Perspektiven deutsch-polnischer Wirtschaftsbeziehungen diskutiert

Neubrandenburg – „Chancen in der Nachbarschaft – Perspektiven der deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen“ lautete das Kernthema auf dem „Wirtschaftstag Polen“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag. „Deutsche und polnische Unternehmen arbeiten erfolgreich zusammen, Menschen begegnen sich und Gemeinsamkeiten werden gestärkt. Das ist bereits Alltag im deutsch-polnischen Verhältnis. Aber: Wir wollen die Zusammenarbeit weiter ausbauen und stärken. Beispielsweise bei der gemeinsamen Vermarktung von Gewerbestandorten sehe ich noch viel Potential. Vor allem beim geplanten Vorhaben ´Gewerbegroßstandort Pasewalk´ sollten die Partner noch enger zusammenrücken, um die Region diesseits und jenseits der Grenze gemeinsam als Metropolregion Stettin vermarkten zu können. Davon können beide Seiten profitieren“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen wird im Wesentlichen über das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen und das Interreg Programm Südliche Ostsee gesteuert. Dabei geht es um gemeinsame Projekte, wie beispielsweise grenzüberschreitende Fahrradwege, die Vernetzung der Marinas und die gemeinsame Vermarktung von Tourismus- und Gewerbestandorten in der Region. Bei der Vernetzung der Marinas rund um das Stettiner Haff ist eine gemeinsame grenzüberschreitende Vermarktung des Wassersportreviers mit seinen Sportboothäfen in Mecklenburg-Vorpommern und Polen geplant, um neue wassertouristische Zielgruppen und Märkte im südlichen Ostseeraum zu erschließen. An dem Vorhaben nehmen 14 Projektpartner teil, einer aus Dänemark, vier aus Deutschland, sieben aus Polen und zwei aus Litauen. Die IHK Neubrandenburg prüft derzeit, gemeinsam mit dem Technologiezentrum Greifswald die Etablierung einer grenz-überschreitenden Start-up-Förderung für deutsch-polnische Projekte einzuführen.

„Start-ups sind wichtige Impulsgeber für die Wirtschaft. Neue, auch ungewöhnliche Ideen werden entwickelt und mit viel Mut in die Tat umgesetzt. Dabei brauchen junge Unternehmen oftmals Unterstützung. Mit der IHK Neubrandenburg und dem Technologiezentrum Greifswald an der Seite wird es für Unternehmensgründer beiderseits der Grenze deutlich leichter werden“, hob Rudolph hervor.

Das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen ist Teil der europäischen Kohäsionspolitik und wird im Rahmen des eigenständigen Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das Programm fördert grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zwischen deutschen und polnischen Partnern. Für das Programm stehen in der EU-Förderperiode bis 2020 insgesamt 134 Millionen Euro EFRE-Mittel zur Verfügung.

Das Interreg-Programm wird umgesetzt in der Wojewodschaft Westpommern in Polen, den Landkreisen Barnim, Uckermark und Märkisch Oderland in Brandenburg sowie in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern leitet die Verwaltungsbehörde im Gesamtprogramm. „Die europäische territoriale Zusammenarbeit leistet einen Beitrag zur europäischen Stabilität durch die Schaffung grenzüberschreitender Lösungen für die gemeinsamen Herausforderungen beim sozialen und wirtschaftlichen Zusammenwachsen Europas. Wir unterstützten das Ansinnen“, sagte Rudolph.

Polen ist der wichtigste Außenhandelspartner Mecklenburg-Vorpommerns, sowohl beim Export als auch beim Import. Im Jahr 2017 wurde ein Volumen von 1,21 Milliarden Euro erreicht. Auf Platz 2 folgen die Niederlande mit einem Volumen von rund 1,06 Milliarden Euro. Auf den weiteren Plätzen 3 bis 5 folgen Russland (1,02 Mrd. Euro), Dänemark (963 Mio. Euro) und Finnland (704 Mio. Euro).

