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Kategorie: Sport

Sportinvestitionen im ländlichen Raum

Drese überreicht Fördermittelbescheid für neue Flutlichtanlage in Pepelow

Pepelow – Damit Spiel, Sport und Training des SV Pepelow (Gemeinde Am Salzhaff im Landkreis Rostock) auch im Herbst und Winter fortgeführt werden können, erhält der Verein eine neue und moderne LED-Lichtanlage für den Platz am Salzhaff. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes überreichte Sportministerin Stefanie Drese am Montag persönlich.

Die alte Lichtanlage stamme noch aus DDR-Zeiten, sei daher sehr wartungsintensiv und verursache hohe Energiekosten. So haben die schlechten Beleuchtungsverhältnisse zuletzt dafür gesorgt, dass die Trainings- und Wettkämpfe der Alten Herren nicht mehr durchgeführt werden konnten und die Trainingszeiten insgesamt auf helle Stunden begrenzt werden mussten, erklärte Drese.

„Mit der neuen, vier Flutlichtmasten umfassenden LED-Lichtanlage soll dann künftig endlich wieder ein ganzjähriger Trainings- und Spielbetrieb möglich sein. Gleichzeitig sinken durch die moderne Technik die Energie- und Wartungskosten deutlich. Das ist eine Investition, die sowohl dem Verein als auch dem Klima zugutekommt“, erklärte die Ministerin bei der Übergabe.

Profitieren werden davon in erster Linie die rund 115 Mitglieder des ehrenamtlich geführten Vereins, der mit seinen Angeboten gerade im ländlichen Raum eine Lücke zwischen den größeren Zentren Neubukow und Wismar schließt und dort einen Ort für die sportliche Betätigung aber auch zum Zusammenkommen schafft. „Es besteht aber auch eine Kooperation zum nahegelegenen Feriencamp, für Kinder und Jugendliche“, so Drese weiter.

Der Abriss der alten Anlage erfolgt in Eigenregie des Vereins. Die Errichtung der neuen Masten samt Installation der LED-Leuchten soll innerhalb weniger Monate gelingen, damit schon die Wintersaison 2026 unter den verbesserten Bedingungen starten kann.

Drese: Rostock-Warnemünde ist bereit für Olympia

Bewerbungskonzept Berlin+ vorgestellt

Berlin – In Berlin haben heute der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und weitere hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Berlin und den Partnerregionen Leipzig, Brandenburg und Rostock-Warnemünde das Bewerbungskonzept Berlin+ für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele vorgestellt, das offiziell am Donnerstag beim Deutschen Olympischen Sportbund eingereicht wird.

Mecklenburg-Vorpommerns Sportministerin Stefanie Drese war heute gemeinsam mit Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger vor Ort und begrüßte das vorgestellte Konzept, das insbesondere auf eine nachhaltige Nutzung bestehender Sportstätten und Infrastruktur setzt, ausdrücklich. „So sollen 97 Prozent aller Wettkämpfe in bereits bestehenden Sportstätten ausgetragen werden – für Spiele, die tragfähig, bezahlbar und nachhaltig sind“, erklärte Drese das Ansinnen Berlins und seiner Partner.

Deshalb sei auch Mecklenburg-Vorpommern als Partnerregion eine hervorragende Wahl für die Segelwettbewerbe. „Wir verfügen nicht nur über ein erstklassiges Segelrevier, das schon allein bei den Wind- und Strömungsverhältnissen seines Gleichen sucht, sondern mit den Yachthäfen Mittelmole und Hohe Düne sowie mit der neu gebauten Sportschule Warnemünde auch über exzellent ausgestattete maritime Infrastruktur. Diese erheblichen Investitionen haben sich gelohnt und sorgen dafür, dass wir bestens auf die Ausrichtung der Wettkämpfe vorbereitet sind“, unterstrich die Ministerin.

Mecklenburg-Vorpommern punkte außerdem mit kurzen Wegen zu den Regattabahnen und fantastischen Zuschauerperspektiven am breiten Ostseestrand. „Warnemünde ist die Copacabana Deutschlands. Das geht nicht besser“, zeigte sich Drese überzeugt.

Besonders erfreut zeigte sich die Ministerin bei der Vorstellung des Konzepts aber auch darüber, dass Warnemünde neben den Segelwettbewerben auch als Austragungsort für Coastal Rowing, das Küstenrudern, vorgesehen ist. Zudem soll das Rostocker Ostseestadion Spielstätte des olympischen Fußballturniers werden.

