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Kategorie: Sport

Auszeichnung von Sportlerinnen und Sportlern

Über 160 Nachwuchsspitzensportler und neun kinder- und jugendfreundliche Sportvereine aus M-V ausgezeichnet

Warnemünde – Gemeinsam mit der Sportjugend im Landessportbund M-V zeichnete Sportministerin Stefanie Drese am 21. März  in der Sportschule Rostock-Warnemünde die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterinnen und -meister sowie international erfolgreiche Nachwuchssportlerinnen und -sportler des Jahres 2025 aus Mecklenburg-Vorpommern aus. Zudem wurden in drei Kategorien jeweils drei Preisträger 2025 im Wettbewerb „kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ geehrt.

„MV ist und bleibt eine Hochburg des Nachwuchsleistungssports. Das zeigen 150 Deutsche Meister und 34 internationale Titel bzw. hervorragende Platzierungen bei internationalen Wettbewerben, die im vergangenen Jahr von 168 Sportlerinnen und Sportlern errungen wurden“, hob Sport- und Jugendministerin Stefanie Drese bei der feierlichen Auszeichnungsveranstaltung hervor.

„Diese fantastischen Erfolge zeigen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und Konkurrenzfähigkeit unsere Sportlerinnen und Sportler auf dem heimischen und internationalen Parkett“, sprach Drese den Athletinnen und Athleten ihren großen Respekt für die erbrachten Leistungen aus. Gleichzeitig dankte die Ministerin auch den Trainerinnen und Trainern sowie den unzähligen weiteren Helferinnen und Helfern in den Vereinen, die oft mit großem ehrenamtlichen Engagement die Karriere ihrer Schützlinge begleiten. „Sportliche Erfolge gelingen nur da, wo all diese Zahnräder ineinandergreifen. Das setzt harte Arbeit und Leistungswillen, eine gute fachliche Betreuung und Leistungswillen, aber auch passende Strukturen voraus“, betonte Drese.

Das Land hat deshalb nach Aussage der Ministerin zuletzt einige Änderungen bei der Sportförderung vorgenommen. „So haben wir mit der neuen Förderung von Olympia- und Juniorteams unter anderem eine Individualförderung unsere Kaderathletinnen und -athleten geschaffen, die über die reguläre Förderung hinausgeht, anteilig sportbedingte Kosten übernimmt und die soziale und berufliche Absicherung verbessert“, so die Ministerin. Zugleich sei die Förderrichtlinie so angepasst worden, dass individuellen und sportspezifischen Mehrbedarfen noch besser entsprochen werden kann.

„Auch bei der schulischen Ausbildung oder der beruflichen Orientierung steht die Landesregierung unseren Athletinnen und Athleten zur Seite“, erklärte Drese. Dazu gehöre etwa, dass das Land Eltern bei der Unterbringung ihrer Kinder an den drei Sportgymnasien in Schwerin, Neubrandenburg und Rostock, die die perfekten Bedingungen für die Leistungssportlerinnen und Leistungssportler schaffe, finanziell entlaste. Darüber hinaus ermöglicht MV eine Schulzeitstreckung und erleichtert den Zugang zu Hochschulen, etwa über eigene Quotenplätze oder eine Ausbildung im Polizeidienst.

Als besonderen Erfolg bezeichnete Drese, dass erneut gelungen sei, alle acht Bundesstützpunkte des Landes samt ihrer damit einhergehenden Investitionen in die Sportinfrastruktur im Land zu halten. „Dafür, dass Volleyball, Boxen, Radsport, Rudern, Leichtathletik, Segeln, Kanurennsport und Wasserspringen vom Bund als Einrichtungen des Spitzensportes anerkannt werden, haben wir vehement gekämpft. Mit Erfolg, denn ihr Fortbestand als Bundesstützpunkt ist nun auch bis Ende 2028 gesichert.“

Drese verdeutlichte, dass neben der Spitzensportförderung auch der Breitensport eine ganz wichtige Rolle für unsere Gesellschaft spielt. „Sport im Verein fördert soziales Miteinander, Teilhabe und gegenseitiges Verständnis und vermittelt Werte. In den Sportvereinen unseres Landes wird Demokratie im Kleinen gelebt: durch Mitbestimmung, durch freiwilliges Engagement und durch das gemeinsame Tragen von Verantwortung. Genau diese Aspekte sind die entscheidenden Kriterien in unserem Wettbewerb „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“, so Drese. Die Sieger und Platzierten, die als Preisträger im Jahr 2025 geehrt wurden, dokumentierten mit ihren Ergebnissen das dies im Sport auch gelebte Realität sei.

