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Kategorie: Kunst und Kultur

Wirtschaft und Kultur

Dahlemann: Verbindung von Wirtschaft und Kultur ist ein gutes Signal

Stralsund – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute bei der Eröffnung eines Konzerts der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in der Reihe „Unerhörte Orte“ in der Werkhalle des Unternehmens Ostseestaal in Stralsund die Bedeutung des Veranstaltungsortes für das Zusammenwirken von Wirtschaft und Kultur gewürdigt.

„Ich freue mich, dass dieses Konzert hier in diesem Unternehmen stattfindet und ich finde es wunderbar, wenn Wirtschaft und Kultur so miteinander verbunden sind. Das Öffnen der Werkstore schafft Verbindung. Und gerade Kultur ist dafür ein magischer Anziehungspunkt. Ohne Zweifel ist Ostseestaal ein wichtiges Unternehmen hier bei uns in Vorpommern, das Strahlkraft und Bedeutung weit über die Region hinaus entwickelt hat. Hier wird gegenwärtig die modernste Elektrofähre gebaut. Und natürlich sind die Festspiele MV ein Aushängeschild für unser Land und damit auch für Vorpommern. Beides zusammen macht den Standort Vorpommern attraktiver.“

Es sei auch gut, dass mit einem Konzert an einem eher ungewöhnlichen Ort wie einer Werkshalle das Publikum einen Eindruck von der Arbeit erhalte, die hier geleistet werde. „Das ist ein weiterer Effekt. Ich danke dem Team der Festspiele um Intendantin Ursula Haselböck sehr herzlich für all die kreativen Ideen, die sie entwickeln, um die Festspiele noch mehr in die Fläche, noch mehr zu den Menschen vor Ort zu bringen. Das ist gut für die Kultur, das ist gut für das Land und das gilt gerade für Vorpommern.“

Der östliche Landesteil habe jede Aufwertung verdient. „Mit der kürzlich vorgelegten Vorpommern-Strategie bis 2030 haben wir einen Plan vorgestellt, wie wir gemeinsam in der Region die Entwicklung des östlichen Landesteils vorantreiben können. Dazu gehört auch die Verbindung von Wirtschaft und Kultur.“

Land fördert Hans-Fallada-Tage

Martin: Museum in Carwitz hält Falladas Werk am Leben

Carwitz – Das Hans-Fallada-Haus in Carwitz kann sich über eine Förderung des Landes freuen. Kulturministerin Bettina Martin hat am Mittwoch der Hans-Fallada-Gesellschaft e.V. als Trägerin des Hauses eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro übergeben. Die Förderung ist für die Veranstaltung der 30. Hans-Fallada-Tage vom 16. bis zum 18. Juli 2021 gedacht.

„Falladas Werk hat auch nach fast einem Jahrhundert nichts von seinem Reiz und seiner Aktualität verloren“, sagte Kulturministerin Bettina Martin. „Das Hans-Fallada-Haus in Carwitz lässt einen eintauchen in die Welt des Schriftstellers und man kann sich nicht des Eindruckes erwehren, jederzeit dem Autor bei der Arbeit über die Schulter schauen zu können. Ich freue mich darüber, dass Mecklenburg-Vorpommern mit dem Haus in Carwitz über ein kulturelles Kleinod verfügt. Nicht umsonst ist es im Blaubuch der Bundesregierung als ein kultureller Gedächtnisort aufgeführt.“

Die 30. Hans-Fallada-Tage werden in hybrider Form stattfinden. Das heißt, es wird sowohl Veranstaltungen vor Ort in Carwitz geben als auch Video-Konferenzen an denen Interessierte teilnehmen können. Zudem sind viele Formate als Video vorproduziert und im Internet abrufbar. Das ausführliche Programm ist auf den Internetseiten des Hans-Fallada-Hauses zu finden.

Die Hans-Fallada-Gesellschaft e.V. hat sich 1991 auf Initiative der Mitglieder des „Freundeskreises Hans Fallada“ gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das literarische Werk des Schriftstellers lebendig zu halten, es zu pflegen und es auch 75 Jahre nach dem Tod Falladas einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So finden im Hans-Fallada-Haus in Carwitz aber auch an anderen Orten Lesungen, Filmvorführungen, Ausstellungen und literarische Veranstaltungen statt. Das Museum in Carwitz ist deutschlandweit bekannt und zieht jedes Jahr mehrere tausend Besucherinnen und Besucher an.

