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Kategorie: Insel News Rügen

Fraktion spendet für Fahrradparcours

Wählergemeinschaft übergibt 400-Euro-Spende für den Verkehrsgarten der Schule Gingst

Insel Rügen – Pünktlich zum Baustart für den Fahrradparcours auf dem Grundschulhof übergeben Clemens Oppermann und Astrid Dürkoop von der Fraktion „Gemeinsam für Gingst“ ihren Spendenscheck. „Wir haben Spenden in der Fraktion gesammelt“, erklärt Clemens Oppermann beim Besichtigen der Baustelle.

Mit dem Betrag von 400 Euro wollen seine Mitstreiter und er zum Gelingen des Vorhabens beitragen. Dabei zähle jeder Cent, unterstützt ihn Astrid Dürkoop, die 2. Stellvertreterin des Gingster Bürgermeisters. Der Wählergemeinschaft liege es am Herzen, alle Möglichkeiten zu suchen und zu nutzen, um den Schulstandort zu fördern. Das Engagement des Fördervereins der Schule sei dabei unverzichtbar.

„Unser Förderverein freut sich über jeden Spendeneuro“, sagt Schulleiter André Farin, als er von den Details des Projekts und der Finanzierung berichtet. Den überwiegenden Teil der Investition von 50.000 Euro trage der Schul- und Sportverein 09 Gingst. Der Förderverein der Schule Gingst hat zudem die Regie für die Baumaßnahme übernommen, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen TIEWA GmbH seit Beginn der Sommerferien läuft.

Clemens Oppermann (rechts) und Astrid Dürkoop (Mitte) übergeben an Schulleiter André Farin den Spendenscheck für den Fahrradparcours. Foto: Martina Zabel
Clemens Oppermann (rechts) und Astrid Dürkoop (Mitte) übergeben an Schulleiter André Farin den Spendenscheck für den Fahrradparcours. Foto: Martina Zabel

„Wenn die Grundschüler im August wieder in die Schule kommen, soll der Parcours fertig sein“, schaut André Farin in die nahe Zukunft. Aus einer maroden Betonfläche zwischen beiden Schulgebäuden entstehe in den kommenden Wochen ein Verkehrsgarten. Die Schüler aus den 4. Klassen werden hier unter anderem in der Fahrradwoche auf die sichere Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet.

Finanziert mit zahlreichen Spenden, unter anderem von der Sparkasse Vorpommern, der MV-Ehrenamtsstiftung und einiger am Schulneubau beteiligten Unternehmen, und Eigenmitteln entsteht der Verkehrsgarten. „Das ist die bislang größte Vereinsinvestition in unsere Schule“, sagt Tino Tittel, der Schatzmeister des Fördervereins. Bei ihm laufen alle Fäden der Finanzierung und Spendeneinnahmen zusammen.

Aktuell laufen parallel zu den Baumaßnahmen die Vorbereitungen für die mobilen Verkehrsschilder und die Informationstafeln. Im September werden diese wichtigen Bestandteile fertig sein, damit die erste Fahrradwoche ordnungsgemäß und gut informiert ablaufen kann.

Gingster Schüler auf archäologischer Rügenreise

Rügens Bodendenkmalpfleger Rene Schön erzählt von den wichtigsten Funden vergangener Zeiten

Insel Rügen – Große staunende Augen verfolgen einen Vortrag in die Geschichte der Insel. Rene Schön, ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger auf Rügen, zieht die Jungen und Mädchen der drei fünften Klassen in seinen Bann. Denn er berichtet in einem Workshop über seine Aufgaben und die bedeutendsten Funde der vergangenen Jahre. Dabei nutzt er neben Beispielen aus ganz unterschiedlichen Rügenorten auch einen Ausschnitt aus einer Stern-TV-Dokumentation.

„Der Medienrummel war damals groß“, erklärt er in seinem Vortrag über den berühmten Blauzahn-Schatz, der in der Nähe von Schaprode gefunden wurde. Die dabei gut 100 gefundenen Münzen aus der Zeit des Dänenkönigs Harald Blauzahn sind besonders wertvoll. Sogar ein ehemaliger Schüler aus der Gingster Schule gehörte zu der Gruppe „Ackerlöper“, die hier 2018 erfolgreich fündig wurde. Rene Schön erklärte an einigen Funden die Bedeutung der Hinterlassenschaft aus der Wikingerzeit. Hauptsächlich Münzen und Schmuck belegen Münzprägungen und Handelswege der Wikinger und zeigen Verwandtschaftsverhältnisse der Könige. Auf Großvater Harald Blauzahn folgten nämlich Zeugnisse von Sven Gabelbart, Knud dem Großen und Harald Hasenfuß.

