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Autor: Rügenbote

Neustrelitz plant Grünflächengestaltung im historischen Zentrum

Neustrelitz – Die Stadt Neustrelitz plant die Gestaltung einer Grünfläche in der Tiergartenstraße nach dem Siegerentwurf des Wettbewerbes „Im Grünen Gewand“. Kernelement des Entwurfes ist, verschiedene Themengärten an der zentralen Grünachse anzuordnen und das Zentrum der Residenzstadt Neustrelitz mit dem Tiergartenareal zu verbinden.

Es sollen barrierefreie Wegeverbindungen mit Kletter- und Bewegungsgarten sowie Sitzbereichen geschaffen werden. Der Baumbestand soll weitestgehend erhalten und mit Neuanpflanzungen ergänzt werden, hinzu kommen heimische Kräuter sowie Duft- und Blühpflanzen. An den Rändern des Areals soll ein grüner Rahmen aus Strauchpflanzungen das Gebiet zur umgebenden Wohnbebauung abschirmen.

Die Kosten werden bei 900.000 Euro liegen, wovon rund 847.000 Euro aus Städtebaufördermitteln von Bund, Land und Stadt bereitgestellt werden. Die Baumaßnahme soll im April 2026 begonnen werden und im August 2026 fertig gestellt sein.

Ludwigslust-Parchim: Regiobuslinie 54 erweitert Verkehrsangebot

Dr. Wolfgang Blank: „Mit den neuen Regiobussen schaffen wir moderne, verlässliche und attraktive Verkehrsangebote – in der Stadt und auf dem Land“

Zarrentin – Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Zarrentin am Schaalsee die Regiobuslinie 54 der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP) in das Regiobusnetz in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen. Das Angebot der von Hagenow über Wittenburg bis nach Zarrentin verkehrenden Linie wird seit dem 14. Dezember 2025 mit zusätzlichen Fahrten gestärkt.

„Drei Jahre nach Inbetriebnahme der ersten Regiobuslinie zeigt der heutige Tag erneut: Unsere Mobilitätsoffensive wirkt. Über das ganze Land verteilt können Bürgerinnen und Bürger Regiobusse nutzen, die unabhängig von Wochentagen und Ferien täglich nach festem Takt verkehren. Damit schaffen wir zeitgemäße, verlässliche und attraktive Verkehrsangebote im gesamten Land – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Sportverein und zum Wochenendausflug“, sagte Minister Dr. Blank.

Bedeutsam für Anwohner, Pendler und Touristen

Die Regiobuslinie 54 verbindet das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee in Zarrentin mit dem Alpincenter Hamburg-Wittenburg und endet am Bahnhof Hagenow Land. Dort besteht Anschluss an den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Richtung Schwerin, Ludwigslust oder Hamburg.

„Der Öffentliche Personennahverkehr im Landkreis Ludwigslust-Parchim gewinnt mit der neuen Regiobuslinie weiter an Attraktivität. Durch die gute Taktung profitieren Einheimische und Touristen gleichermaßen. Durch den Anschluss an bereits bestehende Mobilitätsangebote sind weiterführende Verkehrsmittel und unsere Mittelzentren jetzt auch vom westlichen Teil des Landkreises noch besser zu erreichen“, sagt Landrat Stefan Sternberg.

Mit der neuen Regiobuslinie erhält die Stadt Wittenburg eine zusätzliche Haltestelle direkt am Alpincenter. „Die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH bindet damit die gastronomischen und Wintersportangebote für Touristen sowie Einwohnerinnen und Einwohner noch komfortabler in das Netz des öffentlichen Nahverkehrs ein“, sagt VLP-Geschäftsführer Stefan Lösel.

