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Kategorie: Verkehr / ÖPNV / Autobahnen / Straßenbau

Brücke für Verkehr freigegeben

Jesse: „Ein wichtiger Tag für staugeplagte Bürgerinnen und Bürger“

Waren (Müritz) – Ab heute Freitag, 12. Dezember 2025, fließt der Verkehr auf der B192 in Waren über eine neue Brücke. Die Freigabe markiert den Abschluss der ersten großen Bauphase beim Bau einer zweigeteilten Brücke über die Schienen der Deutschen Bahn. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, sagte heute bei der feierlichen Freigabe: „Ich freue mich sehr, dass wir diese wichtige Lebensader für Waren heute pünktlich und voll im Zeitplan freigeben können. Für die staugeplagten Bürgerinnen und Bürger der Stadt ist das ein wichtiger Tag.“

Ab sofort können auch Schwerlastfahrzeuge diesen Bereich wieder passieren. Damit ist ein entscheidender Schritt für eine neue und leistungsfähige Passage über die Bahnschienen absolviert. Damit die Abbrucharbeiten an der parallel verlaufenden Brücke, dem sogenannten Südzug, stattfinden können, wird die neue Brücke über eine bauzeitliche Umfahrung in Form einer S-Kurve erreicht. Diese Umfahrung wird im späteren Verlauf wieder zurückgebaut und durch eine begradigte Streckenführung ersetzt.

Im Zusammenhang mit der neuen Bausituation entstehen neue Verkehrsführungen. Für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende wird eine neue, sichere Führung entlang der Umfahrung eingerichtet. Darüber hinaus entsteht im Bereich der Bushaltestelle „Altstadt“ (Richtungsfahrbahn Teterow) eine provisorische Fußgängerquerung mit Ampel, um eine sichere Querung des Verkehrs zu gewährleisten. Die Haltestelle „Altstadt“ in Fahrtrichtung Teterow wird gleichzeitig wieder in Betrieb genommen. Die Bushaltestelle in Richtung Neubrandenburg wird hingegen nicht mehr angefahren.

Mit der Verkehrsfreigabe wird der Südzug der Bestandsbrücke vollständig gesperrt – sowohl für den Fuß- und Radverkehr als auch für Fahrzeuge. Ein Abbiegen in die Eichholzstraße ist dann ebenfalls nicht mehr möglich. Die Zufahrt zur Mecklenburger Straße bleibt offen und die 12 t-Beschilderung kann erst am Montag, 15. Dezember 2025 vollständig zurückgebaut werden.

Die Baukosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 29 Millionen Euro, diese trägt der Bund. Darin enthalten sind auch anteilige Kosten der Gemeinde, der Versorgungsunternehmen und der DB InfraGO im Rahmen von kreuzungsbedingten Kosten. Das Land Mecklenburg-Vorpommern trägt bei dieser Maßnahme die Planungskosten.

Zudem unterstützt das Land den Finanzierungsanteil der Stadt Waren an dem Vorhaben im Rahmen der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Vorhaben im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (Kommunale Straßenbauförderrichtlinie) mit einer Zuwendung in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.

Im Januar 2026 werden die Arbeiten auf der Baustelle aus bautechnologischen Gründen weitestgehend ruhen, bevor im Februar die Baufeldfreimachung für die Arbeiten am Südzug beginnen.

Große Bauwerksinspektion am Sperrwerk Greifswald-Wieck

Greifswald – Die, in sechsjährigem Abstand, vorgeschriebene große Bauwerksinspektion sollte planmäßig im Zeitraum 03.11.2025 bis 19.12.2025 stattfinden. Durch unvorhersehbare Änderungen und Verzögerungen im Bauablauf muss die Sperrzeit (des Ryck) für die Wartungs- und Revisionsarbeiten bis zum 16.01.2025 verlängert werden.

Die Promenade wird weiterhin auf der Seite Eldena uneingeschränkt und auf der Wiecker Seite zwischen 18:00 und 8:00 Uhr begehbar / befahrbar sein. Ausgenommen hiervon ist der Zeitraum vom 20.10.25 – 04.01.26, in diesem Zeitraum ist die Nutzung der Promenade uneingeschränkt, außer ein Sturmflutereignis macht das Schließen der Schiebetore nötig, möglich.

