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Kategorie: Sport

Sport muss ein sicherer Ort für alle sein

M-V ist Gründungsmitglied des neuen Zentrums für Safe Sport

Berlin – Am (heutigen) Donnerstag wurde in Berlin das Zentrum für Safe Sport (ZfSS) gegründet. Die neue Anlaufstelle soll Unterstützung für Betroffene von sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport bieten, bei der Aufklärung und Aufarbeitung unterstützen und die Prävention stärken. Sportministerin Stefanie Drese war, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bundesländern, bei der Gründung heute auch persönlich vor Ort und bezeichnete das ZfSS als Meilenstein für den Schutz von Sportlerinnen und Sportlern.

„Sport steht für Gemeinschaft, Fairness und Vertrauen. Jeder Form von Gewalt gilt es deshalb konsequent zu begegnen, denn jede und jeder soll sich auf dem Platz, in der Halle und im eigenen Verein sicher fühlen können. Und das unabhängig von Alter, Leistungsniveau oder Sportart“, betonte Drese heute und erklärte, dass Mecklenburg-Vorpommern deshalb ganz bewusst zu den Gründungsmitgliedern des Zentrums gehöre.

Gleichzeitig hob Drese die umfassenden Präventions- und Schutzmaßnahmen im Land hervor. Der LSB M-V verfüge etwa über ein eigenes Konzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie über ein Konzept zur „Prävention von sexualisierter Belästigung und Gewalt“, welches den Schutz von allen Mitgliedern im Breiten- und Leistungssport umfasst. „Darüber hinaus arbeiten die Sportjugend MV und der Kinderschutzbund in einer engen Kooperation zusammen, um Kinderrechte im Sport zu stärken und Vereine bei der Entwicklung von präventiven Schutzkonzepten gegen Gewalt und Missbrauch zu unterstützen“, betonte die Ministerin.

Drese erhoffe sich aber, dass mit dem ZfSS noch mehr Betroffene den Weg in Hilfsstrukturen finden. „Denn Studien zeigen, dass mehr als zwei Drittel der befragten Sportlerinnen und Sportler sexualisierte Gewalt oder emotionale und körperliche Grenzverletzungen erlebt haben. Wir brauchen eine Kultur des bewussten Hinsehens und Hinhörens – intern wie extern. Genau deshalb braucht es diese unabhängige Stelle“, unterstrich Drese.

Das ZfSS betreibe dafür eine dezidierte Meldestelle mit eigenem Fallmanagementsystem, hat aber auch die Möglichkeit, bei Verstößen selbstständig Untersuchungs-, Mediations- und Disziplinarverfahren durchzuführen. Darüber hinaus soll das Zentrum bundesweit einheitliche Standards für den Schutz im Sport etablieren und Personen und Organisationen im Bezug auf Safe Sport weiterbilden und zertifizieren. Die Grundlagen der Arbeitsweise wurden dabei im intensiven Austausch auch mit Betroffenen erarbeitet.

„Wer den Mut aufbringt, über Gewalt zu sprechen, darf damit nicht allein gelassen werden. Menschen, die sich an das ZfSS wenden, brauchen die Gewissheit, dass ihnen geglaubt wird, dass ihre Hinweise ernst genommen werden und dass daraus Konsequenzen folgen. Deshalb war die Perspektive der Betroffenen, die sich in den Prozess mit eingebracht haben, auch eine große Bereicherung“, so Drese.

Sie betonte zudem, dass das ZfSS auch eine gute Möglichkeit sei, die schon sehr umfangreiche Präventionsarbeit der Sportvereine und -verbände im Land zu ergänzen. „In Mecklenburg-Vorpommern leisten unsere Vereine und die vielen ehrenamtlich Engagierten jeden Tag hervorragende Arbeit, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihren Sport in einem geschützten Umfeld ausüben können. Das ZfSS kann sie dabei in Zukunft noch besser unterstützen, etwa mit themenspezifischen Fortbildungen“, erklärte die Ministerin. Gerade für hauptsächlich ehrenamtlich getragene Strukturen sei das eine große Erleichterung und helfe dabei, Schutzkonzepte weiter zu verbessern.

