Menü Schließen

Kategorie: KiTa / Bildung / Schule / Uni / Ausbildung

Angebot festigt und erweitert Wissen zum Schulrecht

Land plant Ausweitung der digitalen Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Lehrkräfte auf vielen verschiedenen Wegen – unter anderem durch das digitale „Web Based Training – Schulrecht“. Dieses E-Learning-Angebot zum Schulrecht richtet sich an Referendarinnen und Referendare, Lehrkräfte im berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst und im Seiteneinstieg. Außerdem können auf Probe verbeamtete Lehrkräfte das Modul absolvieren genauso wie schulische Führungskräfte im Land. Seit Einführung des Angebots im Jahr 2025 haben 133 Teilnehmende die Fortbildung erfolgreich abgeschlossen.

„Das Schulrecht ist die Grundlage für rechtssicheres Handeln, schützt alle Beteiligten und gibt Lehrkräften Sicherheit, pädagogische Entscheidungen verantwortungsvoll, fair und transparent zu treffen. Umso wichtiger ist es, dass alle Lehrkräfte das Schulrecht sicher beherrschen. Durch das Web Based Training zum Schulrecht haben Lehrkräfte die Möglichkeit, Beruf und Privatleben noch besser zu vereinbaren. Sie können ganz individuell entscheiden, wann sie sich den Inhalten der Fortbildung widmen.

Das steigert nicht nur die Attraktivität des Angebotes, sondern entlastet auch Lehrkräfte. Insbesondere für ein so umfassendes Themengebiet wie das Schulrecht ist das Web Based Training eine sehr gute Option“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Für den erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung steht den Teilnehmenden abhängig von ihrer Aufgabe, beispielsweise als Referendarin bzw. Referendar oder Führungskraft, unterschiedlich viel Zeit zur Verfügung. Sie können das Modul sowohl zeit- als auch ortsunabhängig und somit individuell nach ihren Bedürfnissen in ihren jeweiligen Alltag integrieren. Die Nutzerinnen und Nutzer können dabei nach Bedarf unbegrenzt die Inhalte lesen, anhören und bearbeiten.

Das Land möchte zukünftig noch mehr Lehrkräften die Möglichkeit geben, Fortbildungen örtlich und zeitlich unabhängig zu besuchen. So sind für 2027 unter anderem die Module „Aufsicht und Haftung“, „Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen“ sowie „Urheberrecht“ und „Datenschutz“ geplant.

Steuerverwaltung sucht Nachwuchs

96 Ausbildungs- und Studienplätze in der Finanzverwaltung

Schwerin – Die Steuerverwaltung Mecklenburg-Vorpommern sucht Nachwuchskräfte. Bis zum 30. November 2026 können sich Interessierte für die Ausbildung zur Finanzwirtin bzw. zum Finanzwirt (w/m/d) oder das duale Studium zur Diplom-Finanzwirtin bzw. zum Diplom-Finanzwirt (w/m/d) bewerben. Insgesamt stehen jeweils 48 Ausbildungs- und 48 Studienplätze mit Beginn im Herbst 2027 zur Verfügung.

„Steuern finanzieren das, was unser Land stark macht – von Schulen und Straßen über Polizei und Justiz bis hin zur Digitalisierung. Wer sich für eine Ausbildung oder ein Studium in der Steuerverwaltung entscheidet, übernimmt Verantwortung für das Gemeinwohl und gestaltet die Zukunft unseres Landes aktiv mit. Gleichzeitig bieten wir einen modernen, sicheren Arbeitsplatz mit sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten“, sagt Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue.

Die Ausbildung und das duale Studium verbinden Theorie und Praxis. Die praktischen Abschnitte finden in einem der zehn Finanzämter Mecklenburg-Vorpommerns statt. Die theoretische Ausbildung beziehungsweise das Fachstudium erfolgt an der Norddeutschen Akademie für Finanzen und Steuerrecht Hamburg, Außenstelle Güstrow, auf dem Campus der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege Mecklenburg-Vorpommern.