Rügens Denkmalpfleger zu Besuch in der Schule Gingst. Rene Schön (2. v. l.) erklärt Schülern der 5. Klassen seine Funde aus der Bronzezeit. Foto: André Farin
Rügens Denkmalpfleger zu Besuch in der Schule Gingst. Rene Schön (2. v. l.) erklärt Schülern der 5. Klassen seine Funde aus der Bronzezeit. Foto: André Farin

„Meine Schüler waren sehr begeistert und wollten immer noch mehr wissen“, meint Geschichtslehrer Gustav Pastor, der die drei Stundenseminare organisiert hat. Beispielsweise fragten sie nach dem Wert der Schätze von Rügens Äckern. Rene Schön erklärte dabei die Unterscheidung zwischen Material- und kunsthistorischem Wert. Das Beispiel leuchtet ein: Eine Silbermünze aus dem Blauzahn-Schatz habe einen Materialwert von weniger als einem Euro. Der historische Wert aber ist „unbezahlbar“, weil es sich um extrem seltene Sachzeugen handle. Stolz erzählt er von einem weiteren bedeutenden Hortfund bei Lancken-Granitz, wo im vergangenen Jahr über 9.000 Objekte aus Silber geborgen wurden.

„Herr Schön ist ein wichtiger Zeuge für unsere ersten Geschichtsstunden“, sagt Gustav Pastor. Anschaulichkeit und Expertenwissen bereichern den Unterricht ungemein und hinterlassen viel mehr Eindrücke als drei Lehrbuchseiten und ein Arbeitsheft. Deshalb komme der Bodendenkmalpfleger gern in die Schule, wo er zudem im Ganztagsbereich tätig ist und das Schulhof-Sommerfest mit einem Ackerlöper-Stand bereichert.

Emilia Friedrich bekommt Ehrenamtspreis

Holger-Kliewe-Preis 2026 für die engagierte Schülersprecherin an der Schule Gingst

Insel Rügen – Emilia Friedrich erhielt am letzten Unterrichtstag des Schuljahres den „Holger-Kliewe-Preis für besonderes Engagement in den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales“. Lehrerin Heide Saathoff hatte sie vorgeschlagen und in ihrer Laudatio zahlreiche Gründe dafür genannt. „Immer wenn wir Hilfe brauchten oder für die Schule etwas organisieren wollten“, sagt sie freudestrahlend, „ist Emilia engagiert dabei, ohne auf die Uhr zu schauen.“

Emilia brachte sie sich aktiv in das Schulleben ein. Sie übernahm die Aufgabe der Schülersprecherin für 300 Regionalschüler und vertrat sie bei verschiedenen Höhepunkten der Schule. Im Schülerrat galt ihre Stimme und ihre Mitstreiter in dem Gremium konnten sich auf sie verlassen. Bei den Schüler-Highlights Halloween-Party und Winterball übernahm sie die Regie und überzeugte als Organisations- und Motivationstalent. Mit ihren Mitschülern gestaltete sie eine moderne Sitzecke als Treffpunkt zum Sprechen und Chillen.

Emilia Friedrich (Bildmitte) bekommt den Holger-Kliewe-Preis 2026 und erste Glückwünsche von Holger Kliewe, Heide Saathoff und André Farin (v. r. n. l.) Foto: Martina Zabel
Emilia Friedrich (Bildmitte) bekommt den Holger-Kliewe-Preis 2026 und erste Glückwünsche von Holger Kliewe, Heide Saathoff und André Farin (v. r. n. l.) Foto: Martina Zabel

„Junge Leute, die Verantwortung übernehmen und sich engagieren, brauchen wir in diesen Tagen mehr denn je“, erklärt Holger Kliewe vor Schülern und Lehrern der Gingster Schule. Die traditionelle Stunde für Ehrungen und Verabschiedungen nutzten der Ummanzer Bürgermeister und Schulleiter André Farin für eine besondere Anerkennung von lobenswerter Einsatzbereitschaft über das Maß hinaus. „Emilia hat ihre Mitschüler mitgerissen und für eine positive Atmosphäre an der Schule gewirkt“, sagt André Farin. Sie habe die Idee von einer familiären Schulgemeinschaft mit ihrem eigenen Charme sehr geprägt.