Die Regiobuslinie 54 verkehrt im Zweistundentakt und kann werktags zwischen 5 und 22 Uhr sowie am Wochenende zwischen 8 und 20 Uhr genutzt werden. „Aufgestockt wird das Fahrplanangebot mit dem vom Land geförderten Rufbussystem“, so Carsten Werfel, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV), „Zweistündlich fährt der Regiobus, und in der Zwischenstunde steht bei Bedarf der Rufbus MV der VLP zur Verfügung“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit unterstützt das Vorhaben über die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern aus Regionalisierungsmitteln. Für die gesamte Regiobuslinie 54 Hagenow – Wittenburg – Zarrentin werden dem Landkreis im Jahr 2026 gemäß der Taktbus-Richtlinie (TaktbusÖPNVRL) Fördermittel in Höhe von voraussichtlich rund 380.000 Euro bereitgestellt. Gefördert werden im Jahr 2026 Fahrten des Regiobus MV mit 2,13 Euro pro Kilometer.

Den Fahrplan für die Regiobuslinie 54 finden Sie hier.

Nach dem erfolgreichen Start von drei Regiobuslinien im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Oktober wächst das Regiobusnetz zum Fahrplanwechsel in diesem Jahr nicht nur um eine weitere Linie, sondern gleich um drei Linien. Ebenfalls zum 14.12.2025 werden die VLP-Linien

  • 58 Ludwigslust – Dömitz und
  • 735 Krakow am See – Meyenburg

zum Regiobus MV aufgewertet. Die Linie 735 bietet in Krakow am See einen regelmäßigen Anschluss zur Regiobuslinie 250 Güstrow – Krakow am See.

Auch in den kommenden Jahren sollen weitere Regiobuslinien im Land folgen. Zu den nachfolgenden Verbindungen befindet sich das Land derzeit in Abstimmungen mit den kommunalen Partnern:

  • 58 Dömitz – Dannenberg
  • 77 Parchim – Plau – Malchow
  • 175 Blankenberg – Sternberg
  • 515 Boizenburg – Lauenburg
  • 138 Greifswald – Lubmin – Wolgast
  • Ribnitz-Damgarten – Marlow
  • Friedland – Anklam – Heringsdorf
  • Dargun – Demmin – Loitz – Greifswald
  • Neubrandenburg – Greifswald

„Unser Ziel ist ein flächendeckendes Busangebot, auf das sich die Menschen im Alltag verlassen können. Der Ausbau des Regiobusnetzes ist dabei kein Einzelprojekt, sondern Teil einer langfristigen Planung. Gemeinsam mit den kommunalen Partnern arbeiten wir bereits heute an weiteren Linien, um Stadt und Land dauerhaft besser miteinander zu verbinden. Damit unterstützen wir gleichwertige Lebensverhältnisse in unserem Land“, betonte Minister Dr. Blank.

Die Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“

Die landesweite Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ berücksichtigt alle Änderungen des neuen Fahrplans. Die kostenlose App des Landes enthält deutschlandweite Fahrplandaten des ÖPNV in M-V und steht für Android und iOS zur Verfügung (www.fahrplanauskunft-mv.de).

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt im Rahmen seiner Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern finanzielle Zuwendungen in Höhe von rund 25 Mio. Euro jährlich für den Aufbau, die Vorhaltung und den Betrieb kommunaler Regio- und Rufbussysteme als Bestandteil des landesweiten „Busnetz MV“ unter Beachtung von festgelegten Qualitätskriterien.

Fördermittel für Friedensschule

Land unterstützt Schulhofgestaltung mit rund 1,3 Millionen Euro

Schwerin – Für die Neugestaltung des Schulhofes der denkmalgeschützten Friedensschule in der Schweriner Paulsstadt erhält die Landeshauptstadt Städtebaufördermittel in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid hat Bauminister Christian Pegel heute an Schwerins Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier übergeben.

„Mit der Förderung der Hofgestaltung der Friedensschule investieren wir gezielt in eine nachhaltige und inklusive Bildungsinfrastruktur. Schulhöfe sind wichtige Lebens- und Bewegungsräume für Kinder und Jugendliche – sie sollen funktional, ökologisch und für alle zugänglich sein“, sagte Bauminister Christian Pegel bei der Übergabe.

