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Kategorie: Verkehr / ÖPNV / Autobahnen / Straßenbau

Für bessere Wegequalität in Starkow

Starkow – Die Qualität der Wege ist für die touristische Anbindung des vorpommerschen Hinterlandes an die Küstenregion von überregionaler Bedeutung. In Starkow (Gemeinde Velgast, Landkreis Vorpommern-Rügen) soll deshalb in den sogenannten „Düwelsdamm“ investiert werden.

Aus eigener Kraft kann die Gemeinde Velgast die Investitionskosten i.H.v. rund 685.000 EUR nicht tragen. Daher hat der Bürgermeister Fördermittel beim Land beantragt. Rund 617.000 EUR wird aus EU-Mitteln zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung gewährt.

Für den verbleibenden Eigenanteil hat die Gemeinde beim Innenministerium einen Antrag auf Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm gestellt. Auch dieser Antrag wurde positiv beschieden, so dass dem Bürgermeister nunmehr ein Bewilligungsbescheid des Innenministers über 45.000 EUR zugesandt worden ist.

„Gezielte Wegebaumaßnahmen sind gerade für den ländlichen Raum und den Ausbau des überregionalen Radwandertourismus wichtig. Deshalb freue ich mich, die Gemeinde bei der Durchführung der Investitionsmaßnahme unterstützen zu können“, so Innenminister Torsten Renz.

Damit auch finanzschwache Kommunen an Investitionsprogrammen teilnehmen können, hat die Landesregierung den kommunalen Kofinanzierungsfonds fortgeführt. Mit dem Kofinanzierungsprogramm können in dieser Wahlperiode insgesamt 139 Projekte unterstützt werden.

Damit können die Kommunen Investitionen in Höhe von rund 260 Mio. Euro u.a. für Kindertages- und Sportstätten, Schulen, Wegebau in ländlichen Regionen, für städtebauliche Vorhaben oder für Technik und Bauvorhaben im Brandschutz auf den Weg bringen.

Baustart für Ortsumgehung Wolgast

Wolgast – Mit dem ersten Spatenstich für die neue Ortsumgehung Wolgast am 14. August begann eines der wichtigsten Straßenneubauvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern. Es wurde entsprechend von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann und Landesinfrastrukturminister Christian Pegel gewürdigt.

„Heute ist ein guter Tag für Wolgast und für ganz Vorpommern. Wir setzen heute den Spatenstich für die Ortsumgehung Wolgast. Die neue Ortsumgehung wird eine deutliche Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger in Wolgast bringen, weil der Verkehr nicht mehr durch ihre Stadt rollt. Zugleich bietet sie große Vorteile für alle, die auf unsere beliebte Urlaubsinsel Usedom wollen. Die Umgehung verbessert deutlich die Anbindung zwischen unserer Küstenautobahn 20 und den Orten auf der Insel“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beim 1. Spatenstich heute an der Bundesstraße 111 vor Wolgast, an der die neue Ortsumgehung abzweigt. Dort wird jetzt die Vorlastschüttung hergestellt, mit der der Baugrund für den Bau der Umfahrung der Baustelle einschließlich Behelfsbrücke über die Ziese stabilisiert wird.

„Die gerade in der touristischen Hochsaison regelmäßigen Staus in Wolgast werden der Vergangenheit angehören. Anwohnerinnen und Anwohner der Ortsdurchfahrt werden von Lärm und Abgasen entlastet. Wer wirklich in die Stadt muss, kommt deutlicher schneller hin. Das kommt auch dem Hafen- und Industriestandort Wolgast zugute, der künftig zügig über die Neue Bahnhofstraße zu erreichen ist, die die Stadt im Zuge des Baus der Ortsumgehung miterrichten lässt. Die Bedeutung der Ortsumgehung Wolgast für die gesamte Region ist uns in Berlin bewusst. Deshalb haben wir sie in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen und so den Bau dieses neuen Abschnitts der B111 möglich gemacht“, sagte Enak Ferlemann. Besonders hervor hob der Staatssekretär aus Berlin die 1.465 Meter lange Zügelgurtbrücke über die Peene – das Herz- und zugleich aufwändigste Stück der Ortsumgehung: „Diese Brücke wird ein beeindruckendes Bauwerk werden.“