Land fördert nachhaltige Energieversorgung des Sportzentrums Miltzow

Ines Jesse: „Sportvereine wie die SG Reinkenhagen stehen für Ehrenamt, Sport und ein aktives Dorfleben. Das unterstützen wir als Landesregierung.“

Miltzow – Energiestaatssekretärin Ines Jesse hat heute in Vertretung von Sozial- und Sportministerin Stefanie Drese einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro an die SG Reinkenhagen e.V. übergeben. Mit den Mitteln aus dem Bürgerfonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sportzentrums Miltzow ermöglicht.

„Vereine und ihre ehrenamtlichen Mitglieder leisten einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Sie schaffen Orte für gemeinsame Aktivitäten und Begegnungen für Jung und Alt und stärken damit den ländlichen Raum. Mit der Förderung der Photovoltaikanlage unterstützen wir die SG Reinkenhagen dabei, ihre Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, Energiekosten zu senken und diesen Ort für Sport, Gemeinschaft und Zusammenhalt nachhaltig zu sichern. Hier zeigt sich, wie die Menschen in unserem Land von einer klugen Nutzung der erneuerbaren Energien profitieren“, betonte Staatssekretärin Jesse.

Mit dem Vorhaben wird eine Photovoltaikanlage auf dem Hauptgebäude des Sportzentrums installiert. Die Anlage soll dazu beitragen, die Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten und die laufenden Kosten des Vereins zu reduzieren. Aufgrund der wachsenden Mitgliederzahl und des kontinuierlichen Ausbaus der Infrastruktur stellen insbesondere der Betrieb der Flutlichtanlage, die Beheizung des Dartszentrums, die Duschen, der reguläre Vereinsbetrieb sowie die Abwasserpumpstation den Verein vor steigende energetische Herausforderungen.

Die SG Reinkenhagen e.V. hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt in der Gemeinde Sundhagen entwickelt. Der Sportplatz wird von Vereinen, Familien, Jugendlichen und Besuchern genutzt. Neben dem Trainings- und Spielbetrieb bietet insbesondere das neu entstandene Dartszentrum zusätzliche Möglichkeiten für Begegnungen und Veranstaltungen über die Vereinsgrenzen hinaus. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit ortsansässigen Kindertagesstätten und dem Schulzentrum Sundhagen.

Mit der Förderung aus dem Bürgerfonds unterstützt das Land ehrenamtliche Vorhaben, die das Zusammenleben vor Ort stärken und einen Beitrag zu attraktiven und lebenswerten Regionen leisten. Das Projekt der SG Reinkenhagen verbindet dabei nachhaltige Energieversorgung mit der Sicherung eines wichtigen sozialen Anlaufpunkts in der Gemeinde Sundhagen.

Absage der Landesjugendsportspiele

Drese lobt verantwortungsbewusste Entscheidung des LSB

Neubrandenburg – Aufgrund der vorhergesagten extremen Wetterverhältnisse mit Temperaturen von 36 Grad am Wochenende werden die Landesjugendsportspiele in Neubrandenburg abgesagt. Sportministerin Stefanie Drese hat das hohe Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten für diese Entscheidung gelobt.

„Natürlich weiß ich, wie schwer die Absage fällt und wie traurig unsere jungen Sportlerinnen und Sportler sind. Wir sind uns aber sicherlich alle einig, dass der Gesundheitsschutz vorgeht. Am Wochenende sind keine regulären und medizinisch vertretbaren Wettkämpfe möglich“, sagte Drese. „Ich bin dem Landessportbund mit Präsident Andreas Bluhm an der Spitze sehr dankbar für die nun getroffene Absage. Das ist im Sinne aller Beteiligten.“

Drese hob zudem die „frühzeitige, transparente und jederzeit nachvollziehbare Kommunikation des LSB“ hervor. „Das war vorbildlich und professionell. Der organisierte Sport in MV hat mit seinem verantwortungsvollen Handeln gewonnen, da er eindrucksvoll zeigt, dass er mehr ist als Punkte, Tore und Rekorde“, so Drese.

