder und Jugendliche
  • Gewalt in der Pflege
  • Demokratiegefährdende Strukturen und Akteure – Hasskriminalität
  • Cybergrooming, Cybermobbing
  • Digitale Elternabende: Was Eltern über sexualisierte Gewalt in den Medien wissen sollten
  • Häusliche Gewalt – ob aus Sicht der Täterberatung oder Gefährdungseinschätzung

Ein beeindruckendes Portfolio. Zu diesem beeindruckenden Portfolio gehört als Auftakt auch die Eröffnung des Kongresses am 13. April durch Minister Christian Pegel.

„Neben den vielfältigen Präsentationen der Kolleginnen und Kollegen aus unserem Land freue ich mich auch, dass wir von dem fachlichen Austausch und dem ‚Netzwerken‘ mit den bundesweiten und internationalen Partnerinnen und Partnern profitieren werden. Die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen stellen uns in der Prävention auch in MV vor große Herausforderungen“, so Dr. Christian Frenzel und weiter:

„Den Deutschen Präventionskongress als Plattform und Chance für unsere Arbeit zu nutzen, ist ein wichtiges Ziel. So können wir uns noch mehr für eine Verbesserung der Lebensbedingungen für ein gewaltarmes und friedvolles Zusammenleben im unserem Land einsetzen. Die Koffer sind gepackt! Zugleich möchte ich mit bei den vielen Aktiven in der Kriminalitätsvorbeugungsarbeit im Land ganz herzlich bedanken – ihre oft ehrenamtliche Arbeit ist der Grund für unsere Möglichkeit, uns in Hannover als Partnerland engagieren zu dürfen. Das ist ein großartiges Lob des Deutschen Präventionstages für die tolle Arbeit, die seit vielen Jahren hier im Land geleistet wird.“

Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Goldenbow e.V.

Ines Jesse: „Starke Nachwuchsarbeit ist die Grundlage für starke Feuerwehren in unserem Land“

Goldenbow – Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Goldenbow einen Zuwendungsbescheid an den Förderverein Freiwillige Feuerwehr Goldenbow e.V. in Höhe von 50.000 Euro überreicht. Die Förderung dient der Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens und stammt aus Mitteln des Bürgerfonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport bereitgestellt werden.

„Die Freiwillige Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil des gemeinschaftlichen Lebens in unseren Gemeinden. Sie begeistert junge Menschen für das Ehrenamt und vermittelt wichtige Werte wie Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft“, so Staatssekretärin Jesse.

„Mit dem neuen Mannschaftstransportwagen werden gemeinsame Fahrten der Kinder- und Jugendfeuerwehr einfacher und sicherer. Damit stärken wir die Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr nachhaltig, fördern die soziale Teilhabe und schaffen durch verlässliche Mobilität eine wichtige Voraussetzung für eine aktive und attraktive Jugendarbeit im ländlichen Raum.“

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Goldenbow engagiert sich intensiv in der Nachwuchsarbeit. In der Jugendfeuerwehr sind Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren aktiv, in der Kinderfeuerwehr können bereits Kinder ab sechs Jahren mitmachen. Beide Gruppen leisten einen wichtigen Beitrag, um langfristig engagierten Nachwuchs für den Feuerwehrdienst zu gewinnen.

Bislang steht der Feuerwehr für die Kinder- und Jugendarbeit kein eigenes Transportfahrzeug zur Verfügung. Fahrten zu Veranstaltungen, Wettkämpfen oder Ausbildungsdiensten außerhalb des Ortes mussten daher bisher privat organisiert werden. Dies führt zu organisatorischen und logistischen Herausforderungen sowie zu zusätzlicher Belastung für Familien.

Musterfeuerwehrhäuser: Verfahren 2026 auf der Zielgeraden

Schwerin – Das Land Mecklenburg-Vorpommern setzt einen weiteren Meilenstein beim Ausbau moderner Feuerwehrinfrastruktur: Mit dem Programm „Musterfeuerwehrhäuser“ sollen in den kommenden Jahren bis zu 58 standardisierte, zweistellige Feuerwehrgerätehäuser errichtet werden. Grundlage dafür ist das zweite 50-Millionen-Euro-Programm für die Feuerwehren im Land, das gezielt in Neubau, Sanierung und Erweiterung von Gerätehäusern investiert wird.

