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Kategorie: Tourismus

Seebrücke und Inselhafen in Prerow sind weiterhin Publikumsmagnete

Prerow – Gemeinsam mit Ministerpräsidenten Manuela Schwesig nimmt Umwelt- und Klimaschutzminister Dr. Till Backhaus am Sonn­abend (15.08.2026) am Seebrücken- und Inselhafenfest in Prerow teil. Erfreut stellt der Minister fest, dass Inselhafen und Seebrücke die großen Erwartungen erfüllt und sogar übererfüllt haben. Dies betreffe neben der Funktionsfähigkeit, die primäres Planungsziel war, auch die touristische Attraktivität, so Backhaus:

„Auch nach fast zwei Jahren Betrieb ist kein Nachlassen der Anziehungskraft des Bauwerks zu spüren, dies belegen die Nutzerzahlen im Hafen und die automatisch erhobenen Zahlen der Seebrückennutzer. Auch der Seebrückenvorplatz ist ein wichtiges touristisches „Highlight“ für Prerow geworden. Für mich besteht deshalb kein Zweifel: Prerow hat ein attraktives neues Wahrzeichen, über das ich mich persönlich sehr freue und für das ich mich über Jahre auch gegen Widerstände stark engagiert habe.

Als Land Mecklenburg-Vorpommern haben wir mit Inselhafen und Seebrücke dauerhaft bestehende Probleme an unserer Außenküste gelöst: Den Schuz der Natur, die Sicherheit des Schiffsverkehrs und damit die Sicherheit für die Menschen auf See und an der Küste. Fast dreißig Jahre lang sind immer wieder Planer und „Ideengeber“ daran gescheitert. Uns ist es endlich gelungen, Einvernehmen herzustellen und den Gordischen Knoten aufzuknüpfen. Damit wurden rund 47 Mio. Euro gut investiert.

Eine komplexe Hafenanlage braucht natürlich auch einen engagierten Betreiber. Ich freue mich sehr, dass das National­parkamt selbst diese Aufgabe übernommen hat. Ebenso erfüllt es die Aufgaben als Hafenbehörde.

Von der Inbetriebnahme des Inselhafens am 17.10.2024 bis zum Anfang August 2026 kann eine durchweg positive Bilanz gezogen werden: Insgesamt wurden 828.216 Besucher auf der Seebrücke gezählt.

Die neue Seebrücke und der Inselhafen werden bei vielen touristischen Attraktionen, wie dem Silvesterfeuerwerk, dem Neujahrs-Anbaden und 2026 auch erstmalig beim Ostsee­schwimmen der DLRG Ortsgruppe Prerow einbezogen.

Spitzenbesuchstage auf der Seebrücke waren der 02.11.24 mit 4.300 Besuchern; der 20.04.25 (Ostersonntag) mit 3.900 Besuchern und der 08.02.2026 mit 3.700 Besuchern. 3.727 schutzsuchende Boote mit 9.558 Besatzungsmitgliedern liefen den Inselhafen bisher an – darunter waren auch internationale Gäste aus Alaska, Dänemark, Polen, Schweden, Schottland und Tschechien.

Am Idealstandort – ca. in der Mitte zwischen Warnemünde und Barhöft – wurde ein sicherer Standort für den Seenotrettungs­kreuzer „Nis Randers“ der DGzRS geschaffen. Damit ist das stark befahrene Seegebiet der Kadetrinne sicherer geworden. 19 Havaristen haben bisher im Inselhafen Zuflucht gefunden. Der Seenotkreuzer der DGzRS „Nis Randers“ war 465 Tage vor Ort.

Daneben haben die DLRG und die freiwillige Feuerwehr Prerow sowie einheimische Fischer einen ständigen Liegeplatz im Hafen Die regelmäßigen Übungen u.a. zur Bergung von Personen und dem Löschen von simulierten Situationen im Hafen zeigen, dass die vorhandenen Systeme und die Zusammenarbeit der Rettungskräfte vor Ort funktionieren.

Der Inselhafen Prerow wird regelmäßig durch behördliche Schiffe der Wasserschutzpolizei, der Küstenwache, des Zolls und Schiffen der DGzRS von anderen Stationen im Rahmen der Wahrnehmung ihrer hoheitlichen Aufgaben angelaufen.

Alle technischen Systeme im Bereich der Seebrücke und des Inselhafens arbeiten bedarfsgerecht und zuverlässig. Die Trinkwasserentsalzungsanlage produzierte in 3.834 Betriebsstunden insgesamt 1.458 m³ Trinkwasser. Dieses wurde für die öffentlichen sanitären Anlagen auf der Seebrücke sowie für den Sanitärbereich im Inselhafen und für die Versorgung der Sportboote genutzt.