Schwesig: Ehrenamtliche sind das Rückgrat unseres Sportes

Schwerin – Bei der Sportgala des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommerns sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Hinter unseren sportlichen Erfolgen steckt ganz viel Ehrenamt und ein aktives Vereinsleben. Mit über 300.000 Mitgliedern in 1.800 Sportvereinen, mit fast 20 Prozent an der Gesamtbevölkerung haben wir den höchsten Organisationsgrad in Ostdeutschland. Ehrenamtlicher Einsatz macht Wettkämpfe erst möglich.

Ehrenamtliche Trainerinnen und Übungsleiter entwickeln Talente, führen Kinder und Jugendliche an den Sport heran und helfen älteren Menschen, weiter gesund zu leben.“ So manche Marina, so manche Sporthalle verdanke ihre Existenz dem handwerklichen Geschick und den vielen Arbeitsstunden von Ehrenamtlichen. Sie danke allen, die sich ehrenamtlich im Sport in Mecklenburg-Vorpommern engagieren.

„Sie sind das Rückgrat unseres Sports“, würdigte die Regierungschefin und weiter: „Mein Dank geht ebenso an die Hauptamtlichen, die in unseren Vereinen tätig sind. Zum Beispiel die Trainerinnen und Trainer, die für den Erfolg im Spitzensport unentbehrlich sind. Hauptamt und Ehrenamt tragen gemeinsam den Sport in unseren Vereinen.“

Die Erhöhung von Ehrenamtspauschale und Übungsleiterschauschale seit diesem Jahr sei daher mehr als verdient. Mecklenburg-Vorpommern habe sich im Bundesrat mit voller Überzeugung dafür eingesetzt. Schwesig sagte: „Wir im Land stellen mit dem neuen Doppelhaushalt in diesem Jahr für die allgemeine Sportförderung insgesamt rund 14 Millionen Euro zur Verfügung – trotz schwieriger finanzieller Bedingungen. Und wir werden beträchtliche Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes in den Bau und die Modernisierung von Sportstätten investieren.“

Sie bedanke sich beim Landessportbund, bei den Kreissportbünden und den Vereinen für die gute Zusammenarbeit. „Sie sind unsere Partner bei der Sportförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Und sie sind Verbündete bei unserem großen Ziel: Olympia in unserem Land, olympische Segelwettbewerbe in Warnemünde“, betonte die Ministerpräsidentin.

Unterstützung für erstes Freiluft-Boxturnier

Drese übergibt Zuwendungsbescheid an SV Einheit

Die Ministerin bei der Übergabe

Güstrow – Leicht verspätet zum Jubiläumsjahr 2025 erhält der SV Einheit Güstrow e.V. Unterstützung vom Land Mecklenburg-Vorpommern: Sportministerin Stefanie Drese hat heute einen Zuwendungsbescheid zur Förderung des Kinder- und Jugendsports übergeben.

Mit den Mitteln in Höhe von 10.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes kann der Verein einen klappbaren Boxring samt Boxplanen anschaffen und damit erstmals ein Freiluft-Boxturnier im Rahmen seines 75-jährigen Vereinsbestehens durchführen.

„Bisher konnte sich der Verein nur Indoor präsentieren oder musste das Equipment mühsam von anderen Vereinen leihen.

Jetzt hat der SV Einheit die Möglichkeit, sich endlich auch unabhängiger einzubringen, neue Formate auszuprobieren und Kinder und Jugendliche in der Region auf anderen Wegen für den Sport und die Mitgliedschaft in Vereinen zu begeistern“, erklärte die Ministerin bei der Übergabe. R

und 65 Mitglieder hat die Boxsparte derzeit. Darunter befinden sich auch einige Talente, die sich auf die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften vorbereiten.

Der SV Güstrow vermittelt seinen Mitgliedern aber mehr als nur die richtige Technik und legt einen besonderen Wert auf die Gewaltprävention. „Der Boxsport vermittelt Werte wie Fairness, Disziplin und Respekt. Gerade im Kinder- und Jugendbereich leisten die Trainerinnen und Trainer damit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung“, unterstrich Drese.