Hans Fallada ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Geboren als Rudolf Ditzen 1893 in Greifswald, verbrachte er seine Jugend in Berlin und Leipzig. Anfang der 30er Jahre kaufte Fallada ein Anwesen in Carwitz, das er gemeinsam mit seiner Familie bewohnte. Bereits gesundheitlich schwer angeschlagen, verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens in Berlin, wo er 1947 starb. Begraben ist Fallada auf dem kleinen Friedhof in Carwitz. Das Grab kann heute noch besucht werden.

Veröffentlichungen wie „Bauern, Bonzen und Bomben“, „Kleiner Mann – was nun?“, „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“, „Wolf unter Wölfen“, „Geschichten aus der Murkelei“, „Jeder stirbt für sich allein“ und „Der Trinker“ zählen zu den herausragenden Werken der deutschen Literatur in den vergangenen 100 Jahren.

Technik- und Geschichtsbewusstsein

Ribnitz-Damgarten – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute zwei Zuwendungsbescheide für Projekte übergeben, die mit Mitteln aus dem Vorpommern-Fonds gefördert werden. 9.000 Euro erhält das Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten für die Dauerausstellung „Grenzland – Ribnitz-Damgarten zwischen Mecklenburg und Pommern“ und 25.000 Euro für den Verein der Freunde und Förderer des Technischen Museums Flugplatz Pütnitz e.V.

„Ribnitz-Damgarten verkörpert wie keine andere Stadt die Landesgeschichte zwischen Mecklenburg und Vorpommern. Die Grenzlandausstellung greift das in besonderer Weise auf. Das stärkt Geschichtsbewusstsein und regionale Identität für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Dank an das gesamte Museumsteam für die Initiative und Umsetzung“, sagte Dahlemann bei der Übergabe im Museum.

Die Verbindung von Luft und Wasser zeichne das Flugplatzgelände Pütnitz aus. Dahlemann: „Mit großer Hingabe und der Liebe zur Technik bestreiten die Vereinsmitglieder diese ehrenamtliche Arbeit. Schon mehrfach konnte ich mir davon ein Bild vor Ort machen und bin deshalb fest überzeugt, dass diese Förderung für das Projekt „See-Fliegerei“ gut angelegtes Geld ist. Ohne die Vereinsmitglieder hätte das gesamte Areal niemals erhalten werden können. Dafür herzlichen Dank.“

Neben der Übergabe dieser Zuwendungsbescheide besuchte Dahlemann auch die Marlower Möbel GmbH und den Vogelpark Marlow, für den aus dem Vorpommern-Fonds 118.000 Euro für verschiedenste Maßnahmen wie die Beseitigung der Schäden aus der Schneekatastrophe, eine Besuchertribüne und die Sanierung des Sanitärbereichs bereitgestellt wurden. Der Tag klingt mit einem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Breesen aus.

Designpreis vergeben

„Perspektiven zur Freiheit“ erhält erneut einen Designpreis / Großartige Würdigung das Erinnerungszeichen an friedliche Revolution in Waren (Müritz)

Waren – Das zentrale Erinnerungszeichen des Landes an die Friedliche Revolution 1989, die Installation „Perspektiven zur Freiheit“ in Waren, hat erneut einen internationalen Designpreis bekommen. Der renommierte Designpreis „European Design Awards (ED-Awards)“ in Gold ist nach dem „iF DESIGN AWARDS“ bereits die zweite Auszeichnung in diesem Jahr für das Erinnerungszeichen der beiden Künstler Dagmar Korintenberg und Wolf Kipper.

Seit 2007 organisiert und vergibt ein Verbund europäischer Fachmagazine jährlich die ED-Awards. Die internationale Jury, bestehend aus Designjournalisten, Herausgebern und Redakteuren der Branche, die sich täglich mit der Bewertung von Design beschäftigen, vergab 172 Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold in acht Kategorien. Die Installation „Perspektiven zur Freiheit“ in Waren gewann einen der 34 Gold Awards in der Subkategorie „17.4 Exhibition Design“.