Holger Kliewe steht als Namenspate des Preises, denn er selbst hat sein Leben lang in vielen Bereichen ehrenamtlich und politisch gewirkt. Nicht zuletzt profitiert Gingst auch von seiner Hartnäckigkeit bei der Beschaffung von Fördermitteln für den Neubau der Regionalen Schule. „Auf dem Land ist das so“, meint er, „da kann man sich immer auf Mitmacher wie Emilia verlassen.“ Das müsse so bleiben und gefördert werden. Emilias Beispiel soll nicht nur hier Schule machen, sondern weit darüber hinauswirken. Der Preis wurde mit 100 Euro dotiert und ist mit dem höchsten Geldbetrag versehen, der bisher an einen Schüler aus Gingst verliehen wurde.

Wanderpokal für beste Radprofis

Gingster Grundschüler legen die beste Verkehrsprüfung der Insel ab

Insel Rügen – Gewonnen! Die Gingster Grundschüler holen sich zum zweiten Mal in Folge den Wanderpokal der Rügener Verkehrswacht. „Damit ehrt der Verein die Viertklässler, die am besten die jährliche Fahrradprüfung gemeistert haben“, erklärt Mandy Jeschkeit. Die Mitarbeiterin der Polizeidirektion Stralsund arbeitet seit über 20 Jahren unter diesen präventiven Bereich und begleitet Rügener Schulen in den Radwochen. Jetzt kam sie nach Gingst und überreichte den besten Teilnehmern den verdienten Pokal. Mit strahlenden Gesichtern nahmen Moritz Kalendruschat, Thea Hesemann und Karl Jähn die Auszeichnung entgegen.

Mandy Jeschkeit (rechts) überreicht den Pokal für die Radprofis an Moritz Kalendruschat, Thea Hesemann, Karl Jähn und Kathrin Böttcher (v. l. n. r.). Foto: A. Farin
Mandy Jeschkeit (rechts) überreicht den Pokal für die Radprofis an Moritz Kalendruschat, Thea Hesemann, Karl Jähn und Kathrin Böttcher (v. l. n. r.). Foto: A. Farin

„Unser Team hat sich mit den Kindern sehr gut auf die Herausforderung vorbereitet“, meint Kathrin Böttcher, die an der Gingster Schule die Radwoche 4 organisiert. Die Teilnahme von Polizei und Verkehrswacht motiviere die kleinen Fahranfänger, sich mit theoretischen und praktischen Aufgaben zu beschäftigen. Die Prüfung am Ende der Woche ist auf dem Grundschulhof ein besonderer Tag. Denn dann müssen Helm und sicheres Rad da sein, Regeln im Kopf sitzen und die Teststrecke passen.

Schulleiter André Farin gratuliert stolz den Radprofis und löst ein Versprechen ein. „Wir werden in den Sommerferien euren Verkehrsgarten bauen“, sagt er vor den Preisträgern. Zusammen mit dem Unternehmen TIEWA GmbH werde der Förderverein der Schule den Fahrradparcours anlegen. Dieser entstehe anstelle einer maroden Betonfläche im Wert von fast 50.000 Euro. Der Betrag wird mit Spendengeldern und Fördermitteln finanziert.

Nationalpark Jasmund feiert 15 Jahre UNESCO-Weltnaturerbe

Insel Rügen – Die Alten Buchenwälder Deutschlands feiern Geburtstag: Vor 15 Jahren, am 25. Juni 2011, wurden fünf wertvolle alte Buchenwaldgebiete in Deutschland in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen – darunter der Nationalpark Jasmund auf Rügen und Serrahn in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses besondere Jubiläum feiern das Nationalparkamt Vorpommern und das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL mit einem Festakt am Donnerstag, 25. Juni, sowie weiteren Jubiläumsangeboten am Festwochenende.