Alle Verantwortlichen täten dies ehrenamtlich. „Von Organisationsteam, über die Trainerinnen und Trainer bis hin zu Freunden und Familien, hier packt jede und jeder mit an. Dieses Ehrenamt ist das Fundament unseres Vereinssports im Land und verdient große Anerkennung. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir dieses Engagement mit dem Zuwendungsbescheid auch von Landesseite unterstützen können“, betonte Drese.

Gingster Turner mit Ticket für Berlin-Finale

Inselteam qualifiziert sich für den Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“

Insel Rügen – Verdienter Jubel beim Turnerteam aus Gingst. Kurz vor den Winterferien kämpften drei Turner-Mannschaften aus der dortigen Schule im Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ um den Einzug ins Bundesfinale des Wettbewerbs. Das Jungenteam holte sich einen ersten Platz und wird damit erneut die Inselschule in Berlin vertreten. Freude, strahlende Gesichter und Zufriedenheit beherrschte den Wettkampf in der Sporthalle von Ribnitz-Damgarten.

„Unser regelmäßiges Training hat sich wieder einmal gelohnt“, sagt Team-Trainerin Birgit Eicke. Sie hatte ihre Schützlinge in zahlreichen Übungseinheiten gezielt auf den Landesvergleich vorbereitet. Pflicht- und Kürübungen an insgesamt vier Geräten oder der Staffellauf wurden immer wieder einstudiert und wiederholt.

Gingster Jungen und Mädchen turnten erfolgreich beim MV-Landesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Ribnitz-Damgarten. Foto: privat
Gingster Jungen und Mädchen turnten erfolgreich beim MV-Landesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Ribnitz-Damgarten. Foto: privat

Das Gingster Jungenteam (Mixed-Team) startete in der Wettkampfklasse U14 (10- bis 13-Jährige) mit den athletischen Übungen und zeigte sich gerade dort sehr stark. „An den Gerätebahnen bewiesen alle viel Kampfgeist“, erklärt Maik Köhnke, der begleitende Sportlehrer aus Gingst. Das zahlte sich aus, denn sie gewannen mit dieser passenden Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft die Goldmedaille und qualifizierten sich für das Bundesfinale im Mai in Berlin.

Applaus und viel Zuspruch ernteten auch die beiden Mädchenmannschaften. Während die Turnerinnen in der Wettkampfklasse U14 (10- bis 13-Jährige) sehr verdient eine Silbermedaille gewannen, erkämpften sich die Mädchen der Wettkampfklasse U16 (12- bis 15-Jährige) einen soliden 4. Platz. Mit diesen Erfolgen gehören die Gingster mittlerweile zu den festen Wettkampfgrößen in der Turnszene unseres Bundeslandes.

„Nun werden wir die fünf Schüler in unserer Turn-AG gezielt auf den Bundeswettbewerb vorbereiten“, erklärt Birgit Eicke. Denn sie wollen wie immer ihre Schule in Gingst würdig vertreten. Im Mai werden dann Turner aus fast allen Bundesländern dabei sein und um die Jugend-trainiert-Medaillen kämpfen.

Förderung der Kanurenngemeinschaft Schwerin

Schwerin – Für die Sanierung und Instandsetzung der Sanitäranlagen im Vereinshaus hat Sportministerin Stefanie Drese am Montag der Kanurenngemeinschaft Schwerin e. V. (KRG) einen Fördermittelbescheid in Höhe von gut 47.000 Euro übergeben. Die Mittel stammen aus dem Bürgerfonds des Landes für ehrenamtliche Vorhaben.

„Die KRG Schwerin ist eine Institution im Kanurennsport und Drachenboot. Vor allem die Jugendarbeit des Vereins ist vorbildlich sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport“, betonte Drese bei ihrem Besuch am Faulen See.

Generationen von Kindern und Jugendlichen hätten hier ihren ersten Kontakt mit dem Paddeln gehabt und seien im Kanusport ausgebildet worden. Auch als Veranstalter diverser Wettkämpfe habe die KRG sich landes- und bundesweit einen Namen gemacht. Neben dem Schweriner Drachenbootfest am Faulen See organisiere der Verein regelmäßig die Landes-Kanu-Meisterschaften in Schwerin, so Drese

Die Ministerin hob dabei auch die großen Erfolge der KRG hervor. So gewannen Athletinnen und Athleten des Vereins seit 1990 19 Deutsche Meistertitel, davon sieben im Nachwuchsbereich. Die Kanurenngemeinschaft Schwerin gehöre damit zu den besten Nachwuchsvereinen Deutschlands.

