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Tag: 15. Januar 2026

Schwesig: „Zum ersten Mal ist ein deutsches Land offizieller Partner“

Berlin – Manuela Schwesig hat bei der Eröffnung der Grünen Woche in Berlin die internationalen und nationalen Gäste als Ministerpräsidentin des diesjährigen Partnerlandes begrüßt: „Seit 25 Jahren ist Mecklenburg-Vorpommern mit einer eigenen Länderhalle bei der Grünen Woche vertreten. Wir lieben die Grüne Woche! Und wir sind sehr stolz darauf, uns in diesem Jahr bei der Grünen Woche als Partnerland besonders präsentieren zu können. Zum ersten Mal ist ein deutsches Land offizieller Partner.“ Sie bedanke sich bei den Veranstaltern der Grünen Woche, für diese Ehre und die gute Zusammenarbeit und gratuliere zum 100-jährigen Jubiläum.

Sie warb zudem für einen Besuch in der Länderhalle Mecklenburg-Vorpommerns: „Wir präsentieren Ihnen ein Land, in dem die Landwirtschaft eine besonders große Rolle spielt. Wir nutzen unsere natürlichen Gegebenheiten, unsere Böden, unsere Gewässer, unsere Wälder. Die Ergebnisse zeigen und servieren wir Ihnen gern: von Grundnahrungsmitteln bis Feinkost.“

In Gesprächen höre sie aber auch von den Sorgen der Menschen auf dem Land. Schwesig sagte: „Viele Menschen auf dem Land haben den Eindruck, abgehängt zu sein. Nicht gehört zu werden, weil die Entscheidungen in den großen Städten fallen.“ Daher zeigte sie sich froh über die Wiedereinführung des Agrardiesels, für die sich die Landesregierung stark gemacht hatte und mit der die Bundesregierung einen Schritt auf die Bäuerinnen und Bauern zugehe. Mit Blick auf den Bund sagte sie: „Lassen Sie uns die Zusammenarbeit fortsetzen. Gute Lösungen für die Landwirtschaft finden wir nur gemeinsam und gemeinsam mit den Betroffenen.“

In Richtung der Agrarpolitik der Europäischen Union zeigte sie sich besorgt über die Pläne der EU nach 2027. Sie betonte: „Die vorgeschlagenen Kürzungen würden allein bei uns im Land etwa 2.400 Betriebe betreffen. Dafür müssen wir uns auf EU-Ebene gemeinsam stark machen: der Bund, die Länder, die Verbände der Landwirtschaft.“

Schwesig: „Die Landwirtschaft braucht gute Rahmenbedingungen

Berlin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich in der Aktuellen Stunde des Bundestages zu Zukunftsperspektiven für die Landwirtschaft in Deutschland zu Wort gemeldet. „Bund und Länder müssen gemeinsam mit der EU die besten Rahmenbedingungen setzen, damit der Wirtschaftszweig eine Zukunft hat“, sagte sie in der Debatte. Das gelte gleichermaßen für Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Forst und Fischerei. Die Landwirtschaft schaffe Versorgungssicherheit. „Die Menschen in Deutschland können sich darauf verlassen, dass sie eine gute Versorgung haben. Das machen unsere Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das verdient Respekt und Unterstützung.“ Die am heutigen Abend beginnende Grüne Woche sei ein guter Anlass, um über Zukunftsperspektiven für die Landwirtschaft zu sprechen.

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern sehe die Landwirtinnen und Landwirte als „ganz natürliche Partner für die Energieversorgung, für den Klimaschutz und den Umweltschutz“, sagte die Ministerpräsidentin. Es müsse ein Miteinander und kein Gegeneinander geben. Zudem sei die Landwirtschaft wichtig für das Leben im ländlichen Raum.

Schwesig bedankte sich für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ und beim Agrardiesel. „Die großen Proteste vor zwei Jahren haben gezeigt, dass die Landwirtinnen und Landwirte und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesehen werden wollen. Dass sie ernstgenommen werden wollen als Partner auf Augenhöhe. Auch für den Klimaschutz“. Dazu brauche es aber Angebote und nicht Verbote.

