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Zeugnisse für Nachwuchskräfte in der Justiz übergeben

Justizministerin Jacqueline Bernhardt: „30 Männer und Frauen verstärken die Teams der Gerichte, Staatsanwaltschaften und JVA.“

Güstrow – 19 Frauen und Männer haben am Oberlandesgericht Rostock ihre Zeugnisse nach ihrer Ausbildung zu Justizfachangestellten erhalten. Von ihnen werden 16 als Justizsekretärinnen und -sekretäre an die Servicestellen der Gerichte und Staatsanwaltschaften gehen. An der Bildungsstätte Justizvollzug Güstrow haben darüber hinaus 15 weitere Nachwuchskräfte Zeugnisse erhalten. Sie werden die Teams der Justizvollzugsanstalten verstärken.

Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt gratulierte allen zu den bestandenen Prüfungen. „Als beste unter den Justizfachangestellten hat eine Absolventin mit der Note 2,0 abgeschlossen. Zwei weitere bekamen ebenfalls die Note ‚gut‘, 14 Mal gab es die Note ‚befriedigend‘. Dass 16 Absolventinnen und Absolventen von insgesamt 19 an den Gerichten und Staatsanwaltschaften übernommen werden, zeigt eindrucksvoll, wie attraktiv die Justiz als Arbeitgeberin ist.

Die Tätigkeit in den Serviceeinheiten ist verantwortungsvoll und abwechslungsreich. Hier werden die Arbeitsabläufe der Richterinnen und Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten, Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger mit der Geschäftsstelle vernetzt. In die Serviceeinheiten der Gerichte und Staatsanwaltschaften kommen Ratsuchende in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen. Der Lebensalltag der Menschen wird hier zum großen Teil widergespiegelt“, so Justizministerin Jacqueline Bernhardt.

Bewerbungen für den Ausbildungsstart am 1. September 2027 sind noch bis 31. Oktober 2026 möglich per Klick ->unter diesem Link.

„Auch die Justizvollzugsanstalten werden mit jungen Fachkräften verstärkt. Heute habe ich 14 Zeugnisse an der Bildungsstätte Justizvollzug in Güstrow übereicht. Nach zwei Jahren Ausbildung hat auch hier die Beste mit der Note ‚gut‘ bestanden. Es gab weitere vier Noten ‚gut‘ und neunmal die Note ‚befriedigend“. Die Teams der vier Justizvollzugsanstalten werden nun durch Menschen bereichert, die vor ihrer Ausbildung im Justizvollzug unter anderem Sozialassistent, Metallbauer oder Konstruktionsmechaniker gelernt haben.

Nun sind sie eine wichtige Stütze im System des Rechtsstaats und für die Sicherheit der Bevölkerung unverzichtbar“, sagte die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt anlässlich der Ernennung in Güstrow.

Gleichzeitig starten 21 Frauen und Männer die Ausbildung. Sie setzten sich aus 326 Bewerbungen durch. Das Durchschnittalter liegt bei gut 21 Jahren. Auch einige von ihnen haben bereits eine erste Ausbildung gemacht zum Beispiel als Pflegefachmann, Koch, Elektroinstallateur, Baukaufmann und Mechatroniker.

Für den Ausbildungsstart am 1. April 2027 können sich alle von 18 bis 34 Jahren bis 31. Oktober 2026 bewerben -> unter diesem Link.

„Der Allgemeine Vollzugsdienst ist wichtiger Baustein der Resozialisierung. Unsere Bediensteten werden dem tagtäglich mit Menschlichkeit, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein gerecht. Sie helfen Gefangenen, den Weg zurück in ein Leben ohne neue Straftaten zu finden. Zum anderen tragen Sie dafür Sorge, dass die eigene Familie, die Nachbarschaft, der Freundeskreis weiterhin ein sicheres Leben haben“, sagte Justizministerin Jacqueline Bernhardt.

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