„Leider können die Sanitäranlagen da nicht mithalten. Um den Trainings- und Wettkampfbetrieb aufrechterhalten zu können, den Kindern, Jugendlichen und weiteren Vereinsmitgliedern eine moderne und sichere Infrastruktur zu bieten und damit den langfristigen Fortbestand des Vereins zu sichern, ist eine grundlegende Sanierung des Sanitärbereiches dringend erforderlich. Mit den Fördermitteln aus dem Bürgerfonds unterstützen wir die KRG dabei, funktionale und hygienische Duschen und Umkleideräume herzurichten“, verdeutlichte Drese.

Landesfußballverband würdigt Ehrenamt und Top-Leistungen

Warnemünde – Im Beisein von Sportministerin Stefanie Drese hat der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) am Donnerstagabend das neue Fußballjahr eröffnet. Beim traditionellen Neujahrsempfang des mit 86.000 Mitgliedern größten Sportfachverbandes des Landes wird immer auch das abgelaufene Fußballjahr ausgewertet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit 120 Gästen in Rostock-Warnemünde standen daher diverse Ehrungen sportlicher Leistungen, insbesondere des sozialen Engagements.

Insgesamt wurden 18 Auszeichnungen vorgenommen, für Ehrenamtliche, sportliche Leistungen und für Vereinsprojekte. In ihrem Grußwort würdigte Ministerin Drese vor allem das ehrenamtliche Engagement. Sie sagte: „Hier wird Außerordentliches geleistet, ohne die Ehrenamtler würde dem Fußball buchstäblich schnell die Luft ausgehen. Die heutige Veranstaltung steht somit auch für ein Dankeschön an alle freiwillig Engagierten im Landesfußballverband. Sie schaffen eine Heimat für die vielen kleinen und großen Fußballerinnen und Fußballer.“

Drese bedankte sich ausdrücklich für die Arbeit der Sportvereine im Land. „Vor allem danke ich dem Landesfußballverband für sein Engagement bei der Gewinnung neuer oft unsichtbarer Heldinnen und Helden sowie bei der Durchführung gezielter Weiterbildungs- und Schulungsangebote.“ Die Sportministerin sicherte dem Verband die Unterstützung der Landespolitik zu und ging dabei etwa auf Fördermittel des Landes aus dem Sportstättenbau im Bereich Fußball ein.

Drese thematisierte zudem die Sportanlagenlärmschutzverordnung des Bundes, die aus ihrer Sicht angepasst werden müsse. Es könne nicht sein, dass Geräuscheinwirkungen, die etwa von Kindertageseinrichtungen und Kinderspielplätzen hervorgerufen würden, zu Recht privilegiert seien, diese Regelung für Sportanlagen hingegen nicht gelte.

Die Sportministerin sprach dabei von einer Ungleichbehandlung zwischen Kinder- und Ballspielplätzen einerseits und Sportanlagen andererseits, die in der Regel von denselben Kindern genutzt würden. „Das ist sachlich nicht gerechtfertigt und widerspricht der gesellschaftlichen Realität. Wir setzen uns dafür ein, dass in die Sportanlagenlärmschutzverordnung klare Regelungen aufgenommen werden, die den Bestandsschutz für langjährig genutzte Sportstätten sicherstellt und Konflikte mit neuen Anwohnern entschärft“, so Drese beim Neujahrsempfang des LFV in Rostock.

Erfolgreicher Schulsport 2025 in Mecklenburg-Vorpommern

15 Podestplätze bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ als Ansporn für das Schulsportjahr 2026

Schwerin – Das Schulsportjahr 2025 war für Mecklenburg-Vorpommern ein voller Erfolg. Besonders der bundesweit größte Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ verzeichnete erneut sehr große Resonanz bei den Schulen des Landes. So entsandte MV 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 47 Schulmannschaften zu den Bundesfinals nach Nesselwang (Winterfinale) und Berlin (Frühjahrs- und Herbstfinale).