„Es ist mir eine große Freude, dem Künstler-Duo zu diesem Preis zu gratulieren“, sagte Staatssekretär Steffen Freiberg. „Der Gewinn des zweiten international renommierten Designpreises zeigt einmal mehr wie erfolgreich Kunst und Erinnerung zusammenwirken können. Das gelingt dem künstlerischen Konzept für das Erinnerungszeichen an die Friedliche Revolution von 1989 in Waren hervorragend.“

Bereits im April 2021 hatte das Erinnerungszeichen den „iF DESIGN AWARD“ erhalten. Fast10.000 Beiträge waren für diesen Preise eingereicht, rund 1.700 wurden in neun Kategorien ausgezeichnet.

Im Oktober 2020 hatte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in Waren (Müritz) das zentrale Erinnerungszeichen des Landes an die Friedliche Revolution von 1989 „Perspektiven zur Freiheit“ der Öffentlichkeit übergeben. Die Installation weckt Neugier, bietet Information und Austausch und lädt im öffentlichen Raum zum Erinnern ein. In Waren fand 1989 die erste Montagsdemonstration auf dem Gebiet des heutigen Landes Mecklenburg-Vorpommern statt. Mit einem Gang von der St.-Georgen-Kirche zur St.-Marien-Kirche dokumentierten an diesem Tag rund 400 Menschen mit Kerzen in den Händen ihren Willen zur friedlichen Veränderung.

Herzlichen Glückwunsch Theater Putbus

Insel Rügen – „Herzlichen Glückwunsch zum 200-jährigen Bestehen des Theaters Putbus! Seit der Gründung durch den Fürsten zu Putbus ist dieses Theater das älteste durchgängig bespielte Theater in Mecklenburg-Vorpommern. In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts fuhr sogar ein eigener Theaterzug von Bergen nach Putbus. Auch zu DDR-Zeiten wurde anspruchsvolles Theater gespielt – ausgezeichnet mit Preisen und gelegentlich im Fernsehen übertragen. Nach der Wende haben Landkreis und Kommunen viel Kraft und Geld in den Erhalt eines spielfähigen Theaters gesteckt. Das war eine mutige Entscheidung. Hier ist ein Traum Wirklichkeit geworden“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf der Veranstaltung „200 Jahre Theater Putbus“.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig foto@gerhard reese

Die vergangenen Monate seien eine schwere Zeit für die Kultur gewesen. „Ich möchte mich bei allen Kulturschaffenden für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihr Mitmachen bedanken. Die Landesregierung war mit dem MV-Schutzfonds Kultur und insgesamt 20 Millionen Euro an der Seite der Kultureinrichtungen. Dass wir Corona zurückgedrängt haben und jetzt wieder Theater und Musik erleben können, verdanken wir den vielen Menschen, die sich an die Schutzmaßnahmen gehalten haben“, sagte Schwesig weiter.

Auch wenn in dieser Zeit neue, digitale Formate entwickelt worden seien, ginge nichts über die persönliche Begegnung, „das unmittelbare Erleben von Theater“. Mit dem Theaterpakt habe die Landesregierung die Finanzierung der Theater auf eine solide Grundlage gestellt und eine jahrelange Debatte beendet.

Der Traum von Schönheit und Kultur sei in Putbus auch außerhalb des Theaters weiter lebendig: „Putbus ist ein wahres Schmuckstück mit Theater, Architektur und Rosen. Heute gibt es im Ortskern etwa 800 Rosen. Ehrenamtliche kümmern sich um die Pflege, besonders Gerhard Prill, der im Frühjahr für sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland geehrt wurde.“

Wegen der Pandemie konnte es dazu keine feierliche Veranstaltung für die Ordensübergabe geben. So wurden die Auszeichnungen an alle Geehrten zunächst übersandt. Die Ministerpräsidentin nutzte deshalb den würdigen Rahmen der Festveranstaltung und übergab dem „Rosendoktor“ – wie Gerhard Prill in seiner Wahlheimat respektvoll genannt wird – seine hohe Auszeichnung.

