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Kategorie: Verkehr / ÖPNV / Autobahnen / Straßenbau

Ausbau der Neubrandenburger Straße

Dr. Wolfgang Blank: „Wir investieren in leistungsfähige und sichere Verkehrswege für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger“

Rostock – Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank hat heute in Rostock einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 820.000 Euro an die Hanse- und Universitätsstadt über­geben. Gefördert wird der zweite Bauabschnitt zum Ausbau der Neubrandenburger Straße (L 39). Die Gesamtausgaben betragen rund 1,4 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Kommunalen Straßenbauförderrichtlinie Meck­lenburg-Vorpommern (KommStrabauFöRL M-V).

„Wir stärken die Infrastruktur in unserem Land – und mit der Neubrandenburger Straße eine wichtige Verkehrsader im Süden Rostocks. Sie verbindet die Stadt mit dem Umland und der Autobahn 19. Mit dem Ausbau verbessern wir die Ver­kehrsbedingungen für alle, die hier täglich unterwegs sind. Die Fahrbahn und die Gehwege werden erneuert, Radfahrstreifen angelegt und die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. So erhöhen wir die Leistungsfähigkeit der Straße, schaffen mehr Sicherheit und verbessern den Zugang zum Nahverkehr“, sagte Minister Dr. Blank.

Der zweite Bauabschnitt umfasst den rund 350 Meter langen Bereich nördlich des Bahnübergangs bis zur Tessiner Straße. Die vorhandenen Verkehrsflächen werden zurückgebaut, neu geordnet und grundhaft erneuert. Neben dem Ausbau von Fahrbahn und Gehwegen sind zwei barrierefreie Bushalte­stellen, eine Querungshilfe für Fußgängerinnen und Fußgän­ger sowie Radfahrstreifen vorgesehen.

„Mit gut ausgebauten Verkehrswegen erleichtern wir den All­tag der Menschen in unserem Land und stärken die Erreich­barkeit unserer Wirtschaftsstandorte. Mit dieser Förderung unterstützen wir die Hansestadt Rostock dabei, diese wichtige Straße für die kommenden Jahre fit zu machen und die unter­schiedlichen Bedürfnisse der Verkehrsteilnehmer zu berück­sichtigen“, so Minister Dr. Blank.

Der Baubeginn erfolgte im Mai 2026. Die Fertigstellung ist für die erste Jahreshälfte 2028 geplant.

Land fördert neue Radverkehrsanlage

Dr. Wolfgang Blank: „Wir machen den Radverkehr an Kreuzungen übersichtlicher, sicherer und attraktiver“

Schwerin – Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank hat heute in Schwerin einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro überreicht. Gefördert wird der Neubau einer neuen Radverkehrsanlage am Verkehrsknoten Lübecker Straße/ Gadebuscher Straße und Grevesmühlener Straße. Die Gesamtausgaben betragen rund 2,7 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben mit Mitteln des Bundes im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“.

„Gerade an Kreuzungen brauchen Radfahrerinnen und Radfahrer eine sichere und gut erkennbare Verkehrsführung. Mit der Förderung unterstützen wir die Stadt Schwerin dabei, diesen wichtigen Knotenpunkt übersichtlicher zu gestalten und mögliche Konflikte zwischen Auto-, Straßenbahn-, Rad- und Fußverkehr dauerhaft zu verringern. Damit verbessern wir die Sicherheit auf alltäglichen Wegen zur Arbeit oder zur Schule und schaffen insgesamt bessere Verkehrsbedingungen für alle“, so Minister Dr. Blank.

Das Vorhaben umfasst den Neubau der Radwege sowie die dafür notwendigen Anpassungen der Straßenanlagen. Dazu werden Fahrbahnbreiten und Fahrspuren angepasst und zusätzliche Verkehrsinseln zur Trennung des Richtungsverkehrs errichtet. Auch die Radverkehrsführung auf Höhe der Tankstelle in der Lübecker Straße wird neugestaltet.