„Mit der Sanierung dieser ebenso traditionsreichen wie beliebten Grundschule in der Innenstadt setzen wir den systematischen Ausbau unserer Bildungslandschaft in Schwerin fort. Kinder lernen am besten, wenn sie sich in ihrer Lernumgebung wohl und geborgen fühlen. Deshalb bin ich froh, dass es in unserer Stadt bisher stets politische Mehrheiten dafür gab, dass Investitionen in Schulen, Kitas und Horte gute Zukunftsinvestitionen für Schwerin sind“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier.

Die Förderung erfolgt im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Paulsstadt“ und betrifft die Einzelmaßnahme „Außenanlagen Friedensschule – Hofgestaltung“. Insgesamt belaufen sich die zuwendungsfähigen Ausgaben auf rund 1,55 Millionen Euro, davon werden 1,3 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln finanziert.

Mit den zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln sollen der Schulhof, die Sportfläche, der Hortspielplatz und der Vorplatz an der Friedensstraße grundlegend neugestaltet werden. Dabei wird ein neues Entwässerungskonzept umgesetzt, das im Sinne des von LH Schwerin verfolgten Schwammstadtprinzips auf weitestgehende Entsiegelung und Regenwassermanagement zur Versickerung im Gelände setzt. Der alte Baumbestand wird wo möglich erhalten und durch reichliche Nachpflanzungen ergänzt, die zur Verbesserung des Mikroklimas und der Aufenthaltsqualität beitragen. Bereits vorhandene Masten, Fahrradbügel, Spielgeräte und Pflastersteine werden wiederverwendet, was Ressourcen schont und die Nachhaltigkeit des Projekts stärkt.

„Besonders wichtig ist mir, dass der neue Schulhof auch für geh- und sehbehinderte Menschen nutzbar sein wird. Barrierefreiheit und Inklusion sind zentrale Leitlinien der Städtebauförderung – gerade dort, wo junge Menschen lernen und aufwachsen“, so Christian Pegel weiter.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude der Grundschule in der Paulsstadt wird seit 2023 durch das Zentrale Gebäudemanagement der Landeshauptstadt für mehr als 15 Millionen Euro vom Keller bis zum Dach saniert, 8,5 Millionen Euro stammen aus Städtebaufördermitteln von Bund, Land und Kommune. Mit der nun geförderten Hofgestaltung leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung der Paulsstadt. Im Sommer 2026 sollen die Arbeiten in der Friedensschule abgeschlossen sein. Zum dann beginnenden Schuljahr 2026/2027 können die Schülerinnen und Schüler, die vorübergehend die alte John-Brinckman-Schule und die Kita Gänseblümchen nutzen, ihr Gebäude dann wieder in Besitz nehmen.

62 Volljuristinnen und Volljuristen erhalten ihre Urkunden

Justizministerin Jacqueline Bernhardt gratuliert: „Die Justiz braucht auch künftig die gut ausgebildeten Volljuristinnen und -juristen.“

Schwerin – „Mecklenburg-Vorpommern wird für Referendarinnen und Referendare immer attraktiver. Das zeigt sich daran, dass immer mehr Menschen hier ihren Vorbereitungsdienst absolvieren wollen. Mit den Urkunden sind die 62 Referendarinnen und Referendare nun ab heute Volljuristinnen und Volljuristen. Die Durchschnittsnote hat sich im Vergleich zum Sommer dieses Jahres leicht verbessert und liegt bei 7,60 Punkten.

Wir konnten zweimal die Note ‚Gut‘ vergeben. Auch das ist eine Steigerung zum Ergebnis vom Sommer. Die beiden besten Absolventen haben die Zweite juristische Staatsprüfung mit zwölf bzw. 11,85 Punkten bestanden. Daneben haben wir 14 Mal ein ‚Vollbefriedigend‘ und 28 Mal ein ‚Befriedigend‘ vergeben. Fast alle Absolventinnen und Absolventen haben sich nach der mündlichen Prüfung verbessert. Das ist ein gutes Zeichen.