Die Regierungschefin zeigte sich besorgt über die Pläne der EU für den Mehrjährigen Finanzrahmen und die Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik nach 2027. „Die Pläne können so nicht bleiben“, sagte Schwesig. Sie würden die Landwirtschaft und den ländlichen Raum massiv schwächen. „Die landwirtschaftlichen Betriebe in Ostdeutschland sind in der Regel sehr große Betriebe.“ Das habe historische Gründe. Die Agrarförderung müsse so gestaltet werden, dass jeder Hektar gleich viel Wert ist und dass auch die Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern und den anderen ostdeutschen Ländern klarkommen. „Deshalb freue ich mich darüber, dass der Landwirtschafts- und der Umweltminister sich klar dazu bekannt haben, dass es bei diesen EU-Plänen nicht bleiben darf.“ In der Auseinandersetzung auf europäischer Ebene müsse auch der Bundeskanzler seine Stimme erheben. „Ich erwarte, dass er dafür sorgt, dass der mehrjährige Finanzrahmen der EU verbessert wird: für den ländlichen Raum, für ein Miteinander von Landwirtschaft, Klimaschutz und Energiewende – und für den Erhalt aller Betriebe – egal ob klein oder groß.“

„Wir wollen weiter gute regionale Produkte aus Deutschland für unsere Bevölkerung“, sagte Schwesig zum Abschluss ihrer Rede im Bundestag.

Aus dem alten Kinderhaus wird das neue „ELKI“

30 Millionen Euro als Startschuss für das gemeinsame Eltern-Kind-Zentrum Rostock

Die Landesförderung ist Teil eines Gesamtinvestitionsvolumens von rund 100 Millionen Euro, das in den kommenden Jahren in die Neuausrichtung der pädiatrischen und geburtshilflichen Versorgung in Rostock fließt.

Rostock – Mit der Übergabe des ersten Fördermittelbescheids in Höhe von 30 Millionen Euro aus Mitteln des Landeskrankenhausgesetzes nimmt das gemeinsame Eltern-Kind-Zentrum Rostock (ELKI) der Universitätsmedizin Rostock (UMR) und des Klinikum Südstadt Rostock (KSR) weiter deutlich Fahrt auf. Gesundheitsministerin Stefanie Drese überreichte heute den ersten Förderbescheid im Klinikum Südstadt Rostock. Dort soll eines der Herzstücke des neuen ELKI entstehen.

Die Landesförderung ist Teil eines Gesamtinvestitionsvolumens von rund 100 Millionen Euro, das in den kommenden Jahren in die Neuausrichtung der pädiatrischen und geburtshilflichen Versorgung in Rostock fließt. Jeweils rund 50 Millionen Euro werden in die beiden Standorte – das Klinikum Südstadt Rostock und die Universitätsmedizin Rostock – investiert. Auch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beteiligt sich mit 20 Millionen Euro an dem Projekt.

„Wir investieren voller Überzeugung 30 Millionen Euro in die Spitzenmedizin am Standort Rostock und damit in die Zukunft unserer Kinder“, betonte Gesundheitsministerin Stefanie Drese. „Mit dem ELKI wird sich die Versorgung von Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen in Rostock und ganz Mecklenburg-Vorpommern verbessern, da es die Kompetenzen der Unimedizin im Bereich Pädiatrie und Kinderchirurgie und des Klinikums Südstadt im Bereich Geburtshilfe und Neonatologie kombiniert. Zusätzlich bindet das ELKI niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte ein. Dadurch entsteht eine sektorenübergreifende, interdisziplinäre Versorgung, die weit über die Region Rostock hinausreicht. Dass die 30 Millionen Euro im Landeshaushalt zur Verfügung stehen, zeigt, wir haben immer an das ELKI geglaubt und entsprechende Vorsorge getroffen“, so Drese.

