Menü Schließen

Autor: Rügenbote

Cybersicherheit in Bund und Ländern

BSI und Mecklenburg-Vorpommern schließen Kooperation

Schwerin – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Land Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Bereich der Cybersicherheit künftig enger zusammen. Eine entsprechende Vereinbarung haben BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, unterzeichnet.

Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land mit Blick auf Cybersicherheit zu stärken, um so einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Resilienz Deutschlands zu leisten.

BSI-Präsidentin Claudia Plattner: „Die Cybersicherheitslage ist angespannt – insbesondere unzureichend geschützte Angriffsflächen machen Deutschland im digitalen Raum verwundbar. Unser Ziel ist es, die staatliche Cybersicherheitsarchitektur durch effiziente Strukturen, sorgfältig definierte Schnittstellen und eine klare Kooperationsstrategie zu verbessern.

Die Kooperationsvereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, Deutschland zu einer Cybernation zu machen. Wir freuen uns, mit Mecklenburg-Vorpommern einen starken Partner zu haben, mit dem wir gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten.“

Minister Dr. Heiko Geue: „Cybersicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung. Die Bedrohungen im Cyberraum nehmen zu und machen nicht an Landesgrenzen halt. Deshalb ist enge Zusammenarbeit entscheidend. Mit dem BSI bündeln wir unsere Kompetenzen, stärken den Schutz unserer Verwaltung und unterstützen insbesondere auch unsere Kommunen.

Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt hin zu einer resilienten, souveränen und bürgernahen digitalen Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern. Damit setzen wir unseren Kurs fort, den wir mit der Länderkooperation mit Schleswig-Holstein zur digitalen Souveränität eingeschlagen haben.“

Die Kooperationsvereinbarung konkretisiert die bisherige Zusammenarbeit in fünf spezifischen Kooperationsfeldern. Neben gemeinsamen Sensibilisierungsmaßnahmen und gegenseitigem Informations- und  Wissensaustausch soll die Zusammenarbeit bei der operativen Cybersicherheit
intensiviert werden.

Erweiterungsbau an der Theodor-Körner-Schule eröffnet

Schwesig: Theodor-Körner-Schule ist im Aufwind, mit Engagement und guten Ideen

Picher – In Picher ist heute der Schulerweiterungsbau an der Theodor-Körner-Schule feierlich gestartet. „Die Theodor-Körner-Schule ist im Aufwind, mit viel Engagement und guten Ideen für die Zukunft. Ich freue mich sehr, dass jetzt das Schulgebäude moderner wird.

Es entsteht ein dreistöckiger Neubau mit 12 Klassenräumen und Fachräumen für Naturwissenschaften, Kunst und Musik: eine bessere Lernumgebung. Ein Aufzug macht die ganze Schule barrierefrei zugänglich“, sagte die Ministerpräsidentin in ihrem Grußwort.

Sie danke dem Schulzweckverband von acht Gemeinden, die die Theodor-Körner-Schule gemeinsam tragen, für den Mut und das Geld, das dieser aufbringe. Sie ließ auch die finanzielle Beteiligung des Landes an der Schulerweiterung nicht unerwähnt: „Das Land fördert den Erweiterungsbau mit 4,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm Schulbau 2024–2027. Insgesamt stehen mit diesem Schulbauprogramm 400 Millionen Euro zur Verfügung. Auch aus anderen Förderprogrammen werden Schulbauvorhaben unterstützt.“

Viele Schulen seien in den vergangenen Jahren schon renoviert, ausgebaut und neu gebaut worden und seit 2016 beinahe eine Milliarde Euro in den Schulbau und die Digitalisierung der Schulen geflossen.

„Und es geht weiter: Ein Drittel unserer Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes, 600 Millionen Euro, setzen wir für moderne Schulen ein“, fuhr sie fort. Die Landesregierung wolle, dass Kinder und Jugendliche beste Bedingungen zum Lernen haben.

„Bildung ist ein Schwerpunkt unserer Landesregierung, schon in der ganzen Wahlperiode. Wir haben die Ausgaben für den Bildungsbereich deutlich erhöht. Im kommenden Jahr wenden wir 1,9 Milliarden Euro für Kitas und Schulen auf“, so die Regierungschefin.

Fit für die Zukunft

Krankenhaus Crivitz baut mit Förderprogramm des Landes Kurzzeitpflege aus

Crivitz – Um pflegende Angehörige stärker zu entlasten hat das Land zum Ende des vergangenen Jahres ein neues Förderprogramm mit einem Volumen von 4,4 Millionen Euro für die Kurzzeitpflege aufgelegt, von dem nun auch das Krankenhaus Crivitz profitiert. So soll am LUP-Klinikum am Crivitzer See eine neue Kurzpflegeeinrichtung mit 16 Plätzen geschaffen werden. Den entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von 1,54 Millionen Euro übergab Sozialministerin Stefanie Drese heute persönlich.