SSV Satow erhält neue Lichtanlage

Satow – Sportministerin Stefanie Drese hat heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 17.500 Euro an den Spiel- und Sportverein Satow e.V. überreicht. Genutzt werden sollen die Mittel aus dem Bürgerfonds des Landes für eine Sanierung der stark in die Jahre gekommenen Lichtanlage.

„So sind die zwei Bestandsmasten mit sechs Hochdruck-Quecksilberdampflampen bereits mehr als 20 Jahre lang im Betrieb und erreichen keine ausreichende Beleuchtungsstärke mehr“, erklärte die Ministerin im Vorfeld ihres Besuches. Hinzu kommt, dass die mittlerweile nicht mehr erhältlichen Altleuchten stark energieintensiv und störanfällig sind. „Eine Modernisierung ist deshalb wirklich überfällig und reduziert den Stromverbrauch um fast 90 Prozent“, so die Ministerin weiter.

Sie betonte, dass der 1948 gegründete Verein in den letzten Jahren einen enormen Mitgliederzuwachs verzeichnen konnte und nunmehr auf mehr als 300 Mitglieder kommt. „Eine tolle Entwicklung, mit der aber auch die Infrastruktur Schritt halten muss“, unterstrich Drese. Dazu gehöre, dass mit den modernen Lichtverhältnissen endlich die Spielbetriebsreife für den Spielbetrieb unter Flutlicht erreicht wird.

Aber auch insgesamt profitieren die Mitglieder, zu denen rund 90 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gehören, von verlängerten Trainingszeiten für die acht Fußballmannschaften und mehr Angeboten im Herbst und Winter. Zudem profitiert die örtliche Schule von einer zeitlichen Entzerrung, da sie den Platz mit nutzt. Zugleich werde die Attraktivität des Vereins, der schon jetzt zu den größten Breitensportvereinen im ländlichen Raum des Rostocker Landkreises gehört, noch weiter gesteigert.

Begleitet wird die Umrüstung durch Ehrenamtliche des Vereins. „Schon in der kommenden Wintersaison kann der Ball dann auch im Dunkeln rollen“, freute sich Drese.

„Basketball macht Schule“ erreicht immer mehr Kinder

Oldenburg: Projekt der Rostock Seawolves zeigt eindrucksvoll, wie Sport Begeisterung weckt

Rostock – Beim Benefiz-Abend des Vereins „Basketball macht Schule“ würdigte Bildungsministerin Simone Oldenburg das Engagement für mehr Bewegung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Sie hob dabei die Bedeutung zusätzlicher Angebote im schulischen Alltag hervor: „Bewegung ist ein natürliches Bedürfnis von Kindern. Das müssen wir auch im Schulalltag aufgreifen und stärken. Gerade in Zeiten, in denen sich viele Kinder zu wenig bewegen, sind attraktive Sportangebote besonders wichtig.“

Seit September 2025 besteht eine Kooperation zwischen dem Bildungsministerium und dem Verein. Ziel ist es, den Basketballsport im schulischen Ganztag weiter auszubauen und mehr Kinder für regelmäßige Bewegung zu begeistern.

An immer mehr Schulen in Mecklenburg-Vorpommern findet mittlerweile Basketballsport statt. „‚Basketball macht Schule‘ zeigt eindrucksvoll, wie Sport Begeisterung weckt. Die Kinder gewinnen Selbstvertrauen und lernen, Verantwortung im Team zu übernehmen“, sagte Ministerin Oldenburg und ergänzte: „Wir wollen allen Kindern, unabhängig von ihrer Herkunft, die Möglichkeit geben, Sport zu treiben und ihre Talente zu entdecken. Schule ist dafür der richtige Ort. Deshalb unterstützen wir Projekte wie ‚Basketball macht Schule‘ ganz bewusst.“

Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert das Projekt im Zeitraum vom 1. September 2025 bis zum 31. August 2027 mit insgesamt 71.000 Euro. Ziel ist es, den Basketballsport nachhaltig in der Fläche zu verankern und das Angebot weiter auszubauen. Mittlerweile erreicht der Verein rund 3.000 Kinder und Jugendliche in Rostock und darüber hinaus. Auch die Zahl der qualifizierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter wächst kontinuierlich. Diese positive Entwicklung unterstreicht den Erfolg des Projekts „Basketball macht Schule“.

