Kulturschuppen Garz präsentiert Dirk Ende

Insel Rügen – Am 15.06. gibt es das nächstes Konzert in dem Kulturschuppen in der Stadt Garz. Der Sänger Dirk Ende wird den Abend …. Hoch hinauf ….mit seiner Musik und Lyrics gestalten.

Dirk Ende ist ein Vollblutmusiker der seine Musik nicht einfach spielt, sondern lebt. Inspiriert durch wunderbare Songs von Weltklassekünstlern wie Simon & Garfunkel, Leonard Cohen, Cat Stevens, Reinard Mey, Westernhagen und vielen anderen, schreibt er die meisten seiner Titel selbst.

Die Anregung zu seiner Musik holt er sich im Alltag ebenso wie in Traumwelten. Sie ist gekennzeichnet von jenen wunderbaren Melodien und anspruchsvollen Texten, die Musik zu einem zeitlosen Erlebnis machen. Seine Songs überdauerten alle Trends, weil die Melodien unverwechselbar sind und ihr moderner Sound verhalf ihnen zu einer nie gekannten Intensität. Jeder seiner Songs erzählt eine Geschichte mit eigenem Flair und Charisma. So kommt es, dass seine Musik ein echtes Sammelsurium von Liedern ist, die man nicht erwartet.

Dirk Ende, geborener Saalfelder (Thüringen), konnte von jeher seiner Leidenschaft für das Spielen auf der Gitarre nicht entkommen. Während er viele eigene Lieder geschrieben und komponiert hat, interpretiert er auch immer wieder bekanntere Lieder neu. – Bekannte Lieder, die den Hörern immer im Gedächtnis bleiben sollten, denn die Schönheit der musizierenden Kunst kennt kein Alter.

Und so viel Seele er in die Interpretationen anderer Werke webt, so voller Seele und Erlebnisse sind auch seine eigenen Lieder. Der Ein oder Andere wird sich sicherlich in seinen Texten wiederfinden, ganz sicher aber wird man von seiner Präsenz auf der Bühne mitgerissen sein!

Die Themenvielfalt seiner Lieder reicht von Liebe über Leid bis hin zur augenzwinkernden Selbstironie, facettenreich wie das wahre Leben. Dirk Ende, er verzaubert und fasziniert mit seinen gefühlvollen Songs.

Beginn, wie immer 19.30 Uhr. Eintritt frei.Um eine Spende für den Künstler wird gebeten.
Für gute Laune, anregende Gespräche und so weiter seit Ihr dann selbst verantwortlich.
Anmeldung ist erforderlich, da wir immer mehr nette Gäste bekommen und die Plätze aber begrenzt ( 45 ) bleiben.
038304-829745
baltik-kulturhg@gmx.de

Fördermittel für LED-Umrüstung

Zingst – Die Gemeinde Zingst (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Landesenergieministerium einen Zuschuss in Höhe von 256.500 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung bzw. Errichtung von insgesamt 368 Lichtpunkten auf LED-Technik und wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Im ersten Bauabschnitt werden dazu die vorhandenen 20 Quecksilberdampfleuchten auf LED-Technik umgerüstet. Um die Straßenzüge der Gemeinde künftig optimal auszuleuchten, werden zusätzlich 35 LED-Leuchten errichtet. Masten und Kabel werden ebenfalls erneuert.

Im zweiten Bauabschnitt sollen 313 Lichtpunkte, bestehend aus Quecksilber- und Natriumdampfleuchten, auf die klimaschonendere Alternative umgerüstet werden.

Durch die Maßnahme können insgesamt ca. 91.000 kWh pro Jahr, sowie ca. 56 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei 513.000 Euro.

