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Kategorie: Polizei / Feuerwehr / THW / Rettung

Moderne Dienstgebäude entstehen

Erster Spatenstich für Neubau von Polizeihauptrevier und Kriminalkommissariat in Waren an der Müritz

Waren a.d. Müritz – In Waren an der Müritz entsteht ein neues Polizeihauptrevier mit einer Außenstelle des Kriminalkommissariats. Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue und Innenminister Christian Pegel haben heute gemeinsam mit Bürgermeister Norbert Möller, Lutz Müller, Inspekteur der Polizei, Polizeiinspektionsleiter Tino Peisker und Polizeihauptrevierleiterin Kathrin Jähner den ersten Spatenstich für den Neubau gesetzt.

Das Land investiert rund 13,5 Millionen Euro in das moderne Dienstgebäude. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Der Neubau ist Teil des Sonderbauprogramms „Sieben auf einen Streich“, mit dem das Land insgesamt sieben neue Polizeigebäude errichtet. Rund 95 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Die Gebäude schaffen zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Polizei, sind funktional und auf einen energieeffizienten Betrieb ausgerichtet.

„Mit dem Programm ‚Sieben auf einen Streich‘ investieren wir zum einen in die Sicherheit und in die Zukunft unseres Landes. Wir schaffen moderne Polizeigebäude, die langfristig funktionieren, energieeffizient sind und gute Arbeitsbedingungen bieten. Gleichzeitig geben wir mit diesen Investitionen der Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern einen wichtigen Impuls“, sagte Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue. „Mir ist es wichtig, dass öffentliche Investitionen auch bei den Unternehmen vor Ort ankommen. Beim Polizeineubau in Waren sehen wir das sehr deutlich: Ein großer Teil der Planungs- und Bauleistungen wird von Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern erbracht.“

Beim Neubau in Waren zeigt sich der regionale Effekt der Investitionen besonders deutlich. Von den bislang beauftragten 16 freiberuflich Tätigen kommen 13 aus Mecklenburg-Vorpommern. Das entspricht einem Anteil von rund 81 Prozent. Auch die bislang beauftragten vier Bauunternehmen stammen sämtlich aus dem Land. Damit fließen die Investitionen unmittelbar in die regionale Wirtschaft und stärken die heimische Bauwirtschaft.

„Ich freue mich, dass wir heute in Waren den Grundstein für einen weiteren modernen Polizeistandort legen. Polizeireviere sind wichtige Orte für unser Land und weit mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein Ort, an dem Menschen Hilfe suchen, an dem Polizistinnen und Polizisten für Sicherheit sorgen und an dem unserer Bürgerinnen und Bürger darauf vertrauen können, dass jemand für sie da ist. Mit dem Neubau schaffen wir gute Bedingungen für die tägliche Polizeiarbeit. Moderne Räumlichkeiten, eine zeitgemäße Ausstattung und eine funktionale Infrastruktur sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass unsere Einsatzkräfte auch künftig schnell, verlässlich und bürgernah handeln können“, so Innenminister Christian Pegel.

Bei der Planung des Gebäudes spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Das rund 2.150 Quadratmeter große Dienstgebäude wird nach hohen Anforderungen an Energieeffizienz errichtet. Der Neubau unterschreitet den Standard eines Effizienzgebäudes 40 und erfüllt damit die Anforderungen an klimaneutrales staatliches Bauen in Mecklenburg-Vorpommern. Auf den Dächern des Dienstgebäudes und der Garagen wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 44 Kilowattpeak installiert. Zwei hocheffiziente Wärmepumpen werden einen Teil ihres Stroms aus der eigenen Photovoltaikanlage beziehen. Ergänzt wird das Energiekonzept durch LED-Beleuchtung und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Das dreigeschossige Gebäude entsteht auf einem rund 5.340 Quadratmeter großen landeseigenen Grundstück an der Teterower Straße. Es wird unter anderem Räume für den Wach- und Gewahrsamsbereich, Vernehmungen, Beweis- und Waffenlager, Sozial- und Fitnessbereiche sowie Garagen und Carports aufweisen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2028 vorgesehen.

Das Sonderbauprogramm „Sieben auf einen Streich“ umfasst neben Waren Neubauten in Gadebusch, Ueckermünde, Friedland, Bad Doberan, Sassnitz und Güstrow. Fünf der sieben Gebäude basieren auf dem von der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern entwickelten „Modell Heringsdorf“. Die Neubauten werden jeweils an die örtlichen Anforderungen angepasst. Die Projekte in Güstrow und Waren werden individuell geplant.