Bereits während der Ausbildung oder des Studiums erhalten die Nachwuchskräfte eine attraktive Besoldung, flexible Arbeitszeitmodelle sowie ein iPad für das digitale Lernen. Nach erfolgreichem Abschluss bestehen sehr gute Übernahmechancen in das Beamtenverhältnis sowie vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Fort- und Weiterbildung. Die Steuerverwaltung bietet damit eine langfristige Perspektive in einer zunehmend digitalisierten Verwaltung.

Die zweijährige Ausbildung richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerer Reife oder einem gleichwertigen Schulabschluss. Das dreijährige duale Studium setzt die Hochschul- oder Fachhochschulreife voraus. Beide Laufbahnen bieten abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben. Dazu gehören die Bearbeitung und rechtliche Prüfung von Steuererklärungen, die Festsetzung von Steuern sowie die Aufsicht über deren Erhebung und Beitreibung.

Dabei arbeiten die Nachwuchskräfte eng mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Angehörigen der steuerberatenden Berufe zusammen. Nach einer erfolgreichen Einarbeitung eröffnen sich zudem vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, beispielsweise in der Betriebsprüfung oder anderen spannenden Aufgabenbereichen der Steuerverwaltung.

Bewerbungen sind bis zum 30. November 2026 online über das Karriereportal der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern oder per E-Mail möglich. Das Auswahlverfahren umfasst eine Bewerbung, einen digitalen kognitiven Eignungstest sowie ein mündliches Auswahlverfahren im Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.

Weitere Informationen und Bewerbung sind im Karriereportal der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern zu finden.

Podcast bietet Fortbildung für den Schulalltag

„IQ M-V trifft…“ veröffentlicht neue Folgen zu Demokratiebildung und Extremismusprävention

Schwerin – Spannende Einblicke in den Schulalltag zum Anhören: Mit dem Podcast „IQ M-V trifft … – Fortbildung mal anders“ bietet das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung mit dem Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ M-V) seit drei Jahren ein niedrigschwelliges Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und unterstützende pädagogische Fachkräfte an. Nun sind die Folgen 21 und 22 erschienen.

Die aktuellen Episoden widmen sich den Themen „Demokratiebildung in der Schule“ sowie „Hinschauen! Zum Umgang mit Extremismus in der Schule“. Damit greift der Podcast zentrale Herausforderungen des Schulalltags auf und liefert praxisnahe Impulse für den Unterricht und das schulische Miteinander. „Mit unserem Podcast erreichen wir Lehrkräfte direkt im Alltag. Das Format ermöglicht eine flexible und unkomplizierte Fortbildung, unabhängig von Zeit und Ort. Wir geben so konkrete Anregungen, zeigen gute Beispiele und unterstützen dabei, aktuelle Themen sicher und professionell im Unterricht aufzugreifen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Alle zwei Monate erscheint eine neue Folge des Podcasts, der als sogenannte Mikrofortbildung konzipiert ist. Die Beiträge bieten kompakte Informationen, greifen aktuelle pädagogische Fragestellungen auf und verbinden fachliche Einordnung mit praktischen Hinweisen. Moderatorin Susanne Bliemel spricht dazu mit Gästen aus Schulpraxis, Wissenschaft, Kunst und Kultur. So ist in Folge 21 zur Demokratiebildung der Politikwissenschaftler und Leiter der Stabsstelle Politische Bildung im IQ M-V, Dr. Steffen Schoon, zu Gast.

In Folge 22 spricht die Expertin für Rechtsextremismus und politische Bildung von der Universität Rostock, Dr. Gudrun Heinrich, über den Umgang mit Extremismus in Schulen. „Gerade Fragen der Demokratiebildung und zum Umgang mit Extremismus haben für unsere Schulen eine große Bedeutung“, so Oldenburg.

Neben aktuellen Themen umfasst das Podcast-Angebot bereits eine breite Themenpalette. Folgen zum Lesen, Schreiben und Rechnen sind ebenso abrufbar wie Folgen über Autismus, ADHS oder Künstliche Intelligenz und Begabtenförderung.

Der Podcast „IQ M-V trifft… – Fortbildung mal anders“ ist über die Lernplattform „itslearning“, auf dem Bildungsserver MV sowie über gängige Audiostreamingdienste abrufbar.