Wichtig sei jedoch auch die Unterstützung der Bevölkerung. „Ohne Rückhalt der Bevölkerung keine Spiele, so viel ist klar. Die gute Nachricht ist, dass in Mecklenburg-Vorpommern die Begeisterung für Sport und Olympia groß ist. Und das nicht nur bei der Landesregierung, dem Landtag und dem organisierten Sport, die sich schon frühzeitig für eine deutsche Olympiabewerbung mit Rostock-Warnemünde ausgesprochen haben, sondern auch bei den Menschen vor Ort“, erklärte Drese.

So haben aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts dimap im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes ergeben, dass 73 Prozent der befragten Rostockerinnen und Rostocker grundsätzlich eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele befürworten. „Noch bemerkenswerter ist, dass sich 80 Prozent dafür aussprechen, die Segelwettbewerbe im Falle einer Bewerbung in Rostock-Warnemünde auszurichten. Diesen Rückenwind haben wir heute mit nach Berlin genommen“, so Drese weiter

Persönlich halte sie eine Austragung im Jahr 2040 für besonders reizvoll. Drese: „Dann würde Deutschland 50 Jahre Wiedervereinigung feiern. Wenn die Spiele dann nicht nur in Berlin, sondern auch in Leipzig, Brandenburg und Rostock stattfinden würden, hätte das eine enorme emotionale Strahlkraft für den gesamten Osten Deutschlands und wäre ein starkes Zeichen für die gelebte Einheit und für die beeindruckende Entwicklung der neuen Bundesländer.“

Zusätzliche Schwimmkurse für Kinder

Landesprogramm „MV kann schwimmen“ wird auch in diesem Jahr fortgeführt

Schwerin – Zum Start der diesjährigen Badesaison gibt es neben der weiterhin hervorragenden Wasserqualität an den Badestellen im Land eine weitere gute Nachricht: Das Programm „MV wird Schwimmen“ des Sportministeriums wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Von den zusätzlichen Mitteln in Höhe von rund 160.000 Euro profitieren damit erneut Kinder im Grundschulalter, die bisher nicht zu den sicheren Schwimmern gehören.

„Das können Kinder sein, die im Rahmen des Sportunterrichts zum Beispiel an keinem Schwimmkurs teilnehmen konnten, die den Schwimmkurs nicht erfolgreich beendet haben oder noch komplette Nichtschwimmer sind“, erklärte Sportministerin Stefanie Drese das Konzept des Landesprogrammes. In diesem Fall erhalten die Eltern eine entsprechende Bescheinigung über die Schule, die Voraussetzung zur kostenlosen Teilnahme an den Schwimmkursen des Programms ist.

„Gerade in einem Land wie Mecklenburg-Vorpommern, das mit seinen zahlreichen Seen, Flüssen und der Ostsee ringsum vom Wasser umgeben ist, gehört das sichere Schwimmen einfach zum Rüstzeug. Deshalb setzen wir alles daran, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern frühzeitig das Schwimmen beizubringen und noch bestehende Defizite aufzuholen“, betonte Drese.

Die entsprechenden Kurse werden hierfür erneut von Mai bis zum Ende des Jahres in den unterrichtsfreien Zeiten, also nachmittags, an Wochenenden oder während der Ferien angeboten. Durchgeführt werden sie von Anbietern wie dem Schwimm-Verband M-V, der DLRG MV, dem ASB MV oder der Wasserwacht im DRK-Landesverband MV. Alle Angebote finden sich auf den Internetseiten der Anbieter und werden regelmäßig aktualisiert.

Drese: „Ich rechne auch in diesem Jahr wieder mit einer großen Nachfrage und hoffe, dass erneut viele Kinder am Programm teilnehmen. Denn jedes Kind, das sicher schwimmen lernt, gewinnt ein Stück Freiheit und Schutz zugleich.

Neue Heimat für die Rostocker Schützengesellschaft Concordia

Drese überreicht Fördermittelbescheid

Rostock – Die Zukunft des Trainings- und Wettkampfbetriebes der Schützengesellschaft Concordia Rostock ist trotz des notwendig gewordenen Umzuges gesichert. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von 35.000 Euro zur Errichtung der Luftdruckschießstände im zukünftigen Vereinsheim übergab Sozial- und Sportministerin Stefanie Drese am (gestrigen) Freitag persönlich.