Hafentage in Stralsund

Stralsund – Wirtschaftsminister Harry Glawe wird am Freitagabend (24. Mai) die Hafentage in Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) eröffnen. „Bei den Hafentagen wird eine vielseitige Bandbreite unserer maritimen touristischen Vielfalt unseres Landes präsentiert. Dazu gehören beispielsweise eine abwechslungsreiche Bummel- und Erlebnismeile an Land, Ausfahrten auf dem Wasser, Drachenbootwettkämpfe, Wasserrettungsvorführungen sowie ein ansprechendes Programm für alle Altersgruppen. Das Fest ist zu einem Aushängeschild für die Region geworden, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Vorfeld der Veranstaltung. Die Stralsunder Hafentage finden bis Sonntag statt.

„Maritime Veranstaltungen sind ein wichtiger Baustein, um für unser Bundesland als attraktiven Tourismusstandort zu werben“, so Glawe weiter. Beispiele hierfür sind die Hanse Sail in Rostock (08. bis 11. August); die Müritz Sail in Waren (Müritz) (30. Mai bis 02. Juni 2019); die Haff Sail in Ueckermünde (01. Juni); die Warnemünder Woche (06. bis 14. Juli 2019) oder das Schwedenfest in Wismar (15. bis 18. August 2019). „Viele maritime Feste im Land sind heute abwechslungsreiche Veranstaltungen mit hohem Bekanntheitswert über die Landesgrenzen hinaus. Dennoch bedarf es ständig gezielter Aktivitäten, um neue Gäste für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

Die Hansestadt hat sich in den vergangenen Jahren touristisch deutlich weiter entwickelt. „Stralsund konnte bei den Übernachtungen im Laufe der vergangenen Jahre starke Zuwächse verzeichnen. Von maritimen Festen profitieren auch Handel, Hotels und Gastronomie“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend. 2013 verzeichnete die Hansestadt Stralsund rund 448.000 Übernachtungen, so ist dieser Wert nach Angaben des Statistischen Amtes auf rund 528.000 Übernachtungen angestiegen. Das sind über 80.000 (+18 Prozent) Übernachtungen mehr in nur sechs Jahren.

Ausbaggerung am Nothafen Darßer Ort abgeschlossen

Darßer Ort – Die Unterhaltungsmaßnahmen an der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort sind heute (20. Mai) abgeschlossen worden. In den vergangenen Wochen hat das Kranschiff „Baltic Lift“ die versandete Fahrrinne von Sediment befreit. Wieviel Sand ausgebaggert wurde und die daraus resultierenden Kosten wird eine abschließende Peilung in den kommenden Wochen ergeben.

„Mit dieser erneuten Baggerung – die letzte erfolgte im Herbst 2018 – haben wir wiederum die Nutzung des Nothafens für den Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie für in Seenot geratene Schiffe sichergestellt“, sagt Verkehrsminister Christian Pegel und fügt hinzu: „Je nachdem, wie schnell die Fahrrinne wieder versandet, werden wir das auch wieder tun, bis der neue Inselhafen Prerow den Betrieb aufnimmt.“

Neu war bei dieser Baggerung das Verfahren, mit dem der Sand aus der Fahrrinne entfernt und anschließend wieder abgelagert wurde: „Über eine Schlauchkonstruktion wurde das Sediment abgesaugt, so wie ein großer Unterwasserstaubsauger, und anschließend im Hafenbecken verspült“, erklärt Christian Pegel. Der Vorteil dieses Verfahrens: Der entnommene Sand kann mit großer Präzision verklappt und zur Renaturierung des Hafenbeckens wiederverwendet werden.