Am Donnerstag, dem 25. Juni, lädt das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL von 11 bis 15 Uhr zum Festakt „15 Jahre Welterbe Alte Buchenwälder Deutschlands“ auf die Romantikwiese ein. Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik von Thomas Putensen, Einblicken in das Welterbe in Mecklenburg-Vorpommern, der Premiere des neuen Films „Alte Buchenwälder Deutschlands“ sowie Mitmachangeboten für kleine wie große Gäste. Parallel findet hier die Kinder-Uni Rügen mit Schülerinnen und Schülern der Region statt.

„Dieses Welterbe ist Auszeichnung und Auftrag zugleich. Die alten Buchenwälder zeigen uns, was Natur leisten kann, wenn wir ihr Raum geben. Besonders freue ich mich, dass wir das Jubiläum mit der Kinder-Uni Rügen verbinden: Wer junge Menschen für Natur, Klima und biologische Vielfalt begeistert, stärkt den Schutz dieses Welterbes für die Zukunft“, sagt Dr. Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern. Der Minister eröffnet am Vormittag persönlich die erste Vorlesung der Kinder-Uni Rügen im Nationalpark-Zentrum und wird anschließend beim Festakt Grußworte an die Gäste richten.

Die Kinder-Uni Rügen ist in diesem Jahr Teil der Jubiläumsveranstaltung. An drei Tagen werden knapp 400 Schülerinnen und Schüler aus der Region am Königsstuhl erwartet. In Vorlesungen, Workshops und Forschungsangeboten erleben sie Natur, Wissenschaft und Welterbe direkt vor Ort. Den Auftakt gestaltet Prof. Dr. Hans Dieter Knapp, Mitbegründer des Nationalparks Jasmund und Mitinitiator des Welterbes.

„Wenn Hunderte Kinder aus der Region bei uns am Königsstuhl zu jungen Forschenden werden, dann wird unser Bildungsauftrag lebendig. Die Kinder-Uni Rügen zeigt, wie Wissenschaft, Naturerlebnis und Welterbe-Vermittlung zusammenwirken können. Dieses Format auf die Beine zu stellen, ist anspruchsvoll. Aber genau dafür ist das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL da: Menschen für Natur zu begeistern und Verantwortung wachsen zu lassen.“, sagt Mark Ehlers, Geschäftsführer des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL.

Auch für Besucherinnen und Besucher bietet das Jubiläum zahlreiche Gelegenheiten, das Welterbe zu entdecken. Zum Festakt am 25. Juni gehören eine Welterbe-Outdoor-Ausstellung zu den Welterbe-Teilgebieten aus ganz Europa, Präsentationen der Welterbe-Partner aus M-V, Angebote des Nationalparkamtes Vorpommern und des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL, VR-Einblicke, eine Welterbe-Führung mit dem Ranger um 13.30 Uhr sowie das Familienquiz „1, 2 oder 3 – Im Welterbe dabei“ um 14 Uhr im Freiluft-Klassenzimmer.

Am Samstag und Sonntag, dem 27. und 28. Juni, wird das Jubiläum jeweils von 11 bis 16 Uhr mit Festtagen fortgesetzt. Gäste erwartet ein Wochenende voller Wissen, Naturbegeisterung und gemeinsamer Entdeckungen: mit Outdoor-Ausstellung, Welterbe-Rallye, Welterbe-Kurzführungen um 11 und 13 Uhr sowie um 14.30 Uhr das Familienquiz rund um die Alten Buchenwälder.

Auch abseits der Jubiläumstage lohnt sich der Besuch. Täglich um 13.30 Uhr startet am Eingang des Nationalpark-Zentrums die Rangerwanderung in den Nationalpark. Auf der rund 1,5 Kilometer langen Rundwanderung erfahren Gäste aus erster Hand, was den Jasmund besonders macht – vom Buchenwald über die Kreideküste bis zum Zusammenspiel von Schutz und Erlebnis.

Im Besucherzentrum rundet die Sonderausstellung „Wir sind Europas Wildnis“ im Kreidesaal das Jubiläumsangebot ab, die noch bis Ende des Jahres dort zu sehen ist.