Die Membrankläranlage klärte in 2.450 Betriebsstunden 1.471 m³ Abwasser. Auch bei besonderen Witterungsereignissen konnten Seebrücke und Inselhafen ihre Standhaftigkeit beweisen. Der erste Sturm aus Nordost am 09.12.24 mit einem Hochwasser bis zu 1 m über dem mittleren Wasserstand, verursachte keine nennenswerten Schäden.

Zu Beginn dieses Jahrs im Februar sorgte das langanhaltende Winterwetter auch im Inselhafen Prerow drei Wochen lang für eine besondere Lage. Erstmals seit seiner Inbetriebnahme konnte der Inselhafen Prerow aufgrund teilweiser Vereisung der Prerow-Bucht ab 04.02.26 nicht von Wasserfahrzeugen genutzt werden. Er war aber mehr als zwei Wochen länger nutzbar als andere Häfen wie beispielsweise Barhöft. Die Seebrücke und die öffentlichen sanitären Anlagen im Inselhafen blieben jederzeit voll funktionsfähig und wurden intensiv genutzt. Trotz der winterlichen Temperaturen und Ostwind wurde die Seebrücke als beliebtes Ausflugziel mit ungewöhnlichen Ausblicken auch in dieser Zeit stark frequentiert.

Am 08.02. wurden 3.400 und am 15.02. 3.700 Besucher auf der Seebrücke gezählt. Am 23.02. konnte der Seenotrettungskreuzer den Inselhafen wieder anfahren und der Hafen für einlaufende Schiffe frei gegeben werden. Damit wurden die Seebrücke und der Inselhafen Prerow auch im Winter zu einem neuen Besucher-Hotspot in M-V. Der Inselhafen hat sich seit der Eröffnung auch bei extremen Wetterbedingungen bewährt, zuletzt auch während des schweren Sturms am 30.07.26 mit Windgeschwindigkeiten von 100 km/h.

Das zweite Seebrücken- und Inselhafenfest gibt auch Anlass, die positive Entwicklung in der Kernzone des Nationalparks zu thematisieren. Schließlich war es auch ein Ausgangspunkt und wesentlicher Projektinhalt, die mit dem Nothafenbetrieb verbundenen schweren Eingriffe in das Schutzgebiet zu beenden. Heute erinnert am renaturierten Ottosee nur noch wenig an die Zeit als Hafenanlage, in beeindruckender Geschwindigkeit erobert die Natur ihr Refugium zurück und von einer Besucherplattform aus, können alle einen Einblick in diese Entwicklung erhalten. Ich kann allen nur empfehlen, diesen besonderen Ort zu besuchen, die Ruhe zu atmen und die Kraft der Natur zu spüren.

Die gesamte Entwicklung vor Ort hat sicher dazu beigetragen, dass auch die Gemeinde Born positive Signale zur Gästeent­wicklung sendet. Das Ahoi-Camp Darß ist, wie ich höre komplett belegt und trägt seinen Teil zu dieser Entwicklung bei. Die neuen Betreiber sind dabei, den Platz aufzuwerten und das Angebot für Tagestouristen und Dauercamper attraktiver zu gestalten. Das geschieht nicht über Nacht – aber kontinuierlich. Als nächstes ist nach meiner Kenntnis die Sanierung der Waschhäuser geplant. Ein wichtiger Schritt für die Gästezufriedenheit.

In diesem Zusammenhang freue ich mich, dass die Ministerpräsi­dentin am Sonnabend dem Nationalparkamt den Förderbescheid für die Modernisierung des Weißdünenweges übergeben wird. Für die Modernisierung auf 1.500 Meter stehen dem NPA dann ca. 600.000 Euro zur Verfügung. Der Weißdünenweg ist einer der bedeutendsten touristischen Wege im Bereich Darßwald, seine Modernisierung wurde nach dem Nothafenrückbau 2024 dringend. Jetzt stehen Fördermittel zur Verfügung. Der Weißdünenweg ist auch für die Campingplatznutzer wichtig, da er die Zuwegung zu den hinteren Arealen darstellt. Die Fertigstellung ist im Winterhalbjahr geplant.“

Ein Strand für alle

Sozialministerin Drese besucht barrierefreie Strandangebote in Warnemünde

Warnemünde – Sozialministerin Stefanie Drese hat sich heute am Strand von Rostock-Warnemünde über neue barrierefreie Angebote am Strandaufgang 4 informiert. Im Mittelpunkt ihres Besuchs standen eigens ausgestattete Strandkörbe sowie das mobile Schienensystem „Seatrac“, das auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen einen selbstständigen Zugang zum Wasser und damit ein sicheres Badeerlebnis ermöglicht.

