Ostseeküsten-Radweg wird in Altefähr weiter ausgebaut

Insel Rügen – Die Gemeinde Altefähr (Insel Rügen) plant den Ausbau des Radweges „Schwarzer Weg“ von Altefähr (Gärtnerei) bis zur Bundesstraße 96. „Die Insel Rügen bietet Radfahrern landschaftlich beeindruckende Wege für kürzere und längere Touren. Ausgangspunkt für viele Ausflüge ist das Seebad Altefähr. Jetzt soll der Radweg in der Gemeinde ausgebaut werden, um das Radwegenetz auf der Insel weiter zu verbessern und so die Region touristisch weiter aufzuwerten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Geplant ist, den bisher unbefestigten Weg zwischen Altefähr und der B 96 ab der Gärtnerei auf einer Länge von 405 Metern und einer Breite von zweieinhalb Metern auszubauen. Damit wird eine Lücke zur B 96 geschlossen. Der „Schwarze Weg“ gehört zum Radwegenetz des Ostseeküstenradweges, der auf 278 Kilometern rund um die Insel führt. Der Ostseeküsten-Radweg führt über insgesamt circa 800 Kilometer von der dänisch-deutschen Grenze entlang der gesamten Ostseeküste, einschließlich der Umrundung der Insel Rügen, bis zur deutsch-polnischen Grenze bei Ahlbeck und leitet Ausflügler auf der Tour zu den UNESCO-Welterbestädten Wismar und Stralsund, den Rügener Kreidefelsen, der Usedomer Bäderarchitektur in Zinnowitz und letztlich zu den Kaiserbädern. „Die Region West-Rügen wird von den Gästen unseres Landes gern besucht. Mit dem Ausbau der Etappe wird die Gegend touristisch weiter aufgewertet“, sagte Glawe.

Im Reisegebiet Rügen/Hiddensee gab es im Zeitraum Januar bis Oktober 2017 nach Angaben des Statistischen Amtes mehr als 1,2 Millionen Ankünfte und mehr als 5,9 Millionen Übernachtungen von Urlaubsgästen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum insgesamt mehr als 6,8 Millionen Ankünfte und 27,3 Millionen Übernachtungen.

Die Gesamtinvestitionen für den Ausbau des Radweges betragen knapp 184.000 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 165.000 Euro.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Kliffabbrüche an Rügens Nordküste

Insel Rügen – An der Nordküste Rügens ist es in den vergangenen Tagen zu zwei größeren Kliffabbrüchen gekommen. Die Abbrüche ereigneten sich vermutlich bereits am Ende der ersten Januarwoche. Ein großer Abbruchbereich befindet sich ca. 200 Meter südlich der Rettungsleiter am Kieler Bach – etwa in der Mitte der Strecke zwischen Königssstuhl und Saßnitz. Experten schätzen das Volumen des Abbruchs auf 4.000 Kubikmeter.

Grund für den Abbruch ist ein Bach aus Niederschlagswasser, das aus einer eiszeitlichen, sandigen Sedimentschicht in der Kreide austritt. Derzeit laufen dort pro Tag ca. 50 Tonnen Wasser über das Steilufer in die See, wobei Sediment ausgewaschen und das Kliff destabilisiert wird.

Der zweite größere Abbruch ereignete sich ca. 800 m weiter südlich und umfasst ca. 2.000 Kubikmeter Sediment. Dort ist ein seit Jahren deutlich sichtbarer Überhang abgebrochen.

An zwei weiteren Uferbereichen kam es außerdem zu Sedimentrutschungen. Etwa 1500 Meter südlich vom Abstieg Kieler Bach hatte sich bereits 2008 ein Kliffabbruch ereignet, aus dessen Schuttkegel nun nachgesackter und ausgeschwemmter Sand einen etwa 100 Meter langen Strandabschnitt komplett zugeschüttet hat.

Im Grenzbereich des Nationalparks zur Stadt Saßnitz befindet sich eine Sandlinse in der Kreide, aus der bereits seit Jahrzehnten terrassenförmige Bereiche nachrutschen. Dort ist jetzt eine Baumgruppe mit ihrem Wurzelbereich den Hang hinab gerutscht und steht teilweise im Wasser.