16 Millionen Euro für neuen Polizeistandort

Bad Doberan – Mit einem symbolischen Spatenstich ist heute der Startschuss für den Neubau des Polizeihauptreviers und der Kriminalkommissariat-Außenstelle in Bad Doberan gefallen. Auf dem rund 6.600 Quadratmeter großen Grundstück am Thünenhof entsteht ein modernes viergeschossiges Dienstgebäude mit rund 2.100 Quadratmetern Nutzfläche. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 16 Millionen Euro.

Finanziert wird das Bauvorhaben aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Neubau ist Teil des Sonderbauprogramms „Sieben auf einen Streich“, mit dem das Land die Infrastruktur der Landespolizei an insgesamt sieben Standorten modernisiert. Für die sieben neuen Polizeigebäude stehen rund 95 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Verfügung.

Finanzminister Dr. Heiko Geue betonte die Bedeutung der Investition für die Region und die Landespolizei: „Mit dem Neubau schaffen wir in Bad Doberan moderne und verlässliche Arbeitsbedingungen für unsere Polizistinnen und Polizisten. Gleichzeitig investieren wir in die Zukunft unseres Landes: Rund 16 Millionen Euro fließen hier in eine leistungsfähige öffentliche Infrastruktur. Besonders freut mich, dass davon auch die heimische Wirtschaft profitiert. Rund 80 Prozent der bislang beauftragten Unternehmen kommen aus Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigt: Mit unseren öffentlichen Investitionen geben wir einen wichtigen Impuls in unsere regionale Bauwirtschaft.“

Innen- und Bauminister Christian Pegel erklärte: „Vier Standorte, vier Spatenstiche und jedes Mal wird ein Stück Landespolizei neu gebaut. Heute ist Bad Doberan an der Reihe. Aus dem Plan wird nun eine Baustelle und aus der Baustelle ein neues Polizeigebäude, womit wir nicht nur unsere Polizei stärken, sondern auch unsere Wertschätzung für die Polizistinnen und Polizisten zum Ausdruck bringen und ein klares Zeichen für die Menschen in der Region setzen.“

Bei der Planung des Neubaus wird besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Das Gebäude unterschreitet den Effizienzgebäude-40-Standard (EG 40) für Neubauten entsprechend den Energieeffizienzfestlegungen für klimaneutrale Landesgebäude in Mecklenburg-Vorpommern. Der Jahresprimärenergiebedarf liegt deutlich unter den gesetzlichen Anforderungen.

Für die Wärmeversorgung wird eine hocheffiziente Wärmepumpe eingesetzt. Im gesamten Dienstgebäude ist LED-Beleuchtung vorgesehen. Auf den Dachflächen des Neubaus sowie der Carports und Garagen werden Photovoltaikanlagen zur nachhaltigen Stromerzeugung installiert.

Der Neubau orientiert sich an der Eigenplanung der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung für das Polizeigebäude in Heringsdorf. Das dort entwickelte „Modell Heringsdorf“ wurde bereits beim 2021 fertiggestellten Polizeirevier in Sanitz eingesetzt und für Bad Doberan auf die besonderen Anforderungen eines Polizeihauptreviers weiterentwickelt.

Im neuen Gebäude werden künftig das Polizeihauptrevier und die Kriminalkommissariat-Außenstelle untergebracht. Vorgesehen sind unter anderem eine Wache, ein Gewahrsamsbereich, Verwaltungs- und Büroflächen sowie spezielle Räume für Ermittlungs- und Spurensicherungsarbeiten. Der Besucherzugang wird barrierefrei gestaltet.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2029 vorgesehen.

Zwei verletzte Polizeibeamte in zwei Tagen

Gewalt gegen Einsatzkräfte ist nicht hinnehmbar

Schwerin – Bei Einsätzen in den vergangenen Tagen wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Am 7. September wurde ein Beamter in Garlitz bei einer Widerstandshandlung an der Hand verletzt. Am heutigen Tag wurde ein weiterer Polizist bei einem Einsatz in einer Erstaufnahmeeinrichtung am Handgelenk verletzt. Beide Polizisten waren anschließend nicht dienstfähig.

Innenminister Christian Pegel: „Dass Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt werden, darf uns nicht kaltlassen. Sie müssen darauf vertrauen können, dass Angriffe auf sie ernst genommen und konsequent verfolgt werden. Die beiden Fälle stehen für ein Problem, das über die Polizei hinausgeht. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst sehen sich bei ihrer Arbeit zunehmend mit Aggression und Gewalt konfrontiert.