Ein Schwerpunkt der Arbeiten liegt darauf, Radfahrerinnen und Radfahrer am Knotenpunkt besser sichtbar zu machen. Zudem sollen sie überwiegend getrennte Ampelsignale erhalten. Damit sollen Konflikte zwischen den unterschiedlichen Verkehrsströmen reduziert und allgemein die Verkehrssicherheit erhöht werden. Die Arbeiten sollen im November 2026 beginnen.

„Uns ist es wichtig ein lückenloses Radverkehrsnetz zu schaffen, auf dem die Menschen in unserem Land sicher und direkt an ihr Ziel kommen. Solche bewussten Investitionen in die Infrastruktur machen unsere Radwege und Kreuzungen dauerhaft fit für die Zukunft.“, so Minister Dr. Blank.

Richtfest für neue Mobilitätsstation am Hauptbahnhof

Dr. Wolfgang Blank: „Einfach abstellen, aufladen oder ausleihen – wir erleichtern den Umstieg aufs Rad im Alltag der Menschen“

Schwerin – Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank hat heute am Richtfest für die neue Mobilitätsstation am Schweriner Hauptbahnhof teilgenommen. Am Packhof 1b entsteht ein zweigeschossiges Fahrradparkhaus mit rund 300 Stellplätzen sowie Angeboten zum Laden und Leihen von Fahrrädern. Das Ministerium unterstützt das Vorhaben mir rund 2,9 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“. Die Gesamtausgaben des Vorhabens betragen rund 3,3 Millionen Euro.

„Wer mit dem Fahrrad zum Bahnhof fährt, braucht dort einen sicheren Stellplatz und einen einfachen Zugang zum Zug. Genau dafür schaffen wir mit der neuen Mobilitätsstation in Schwerin die Voraussetzungen. Insbesondere für Pendlerinnen und Pendler machen wir es damit attraktiver, Fahrrad und Bahn auf dem täglichen Arbeitsweg zu verbinden. So stärken wir moderne Mobilität, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert“, sagte Minister Dr. Blank.

Die Mobilitätsstation ergänzt das bestehende Angebot am Schweriner Hauptbahnhof, an dem es bislang keine gesicherten Fahrradstellplätze gibt. Der Zugang zu dem neuen Fahrradparkhaus wird über einen Code gesichert. Eine Rampe erleichtert die Nutzung des Obergeschosses. Bei der Planung werden unterschiedliche Fahrradtypen berücksichtigt.

Im Erdgeschoss wird der Fahrradverleih der Nahverkehr Schwerin GmbH einziehen. Neben klassischen Fahrrädern und E-Bikes zum Ausleihen wird es eine Lademöglichkeit für E-Bikes sowie Kleinwerkzeug für schnelle Reparaturen geben. Ergänzt wird das Angebot durch ein barrierefreies öffentliches WC. Auf dem Dach sind eine Begrünung und eine Photovoltaikanlage vorgesehen.

„Mit dem heutigen Richtfest wird sichtbar, wie die neue Mobilitätsstation Gestalt annimmt. Hier entsteht ein gutes, modernes und praktisches Angebot für den Alltagsradverkehr, für Pendlerinnen und Pendler sowie für Gäste unserer Landeshauptstadt. Mit solchen Mobilitätsknotenpunkten helfen wir dabei, den Radverkehr in unserem Land weiter zu stärken und auch den öffentlichen Verkehr noch besser nutzbar zu machen“, betonte Minister Dr. Blank.

Die Grundsteinlegung erfolgte im März 2026. Die bauliche Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Neuer Fußgängerüberweg an der Landesstraße 30

Dr. Wolfgang Blank: „Wir sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – insbesondere für Schülerinnen und Schüler“

Insel Rügen – Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank hat heute in Garz (Landkreis Vorpommern-Rügen) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 21.000 Euro für die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs in der Wendorfer Straße übergeben. Die Gesamtausgaben laufen sich auf rund 80.000 Euro. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Vorhaben im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauFöRL M-V).