Ludwigslust-Parchim: Neues digitales Angebot für Fahrgäste

Jesse: „So machen wir unseren ÖPNV noch attraktiver und fit für die Zukunft“

Hagenow – Fahrgäste im Landkreis Ludwigslust-Parchim profitieren von einer digitalen Neuerung: Ab sofort können sie ihr Ticket für den ÖPNV im Landkreis über die landesweite „MV FÄHRT GUT“-App buchen. Das Angebot markiert einen weiteren Schritt bei der Digitalisierung und Verknüpfung der Tarif- und Vertriebssysteme in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es, in Zukunft neben der bereits bestehenden Fahrplanauskunft auch die Ticketbuchung über die „MV FÄHRT GUT“-App landesweit zu ermöglichen.

Ines Jesse, Staatssekretärin für Verkehr, betonte bei der Präsentation der digitalen Neuerung am Firmensitz der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP) in Hagenow: „Das ist ein echtes digitales Plus für die Fahrgäste im Landkreis LUP. Ein leistungsfähiger ÖPNV braucht starke digitale Lösungen. So machen wir unseren ÖPNV noch attraktiver und fit für die Zukunft. Im Rahmen unserer Mobilitätsoffensive unterstützen wir die Verkehrsunternehmen und die kommunalen Aufgabenträger deshalb auch bei der Digitalisierung.“

Landrat Stefan Sternberg begrüßte den neuen, einfachen Zugang zu den Mobilitätsangeboten im Landkreis Ludwigslust-Parchim: „Die Menschen im Landkreis Ludwigslust-Parchim nehmen die Angebote unseres Verkehrsbetriebes VLP gern an. Ich bin überzeugt davon, dass die Verknüpfung von Fahrplanauskunft und Ticketbuchung über die „MV FÄHRT GUT“-App im VLP-Gebiet noch mehr Fahrgäste überzeugen wird.“

Stefan Lösel, Geschäftsführer der VLP, freut sich über die neue Funktion. „Alles, was unseren Fahrgästen den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr erleichtert, ist ein Fortschritt. Digitale Lösungen sind zukunftsweisend. Mit der Einbindung unserer VLP-Tickets über die landesweite App „MV FÄHRT GUT“ erhöht sich die Attraktivität der Verkehrsangebote. Die einfache Handhabung des Ticketkaufs wird überzeugen.“

Die Umsetzung dieser Neuerung erfolgte bei der VMV. Martin Karolczak, Prokurist und Abteilungsleiter bei der VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH, betont: „Ein weiterer Schritt für die Digitalisierung des Ticketings im Nahverkehr wurde gemeinsam mit der VLP in der landesweiten Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ umgesetzt. Ab sofort erhalten Fahrgäste über die App „MV FÄHRT GUT“ passend zu den Fahrtauskünften eine Tarifauskunft für die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP).

Bereits seit Februar 2025 wurde beim Nahverkehr Schwerin (NVS) die Buchbarkeit von Einzeltickets über die kostenlose Fahrplan-App „MV FÄHRT GUT“ ermöglicht. Diese steht für Android und iOS zur Verfügung und erstellt über eine einfache Suchmaske Fahrplanauskünfte und erleichtert so die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Ausbau einer zentralen digitalen Auskunfts- und Buchungs-App für den ÖPNV. Die regionalen Verkehrsunternehmen profitieren bei Investitionen zum Aufbau digitaler Vertriebs- und Kontrollstrukturen im öffentlichen Personennahverkehr durch Fördermittel. Allein in diesem Jahr hat das Land für den Ausbau der digitalen Infrastruktur den Verkehrsunternehmen im Land über 3,5 Millionen Fördermittel bewilligt.

Winterdienst ist startklar

Dr. Wolfgang Blank: „Das Engagement unserer Straßenmeistereien zahlt sich aus: Unsere Straßen sind für die kalte Jahreszeit gut gerüstet.“

Grimmen  – Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank hat sich heute in der Straßenmeisterei Grimmen über die Vorbereitungen für die bevorstehende Winterdienstsaison informiert.

„MV ist für die kommende kalte Jahreszeit gut gerüstet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeistereien sorgen dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger auch bei Schnee und Eis sicher unterwegs sein können“, sagte Minister Dr. Blank.