„Rosendoktor“ Gerhard Prill foto@gerhard reese

Außerdem verabschiedete sie den langjährigen Intendanten Dirk Löscher: „Ich danke ihm für seine fast 10-jährige Arbeit als Intendant des Theaters Vorpommern mit seinen Standorten in Greifswald, Stralsund und Putbus und wünsche für die nächste Station als Intendant in Plauen-Zwickau viel Glück. Viel Glück wünsche ich auch den Nachfolgern Ralf Dörner und Peter van Slooten, die ab dem 1. August gemeinsam die Leitung des Theaters Vorpommern übernehmen.“

Intendant und künstlerischer Geschäftsführer Dirk Löschner foto@gerhard reese
Leiter Theater Putbus Peter Gestwa foto@gerhard reese

200 Jahre Theater Putbus

Insel Rügen – Am 06. Juli startete das Theater Putbus mit einem Jahr Verzögerung seine 200-Jahrfeier. Dazu erklärt Nadine Julitz, kunst- und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern: „Herzlichen Glückwunsch, liebes Theater Putbus! Es ist wahrlich an der Zeit, auf diese 200 Jahre voller Höhen und Tiefen anzustoßen. Für mich sind Kunst und Kultur geistiges Elixier und wesentlich für die Bildung von klein bis groß. Kunst und Kultur beleben unsere Innenstädte, erhalten in Vereinen die soziale Dorfgemeinschaft.

Kunst und Kultur sind eben weitaus mehr, als nur schön sie zu haben. Sie sind wesentlich für unser Zusammenleben, unsere Gesellschaft und damit auch wichtig für unsere Demokratie. Kunst und Kultur kann sehr viel sein. Hier in Mecklenburg-Vorpommern allemal – denn unser Land ist reich an Kunstvollem und Kulturgütern. Darum standen wir auch in der schweren Zeit der Pandemie fest an der Seite unserer Kulturschaffenden und haben mit dem Schutzfonds Kultur 20 Millionen Euro zur Unterstützung bereitgestellt.

Theater Putbus Foto: Gerhard Reese

Es gibt viele Orte, die Sehnsuchtsorte sind. Beispielsweise auf Rügen. Dazu gehört für mich auf jeden Fall das Theater Putbus – zumal es das einzige Theater überhaupt auf Rügen ist. Darüber hinaus ist es das älteste durchgängig bespielte Theater in Mecklenburg-Vorpommern. Eine tolle Leistung. Denn schwierige Zeiten gab es seit der Fertigstellung 1821 als Sommerspielstätte für Badegäste immer wieder. Uns allen stecken die zurückliegenden Monate noch heftig in den Gliedern. Um Kunst und Kultur war es mächtig still.

Aber viele Kunst- und Kulturschaffende waren keineswegs untätig. Ich erinnere mich an Livestreams, Autokinokonzerte und andere Formate. Das war für uns alle eine neue Erfahrung und sicher hier und da eine gute Ergänzung. Jedoch ist das Erlebnis vor Ort im Theater, mit Freunden gemeinsam im Theatersaal zu sitzen, ein ganz anderes. Darum freue ich mich, dass die neue Saison jetzt wieder so gut gestartet ist und dass jetzt auch das Theater Putbus auf der schönen Insel Rügen seine 200-Jahrfeier etwas nachholen kann.

Diese Pandemie hat uns auch gezeigt, wie zerbrechlich die Kunst- und Kulturszene ist, wie wichtig es ist, dass wir als Landtag gemeinsam mit der Landesregierung niemanden im Stich gelassen haben.

Auch davor hatten wir als Land schon einige Weichen in den zurückliegenden fünf Jahren gestellt: Mit dem Theaterpakt haben wir unsere Theater und Orchester im Land bis 2028 gesichert. Konkret heißt das, als Landtag haben wir beschlossen, der Gesamtzuschuss an die Mehrspartentheater wird seit 2019 jährlich um jeweils 2,5 Prozent erhöht. Die Mehrkosten tragen das Land zu 55 Prozent und die kommunalen Träger zu 45 Prozent. Zudem können Tarifsteigerungen gegebenenfalls schrittweise bis zum Flächentarifvertrag anteilig über das Land finanziert werden.

Damit haben wir es nicht bei Lippenbekenntnissen belassen, dass wir die Kunst und Kultur in MV unterstützen wollen. Vielmehr haben wir unseren Willen und unsere Überzeugung auch als SPD-Fraktion bekräftigt, dass Kunst und Kultur für uns ein Muss sind.“

OPERNALE erhält Förderung vom Land

Martin: Kunst und Kultur bringen Menschen in Vorpommern zusammen

Schwerin – Der gemeinnützige Verein OPERNALE e.V. in Sundhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist einer der kulturellen Leuchttürme in Vorpommern. Das Land unterstützt den Verein und seine kulturelle Arbeit in der Region auch in diesem Jahr. Kulturministerin Bettina Martin hat jetzt insgesamt 40.000 Euro an den Verein übergeben.