Touristische Informationsstelle für Negast

Negast – Die Gemeinde Steinhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) plant im Ortsteil Negast den Bau einer Tourismus-Informationsstelle. „Negast liegt inmitten idyllischer Natur – im Südosten das Naturschutzgebiet ´Krummenhagener See´ und im Nordwesten das Naturschutzgebiet ´Borgwallsee´. Nun soll eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden, um den Gästen umfangreiche Informationen zur Region zu geben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Vorgesehen ist, ein Holzhaus mit Ausstellungsraum und öffentlicher Toilette zu errichten. Zudem sollen eine Aussichtsplattform mit Überdachung und behindertengerechter Zuwegung entstehen. Die touristische Informationsstelle soll direkt am Radweg Hamburg-Rügen platziert werden, der eine Gesamtlänge von 525 Kilometern vorweist und unter anderem über Schwerin, Güstrow sowie Stralsund bis nach Sassnitz führt.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen. „Die Region wird von den Gästen unseres Landes gern besucht. Mit der Errichtung einer Informationsstelle wird die Gegend touristisch weiter aufgewertet“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen für die Errichtung der Tourist-Informationsstelle betragen rund 452.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium plant eine Unterstützung des Vorhabens aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 407.000 Euro. Wirtschaftsminister Glawe übergab am Sonnabend vor Ort die Zusicherung für einen Fördermittelbescheid.

Neuer Direktor am Amtsgericht Stralsund

Stralsund – Neuer Direktor des Amtsgerichts Stralsund und Nachfolger von Ulrike Kollwitz ist Dr. Sascha Ott. „Mit der Leitung eines Amtsgerichts ist er vertraut. Denn Dr. Ott war knapp drei Jahre lang Direktor des Amtsgerichts Anklam, bis es im Zuge der Gerichtsstrukturreform in eine Zweigstelle umgewandelt wurde. Ich wünsche ihm für die Leitung des Amtsgerichts Stralsund viel Erfolg“, sagte Justizministerin Hoffmeister. Sie dankte gleichzeitig Ulrike Kollwitz für die geleistete Arbeit und wünschte der früheren Amtsgerichtsdirektorin alles Gute für den Ruhestand.

Dr. Sascha Ott wurde 1965 in Leipzig geboren. Im Jahr 1998 kam er als Richter auf Probe nach Mecklenburg-Vorpommern und wurde dem Landgericht Stralsund zugewiesen. Im Jahr 2002 erfolgte die Ernennung zum Richter am Amtsgericht Greifswald unter Berufung in das Richterverhältnis auf Lebenszeit.

Nach Abordnungen an das Landgericht Stralsund sowie das Oberlandesgericht Rostock wurde Dr. Ott für die Zeit von April 2009 bis Oktober 2011 an das Justizministerium abgeordnet. Noch während seiner Abordnung an das Justizministerium wurde er zum Direktor des Amtsgerichts Anklam ernannt, das er bis zur Umwandlung in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Pasewalk führte.

Danach wurde er an das Amtsgericht Greifswald als weiterer aufsichtsführender Richter versetzt. Zuletzt war er Oberstaatsanwalt und ständiger Vertreter eines Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Staatsanwaltschaft Stralsund.

Neues Löschfahrzeug für Feuerwehr Lancken-Granitz

Insel Rügen – Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Lancken-Granitz im Landkreis Vorpommern-Rügen soll ein neues Löschfahrzeug bekommen (LF 10-Allrad), bei dessen Finanzierung das Land unterstützt. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute bei einem Termin in Sellin an die Bürgermeisterin Henny Hoffmann einen Bewilligungsbescheid über 94.500,00 EUR Kofinanzierungshilfe und kündigte weitere 25.000 EUR aus dem Strategiefonds an. Mit den Fördergeldern verbleibt für die Gemeinde ein deutlich geringerer Eigenanteil an den Gesamtkosten in Höhe von ca. 320.000 EUR.

Innenminister Caffier betonte, dass die Landesregierung ihre Verantwortung für die Feuerwehren sehr ernst nimmt: „Die Modernisierung der Feuerwehren, ihre technische Ausstattung, Unterbringung und Ausbildung sind weiterhin ein besonderes Anliegen. Deshalb habe ich mich innerhalb der Landesregierung für ein Investitionspaket für die Feuerwehren stark gemacht. Über einen Zeitraum von vier Jahren wird die Landesregierung 50 Millionen Euro investieren, um neue Feuerwehrfahrzeuge zu beschaffen. Dafür meldet das Innenministerium im Rahmen der laufenden Haushaltsverhandlungen für die Jahre 2020 bis 2023 jeweils 12,5 Millionen Euro im Landeshaushalt an. Wie genau wir dieses Programm ausgestalten werden, klären wir derzeit noch in Gesprächen mit den Landkreisen, den Gemeinden und den Feuerwehren. Um die Aus- und Fortbildung der Feuerwehren und im Katastrophenschutz weiter voranzubringen, wird die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern zu einem Kompetenzzentrum fortentwickelt.“

