Wasserwanderrastplatz in Althagen wird modernisiert

Ahrenshoop – Die Steganlage am Wasserwanderrastplatz in Althagen (Ortsteil der Gemeinde Ahrenshoop, Landkreis Vorpommern-Rügen) soll umfassend saniert werden. „Der Hafen Althagen ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge auf dem Wasser. Besucher können sich beispielsweise auf einem traditionellen Zeesboot gemütlich über den Bodden fahren lassen. Oder mit dem Fahrgastschiff durch den Nationalpark nach Born, Ribnitz-Damgarten, Zingst sowie in weitere Häfen der Region touren. Um dieses Erholungsangebot weiterhin ungestört genießen zu können, ist nun eine Modernisierung am Wasserwanderrastplatz vorgesehen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Wirtschaftsminister Harry Glawe übergab vor Ort symbolisch einen Zuwendungsbescheid für die Baumaßnahmen.

Der Hafen Ahrenshoop-Althagen befindet sich am Nordwestufer des Saaler Boddens. Im Hafen sind Fahrgastschiffe, örtliche Zeesen- und Fischereiboote sowie ein Fischrestaurant mit eigener Räucherei ansässig. Nach dem grundlegenden Ausbau des Hafens im Jahr 2001 sind nun eine Modernisierung der Steganlage sowie die Ertüchtigung des Spülfeldes notwendig geworden.

Bei den Arbeiten ist vorgesehen, einen Teil der vorhandenen Holz-Steganlage zurückzubauen und einen Neubau auf der Achse der bisherigen Anlage zu errichten, um die Haltbarkeit der Steganlage zu erhöhen. Landseitig soll ein Metall-Geländer als Absturzsicherung dienen. Weiterhin werden die Spülfelddämme auf einer Länge von rund 350 Metern erhöht, zwei Auslaufbauwerke als Stahlkonstruktion und eine Umzäunung samt Tor errichtet. Der Start der Bauarbeiten ist für den Herbst dieses Jahres geplant. „Mit den vorgesehenen Arbeiten wird die touristische Infrastruktur in der Region deutlich verbessert“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen für die Modernisierung des Wasserwanderrastplatzes betragen rund 1,2 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 966.000 Euro.

Im Seebad Ahrenshoop gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Jahr 2018 rund 51.300 Gästeankünfte (+8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und knapp 218.000 Übernachtungen (+7,2 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Urlauber lag mit 4,2 Tagen über dem Landesdurchschnitt von 3,9 Tagen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum rund 7,9 Millionen Ankünfte (+4,6 Prozent) und mehr als 30,9 Millionen Übernachtungen (+3,9 Prozent).

Künstlerhaus Lukas begeht drei Jubiläen

Staatssekretär Schröder: Kreativen Geist in Ahrenshoop lebendig halten

Ahrenshoop – Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder hat heute die Veranstaltungsreihe „FÜNFUNDZWANZIG DIALOGE – für RESPEKT und VERANTWORTUNG“ im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop eröffnet. Die 25 Dialogveranstaltungen finden als Jubiläumsprojekt des Künstlerhauses Lukas statt. Das alte Haus in der Dorfstraße feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Seit 25 Jahren gibt es zudem das Internationale Stipendienprogramm des Künstlerhauses und ebenso lange wird zeitgenössische Kunst im Neuen Kunsthaus ausgestellt.

„Drei Jubiläen in einem Jahr sind drei gute Gründe zu feiern“, sagte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder bei der Eröffnung. „In den Anfangsjahren residierten Malschülerinnen in dem Haus, das der Maler und Gründer der Künstlerkolonie, Paul Müller-Kaempff, erbauen ließ. Heute kommen Künstler, Autoren, Komponisten und Tanzperformer aus Deutschland und aus Nordeuropa in das traditionsreiche Haus auf dem Darß. Sie finden dort den Freiraum, sich ganz auf ihre Werke und ihr künstlerisches Schaffen zu konzentrieren. Das Land unterstützt das Künstlerhaus Lukas seit vielen, vielen Jahren, weil es wichtig ist, solche Freiräume zu schaffen“, betonte Schröder.

In den Jahren 2016 bis 2018 hat das Künstlerhaus eine jährliche Förderung von 150.000 Euro erhalten, mit dem der laufende Betrieb und das Stipendiatenprogramm finanziert werden konnten. Auch für 2019 ist eine Förderung von 150.000 Euro vorgesehen. Im vergangenen Jahr wurden erstmals Stipendien für Gastkuratorinnen und Gastkuratoren ausgeschrieben, mit dem Ziel, die Präsentation der Werke der Stipendiatinnen und Stipendiaten zu verbessern. Außerdem hat das Künstlerhaus Lukas 17.000 Euro aus dem Landesinvestitionsprogramm der Kulturförderung erhalten, um die Ausstattung der Wohnateliers der Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Das Land hat sich auch dafür eingesetzt, dass eine Bundesförderung in Höhe von 35.000 Euro über das Programm „InvestOst“ zur Werterhaltung der Wohnateliers möglich wurde.

„Künstlerinnen und Künstler kommen gerne nach Ahrenshoop. Sie finden dort die notwendige Ruhe und schöpfen Energie. Von einigen lesen wir später in den Feuilletons. Viele, die schon dort waren, erzählen noch lange danach begeistert von ihrem Aufenthalt“, sagte Kulturstaatssekretär Schröder. „Das Künstlerhaus Lukas zählt zu den wichtigen Stätten der Künstlerkolonie, an denen noch heute in guter Tradition künstlerische Arbeiten entstehen. Das ist nicht nur ein Wert an sich, sondern sorgt dafür, den kreativen Geist in Ahrenshoop lebendig zu halten und ist Ausdruck der kreativen Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern“, so Schröder.

Fördermittel für Tanklöschfahrzeug und Drehleiter

Insel Rügen – Die Stadt Bergen auf Rügen will für ihre Freiwillige Feuerwehr ein neues allradbetriebenes Löschfahrzeug und eine Drehleiter kaufen. Finanzielle Unterstützung dafür kommt aus dem Innenministerium. Für die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 4000 Allrad mit Staffelkabine werden 120.000 EUR bereitgestellt, für den Ankauf einer Drehleiter der Bauart DLA(K) 370.000 EUR.

Bei der Übergabe der Förderbescheide an die Bürgermeisterin der Stadt Bergen auf Rügen, Anja Ratzke, dankte Minister Lorenz Caffier den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr für ihre große Einsatzbereitschaft: „Im letzten Jahr waren Sie vor allem durch die lang anhaltende Hitze stark gefordert und mussten überdurchschnittlich oft zu Bränden an Bahndämmen oder auf Feldern ausrücken. Deutlich häufiger wurden Sie auch zur Technischen Hilfeleistung z.B. bei Unfällen gerufen. Ich ziehe den Hut davor, wie motiviert Sie bei Ihren Einsätzen trotz oft widriger Umstände sind und bedanke mich dafür. Jeder könnte ganz schnell auf Hilfe von gut ausgebildeten und engagierten Feuerwehrleuten angewiesen sein. Um diese leisten zu können, brauchen die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr entsprechende Technik.“

Die Freiwillige Feuerwehr Bergen ist eine Schwerpunktfeuerwehr und es ist zu erwarte, dass sie zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt wird. Neben Aufgaben im Stadtgebiet bergen nimmt sie auch Aufgaben im Landkreis Vorpommern-Rügen wahr. Gefahrenschwerpunkte im Ausrückbereich sind insbesondere ein Krankenhaus, mehrere Pflegeeinrichtungen, Schulen, ein Gewerbegebiet, die Bundesstraße B196 und eine Bahnlinie im Fernverkehr. Der Einsatz der Drehleiter ist immer dann wichtig, wenn ein baulicher, zweiter Rettungsweg für die Personenrettung und Brandbekämpfung nicht zur Verfügung steht. Das ist bei vielen Gebäuden in der Stadt und in den angrenzenden Gebieten des Amtes Bergen auf Rügen der Fall.

Neues Polizeigebäude in Bergen auf Rügen übergeben

Insel Rügen – Die alten Quartiere der Polizeibediensteten in Bergen auf Rügen gehören der Vergangenheit an. Nach umfangreichen Baumaßnahmen übergab Innenminister Lorenz Caffier heute offiziell das neue Polizeidomizil für die Polizistinnen und Polizisten des Polizeihauptreviers und der Außenstelle des Kriminalkommissariats Bergen.

„Die Präsentation einer modernen Polizei als „Dienstleistungsunternehmen für innere Sicherheit“, wie hier in Bergen, entscheidet nicht zuletzt über Erfolg und Misserfolg dieser Institution“, stellt Innenminister Lorenz Caffier fest. „So wie für jeden Beamten gilt, dass er persönlich durch sein Auftreten und seine Erscheinung das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit wesentlich bestimmt, muss auch ein Dienstgebäude diesen Ansprüchen genügen. Optimale räumliche und technische Arbeitsbedingungen tragen ganz wesentlich zur Motivation und Leistungssteigerung der Beamten bei. Ich sehe mich als Innenminister in der Pflicht, für die gute Arbeit, die die Polizei im Land leistet, im Gegenzug dafür zu sorgen, dass die Beamtinnen und Beamten bestmöglich ausgestattet sind. Und dazu zählen eben nicht nur Pistolen und Uniformen, sondern auch vernünftige Büros.“

Das mehrgeschossige Gebäude und ehemalige Finanzamt ist den Anforderungen der Polizei entsprechend umgebaut worden. Auf einer Fläche von 1.208 m² des 1991 errichteten Plattenbaus wurden neue Besprechungsräume, Schulungsräume und Fitnessräume geschaffen. Zudem hat die Kriminalpolizei erheblich bessere Bedingungen als zuvor mit separaten Räumen für die Spurensicherung oder für Gegenüberstellungen. Wichtig ist auch, dass auf die erhöhten Sicherheitsanforderungen der Polizei eingegangen wurde; vor allem mit Blick auf die Gewahrsamsräume und neue Transpondertechnik.

Synergien werden unter anderem damit erzielt, dass die rund 45 Mitarbeiter des Polizeihauptreviers und acht Mitarbeiter der Kriminalpolizei Besprechungs- und Schulungsräume gemeinsam nutzen können. Der Zugang zum Gebäude erfolgt barrierefrei und im Bereich der Hauptzufahrt befinden sich Parkplätze für Besucher.

Die Kosten für die neue Polizeiliegenschaft belaufen sich auf rund 4,35 Millionen Euro. Das Polizeihauptrevier Bergen und die Außenstelle des Kriminalkommissariats sind für rund 34.360 Einwohnerinnen und Einwohner der Ämter Bergen auf Rügen, West-Rügen sowie der Stadt Putbus auf einer Fläche von 661 km² zuständig.

Neues Feuerwehrauto für die Gemeinde Pruchten

Pruchten – Die Freiwillige Feuerwehr Pruchten im Landkreis Vorpommern-Rügen bekommt für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos (Löschgruppenfahrzeug, kurz: LF 10) finanzielle Unterstützung. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute vor Ort an den Bürgermeister Andreas Wieneke einen Bewilligungsbescheid über 83.300 EUR. Mit dem neuen Fahrzeug wird das alte Löschfahrzeug der Pruchtener Feuerwehr mit Baujahr 1986 ersetzt.

Die Gemeinde muss für die Neuanschaffung selbst tief in die Tasche greifen, denn der Landkreis beteiligt sich aus finanziellen Gründen nicht an dem Neukauf. Da kommen die Fördermittel aus dem Innenministerium gerade recht, um den Gemeindehaushalt etwas zu entlasten.

Innenminister Lorenz Caffier: „Die Angehörigen der Feuerwehren können Menschen oft nur unter großer Gefahr für das eigene Leben retten. Die Bereitstellung moderner Einsatzmittel dient dem Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte gleichermaßen. Die Aussonderung veralteter Technik und ein Fuhrpark, der den örtlichen Verhältnissen und Einsatzschwerpunkten angepasst ist, ist in einer Gemeinde genauso wichtig, wie das Ehrenamt“, sagte Minister Caffier.

Die Pruchtener Feuerwehr sichert in ihrer Gemeinde den örtlichen Brandschutz und die technische Hilfeleistung ab. Besondere Gefahrenschwerpunkte sind die Landesstraße L 21, der sogenannte Darß-Zubringer, und eine hohe Dichte an reetgedeckten Häusern.

Vernissage zum Auftakt

Insel Rügen – Mit gleich zwei Jubiläen weist das Jahr 2019 eine ganz besondere Bedeutung für Garz und das Ernst-Moritz-Arndt-Museum auf.

Zum einen blickt die älteste Stadt der Insel auf ihre 700jährige Geschichte zurück. Zum anderen jährt sich der Geburtstag von Ernst Moritz Arndt zum 250. Mal.

Dazu gibt das Museum am Freitag, den 15. März 2019, seinen Startschuss und lädt zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung ein. Unter dem Titel „Auftakt – Inspiration Arndt“ zeigen in einer Gruppenschau die Rügener Künstler Kerstin Langer, Günter Riechert, Silke Tolk-Ninnemann und Kalle Zangerl sowie Carmen Schunke, als Gast aus dem Harz, ihre ganz eigenen bildnerischen Ansichten und Einblicke zu Ernst Moritz Arndt.

Die wechselvolle Biografie des Schriftstellers, seine Reisen und Stationen sowie sein umfangreiches Oeuvre fungieren dabei als Anknüpfungspunkt zur künstlerischen Umsetzung. Die unter anderem in dieser Auseinandersetzung und auf diversen malerischen Streifzügen entstandenen Pastelle, Gemälde oder Emailarbeiten umfassen Stillleben, Landschaften und figürliche Darstellungen. Sie verdeutlichen dabei auch die Aktualität von Arndts Wirken bis in die Gegenwart.

Die Vernissage beginnt mit einer Einführung in die Ausstellung und anschließenden Künstlergesprächen um 17 Uhr.

Neuansiedlung am Pommerndreieck

Produktions- und Logistikstandort der AKKU SYS eröffnet

Süderholz – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Freitag den Lager- und Produktionsstandort der neu angesiedelten AKKU SYS Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH am Pommerndreieck (Gemeinde Süderholz, Landkreis Vorpommern-Rügen) offiziell in Betrieb genommen.

„Mit der Ansiedlung der AKKU SYS am Pommerndreieck wird die wirtschaftliche Entwicklung in der Region weiter gestärkt, die Wertschöpfung vor Ort weiter ausgebaut. Das Unternehmen hat bereits jetzt 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Vor Ort werden ebenso Fachlageristen ausgebildet. Die Ansiedlung ist auch Beleg für das Interesse am Wirtschaftsstandort Vorpommern. Mit der hervorragenden Anbindung an die Autobahn 20 und ausreichend Fläche bietet das Pommerndreieck Unternehmen beste Standortvoraussetzungen für weiteres Wachstum“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern hat die Ansiedlung in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Süderholz von Beginn an zielführend begleitet.

Zuvor hatte AKKU SYS ein Vertriebsbüro in Zingst und bislang mit vier Mitarbeitern einen Standort in Demmin betrieben, an dem die Zellkonfektionierung verschiedener Akkumulatoren erfolgte. Der neue Standort umfasst neben dem Lager und der Akku- und Batteriepack-Konfektionierung auch die Produktion von Gabelstaplerbatterien; diese stellt ein neues Geschäftsfeld dar, in dem das Unternehmen Wachstumschancen sieht. Künftig sollen nach Unternehmensangaben auf der rund 4.500 Quadratmeter großen Fläche die gesamte Versandlogistik und die Konfektionierung von individuell gefertigten Akkupacks und Gabelstaplerbatterien gebündelt werden. „Die AKKU SYS bekennt sich zu Mecklenburg-Vorpommern als wesentlichen Unternehmensstandort und platziert wichtige Unternehmensteile hier, wie beispielsweise logistische Dienstleistungen sowie die Produktion von Gabelstaplerbatterien und Akku-Packs“, sagte Glawe.

Das Pommerndreieck gehört zu den industriellen Großstandorten in Mecklenburg-Vorpommern, deren Entwicklung und Vermarktung die Landesregierung zu einem Schwerpunkt erklärt hat. Hier sollen insbesondere flächenintensive Ansiedlungen ermöglicht werden. Es umfasst eine Gesamtfläche von 235 Hektar. Ein weiterer Teilabschnitt im Pommerndreieck wurde bereits erschlossen mit einer 400 Meter langen Straße einschließlich eines zweiten Kreisverkehrs, sodass weitere 20 Hektar Gewerbe- und Industrieflächen zur Verfügung stehen.

Das Wirtschaftsministerium hat die Erweiterung der Infrastruktur seit der Wende am Standort in Höhe von rund 6,7 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. Insgesamt sind am Pommerndreieck bislang mehr als zehn Millionen Euro investiert worden. „Im Pommerndreieck können insbesondere flächen-intensive Ansiedlungen ermöglicht werden. Es umfasst eine Gesamtfläche von 235 Hektar (Gebiete der Stadt Grimmen und der Gemeinde Süderholz)“, sagte Glawe.

Seit dem Jahr 2011 wurden in Vorpommern (Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald) insgesamt 235 Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 599 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium in Höhe von rund 139 Millionen Euro unterstützt. Mit diesen Maßnahmen wurden rund 1.700 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen und etwa 5.600 Jobs gesichert.

In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es seit dem Jahr 2011 insgesamt 1.038 Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 2,8 Milliarden Euro, die vom Wirtschaftsministerium aus GRW-Mitteln in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 600 Millionen Euro unterstützt wurden. Mit diesen Maßnahmen wurden rund 8.550 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen und etwa 35.440 Jobs gesichert.

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens für die Neuansiedlung betragen rund 3,7 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.

AKKU SYS wurde im November 2008 von den Existenzgründern Joachim Koop und Björn Nowosadtko gegründet und ist ein Batterieunternehmen mit aktuell rund 120 Mitarbeitern. Nach Unternehmensangaben sind Batterien und Akkus in vielfältigen Anwendungen zu finden, beispielsweise in Alarmanlagen, Gabelstaplern, Reinigungsmaschinen, REHA-Anwendungen, Notbeleuchtungen, Arbeitsbühnen, im Caravan/Marine-Bereich, in Automobilen, Solarspeichern, Golfcarts, Telekommunikation, unterbrechungsfreien Stromversorgungen sowie batteriegestützten zentralen Stromversorgungssystemen (BSV-Anlagen). Darüber hinaus wartet und installiert das eigene Serviceteam deutschlandweit Notstromsysteme, etwa in Krankenhäusern, Flughäfen oder Datencentern.

Schülerreise nach Brüssel

CJD Christophorusschule Rügen erhält 3.000 EUR Fördermittel

Insel Rügen – Die CJD Christophorusschule Rügen im Ostseebad Sellin ist eine kooperative Gesamtschule, getragen vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD). Sie erhält für eine politische Bildungsreise nach Brüssel im Rahmen des Projekts „Jugend in Europa“ einen Zuschuss aus dem Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 3.000 EUR. Vom 21. bis 26. Juni 2019 werden 33 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 diese Reise unternehmen und damit ihr Wissen im Geschichts- und Sozialkundeunterricht vertiefen.

Die im Unterricht theoretisch behandelten Themen zur europäischen Union und Deutschlands Rolle in der EU sollen auch vor dem Hintergrund der dann schon abgeschlossenen Europawahlen (29. Mai 2019) vor Ort in Brüssel unmittelbar erlebbar werden. Die Struktur der demokratischen europäischen Organe steht dabei neben den aktuellen Entwicklungen im Vordergrund. Wie greifen die demokratischen Mechanismen innerhalb Europas ineinander und welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungs- und Planungsprozessen gibt es? Mit diesen Fragen und anderen Fragen werden sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften im Europäischen Parlament in Brüssel befassen. Auch ein Besuch im Informationsbüro Mecklenburg-Vorpommern in Brüssel steht auf dem Reiseplan

„Wir müssen Europa für die Jugend erlebbar machen. Deshalb begrüße ich es, wenn durch gezielte Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit das Verständnis für die EU gefördert und das Wissen über ihre Funktionsweise verbessert werden können“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Nur wenn auch junge Leute bereit sind, sich in Angelegenheiten ihres unmittelbaren Lebensumfelds oder in politische Debatten aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, kann Demokratie lebendig werden.“

Kita „Inselkrabben“ auf der Insel Hiddensee eröffnet

Insel Hiddensee – Ministerpräsidentin Manuela hat heute während ihres Vorpommerntages den Neubau der Kita „Inselkrabben“ in Vitte auf der Insel Hiddensee offiziell eröffnet. Begleitet wurde sie vom Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

„Das neue Haus ist wirklich gelungen. Die 2,7 Millionen Euro, die das Vorhaben gekostet hat, sind gut angelegtes Geld. Hier können sich die Inselkrabben wohlfühlen. Und die Eltern können sich sicher sein, dass ihre Jüngsten bestens aufgehoben sind. Ich habe großen Respekt vor den Bauleuten, die mit der besonderen Insel-Situation zurechtkommen mussten und diese sehr gut gemeistert haben“, betonte die Ministerpräsidentin.

„Neben guter Arbeit für guten Lohn ist auch die Kinderbetreuung und damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiger Entscheidungsgrund, in der Region zu bleiben. Gute und moderne Kitas sind ein wichtiger Standortfaktor, für die Insel und für ganz Vorpommern“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Patrick Dahlemann. Er übergab eine Förderzusage für die Kita in Höhe von 12.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für eine Sonnenschutzmarkise und eine Wasserexperimentierstrecke.

Der Neubau war notwendig geworden, da der Zustand des alten Gebäudes sehr schlecht war. Das neue Gebäude mit Krippe, Hort und zwei Betriebswohnungen, das vom Land mit 1,3 Millionen Euro gefördert wurde, bietet jetzt für 66 Kinder Platz. Die alte Kita war lediglich für 48 Kinder zugelassen. Sechs Erzieherinnen und ein Auszubildender betreuen sie. Baubeginn war Herbst 2017. Während der Bauzeit wurden die Hortkinder in der Schule in Vitte betreut. Krippen- und Kindergartenkinder waren in Kloster im Küsterhaus und im Rüstzeitheim der Kirchgemeinde untergebracht. Träger der Kita ist das Kreisdiakonische Werk Stralsund. Die Kita verfolgt einen lebensbezogenen Ansatz nach Grundsätzen wie Förderung des Sozialverhaltens, Gerechtigkeit, faires Miteinander und Toleranz.

Die Regierungschefin ging auf den von der Landesregierung beschlossenen Fahrplan für die Beitragsentlastung für Eltern ein: „Familienfreundlichkeit wird bei uns in Mecklenburg-Vorpommern großgeschrieben. Die Landesregierung hat die schrittweise Einführung einer für Eltern kostenfreien Kindertagesbetreuung auf den Weg gebracht. Seit Januar 2019 gibt es die Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder in der Kindertagesförderung. Ab dem zweiten Kind in Krippe, Kindergarten, Hort oder Tagespflege bezahlen Eltern künftig keine Gebühren mehr. Ab 2020 sind Kitas für Eltern in unserem Land komplett beitragsfrei. Das ist ein großer Erfolg und fördert die Attraktivität unseres Bundeslandes für junge Familien.“

Am Vormittag hatten die Ministerpräsidentin und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern die Martinschule in Greifswald besucht, die vor wenigen Monaten für ihre hervorragende pädagogische Arbeit mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde. Der Preis wird seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung GmbH vergeben und ist mit 100 000 Euro dotiert.

Uferpromenade in Zingst wird neu gebaut

Zingst – Im Ostseeheilbad Zingst (Landkreis Vorpommern-Rügen) sollen die Uferpromenade neu gebaut sowie barrierefreie Strandzugänge geschaffen werden. „Die Uferpromenade in Zingst ist bei Gästen und Anwohnern eine beliebte Flaniermeile, die von Fußgängern und Radfahrern gern genutzt wird. Das sorgt vor allem im Sommer für Probleme, weil es zweitweise sehr voll ist. Mit dem Vorhaben können beide Gruppen die Promenade noch besser und verkehrssicherer genießen. Das stärkt die Attraktivität des Ostseeheilbades“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Vorgesehen ist unter anderem, auf einer Länge von etwa 140 Metern eine neue Promenade zwischen dem Strandaufgang 12 (Kurhaus/Seebrücke) und dem Strandaufgang 13 zu errichten. Diese wird als Stegkonstruktion nördlich des Küstenwaldes gebaut und ist vom Verkehr auf dem Deich sowie der anschließenden Seestraße abgeschirmt. Zudem ist eine Befestigung des Strandzuganges Nummer 13 geplant, die als Zufahrt für Feuerwehr, Rettungsfahrzeuge und für die Fischer als Slip­anlage dient. Mit dem Vorhaben sollen darüber hinaus behindertengerechte Strandzugänge sowie zwei Behindertentoiletten entstehen. Am Strandaufgang 14a (am Experimentarium) in der Nähe des öffentlichen Parkplatzes wird ein barrierefreier Aufgang errichtet.

„Mit den geplanten Maßnahmen können künftig auch Gäste mit eingeschränkter Mobilität und Familien mit Kinderwagen die Promenade und den Strand leichter erreichen“, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten für die Maßnahmen betragen knapp 1,3 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 962.000 Euro.

Nach Angaben des Statistischen Amtes gab es in Zingst im Zeitraum Januar bis November 2018 insgesamt rund 182.000 Ankünfte (das entspricht einem Plus von 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und knapp 970.000 Übernachtungen (+9,8 Prozent). Die Aufenthaltsdauer der Gäste lag mit 5,3 Tagen über dem Landesschnitt von vier Tagen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern gab es im gleichen Zeitraum knapp 7,5 Millionen Ankünfte (+4,5 Prozent) und über 29,5 Millionen Übernachtungen (+3,5 Prozent).

Bankmitarbeiterin vereitelt Überweisungsbetrug

Insel Rügen – Wie der Polizei in Bergen auf Rügen am Montagnachmittag, dem 04.02.2019, über die Internetwache der Landespolizei M-V angezeigt wurde, kam es offenbar zu einem Versuch eines sogenannten Überweisungsbetruges. Eine aufmerksame Mitarbeiterin einer Bankfiliale in Gingst bemerkte den augenscheinlich gefälschten Überweisungsträger und verständigte den angeblichen Auftraggeber eines eingetragenen Vereins in Mecklenburg-Vorpommern. Dadurch deckte die Frau den Betrugsversuch auf und verhinderte somit, dass ein Geldbetrag in fünfstelliger Höhe überwiesen wurde.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche, bei der die Täter mit denkbar einfacher Ausführung an das Geld ihrer Opfer gelangen. Die Betrüger benötigen lediglich die IBAN-Nummer des Kontos und den dazugehörigen Namen einer Privatperson, eines Unternehmens oder eines Vereins, welche sie als Auftraggeber auf dem Überweisungsträger eintragen. Anschließend wird die Unterschrift ihrer Opfer gefälscht und der Überweisungsträger bei der Bank eingeworfen, um die Geldüberweisung auf zumeist ausländische Konten zu veranlassen.

Dabei erlangen die Täter ihre benötigten Daten auf Homepages, Briefbögen oder von weggeworfenen Kontoauszügen ihrer Opfer. Auch fingierte Gewinnspiele oder falsche Bankmitarbeiter am Telefon zielen darauf ab, an private Daten zu gelangen. Die Polizei rät daher, den Zahlungsverkehr auf dem eigenen Konto regelmäßig in kurzen Abständen zu überprüfen, um Unregelmäßigkeiten schnellst möglich feststellen zu können. Nicht mehr benötigte Kontoauszüge sollten am besten geschreddert werden, bevor sie entsorgt werden. Bankdaten sollten stets vertraulich behandelt werden.

In diesem Fall fiel der Betrugsversuch durch die aufmerksame Mitarbeiterin der Bankfiliale auf. Ein Schaden wurde nicht verursacht. Dafür gilt der Frau der ausdrückliche Dank der Polizeiinspektion Stralsund.

Nationalpark-Zentrum Königsstuhl feiert 15jähriges Bestehen

Insel Rügen – Das Nationalpark-Zentrum am berühmten Kreidefelsen Königsstuhl feiert am morgigen Samstag (11 Uhr) im Rahmen eines gemeinsamen Neujahrsempfangs mit dem Nationalparkamt Vorpommern sein 15jähriges Bestehen.

„Mit dem 1991 gegründeten Nationalpark Jasmund ist dem Land Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern eine beispiellose Erfolgsgeschichte gelungen. Der Nationalpark ist in der Region fest etabliert – seit 2011 sind Teile der Buchenwälder des Nationalparks sogar UNESCO-Weltnaturerbe. Das ist ein Meilenstein für die Natur und hat dazu geführt, dass unser Bundesland auch internationale Bekanntheit erlangte. Mit dem 2017 eingeweihten UNESCO-Welterbeforum haben wir ein weiteres attraktives touristisches Angebot geschaffen“, würdigte Umweltminister Dr. Till Backhaus die Entwicklung der Region.

An der Stelle des heutigen Nationalpark-Zentrums Königsstuhl befand sich vor der Einweihung im Jahr 2004 eine etwa 2,8 Hektar große Militärliegenschaft, erinnerte der Minister. Nachdem im Jahr 1994 die Idee entstand, dort eine Bildungseinrichtung für den Nationalpark zu schaffen, prüfte das Land Möglichkeiten, das Areal zu erwerben. Im Jahr 1997 konnten Bund und Land einen Flächentausch im Wert von 3,5 Mio. DM vereinbaren. Die Liegenschaften am Königsstuhl erwarb das Land, indem es Flächen auf der Insel Riems abgab, die der Bund für seine Forschungsinstitution benötigte, führte Backhaus aus.

Das Land als Flächen­eigentümer räumte der Stadt Sassnitz ein Erbbaurecht ein und verzichtete auf die Zahlung von jährlichen Erbbauzinsen in Höhe von 104.000 DM. Das Wirtschaftsministerium reichte rund 9,4 Mio. DM Fördermittel an die Stadt Sassnitz für die Errichtung des Zentrums und der Ausstellung aus. Der WWF Deutschland brachte die Kofinanzierung für die bereitgestellten Fördermittel in Höhe von 3,7 Mio. DM auf. Das Bundesamt für Naturschutz finanzierte die Machbarkeitsstudie, fasste Backhaus zusammen.

Der WWF Deutschland und die Stadt Sassnitz gründeten daraufhin eine gemeinnützige Betreibergesellschaft. In einem umfassenden Vertragswerk regelten Land, Stadt und WWF Errichtung und Betrieb des Nationalpark-Zentrums Königsstuhl. „Die verbindende Klammer war stets der gemeinsame Wille, das Nationalparkzentrum zu einem naturschutzfachlichen, wirtschaftlichen und touristischen Erfolgsmodell zu entwickeln“, so der Minister. Im Jahr 2004 wurde das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl eingeweiht. Heute arbeiten an diesem Standort mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Mit etwa 1,0 Mio. Besucherinnen und Besucher gehören der Nationalpark Jasmund und die Umgebung zu den beliebtesten Reisezielen im Land. Die touristische Infrastruktur ist gut ausgebaut und der Nationalpark verkehrstechnisch auf hohem Niveau erschlossen“, sagte Backhaus. Rund 250.000 Euro seien in den vergangenen acht Jahren für Wegebaumaterial investiert worden, dazu Personal und Sachkosten. Die Stadt Sassnitz baue derzeit einen Radweg zwischen Sassnitz und Königsstuhl. Das Nationalpark-Zentrum und Nationalparkamt planen derzeit die Umsetzung von zwei Lehrpfaden.

Weltweit gibt es mehr als 2.200 Nationalparks. Deutschland bringt insgesamt 16 Nationalparks in dieses Netzwerk mit ein.

Zustimmungsbescheid für Umgestaltung Am Mühlenberg In Putbus

Insel Rügen – Die Stadt Putbus (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Bauministerium für die Umgestaltung der Nebenanlagen der Straße Am Mühlenberg einen Zustimmungsbescheid zum Einsatz von Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 90.000 Euro. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen knapp 500.000 Euro.

Als letzte öffentliche Baumaßnahme im Rahmen der Gesamtmaßnahme „Klassizistischer Stadtkern“ soll in Putbus der im Sanierungsgebiet liegende Bereich Am Mühlenberg umgestaltet werden. Das Vorhaben wird gemeinsam mit dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen durchgeführt.

Im Zuge der grundhaften Erneuerung der 220 Meter langen Straße wird der Regenwasserhauptkanal komplett erneuert. Der Gehweg wird in einer Breite von 1,5 bis zwei Metern mit Betonpflaster ausgebaut. Zudem werden die vorhandenen Leuchten erneuert. Zur technischen Sicherung des Geländegefälles wird entlang des Gehwegs eine Stützmauer errichtet.

Das Vorhaben soll in diesem Jahr durchgeführt werden.