Menü Schließen

Tag: 7. Januar 2026

Förderung für die Rostocker Nasenbären

Rostock – Seit 2021 baut der 1. Inline Hockey Club Rostocker Nasenbären e.V. in mehreren Ausbaustufen seine eigene Trainings- und Wettkampfhalle. Durch eine Förderung des Landes in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds wird nunmehr die komplette Nutzung der Halle gewährleistet.

Sportministerin Stefanie Drese, die den Zuwendungsbescheid am Mittwoch persönlich übergab, hob die tolle Entwicklung des gemeinnützigen Vereins vor allem im Kinder- und Jugendbereich hervor. „Die Nasenbären sind in den vergangenen Jahren eine feste Größe im Rostocker Sport geworden und vermitteln einer wachsenden Zahl von jungen, aber auch älteren Menschen den Spaß am Inlinehockey“, sagte Drese bei ihrem Besuch.

Der Verein hat den Hallenbau zu rund 90 Prozent selbst finanziert. Mit der jetzt zur Verfügung stehenden Landesförderung kann die obere Etage fertiggestellt und damit die Nutzung der Tribüne (inklusive Cafeteria und Seminarraum für Ausbildungszwecke) ermöglicht werden.

„Durch diese Maßnahmen profitieren sowohl die Sportlerinnen und Sportler als auch die Zuschauer“, betone Drese. Dazu gehören auch der Bau eines den Brandschutzauflagen genügenden Treppenhauses und einer Stahl-Fluchtwegtreppe.

Drese: „Für jegliche Veranstaltungen kann somit ein größeres Publikum Zutritt zur Halle finden und ist ein besserer Komfort gesichert. Darüber hinaus wird die Halle auch anderen Vereinen oder Institutionen zur Verfügung gestellt.“

Regelungen für den Schulbetrieb in der Winterzeit

Schulen sichern für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen Unterricht ab

Schwerin – Laut Wettervorhersage kann es in Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche zu kräftigem Neuschnee, Glätte und Sturm kommen. Das Bildungsministerium weist für die gesamte Winterzeit auf die bestehenden Regelungen für die Schulen hin:

  • Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet. Der Unterricht für alle Jahrgangsstufen findet statt. Die Organisation übernehmen die Schulleitungen.
  • Sollten Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten haben, zur Schule zu kommen, melden ihre Erziehungsberechtigten sie telefonisch oder per E-Mail ab. Volljährige Schülerinnen und Schüler melden sich selbst ab. Sie sind damit entschuldigt.
  • Weitere Informationen können bei den Schulen oder bei den Landkreisen bzw. den kreisfreien Städten eingeholt werden.
  • Darüber hinaus informieren die Landkreise und kreisfreien Städte über Einschränkungen im Schülerverkehr.

Ein Transporter für moderne Jugendarbeit

Drese übergibt Fördermittelbescheid an gemeinnützige Jugendhilfe in Rostock

Rostock – Zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene in Rostock und im nordöstlichen Umkreis profitieren jedes Jahr von den Angeboten des gemeinnützigen Vereins „Jugendhilfe Stadt und Land e.V“. Ob in Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, in Projekten der Jugendsozialarbeit, in der Berufsfrühorientierung oder auf einem der zahlreichen Ausflüge – der Verein unterstützt, berät und fördert soziale Kompetenzen. Damit hiervon künftig noch mehr junge Menschen profitieren können, hat Sozial- und Jugendministerin Stefanie Drese dem Verein heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 26.800 Euro übergeben.

Mit den Mitteln aus dem Bürgerfonds des Landes soll der Kauf eines Transporters ermöglicht werden. „Denn Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe. Gerade Jugendliche aus ländlichen oder strukturschwachen Regionen sind häufig darauf angewiesen, dass Angebote zu ihnen kommen oder sie zuverlässig zu Bildungs-, Freizeit- und Beteiligungsformaten gebracht werden können“, erklärte Drese bei der Übergabe.