Ausbildung von Fachkräften für den Moorschutz

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern bildet mit dem „Institut zur Ausbildung von Moorspezialisten (IMS)“ am Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV (LUNG) seit April 2025 in einem Modellvorhaben im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz 20 zertifizierte Moorspezialistinnen und Moor­spezialisten aus, um den Mangel an Fachkräften im Bereich des Natürlichen Klimaschutzes auszugleichen.

Das Programm „Moorspezialist*innen“ wird im Rahmen einer Verwaltungs­vereinbarung zwischen dem Bund, vertreten durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Seit dieser Woche werden in einem zweiten Jahrgang des Programms auf 18 weiteren Stellen Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen am LUNG ausgebildet.

Als neuen Partner für einen bundesweiten Ausbildungsverbund konnte Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen gewinnen, das sich ab August an der Fachkräfteoffensive für den Moorschutz beteiligt. Zwei Qualifizierungsplätze werden hierfür im Rahmen des Programms „MoorspezialistInnen“ in Niedersachsen geschaffen.

Anlässlich des Starts des zweiten Jahrgangs erklärt Minister Dr. Till Backhaus: „Mit dem Qualifizierungsprogramm Moorspe­zialisten, das als Modellvorhaben im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz gefördert wird, hat das Land Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der Ostseestiftung und der Universität Greifswald einen Meilenstein entwickelt, um die hohen Ambitionen des Landes im Moor-Klimaschutz und beim Wasserrückhalt in der Landschaft abzusichern“.

„Ich bin stolz, dass MV die Pionierrolle übernommen und mit dem „MoorspezialistInnen-Programm“ die Fachkräfte-Offensive für den bundesweiten Moorschutz erfolgreich aufgebaut hat. Wir brauchen im ganzen Bundesgebiet eine größere Kompetenz in der Umsetzung von Moorvorhaben, um unsere gemeinsamen Klimaschutzziele zu erfüllen und Böden für wirtschaftliche Nutzungsformen zu erhalten. Mit den neuen Ausbildungsplätzen in Niedersachsen wird sichergestellt, dass regionale Besonder­heiten der niedersächsischen Moorlandschaften in der Ausbildung berücksichtigt werden.“

Mit Niedersachsen beteiligt sich erstmals ein weiteres Bundesland aktiv an der praktischen Umsetzung des Ausbil­dungs­programms. „Damit wird ein wichtiger Schritt hin zu einem bundesweiten Qualifizierungsnetzwerk für den Moorschutz vollzogen“, sagte Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer.

„Niedersachsen ist Moorland Nr. 1 in Deutschland und trägt für geschützte Hochmoore eine besondere Verantwortung. Moore sind Superhelden des Klimaschutzes, speichern CO2 in großen Mengen. Naturnahe Moore sind Hotspots der Artenvielfalt und Lebensraum hochspezialisierter Tier- und Pflanzenarten.

Die Einbindung unterschiedlicher Moorregionen beim „Moorspezi­alistInnen-Programm“ ermöglicht den Teilnehmenden Einblicke in verschiedene naturräumliche und fachliche Herausfor­derungen und stärkt gleichzeitig den Wissenstransfer zwischen den Ländern. Dass Niedersachsen bereits so früh eigene Ausbildungsplätze einrichten konnte, unterstreicht das große Engagement des Landes beim Moor- und Klimaschutz“, so Meyer.

Alle angehenden MoorspezialistInnen werden während ihrer Ausbildung vom IMS in Mecklenburg-Vorpommern inhaltlich und organisatorisch betreut und gemeinsam theoretisch fortgebildet. Das IMS ist auch weiterhin für die Gesamtkoordination und die Fortentwicklung des Modellvorhabens zuständig.

Der theoretische Teil der Ausbildung wird von der Universität Greifswald mit der vom Land Mecklenburg-Vorpommern geförderten Professur Moorkunde angeboten.

Der fachpraktische Ausbildungsteil erfolgt in Einsatzstellen in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Durch die Mitarbeit und Anleitung vor Ort erhalten die Teilnehmenden Kenntnisse zur Planung, Genehmigung und Umsetzung von ganz konkreten Moorvorhaben, um später Moorvorhaben fachlich fundiert und effizient planen, begleiten und umsetzen zu können.