Die Ergebnisse verdienen Respekt, allen gilt mein herzlicher Glückwunsch“, sagt die Staatssekretärin im Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Babette Bohlen zur Übergabe der Zeugnisse zum Abschluss der Zweiten juristischen Staatsprüfung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais‘ in Schwerin.

Staatssekretärin Bohlen vertrat Ministerin Jacqueline Bernhardt und übermittelte die Gratulation. „Wir stehen in der Justiz wie viele Bereiche des Lebens vor einer weitreichenden Pensionierungswelle. Bundesweit haben wir darum erstmals eine Rechtsstaats- und Nachwuchskampagne gestartet. Wir brauchen auch künftig die gut ausgebildeten Volljuristinnen und Volljuristen an den Gerichten und Staatsanwaltschaften.

Allein in diesem Jahr sind rund 30 Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte in den wohl verdienten Ruhestand gegangen. Eingestellt haben wir mit 38 Proberichterinnen und Proberichtern so viele wie seit Jahren nicht. Aber auch die Anwaltschaft, Notariate, Behörden und Unternehmen benötigen Nachwuchs, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Unser Land ist dabei beliebt als Land zum Leben und Arbeiten“, sagte Justizministerin Jacqueline Bernhardt vorab.

Innenministerium wegen Rauchentwicklung kurzzeitig evakuiert

Schwerin – Im Gebäude des Innenministeriums kam es am Montagnachmittag zu einer kurzzeitigen Rauchentwicklung, ausgelöst durch eine eingeschaltete intern genutzte Herdplatte. Durch den ausgelösten Feueralarm wurde das Gebäude kurzzeitig vollständig evakuiert.

Die Evakuierung verlief ruhig, geordnet und ohne Zwischenfälle. Die Berufsfeuerwehr Schwerin war schnell vor Ort, überprüfte die Lage und gab das Gebäude nach etwa einer Stunde wieder frei.

„Mein besonderer Dank gilt der Berufsfeuerwehr Schwerin für das schnelle, professionelle und umsichtige Vorgehen. Ebenso danke ich den Mitarbeitenden für ihr besonnenes Verhalten während der Evakuierung. Dieser Vorfall hat unter Beweis gestellt, dass nicht nur unsere Brandmeldeanalage sehr gut funktioniert, sondern ebenso die Prozesse in unserem Haus“, so Innenminister Christian Pegel.

Der Dienstbetrieb konnte im Anschluss wieder aufgenommen werden.

Masterclass KI „Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer“

Mecklenburg-Vorpommern stärkt Fortbildung für Lehrkräfte im Themenfeld der KI

Schwerin – Mit der Masterclass KI „Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer“ stellt das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg‑Vorpommern mit dem Institut für Qualitätsentwicklung M‑V (IQ M‑V) eine neue, landesweit verfügbare Videofortbildung für die Lehrkräfte des Landes Mecklenburg-Vorpommern bereit.

Eine Masterclass ist eine Videofortbildung für Lehrkräfte in Kooperation mit der Wissenschaft. Herausragende und neueste, wissenschaftliche Inhalte werden dabei praxisnah und verständlich aufgearbeitet und vermittelt. Die Masterclass-Filme werden dabei präsentiert von den Besten, den „Mastern“ ihres Faches: Führende Expertinnen und Experten in der Pädagogik, Didaktik, Psychologie und Schulentwicklung im deutsch-sprachigen Raum.

Für die Masterclass KI konnten Prof. Dr. Ulrike Cress und ihr Team vom Leibniz‑Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen gewonnen werden. Frau Prof. Cress ist Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Bildungsministerkonferenz und Mitinitiatorin des Impulspapiers der SWK zum Thema „Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem“.

Die 12 Fachfolgen der neuen Masterclass KI wurden vom Team um Prof. Dr. Ulrike Cress am Leibniz‑Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen und in Abstimmung mit dem IQ M‑V und dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland‑Pfalz erarbeitet und produziert.