Bisher besaß der Verein lediglich ein kleineres Auto mit zu wenig Sitzplätzen, so dass es regelmäßig zu Mehrfachfahrten und logistischen Herausforderungen kam. „Nun können die Angebote der Jugendarbeit endlich flexibler und größer gestaltet werden, wenn das Hindernis der Mobilität aus dem Weg geräumt ist und mehr junge Menschen gemeinsam an Ausflügen oder Veranstaltungen teilnehmen können“, hob die Ministerin hervor. Auch Messebesuche oder die Inanspruchnahme von Weiterbildungsangeboten werden so besser möglich.

Drese: „Für die rund 300 Jugendlichen, die die Angebote der Jugendhilfe Stadt und Land e.V jedes Jahr in Anspruch nehmen, wird das ein riesiger Zugewinn sein und ich freue mich sehr, dass wir sie und die regionale Jugendarbeit auf diesem Wege mit Landesmitteln unterstützen können.“

Arbeitsmarkt im Dezember 2025

Nürnberg – „Dem Arbeitsmarkt fehlt weiterhin wirtschaftlicher Rückenwind. Auch zum Jahresende hält daher die schwache Entwicklung an.“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im Dezember: +23.000 auf 2.908.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +101.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent

Mit der einsetzenden Winterpause ist die Arbeitslosigkeit im Dezember 2025 um 23.000 auf 2.908.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist sie gegenüber dem Vormonat um 3.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Verglichen mit dem Dezember des letzten Jahres liegt die Arbeitslosenzahl um 101.000 höher. Die Arbeitslosenquote hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte erhöht.

Die vom Statistischen Bundesamt nach dem ILO-Erwerbskonzept ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im November auf 3,7 Prozent. Die Unterbeschäftigung umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie ist saisonbereinigt im Dezember gegenüber dem Vormonat um 3.000 gesunken. Mit 3.572.000 lag sie um 3.000 niedriger als vor einem Jahr.

Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten wurde vom 1. bis einschließlich 29. Dezember für 41.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Oktober 2025 zur Verfügung. In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 203.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 15.000 mehr als im Vormonat, aber 56.000 weniger als im Oktober des Vorjahres.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im November 2025 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat geringfügig um 1.000 gesunken. Mit 46,19 Millionen Personen ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 49.000 geringer. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat sich von September auf Oktober 2025 nach Hochrechnungen der BA saisonbereinigt nicht verändert. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie mit 35,23 Millionen Beschäftigten um 11.000 niedriger. 7,61 Millionen Personen hatten im Oktober 2025 eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, 25.000 weniger als im Vorjahresmonat. Davon waren 4,06 Millionen ausschließlich und 3,55 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt beschäftigt.

Im Dezember waren 619.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 35.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – stieg im Dezember 2025 um 1 Punkt auf 101 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der BA-X um 5 Punkte geringer aus.

1.033.000 Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im Dezember 2025 Arbeitslosengeld, 102.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet im Dezember auf 3.824.000. Gegenüber Dezember 2024 war dies ein Rückgang um 122.000 Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Schwesig würdigt Hospizarbeit des Neubrandenburger Dreikönigsvereins

Neubrandenburg – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat  beim Benefizabend des Dreikönigsvereins Neubrandenburg dessen Arbeit gewürdigt. „Der Dreikönigsverein Neubrandenburg zeigt, wie viel Herz, Verantwortung und Solidarität bewegen können“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Schwesig lobte insbesondere die Hospizarbeit des Vereins: „Sie schenken Menschen in ihrer letzten Lebensphase etwas, das unbezahlbar ist: Würde, Nähe und Geborgenheit.“ Schwesig hatte vor dem Benefizabend gemeinsam mit Landesbischof Tilman Jeremias und Regina Prachtl das Dreikönigshospiz in Neubrandenburg besucht. „Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit, die dort geleistet wird. Sie unterstützen die Schwerstkranken ebenso wie ihre Angehörigen.“ Jede Spende für die Hospizarbeit sei wichtig.

Die Hospize und Hospizdienste im Land würden eine unverzichtbare Arbeit für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen leisten. „Die Landesregierung hilft, wo besondere Lücken geschlossen werden müssen, wie aktuell beim ersten Kinder- und Jugendhospiz in Stralsund. Gleichzeitig schauen wir darauf, wie die Einrichtungen besser zusammenarbeiten können. So wächst mit jedem Schritt ein Netz, das den Menschen in allen Regionen unseres Landes noch besser zur Seite stehen soll.“