„Der Winterdienst des Landes ist eine logistische Herausforderung, die nur durch professionelles Personal, moderne Technik und sorgfältige Planung erfolgreich bewältigt werden kann. Damit sorgen wir für Sicherheit auf unseren Straßen und ermöglichen gemeinsam eine verlässliche Mobilität in unserem Land.“

Die Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern betreut im Winterdienst insgesamt rund 6.400 Kilometer Straßen – davon rund 2.000 Kilometer Bundesstraßen, über 3.300 Kilometer Landesstraßen und zusätzlich über 1.000 Kilometer Kreisstraßen. Mehr als 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den 25 Straßenmeistereien des Landes im Bedarfsfall auch im Schichtdienst im Einsatz.

Für die bevorstehenden Aufgaben sind die Lager der Straßenmeistereien bereits mit rund 19.750 Tonnen Streusalz gefüllt. Insgesamt stehen 324 Fahrzeuge für den Winterdienst bereit. Außerdem werden 126 Kilometer Schneezäune eingesetzt, um Straßen und Radwege vor Schneeverwehungen zu schützen.

In der Wintersaison 2024/25 waren die Straßenmeistereien durchschnittlich 76 Einsatztage aktiv, an denen Straßen gestreut, geräumt oder Kontrollfahrten durchgeführt wurden. Dabei wurden rund 17.800 Tonnen Salz auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen eingesetzt.

Die Straßenmeisterei Grimmen ist eine von neun Straßenmeistereien des Straßenbauamtes Stralsund und zuständig für den Betriebs- und Winterdienst auf knapp 42 Kilometer Bundesstraßen, rund 145 Kilometer Landesstraßen, 115 Kilometer Kreisstraßen sowie etwa 35 Kilometer straßenbegleitende Radwege.

Drei neue Regiobuslinien in der Mecklenburgischen Seenplatte

Ines Jesse: „Wir stärken den ländlichen Raum. Die neuen Regiobuslinien schaffen verlässliche Mobilität – im Alltag der Menschen vor Ort sowie für Besucherinnen und Besucher“

Neubrandenburg – Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hat heute in Neubrandenburg den offiziellen Startschuss der drei neuen Regiobuslinien 403 (Malchin – Waren), 500 (Neubrandenburg – Friedland) und 619 (Neustrelitz – Feldberg) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gegeben. Die Linien sind bereits seit dem 6. Oktober 2025 in Betrieb.

„Unser Mobilitätsoffensive funktioniert! Mit den neuen Regiobuslinien schaffen wir verlässliche und attraktive Angebote für die Menschen in der Region – ob für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Sportverein“, sagte Staatssekretärin Jesse. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Mobilität im ländlichen Raum sicherzustellen und gleichwertige Lebensverhältnisse zu fördern.“

 Das Land unterstützt den Betrieb der drei neuen Linien im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Taktbusverkehren im ÖPNV mit insgesamt rund 323.000 Euro im Haushaltsjahr 2025, konkret:

  • Linie 403 Malchin – Waren mit rund 107.000 Euro,
  • Linie 500 Neubrandenburg – Friedland mit rund 90.000 Euro und
  • Linie 619 Neustrelitz – Feldberg mit rund 126.000 Euro.

Die Förderung dient dem Ausbau vertakteter Busverkehre im ganzen Land. „Die Regiobuslinien sind ein Erfolgsmodell. Sie tragen maßgeblich zur Attraktivität des ländlichen Raums bei. Einige Linien, wie zum Beispiel die Linie 12 Neubrandenburg – Waren, verzeichnen bereits über 1.000 Fahrgäste pro Tag.

Mit den Regiobussen erhöhen wir auch die Erreichbarkeit touristischer Ziele und setzen wichtige Impulse für die regionale Entwicklung“, betonte Staatssekretärin Jesse.

Aufbau des landesweiten Regiobusnetzes

Seit dem Start der ersten Regiobuslinien im Dezember 2023 verzeichnen die Verkehrsunternehmen eine zunehmend positive Entwicklung bei den Fahrgastzahlen. Für den Aufbau des Regiobusnetzes stellt das Land allein im Jahr 2025 rund 10,3 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den drei neuen Verbindungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte umfasst das Regiobusnetz derzeit 13 Linien. Weitere sind gemeinsam mit den kommunalen Aufgabenträgern in Planung.