In der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Lancken-Granitz leisten derzeit in der Einsatzabteilung rund 20 aktive Kameradinnen und Kameraden ihren Dienst. Zum Fahrzeugbestand der Feuerwehr gehört ein altes Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) und ein Mannschaftstransportwagen (MTF). Während der letzten Jahre kam es am TSF-W wiederholt zu Mängeln mit hohen Instandsetzungskosten. Deshalb beschafft die Gemeinde ein neues Löschfahrzeug, um die Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung auch in Zukunft in der Gemeinde und über das Gemeindegebiet hinaus sicherzustellen.

Neuer Wasserwanderrastplatz eröffnet

Stralsund – Am Freitag wird der Wasserwanderrastplatz an der Ostmole in der Hansestadt Stralsund (Insel Dänholm) feierlich eröffnet. „Mit den Modernisierungsmaßnahmen wird die Infrastruktur vor Ort erheblich aufgewertet. Die Hansestadt bietet ihren Gästen einen weiteren attraktiven Höhepunkt als Ausflugsort und zur aktiven Erholung an. Mit den Gastliegeplätzen und den Anlegestegen wird das maritime und touristische Angebot deutlich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag vor Ort.

Das umfassende Vorhaben hat die grundhafte Erneuerung der 265 Meter langen Ostmole, die Errichtung eines Wasserwanderrastplatzes mit 25 Gastliegeplätzen inklusive Strom- und Trinkwasseranschlüssen, den Neubau eines 90 Meter langen und vier Meter breiten Anlegesteges für Fahrgastschiffe, Großsegler und Flusskreuzschiffe sowie die elektrotechnische und wassertechnische Erschließung und Ausrüstung vorgesehen.

„Die Maßnahmen sind im Zuge des Gesamtvorhabens realisiert worden. Es kann nun dem steigenden Bedarf an Gastliegeplätzen insbesondere in den stark frequentierten Sommermonaten noch besser Rechnung getragen werden“, so Glawe weiter.

Waren es 2013 noch rund 448.000 Übernachtungen, so ist dieser Wert nach Angaben des Statistischen Amtes auf rund 528.000 Übernachtungen angestiegen. Das sind über 80.000 (+18 Prozent) Übernachtungen mehr in nur sechs Jahren. „Stralsund konnte bei den Übernachtungen weiter zulegen. Die Hansestadt hat sich touristisch deutlich weiter entwickelt. Mit dem neuen Angebot wird die Region insgesamt touristisch weiter aufgewertet“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 9,86 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben voraussichtlich mit rund 8,5 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). „Mecklenburg-Vorpommern ist ein beliebtes Ziel für Urlaub am und auf dem Wasser. Um den Wünschen unserer Gäste gerecht zu werden, werden wir weiterhin in die touristische Infrastruktur investieren“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Neue Decke im Gemeindesaal Dettmannsdorf

Dettmannsdorf – Die Gemeinde Dettmannsdorf im Landkreis Vorpommern-Rügen hat ein Multifunktionsgebäude mit Gemeindesaal, der für Einwohnerversammlungen, Tagungen, Tanz-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen genutzt wird. Mit seiner 435 m² großen Bühne ist der Veranstaltungsort über die Gemeindegrenzen hinaus für die gesamte Region von Bedeutung und soll deshalb erhalten bleiben. Bei den anstehenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten wurde festgestellt, dass die Saaldecke schadstoffbelastet ist und der Saal deshalb von der Gemeinde solange nicht genutzt werden kann, bis die Schadstoffe entsorgt sind und die Decke neu aufgebaut worden ist.