„Urlaub, Erholung und ein Tag an der Ostsee gehören für viele von uns ganz selbstverständlich zum Sommer dazu. Für Menschen mit Beeinträchtigungen sieht die Realität jedoch häufig anders aus, denn für sie gestaltet sich der Zugang zum Meer deutlich schwieriger“, erklärte die Ministerin. Strandkörbe etwa seien selten groß genug, um Platz für Rollstuhl oder Rollator zu bieten und auch der Weg durch den weichen Sand könne zu einem unüberwindbaren Hindernis werden.

„Das hat auch die Nurse Club Stiftung erkannt und es sich über rund zehn Jahre hinweg zur Aufgabe gemacht, einen Strand für alle zu schaffen. Was einst eine Idee von besonders engagierten Pflegekräften aus der Region war, hat mit viel Engagement dazu geführt, dass es seit Mai dieses Jahres erstmals barrierefreie Strandkörbe in einem eigenen barrierefreien Bereich am Warnemünder Strand gibt. Und dass samt Hilfsmitteln, wie einem Rollstuhl und Rollator mit speziellen Luftreifen, die sich mühelos durch den Sand bewegen lassen“, freute sich die Sozialministerin.

Wer den Weg auf oder in das Wasser sucht, kann ein sogar besonderes Stand-Up-Paddle-Board nutzen, dass Platz für bis zu drei Rollstühle bietet. Ein neues mobiles Schienensystem sorgt mithilfe eines elektrisch betriebenen Sitzes in einem ersten Modellversuch außerdem dafür, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität selbstständig und sicher zwischen Wasser und Strand wechseln können.

„Das eröffnet neue Möglichkeiten für selbstbestimmte Freizeitgestaltung und macht den Strand für viele Menschen erst wirklich erlebbar. Wie viel Lebensqualität das zurückgibt, wurde im Gespräch mit Betroffenen heute mehr als deutlich“, hob die Ministerin hervor und danke den Mitgliedern der Nurse Club Stiftung sowie allen Unterstützern für diese Idee und die Umsetzung.

„Ihr Einsatz bedeutet für die Betroffenen und ihre Familien, dass gemeinsame Strandtage kein Mammutprojekt mehr sind und dass das Sonne genießen und Sandburgen-Bauen für alle Teil des Sommers sein kann. Rostock-Warnemünde geht hier als Vorbild voran und ich hoffe, dass dieses Engagement künftig auch in weiteren Orten in MV zum Nachahmen einlädt.“

Schulte würdigt Qualität der Rostocker Seebäder

Jochen Schulte: „Die Rostocker Seebäder gehören zu den touristischen Aushängeschildern unseres Landes.“

Warnemünde – Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hat heute in Warnemünde die staatlichen Anerkennungsurkunden für die Seebäder Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide an die Hanse- und Universitätsstadt Rostock übergeben.

„Die Rostocker Seebäder gehören seit Jahrzehnten zu den touristischen Aushängeschildern Mecklenburg-Vorpommerns. 2,3 Millionen Übernachtungen wurden 2025 in der Hansestadt Rostock inklusive der Seebäder gezählt. Damit steht Rostock bei den Übernachtungszahlen an zweiter Stelle in Mecklenburg-Vorpommern. Daran haben die Seebäder einen entscheidenden Anteil. Die erneute staatliche Anerkennung bestätigt ihre hohe Qualität und würdigt zugleich das Engagement der Hansestadt Rostock, der Tourismuszentrale und der vielen Akteure vor Ort, die diesen Erfolg möglich machen“, sagte Staatssekretär Schulte.

Die vier Rostocker Ortsteile tragen den Titel „Seebad“ bereits seit 1996. Im Rahmen eines umfassenden Anerkennungsverfahrens wurde bestätigt, dass Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide auch weiterhin die hohen Anforderungen des Kurortgesetzes Mecklenburg-Vorpommern erfüllen. Dazu zählen unter anderem eine ausgezeichnete Badewasserqualität, leistungsfähige touristische Infrastruktur, attraktive Freizeit- und Gesundheitsangebote sowie eine gute medizinische Versorgung.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern begleitet die touristische Entwicklung der Rostocker Seebäder mit umfangreichen Investitionen. Allein für touristische Infrastrukturvorhaben der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurden seit 1990 insgesamt 49 Maßnahmen mit rund 147 Millionen Euro unterstützt.

Dazu zählen unter anderem die Landstromanlage Warnemünde, die Gestaltung der Promenade am Alten Strom, das Seetouristische Informationszentrum, die Entwicklung der Mittelmole sowie weitere touristische Infrastrukturmaßnahmen in Hohe Düne und Markgrafenheide. Darüber hinaus wurden in Warnemünde, Diedrichshagen und Hohe Düne in den vergangenen 30 Jahren 57 gewerbliche Investitionsvorhaben mit rund 72 Millionen Euro gefördert. Dadurch konnten rund 900 Arbeitsplätze neu geschaffen und mehr als 2.500 Arbeitsplätze gesichert werden.