Auch Wissenschaftsministerin Bettina Martin zeigte sich in Schwerin erfreut über das Tempo, mit dem das gemeinsame Vorhaben nun vorangetrieben wird. „Ich freue mich, dass mit dem Neubau am Standort Südstadt der erste greifbare Schritt zur Umsetzung des neuen standortübergreifenden Eltern-Kind-Zentrums in Rostock gemacht wird. Die Umsetzung des gemeinsam erarbeiteten Konzepts wird nicht nur die Versorgung der Mütter und Neugeborenen in Rostock und Umgebung verbessern, sondern auch einen klaren Fortschritt für Forschung, Lehre und Ausbildung von jungen Medizinerinnen und Medizinern bringen. Endlich wird die Neonatologie in Rostock akademisch. In einem weiteren Schritt müssen nun auch die infrastrukturellen Voraussetzungen am Standort Schillingallee geschaffen werden. Mit dem Haushaltsbegleitgesetz haben wir dafür die Grundlage geschaffen. Die Universitätsmedizin kann nun die notwendigen Investitionen in eigener Bauherreneigenschaft tätigen. Die Planungen laufen auch auf Hochtouren. Nach allem, was ich aus den Kliniken höre, wird der neue Kooperationsgedanke bereits aktiv gelebt. Dafür möchte ich allen Beteiligten herzlich danken.“

Bereits am 9. Juli vergangenen Jahres hatten die Universitätsmedizin Rostock und das Klinikum Südstadt Rostock die Gründung eines gemeinsamen Eltern-Kind-Zentrums vereinbart. Ziel ist es, zwischen der UMR und dem KSR eine moderne, leistungsfähige und zukunftssichere medizinische Versorgung von Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen in der Region sicherzustellen. Die medizinischen Fachbereiche bleiben an ihren jeweiligen Standorten verankert, werden jedoch organisatorisch und digital eng miteinander verzahnt.

„Mit der heutigen Förderzusage bekommt dieses für Rostock so wichtige Projekt einen kräftigen Schub. Es freut mich sehr, dass das Thema jetzt ordentlich Fahrt aufnimmt und alle Beteiligten – Land, Stadt, Universitätsmedizin und Klinikum Südstadt – an einem Strang ziehen. Auch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock leistet mit einer Investitionssumme von 20 Millionen Euro einen klaren Beitrag dazu, dass hier ein zukunftsweisendes Eltern-Kind-Zentrum für unsere Familien entstehen kann“, unterstrich Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger.

Kooperationsvertrag, Medical Board und Planungsstart

Hinter den Kulissen befindet sich das Projekt ELKI bereits in einer intensiven Umsetzungsphase. Beide Partner arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, den Kooperationsvertrag Anfang des Jahres zu finalisieren. Dafür sind umfangreiche Zuarbeiten, Abstimmungen und Festlegungen in zahlreichen Themenfeldern erforderlich, von medizinischen Standards über IT-Infrastruktur bis hin zu Personal- und Organisationsfragen.

Begleitend dazu wurde ein gemeinsames Medical Board eingerichtet, das die medizinische und inhaltliche Ausgestaltung des ELKI verantwortet. Es entwickelt unter anderem gemeinsame Behandlungsstandards (SOPs), Therapie- und Gerätekonzepte, digitale Kommunikationslösungen sowie eine einheitliche Patienten- und Datenstruktur und Qualitätsrichtlinien.

Zugleich wurden bereits die Weichen für die bauliche Umsetzung gestellt. Am Klinikum Südstadt Rostock hat der Klinikausschuss der Rostocker Bürgerschaft die Einleitung eines Vergabeverfahrens für Planungsleistungen für den ELKI-Neubau beschlossen. Damit ist der Einstieg in die konkrete Bauplanung erfolgt.