Die Alten Buchenwälder Deutschlands sind Teil des transnationalen UNESCO-Weltnaturerbes „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“. Insgesamt umfasst dieses Welterbe 93 Waldgebiete in 18 europäischen Ländern. Es steht für Europas ursprüngliche Wildnis, für biologische Vielfalt und für die Verantwortung, naturnahe Wälder für kommende Generationen zu bewahren.

Bundeserfolg für Gingster Welle

Redakteure der Schülerzeitung holen sich 2. Platz im Ländervergleich

Insel Rügen – Fantastisch! Die „Gingster Welle“ gewann im Vergleich der besten Schülerzeitungen aller Bundesländer den 2. Platz. In der Kategorie Realschulen punkteten die Redakteure mit „gut recherchierten Texten, aussagekräftigen Bildern und einem professionellen Layout.“ Darüber war sich die Jury einig, die die Gingster Zeitungsmacher zum zweiten Mal in Folge überzeugen konnten.

„Für unsere Schüler aus einer eher ländlichen Schule ist das ein Riesenerfolg“, meint Emilia Friedrich, die bei der Auszeichnungsveranstaltung im Bundesratsgebäude in Berlin dabei sein durfte. In einem Radio-Interview mit NDR-Redakteur Marek Walde erzählte die Schülersprecherin und freie Autorin von dem bewegenden Moment. Ihre Mitschülerin Elise Ganzlin ergänzte: „Schüler wollen gute und lesenswerte Themen, die sie wirklich interessieren.“ Die jungen Redakteure suchen immer wieder danach, wenn sie sich einmal in der Woche mit Projektleiterin Michelle Freudenreich treffen und an der jeweils aktuellen Ausgabe arbeiten.

Freudestrahlen im Bundesrat. Emilia Friedrich, Elise Ganzlin, Martina Zabel und André Farin (v. l. n. r.) freuen sich über den 2. Platz im Bundesvergleich. Foto: privat
Freudestrahlen im Bundesrat. Emilia Friedrich, Elise Ganzlin, Martina Zabel und André Farin (v. l. n. r.) freuen sich über den 2. Platz im Bundesvergleich. Foto: privat

Conny Eigler von der MV-Landesinformationsstelle für Schülerzeitungen gratulierte den Gingstern. „Sie sind die einzigen Vertreter unseres Bundeslandes, die mit einer Printausgabe in die engere Wahl der Wettbewerbsjury kamen“, sagt sie am Rande der Veranstaltung. Die Jury hatte sich in hervorragender Weise durch 600 eingereichte Schülerzeitungen gelesen und nach festen Kriterien eine Auswahl betrieben. Alle Vertreter der Preisträgerschulen trafen sich in Berlin, um nach der Teilnahme an dem Schülerzeitungskongress in der Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Preise von verschiedenen Laudatoren entgegenzunehmen.

„Wir sind so stolz auf diese Teamleistung“, meint Schulleiter André Farin, der seit fast 20 Jahren die Arbeit der Gingster Schülerzeitung begleitet. „Über Jahre sorgen viele Mitstreiter für ein Produkt mit sehr guter Qualität. Und jeder Erfolg auf Landes- oder Bundesebene spornt für die Fortsetzung des Projekts an.“ In einer schulinternen Auswertung dankte er unter anderem seiner Kollegin Martina Zabel, die bei der inhaltlichen und fotografischen Ausgestaltung der Zeitung sowie der Förderung von Schreibtalenten eine sehr wichtige Rolle spiele.

Mit dem Preisgeld vom Landessieg in Schwerin und dem Bundessilber in Berlin werde die Redaktion neben einem Arbeitsessen die nächste Ausgabe der „Gingster Welle“ finanzieren. Diese erscheint als Sommerausgabe Nr. 59 pünktlich zum Schulhof-Sommerfest am 25. Juni.

Grundschüler pflanzen Klimabaum

Spendenlauf-Gelder für Spitzahorn und Sitzbank auf dem Schulhof

Unterm Klimabaum sitzen Ida Andreas und Marten Briesemeister aus der 4. Klasse mit Baumschul-Chef Max Kieker (links) und Hausmeister Ulf Hensel an der Investition der Grundschüler. Foto: A. Farin
Unterm Klimabaum sitzen Ida Andreas und Marten Briesemeister aus der 4. Klasse mit Baumschul-Chef Max Kieker (links) und Hausmeister Ulf Hensel an der Investition der Grundschüler. Foto: A. Farin

Insel Rügen – Geglückt! Der Klimabaum auf dem Gingster Grundschulhof ist angewachsen. Zusammen mit Max Kieker von der Putbusser Baumschule und dem Hausmeister Ulf Hensel nahmen zwei Spendenläufer den neu gepflanzten Spitzahorn ab.