„Mit dem neuen Fußgängerüberweg verbessern wir die Verkehrssicherheit in Garz und schaffen insbesondere für Schülerinnen und Schüler einen sicheren Weg in ihrem Alltag. Eine gute, verlässliche und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil für die Lebensqualität vor Ort und für eine starke Entwicklung unserer Kommunen“, so Minister Dr. Blank.

Die Wendorfer Straße gilt als verkehrswichtige innerörtliche Hauptverkehrsstraße. Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse insbesondere der Schulwegsicherheit war das Straßenbauamt Stralsund als Baulastträger der Landestraße 30 mit der Errichtung eines neuen Fußgängerüberwegs betraut. Die Bauarbeiten sind bereits abgeschlossen; der neue Fußgängerüberweg wurden zur Nutzung freigegeben.

Land fördert Ersatzbrückenbau über den Mühlenbach

Dr. Wolfgang Blank: „Wer Regionen nachhaltig stärken will, muss ihre Infrastruktur zukunftsfest machen“

Schwanheide – Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank hat heute in Schwanheide einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 540.000 Euro für den Ersatzbau der Brücke über den Mühlenteich in der Zweedorfer Straße übergeben. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben belaufen sich auf rund 1,17 Mio. Euro. Die Förderung erfolgt nach Kommunalen Straßenbauförderrichtlinie (KommStrabauFöRL M-V).

„Mit dem Ersatzneubau schaffen wir eine dauerhaft leistungs­fähige Verbindung für die Menschen in Schwanheide. Gute und verlässliche Verkehrswege sind ein wichtiger Standort­faktor – für die Lebensqualität vor Ort ebenso für die wirt­schaftliche Entwicklung unserer Regionen“, betonte Minister Dr. Blank.

Die Gemeinde Schwanheide plant, das bestehende Bauwerk durch eine neue Brücke zu ersetzen. Die Zweedorfer Straße zählt als verkehrswichtige innerörtliche Straße. Im Zuge des Ersatzneubaus werden auch die Fahrbahnbereiche im Anschluss an das Bauwerk an die vorhandene Fahrbahn­konstruktion angepasst. Der Baubeginn soll im dritten Quartal 2026 erfolgen, die Fertigstellung im vierten Quartal 2027.

„Wir unterstützen unsere Kommunen dabei, ihre Straßen und Brücken zu erhalten und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Hier sind Investitionen wichtig, um langfristig moderne und sichere Verbindungen zu gewährleisten“, so Minister Dr. Blank.

L 103 in Dorf Mecklenburg: Freie Fahrt nach zweijähriger Bauzeit

Jesse: „Das ist ein guter Tag für alle, die diese Strecke regelmäßig nutzen“

Dorf Mecklenburg – Nach knapp zweijähriger Bauzeit ist die Ortsdurchfahrt Dorf Mecklenburg an der Landesstraße 103 ab sofort wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Die rund einen Kilometer lange Strecke wurde heute im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde, des Straßenbauamtes Schwerin und des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums feierlich freigegeben.

„Heute ist ein guter Tag für Dorf Mecklenburg und alle, die diese Strecke regelmäßig nutzen. Endlich wieder freie Fahrt! Von dieser Investition in mehr Verkehrssicherheit und eine leistungsfähige zukunftsfähige Infrastruktur profitieren die Menschen in Dorf Mecklenburg ebenso wie Pendlerinnen und Pendler, Unternehmen und alle, die täglich auf dieser wichtigen Verbindung unterwegs sind“, sagte Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit heute vor Ort bei der Verkehrsfreigabe.

Die heute abgeschlossene, umfangreiche Baumaßnahme erstreckt sich von der Kreuzung der B 106 mit der L 103 in der Bahnhofstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Lübow. Auf einer Länge von einem Kilometern wurde die Fahrbahn auf sechs Meter verbreitert und in Kurvenbereichen zusätzlich aufgeweitet. Zudem wurde eine neue Oberflächenentwässerung hergestellt.