„Nachdem der bisherige Standort in der Rostocker Südstadt auf Grund des geplanten Abrisses zum Jahresende 2025 aufgegeben werden musste, haben die Schützen glücklicherweise im ehemaligen Heizhaus in der Ziolkowskistraße 10 eine neue Heimat gefunden. Diese muss nun aber entsprechend hergerichtet werden, damit die vereinseigene elektronische Luftdruckschießanlage mit neun Ständen wieder genutzt werden kann“, erklärte die Ministerin bei der Bescheidübergabe.

So sollen auch im neuen Schützenzentrum nach und nach wieder die gewohnten Voraussetzungen für den Trainings- und Wettbewerbsbetrieb auf 10 Meter geschaffen werden. Etwa für den MV-Cup, Ranglisten- und überregionale Wettkämpfe, die der Verein ausrichtet. Zuschauer und Gäste können diese sogar über eigens angeschaffte Monitore verfolgen, die auch am neuen Standort wieder eingesetzt werden sollen.

„Aber nicht nur viele sportliche Erfolge prägen die bereits 178 Jahre umspannende Vereinsgeschichte, sondern leider auch die mehrfach notwendig gewordenen Umzüge. Bereits in den 1990er-Jahren sowie 2004 hat der Verein aber bewiesen, dass er vor solchen Herausforderungen nicht zurückschreckt und hat mit viel Eigenleistung, Enthusiasmus und Unterstützung der Mitglieder verschiedene Aus- und Umbaumaßnahmen begleitet“, unterstrich die Ministerin.

Das sei nicht selbstverständlich und habe sicherlich Nerven, Zeit und Energie gekostet. „Aber jedes Mal war die Belohnung dafür eine noch modernere Trainingsstätte und ich bin mir sicher, dass das auch dieses Mal der Fall sein wird. Und mit einem Mietvertrag mit einer Dauer von 25 Jahren ist das hoffentlich auf lange Sicht auch erst einmal der letzte Umzug“, so die Ministerin.

Sie freue sich, dass das Land den gemeinnützigen Verein mit Mitteln aus dem Bürgerfonds dabei unterstützen könne. „Von dieser Anlage profitieren dann nämlich nicht nur die Stadt und der Landkreis Rostock, sondern letztlich auch das gesamte Land.“

Deutsche Meisterschaften im Ringen

Sportministerin Drese eröffnet Deutsche Meisterschaften im Ringen der über-35jährigen in Warnemünde

Warnemünde – Mit einem herzlichen Gruß an die rund 150 Athletinnen und Athleten aus dem ganzen Bundesgebiet hat Sportministerin Stefanie Drese heute  die Deutschen Meisterschaften der über 35-jährigen Ringerinnen und Ringer – die „German Masters 2026“ – in Rostock-Warnemünde eröffnet.

„Ich habe selten so viele durchtrainierte Frauen und Männer getroffen, die so sportlich aussehen und keine Teenager mehr sind. Ringen hält ganz offensichtlich jung und fit“, sagte Drese zur Eröffnung der Titelkämpfe und sorgte damit gleich zu Beginn für gute Stimmung.

Die Ministerin hob hervor, dass Ringen zu den ältesten Wettkampfsportarten der Welt zähle und bis heute für Werte wie Kraft, Disziplin, Fairness und Respekt stehe. „Gleichzeitig lebt der Sport von Gemeinschaft, Kameradschaft und großem ehrenamtlichem Engagement. Das sind Werte, die gerade in diesen Zeiten elementar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind“, betonte Drese.

Besonders würdigte die Ministerin die Arbeit des ausrichtenden SV Warnemünde, dessen Ringerabteilung seit Jahrzehnten fest im Sportland Mecklenburg-Vorpommern verankert sei. Der Verein habe zahlreiche erfolgreiche Athletinnen und Athleten hervorgebracht – von DDR-Meistern bis hin zu Welt- und Europameistern im Nachwuchs- und Seniorenbereich.

Auch als Ausrichter großer Wettkämpfe habe sich der Verein einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Bereits zum vierten Mal richte der SV Warnemünde eine Deutsche Meisterschaft im Ringen aus. „Ringen und der SV Warnemünde – das passt einfach zusammen“, sagte Drese.

Ein besonderer Dank der Ministerin galt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Ebenso würdigte sie die langjährige Unterstützung regionaler Förderer und Sponsoren.