„Künstliche Intelligenz ist auch in der Schule ein großes Thema. Viele Lehrkräfte fragen sich, wie sie KI gewinnbringend verwenden können. Mit der Masterclass geben wir ihnen ein praxisnahes und verlässliches Angebot, um KI didaktisch klug, rechtssicher und werteorientiert im Schulalltag einzusetzen. So stärken wir Unterrichtsqualität, fördern individuelle Lernwege und machen unsere Schulen zukunftsfest“, sagt Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg‑Vorpommern.

„Wir zeigen, wie KI im Unterricht pädagogisch sinnvoll genutzt werden kann – mit Chancen, Grenzen und klaren Leitplanken“, so Prof. Dr. Ulrike Cress, Direktorin am Leibniz‑Institut für Wissensmedien Tübingen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Format: Videobasierte Masterclass mit 12 Fachfolgen + Intro, verständlich und praxisnah aufbereitet
  • Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten in Mecklenburg‑Vorpommern
  • Zugang: Ab sofort landesweit über das Lernmanagementsystem itslearning
  • Lizenz: Nutzung für Bildungszwecke; keine kommerzielle Nutzung
  • Partnerschaft: Kooperation mit dem IWM Tübingen und dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland‑Pfalz

Inhalte der zwölf Fachfolgen sowie Intro (Kurzüberblick)

  • Intro: Ziele, Aufbau und Mitwirkende der Masterclass; Orientierung für die Nutzung im Kollegium und im Unterricht.
  • Folge 01 – Warum KI ein Thema für jede Lehrkraft ist
  • Folge 02 – Was Künstliche Intelligenz ist und welche Arten es gibt
  • Folge 03 – Wie Sie KI durch Prompts effektiv steuern
  • Folge 04 – Unterrichtsfunktionen: Wie KI Lehrende und Lernende unterstützen und entlasten kann
  • Folge 05 – Wie KI sinnvoll in den MINT-Fächern eingesetzt werden kann
  • Folge 06 – Wie KI den Fremd- und Bildungsspracherwerb verbessern kann
  • Folge 07 – Welche Rolle Ki im Deutsch- und Geschichtsunterricht spielen kann
  • Folge 08 – Wie KI den Kunst- und Musikunterricht bereichern kann
  • Folge 09 – Wie KI-Methoden Sie dabei unterstützen können, der Heterogenität in der Klasse adaptiv zu begegnen
  • Folge 10 – Wie KI das Prüfungssystem verändern kann und welche neuen Aufgaben- und Prüfungsszenarien die KI ermöglicht
  • Folge 11 – Wo die Grenzen Künstlicher Intelligenz liegen und welche RolleEthik und Datenschutz spielen
  • Folge 12 – Ausblick: Wohin KI die Bildung übermorgen möglicherweise führen

Länderkollaboration und Nachnutzung

Mecklenburg‑Vorpommern eröffnet weiteren Bundesländern die Nachnutzung der Masterclass in der dortigen Lehrkräftefortbildung im Rahmen der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Vorgesehen ist eine Nachnutzung mit Kostenbeteiligung nach Königsteiner Schlüssel. Die Leitungen der Pädagogischen Landesinstitute werden hierzu gesondert informiert.

Hinweis: Die Masterclass ist für Bildungszwecke lizenziert und wird für die Lehrkräftefortbildung in M-V über das Lernmanagementsystem itslearning bereitgestellt. Eine freie, passwortlose Verbreitung im Internet ist nicht vorgesehen und gestattet.

Landesschülerrat wählt neuen Vorstand

Oldenburg: Die Stimme der Schülerinnen und Schüler ist wichtig, denn Schule wird für sie gemacht

Schwerin – Bildungsministerin Simone Oldenburg hat dem neu gewählten Vorstand des Landesschülerrates zu seiner Wahl gratuliert. Als Landesvorsitzender wurde Felix Wizowsky vom Kreisschülerrat Vorpommern-Rügen im Amt bestätigt. Die Stellvertretung übernehmen Emma Funke (Kreisschülerrat Mecklenburgische Seenplatte) und Markus Jefimov (Kreisschülerrat Vorpommern-Rügen). Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Alma Schmidt vom Stadtschülerrat Rostock und Arne Schmidt vom Kreisschülerrat Vorpommern-Rügen.