Zweck des Vereins ist es unter anderem, die darstellenden Künste im Nordosten des Landes zu fördern. 20.000 Euro werden vom Kulturministerium gefördert, 10.000 Euro aus dem Vorpommernfonds. Diese 30.000 Euro sind für die Inszenierungen „Luise Greger – eine pommersche Gans“ und „Ein Glas aufs Land und eins auf die See“ gedacht. Dazu kommen 10.000 Euro aus dem Strategiefonds des Landes. Sie sind für die OPERNALE 2020. Der Verein war bei diesem Projekt in Vorleistung gegangen.

„Die OPERNALE ist mit ihren Aufführungen in ganz Vorpommern zu sehen und ist so ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Landschaft in der Region. Es ist mir ein Anliegen, die Arbeit zu unterstützen“, sagte Kulturministerin Bettina Martin. „Der Verein ist mit seinen Veranstaltungen und insbesondere der OPERNALE ein großartiges Beispiel, wie Oper und Gesang im ländlichen Raum Menschen zusammenbringen, den Austausch fördern, neue Ideen kreieren und das Leben bereichern.“

„Kunst und Kultur nicht nur in den Zentren unseres Landes, sondern bis in jedes Dorf – dieser Grundgedanke der OPERNALE macht mich zum Fan. In allen Ecken Vorpommerns hat das Team um Henriette Sehmsdorf und Hans-Henning Bär bereits Halt gemacht und mit dieser Förderung werden es noch mehr“, freut sich der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

Die OPERNALE, das Opernfestival im ländlichen Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns, ist das Herzstück des Vereins. Es bietet Musiktheater immer wieder neu, professionell, überraschend und auf Tour durch Vorpommern. Sie ist ein Fest der Künste der besonderen Art. Sie verbindet als langfristig angelegtes Großprojekt Kunst- und Kulturschaffende mit Politik und Wirtschaft, sowie bürgerschaftliches Engagement mit den professionellen Ausdrucksformen der Kunst- und Kulturschaffenden. Dies alles wird präsentiert vor dem Hintergrund der wunderschönen vorpommerschen Landschaft und ihrer historisch gewachsenen urbanen Struktur aus Dörfern und Städten, Herrenhäusern, Schlössern und Gutsanlagen.

Ein grundlegender Gedanke der OPERNALE ist es, Identifikation zu stiften: Identifikation der Menschen mit ihrer Region, der Kulturgeschichte und dem kulturellen Erbe. Die OPERNALE ist Begegnungsplattform für Menschen unterschiedlicher Herkunft und Ausbildung.

Die OPERNALE hat in den vergangenen Jahren für ihre Arbeit verschiedene Auszeichnungen erhalten. So war sie 2014 Bundessieger Kultur im Wettbewerb „Innovation querfeldein – ländliche Räume neu gedacht“. Im Jahr 2015 erhielt sie den Kulturförderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern und war 2016 Neulandgewinner im Förderprogramm der Robert-Bosch-Stiftung.

Ministerium unterstützt die Kultur mit „Vielfalt“

Schwerin – Nach einer coronabedingten Pause startet auch im Ministerium für Inneres und Europa M-V wieder eine öffentliche Kunstausstellung.

Der Malzirkel aus Neustadt-Glewe und wir freuen uns darüber sehr. Unter der Leitung von Herrn Hellmut Martensen haben fünf Frauen und zwei Herren mehr als 70 ihrer Malereien auf unseren Ausstellungsflächen angebracht.

Die Ausstellung trägt den Titel „Vielfalt“. Damit sind sowohl die Motive als auch die Maltechniken und Größen der Bilder gemeint.

Die öffentliche Ausstellung kann kostenfrei ab sofort bis zum 6. August 2021 zu folgenden Zeiten oder nach Vereinbarung (Tel. 0385/588-2054) besichtigt werden:

montags bis donnerstags 9:00 Uhr – 11:30 Uhr und
13:30 Uhr – 16:00 Uhr; freitags von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.

Anders als sonst gibt es keine Vernissage. Wenn die Pandemielage es zulässt, werden wir mit den Kunstschaffenden zum Ende der Ausstellung ins Gespräch kommen. Dazu laden wir gesondert ein.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind für den Besuch der Ausstellung die aktuell geltenden Schutzregeln einzuhalten. Die Luca-App kann genutzt werden.