„Kurzpflegeplätze sind besonders dann wichtig, wenn Menschen, die regulär zu Hause gepflegt werden, für eine begrenzte Zeit professionell versorgt werden müssen. Das kann etwa bei der Überbrückung nach einem Krankenhausaufenthalt der Fall sein, wenn die Wohnung barrierefrei umgebaut werden muss, aber eben auch, wenn pflegende Angehörige eine Auszeit brauchen“, erklärte Drese.

Sie betonte, dass sich viele der Angehörigen aufopfernd um die Betroffenen kümmern, oftmals auch über die eigenen Kapazitäten hinaus. „Auch weil sie fürchten, dass eine gute Betreuung nicht gewährleistet wäre, wenn sie sich selbst für ein paar Tage herausnehmen würden. Für sie sind die neuen Kurzzeitpflegeplätze also eine handfeste Hilfestellung und Entlastung“, so Drese weiter.

Aber auch für das Crivitzer Krankenhaus sei diese Entwicklung aus Sicht der Ministerin ein wichtiger Schritt. „Mit der Krankenhausreform haben wir die Chance, das Standort in Crivitz als sektorenübergreifendes Versorgungszentrum mit einer Spezialisierung im Bereich der Altersmedizin zu positionieren. Das bildet die Bedarfe vor Ort deutlich besser ab und bedeutet, dass wir das Klinikum nachhaltiger und in Zeiten des demographischen Wandels vor allem auch zukunftssicherer aufstellen können. Die neue Kurzzeitpflege ergänzt dieses Konzept hervorragend“, so die Ministerin.

Dazu erklärte auch Stefan Sternberg, Landrat des Landkreis Ludwigslust-Parchim: „Der Aufbau einer Kurzzeitpflege im LUP-Klinikum am Crivitzer See zeigt unseren Schulterschluss mit dem Land: Wir halten Wort und den Krankenhaus-Standort Crivitz am Leben. Als Träger unterstützen wir zukunftsfähige Konzepte, die sowohl zu einer guten medizinischen Versorgung als auch pflegerischen Begleitung im ländlichen Raum beitragen. Rund 20 Arbeitsplätze entstehen allein bei diesem Projekt, welches gleichermaßen den Gästen der Kurzzeitpflege als auch ihren Angehörigen zugute kommt.“

Alexander M. Gross, Geschäftsführer LUP-Kliniken ergänzte: „Wir freuen uns, mit dem Aufbau der Kurzzeitpflege einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung pflegender Angehöriger und zur Unterstützung der Pflegebedürftigen leisten zu können. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die den Aufbau der Kurzzeitpflege möglich machen, insbesondere dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport für die Förderung.“

Abschluss des Haushaltsjahres 2025 bestätigt hohe Investitionstätigkeit

Schwerin – Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue hat heute den Jahresabschluss des Haushaltsjahres 2025 vorgestellt. Trotz spürbar unter den Erwartungen liegender Steuereinnahmen konnte das Land weitere Schulden tilgen und seine Investitionstätigkeit erneut deutlich steigern. Dazu haben auch geringere Personalausgaben und Zinsausgaben als geplant beigetragen.

Für den finanziellen Ausgleich des Haushaltsjahres 2025 waren Entnahmen in Höhe von zusätzlich 27 Mio. Euro aus der Ausgleichsrücklage notwendig.

Zur Einnahmeentwicklung: Die Einnahmen aus Steuern und Bundesergänzungszuweisungen blieben im Jahr 2025 deutlich unter dem Haushaltsansatz (-206 Mio. Euro bzw. -3 %). Hauptursache hierfür waren Erstattungen bei der Gewerbesteuer Küstengewässer, die allein zu Mindereinnahmen von rund 374 Mio. Euro geführt haben, die aber in diesem und im kommenden Jahr über den Länderfinanzausgleich wieder ausgeglichen werden.

Zum Schuldenabbau: Zum Jahresende wurde das Sondervermögen MV-Schutzfonds aufgelöst. Das verbliebene Vermögen in Höhe von rund 17 Mio. Euro wurde im Landeshaushalt vereinnahmt und in gleicher Höhe für eine Sonder-Tilgung von Corona-Schulden verwendet.

Zur Ausgabenentwicklung: Die Investitionen konnten erneut deutlich auf 1.833 Mio. Euro gesteigert werden. Das waren 83 Mio. Euro bzw. 5 % mehr als geplant. Die Investitionsquote betrug somit 16 %.