Hervorgehoben wurden dabei insbesondere Daniel Schultz und Jürgen Breuer, die Geschäftsführer der Rostocker Dachbau GmbH. Beide unterstützen die Ringerabteilung des SV Warnemünde seit mehr als zwei Jahrzehnten mit außergewöhnlichem Engagement und wurden in diesem Jahr mit dem Ehrenpräsent des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport ausgezeichnet. „Von der Nachwuchsförderung bis hin zum Leistungsbereich – das ist großer Sport“, erklärte Drese.

Zum Abschluss wünschte die Ministerin allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern faire und erfolgreiche Wettkämpfe sowie den Gästen spannende Begegnungen in Warnemünde. „Dafür haben Sie trainiert, darauf haben Sie hingearbeitet. Mögen Sie alle Ihre sportlichen Ziele erreichen“, so Drese.

Starkes Signal für Olympia in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock – Das Ergebnis einer aktuellen Bevölkerungsbefragung im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt Rückenwind für Rostocks Bewerbung um die Austragung Olympischer und Paralympischer Segelwettbewerbe vor Warnemünde.

Die vom Meinungsforschungsinstitut dimap in der vergangenen Woche durchgeführte repräsentative Befragung in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zeichnet ein ausgesprochen positives Bild für eine mögliche Olympiabewerbung mit Rostocker Beteiligung: 73 Prozent der befragten wahlberechtigten Rostockerinnen und Rostocker befürworten grundsätzlich eine Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele.

Noch deutlicher fällt die Unterstützung für Rostock-Warnemünde als Austragungsort der Segelwettbewerbe aus: 80 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die Wettbewerbe im Falle einer deutschen Olympiabewerbung in Rostock-Warnemünde auszurichten. Damit bestätigen die Ergebnisse die hohe fachliche Eignung der Region als traditionsreicher und international etablierter Segelstandort.

Auch die Bekanntheit der Bewerbung ist bereits hoch: 60 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben bereits von der Bewerbung Rostock-Warnemündes gehört. Das zeigt, dass das Thema in der Stadtgesellschaft präsent ist und auf breite öffentliche Aufmerksamkeit stößt.

Bei den Erwartungen an eine mögliche Bewerbung stehen konkrete Zukunftsthemen im Mittelpunkt. Besonders wichtig sind den Befürworterinnen und Befürwortern langfristige Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur, wirtschaftliche Impulse für Region und Tourismus sowie eine stärkere internationale Sichtbarkeit für Rostock und Warnemünde. Auch nachhaltige Effekte für den Sportstandort sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt werden als zentrale Chancen gesehen. Zugleich messen viele Befragte ökologischer Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung bei.

„Ein klares Ja zu Olympia: 80 Prozent der Rostockerinnen und Rostocker unterstützen olympische und paralympische Segelwettbewerbe in Warnemünde im Falle einer deutschen Olympiabewerbung“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. „Das ist ein starkes Signal und gibt uns Rückenwind für unser gemeinsames Ziel: Das größte Sportereignis der Welt nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Rostock-Warnemünde bringt alles mit, was olympischer Segelsport braucht: eine einzigartige Küste, hervorragende Bedingungen auf dem Wasser und moderne Infrastruktur. Deutschlands bestes Segelrevier ist bereit für Olympia.“

Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger erklärt: „Die Menschen verbinden mit einer Bewerbung echte Chancen für Infrastruktur, Tourismus, Sport und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Sportsenator Steffen Bockhahn ergänzt: „Die Ergebnisse zeigen deutlich: Rostock-Warnemünde überzeugt nicht nur emotional, sondern vor allem auch durch seine fachliche Stärke als international erfahrener Segelstandort.“

Die Befragung wurde vom 5. bis 8. Mai 2026 im Auftrag des DOSB durch dimap im Mixed-Mode-Verfahren durchgeführt. Befragt wurden 506 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Rostock.

Unterstützung erhält die Bewerbung auch aus Wirtschaft und Tourismus. Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA M-V) hat sich ebenso hinter das Vorhaben gestellt wie die Industrie- und Handelskammer zu Rostock mit einem entsprechenden Kammerbeschluss. Die breite Rückendeckung zeigt, dass die Bewerbung weit über den Sport hinaus als Chance für Rostock, Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland verstanden wird.

Mit dem klaren Rückhalt aus der Bevölkerung geht Rostock-Warnemünde selbstbewusst in die nächsten Schritte des Bewerbungsprozesses. Ziel bleibt es, sich innerhalb der deutschen Bewerbung als Austragungsort der Segelwettbewerbe zu positionieren. Voraussichtlich im Herbst 2026 will der DOSB festlegen, welches deutsche Konzept offiziell ins internationale Rennen um Olympia 2026, 2040 oder 2044 geht. Die Entscheidung trifft dann das Internationale Olympische Komitee (IOC).

