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Tag: 5. November 2026

Weniger Arbeitslose in der Grundsicherung

  • Die Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung ist im Jahresvergleich um zwei Prozent gesunken
  • Besonders stark fiel der Rückgang bei ausländischen Staatsangehörigen aus
  • Einen leichten Anstieg gab es lediglich in der Gruppe der jüngeren und älteren Beziehenden der Grundsicherung 

Nürnberg – Trotz der angespannten Lage am Arbeitsmarkt ist die Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung gegenüber dem Vorjahr spürbar gesunken. Im Oktober 2026 waren rund 1,8 Millionen Beziehende der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II) arbeitslos – das sind zwei Prozent bzw. 36.000 Personen weniger als noch vor einem Jahr. Im Gegensatz dazu sind die Zahlen in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III) aufgrund der wirtschaftlichen Lage im Jahresvergleich um gut sieben Prozent gestiegen.

Insgesamt sticht hervor, dass die Arbeitslosigkeit bei Leistungsberechtigten ohne deutschen Pass besonders stark gesunken ist. So waren im Vergleich zu Oktober 2025 rund 36.000 weniger ausländische Staatsangehörige arbeitslos. Die größten Beiträge zu dem Rückgang leisteten syrische (-14.500) und ukrainische Staatsangehörige (-12.800).

Grundsätzlich war über die Hälfte der 3,8 Millionen erwerbsfähigen Grundsicherungs-Beziehenden nicht arbeitslos. Das betraf rund zwei Millionen Menschen beziehungsweise 54 Prozent der Leistungsberechtigten. 33 Prozent der nicht arbeitslosen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten besuchten eine Schule, befanden sich im Studium, betreuten kleine Kinder oder pflegten Angehörige. Weitere 22 Prozent nahmen an einer Fördermaßnahme teil. 18 Prozent gingen einer Erwerbstätigkeit nach.

Rekordzahl bei Proberichterinnen und Proberichter gehalten

Schwerin – „In diesem Jahr wurden 39 Männer und Frauen für die Gerichte und Staatsanwaltschaften neu eingestellt“, so Justizministerin Bernhardt.

„Wie im Jahr 2025 wurden auch in diesem Jahr 38 Proberichterinnen und Proberichter eingestellt. Darüber hinaus haben wir einen Richter kraft Auftrags neu eingestellt. Das zeigt, wie attraktiv die Justiz weiterhin als Arbeitgeberin ist und dass wir dem demografischen Wandel wirksam entgegentreten. Ich habe mich in der vergangenen Legislatur erfolgreich für mehr Stellen in der Justiz eingesetzt.

Die Zahlen der Neueinstellungen von Proberichterinnen und Proberichtern sind hoch wie seit über zehn Jahren nicht. Allein seit Ende 2021 sind mehr als 150 neue Proberichterinnen und Proberichter eingestellt worden. Auch die Zahl der Referendarinnen und Referendare steigt weiter. Im Dezember werden wir voraussichtlich mit rund 80 Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare so viele einstellen wie lange nicht“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt.

„Von den 38 Proberichterinnen und Proberichtern wurden 15 für die Staatsanwaltschaften, 17 für die Amts- und Landgerichte sowie sechs für die Fachgerichte eingestellt. Die Herausforderungen, die die Justiz derzeit zu bewältigen hat, sind groß. Daher setze ich mich weiter dafür ein, dass der neue ‚Pakt für den Rechtsstaat‘ zügig umgesetzt wird“, so Justizministerin Jacqueline Bernhardt.