Fördermittel für die Mecklenburger Stiere

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat bei der Siegerehrung des traditionsreichen „Stiere Cups“ nicht nur die Siegerpokale überreichen können. Sie überbrachte auch einen Förderbescheid über 39.000 Euro für die Mecklenburger Stiere.

„Wir fördern und unterstützen unsere Vereine. Damit die Jungstiere sicher und pünktlich zu ihren Turnieren kommen, hat der Verein Fördergelder aus dem Bürgerfonds beim Land beantragt, um einen Kleinbus zu kaufen. Der Antrag wurde bewilligt“, freute sich Schwesig. Sie danke den Mecklenburger Jungstieren für die Organisation des Turniers und dem Förderverein Post Schwerin für die Unterstützung, die vieles für die Spieler möglich mache.

„Handball in Schwerin hat eine große Tradition und ist fest in unserer Landeshauptstadt verwurzelt. Wer einmal in der Sport- und Kongresshalle bei einem Spiel der Stiere war, der ist von der Spannung des Handballs und von der Begeisterung der Zuschauer schnell angesteckt“, so die Ministerpräsidentin. Die Jugendarbeit des Vereins sei sehr erfolgreich. „Die Jungstiere schaffen regelmäßig den Sprung in die überregionalen Spielklassen. Zum Beispiel die erfolgreiche Qualifikation der Jungstiere aus der B-Jugend für die Jugend-Bundesliga“, beglückwünschte Manuela Schwesig den Verein.

„Sport wird vom Ehrenamt getragen. Besonders die Jugendarbeit ist wichtig. Die Arbeit, die dahintersteckt, wird zu einem großen Teil von Ehrenamtlichen gemacht. Sie tragen den Sport in Mecklenburg-Vorpommern“ so Schwesig weiter. Ehrenamtlicher Einsatz mache Wettkämpfe erst möglich.

„Ehrenamtliche Trainerinnen und Übungsleiter entwickeln Talente, führen Kinder und Jugendliche an den Sport heran und helfen älteren Menschen, weiter gesund zu leben. Ehrenamtliche sind das Rückgrat unseres Sports“ betonte die Regierungschefin. Sie danke allen Ehrenamtlichen und ebenso den Hauptamtlichen, die für den Erfolg ebenfalls unentbehrlich seien.

Sportinvestitionen im ländlichen Raum

Drese überreicht Fördermittelbescheid für neue Flutlichtanlage in Pepelow

Pepelow – Damit Spiel, Sport und Training des SV Pepelow (Gemeinde Am Salzhaff im Landkreis Rostock) auch im Herbst und Winter fortgeführt werden können, erhält der Verein eine neue und moderne LED-Lichtanlage für den Platz am Salzhaff. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes überreichte Sportministerin Stefanie Drese am Montag persönlich.

Die alte Lichtanlage stamme noch aus DDR-Zeiten, sei daher sehr wartungsintensiv und verursache hohe Energiekosten. So haben die schlechten Beleuchtungsverhältnisse zuletzt dafür gesorgt, dass die Trainings- und Wettkämpfe der Alten Herren nicht mehr durchgeführt werden konnten und die Trainingszeiten insgesamt auf helle Stunden begrenzt werden mussten, erklärte Drese.

„Mit der neuen, vier Flutlichtmasten umfassenden LED-Lichtanlage soll dann künftig endlich wieder ein ganzjähriger Trainings- und Spielbetrieb möglich sein. Gleichzeitig sinken durch die moderne Technik die Energie- und Wartungskosten deutlich. Das ist eine Investition, die sowohl dem Verein als auch dem Klima zugutekommt“, erklärte die Ministerin bei der Übergabe.

Profitieren werden davon in erster Linie die rund 115 Mitglieder des ehrenamtlich geführten Vereins, der mit seinen Angeboten gerade im ländlichen Raum eine Lücke zwischen den größeren Zentren Neubukow und Wismar schließt und dort einen Ort für die sportliche Betätigung aber auch zum Zusammenkommen schafft. „Es besteht aber auch eine Kooperation zum nahegelegenen Feriencamp, für Kinder und Jugendliche“, so Drese weiter.