Umweltminister Dr. Till Backhaus mahnt Spaziergänger an Rügens Küste zur Vorsicht: „An aktiven Kliffs wie diesem besteht dauerhaft die Gefahr von Abbrüchen. Im Frühjahr ist die Gefahr besonders hoch. Hier besteht Lebensgefahr! Halten Sie sich unbedingt an die vorgeschriebenen Wege und an die Gebotsschilder!“

Nach den starken Niederschlägen der vergangenen Monate sind die Kliffs wassergesättigt und dadurch instabiler als in Trockenphasen. Der Rückgang der Steilufer an den Außenküsten ist ein natürlicher Vorgang. Aktive Kliffs gibt es u. a. in Großklützhöved, Nienhagen, am Fischlandhochufer, am Dornbusch, in Sellin, Göhren, Zempin und Koserow. Hier sind Abbrüche am wahrscheinlichsten. Gefährdete Kliffs sind durch fehlenden oder im Abrutschen befindlichen Bewuchs gut erkennbar.

Kreide ist ein Sediment, das zu 98 Prozent aus den Resten mikroskopisch kleiner Organismen besteht, die zur Kreidezeit im Wasser lebten und ein Kalkskelett hatten. Der an der Küste im Nationalpark Jasmund nun sichtbare Teil dieser Sedimente ist vor rund 68 Mio. Jahren gebildet worden.

In der nachfolgenden Zeit wurden die Kalksedimente im Meer überlagert und verfestigt. Durch tektonische Kräfte und durch die Eiszeit wurde eine Kreidescholle aus dem Untergrund der Ostsee wieder heraus gehoben und dabei stark deformiert. Dadurch ist die Kreide in sich in kleine Stücke zerbrochen. Auf diesen Bruchflächen kann Wasser durchsickern und es bilden sich dabei Gleitbahnen aus. Deshalb gibt es auch nach niederschlagsreichen Zeiten mehr Abbrüche als in trockenen Zeiten.

Zudem hat die Eiszeit selbst Sedimente hinterlassen, die heute auf der Kreide liegen. Dabei handelt es sich um Sand und Geschiebemergel (Kalk-, Ton-, Sand-Gemisch). Der Sand ist ein guter Grundwasserleiter. Bei der Deformation der Kreide in der Eiszeit ist diese in große Schollen zerbrochen, die teilweise untereinander geschoben wurden. Dabei wurden die ursprünglich auf der Kreide liegenden Sedimente in die Kreide eingefaltet. Auch der größere Abbruch am Kieler Bach passierte in einer solchen eiszeitlichen Sedimentauflage.

LED-Beleuchtung in Buschvitz

Insel Rügen – Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik bekommt die Gemeinde Buschvitz (Landkreis Vorpommern-Rügen) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 19.638,96 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Buschvitz beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung in der Straße „Grüner Weg“ auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 13 Natriumdampf-Hochdruckleuchten werden durch 13 LED-Leuchten inklusive Masten ersetzt.

Pro Jahr können durch das Vorhaben rund 13.000 Kilowattstunden Strom und rund elf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Hafen Lauterbach auf Rügen soll ausgebaut werden

Insel Rügen – Die Stadt Putbus (Insel Rügen) plant die Erneuerung des Hafens Lauterbach an der Südküste Rügens im Greifswalder Bodden. Lauterbach gilt als Rügens ältestes Seebad. Jetzt ist vorgesehen, das Hafengelände „Westlicher Kai“ zu einem Tourismusgebiet weiterzuentwickeln. „Der Hafen Lauterbach hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel für Urlauber und Einheimische entwickelt. Mit dem geplanten Vorhaben am Hafen wird die touristische Attraktivität der gesamten Region weiter erhöht. Vor Ort sollen jetzt neben einer Touristen-Information mehr Angebote zum Verweilen geschaffen werden. Darüber hinaus wird in die Infrastruktur des Hafens investiert. Auch diese wird den wachsenden touristischen Bedarfen noch besser Rechnung getragen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Der Hafen Lauterbach wurde seit seinem Bau in den Jahren 1901/1902 vorrangig als Wirtschafts- und Fischereihafen genutzt. In jüngster Zeit ist die touristische Nutzung stärker nachgefragt, unter anderem bedingt durch Flusskreuzfahrtschiffe der 80-Meter-Klasse, die dort anlegen. Zudem befinden sich im Hafen Anleger für Sportboote und Großsegler. Mit Ausflugsschiffen können Besucher in den Sommermonaten Fahrten um die Insel Vilm, in den Greifswalder Bodden und zum Ostseebad Baabe unternehmen. Auch die Haltestellen der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“ und der Groß-Bahn befindet sich direkt auf der Lauterbacher Mole. „Im Hafen konzentriert sich eine ideale Kombination von Bahn-, Bus- und Schifffahrt für die Gäste. Mit einem neu zu schaffenden Anlaufpunkt für Touristen wird das Angebot komplett“, sagte Glawe.