Das landesweite Regiobusnetz ist ein zentraler Bestandteil der Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern der Landes-regierung. Es ergänzt den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und schafft Verknüpfungspunkte mit dem landesweiten Rufbussystem.

Das Land investiert gezielt in eine bedarfsgerechte und bezahlbare Mobilität in allen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns. Die jährlichen Kosten der Mobilitätsoffensive belaufen sich auf insgesamt rund 54,5 Millionen Euro. Davon entfallen

  • rund 22,5 Millionen Euro auf das Busnetz M-V (Rufbusse und Regiobusse),
  • rund 17 Millionen Euro auf Leistungsausweitungen im Schienenpersonennahverkehr sowie ergänzend
  • rund 15 Millionen Euro für Ermäßigungen auf das Deutschlandticket für Azubis und Seniorinnen und Senioren.

Deutschlandticket zukunftsfest machen

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern wird sich bei der heutigen Konferenz der Verkehrsministerinnen und -minister für die zukunftsfeste und faire Finanzierung des Deutschlandtickets einsetzen. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommerns, erklärt vor Beginn der Konferenz in München: „Die ‚Erfolgsstory Deutschlandticket‘ soll weitergehen – dafür muss das Ticket jetzt zukunftsfest gemacht werden. Die Fahrgäste, unsere Landkreise, Verkehrsverbünde und Unternehmen brauchen Planungssicherheit für die nächsten Jahre.“

Das Deutschlandticket ergänzt unsere erfolgreiche Mobilitätsoffensive in Mecklenburg-Vorpommern, so Ines Jesse: „Es darf nicht sein, dass alle paar Monate neu über Kosten und Preise gestritten wird. Diese ständige Verunsicherung schadet dem Deutschlandticket und dem gesamten ÖPNV. Mecklenburg-Vorpommern macht sich dafür stark, dass der Ticketpreis auch in Zukunft attraktiv bleibt.“

Ein wesentlicher Baustein sei die „unverzügliche und rückwirkende Einführung“ der bereits mit den Bundesländern und der Branche vereinbarten neuen Einnahmeaufteilung. Damit werden die Ticketeinnahmen fairer auf die Verkehrsunternehmen vor Ort verteilt. Für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern ist die Aufteilung nach dem Postleitzahlenmodell besonders relevant. Ines Jesse: „Unser gut ausgebautes ÖPNV-Angebot wird von vielen Gästen genutzt, die ihr Deutschlandticket woanders gekauft haben. Das geht zu Lasten unserer Verkehrsverbünde und -unternehmen. Wir stehen an ihrer Seite und unterstützen die Forderung nach einer angemessenen Beteiligung an den Einnahmen durch das Deutschlandticket. Der Systemwechsel muss jetzt kommen.“

Angesichts steigender Kosten wird Mecklenburg-Vorpommern weiter darauf drängen, dass der Bund die für die Finanzierung des ÖPNV in den Ländern wichtigen Regionalisierungsmittel deutlich erhöht.

Land fördert Ausbau der Ortsdurchfahrt Drönnewitz

Dr. Wolfgang Blank: „Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor – sie erhöht die Lebensqualität und sichert Zukunftschancen“

Wittendörp – Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit hat heute einen Zuwendungsbescheid an die Gemeinde Wittendörp überreicht. Mit der Förderung in Höhe von rund 278.000 Euro unterstützt das Land den Ausbau der Ortsdurchfahrt Drönnewitz im Zuge der Landesstraße L041.

„Mit dieser Investition verbessern wir die Verkehrsinfrastruktur vor Ort. Davon profitieren die Verkehrsteilnehmer und Anwohner direkt – und zugleich wird die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort nachhaltig gestärkt. Leistungsfähige Straßen sind eine wichtige Voraussetzung, damit Gemeinden lebenswert bleiben und die regionale Wirtschaft weiter wachsen kann“, betonte Minister Dr. Blank.

Die Maßnahme ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Gemeinde Wittendörp und des Straßenbauamtes Schwerin. Die Kosten des geförderten Vorhabens, die von der Gemeinde Wittendörp zu entrichten sind, belaufen sich auf rund 437.000 Euro. Davon werden rund 65 Prozent durch die Unterstützung des Landes gedeckt, den verbleibenden Anteil trägt die Gemeinde.