Dabei sind es gerade diese Menschen, die gerufen werden, wenn andere nicht mehr weiterwissen. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass Gewalt zum Risiko des Helfens wird. Wer Einsatzkräfte angreift, erschwert nicht nur ihren konkreten Einsatz. Er trifft Menschen, die Verantwortung für andere übernehmen. Der Staat muss hier eine klare Grenze ziehen. Den beiden verletzten Polizeibeamten wünschen ich eine schnelle und vollständige Genesung.“

Im Jahr 2025 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik 540 Fälle von Widerstand gegen sowie 519 Fälle von tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen erfasst. Beide Zahlen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. 96,4 Prozent aller Opfer von Widerstand und tätlichem Angriff waren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte.

Schwesig übergibt Förderung an Feuerwehr Groß Klein

Groß Klein – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr Groß Klein den Einsatz aller Feuerwehrleuten gewürdigt: „Der Dank geht an alle Ehrenamtlichen, die in der Ortsfeuerwehr Groß Klein und in den anderen Rostocker Feuerwehren ihre Freizeit und ihre Kraft für unsere Sicherheit einsetzen.“ Dieser Einsatz sei nicht selbstverständlich und weit mehr als ein Hobby.

Die Landesregierung habe viel für die Feuerwehren im Land getan. „Aus dem 50 Millionen Euro-Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr“ konnten unsere Kommunen in den vergangenen sechs Jahren 310 neue Fahrzeuge für die Feuerwehren beschaffen. Dazu kommen weitere 210 Feuerwehrfahrzeuge aus Sonderbedarfszuweisungen im Brandschutz“, führte Schwesig an. Seit 2021 habe das Land außerdem 61 Feuerwehrgerätehäuser gefördert.

Mit den 50 Millionen Euro des Feuerwehrgerätehausprogramms unterstütze man aktuell den Neubau und die Sanierung Feuerwehrgerätehäuser in 89 Gemeinden. „Nun starten wir ein weiteres Programm für große Feuerwehrgerätehäuser Dafür wollen wir 45 Millionen aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes einsetzen“, teilte Schwesig mit. Gefördert werden 38 Feuerwehren im ganzen Land, darunter auch die Feuerwehr in Rostock Groß Klein. Die Ministerpräsidentin übergab dazu einen Förderbescheid, mit dem Förderung für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Groß Klein auf 5 Millionen Euro aufgestockt wird.

„Unsere Feuerwehren leisten hervorragende Arbeit. Sie sollen dabei bestmögliche Bedingungen haben“, erklärte die Ministerpräsidentin. Am kommenden Woche lädt die Landesregierung zum Dankeschönfest für die Feuerwehren im Land ein. Der Termin musste im Juni ausfallen und wird jetzt nachgeholt.

Weitere 38 Gerätehäuser – Landesregierung stärkt Feuerwehren in MV

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Innenminister Christian Pegel geben den Startschuss für die Förderungen aus dem Große-Feuerwehrhaus-Programm.

Insgesamt stehen 45 Millionen Euro für Förderungen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem von Land, Kommunen, Wirtschaft und Gewerkschaften gemeinsam erarbeiteten MV-Plan 2035, der die Verteilung der Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern regelt. Insgesamt 38 Städte und Gemeinden werden von diesem Programm profitieren.

„Die Feuerwehren in unserem Land leisten hervorragende Arbeit. Sie sind für uns alle da, wenn wir Hilfe brauchen. Bei Bränden und in vielen anderen Gefahrensituationen. Die Feuerwehren stehen für hervorragende Jugendarbeit. Und sie bereichern mit ihren Festen und Tagen der offenen Tür das Leben in den Städten und Dörfern und stärken den sozialen Zusammenhalt.

Die Landesregierung investiert seit Jahren in die Feuerwehren: in moderne Fahrzeuge und gut ausgestattete Gerätehäuser. Wir haben im Frühjahr bekanntgegeben, welche 90 Gemeinden vom 50-Millionen-Programm für Feuerwehrgerätehäuser profitieren. Und wir haben damals bereits angekündigt, dass weitere 45 Millionen in größere Feuerwehrgerätehäuser investiert werden sollen. Heute können wir mitteilen, welche Städte und Gemeinden davon profitieren“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

„Wir haben mit unserem Musterfeuerwehrgerätehaus mit zwei Stellplätzen bundesweit Maßstäbe gesetzt. Die Musterfeuerwehrgerätehäuser wenden sich vor allem an Freiwillige Feuerwehren in kleinen und kleinsten Gemeinden unseres Landes. Wir wussten aber, dass auch bei Feuerwehren in großen und mittelgroßen Städten dringender Investitions- und Hilfebedarf besteht.