Jetzt sollen zwei Liegeplätze für Flusskreuzfahrtschiffe der 120-Meter-Klasse geschaffen werden, die dem nach Angaben der Stadt Putbus gestiegenen Bedarf an Anlege- und Verweilmöglichkeiten Rechnung tragen. Dafür wird die vorhandene Anlegestelle insbesondere für Flusskreuzfahrtschiffe ausgebaut, unter anderem durch eine Erneuerung der südlichen Uferwand, eine Liegeplatzerweiterung, die Schaffung von zwei Liegeplätzen für die Flusskreuzschifffahrt und die Errichtung eines Informationszentrums. Die vorhandenen gastronomischen Einrichtungen sollen in die neue Nutzung eingebunden werden. Gegenüber dem Gastronomiebereich sind Liegeflächen für Segler und Traditionsschiffe vorgesehen.

Die Freitreppe soll mit Sitzstufen versehen sein. Ein barrierefreier Zugang soll insbesondere älteren Menschen einen leichten Zugang zum geplanten Informationszentrum und dem Gastronomiebereich ermöglichen. Der Betrieb des Hafens wird über die Stadt Putbus selbst erledigt, die dazu einen Eigenbetrieb gegründet hat, in dem zehn Mitarbeiter tätig sind. „Mit den geplanten Maßnahmen werden die Voraussetzungen geschaffen, die bestehenden Arbeitsplätze im touristischen Bereich zu sichern und langfristig weitere zu schaffen“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Vorhabens betragen rund fünf Millionen Euro. Das Land plant, das Vorhaben bei Vorlage aller Unterlagen in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zu unterstützen.

Im Reisegebiet Rügen/Hiddensee gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Zeitraum Januar bis September 2017 mehr als 1,12 Millionen Ankünfte und rund 5,4 Millionen Übernachtungen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern wurden im gleichen Zeitraum 6,18 Millionen Ankünfte und 24,9 Millionen Übernachtungen gezählt.

Zuwendungsbescheid für Verlängerung von Gleis im Fährhafen

Insel Rügen – Am Montag (04.12.2017) wird im Beisein von Infrastrukturminister Christian Pegel im Fährhafen Sassnitz (Landkreis Vorpommern-Rügen) das neue Gleis 66 freigegeben. Zu diesem Anlass überreicht Infrastrukturminister Christian Pegel den Zuwendungsbescheid in Höhe von 968.261,61 Euro für die Verlängerung des Gleises an den Bürgermeister der Stadt Frank Kracht. Aufgrund einer Ausnahmegenehmigung des Infrastrukturministeriums konnte das Vorhaben bereits vor Erlass des Zuwendungsbescheides begonnen und abgeschlossen werden.

Die förderfähigen Ausgaben betragen knapp 1,1 Millionen Euro. Die Förderung dieser Maßnahme erfolgt auf der Grundlage der Richtlinie zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur von Häfen sowie zur Senkung von CO2-Emissionen in Häfen des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern.

Die Stadt Sassnitz und die Fährhafen Sassnitz GmbH lassen das vorhandene Gleis 66 im Fährhafen um ca. 350 Meter verlängern und gleichzeitig das Gleis 61 verschwenken. Damit wird zum einen ein direkter Umschlag zwischen Eisenbahn und Schiffen an einem weiteren Liegeplatz ermöglicht. Zum anderen wird eine Umlaufmöglichkeit für die Entladung von Hochseekabeln auf Eisenbahnfahrzeugen geschaffen, die endlos über mehrere Fahrzeuge geliefert werden. Zudem soll die Gleisverlängerung für den Direktumschlag von Schüttgütern wie Getreide und Soja genutzt werden. Das Gleis wird bis an die Kaikante am Liegeplatz 5a geführt. Somit erhalten weitere Liegeplätze unmittelbaren Gleisanschluss.