Die Landesstraße L041 ist eine verkehrswichtige Straße des überörtlichen Verkehrsnetzes. Das Gesamtvorhaben umfasst neben dem Straßenausbau auch die Neuerung der Gehwege sowie Vorkehrungen zur Entwässerung und verläuft über eine Länge von rund 1,2 Kilometern. In der Gemeinschaftsaufgabe entfällt auf die Gemeinde der Neubau der Gehwege sowie Maßnahmen zur Entwässerung sowie der Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung anteilig in Höhe von rund 15 Prozent. Die Straßenbauverwaltung trägt im Zuge des Gesamtvorhabens Kosten in Höhe von rund 2,18 Mio. Euro.

Um die Verkehrsverhältnisse der Gemeinden und Kreise zu verbessern, unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern die Kommunen bei der Erhaltung und dem Ausbau ihrer Infrastruktur finanziell. Grundlage ist die Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauFöRL M-V). Ziel ist es, die Lebensqualität vor Ort zu sichern und die Standortbedingungen nachhaltig zu verbessern.

23 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter in MV

Dr. Wolfgang Blank: „Straßenwärterinnen und Straßenwärter sind Multitalente im Dienst der Verkehrssicherheit“

Teterow – Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hat heute in Teterow an der Freisprechung von 23 Absolventinnen und Absolventen als Straßenwärter/in teilgenommen. Mit der feierlichen Zeremonie im Rathaus endet für die jungen Fachkräfte eine dreijährige, vielseitige Ausbildung, die sie auf ein breites und anspruchsvolles Tätigkeitsfeld vorbereitet hat.

„Straßenwärterinnen und Straßenwärter sorgen das ganze Jahr über für sichere Straßen und Radwege – ob bei Sonne, Sturm oder Regen. Sie beherrschen moderne Technik, sichern Unfallstellen, pflegen Grünflächen und gewährleisten im Winterdienst freie Wege. Sie sind unverzichtbare Multitalente der Straßenbauverwaltung, auf die wir uns alle verlassen können“, betonte Minister Dr. Blank. „Mein Dank gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern, Berufsschullehrkräften und Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Engagement und Wissen entscheidend dazu beigetragen haben, dass wir heute auf einen starken Abschlussjahrgang blicken dürfen.“

Die Ausbildung zur Straßenwärterin bzw. zum Straßenwärter dauert drei Jahre. Sie findet in der zentralen Straßen- und Ausbildungsmeisterei Teterow statt, umfasst überbetriebliche Praxisphasen in regionalen Straßenmeistereien sowie den theoretischen Unterricht am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum in Neustrelitz. In diesem Jahr haben 23 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – 14 bei der Straßenbau- und Verkehrsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern (SBV M-V), 7 bei Landkreisen und kreisfreien Städten sowie 2 als Umschüler bei privaten Bildungsträgern. Den Absolventinnen und Absolventen der SBV M-V wurde eine Übernahme in ein Arbeitsverhältnis angeboten.

Auch Dr. René Firgt, Direktor des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen: „Sie haben sich mit großem Engagement den vielfältigen Herausforderungen Ihrer Ausbildung gestellt – und genau das zeichnet die Straßenwärterinnen und Straßenwärter unseres Landes aus. Tag für Tag meistern sie anspruchsvolle Aufgaben mit Kompetenz und Einsatzbereitschaft. Mit Stolz und Freude nehmen wir Sie heute in die Gemeinschaft unserer Straßenbaufamilie auf.“

Allein in der Straßenbau- und Verkehrsverwaltung sorgen rund 550 Straßenwärterinnen und Straßenwärter dafür, dass der Verkehr auf den Landes- und Bundesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern möglichst ungehindert rollt. Die insgesamt 25 Straßenmeistereien betreuen ein Streckennetz von rund 6.350 Kilometern, darunter auch etwa 1.040 Kilometer Kreisstraßen.

Zum Abschluss der Feierstunde erhielten die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse und wurden offiziell freigesprochen. Gemeinsam mit Minister Dr. Blank, Dr. Firgt und den Ausbildern stellten sie sich zum traditionellen Erinnerungsfoto auf.

Ab dem 1. September startet der nächste Ausbildungsjahrgang mit 21 neuen Auszubildenden und einem Umschüler.