„Was wir hier aufbauen, ist kein gewöhnliches Bauprojekt, sondern die medizinische und organisatorische Neuaufstellung der Versorgung von Neugeborenen, Kindern und Familien in der gesamten Region. Der Aufwand in der Vorbereitung ist enorm – von der Abstimmung der Behandlungswege über Sicherheits- und Qualitätsstandards bis hin zu IT-, Geräte- und Logistikkonzepten. Genau das ist aber notwendig, damit das neue ELKI höchste Patientensicherheit, medizinische Qualität und effiziente Abläufe gewährleisten kann“, erklärte heute Prof. Dr. Jan Roesner, Ärztlicher Direktor des Klinikum Südstadt Rostock.

„Mit großem Einsatz für Kinder und ihre Familien treibt die Universitätsmedizin Rostock die bauliche Umsetzung des gemeinsamen Eltern-Kind-Zentrums konsequent voran. Mit dem Abschluss der Machbarkeitsstudie zur Kernsanierung und zum teilweisen Neubau der Kinder- und Jugendklinik ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Als nächster Schritt werden nun die Hochbauplanungen beauftragt“, sagte Dr. Christiane Stehle, Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Vorständin der Universitätsmedizin Rostock. „Das Eltern-Kind-Zentrum steht dabei für eine zukunftsweisende gemeinsame Lösung von Universitätsmedizin Rostock und Klinikum Südstadt Rostock, die die kindermedizinische Versorgung in der Region Rostock nachhaltig stärkt.“

Geburtenstation, Neonatologie und OP eng verzahnt

Ein zentraler Baustein des neuen Eltern-Kind-Zentrums entsteht im markanten ehemaligen Kinderhaus auf dem Campus des Klinikum Südstadt Rostock. Auch wenn die Kinderklinik dort schon vor vielen Jahren ausgezogen ist, bleibt das Gebäude für viele Rostockerinnen und Rostocker ein prägendes Symbol und erhält nun eine neue, zukunftsweisende Aufgabe.

Mit der Fertigstellung des ebenfalls in der Planung befindlichen neuen Bettenhauses kommt es zu Umzügen innerhalb des Klinikum Südstadt Rostock. Mehrere Klinikstationen aus dem Haupthaus werden im neuen Bettenhaus untergebracht. Die derzeit im Kinderhaus untergebrachten Ambulanzen und Tageskliniken können somit in zwei Jahren in die freigewordenen Bereiche im Haupthaus ziehen.

Geplant ist anschließend eine ressourcenschonende Sanierung von Teilen des Kinderhauses in Kombination mit einem Neu- und Anbau für moderne Funktionsbereiche. In dem dann erweiterten Gebäude sollen künftig die Klinik für Neonatologie und die Geburtenstation, die Kreißsäle, ein Operationssaal sowie die Poliklinik angesiedelt werden, alles unter einem Dach, räumlich eng verzahnt und auf kurze Wege optimiert. Der Hörsaal soll erhalten bleiben.

„Das ehemalige Kinderhaus ist ein prägendes Gebäude auf unserem Campus mit Anbindung an das Haupthaus und es bekommt jetzt eine neue, hochmoderne Zukunft als Teil des gemeinsamen Eltern-Kind-Zentrums“, erläuterte Steffen Vollrath, Verwaltungsdirektor des Klinikum Südstadt Rostock.

Hier entsteht ein neuer Kreißsaal in Verbindung mit einer modernen attraktiven Entbindungsstation mit vielen Familienzimmern Wand an Wand mit dem Intensivbereich der Frühchenversorgung. Auf der Neonatologie sollen erstmals Familienzimmer eingerichtet werden, so dass die Eltern auch dort direkt bei ihren Neugeborenen sein können. Ergänzt wird das neue Eltern-Kind-Zentrum durch einen umfassenden ambulanten Bereich der Poliklinik. Somit entsteht in der Gesamtheit ein neues hochmodernes Geburtszentrum, das über einen eigenen Haupteingang verfügen wird. „Mit unserem ELKI, welches wir in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Rostock betreiben werden, möchten wir baulich, medizinisch und funktional neue Maßstäbe setzen“, so Vollrath.