„Ich bin dem Bund sehr dankbar für die verlässliche und zügige Unterstützung bei diesem Projekt, das für die Urlaubsregion rund um die Insel Usedom sehr wichtig ist“, sagte Infrastrukturminister Christian Pegel und skizzierte kurz den Zeitplan der Projektgruppe Großprojekte der Landesstraßenbauverwaltung, die den Bau betreut: „Anfang August wurde bereits mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Bau einer Behelfsbrücke über die Ziese begonnen, damit die marode alte Brücke abgerissen und durch eine neue ersetzt werden kann. Für die neue Peenebrücke ist der Baustart in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres geplant. Mit ihrer Fertigstellung Mitte 2026 sollte die gesamte neue Straße inklusive vier weiterer Brücken weitgehend fertig sein. Läuft alles nach Plan, können noch im selben Jahr die ersten Autos über die neue Ortsumgehung rollen – dank der neuen Peenebrücke dann ohne Warten auf Brückenöffnungszeiten.“

Ortsumgehung Wolgast

Vorarbeiten zum Ersatzneubau der Ziesebrücke beginnen

Wolgast – Mit den bauvorbereitenden Maßnahmen zum Ersatzneubau der Ziesebrücke beginnen morgen (3. August 2021) die Vorbereitungen zum Bau der Ortsumgehung Wolgast.

„Ich freue mich, dass nach der intensiven Planungs- und Genehmigungsphase für die Ortsumgehung nun in einigen Wochen der Bau beginnen kann, zuvor aber die für alle sichtbaren ersten Arbeiten loslegen. Die Ortsumgehung wird für Anwohner wie für Touristen einen erheblichen verkehrlichen Mehrwert bringen. Dazu wird die Stadt Wolgast vom Durchgangsverkehr und so von Lärm und Abgasen befreit“, betonte Infrastrukturminister Christian Pegel die Bedeutung der Maßnahme, für die jetzt die Vorbereitungen beginnen.

Um den verkehrlichen Anforderungen der künftigen Ortsumgehung zu entsprechen, muss die Brücke über die Ziese durch einen Neubau ersetzt werden. Während dieser Zeit wird der Verkehr auf der Bundesstraße 111 mit je einer Spur pro Richtung über eine neu zu errichtende Behelfsumfahrung mit Behelfsbrücke geführt.

Um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, wird nun im ersten Schritt nördlich der bestehenden Brücke die Behelfsbrücke errichtet. Anschließend erfolgen der Abriss der alten und der Bau der neuen Ziese-Brücke. Nachdem bereits im Frühjahr das Baufeld freigemacht wurde, beginnen morgen die bauvorbereitenden Maßnahmen wie das Aufstellen von Amphibienschutzzäunen und das Abstecken des Baugeländes.

„Die Gründung der Behelfsumfahrung ist sehr aufwändig, da sie auf einer bis zu neun Meter dicken Torfschicht aufgebaut wird. Wir beginnen daher mit einer sogenannten Vorlastschüttung, durch die der Untergrund komprimiert und so verfestigt und für die weiteren Bauschritte vorbereitet wird“, erläutert Christian Pegel. Während der Arbeiten werden für die Erdstofftransporte zeitweise halbseitige Sperrungen der B111 notwendig sein. Diese werden so gering wie möglich gehalten und nicht die Wochenenden betreffen.

Die Ortsumgehung Wolgast soll künftig auf 6,8 Kilometern Länge den Verkehr auf der Bundesstraße 111 südöstlich um die Stadt Wolgast herumführen. Das Bundesverkehrsministerium hatte im Mai die Baufreigabe erteilt und die Finanzierung seines Anteils für die Bundesstraße bestätigt. Am 14. August wird mit dem ersten Spatenstich der offizielle Baubeginn der Ortsumgehung stattfinden. Zu diesem Termin wird rechtzeitig eine gesonderte Presseeinladung erfolgen.