Antonia Stefer, Leiterin des Institutes zur Ausbildung von Moorspezialisten, erklärt die Ausweitung des Programms zur weiteren Strategie: „Wir führen zurzeit auf der Arbeitsebene intensive Gespräche mit weiteren, moorreichen Bundesländern, die Interesse an der gemeinsamen Kooperation haben, um 2027 weitere Qualifizierungsplätze in anderen Bundesländern anbieten und gemeinsam an den Standards der Ausbildung arbeiten zu können.“

Gefördert wird das Gesamtprogramm im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (90 %). Die 10-prozentige Beteiligung der Bundesländer findet jeweils anteilig pro TeilnehmerIn aus dem jeweiligen Bundesland statt. Mecklenburg-Vorpommern finanziert seinen Anteil für 38 Teilnehmende des ersten und zweiten Jahrgangs aus dem Sondervermögen natürlicher Klimaschutz.

„Wir freuen uns nun auf unseren neuen Jahrgang mit engagierten, lernbegeisterten Teilnehmenden aus Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern“, und auf die weitere Entwicklung dieses bundesweiten Ausbildungsnetzwerks“, sagt Stefer.

AVdual startet nach den Sommerferien

Mehr Praxis, individuelle Begleitung und bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz

Schwerin – Mit Beginn des neuen Schuljahres startet in Mecklenburg-Vorpommern das neue Bildungsangebot „Ausbildungsvorbereitung dual“ (AVdual). An zunächst 11 beruflichen Schulen erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich gezielt auf eine Berufsausbildung vorzubereiten. Voraussichtlich 640 Jugendliche werden dieses Angebot wahrnehmen. Das Land führt den neuen Bildungsgang zunächst modellhaft ein und will ihn anschließend schrittweise ausbauen.

„Mit AVdual schaffen wir ein praxisnahes Angebot für junge Menschen, denen der Einstieg in eine Berufsausbildung noch nicht gelungen ist. Wir geben ihnen eine Perspektive und unterstützen sie dabei, ihren eigenen beruflichen Weg zu finden“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

„AVdual richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche mit oder ohne Schulabschluss, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Der einjährige Bildungsgang verbindet Unterricht mit intensiver betrieblicher Praxis. Ziel ist es, die Ausbildungschancen zu verbessern, den Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung zu erleichtern und den Jugendlichen durch individuelle Förderung neue Perspektiven zu eröffnen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, den bundesweit anerkannten Abschluss der Berufsreife zu erwerben.

„Der Übergang von der allgemein bildenden Schule in die berufliche Schule darf den Bildungsweg nicht unterbrechen. Wir sorgen für einen guten Übergang und bauen Brücken. Kein junger Mensch soll uns verloren gehen. Deswegen setzen wir auf eine enge Verbindung von schulischem Lernen und praktischen Erfahrungen in den Betrieben“, erläuterte Oldenburg.

Ein besonderes Merkmal von AVdual ist die individuelle Begleitung der Schülerinnen und Schüler. Speziell eingesetzte AVdual-Begleitungen arbeiten eng mit den Lehrkräften, den Betrieben, den Eltern sowie der Berufsberatung zusammen. Sie unterstützen bei der Beruflichen Orientierung, begleiten Praktika und helfen beim Übergang in eine Ausbildung oder eine weiterführende Qualifizierung.

„Jede und jeder Jugendliche bringt unterschiedliche Stärken und Talente mit. Mit AVdual nehmen wir diese Potenziale in den Blick. Wir setzen auf individuelle Förderung, stärken die Berufswahlkompetenz und begleiten sie intensiv auf ihrem Weg in das Berufsleben“, so die Ministerin.

Das neue Angebot wird zunächst an ausgewählten beruflichen Schulen mit Berufsvorbereitungsteil erprobt. Die Zahl der Lerngruppen richtet sich nach dem Bedarf sowie den personellen Voraussetzungen an den jeweiligen Schulen. Die Finanzierung der AVdual-Begleitungen erfolgt über das Startchancen-Programm.