Besonders dynamisch entwickelten sich die Bauinvestitionen (+39 Mio. Euro bzw. +13 %). Weitere Schwerpunkte der höheren Investitionstätigkeit waren der Schulbau (+56 Mio. Euro), die Landwirtschaft und die ländlichen Räume (+40 Mio. Euro), der Verkehr (+33 Mio. Euro), die Universitätsmedizinen (+33 Mio. Euro) und die Krankenhäuser (+32 Mio. Euro).

Die Personalausgaben lagen mit -71 Mio. Euro bzw. -3 % und die Zinsausgaben mit -10 Mio. Euro bzw. -6% unter den Planungen.

Der Haushaltsabschluss 2025 reiht sich ein in die schwierige Haushaltslage, in der sich alle Länder sowie der Bund befinden. Ein ausgeglichener Abschluss war trotz der Globalen Minderausgabe von 129 Mio. Euro nur mithilfe einer Entnahme aus unseren Rücklagen möglich. Dennoch ist es gelungen, die Investitionen des Landes um 5 Prozent zu steigern. Die Konsolidierungsanstrengungen müssen in Zukunft weiter intensiviert werden“, sagt Minister Dr. Geue.

Der Haushaltsabschluss wird nun in der nächsten Sitzung des Finanzausschusses vorgestellt.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig dankt allen Pflegenden

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat zum „Tag der Pflege“ die Leistungen und das Engagement aller Pflegenden gewürdigt: „Zum heutigen Tag der Pflegenden möchte ich allen Danke sagen, die pflegen. In unseren Pflegeheimen, in ambulanten Pflegediensten, in Tagesstätten, in der Intensivpflege und in Familien. Wir brauchen sie alle. Gute Pflege braucht genau diesen Mix von guten Angeboten.“

Erstmals wurde als Zeichen der Wertschätzung und Würdigung im Rahmen einer Festveranstaltung im Goldenen Palais in Schwerin die Pflegemedaille an pflegende Angehörige verliehen. „Wir wollen mit der Pflegemedaille die enorme Leistung aller Pflegenden sichtbarer machen. Menschen, die sich um ihre pflegebedürftigen Männer, Frauen, Väter, Mütter, Geschwister oder Kinder kümmern, fühlen sich oft übersehen. Einige Menschen reden die eigene Sorgearbeit klein. Ist doch selbstverständlich, sagen sie.

Einige empfinden vielleicht sogar Scham über die Erkrankung von Eltern, Partnern oder Kindern. Ich möchte ganz deutlich sagen: Es ist keine Selbstverständlichkeit, es ist eine enorme Leistung, sich selbst hinten anzustellen und Angehörige zu pflegen“, so die Regierungschefin. Es brauche mehr Aufmerksamkeit für pflegende Angehörige, für die Menschen, die ihre Lebenszeit anderen widmen, die sich zum Teil neben beruflichen und privaten Verpflichtungen in ihrer Freizeit aufopfern und immer wieder über persönliche Grenzen hinweggingen.

Bärbel Neumann pflegt ihre Tochter seit 53 Jahren, da diese seit ihrer Geburt geistig beeinträchtigt ist und an einer Epilepsie leidet. Frau Neumann, die inzwischen 76 Jahre alt ist, hat für die Pflege ihrer Tochter ihren Beruf als Krippenerzieherin aufgegeben. Sie wird für diese jahrzehntelange Pflegearbeit mit der Pflegemedaille des Landes geehrt.

Der Ehemann von Kathrin Meyer ist an Frontotemporaler Demenz und Parkinson erkrankt. Sie pflegt ihn seit sechs Jahren, obwohl sie selbst an Multipler Sklerose leidet. Vor der wertvollen Pflegearbeit war Frau Meyer ehrenamtlich beim Schiedsgericht Grabow tätig. Frau Meyer erhält die Pflegemedaille des Landes.

Katharina Storm pflegt ihre schwer kranke Tochter seit sieben Jahren. Die kleine Tochter ist schwer chronisch erkrankt und lebt mit erheblichen körperlichen Einschränkungen. Trotz einer eigenen Erkrankung pflegt sie ihr Kind. Dafür erhält Frau Storm die Pflegemedaille des Landes.