Klarer Zeitplan bis zur Fertigstellung

Die vorbereitenden Baumaßnahmen am Standort Klinikum Südstadt Rostock beginnen bereits jetzt. Der Baubeginn ist vorbehaltlich aller baufachlichen Prüfungen und Genehmigungen für Mitte 2027 vorgesehen. Parallel dazu plant auch die Universitätsmedizin Rostock umfangreiche Bau- und Modernisierungsmaßnahmen, um an beiden Standorten ein leistungsfähiges, vernetztes und zukunftsfähiges Eltern-Kind-Zentrum zu realisieren. Mit der Fertigstellung des neuen ELKI-Standortes am Klinikum Südstadt Rostock wird 2030 gerechnet.

Am neuen standortübergreifenden Eltern-Kind-Zentrum Rostock bleiben die jeweiligen medizinischen Fachbereiche Pädiatrie, Kinderchirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe und Neonatologie an den bisherigen Standorten und in der aktuellen Trägerschaft bestehen (s. Überblick). Die Universitätsmedizin Rostock soll mittelfristig die akademische Leitung der Neonatologie am Standort des Klinikum Südstadt Rostock übernehmen. Notwendige kinderchirurgische Operationen an Neugeborenen werden künftig direkt am Klinikum Südstadt Rostock durchgeführt. Das Leitungsgremium wird aus Vertretern der UMR und des KSR gebildet. An beiden Standorten wird in den Neubau und Modernisierung der Infrastruktur mit dem Ziel eines funktionstüchtigen und gelebten Eltern-Kind-Zentrums investiert.

Erfolgreicher Schulsport 2025 in Mecklenburg-Vorpommern

15 Podestplätze bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ als Ansporn für das Schulsportjahr 2026

Schwerin – Das Schulsportjahr 2025 war für Mecklenburg-Vorpommern ein voller Erfolg. Besonders der bundesweit größte Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ verzeichnete erneut sehr große Resonanz bei den Schulen des Landes. So entsandte MV 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 47 Schulmannschaften zu den Bundesfinals nach Nesselwang (Winterfinale) und Berlin (Frühjahrs- und Herbstfinale).

Hunderte weitere Schülerinnen und Schüler hatten zuvor bei den Kreis-, Regional- und Landesfinals mitgemacht und stellten ihren sportlichen Ehrgeiz, ihren Teamgeist und ihre Fairness unter Beweis. „Schulsport ist viel mehr als nur Wettkampf. Er fördert Gesundheit, stärkt soziale Kompetenzen und vermittelt Werte wie Zusammenhalt, Respekt und Leistungsbereitschaft“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Traditionell qualifizieren sich die Landessieger für die Bundesfinals, bei denen sie sich mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland messen können. Die MV-Mannschaften erzielten 2025 dabei eindrucksvolle Ergebnisse. Insgesamt 15 Podestplatzierungen haben die Schülerinnen und Schüler aus MV in den Sportarten Volleyball, Goalball, Para-Ski, Leichtathletik, Rudern, Judo, Triathlon, Beachvolleyball, Fußball ID, Para-Leichtathletik und Para-Schwimmen erkämpft. „Die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in den Schulen unseres Landes steckt“, so Simone Oldenburg.

Besonders hervorzuheben sind die Schülerinnen und Schüler der „Schule an der Bleiche“ Ludwigslust, die im Winterfinale 2025 ihren Vorjahrestitel im Para-Ski nordisch (Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) sogar verteidigen konnten. Auch die Bundessiege des Sportgymnasiums Schwerin im Volleyball (U18 Mädchen) sowie im Rudern (U16 Mädchen und Jungen) und der Christophorusschule Rostock im Triathlon (U16 Mixed) unterstreichen die starken sportlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler.

Neben dem Großwettbewerb prägten zahlreiche weitere schulsportliche Vergleichswettkämpfe das Sportjahr 2025, unter anderem die Hallensportfeste in Schwerin und Rostock, die Leichtathletikwettbewerbe der Förderschulen in Güstrow sowie Turniere im Fußball und Zweifelderball in Anklam. Sie verdeutlichen die Vielfalt und Bedeutung des Schulsports in allen Regionen des Landes.