Der durchgehende Gehweg mit einer Breite zwischen 1,50 und 2,10 Metern sorgt insbesondere auf dem Weg zum Bahnhof für mehr Sicherheit. Auch die vorhandenen Bushaltestellen wurden barrierefrei ausgebaut sowie Straßenbeleuchtung, Markierungen und Beschilderung erneuert. Im Zuge der Gemeinschaftsmaßnahme erneuerte der Zweckverband Wismar zudem die zentrale Trinkwasserleitung.

„Die L 103 ist eine wichtige Verbindung in der Region. Sie verbindet die B 106 mit der B 105, erschließt die umliegenden Gemeinden und hat zugleich Bedeutung als östliche Umfahrung von Wismar. Mit dem Ausbau stärken wir deshalb nicht nur Dorf Mecklenburg, sondern verbessern einen wichtigen Bestandteil des Straßennetzes im Landkreis Nordwestmecklenburg“, so Jesse.

Die Gesamtmaßnahme hat rund 4,45 Millionen Euro gekostet. Das Land Mecklenburg-Vorpommern trägt davon rund 2,88 Millionen Euro für den Landesstraßenbau. Der Zweckverband Wismar beteiligt sich mit rund 920.000 Euro, die Gemeinde Dorf Mecklenburg mit rund 650.000 Euro. Zusätzlich unterstützt das Land die Gemeinde mit rund 410.000 Euro aus der kommunalen Straßenbauförderung. Damit wurden unter anderem kommunale Anteile und der Gehwegbau mitfinanziert.

Die Bauarbeiten hatten im September 2024 begonnen. Anlass für den grundhaften Ausbau waren unter anderem der schlechte Zustand der Fahrbahn, die unzureichende Fahrbahnbreite und die fehlende Entwässerung.

Jesse: „Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist Voraussetzung für Mobilität und wirtschaftliche Entwicklung – gerade im ländlichen Raum. Mein Dank gilt allen Beteiligten und besonders den Anwohnerinnen und Anwohnern, die während der Bauzeit Einschränkungen und Umleitungen in Kauf nehmen mussten. Umso mehr freue ich mich, dass die Arbeiten im vorgesehenen Zeitplan abgeschlossen werden konnten.“

Für den Erhalt und den Neubau von Bundes- und Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern sind in diesem Jahr Investitionen in Höhe von insgesamt rund 263 Millionen Euro geplant. Davon sind rund 182,4 Millionen Euro für Bundesstraßen und 80,6 Millionen Euro für Landesstraßen vorgesehen. Allein 46,6 Millionen Euro fließen in den Erhalt sowie den Um- und Ausbau von Landesstraßen.

Straßenverkehr: Aktion für mehr Sicherheit in Schwerin

Jesse: „Zum Start des neuen Schuljahres ist besondere Aufmerksamkeit gefragt.“

Schwerin – Mit dem Start des neuen Schuljahres rückt die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf ihren täglichen Wegen wieder besonders in den Fokus. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern eine Kontrollmaßnahme der Polizei an der John-Brinckmann-Schule und der Friedensschule in der Schweriner Weststadt begleitet.

Kontrolliert wurde insbesondere der morgendliche Bringverkehr und die Verkehrssituation vor den Schulen. „Zum Schulstart sind viele Kinder auf neuen Wegen unterwegs und müssen sich erst an die Herausforderungen im Straßenverkehr gewöhnen. Deshalb sind wir alle gefragt: aufmerksam fahren, Geschwindigkeit reduzieren und besondere Rücksicht auf Kinder nehmen“, sagte Jesse. „Jeder Schulwegunfall ist einer zu viel und muss vermieden werden.“

2025 wurden landesweit 75 Schulwegunfälle registriert, 2024 waren es 60, 2023 insgesamt 68.

Eine wichtige Partnerin des Landes bei der Prävention ist die Landesverkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern. Sie unterstützt Schulen, Kinder und Eltern unter anderem mit Materialien, E-Learning-Angeboten, Sicherheitswesten und konkreten Projekten zur Verkehrserziehung und Schulwegsicherung.