Hunderte weitere Schülerinnen und Schüler hatten zuvor bei den Kreis-, Regional- und Landesfinals mitgemacht und stellten ihren sportlichen Ehrgeiz, ihren Teamgeist und ihre Fairness unter Beweis. „Schulsport ist viel mehr als nur Wettkampf. Er fördert Gesundheit, stärkt soziale Kompetenzen und vermittelt Werte wie Zusammenhalt, Respekt und Leistungsbereitschaft“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Traditionell qualifizieren sich die Landessieger für die Bundesfinals, bei denen sie sich mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland messen können. Die MV-Mannschaften erzielten 2025 dabei eindrucksvolle Ergebnisse. Insgesamt 15 Podestplatzierungen haben die Schülerinnen und Schüler aus MV in den Sportarten Volleyball, Goalball, Para-Ski, Leichtathletik, Rudern, Judo, Triathlon, Beachvolleyball, Fußball ID, Para-Leichtathletik und Para-Schwimmen erkämpft. „Die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in den Schulen unseres Landes steckt“, so Simone Oldenburg.

Besonders hervorzuheben sind die Schülerinnen und Schüler der „Schule an der Bleiche“ Ludwigslust, die im Winterfinale 2025 ihren Vorjahrestitel im Para-Ski nordisch (Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) sogar verteidigen konnten. Auch die Bundessiege des Sportgymnasiums Schwerin im Volleyball (U18 Mädchen) sowie im Rudern (U16 Mädchen und Jungen) und der Christophorusschule Rostock im Triathlon (U16 Mixed) unterstreichen die starken sportlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler.

Neben dem Großwettbewerb prägten zahlreiche weitere schulsportliche Vergleichswettkämpfe das Sportjahr 2025, unter anderem die Hallensportfeste in Schwerin und Rostock, die Leichtathletikwettbewerbe der Förderschulen in Güstrow sowie Turniere im Fußball und Zweifelderball in Anklam. Sie verdeutlichen die Vielfalt und Bedeutung des Schulsports in allen Regionen des Landes.

Der Blick der Schulsportteams ist nun auf das Jahr 2026 gerichtet. Während in etwas mehr als einem Monat bereits das Winterfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ stattfindet, stehen für viele Sportarten in den kommenden Wochen dann erst einmal die Regional- und Landesfinals an. „Ich ermutige alle Schulen, diesen Wettbewerb zu nutzen. Er bietet jungen Menschen die Chance, ihre sportlichen Talente zu entdecken, über sich hinauszuwachsen und unser Land auf Landes- und Bundesebene zu vertreten“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Förderung für die Rostocker Nasenbären

Rostock – Seit 2021 baut der 1. Inline Hockey Club Rostocker Nasenbären e.V. in mehreren Ausbaustufen seine eigene Trainings- und Wettkampfhalle. Durch eine Förderung des Landes in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds wird nunmehr die komplette Nutzung der Halle gewährleistet.

Sportministerin Stefanie Drese, die den Zuwendungsbescheid am Mittwoch persönlich übergab, hob die tolle Entwicklung des gemeinnützigen Vereins vor allem im Kinder- und Jugendbereich hervor. „Die Nasenbären sind in den vergangenen Jahren eine feste Größe im Rostocker Sport geworden und vermitteln einer wachsenden Zahl von jungen, aber auch älteren Menschen den Spaß am Inlinehockey“, sagte Drese bei ihrem Besuch.

Der Verein hat den Hallenbau zu rund 90 Prozent selbst finanziert. Mit der jetzt zur Verfügung stehenden Landesförderung kann die obere Etage fertiggestellt und damit die Nutzung der Tribüne (inklusive Cafeteria und Seminarraum für Ausbildungszwecke) ermöglicht werden.

„Durch diese Maßnahmen profitieren sowohl die Sportlerinnen und Sportler als auch die Zuschauer“, betone Drese. Dazu gehören auch der Bau eines den Brandschutzauflagen genügenden Treppenhauses und einer Stahl-Fluchtwegtreppe.

Drese: „Für jegliche Veranstaltungen kann somit ein größeres Publikum Zutritt zur Halle finden und ist ein besserer Komfort gesichert. Darüber hinaus wird die Halle auch anderen Vereinen oder Institutionen zur Verfügung gestellt.“