Diese Maßnahme trägt zur Stärkung der regionalen Wirtschafts- und Verkehrsstruktur bei. Außerdem wird die Kohlendioxidemission nicht nur im Hafen sondern durch nicht notwendige Lkw-Verkehre auf der gesamten Insel Rügen gesenkt.

Der Hafen Sassnitz ist eine bedeutende Logistikdrehscheibe und ein wichtiges maritimes Industriezentrum Mecklenburg-Vorpommerns und Norddeutschlands.

Weihnachtsmarkt im Untergrund

Stralsund- Nicht ein, nicht zwei, nein, gleich drei Weihnachtsmärkte stimmen im historischen Herz der Hansestadt Stralsund auf die besinnlichen Feiertage ein und verleihen dem UNESCO-Welterbe zwischen 28. November und 22. Dezember eine ganz spezifische Atmosphäre.

Mit Blick auf zwei Wahrzeichen der Stadt – das sechsgieblige Rathaus und die gewaltige Nikolaikirche – präsentiert sich der Alte Markt mit seiner 400 Quadratmeter großen Eisbahn im wahrsten Wortsinn als erste Anlaufadresse für sportlichen Spaß neben Weihnachtsmarkthütten, Weihnachtskontor und großer Weihnachtstanne.

Der festlich geschmückte Neue Markt wiederum hat bereits eine jahrhundertealte Tradition als Weihnachtsmarkt, auf dem althergebrachte Kirmesgeschäfte ebenso zum Vergnügen bitten wie alle Arten gängiger Weihnachtsleckereien zum Naschen. Hauptattraktion allerdings ist auch in diesem Jahr der einzigartige Weihnachtsmarkt im Rathaus-Untergrund.

Im größten erhaltenen gotischen Kellergewölbe im Ostseeraum finden auf 1.500 Quadratmetern über 40 Künstler, Kunsthandwerker und Händler Platz für individuell gestaltete Weihnachtsgeschenke und Accessoires. Im Kuschelflair des gemütlichen Raumes kann der Weihnachtsmann zudem bei jedem Wetter seine Sprechstunden abhalten; hier können Kinder jederzeit den Märchenerzählern lauschen; hier bleibt jedes Bühnenprogramm ungestört von Wind und Wetter. Weitere Informationen: www.weihnachtsmarkt-stralsund.de

Erste Ahrenshooper Winterauktion

Ahrenshoop – Für Kunstinteressierte bietet sich mit der ersten Ahrenshooper Winterauktion auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst am 30. Dezember 2017 eine gute Gelegenheit, Kunst zu erwerben. Dabei stehen 125 Arbeiten auf Papier im Foyer Kunstmuseums Ahrenshoop zum Verkauf.

Aufgerufen wird ein handverlesenes Angebot, darunter Zeichnungen, Unikate, Druckgrafiken, Pastelle, Collagen, Aquarelle und Fotografien namhafter Künstler vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute. Mit dabei sind unter anderem Arbeiten von Edmund Kesting, Max Pechstein, Lyonel Feininger oder Gerhard Marcks.

Die Idee zu der neuen Veranstaltung entstand im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zum 125-jährigen Jubiläum der Ahrenshooper Künstlerkolonie in diesem Jahr und wurde gemeinsam mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop entwickelt. Veranstalter ist die Ahrenshooper Kunstauktionen GmbH.

Alle Werke sind ab dem 5. Dezember in der Galerie Alte Schule vorab zu besichtigen.

Fit für die Zukunft

Berufsmesse an der Schule Gingst mit 33 Unternehmen

Insel Rügen – Die Schule Gingst lädt am Mittwoch, dem 15. November 2017, zu ihrer 12. Berufsmesse ein, an der traditionell die über 230 Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 teilnehmen. Die dreistündige Messe in der Turnhalle wird um 9:00 Uhr zusammen mit Vertretern aus der Gemeinde Gingst eröffnet.

33 Unternehmen aus der Region haben sich angemeldet, um sich den Kindern und Jugendlichen in der Turnhalle vorzustellen und über Ausbildungschancen in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern zu informieren. Die Teilnehmer absolvieren unter anderem einen von fünf Fachvorträgen, zahlreiche praktische Übungen und Gesprächsrunden.