Aus eigener Kraft konnte die Gemeinde die Investitionskosten i.H.v. 195.000 EUR nicht tragen. Daher hat der Bürgermeister Fördermittel beim Land beantragt. Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt wird aus EU-Mitteln zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung eine Zuwendung i.H.v. rund 136.700 EUR gewähren. Für den verbleibenden Eigenanteil hat die Gemeinde beim Innenministerium einen Antrag auf Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm gestellt. Auch dieser Antrag wurde positiv beschieden, so dass dem Bürgermeister nunmehr ein Bewilligungsbescheid des Innenministers über 34.200 EUR zugesandt worden ist.

„Ich begrüße ausdrücklich das große Engagement, mit dem sich die Gemeinde bemüht, den Saal für das Gemeinschaftsleben zu erhalten. Es ist ein zentraler Ort, den verschiedene Alters- und Interessengruppen gemeinsam nutzen können und der das Dorfleben für Jung und Alt attraktiv machen kann“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Richtfest bei der Molkerei Naturprodukte GmbH in Poseritz

Insel Rügen – Am Freitag ist in Poseritz (Landkreis Vorpommern-Rügen) das Richtfest für die neue Produktionshalle der Molkerei Naturprodukt GmbH begangen worden. Zugleich hat das Unternehmen das 20-jährige Produktionsjubiläum gefeiert.

„Die Molkerei Naturprodukte GmbH ist ein für Mecklenburg-Vorpommern typisches mittelständisches Unternehmen – fest in der Region verankert, mit hohem Verantwortungsbewusstsein für ihre Beschäftigten und gesellschaftlichem Engagement. Die 16 Mitarbeiter produzieren und vertreiben frische, naturbelassene Produkte, die weit über die Region hinaus für den Standort Mecklenburg-Vorpommern werben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Unter dem Namen „Rügener Inselfrische“ produziert die Molkerei unter anderem Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Frischkäse für private sowie gewerbliche Kunden, betreibt einen Hofladen und ein Café. Derzeit entsteht vor Ort eine etwa 360 Quadratmeter große Produktionshalle, zudem wird das Kühlhaus erweitert. Die vorherige Produktionshalle soll nach Abschluss der Bauarbeiten künftig als Lager dienen. Mit der Erweiterung sollen die Produktionskapazitäten vergrößert werden.

„Der wirtschaftliche Erfolg der Molkerei Naturprodukte stärkt auch die regionale Wirtschaft. Das Unternehmen ist Abnehmer und Partner der ortsansässigen Landwirtschaft, Lieferant der Gastronomie und des Einzelhandels. Für Urlauber, Tagesgäste und Anwohner bietet sich mit dem eigenen Hofladen und einem Café ein attraktives Ausflugsziel in der Region“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition des Unternehmens für den Neubau der Produktionshalle und die Ausstattung beträgt rund 970.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 280.000 Euro.

Seit dem Jahr 2011 wurden im Landkreis Vorpommern-Rügen insgesamt 103 Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 232,2 Millionen Euro in Höhe von rund 60,6 Millionen Euro unterstützt. Die Mittel kamen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Damit wurden im Landkreis 610 Arbeitsplätze neu geschaffen und etwa 2.160 Jobs gesichert.

„Santé Royale Gesundheitsresort Rügen“ im Ostseebad Göhren

Insel Rügen – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat heute den ersten Spatenstich für den Neubau des „Santé Royale Gesundheitsresort Rügen“ gesetzt. Die Gesundheits-Vital-Resort Rügen GmbH plant im Ostseebad Göhren eine Einrichtung für den Gesundheitstourismus.