Die Regierungschefin sagte: „Ich bin dankbar, dass es viele Menschen gibt, die sich für Pflegebedürftige engagieren. Sie tragen damit auch zu einem Gemeinschaftsgefühl bei, das uns nicht verlorengehen darf. Wir setzen mit der Verleihung der Pflegemedaille ein Zeichen für Solidarität, Verantwortung und Wertschätzung.“

Auch Sozialministerin Stefanie Drese hob die Bedeutung der häuslichen Pflege hervor: „Pflegende Angehörige tragen eine Verantwortung, die oft im Verborgenen bleibt. Sie sind da, wenn Menschen Unterstützung brauchen. Sie reichen die Hand, spenden Trost, hören zu und geben Halt, selbst dann, wenn die eigene Kraft längst an ihre Grenzen stößt.
Dieses Engagement verdient unsere höchste Anerkennung. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir heute erstmals die Landespflegemedaille verleihen konnten.“

Die Jury hatte sich nach Sichtung der eingegangenen Vorschläge entschieden, die Landespflegemedaille in diesem Jahr gleich dreimal und damit in der höchstmöglichen Anzahl zu vergeben.

Landespflegekongress 2026

„Sorgende Gemeinschaften“ stärken – pflegende Angehörige in den Mittelpunkt rücken

Schwerin – Der 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflegenden. Während an diesem Tag häufig die beruflich Pflegenden im Fokus stehen, richtet die diesjährige vom Sozialministerium ausgerichtete Landespflegekonferenz den Blick bewusst auf pflegende Angehörige und sorgende Gemeinschaften.

Sozial-Staatssekretärin Sylvia Grimm hob bei der Eröffnung des Pflegekongresses heute in der Landeshauptstadt Schwerin hervor, dass rund 86 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern in der eigenen Häuslichkeit versorgt werden – getragen von Angehörigen, Nachbarn, Ehrenamtlichen und professionellen Unterstützungsstrukturen.

„Pflegende Angehörige bilden damit das Fundament der Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf“, betonte Grimm. Ohne pflegende Angehörige ist Pflege nicht vorstellbar und nicht leistbar. „Ziel muss deshalb eine Pflegepolitik sein, die die Menschen in ihrer Lebensrealität unterstützt und insbesondere die häusliche Pflege nachhaltig stärkt“, sagte Grimm.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Landespflegekongress mit dem Aufbau und der Weiterentwicklung von „Sorgenden Gemeinschaften“. Die Leitidee ist dabei nicht neu: Sorgearbeit wurde schon immer in Familien, Nachbarschaften, Freundeskreisen, Religionsgemeinschaften und durch gesellschaftliches Engagement geleistet. Unterstützt wird dies vielerorts durch Gemeinwesen- und Quartiersarbeit in den Kommunen.

Angesichts des demografischen Wandels, sich verändernder Familienstrukturen und des zunehmenden Fachkräftemangels gewinnt die Sorgefähigkeit örtlicher Gemeinschaften nach Aussage von Grimm jedoch immer stärker an Bedeutung. „Sorgende Gemeinschaften setzen weit vor der Pflegebedürftigkeit an. Sie schaffen lokale Netzwerke, in denen Nachbarn, Ehrenamtliche, Kommunen, lokale Wirtschaft und professionelle Dienste gemeinsam Verantwortung übernehmen“, sagte die Staatssekretärin.

„Wenn die eigene Familie weit entfernt lebt, brauchen Menschen vor Ort andere verlässliche Strukturen“, so Grimm weiter. „Sorgende Gemeinschaften fördern Lebensqualität, soziale Teilhabe und Solidarität. Sie entlasten Angehörige, wirken Einsamkeit entgegen und ermöglichen vielen Menschen trotz Pflegebedarfs ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung.“

Am Nachmittag wird im Rahmen der Landespflegekonferenz erstmals die Landespflegemedaille verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Sozialministerium Menschen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement um ihre pflegebedürftigen Angehörigen kümmern. Stellvertretend für alle pflegenden Angehörigen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten drei Personen die Landespflegemedaille. Die Auszeichnung wird gemeinsam durch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Sozialministerin Stefanie Drese vorgenommen.

Mehr Sichtbarkeit für die „Weiterbildungsdatenbank“

Dr. Wolfgang Blank: „Mit mehr Reichweite schaffen wir neue Chancen – für Fachkräfte wie für Bildungsanbieter.“

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern verbessert die Sichtbarkeit seiner Weiterbildungsangebote: Ab sofort werden die Kurse aus der Weiterbildungsdatenbank des Landes zusätzlich auf dem bundesweiten Portal „mein NOW“ der Bundesagentur für Arbeit angezeigt. Grundlage ist eine neue technische Schnittstelle, über die die Angebote automatisiert ausgespielt werden.

„Das erhöht die Reichweite und eröffnet neue Chancen – für Fachkräfte, Unternehmen und Weiterbildungsinteressierte gleichermaßen“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank.