Deswegen haben wir uns gemeinsam mit den kommunalen Vertretern auf das Förderprogramm für große Feuerwehrgerätehäuser verständigt. Die Qualität und die Zahl der Anträge zeigt, dass diese Entscheidung richtig ist“, erläuterte Innenminister Christian Pegel. Pegel bedankte sich bei den Städten und Gemeinden, die teilweise innerhalb kürzester Zeit die Planung aufgestellt und die erforderlichen Antragsunterlagen zusammengestellt haben: „Wir wollten die Mittel des Sondervermögens auch bei diesen großen Spezialbauten schnell umsetzen. Das ist uns gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und den Fachleuten in den kommunalen Verwaltungen gelungen. Das war großartige Arbeit!“

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nimmt am Wochenende am Tag der Offenen Tür der Feuerwehr Groß Klein teil. Innenminister Christian Pegel wird am Samstag am „Tag der offenen Wiese“ der Feuerwehr Greifswald teilnehmen.

Neue Polizeigebäude für die Polizei in Ueckermünde und Friedland

Friedland – In Ueckermünde und Friedland haben heute die symbolischen Spatenstiche für den Neubau der jeweiligen Polizeireviere und Kriminalkommissariat-Außenstellen stattgefunden. Mit den beiden Neubauten investiert das Land insgesamt rund 22 Millionen Euro in moderne, funktionale und energieeffiziente Polizeigebäude. Die Vorhaben sind Teil des Sonderbauprogramms „Sieben auf einen Streich“, mit dem das Land die Infrastruktur der Landespolizei an insgesamt sieben Standorten modernisiert.

Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue betonte bei den Festakten die Bedeutung der Investitionen für eine leistungsfähige Landesverwaltung: „Mit den beiden Neubauten schaffen wir gute und moderne Arbeitsbedingungen für unsere Polizistinnen und Polizisten. Gleichzeitig investieren wir in eine leistungsfähige Infrastruktur für die Sicherheit der Menschen in unserem Land. Dass wir dafür Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität einsetzen können, ist ein großer Gewinn. Wir verbinden Investitionen in unsere Polizei mit einem hohen Anspruch an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.“

Innenminister Christian Pegel erklärte: „Heute wird nicht nur Erde bewegt, heute wird Zukunft sichtbar. Mit den neuen Dienststellen in Ueckermünde und Friedland stärken wir die Polizei dort, wo sie für die Menschen unmittelbar erreichbar sein muss. Damit sichern wir nicht nur moderne Strukturen, sondern vor allem, dass die Polizei gute Voraussetzungen hat, um auch künftig schnell, verlässlich und vor allem nah am Menschen handeln zu können. Zugleich sind diese Neubauten ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort, die jeden Tag eine zentrale Aufgabe für die Sicherheit der Menschen in ihren Regionen wahrnehmen. Mit den neuen Dienststellen schaffen wir zeitgemäße Arbeitsbedingungen, die ihrer wichtigen Aufgabe gerecht werden.“

In Ueckermünde und Friedland entstehen jeweils dreigeschossige Polizeigebäude mit einer Nutzfläche von rund 1.600 Quadratmetern. Unter einem Dach werden künftig das Polizeirevier und die jeweilige Kriminalkommissariat-Außenstelle untergebracht. Die Gebäude basieren auf der Musterplanung des bereits bewährten „Modells Heringsdorf“, wodurch Planungs- und Bauzeiten beschleunigt werden.

Die Neubauten verfügen über Verwaltungs- und Bürobereiche, eine Wache, Sicherheits- und Gewahrsamsbereiche sowie Sozial- und Schulungsräume. Die Büroflächen sind modular und damit flexibel nutzbar angelegt. Auch die Kriminalkommissariat-Außenstellen erhalten moderne Arbeitsplätze und speziell auf die Ermittlungs- und Spurensicherungsarbeit zugeschnittene Räume.

Bei beiden Bauvorhaben spielt die Energieeffizienz eine zentrale Rolle. Die Gebäude werden mit einer hocheffizienten Wärmepumpe beheizt und vollständig mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Auf den Dachflächen werden Photovoltaikanlagen zur nachhaltigen Stromerzeugung installiert.

In Ueckermünde wurde das bisherige Dienstgebäude bereits freigezogen. Die Abbrucharbeiten sollen noch im September 2026 beginnen. In Friedland starten im September die bodenkundlichen Untersuchungen. Der Rohbau soll an beiden Standorten im April 2027 beginnen. Die Fertigstellung der beiden neuen Polizeigebäude ist für September 2029 vorgesehen.