„Das Resort will mit spezialisierten Angeboten die aktive Gesundheitsvorsorge im Urlaub fördern. Gäste erhalten die Möglichkeit, mit Hilfe von Gesundheitspaketen die wohltuende, gesundheitsfördernde und stressreduzierende Wirkung der Ostsee zu nutzen. Mit der Errichtung des Resorts werden 35 Arbeitsplätze neu geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die knapp 10.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche beherbergt 125 Zimmer und Suiten, gastronomische Einrichtungen vom A-La-Carte-Restaurant über einen Buffetbereich bis zur Bar und Gesundheits-Lounge. Der Spa- und Medical-Bereich hat rund 2.000 qm. Therapeutische Anwendungen, Verpflegung und die dazugehörige Unterbringung zählen nach Angaben der Bauherren zu den drei Grundbestandteilen der einzelnen Pakete, die in die Bereiche Herz/Kreislauf, Bewegungsapparat, Adipositas und Psychosomatik geteilt werden. Darüber hinaus sollen im „Medical Center“ ergänzende Therapien wie beispielsweise Massagen, Osteopathie oder Manuelle Therapie angeboten werden. Komplettiert werden die Anwendungen von einem Cardio-Fitness-Bereich.

„Gesundheit und Wellness stehen in Göhren im Mittelpunkt. Neben der Anerkennung als Seebad erhielt die Gemeinde Göhren auch die staatliche Anerkennung als einziger Kneipp-Kurort der Insel Rügen. Ein präventivmedizinisches Haus für gesundheitsbewusste Urlauber ergänzt das touristische Angebot in der Region ideal“, sagte Glawe.

Wirtschaftsminister Glawe warb dafür, Angebote im Gesundheitstourismus im Land weiter auszubauen. „Gesundheit liegt im Trend. Es sind vor allem Kooperationen wichtig, um Wellness und Gesundheitsförderung noch deutlicher zu verbinden. Jedes Unternehmen im Gesundheitstourismus hat seine Kernkompetenzen, aber für den Kunden ist das Gesamtangebot entscheidend. Es braucht weiter auch individuell auf Gäste zugeschnittene Angebote. Das ist auch nötig, um neue Zielgruppen zu erschließen“, forderte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen rund 20 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

Die Insel Rügen (mit Hiddensee) verzeichnete 2018 insgesamt knapp 1,4 Millionen Ankünfte und über 6,39 Millionen Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag mit 4,7 Nächten über dem Landesdurchschnitt von 3,9 Nächten. Im Seebad und Kneipp-Kurort Göhren gab es 2018 rund 90.350 Ankünfte und knapp 470.000 Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 5,2 Nächte. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum rund 7,9 Millionen Ankünfte (+4,6 Prozent) und mehr als 30,9 Millionen Übernachtungen (+3,9 Prozent).

Schülerin aus Putbus gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

Insel Rügen – „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit fast 9.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen. In Mecklenburg-Vorpommern kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 15-jährigen Merle Nethe aus Putbus. Sie setzte sich gegen rund 200 Teilnehmer durch und wurde zusammen mit den anderen Landessiegern in Schwerin geehrt. Die Sozialministerin Stefanie Drese übergab als Schirmherrin der Aktion in MV die Preise und Urkunden.

„Mit meinem Bild möchte ich darstellen, wie stark der innere Kampf sein kann, zwischen der Entscheidung dem Alkohol zu verfallen oder das Leben mit bunten und freundlichen Dingen zu füllen“, so beschreibt Merle Nethe ihr Siegerplakat. Mit der beeindruckenden Arbeit gewann die fünfzehnjährige Neuntklässlerin der Christophorusschule Rügen den Hauptpreis von 300 Euro. Der zweite Platz ging an Henrike Wilcke (15) aus der neunten Klasse derselben Schule. Den dritten Rang belegte die 17-jährige Elisa Bööck aus Rubow. Sie besucht die Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung in Schwerin. Den Sonderpreis „Jüngere Künstler“ erhielten die beiden Mädchen Anna Luis Hüneburg (12) und Helena Fuest (13) von der ecolea-Schule in Schwerin.