„Mit AVdual schaffen wir bessere Voraussetzungen dafür, dass mehr Jugendliche einen anerkannten Schulabschluss erreichen, eine Ausbildung aufnehmen und langfristig in Mecklenburg-Vorpommern ihren beruflichen Weg gehen“, sagte die Bildungsministerin.

An diesen beruflichen Schulen startet AVdual im Schuljahr 2026/2027: 

  • Regionales Berufliches Bildungszentrum Greifswald
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum des Landkreises Vorpommern-Greifswald Wolgast – Torgelow
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum des Landkreises Vorpommern-Rügen
  • Berufliche Schule der Hanse- und Universitätsstadt Rostock -Dienstleistung und Gewerbe
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum des Landkreises Rostock
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum Neubrandenburg Gesundheit – Sozial- und Sonderpädagogik – Technik
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum Neustrelitz
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum Müritz
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum des Landkreises Ludwigslust-Parchim
  • Berufliche Schule des Landkreises Nordwestmecklenburg – Berufsschulzentrum Nord
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum der Landeshauptstadt Schwerin – Technik

Zukünftige Lehrkräfte haben Zeugnisse erhalten

Oldenburg: Übernahmegarantie durch Planungssicherheit und berufliche Perspektive erfolgreich

Schwerin – In dieser Woche haben 96 Referendarinnen und Referendare ihren Vorbereitungsdienst an den Schulen beendet und ihre Zeugnisse über das Zweite Staatsexamen erhalten. „Ich gratuliere den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss ihrer praktischen Ausbildung. Sie haben hervorragende Ergebnisse erzielt. 31 Absolventinnen und Absolventen dieses Abschlussjahrgangs haben die Zweite Staatsprüfung mit der Note ‚sehr gut‛ bestanden. Insgesamt liegt der Notendurchschnitt bei 2,09“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg anlässlich der Feierstunde im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin. „Für den Eintritt in das Berufsleben wünsche ich den neuen Lehrkräften von Herzen alles Gute. Mit der Wahl ihres Berufes übernehmen sie Verantwortung für die Bildung junger Menschen.“

Die Absolventinnen und Absolventen dieses Jahrgangs haben folgende Lehrämter:

  • Lehramt für Sonderpädagogik: 13
  • Lehramt an Grundschulen: 19
  • Lehramt an Regionalen Schulen: 10
  • Lehramt an Gymnasien: 28
  • Lehramt an Beruflichen Schulen: 6

Hinzu kommen 20 Absolventinnen und Absolventen, die den berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst an den beruflichen Schulen erfolgreich abgeschlossen haben.

Rund 80 Prozent der neuen Lehrkräfte werden zum 1. August 2026 unbefristet in den Schuldienst des Landes übernommen, davon werden 37 weiterhin an ihren Ausbildungsschulen arbeiten. „Dass viele Lehrkräfte nach dem Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern unterrichten, zeigt den Erfolg der Übernahmegarantie. Sie bietet den zukünftigen Lehrkräften Planungssicherheit und eine verlässliche berufliche Perspektive. Gleichzeitig leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Unterrichtsversorgung und zur Gewinnung von Lehrkräften für unser Land“, so Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Absolventinnen und Absolventen, die noch keine Stelle gefunden haben, können sich weiterhin für das kommende Schuljahr über das Karriereportal für den Schuldienst unter www.lehrer-in-mv.de bewerben.

Um schnell auf den Bedarf an den Schulen reagieren zu können, stellt Mecklenburg-Vorpommern täglich Lehrkräfte ein und hat die Einstellungsverfahren deutlich beschleunigt. Die Einstellungszahlen der letzten Jahre liegen auf einem konstant hohen Niveau. Freie Stellen werden wöchentlich veröffentlicht und bei geeigneten Bewerbungen zeitnah besetzt. Neben grundständig ausgebildeten Lehrkräften setzt das Land weiterhin auf die Gewinnung und Qualifizierung von Lehrkräften im Seiteneinstieg, um die Unterrichtsversorgung langfristig zu sichern.

Mecklenburg-Vorpommern stellt an vier Terminen jährlich Referendarinnen und Referendare ein. „Anders als in anderen Bundesländern, sind die Referendarinnen und Referendare in Mecklenburg-Vorpommern auch in den Ferien angestellt und werden auch in den Ferien vergütet“, erläutert die Ministerin.