Mit der im Juni im Landtag beschlossenen Novellierung des Kurortgesetzes werden die Qualitätsstandards für Kur-, Erholungs- und Tourismusorte weiterentwickelt. Das Gesetz wurde am 21. Juli im Gesetz- und Verordnungsblatt Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Künftig werden Anerkennungen grundsätzlich für maximal 15 Jahre erteilt.

Zudem werden neue Anerkennungsarten wie das See- und Thalassoheilbad sowie das Seebad mit Kurbetrieb eingeführt. Gleichzeitig werden die Anforderungen an Tourismusorte und Tourismusregionen weiter geschärft, um die hohe Qualität der touristischen Angebote in Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft zu sichern.

„Mit dem neuen Kurortgesetz schaffen wir einen modernen und verlässlichen Qualitätsrahmen für die touristische Entwicklung in unserem Land. Gleichzeitig unterstützen wir die Kommunen kontinuierlich dabei, ihre Stärken weiter auszubauen. So sichern wir die Attraktivität unserer Kur- und Erholungsorte und stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig“, betonte Staatssekretär Schulte.

Derzeit sind in Mecklenburg-Vorpommern 76 Kur- und Erholungsorte, 50 Tourismusorte sowie vier Tourismusregionen staatlich anerkannt.

Teileröffnung des Touristischen Infozentrums im Schloss Griebenow

Dr. Wolfgang Blank: „Wir stärken Schloss Griebenow als Anziehungspunkt für die gesamte Region.“

Griebenow – Mit der Teileröffnung des Touristischen Informationszentrums im Schloss Griebenow ist heute ein wichtiges Etappenziel Meilenstein für eines der bedeutendsten historischen Bauwerke Vorpommerns erreicht worden. Im Rahmen der Veranstaltung übergab Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, zugleich einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 4,5 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt des Vorhabens an die Gemeinde Süderholz.

„Schloss Griebenow ist ein bedeutendes kulturhistorisches Erbe unseres Landes. Mit der Eröffnung des Informationszentrums und der neuen Förderung schaffen wir die Voraussetzungen, das Schloss dauerhaft als touristischen und kulturellen Anziehungspunkt weiterzuentwickeln. Das stärkt den Tourismus und die regionale Wertschöpfung“, sagte Minister Dr. Blank.

Mit dem ersten Bauabschnitt wurden unter anderem die historische Fassade einschließlich der Außentreppe modernisiert, die Heizungsanlage erneuert, Schwammschäden beseitigt sowie umfangreiche Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Darüber hinaus entstanden Räume für die Tourist-Information und Ausstellungen, die Barrierefreiheit wurde verbessert und die Außenanlagen weiterentwickelt.

Mit dem heute übergebenen Förderbescheid unterstützt das Land den zweiten Bauabschnitt des Vorhabens mit 4,5 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von fünf Millionen Euro werden unter anderem der weitere Ausbau des Schlosses als touristisches Zentrum und die Errichtung eines Parkplatzes sowie der barrierefreie Ausbau der Tourist-Information umgesetzt werden.

„Mit der Unterstützung touristischer Denkmäler machen wir die Geschichte unseres Landes erlebbar und stärken die kulturelle und touristische Vielfalt unserer ländlichen Räume. Schloss Griebenow wird künftig Raum für Kultur, Veranstaltungen, Tagungen und touristische Angebote bieten. Davon profitieren die Gemeinde ebenso wie Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und weitere touristische Unternehmen in der Region“, so Minister Dr. Blank.

Zudem würdigte Minister Blank das langjährige Engagement aller am Projekt Beteiligten, insbesondere der Gemeinde Süderholz und des Vereins Barockschloss Griebenow e. V. „Öffentliche Förderungen schaffen die baulichen Voraussetzungen. Dass daraus dauerhaft ein lebendiger Ort wird, ist vor allem dem Einsatz der Menschen vor Ort zu verdanken. Dieses Engagement verdient großen Respekt und Anerkennung“, betonte Minister Dr. Blank.

Das Schloss Griebenow zählt zu den bedeutendsten barocken Schlossanlagen Mecklenburg-Vorpommerns und gilt als eines der größten nichtköniglichen Schlösser aus der Zeit Schwedisch-Pommerns. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich die Gemeinde Süderholz und der Verein Barockschloss Griebenow e. V. für den Erhalt und die Entwicklung der Anlage.

Land zeichnet Tourismusstandorte an der Ostseeküste aus

Jochen Schulte: „Mit hohen Qualitätsstandards, erfolgreicher Zusammenarbeit und gezielten Förderungen stärken wir den Tourismus in unserem Land“

Kühlungsborn – Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute das Seebad Kühlungsborn, die Tourismusregion Ostseeküste Mecklenburg und Umlandgemeinden sowie die Tourismusorte Biendorf und Am Salzhaff ausgezeichnet.

„Mit den staatlichen Anerkennungen setzen wir ein sichtbares Zeichen für die hohe Qualität des touristischen Angebots und das große Engagement der Gemeinden. Sie zeigen zugleich, dass die Kommunen kontinuierlich in ihre touristische Infrastruktur investieren und ihre Entwicklung strategisch vorantreiben. Davon profitieren die Gäste in unserem Land ebenso wie die Menschen vor Ort“, so Staatssekretär Schulte.

Mit der erneuten Anerkennung als Seebad wird bestätigt, dass Kühlungsborn auch nach 30 Jahren sämtliche Anforderungen des Kurortgesetzes Mecklenburg-Vorpommern erfüllt. Dazu zählen unter anderem die hervorragende Lage an der Ostsee, eine ausgezeichnete Badewasserqualität, eine leistungsfähige touristische Infrastruktur sowie vielfältige Gesundheits-, Freizeit- und Erholungsangebote.

„Kühlungsborn gehört zu den touristischen Aushängeschildern Mecklenburg-Vorpommerns und entwickelt seine Angebote kontinuierlich weiter. Diese Entwicklung unterstützen wir mit gezielten Investitionen in die touristische Infrastruktur und die Unternehmen vor Ort. So schaffen wir neue Arbeitsplätze und stärken die wirtschaftliche Entwicklung in der Region nachhaltig“, sagte Staatssekretär Schulte.

Mit der erneuten Anerkennung als Seebad bestätigt das Land die hohe Qualität Kühlungsborns als Tourismusstandort. Seit 1990 wurden dort 34 touristische Infrastrukturmaßnahmen – von Strandaufgängen über Erschließungsstraßen bis hin zur Errichtung eines Konzertgartens – mit rund 27,4 Millionen Euro gefördert. Hinzu kommen 66 Projekte mit einer gewerblichen Förderung in Höhe von rund 41,6 Millionen Euro, die Investitionen von über 151 Millionen Euro ermöglicht haben.

Erstmals wurde zudem die Tourismusregion Ostseeküste Mecklenburg und Umlandgemeinden staatlich anerkannt. Sie umfasst die Städte und Gemeinden Kühlungsborn, Rerik, Bad Doberan, Kröpelin, Nienhagen, Börgerende-Rethwisch, Bastorf, Wittenbeck und Steffenshagen. Grundlage der Anerkennung ist die enge interkommunale Zusammenarbeit, die in den vergangenen Jahren unter anderem mit einem gemeinsamen Tourismuskonzept, der Küstenkarte und dem digitalen Urlaubsbegleiter „Küsten Guide“ weiter ausgebaut wurde. „Die Anerkennung als Tourismusregion würdigt eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg. Gemeinsames Marketing, abgestimmte Angebote und eine enge Kooperation schaffen einen echten Mehrwert für Gäste und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region“, sagte Staatssekretär Schulte.

Auch die Gemeinden Biendorf und Am Salzhaff erhielten erstmals die staatliche Anerkennung als Tourismusorte. Beide Kommunen verfügen über attraktive Natur- und Erholungsangebote, gut ausgebaute Rad- und Wanderwege sowie vielfältige Übernachtungs- und Freizeitmöglichkeiten und erfüllen damit die Anforderungen des Kurortgesetzes. „Biendorf und Am Salzhaff haben ihre touristischen Potenziale in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt. Mit der Anerkennung erhalten beide Gemeinden eine Auszeichnung für ihre bisherige Arbeit und zugleich Rückenwind für ihre weitere touristische Entwicklung“, betonte Staatssekretär Schulte.

Mit der im Juni beschlossenen Novellierung des Kurortgesetzes werden die Qualitätsstandards für Kur-, Erholungs- und Tourismusorte weiterentwickelt. Künftig werden Anerkennungen grundsätzlich für maximal 15 Jahre erteilt und neue Anerkennungsarten wie das See- und Thalassoheilbad sowie das Seebad mit Kurbetrieb eingeführt. Gleichzeitig werden die Anforderungen an Tourismusorte und Tourismusregionen weiter erhöht, um die hohe Qualität der touristischen Angebote in Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft zu sichern. Derzeit sind in Mecklenburg-Vorpommern 76 Kur- und Erholungsorte, 50 Tourismusorte sowie vier Tourismusregionen staatlich anerkannt.

Besuch des Koordinators für Maritime Wirtschaft und Tourismus

Dr. Blank: „Unsere Häfen sind eine nationale Aufgabe – das muss sich in der Finanzierung widerspiegeln“

Rostock – Heute trifft Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank den Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, Dr. Christoph Ploß, im Rostocker Hafen. Im Mittelpunkt des Austauschs stehen die maritime Wirtschaft, die Zukunft der deutschen Seehäfen sowie die Entwicklung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern.

Die maritime Wirtschaft gehört zu den industriellen Kernkompetenzen Mecklenburg-Vorpommerns. „Unsere Werften, Häfen, Zulieferer und die Unternehmen der Offshore-Windenergie stehen für Innovation, Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze. Der Großauftrag für den Bau von Konverterplattformen in Rostock und das Wachstum von TKMS in Wismar stehen aktuell beispielhaft für die gute Entwicklung und die Stärke der maritimen Industrie in unserem Land. Diese Entwicklung gilt es konsequent fortzusetzen“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank.

Ein zentrales Thema des Treffens ist die Entwicklung der deutschen Seehäfen. Mecklenburg-Vorpommern setzt sich gemeinsam mit den anderen Küstenländern für eine strukturelle Reform der Seehafenfinanzierung und eine deutlich stärkere Beteiligung des Bundes an den Investitionen in die öffentliche Hafeninfrastruktur ein. Die Anforderungen an die Häfen sind in den vergangenen Jahren unter anderem durch den Ausbau der Erneuerbaren Energie und die veränderte sicherheitspolitische Lage erheblich gestiegen. Die Finanzierung des Bundes hat mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten. Der Bund stellt den fünf Küstenländern zusammen derzeit jährlich rund 38 Millionen Euro für die Finanzierung der öffentlichen Seehafeninfrastruktur zur Verfügung. Diese Summe ist seit mehr als 20 Jahren praktisch unverändert.

„Unsere Häfen sind eine gemeinsame nationale Aufgabe. Sie sichern Lieferketten, stärken den Wirtschaftsstandort Deutschland, ermöglichen den Ausbau der Offshore-Windenergie und sind ein wichtiger Baustein der deutschen und europäischen Sicherheitsarchitektur. Diese Verantwortung muss sich in der Finanzierung widerspiegeln: Wir erwarten vom Bund eine dauerhaft verlässliche und deutlich stärkere Beteiligung an den Investitionen in die öffentliche Seehafeninfrastruktur,“ so Dr. Blank.

Mecklenburg-Vorpommern investiert bereits konsequent in seine Hafenstandorte. Allein seit 2021 wurden über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) rund 146 Millionen Euro in die Hafeninfrastruktur in Rostock investiert. Die Investitionen zeigen Wirkung: Mit 15,9 Millionen Tonnen Güterumschlag verzeichnete der Hafen Rostock im ersten Halbjahr 2026 erneut einen Spitzenwert.

In Zeiten geopolitischer Spannungen sind eigene Bezugswege für die Energieversorgung Deutschlands von zentraler Bedeutung. Dem Seehafen Rostock wurde im „Zukunftspaket des Bundes zur Transformation der ostdeutschen Raffineriestandorte und Häfen“ eine strategische Bedeutung für den Import von Rohöl für die PCK-Raffinerie in Schwedt sowie perspektivisch für grüne Energieträger wie Wasserstoff und Ammoniak bescheinigt. Das Zukunftspaket aus dem Jahr 2022 beinhaltet die Zusage des Bundes, die Kosten für die erforderlichen Investitionen in den Ausbau des Liegeplatz 5 im Rostocker Seehafen von bis zu 50 Millionen Euro zu übernehmen. Um die Umsetzung als neuen, leistungsstarken Tiefwasserliegeplatz für Flüssiggüter nicht zu gefährden, ist der Bund jetzt dringend aufgefordert, die notwendigen Mittel bereitzustellen.

Dr. Wolfgang Blank: „Der Ausbau des Liegeplatzes 5 ist weit mehr als eine Investition in den Hafen Rostock oder Mecklenburg-Vorpommern. Er steht für eine sichere Versorgung mit Energie und Kraftstoffe in ganz Deutschland und ist ein wichtiger Grundstein für den künftigen Import klimaneutraler Energieträger.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs ist der Tourismus. Mecklenburg-Vorpommern ist gut in das Tourismusjahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal wurden rund 1,12 Millionen Gästeankünfte und 3,96 Millionen Übernachtungen registriert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 6,1 Prozent bei den Gästeankünften und 4 Prozent bei den Übernachtungen. Die aktuellen Tourismuszahlen zeigen, dass Mecklenburg-Vorpommern seine Position als eines der beliebtesten Reiseziele Deutschlands ausbaut“, so Wirtschafts- und Tourismusminister Blank.

Er begrüßte, dass die Nationale Tourismusstrategie (NTS) der Wettbewerbsfähigkeit und der wirtschaftlichen Bedeutung der Tourismusbranche Rechnung trägt. „Gleichzeitig stehen die darin enthaltenen Maßnahmen des Bundes teilweise unter Finanzierungsvorbehalt. Wichtig ist, dass die Umsetzung der Ziele wie der Ausbau der Infrastruktur, mehr Mobilität oder auch mehr Barrierefreiheit, am Ende nicht bei den Ländern oder auch Kommunen hängen bleibt“, forderte Blank.  Die Nationale Tourismusstrategie wurde im Januar 2026 vom Bundeskabinett beschlossen. Es ist das strategische Dachkonzept zur Modernisierung und nachhaltigen Stärkung des Tourismusstandorts Deutschland. Sie verknüpft beispielsweise Kernziele wie Bürokratieabbau für mittelständische Betriebe, digitale Visaverfahren oder gezielte Infrastrukturinvestitionen.

Tourismus und maritime Wirtschaft sind zwei starke Säulen unserer Wirtschaft. „Beide Branchen schaffen Beschäftigung, sichern Wertschöpfung und stärken unseren Standort nachhaltig. Deshalb investieren wir gezielt in moderne Infrastruktur und gute Rahmenbedingungen“, betonte Wirtschafts- und Tourismusminister Blank abschließend. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns als maritimer Industriestandort und führendes Tourismusland zu stärken.

Tourismus bleibt starker Wirtschaftsfaktor

8,0 Milliarden Euro Umsatz in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin – Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist zentraler Wirtschafts- und Standortfaktor. Mit Milliardenumsätzen, einer Wertschöpfung von rund 3,9 Milliarden Euro sowie erheblichen Steuereinnahmen trägt die Branche maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung und Attraktivität des Landes bei.

Das zeigt die aktuelle Ausgabe der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern 2025“, die von der Tourismusberatung dwif-Consulting GmbH im Auftrag des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV) erstellt wurde. Sie wurde am 24.06.2026 im Rahmen der Sitzung des Tourismusbeirats des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin vorgestellt.

Nach den Ergebnissen der Studie generierten Gäste im Jahr 2025 touristische Bruttoumsätze in Höhe von 7,98 Milliarden Euro. Insgesamt wurden rund 123 Millionen touristische Aufenthaltstage im Land gezählt. Im Ergebnis blieb der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftlich stabil und konnte im Vergleich zum Jahr 2022 Nachfrage, Brutto­umsatz sowie Einkommenswirkungen leicht steigern. Ange­sichts der schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist dies als positives Signal zu werten.

Wirtschafts- und Tourismusminister Wolfgang Blank: „Die aktuellen Zahlen unterstreichen: Der Tourismus ist ein unver­zichtbarer Bestandteil der Wirtschaftskraft Mecklenburg-Vor­pommerns. Sie belegen, dass die Tourismusbranche auch in international und wirtschaftlich fordernden Zeiten eine feste Größe im Land ist. Diese Zahlen sind das Ergebnis der Anstrengungen der touristischen Unternehmen in MV. Die Entwicklung ist kein Selbstläufer: Die Branche steht vor großen Herausforderungen. Die Kostenbelastung ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, Fachkräftesicherung und -gewinnung bleiben drängende Aufgaben. Um im Wettbewerb mit anderen Ländern auch weiterhin attraktiv zu sein, sind Investitionen in ganzjährige und wetterunabhängige Angebote notwendig – das stärkt auch die Vor- und Nachsaison.

MV ist ein wunderbares und erfolgreiches Urlaubsland, dass vor allem durch eine hohe Inlandsnachfrage geprägt ist. Weiteres Potential besteht darin, noch mehr internationale Gäste für unser Bundesland zu gewinnen,“ so Dr. Blank. „Von einem starken Tourismus profitieren nicht nur unsere Gäste, sondern auch die Menschen vor Ort – durch Arbeitsplätze, Wertschöpfung und eine hohe Lebensqualität in unseren Regionen. Gemeinsam mit der Branche wollen wir Mecklen­burg-Vorpommern als vielfältigen und zukunftsfähigen Touris­musstandort weiter stärken.“

Die touristischen Umsätze verteilen sich auf zahlreiche Wirt­schaftsbereiche. Das Gastgewerbe profitiert mit rund 4,7 Mil­liarden Euro am stärksten, gefolgt vom Einzelhandel mit knapp 1,8 Milliarden Euro sowie Dienstleistungen mit rund 1,5 Milliarden Euro.

Enormes Potential hat für Mecklenburg-Vorpommern der Tagestourismus. Tagesreisen erzeugen mit rund 1,84 Milli­arden Euro rund ein Viertel aller touristischen Umsätze. Hinzu kommen Umsätze aus gewerblichen Übernachtungen, Camping, Freizeitwohnsitzen sowie Besuchen von Verwand­ten und Bekannten.

Der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV), Ludger Weskamp, erläutert: „Die Tourismus- und Freizeit­branche ist für Mecklenburg-Vorpommern mehr als ein Wirt­schaftsfaktor, der sich in Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen messen lässt. Tourismus schafft Lebensqualität und Zukunfts­perspektiven durch Investitionen in Infrastruktur, von denen auch die Menschen vor Ort profitieren. Die Sparkassen fördern diese Investitionen.

Entscheidend bleibt, die Qualität der Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit des Touris­musstandortes Mecklenburg-Vorpommern zu stärken.“

2025 sagten die acht Sparkassen in Mecklenburg-Vorpom­mern 2,1 Milliarden Euro an neuen Krediten zu, ein Plus von 21,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtkredit­bestand stieg auf 13,4 Milliarden Euro. 

Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick:

  • 123,1 Millionen touristische Aufenthaltstage
  • 8,0 Milliarden Euro touristischer Bruttoumsatz
  • 3,9 Milliarden Euro touristische Wertschöpfung
  • 086 Beschäftigtenäquivalente
  • 602 Einkommensäquivalente
  • 730,4 Millionen Euro Steueraufkommen aus Mehrwert- und Einkommensteuer
  • 4,7 Milliarden Euro Umsatz im Gastgewerbe
  • 1,8 Milliarden Euro Umsatz im Einzelhandel
  • 1,5 Milliarden Euro Umsatz im Dienstleistungsbereich

Erfolgsmodell Golfpark Strelasund

Dr. Wolfgang Blank: „Gezielte Förderung und engagiertes Unternehmertum schaffen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und neue Perspektiven im ländlichen Raum.“

Kaschow – Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Wolfgang Blank hat am Samstag, den 13. Juni, anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Golfparks Strelasund in Kaschow (Landkreis Vorpommern-Rügen) die Entwicklung des Unternehmens gewürdigt. Aus einem kleinen Golfplatz mit provisorischem Büro in einem Container hat sich in zwei Jahrzehnten eine touristische Anlage mit zwei Golfplätzen, Hotel- und Wellnessbereich, Ferienwohnungen, Gastronomie sowie Veranstaltungsräumen entwickelt.

„Die Erfolgsgeschichte des Golfparks Strelasund zeigt, was aus Engagement und Weitblick entstehen kann. Gemeinsam mit der gezielten Förderung des Landes sind hier inzwischen 78 Arbeitsplätze, touristische Angebote und neue Perspektiven für eine ganze Region geschaffen worden. Davon profitieren Gäste ebenso wie die Menschen vor Ort“, sagte Minister Dr. Blank.

Die Entwicklung des Unternehmens wurde über mehrere Investitionsvorhaben mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von rund 9,3 Millionen Euro mit knapp vier Millionen Euro Fördermitteln ermöglich. Dadurch konnten mehr als 20 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Fördermittel sollen dort wirken, wo sie nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Der Golfpark Strelasund ist dafür ein gutes Beispiel. Die Investitionen stärken die touristische Infrastruktur, erhöhen die regionale Wertschöpfung und machen die Region für Gäste und Unternehmen gleichermaßen attraktiver“, so Minister Dr. Blank.

Neben seiner Bedeutung für den Tourismus engagiert sich der Golfpark auch für die Region. Schulklassen besuchen die Anlage regelmäßig im Rahmen von Berufsorientierungsangeboten. „Das Unternehmen macht frühzeitig auf attraktive Berufe in der Tourismusbranche  aufmerksam. Dies ist auch ein Beitrag frühzeitig praxisnahe Einblicke in die spannende touristisch abwechslungsreiche Arbeitswelt zu erhalten“, so Minister Dr. Blank weiter. Mit Projekten wie dem Schulgolfprogramm „Abschlag Schule“, Naturbildungsangeboten sowie Schwimmkursen für Kinder und Jugendliche trägt das Unternehmen zur gesellschaftlichen Entwicklung vor Ort bei.

Der Golfpark Strelasund zählt heute zu den etablierten Golfstandorten Mecklenburg-Vorpommerns. Mit seinen zwei 18-Loch-Plätzen, dem Hotel- und Wellnessangebot sowie seiner verkehrsgünstigen Lage im Pommerndreieck trägt er zur Stärkung des Tourismus in Vorpommern bei und zieht Gäste aus dem In- und Ausland an.