Der Abriss der alten Anlage erfolgt in Eigenregie des Vereins. Die Errichtung der neuen Masten samt Installation der LED-Leuchten soll innerhalb weniger Monate gelingen, damit schon die Wintersaison 2026 unter den verbesserten Bedingungen starten kann.

Drese: Rostock-Warnemünde ist bereit für Olympia

Bewerbungskonzept Berlin+ vorgestellt

Berlin – In Berlin haben heute der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und weitere hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Berlin und den Partnerregionen Leipzig, Brandenburg und Rostock-Warnemünde das Bewerbungskonzept Berlin+ für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele vorgestellt, das offiziell am Donnerstag beim Deutschen Olympischen Sportbund eingereicht wird.

Mecklenburg-Vorpommerns Sportministerin Stefanie Drese war heute gemeinsam mit Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger vor Ort und begrüßte das vorgestellte Konzept, das insbesondere auf eine nachhaltige Nutzung bestehender Sportstätten und Infrastruktur setzt, ausdrücklich. „So sollen 97 Prozent aller Wettkämpfe in bereits bestehenden Sportstätten ausgetragen werden – für Spiele, die tragfähig, bezahlbar und nachhaltig sind“, erklärte Drese das Ansinnen Berlins und seiner Partner.

Deshalb sei auch Mecklenburg-Vorpommern als Partnerregion eine hervorragende Wahl für die Segelwettbewerbe. „Wir verfügen nicht nur über ein erstklassiges Segelrevier, das schon allein bei den Wind- und Strömungsverhältnissen seines Gleichen sucht, sondern mit den Yachthäfen Mittelmole und Hohe Düne sowie mit der neu gebauten Sportschule Warnemünde auch über exzellent ausgestattete maritime Infrastruktur. Diese erheblichen Investitionen haben sich gelohnt und sorgen dafür, dass wir bestens auf die Ausrichtung der Wettkämpfe vorbereitet sind“, unterstrich die Ministerin.

Mecklenburg-Vorpommern punkte außerdem mit kurzen Wegen zu den Regattabahnen und fantastischen Zuschauerperspektiven am breiten Ostseestrand. „Warnemünde ist die Copacabana Deutschlands. Das geht nicht besser“, zeigte sich Drese überzeugt.

Besonders erfreut zeigte sich die Ministerin bei der Vorstellung des Konzepts aber auch darüber, dass Warnemünde neben den Segelwettbewerben auch als Austragungsort für Coastal Rowing, das Küstenrudern, vorgesehen ist. Zudem soll das Rostocker Ostseestadion Spielstätte des olympischen Fußballturniers werden.

Wichtig sei jedoch auch die Unterstützung der Bevölkerung. „Ohne Rückhalt der Bevölkerung keine Spiele, so viel ist klar. Die gute Nachricht ist, dass in Mecklenburg-Vorpommern die Begeisterung für Sport und Olympia groß ist. Und das nicht nur bei der Landesregierung, dem Landtag und dem organisierten Sport, die sich schon frühzeitig für eine deutsche Olympiabewerbung mit Rostock-Warnemünde ausgesprochen haben, sondern auch bei den Menschen vor Ort“, erklärte Drese.

So haben aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts dimap im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes ergeben, dass 73 Prozent der befragten Rostockerinnen und Rostocker grundsätzlich eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele befürworten. „Noch bemerkenswerter ist, dass sich 80 Prozent dafür aussprechen, die Segelwettbewerbe im Falle einer Bewerbung in Rostock-Warnemünde auszurichten. Diesen Rückenwind haben wir heute mit nach Berlin genommen“, so Drese weiter

Persönlich halte sie eine Austragung im Jahr 2040 für besonders reizvoll. Drese: „Dann würde Deutschland 50 Jahre Wiedervereinigung feiern. Wenn die Spiele dann nicht nur in Berlin, sondern auch in Leipzig, Brandenburg und Rostock stattfinden würden, hätte das eine enorme emotionale Strahlkraft für den gesamten Osten Deutschlands und wäre ein starkes Zeichen für die gelebte Einheit und für die beeindruckende Entwicklung der neuen Bundesländer.“