Kinderstation startet im Oktober

Parchim – Der Krankenhausträger Asklepios setzt die Wiedereröffnung der stationären pädiatrischen Versorgung im Krankenhaus in Parchim um.

„Am 11. Oktober soll es losgehen. Die Kinderstation wird wieder an den Start gehen. Dies ist somit der Wiedereinstieg in die stationäre Vollversorgung in Parchim. Ich freue mich über das positive Signal mit Strahlkraft für die gesamte medizinische Versorgung in der Region. Das ist ebenso eine positive Nachricht für die Eltern und ihre Kinder in der Region, da das Behandlungsangebot vor Ort mit der pädiatrischen Station erheblich ausgeweitet und deutlich verbessert wird“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag in Parchim.

Zum Start wird in der Asklepios-Klinik Parchim eine Kapazität von sechs Betten in der Fachabteilung Kinder- und Jugendmedizin vorhanden sein. Diese soll sukzessive auf 16 Betten erhöht werden. Neben einer Chefärztin der Pädiatrie wird ein Team von insgesamt einer Fach- und vier Assistenzärztinnen die Kinderstation betreiben. Pflegerisch werden sie von Kinderkrankenschwestern und weiterem Pflegepersonal unterstützt.

„Gerade in der Fläche ist es bundesweit vielerorts schwierig, medizinische und pflegerische Fachkräfte zu finden. Dennoch ist es auch mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums gelungen, diese für die Station zu finden. Wir haben viele konstruktive Gespräche geführt. Aus der Bereitschaft zur Wiederaufnahme der stationären Versorgung von Kindern und Jugendlichen von Asklepios ist die konkrete Umsetzung des Vorhabens geworden“, so Gesundheitsminister Glawe weiter.

Das Parchimer Krankenhaus existiert seit 1905. Im Jahr 1998 hat die Asklepios-Gruppe das Krankenhaus übernommen. Krankenhausträger ist die AKG Klinik Parchim GmbH. Die Asklepios Klinik Parchim ist mit 135 Planbetten und vier tagesklinischen Plätzen in den aktuellen Krankenhausplan aufgenommen und bietet unter anderem medizinische Leistungen in den Fachabteilungen Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chirurgie, Orthopädie/Unfallchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Innere Medizin an.

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