„Unsere Feuerwehren leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit der Menschen im Land. Mit den Musterfeuerwehrhäusern schaffen wir verlässliche, wirtschaftliche und vor allem praxistaugliche Rahmenbedingungen für diese wichtige Aufgabe“, sagt Innenminister Christian Pegel und ergänzt:

„Nach dem erfolgreichen 50-Millionen-Euro-Programm ‚Zukunftsfähige Feuerwehr‘ zur Erneuerung maßgeblicher Teile der Feuerwehrfahrzeugflotte im Land gehen wir mit dem Programm für Feuerwehrhäuser den konsequenten nächsten Schritt. Moderne Einsatzfahrzeuge brauchen zeitgemäße, sichere und funktionale Unterbringung – nur so kann der Bevölkerungsschutz im Land dauerhaft gewährleistet werden.“

Das Projekt baut auf einem bereits erarbeiteten und mit der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse – quasi die Berufsgenossenschaft für die ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder – abgestimmten Raumkonzept auf. Dieses dient als Grundlage für serielle, systemoffene Bauweisen, die eine hohe Qualität bei gleichzeitig verkürzten Planungs- und Bauzeiten ermöglichen. Ziel ist ein kostengünstiges, DIN-gerechtes Feuerwehrhaus für bis zu 35 Kameradinnen und Kameraden inklusive Jugendfeuerwehr.

„Wir reduzieren mit der Standardisierung nicht nur Kosten und Fehlerquellen, sondern entlasten vor allem die Kommunen. Die Gemeinden erhalten geprüfte und bewährte Lösungen, die sie schnell und unkompliziert abrufen können“, so Christian Pegel weiter. „Die Gemeinden und Ämter müssen kein Vergabeverfahren für Planung sowie Gebäudeerrichtung und keine Herausforderungen einer feuerwehrkonformen Planung meistern“, erläutert der Minister die Vorteile.

Das Projekt befindet sich aktuell in der entscheidenden Phase. Die Verhandlungen mit den Bauunternehmen und die finale Angebotsabgabe sind auf der Schlussgeraden und mit der Zuschlagserteilung wird in den kommenden beiden Monaten gerechnet. Ab Sommer 2026 sollen die Gemeinden aus dem durch das Land ausgeschriebenen Rahmenvertrag für bis zu 58 Musterfeuerwehrgerätehäuser abrufen und entsprechende Verträge schließen können.

Parallel dazu läuft das Auswahlverfahren für die Förderanträge der Gemeinden. Insgesamt gingen 73 Anträge im Ministerium für Inneres und Bau ein, von denen voraussichtlich deutlich mehr als 50 berücksichtigt werden können. Die endgültige Auswahl soll in den kommenden Monaten parallel zum Abschluss der Vergabeverfahrens erfolgen.

„Dass das Interesse der Kommunen so groß ist, zeigt, wie dringend der Bedarf an zeitgemäßen Feuerwehrhäusern ist“, so der Minister und weiter: „Wir investieren nun gezielt in die Infrastruktur unserer Kommunen und in die Arbeitsbedingungen der ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. Fahrzeuge und Gebäude gehören untrennbar zusammen: Das Zusammenspiel beider Programme stärkt die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren in MV nachhaltig und landesweit.“

Nicht berücksichtigte Gemeinden bleiben auf einer Warteliste und können nachrücken, falls geplante Vorhaben zunächst ausgewählter Gemeinden nicht umgesetzt werden können.

Neue Fahrzeuge für die Landespolizei

Rostock – Heute hat Innenminister Christian Pegel im Schweriner Polizeizentrum vier fabrikneue Dienstfahrzeuge an die Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg übergeben. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Befehlskraftwagen, die sowohl bei Verkehrskontrollen als auch als mobile Einsatzzentralen zur Koordinierung größerer Polizeieinsätze eingesetzt werden können.

„Mit diesen neuen Fahrzeugen zeigen wir, wie wir mit klaren Prioritäten die Einsatzfähigkeit der Landespolizei sichern”, sagte Innenminister Christian Pegel. „Sie sind flexibel nutzbar und verbessern die Handlungsfähigkeit vor Ort. Damit investieren wir gezielt in die Einsatzmittel, die den tatsächlichen Anforderungen gerecht werden.”

Die Fahrzeuge werden zukünftig in den Autobahn- und Verkehrspolizeirevieren Metelsdorf, Stolpe, Altentreptow und Grimmen eingesetzt.