Neben Ueckermünde und Friedland entstehen weitere neue Polizeigebäude in Gadebusch, Bad Doberan und Sassnitz. In Güstrow und Waren (Müritz) sind zwei individuell geplante Polizeidienstgebäude vorgesehen. Für das Sonderbauprogramm „Sieben auf einen Streich“ sind insgesamt rund 95 Millionen Euro vorgesehen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Neuen Polizeihubschrauber übergeben

Schwesig und Pegel übergeben ersten von zwei neuen Polizeihubschraubern

Laage – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Innenminister Christian Pegel haben heute den ersten von zwei neuen Polizeihubschraubern an die Landespolizei
Mecklenburg-Vorpommern übergeben.

„Die neuen Hubschrauber sichern die Einsatzfähigkeit unserer Polizei für viele Jahre. Sie erfüllen die neuesten technischen Standards und begegnen unseren Anforderungen als Flächen- und Küstenland. Die neuen Maschinen werden am Flugplatz Rostock-Laage stationiert. Mit der hervorragenden Infrastruktur, der zentralen Lage und der guten Erreichbarkeit ist Laage der ideale Standort. Hier können die Maschinen rund um die Uhr starten und landen – je nach Bedarf und ganz flexibel“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

Innenminister Christian Pegel: „Für unsere Polizei beginnt mit dem neuen H145 ein neues Kapitel in der Luftunterstützung. Unsere Einsatzkräfte erhalten damit ein hochmodernes Luftfahrzeug, das ihnen insbesondere in komplexen und zeitkritischen Lagen zusätzliche Möglichkeiten bietet. Wenn am Boden schnelle Entscheidungen gefragt sind, kann die Unterstützung aus der Luft den entscheidenden Unterschied machen.

Mit der Indienststellung dieses Hubschraubers investieren wir deshalb gezielt in die operative Handlungsstärke unserer Polizei und schaffen bessere Voraussetzungen für erfolgreiche Einsätze. Die gemeinsame Beschaffung mit Niedersachsen zeigt zugleich, wie sinnvoll eine enge Zusammenarbeit der Länder bei solchen Vorhaben sein kann.“

Ein wesentlicher Fortschritt des H145 ist seine deutlich höhere Nutzlast, zum Beispiel für den Transport von Einsatzkräften und Ausrüstung. Das schafft im Einsatz spürbar mehr Flexibilität. So kann beispielsweise nach einer Suchaktion unmittelbar ein Rettungseinsatz übernommen werden, ohne dass zunächst Personal oder Ausrüstung ausgetauscht werden müssen. Die größere Zuladungsreserve ermöglicht es somit, auch bei wechselnden Einsatzanforderungen schneller zu reagieren.

In Malchow entsteht neue Landesfeuerwehrschule

Malchow – Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow soll in den nächsten Jahren auf einem neuen Gelände komplett neu gebaut werden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Innenminister Christian Pegel und Finanzminister Dr. Heiko Geue gaben heute den Start für die Planungen. „Ich erinnere mich noch gut an unsere auswärtige Kabinettssitzung, die wir 2022 in der Landesfeuerwehrschule abgehalten haben.

Damals gab es schon die Idee eines Neubaus. Denn die räumlichen Kapazitäten der bestehenden Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz reichen nicht mehr aus. Ich fand das damals sehr überzeugend. Und ich habe damals zugesagt: Wenn sich finanzielle Spielräume auftun, dann wird die Landesregierung dieses Projekt auch umsetzen“, erinnerte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Dank des Sondervermögens Infrastruktur könne die Landesregierung diese Zusage jetzt einlösen. „Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz bekommt einen Neubau. Ein landesweites Kompetenzzentrum zur zentralen Aus-, Fort- und Weiterbildung von Führungskräften und Spezialisten der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes in Mecklenburg-Vorpommern“ erläuterte Schwesig. „Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz brauchen top-ausgebildete Leute.“

Die Landesregierung stehe an der Seite der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes. Landesweit seien neue Fahrzeuge beschafft worden. Jetzt werde das Feuerwehrgerätehaus-programm umgesetzt und ein neues Programm für größere Feuerwehrgerätehäuser vorbereitet. Auch in den Katastrophenschutz sei investiert worden.

„Wir verlassen uns in einem ganz wichtigen Bereich unserer Infrastruktur und unserer Sicherheit auf Ehrenamtliche und auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Beruf und Ehrenamt. Umso wichtiger ist es, den Brand- und Katastrophenschutz so auszustatten, dass alle Engagierten ihre wichtige Tätigkeit gut ausüben können. Aus-, Fort- und Weiterbildung gehören ganz wesentlich dazu“, erklärte die Ministerpräsidentin.