Ida Andreas und Marten Briesemeister aus der 4. Klasse sind zufrieden mit dem Ergebnis der Spendenaktion des letzten Jahres.

„Unsere Grundschüler haben einen Teil ihrer Spenden bewusst für das Projekt eingesetzt“, erklärt Organisatorin Grit Radig. Zusammen mit dem Hausmeister hat sie die Pflanzaktion des Klimabaumes vorbereitet.

Für den Spitzahorn sprachen seine idealen Eigenschaften: Anpassungsfähigkeit, Frosthärte und Schulhoftauglichkeit. Die passende Sitzbank um den Stamm des Baumes wurde gleich mitangeschafft und nun aufgestellt.

„Der Schulhof verändert sich fast nach jedem Spendenlauf“, sagt Schulleiter André Farin ganz stolz. Immer wieder sprechen sich die Kinder aus den Klassenstufen 1 bis 4 für eine Investition aus.

Nach Tischtennisplatte und Klettergerüst war es die „Gingster Wave“, die für spielende und spaßige Abwechslung sorgt. Im vergangenen Jahr einigten sich die Läufer auf den Beitrag von gut 2.000 Euro für die Begrünung des sonnigen Schulhofes und den Kauf einer hölzernen Bank.

In den kommenden Wochen und Monaten braucht der neue Baum noch etwas Hilfe. „Ich habe den Grundschulkollegen vorgeschlagen, dass wir Gießpaten einsetzen“, sagt Ulf Hensel.

Er unterstütze das Vorhaben, weil der Hof damit einen ganz anderen Eindruck gewinne. Bis eine mächtige Krone Schatten und Ruhe spende, werde es noch dauern. Aber schon jetzt hat die Mitte des Hofes mit Baum und Bank gewonnen.

Schulhof-Sommerfest in Gingst

Lehrer, Schüler und Eltern feiern mit ihren Gästen einen farbenfrohen Schuljahresabschluss 2026

Insel Rügen – Die Gingster Schule nutzt den Start in die warme Jahreszeit für eine gemeinsame Feier. Zusammen mit dem Schul- und Sportverein Gingst lädt sie alle Interessierten zum Schulhof-Sommerfest in Gingst ein. „Wir präsentieren dieses Mal wieder viele coolen Attraktionen und bewährte Angebote“, erklärt Chef-Organisator Ulf Todenhagen die Grundidee des sommerlichen Vorhabens.

Der dreistündige Festzauber beginnt am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, um 15 Uhr auf dem Hof der Grundschule. Das Gemeinschaftsprojekt aller Lehrer und Schüler wird von den Eltern unterstützt und soll alle Beteiligten zusammenzuführen. „Kinderwünsche stehen in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt“, sagt Schulleiter André Farin beim Blick auf die vielfältigen Bausteine: Cocktails und Kinderschminken, Wikingerschach und Stock-Twister oder Dosenwerfen, Tombola und die Glücksrad-Station locken die aktiven Besucher. Kulinarische Besonderheiten bieten die schuleigenen Grillexperten und Waffelbäcker an.

Höhepunkt des Tages werden die Führungen auf der Baustelle des neuen Regionalschulgebäudes sein. Bewohner und Besucher in Gingst erhalten in kleinen Gruppen einen Einblick in den Jahrhundertbau der Gemeinde. Außerdem sind junge Archäologen unterwegs, die erneut nach den Schätzen auf dem Schulhof suchen und das Gefundene vor Ort bestimmen. Die Redakteure der Schülerzeitungen „Gingster Welle“ und „Kleine Welle“ verkaufen ihre aktuelle Ausgabe und recherchieren gleich für die nächste Ausgabe. Einen sportlichen Programmpunkt gestalten die Mitglieder der Turn-AG in der Turnhalle und die jungen Künstler laden mit einem Theaterprogramm zum Zuhören und Staunen ein.