Ausbau der Lindenstraße in Flessenow

Dobin – Für den Ausbau der Lindenstraße im Ortsteil Flessenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält die Gemeinde Dobin vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss von rund 332.000 Euro. Die Mittel werden gemäß der Richtlinie für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt. Die Gesamtkosten betragen rund 780.000 Euro.

Geplant ist die grundhafte Erneuerung der wichtigen innerörtlichen Straße auf einer Länge von knapp 400 Metern. Außerdem sollen der vorhandene Gehweg auf einer Länge von 262 Metern sowie die Straßenbeleuchtung erneuert werden.

Voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres sollen die Arbeiten beginnen und bis Jahresende abgeschlossen sein.

Bauunternehmen erhält Digitrans Förderung

Stäbelow – Digitalisierungsminister Christian Pegel überreicht den Geschäftsführern der Stäbelower Firma „Grünanlagen-Bau Nord“, Frank Kulf und Jens Weidemann, am 29. Juli einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro.

Die Fördermittel kommen aus dem Landesprogramm zur Förderung digitaler Transformationen, kurz Digitrans. Die Gesamtkosten betragen rund 112.000 Euro.

Das Garten- und Landschaftsbauunternehmen wird mit Hilfe der Fördermittel eine Software anschaffen, die auf das Unternehmen zugeschnitten ist und unter anderem eine digitale Baufortschrittsdokumentation sowie Angebots- und Finanzverwaltung ermöglicht. Außerdem wird eine Datenbank eingeführt, über die die Mitarbeiter unabhängig von ihrem Standort Zugriff auf alle Daten des Unternehmens haben.

Die digitale Transformation stellt potenzielle Gründer, Start-ups und insbesondere kleine und Kleinst- sowie mittlere Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern vor neue Herausforderungen. Um die Wirtschaft im Land auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten und bei der zukunftsfähigen Aufstellung der Unternehmen zu helfen, hat das Energieministerium das Landesprogramm zur Förderung der digitalen Transformation in Unternehmen, kurz Digitrans, aufgelegt.

Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten und entweder einem Jahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro können Fördermittel von bis zu 10.000 Euro, in Ausnahmen bis zu 50.000 Euro beantragen. Unterstützung in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gibt es für den Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle oder die Umstellung von analogen auf digitale Prozesse. Außerdem sind Investitionen in die IT-Sicherheit und den Datenschutz zur Erhöhung des Digitalisierungsgrads förderbar.

Insgesamt sind beim Landesförderinstitut (LFI) seit 2019 542 Anträge auf Förderung nach der Digitrans-Richtlinie mit einem Fördervolumen von ca. 8,2 Millionen Euro eingereicht worden. Anträge sind vor Beginn des Vorhabens beim LFI zu stellen.

Dem Stäbelower Bürgermeister Hans-Werner Bull überreicht Minister Pegel am gleichen Tag noch einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 254.000 Euro für den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen in der Gemeinde Stäbelow (Landkreis Rostock).

Das Projekt umfasst den barrierefreien Um- und Neubau von vier Haltestellen im Gemeindegebiet Stäbelow. Die Gesamtkosten betragen knapp 318.000 Euro.

Die Fördermittel werden nach der Förderrichtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Investitionen und Maßnahmen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt. Im Rahmen des Sonderprogramms „Barrierefreie Haltestellen in Mecklenburg-Vorpommern“ gewährt das Infrastrukturministerium einen erhöhten Fördersatz von bis zu 80 Prozent.

Ziel ist es, zu einer barrierefreien Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsangebote beizutragen. Dazu werden Kommunen und Aufgabenträger des ÖPNV bei der barrierefreien Umgestaltung von Haltestellen gezielt unterstützt.