„Die Landesverkehrswacht leistet mit ihren haupt- und ehrenamtlich Engagierten einen wichtigen Beitrag dazu, Kinder frühzeitig für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Diese Arbeit unterstützen wir als Land ganz bewusst“, so Jesse. Das Wirtschaftsministerium fördert in diesem Jahr Verkehrsaufklärungsmaßnahmen zur Vermeidung von Schulwegunfällen mit insgesamt rund 71.000 Euro. Davon gehen unter anderem 16.000 Euro direkt in das Projekt Schulwegsicherung der Landesverkehrswacht.

Weitere geförderte Projekte der Landesverkehrswacht sind „Mit Bus und Bahn zur Schule“ mit 22.000 Euro, „Sattelfest“ mit 16.600 Euro, die Kontrollaktion „100 % geschnallt“ mit 5.000 Euro sowie die Ausbildung von Schülerlotsen mit 1.000 Euro.

Niepars/Duvendiek: Neuer Geh- und Radweg

Jesse: „Wir investieren weiter kräftig in die Infrastruktur“

Duvendiek – Der Bau des neuen Geh- und Radweges in Duvendiek schreitet voran. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat gestern (25. August) in Duvendiek einen Zuwendungsbescheid für den innerörtlichen Abschnitt übergeben. Für den rund 785 Meter langen Geh- und Radweg erhält die Gemeinde rund 302.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“. Die Gesamtausgaben für diesen Abschnitt liegen bei rund 504.000 Euro. Der neue Geh- und Radweg ist Teil einer insgesamt rund drei Kilometer langen Radverbindung entlang der L 21 zwischen Duvendiek und Niepars.

„Mit dieser Baumaßnahme schaffen wir eine sichere Verbindung für den Schülerverkehr und verbessern die Mobilität der Menschen vor Ort. Gute Radwege machen das Fahrrad im Alltag attraktiver und sorgen dafür, dass die Ortsteile besser miteinander verbunden sind“, sagte Staatssekretärin Ines Jesse.

Die Gesamtbaukosten des neuen Radwegs an der L 21 betragen rund 1,7 Millionen Euro. Er soll voraussichtlich ab Dezember 2026 vollständig befahrbar sein. „Unser Ziel ist ein gut ausgebautes und sicheres Radwegenetz in Mecklenburg-Vorpommern. Dafür investieren wir weiter kräftig in die Infrastruktur. Allein 2024 und 2025 wurden mehr als 52,5 Millionen Euro Fördermittel für den Neubau und die Erhaltung kommunaler Radwege ausgereicht“, so Jesse. Gute und sichere Radwege kommen den Bürgerinnen und Bürgern zugute und stärken gleichzeitig den Tourismus.

Mecklenburg-Vorpommern verfügt über rund 2.086 Kilometer straßenbegleitende Radwege an Bundes- und Landesstraßen. Rund 52 Prozent der Bundesstraßen und 32 Prozent der Landesstraßen sind mit Radwegen ausgestattet. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.

Wirtschaftsfaktor Radtourismus: Der Radtourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Mecklenburg-Vorpommern. Nach der „Radverkehrsuntersuchung Mecklenburg-Vorpommern 2020–2022“ liegt der jährliche Bruttoumsatz des Radtourismus im engeren Sinne – bei Reisen mit dem Hauptmotiv Radfahren – bei rund 795,7 Millionen Euro. Werden auch Urlaubsreisen einbezogen, bei denen Radfahren nicht das Hauptmotiv ist, beträgt der jährliche Bruttoumsatz rund 1,26 Milliarden Euro.

Radwegenetz: Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit Stand 1. Januar 2026 über 993 Kilometer straßenbegleitende Radwege an Bundesstraßen, 1.093 Kilometer an Landesstraßen und 650 Kilometer an Kreisstraßen. Damit sind rund 51,5 Prozent der Bundesstraßen, 32,4 Prozent der Landesstraßen und 15,8 Prozent der Kreisstraßen mit straßenbegleitenden Radwegen ausgestattet. Mecklenburg-Vorpommern liegt damit in allen drei Kategorien über dem jeweiligen Bundesdurchschnitt. Hinzu kommen Radwege an Gemeinde- und sonstigen öffentlichen Straßen sowie selbstständige Radwege.