 „Ich wünsche dem neuen Vorstand des Landesschülerrats auch in dieser Wahlperiode viel Erfolg“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Ich freue mich auf die weitere kooperative Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Wir stehen in einem intensiven Austausch. Bei den regelmäßigen Treffen mit dem Landesschülerrat, den Kreis- und Stadtschülerräten mehrmals im Jahr sprechen wir über ihre Anliegen und Ideen. Die Empfehlungen zur Nutzung digitaler Geräte an Schulen ist ein gutes Beispiel, wie der Austausch funktionieren kann. Die Stimme der Schülerinnen und Schüler ist wichtig, denn Schule wird für sie gemacht.“

 Der Landesschülerrat vertritt die Interessen der Schülerinnen und Schüler der Schulen in öffentlicher Trägerschaft und der Schulen in freier Trägerschaft. Aus seiner Mitte wählt der Landesschülerrat einen Vorstand. Das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung informiert den Landesschülerrat über alle wichtigen allgemeinen Angelegenheiten des Schulwesens und erteilt ihm die Auskünfte, die für seine Arbeit erforderlich sind. Zudem nimmt der Landesschülerrat an den regelmäßigen Sitzungen des Bildungsrates teil und wird vor dem Erlassen von Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften, die die schulischen Interessen der Schülerinnen und Schüler berühren, angehört.

Zusätzliches Sucht-Präventionsprogramm für M-V geplant

Schwerin – Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland sind suchtkrank. In Mecklenburg-Vorpommern ist der prozentuale Anteil der Menschen mit einem Suchtproblem noch höher. Vor allem bei der Alkoholsucht ist die Zahl der Erkrankten überdurchschnittlich. Angesichts dieser alarmierenden Zahlen plant Gesundheitsministerin Stefanie Drese einen Ausbau suchtpräventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen.

„Sucht ist eine chronische Krankheit mit gravierenden gesundheitlichen und sozialen Folgen für die Suchtkranken selbst, aber auch für deren unmittelbares Umfeld. Mehr Prävention und Intervention bei Suchtproblematiken sind deshalb unglaublich wichtig, vor allem wenn Kinder unmittelbar oder mittelbar betroffen sind“, verdeutlichte Drese.

Mit der Verabschiedung des Landesdoppelhaushaltes 2026/ 2027 am vergangenen Mittwoch stehen nach Angabe von Drese zur Umsetzung der neuen Landesstrategie Gesundheit und Prävention vier Millionen Euro zur Verfügung. „Eine wesentliche Säule ist dabei die Suchtprävention“, betonte Drese.

So sind Mittel für den Aufbau einer mobilen Suchtberatung, die Ausbildung von Suchtpräventionsfachkräften sowie die Einführung einer digitalen Plattform vorgesehen, um die Suchtberatung gerade im ländlichen Raum noch zugänglicher zu gestalten, sagte Drese.

Ein Schwerpunkt bildet zudem die Stärkung der Suchtprävention bei älteren Menschen, da gerade die Gruppe der 60- bis 69-jährigen Männer stark von Alkoholerkrankungen betroffen ist. Schließlich wird auch die Beratungsstelle für Betroffene einer fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) vom Land gefördert.

Auch nicht-stoffbezogene Süchte wie die Glücksspielsucht und exzessive Mediennutzung rücken stärker in den Fokus. Zudem werden laut Drese die Ansätze für die allgemeine Suchtprävention und die Landeskoordinierungsstelle LAKOST um knapp 15 beziehungsweise 20 Prozent erhöht.

Drese: „Damit investieren wir in den kommenden Jahren so viel wie nie zuvor in Gesundheitskompetenz, Suchtbekämpfung und vorbeugende Maßnahmen.“