„Die gestiegenen Zahlen zeigen, wie wichtig Suchtprävention weiterhin ist. Jede Alkoholvergiftung ist eine zu viel. Mir geht es vor allem darum, diejenigen zu stärken, die ganz klar „Nein“ zum Komasaufen sagen, die sich vielleicht auch manchmal dem Gruppendruck widersetzen. Je mehr mutige und starke Jugendliche „Nein“ sagen, desto leichter wird es für die vielleicht nicht ganz so Mutigen, sich ebenfalls nicht zu betrinken, betont Ministerin Drese. „Der Plakatwettbewerb ist ein toller Weg, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Farbe zu bekennen. Mein Dank geht an alle teilnehmenden Jugendlichen, die sich mit äußerst kreativen Ideen eingebracht haben“, so die Ministerin weiter.

„Die Plakate machen auch im zehnten Jahr der Präventionskampagne deutlich, dass es uncool ist, sich bewusstlos zu trinken“, sagt Sabine Hansen, Leiterin der DAK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. „Jugendliche müssen lernen, mit Alkohol vernünftig umzugehen. Das sehen wir an der hohen Anzahl von Alkoholvergiftungen.“ 2017 kamen nach aktueller Bundesstatistik 21.721 Zehn- bis Zwanzigjährige volltrunken in eine Klinik, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. In Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben der DAK-Gesundheit die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr um 22,5 Prozent deutlich gestiegen. „Mit dem Plakatwettbewerb kommt dieses wichtige Gesundheitsthema in den Schulalltag“, so Hansen.

Die Plakate, die Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind tatsächlich für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer Online-Studie mit 1.273 Teilnehmern ihre Wirkung im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von der Zielgruppe selbst gemalten „bunt statt blau“-Plakate die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete, Warnhinweise.

Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und den Experten vom IFT-Nord die Bundesgewinner 2018. Auch der Hamburger Deutsch-Soul-Sänger Emree Kavás gehört der Bundesjury an. Er begeistert mit seiner Debütsingle „Kopf Hoch“ Medienvertreter und Musikfans gleichermaßen.

Den Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ gibt es mittlerweile seit zehn Jahren. Insgesamt haben seit 2010 mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Städtebaufördermittel für Sassnitz

Insel Rügen – Die Stadt Sassnitz (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Landesbauministerium einen Zustimmungsbescheid über ca. 1,5 Millionen Euro Zuwendungen im Rahmen der Städtebauförderung für den Ausbau der Hafenbahntrasse. Bund und Land übernehmen damit je ein Drittel der Gesamtkosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Ein weiteres Drittel steuert die Stadt Sassnitz als Eigenanteil bei.

Die Trasse der alten Hafenbahn, die in der Vergangenheit aus der Oberstadt bis zum alten Fähranleger führte, soll zu einer behindertengerechten Verkehrsverbindung für Fußgänger und Radfahrer ausgebaut werden. Künftig soll dort auch eine Touristenbahn als Shuttle zwischen Terrassenpark und Stadthafen fahren. Der Ausbau der neuen Straße mit Betonpflaster erfolgt im Anschluss der Hafenstraße zwischen Rügenkaskade und Pylon der neuen Fußgängerbrücke, die Oberstadt und Stadthafen verbindet, und biegt nach ca. 760 Metern in das Gebiet „Terrassenpark“ ein. An zwei Stellen entstehen Ruhezonen zum Verweilen, u. a. mit Spielgeräten. Am „Sachsenblick“ – in Verlängerung der Bahnhofstraße – soll ein Kunstobjekt des Sassnitzers Helmut Senf aufgestellt werden. Die Trasse soll mit LED-Lichtstelen beleuchtet werden.

Das Vorhaben wird mit dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen durchgeführt, der auch Regenentwässerung und Leerrohre für den Breitbandausbau verlegt.

Die Maßnahme soll im dritten Quartal dieses Jahres beginnen und voraussichtlich im dritten Quartal 2020 fertig gestellt werden.