Das Landesportal www.weiterbildung-mv.de, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), bleibt zugleich die zentrale Anlaufstelle für alle, die sich in Mecklenburg-Vorpommern weiterbilden möchten. Es bündelt Informationen zu Kursen, Bildungsanbietern und Fördermöglichkeiten und ist ein wichtiger Bestandteil des Landesnetzwerk Weiterbildung Mecklenburg-Vorpommern.

Aktuell sind dort rund 10.500 Kurse von etwa 300 Bildungsanbietern aus Mecklenburg-Vorpommern gelistet. Bereits heute verzeichnet das Portal monatlich mehr als 13.000 Besuche. Nutzerinnen und Nutzer finden dort einen umfassenden Überblick über Weiterbildungsangebote, Bildungsanbieter und Fördermöglichkeiten im Land. Durch die zusätzliche Veröffentlichung auf „mein NOW“ erreichen diese Angebote künftig eine noch größere Zielgruppe.

„Die Anbindung an das bundesweite Portal ergänzt unser Angebot sinnvoll und stärkt gleichzeitig die Sichtbarkeit unseres eigenen Portals“, so Dr. Wolfgang Blank.

Für Weiterbildungsinteressierte wird die Suche damit einfacher: Wer über „mein NOW“ ein passendes Angebot findet, gelangt direkt zu den weiterführenden Informationen auf weiterbildung-mv.de – einschließlich Details zu Inhalten, Anbietern und Fördermöglichkeiten.

Mecklenburg-Vorpommern nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein: Als erstes Bundesland setzt es diese technische Lösung um. Bildungsanbieter erhalten so neue Möglichkeiten, zusätzliche Teilnehmende zu gewinnen. Unternehmen profitieren von besser auffindbaren Qualifizierungsangeboten für ihre Beschäftigten. Fachkräfte wiederum erhalten einen noch einfacheren Zugang zu passender Weiterbildung.

Nähere Informationen zum Landesportal finden Sie unter: www.weiterbildung-mv.de

Nähere Informationen zum Bundesportal finden Sie unter: https://mein-now.de/

Aktueller Führer für Putbusser Park sehr gefragt

Interesse an einzigem englischem Landschaftsgarten der Insel Rügen weiterhin groß

Insel Rügen – „Der Park zu Putbus wächst weiterhin in der Gunst der Bewohner und Besucher“, meint der Lehrer und Historiker André Farin in seinem aktuellen Führer durch den einzigen englischen Landschaftsgarten der Insel Rügen.

Das wachsende Interesse habe vielfältige Gründe, erklärte er während einer Lesung aus dem aktuellen Buch.

„Auf einer Fläche von 75 Hektar bietet die Anlage genügend Raum und Anregungen fürs Erholen, Auftanken und Lesen.“ Und vorzeigbar sei der Park allemal, denn in den zurückliegenden Jahren intensivierte die Stadt in die Pflege von Bäumen, Wegen und Grünflächen.

Mit Landesmitteln meisterten die Putbusser die dringend notwendige Sanierung einzelner historischer Gebäude.

Der Rüganer André Farin knüpft an bisherige Veröffentlichungen an und blickt strukturiert, kurz und prägnant auf die Pflanzen- und Tierwelt sowie auf die Geschichte der Bauwerke und Denkmale.

Erstmals spannt er einen größeren Bogen und stellt seine umfangreiche Sammlung von Informationen einem breiten Publikum zur Verfügung: Nachrichten über die Geschichte der Familie zu Putbus und ihre Parkanlage, Berichte über besondere Gäste des Parks, Sagen und Anekdoten, Rezepte und kleine Tipps für Kunst und Kultur sowie Sport und Spiel. Es entsteht ein ganzheitlicher und nachhaltiger Überblick über den Besuchermagneten im Südosten der Insel Rügen.

Das 120-seitige Buch bestückten Christoph Gebler mit beeindruckenden Fotografien aus allen Jahreszeiten in der Parkanlage und Grete Hesemann mit ganz individuell gehaltenen Zeichnungen und zwei Orientierungskarten.

Die Kurverwaltung Putbus ergänzt mit diesem regionalen Buchprojekt ihr aktuelles Informationsangebot für Einheimische und Gäste von Putbus. Dabei wurde sie unter anderem von der rügendruck GmbH Putbus unterstützt.

Weitere Lesungen und Führungen sowie die Möglichkeit einer Parkführer-Sprechzeit bietet André Farin auf seiner Website www.andre-farin.de an. Das Buch ist in der Kurverwaltung und im Rosencafé Putbus sowie in allen guten Buchhandlungen erhältlich.