Schwerin – Zum bevorstehenden langen Maiwochenende ruft Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste des Landes zu besonderer Vorsicht in Wald- und Naturräumen auf. Mit steigenden Temperaturen, trockenen Böden und erhöhtem Besucheraufkommen wächst regional die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden. Für den Osten des Landes ist die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufen ausgerufen worden.
„Unsere Wälder sind wertvolle Natur- und Erholungsräume. Bei frühlingshaften Temperaturen und aufkommenden Winden trocknet die über den Winter abgestorbene Gras- und Strauchschicht schnell aus. Oft reicht schon ein Funke, um einen Brand zu verursachen. Gerade an Feiertagen zieht es viele Menschen in die Natur.
Bereits kleine Unachtsamkeiten – etwa weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer, Grillen an nicht zugelassenen Stellen oder parkende Fahrzeuge auf trockenem Gras – können Brände auslösen und erhebliche Schäden verursachen. Deshalb bitten wir alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um umsichtiges Verhalten und die konsequente Einhaltung der Schutzregeln.
Besonders gefährdet sind wenig naturnahe, einschichtige Kiefernwälder sowie Flächen mit abgestorbener, abgetrockneter oder stark verbissener Bodenvegetation. Dort, wo bereits eine Verjüngung mit Laubholz etabliert ist, wird mehr Feuchtigkeit im Boden gespeichert. So hilft der Waldumbau auch die Waldbrandgefahr zu reduzieren“, sagt Minister Dr. Backhaus.
Wichtige Verhaltensregeln im Wald
- Kein offenes Feuer oder Grillen außerhalb ausgewiesener Plätze
- Rauchverbot beachten und keine Zigarettenreste in die Natur werfen
- Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen Parkflächen abstellen
- Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge freihalten
- Bei Rauch oder Feuer sofort den Notruf 112 wählen