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10. Kinder- und Jugendmedienschutztagung in Greifswald

Zwischen Likes und Limits: Kinder- und Jugendmedienschutz im Fokus

10. Kinder- und Jugendmedienschutztagung in Greifswald

Greifswald – Kinder und Jugendliche sollen sich sicher und selbstbestimmt in digitalen Lebenswelten bewegen können. Dazu benötigen sie sowohl Schutz vor Risiken wie digitaler Gewalt, Desinformation und problematischen Inhalten als auch Kompetenzen, um soziale Medien, künstliche Intelligenz und digitale Informationsangebote kritisch und reflektiert nutzen zu können. Unter dem Motto „Zwischen Likes und Limits – Jugendwelten im Fokus“ greift die 10. Kinder- und Jugendmedienschutztagung Mecklenburg-Vorpommern an der Universität Greifswald den Spannungsbogen zwischen Schutz und Selbstbestimmung auf: Wie können Kinder und Jugendliche vor digitalen Risiken geschützt und zugleich zu einem sicheren, kritischen und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien befähigt werden?

„Digitale Medien gehören selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Umso wichtiger ist es, dass pädagogische Fachkräfte Orientierung geben, Risiken erkennen und junge Menschen in ihrer digitalen Entwicklung kompetent begleiten können. Dass unsere Kinder- und Jugendmedienschutztagung bereits nach kurzer Zeit ausgebucht war und in diesem Jahr mehr als 400 Fachkräfte aus Schule und pädagogischer Praxis teilnehmen, zeigt, wie groß der Bedarf an fachlichem Austausch und praxisnahen Impulsen ist. Wir wollen Fachkräfte dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche sicher und kompetent durch ihre digitalen Lebenswelten zu begleiten“, sagt Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Die Tagung beginnt mit zwei fachlichen Impulsen. Prof. Dr. Roland Rosenstock von der Universität Greifswald spricht über „Kinder als Content – Jugendschutz im Zeitalter von Kinder- und Familieninfluencern“. Anschließend beleuchtet der Newsfluencer und Medienmacher Fabian Grischkat das Thema „Newsfluencing“ und die Rolle von  Influencerinnen und Influencern bei Information und Meinungsbildung. In einer moderierten Austauschrunde kommen Wissenschaft, Medienpraxis, Eltern, Lernende und Schule zusammen.

Neben Prof. Dr. Roland Rosenstock und Fabian Grischkat sind auf dem Podium Diana Zander, Vorsitzende des Landeselternrats, Tessa Schulz vom Landesschülerrat sowie der Lehrer Heinrich Raddatz aus Mecklenburg-Vorpommern vertreten. Zudem haben die Teilnehmenden in verschiedenen Workshops Gelegenheit, aktuelle Fragen des Kinder- und Jugendmedienschutzes – von Social Media und Influencing über Künstliche Intelligenz, Deepfakes und Desinformation bis hin zu digitaler Gewalt und Medienkompetenz – praxisnah zu vertiefen.

Die Kinder- und Jugendmedienschutztagung wird zweimal jährlich vom Medienpädagogischen Zentrum Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit der Universität Greifswald durchgeführt Sie richtet sich insbesondere an Schulleitungen, Lehrkräfte, Medienbildungsbeauftragte, Schulsozialarbeitende und weitere pädagogische Fachkräfte.

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zur Kinder- und Jugendmedienschutztagung sind auf dem Bildungsserver Mecklenburg-Vorpommern zu finden: www.bildung-mv.de/kjms

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