Der Blick der Schulsportteams ist nun auf das Jahr 2026 gerichtet. Während in etwas mehr als einem Monat bereits das Winterfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ stattfindet, stehen für viele Sportarten in den kommenden Wochen dann erst einmal die Regional- und Landesfinals an. „Ich ermutige alle Schulen, diesen Wettbewerb zu nutzen. Er bietet jungen Menschen die Chance, ihre sportlichen Talente zu entdecken, über sich hinauszuwachsen und unser Land auf Landes- und Bundesebene zu vertreten“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Betriebs- und Personalrätepreis 2026

Schwesig: Bewerben Sie sich um den Betriebs- und Personalrätepreis 2026

Schwerin – Besonders engagierte Arbeit von Betriebsräten, Personalräten und Jugend- und Auszubildendenvertretungen wird in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wird auch in diesem Jahr im Vorfeld des 1. Mai den Betriebs- und Personalrätepreis 2026 verleihen.

Bewerben können sich Betriebsräte, Personalräte sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen auf Eigeninitiative. Außerdem sind die zuständigen Gewerkschaften vorschlagsberechtigt. Bewerbungsschluss ist am 15. März 2026.

„Der Betriebs- und Personalrätepreis der Landesregierung ist eine Auszeichnung für den Einsatz und den Mut derjenigen, die Verantwortung für ihre Kolleginnen und Kollegen und für ihr Unternehmen übernehmen. Es gibt viele engagierte Personal- und Betriebsräte und Auszubildendenvertretungen in unserem Land. Sie setzen sich beispielsweise für mehr Mitsprache ein, engagieren sich für familienfreundliche Arbeitsbedingungen oder entwickeln Ideen, wie die Arbeit im Betrieb noch besser gestaltet werden kann. Die Sozialpartnerschaft, die Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung von Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hat Deutschland wirtschaftlich stark gemacht. Wir sollten uns dieses Erfolgsmodell erhalten“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zum Start des Wettbewerbs.

Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, sagte: „Engagierte Betriebs- und Personalräte sind ein wesentlicher Faktor in unserer Arbeitswelt: Sie bringen Menschen zusammen und setzen sich für ein faires Miteinander am Arbeitsplatz ein. Ich freue mich auf neue Ideen und Impulse für gute Arbeitsbedingungen in Mecklenburg-Vorpommern.“

Ausgezeichnet werden Betriebs- und Personalräte bzw. Projekte in drei Kategorien:

Mitbestimmung – stark gemacht
Ausgezeichnet werden Projekte, mit denen Mitbestimmung gestärkt worden ist oder Strukturen neu geschaffen wurden. Zum Beispiel die Gründung eines Betriebsrates, das Durchsetzen von Mitbestimmung gegen Widerstände, erfolgreiche Überzeugungsarbeit bei den Beschäftigten durch besondere Maßnahmen.

Mitbestimmung – gut eingebracht
Ausgezeichnet werden Projekte, die Arbeitsbedingungen konkret verbessert haben, egal aus welchem Bereich. Zum Beispiel zur Bewältigung der Transformation, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Arbeitssicherheit, Gesundheit, Geschlechtergerechtigkeit etc. Genauso ausgezeichnet werden Projekte, mit denen die Beschäftigten bei der Umsetzung von Mitbestimmung besonders gut beteiligt wurden, z.B. durch neue Diskussions- oder Umfrageverfahren oder Ähnliches.

Mitbestimmung – neu gedacht
Ausgezeichnet werden Projekte, bei denen neue Wege gegangen wurden. Zum Beispiel bei der betrieblichen Zusammenarbeit oder dem Abschluss einer Dienst- oder Betriebsvereinbarung. Es geht um neue Ideen oder Prozesse, die in ein Unternehmen oder die Dienststelle eingebracht worden sind.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite www.mitbestimmung-mv.de. Dort befindet sich auch das Anmeldeformular.