An die Berufsmesse schließen sich an der Gingster Schule zwei Projekttage unter dem Titel „Berufswelten“ an. Mit sechs ganz verschiedenen Programmbausteinen nähern sich die Jungen und Mädchen aller Klassen den Themen der Berufsorientierung.

Alle Interessierten sind herzlich zu einem Rundgang und Gespräch an den Stationen eingeladen. Weitere Informationen gibt es unter 03 83 05 – 4 39 oder auf der schuleigenen Website www.schulegingst.de

1. deutsch-griechisches Kochfestival im Ostseebad Binz

Insel Rügen – Unter dem Motto „Von Insel zu Insel – Rügen trifft Kreta“ fand am Wochenende erstmals ein deutsch-griechisches Kochfestival in Binz (Insel Rügen) statt. Veranstalter ist die Gemeinde Binz in Kooperation mit der Kurverwaltung.

„Beim Kochfestival treffen die größten Inseln Deutschlands und Griechenlands kulinarisch aufeinander. Neben dem Genuss der regionalen Spezialitäten beider Inseln und einem besseren Kennenlernen geht es auch um den touristischen und wirtschaftlichen Austausch. Die Veranstaltung soll den Auftakt für eine Reihe jährlich wiederkehrender Festivals bilden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die Gemeinde Binz und die Kurverwaltung planen nach eigenen Angaben, ein jährlich wiederkehrendes Kochfestival in Zusammenarbeit mit der griechischen Region Kreta und der Stadt Hersonissos zu etablieren. Bestandteile der Veranstaltung sind eine Präsentation regionaler Produkte, Wettbewerbe von Auszubildenden, deutschen und griechischen Köchen und von Laienköchen aus Familienunternehmen der Region Rügen.

Projektpartner für das Vorhaben sind der Landkreis Vorpommern-Rügen, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA), der Köcheverein Rügen, die Industrie- und Handelskammer zu Rostock, das IFA Rügen Hotel & Ferienpark, die griechische Gemeinde Hersonissos und KAPPA-Studies Heraklion Kreta (Kochschule). Neben der Vermarktung regionaler Produkte und dem Austausch mit der Region Kreta geht es den Veranstaltern um die Förderung der Ausbildung und die Gewinnung von Fachkräften. Seit fünf Jahren findet zu Beginn der Urlaubssaison eine entsprechende Veranstaltung auf Kreta statt.

Ziel der Organisatoren ist es, regelmäßig zum Saisonabschluss ein Kochfestival in Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren. „Das ist ein kreativer und spannender Ansatz für eine neue touristische Veranstaltung in der Nebensaison. Wir benötigen in den einzelnen Regionen noch weitere Ideen für saisonverlängernde Maßnahmen, um die Auslastung der Unterkünfte auch außerhalb der Haupt-Urlaubszeiten weiter zu erhöhen“, sagte Glawe.

Im Zeitraum von Januar bis August dieses Jahres wurden nach Angaben des Statistischen Amtes insgesamt knapp 5,4 Millionen Ankünfte und mehr als 21,8 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern registriert. Im Reisegebiet Rügen/Hiddensee waren es im gleichen Zeitraum rund 987.000 Ankünfte und mehr als 4,7 Millionen Übernachtungen.

Die Gesamtkosten des Kochfestivals betragen rund 17.000 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Landesmitteln in Höhe von maximal 10.000 Euro. Wirtschaftsminister Glawe übergab vor Ort einen Fördermittelbescheid.

„Calliope mini“-Klassensatz an Schule auf Rügen

Insel Rügen – An der Regionalen Schule „Am Rugard“ in Bergen auf Rügen können Schülerinnen und Schüler künftig lernen, wie ein Computer programmiert wird. Digitalisierungsminister Christian Pegel übergibt am Montag (6.11.2017) einen Klassensatz des Lerncomputers „Calliope mini“ an eine sechste Klasse der Schule.

Der Lerncomputer „Calliope mini“ ist benannt nach einer Tochter von Zeus, der Muse der Wissenschaft. Mit ihm soll Programmieren im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht werden. Der rund 7 x 8 cm große Computer ermöglicht von einfachen Experimenten mit Licht und Sound bis hin zur Konstruktion eines Roboters viele Anwendungen. Sein Display besteht aus 25 LEDs. Er hat einen Bluetooth-fähigen Prozessor und einen integrierten Lautsprecher.