Training bis in die Abendstunden

SV Bad Kleinen bekommt neue LED-Flutlichtanlage

Bad Kleinen – Seit mehreren Jahren verzeichnet der gemeinnützige SV Bad Kleinen einen kontinuierlichen Zuwachs an Mitgliedern, insbesondere in der Fußballabteilung mit ihren Kinder-, Jugend- und Männermannschaften. Damit die Trainingszeiten verlängert und auch in der dunkleren Jahreszeit trainiert werden kann, überbrachte Sportministerin Stefanie Drese dem Verein heute einen Fördermittelbescheid in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes für eine neue LED-Flutlichtanlage.

“Mit der neuen Flutlichtanlage schaffen wir verlässliche Trainingsbedingungen das gesamte Jahr über und ermöglichen gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten für den Rasenplatz, der regelmäßig auch von umliegenden Vereinen genutzt wird. Fußball, Federball, Popgymnastik und andere Outdoorsportarten profitieren damit gleichermaßen von der modernen und tageslichtunabhängigen Beleuchtung“, erklärte Drese bei der Übergabe des Bescheids.

Die Investition in die neue LED-Flutlichtanlage sei deshalb ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Breitensports in der Region insgesamt. „Gerade Kinder und Jugendliche erhalten dadurch mehr Zeit auf dem Platz und bessere Bedingungen für ihre sportliche Entwicklung“, freute sich Drese. Zugleich werde die Attraktivität des Vereins auch nach außen weiter gesteigert. „Damit steht einem bunten, weiter wachsenden Vereinsleben nichts mehr im Wege“, so die Ministerin.

Erster wettkampfgerechter Baseballplatz in M-V eröffnet

Drese: „Meilenstein für den Baseballsport in unserem Land“

Greifswald – Mit der feierlichen Einweihung der ersten wettkampfgerechten Baseball-Sportstätte in Mecklenburg-Vorpommern wurde am Wochenende in Greifswald nach Ansicht von Sportministerin Stefanie Drese ein sporthistorischer Meilenstein des Landes erreicht. „Mit dieser Anlage erhält die Sportart erstmals eine professionelle Heimat in unserem Land und das richtigerweise im Geburtsort unseres erfolgreichsten Baseballteams, den Greifswald Baltic Mariners“, freute sich Drese bei der Eröffnung.

Mit dem neuen Platz können die Spielerinnen und Spieler ihren Sport nun erstmals unter offiziellen Wettkampfbedingungen ausüben. „Das ist ein enormer Zugewinn für die Baltic Mariners und zugleich eine verdiente Anerkennung für die jahrelange Pionierarbeit, die der Verein für seinen Sport seit der Gründung im Jahr 2011 geleistet hat“, unterstrich die Ministerin. Gleichzeitig sende der neue Baseballplatz ein wichtiges Signal: „Nämlich, dass auch weniger verbreitete Sportarten in Mecklenburg-Vorpommern ihren festen Platz haben“, so die Ministerin weiter.

Neben dem Baseball-Team soll die Sportstätte so auch anderen Randsportarten wie dem Ultimate Frisbee offenstehen. An spielfreien Wochenenden wird die Anlage außerdem für Familien sowie zur freien sportlichen Nutzung geöffnet. “Diese Sport- und Bewegungsangebote für Jung und Alt stärken natürlich in großem Maße auch das gesellschaftliche Miteinander und die Lebensqualität vor Ort“, so Drese.

Sie hoffe, dass die modernen Bedingungen noch mehr Menschen für den Sport im Verein begeistern. „Der weiteren Entwicklung der Baseball-Abteilung steht nun nichts mehr im Wege, bestehende Kapazitäten anderer Sportstätten können durch die neu sanierte Anlage entlastet werden. Beste Vorzeichen also, um künftig noch mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Sport und Spaß zu gewinnen“, erklärte die Ministerin.

Sie freue sich deshalb sehr, dass das Land gemeinsam mit dem Landessportbund und der Universitäts- und Hansestadt Greifswald dieses Projekt finanzieren und umsetzen konnte. So wurde die Baumaßnahme mit Landesmitteln in Höhe von fast 423.000 EUR als vereinseigene Sportstätte gefördert. Hinzu kamen rund 62.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes sowie Mittel in Höhe von 18.716 Euro aus dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg.