Redakteure der Schülerzeitung holen sich 2. Platz im Ländervergleich
Insel Rügen – Fantastisch! Die „Gingster Welle“ gewann im Vergleich der besten Schülerzeitungen aller Bundesländer den 2. Platz. In der Kategorie Realschulen punkteten die Redakteure mit „gut recherchierten Texten, aussagekräftigen Bildern und einem professionellen Layout.“ Darüber war sich die Jury einig, die die Gingster Zeitungsmacher zum zweiten Mal in Folge überzeugen konnten.
„Für unsere Schüler aus einer eher ländlichen Schule ist das ein Riesenerfolg“, meint Emilia Friedrich, die bei der Auszeichnungsveranstaltung im Bundesratsgebäude in Berlin dabei sein durfte. In einem Radio-Interview mit NDR-Redakteur Marek Walde erzählte die Schülersprecherin und freie Autorin von dem bewegenden Moment. Ihre Mitschülerin Elise Ganzlin ergänzte: „Schüler wollen gute und lesenswerte Themen, die sie wirklich interessieren.“ Die jungen Redakteure suchen immer wieder danach, wenn sie sich einmal in der Woche mit Projektleiterin Michelle Freudenreich treffen und an der jeweils aktuellen Ausgabe arbeiten.

Conny Eigler von der MV-Landesinformationsstelle für Schülerzeitungen gratulierte den Gingstern. „Sie sind die einzigen Vertreter unseres Bundeslandes, die mit einer Printausgabe in die engere Wahl der Wettbewerbsjury kamen“, sagt sie am Rande der Veranstaltung. Die Jury hatte sich in hervorragender Weise durch 600 eingereichte Schülerzeitungen gelesen und nach festen Kriterien eine Auswahl betrieben. Alle Vertreter der Preisträgerschulen trafen sich in Berlin, um nach der Teilnahme an dem Schülerzeitungskongress in der Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Preise von verschiedenen Laudatoren entgegenzunehmen.
„Wir sind so stolz auf diese Teamleistung“, meint Schulleiter André Farin, der seit fast 20 Jahren die Arbeit der Gingster Schülerzeitung begleitet. „Über Jahre sorgen viele Mitstreiter für ein Produkt mit sehr guter Qualität. Und jeder Erfolg auf Landes- oder Bundesebene spornt für die Fortsetzung des Projekts an.“ In einer schulinternen Auswertung dankte er unter anderem seiner Kollegin Martina Zabel, die bei der inhaltlichen und fotografischen Ausgestaltung der Zeitung sowie der Förderung von Schreibtalenten eine sehr wichtige Rolle spiele.
Mit dem Preisgeld vom Landessieg in Schwerin und dem Bundessilber in Berlin werde die Redaktion neben einem Arbeitsessen die nächste Ausgabe der „Gingster Welle“ finanzieren. Diese erscheint als Sommerausgabe Nr. 59 pünktlich zum Schulhof-Sommerfest am 25. Juni.