Die kommende Ausschreibung für das Referendariat mit Beginn am 1. Februar 2027 läuft vom 14. September 2026 bis 05. Oktober 2026. Die Stellen für ein Referendariat werden ebenfalls über das Karriereportal für den Schuldienst www.lehrer-in-mv.de ausgeschrieben.

5 Tipps: ZDS informiert künftig auch über Social Media

Neue Videoreihe stellt Beratungs- und Unterstützungsangebote für Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler vor

Schwerin – Stress vor Prüfungen? Streit in der Klasse? Wie stelle ich einen Antrag auf sonderpädagogischen Förderbedarf? Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte erhalten künftig auch auf Instagram Antworten auf diese und viele weitere Fragen. In kurzen Videos erfahren sie, an wen sie sich bei schulischen, schulpsychologischen oder sonderpädagogischen Fragen wenden können. Schulpsychologinnen und Schulpsychologen des Zentralen Fachbereichs für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) geben „5 Tipps …“ im Reel-Format. Den Anfang macht die Leitstelle.

„Mit der Leitstelle des ZDS haben wir eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die sich in kurzer Zeit zu einem wichtigen Unterstützungssystem entwickelt hat. Die Leitstelle berät schnell, praxisnah und auf kurzem Wege. Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler erhalten rasch, vertraulich und unbürokratisch Hilfe. Die hohe Zahl an Beratungen zeigt, dass das Angebot angenommen wird und den Menschen Orientierung in schwierigen Situationen bietet. Mit der neuen Videoreihe möchten wir noch mehr Menschen erreichen und Hemmschwellen abbauen, Unterstützung frühzeitig in Anspruch zu nehmen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Kontakt zur Leitstelle können Ratsuchende telefonisch (auf Wunsch auch anonym), per E-Mail oder per Direktnachricht auf Instagram aufnehmen. Die Videos erscheinen regelmäßig auf den Social-Media-Kanälen des Bildungsministeriums.

Der Zentrale Fachbereich Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) unterstützt Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen sowie pädagogisches Personal bei psychologischen und diagnostischen Fragestellungen mit schulischem Bezug. Die Leitstelle bietet eine schulpsychologische Erstberatung, vermittelt bei Bedarf an die zuständigen Fachkräfte und informiert über weitere Unterstützungsangebote.

Mehr erfahren: https://www.bildung-mv.de/schule/zentraler-fachbereich-diagnostik-schulpsychologie-zds/leitstelle/

156 Referendarinnen und Referendare neu eingestellt

Dienstantritt der Referendarinnen und Referendare

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern treten 152 Referendarinnen und Referendare offiziell ihren Vorbereitungsdienst an den Schulen an. Damit absolvieren derzeit insgesamt 680 angehende Lehrkräfte ihr Referendariat an den Schulen des Landes. „Ich freue mich sehr, dass sich so viele angehende Lehrkräfte für ein Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern entschieden haben. Für die praktische Ausbildung wünsche ich allen viel Erfolg und gutes Gelingen“, so Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Die Referendarinnen und Referendare haben folgende Lehrämter:

  • Lehramt für Sonderpädagogik: 17
  • Lehramt an Grundschulen: 40
  • Lehramt an Regionalen Schulen: 21
  • Lehramt an Gymnasien: 70
  • Lehramt an Beruflichen Schulen: 4

Etwa 17 Prozent der zugelassenen Referendarinnen und Referendare haben ihr Erstes Staatsexamen in einem anderen Bundesland absolviert und sind für das Referendariat nach Mecklenburg-Vorpommern gezogen.

Mecklenburg-Vorpommern stellt an vier Terminen jährlich Referendarinnen und Referendare ein. Die kommende Ausschreibung läuft vom 14. September 2026 bis 05. Oktober 2026 für das Referendariat mit Beginn am 1. Februar 2027.

Über das Karriereportal für den Schuldienst www.lehrer-in-mv.de können sich Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen auf eine Stelle für ein Referendariat an ihrer Wunschschule in Mecklenburg-Vorpommern bewerben.