1. Spatenstich für Radweg

Kalkhorst – Infrastrukturminister Christian Pegel wird  am Baubeginn für einen Radweg an der Kreisstraße 19 von Kalkhorst bis Groß Schwansee (Landkreis Nordwestmecklenburg) teilnehmen und den ersten Spatenstich setzen.

Die Maßnahme trägt dazu bei, dass Radverkehrsnetz des Landes weiter flächendeckend auszubauen.

Der 2,4 Kilometer lange Radweg wird in Kalkhorst an die Radwege in Richtung Dassow und Klütz anschließen. In Groß Schwansee wird der Radweg außerdem lückenlos an den bereits bestehenden Ostseeküstenradweg anbinden, sodass eine Verbindung zur Ostsee und nach Lübeck sowie Harkensee besteht.

Die Maßnahme soll bis Ende 2021 fertiggestellt sein.

Zuwendungsbescheid für Radweg

Röbel/Müritz – Infrastrukturminister Christian Pegel übergibt am 26. Juli 2021 dem 1. Stellvertretenden Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte Kai Seiferth einen Zuwendungsbescheid in Höhe von gut 1,2 Millionen Euro für den Neubau des 1. Bauabschnitts Dambeck – Röbel/Müritz der Gesamtmaßnahme eines touristischen Radweges zwischen Stuer und Röbel.

Gefördert wird das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Der neue 4,6 Kilometer lange Radweg beginnt an der Bundesstraße 198, südöstlich von Dambeck und endet mit der Einmündung in den Wiesenweg in Nätebow (Gemeinde Bollewick). Nach Fertigstellung werden die Routen der Radfernwege „Mecklenburgischer Seenradweg“ und „Elbe-Müritz-Radweg“ auf den neuen Radweg verlegt.

Die Baumaßnahme soll im Frühjahr 2022 begonnen und im Spätsommer des Jahres abgeschlossen werden.

Bau der Ortsumgehung Dargun

Ortsumgehung Dargun: Planfeststellungsunterlagen einsehbar

Dargun – Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Bau der Ortsumgehung Dargun im Zuge der Bundesstraße 110 begann gestern das Anhörungsverfahren zu den Planunterlagen. Einen Monat lang liegen die Unterlagen dazu in Dargun und Stavenhagen öffentlich aus und sind zudem im Internet einsehbar.

„Mit der etwa 3,2 Kilometer langen Umfahrung wollen wir Dargun deutlich vom Durchgangsverkehr mit immerhin rund 15 Prozent Schwerlastverkehranteil entlasten und zugleich den Verkehrsfluss und die Leistungsfähigkeit in diesem Bereich der Bundesstraße 110 optimieren. Die Relation Demmin – Rostock soll so eine wesentliche Verbesserung erfahren.“, erläutert Infrastrukturminister Christian Pegel das Vorhaben.

Durch den Wegfall des Durchgangsverkehres würden die Lärm- und Luftschadstoffimmissionen innerorts wesentlich verringert und zugleich die Verkehrssicherheit im Ort erhöht.

Die mit der Planung der Ortsumgehung befasste Projektgruppe Großprojekte beim Straßenbauamt Schwerin hat beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr den Antrag auf Planfeststellung gestellt. Nach Prüfung aller Unterlagen durch das Landesamt liegen die Unterlagen seit 21. Juli bis zum 20. August 2021 in den Amtsverwaltungen der Stadt Dargun und der Reuterstadt Stavenhagen zu den jeweiligen Öffnungszeiten für Jedermann zur Einsicht aus.

Zusätzlich sind die Planunterlagen online unter https://www.strassen-mv.de/planfeststellung/anhoerung-strassenbau/ abrufbar. Jeder, dessen Belange durch das Bauvorhaben berührt werden, kann anschließend bis zum 20. September 2021 schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen gegen den Plan erheben.

Anschließend werden alle eingegangenen Einwendungen geprüft und in einem gemeinsamen Erörterungstermin diskutiert und besprochen.

Informationen rund um die weiteren Verfahrensschritte und das Planfeststellungsverfahren von Straßen insgesamt finden Sie hier.