Im Jahr 2017 wurden insgesamt Waren im Wert von 13,4 Milliarden Euro aus Mecklenburg-Vorpommern exportiert oder ins Land importiert. Im Export waren es 7,1 Milliarden Euro; die wichtigsten Exportgüter waren Weizen (7 Prozent), Eisen-, Blech- und Metallwaren (5 Prozent) sowie Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung (5 Prozent; u.a. Motoren, Schalter oder Schalttafeln). Im Gegenzug wurden Waren im Wert von 6,3 Milliarden Euro nach Mecklenburg-Vorpommern importiert. Die wichtigsten Importgüter waren Mineralölerzeugnisse (14 Prozent), Papier und Pappe (7 Prozent) sowie Ölfrüchte (5 Prozent; u.a. Oliven zur Ölgewinnung, Lein-, Sesam- und Mohnsamen sowie Sonnenblumenkerne).

Schwesig: Auszeichnung ist Rückenwind für unsere Partnerschaft

Schwerin – Die Regionalpartnerschaft Mecklenburg-Vorpommern mit dem Leningrader Gebiet wurde heute auf der Abschlussveranstaltung zum Deutsch-Russischen Jahr der kommunalen und regionalen Partnerschaften 2017/2018 für herausragende Zusammenarbeit ausgezeichnet. Die Auszeichnung durch das Deutsch-Russische Forum erfolgte in Anwesenheit des Bundesaußenministers Heiko Maas und des Außenministers der Russischen Föderation Sergej W. Lawrow. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Vize-Gouverneur des Leningrader Gebietes Sergej Perminow die Auszeichnung entgegen.

„Mecklenburg-Vorpommern legt großen Wert auf den Austausch mit Russland. Wir pflegen seit 15 Jahren unsere Partnerschaft mit dem Leningrader Gebiet und freuen uns, dass wir heute zusammen mit den anderen Preisträgern ausgezeichnet werden. Das ist Rückenwind für unsere Partnerschaft“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in einer kurzen Dankesrede.

„Es ist wichtig, dass Deutschland und Russland auch in schwierigen Zeiten miteinander im Dialog bleiben. Mecklenburg-Vorpommern und das Leningrader Gebiet leisten auf regionaler Ebene ihren Beitrag dazu“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. Schwesig nutze die Gelegenheit, für den 3. Russland am 17. Oktober in Rostock zu werben. „Wir wollen Unternehmen aus Deutschland und Russland zusammenführen und die wirtschaftlichen Kontakte zum beiderseitigen Vorteil weiter ausbauen“, erläuterte Schwesig.

Während der Veranstaltung, die im Auswärtigen Amt stattfand, wurde auch eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Hansestadt Greifswald und dem russischen Vyborg unterzeichnet.

Schule braucht Unterstützung durch die Politik und keine Polemik

Schwerin – Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat in einer aktuellen Stunde über den Schulstart nach den Sommerferien debattiert. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki: „Vor Beginn des neuen Schuljahres wurden Horrorszenarien entworfen, die jeder Grundlage entbehrten. Das schadet dem Ansehen der Schulen, ihren Beschäftigten und schürt Unsicherheiten in den Familien. Das ist unseriös. Es wurden große Anstrengungen unternommen, um den Unterricht in den mehr als 600 Schulen des Landes abzusichern. Und die Anstrengungen waren erfolgreich.

Es ist gelungen, mehr Lehrer einzustellen, als für die aktuelle Unterrichtsabsicherung nötig wären. Das tun wir, weil wir vorausschauen und heute schon Lehrer einstellen, die wir morgen dringend brauchen. In den vergangenen Jahren haben wir den Bildungsetat um rund 25 Prozent erhöht, auf mehr als eine Milliarde Euro. Der Lehrerberuf hat durch Verbeamtung bis zum 40. Lebensjahr, die Erhöhung der Besoldung und das Lehrergesundheitsprogramm an Attraktivität gewonnen. Es wurden mehr Studienplätze für das Lehramt geschaffen, ebenso zusätzliche Referendariatsstellen und Einstellungstermine für Referendare. Gleichzeitig erhalten wir auch die kleinen Schulstandorte im ländlichen Raum.

Dies alles stellt Herausforderungen dar, vor denen Politik in unserem Lande steht. Die gilt es gemeinsam zu bewältigen. Was wir nicht brauchen, sind reißerische Schlagzeilen, die auf Mutmaßungen beruhen, statt auf Fakten. Wer gute Vorschläge hat, wie wir auch in Zukunft die Unterrichtsqualität an den staatlichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sichern können, möge sie gerne mitteilen, ansonsten möge er seine unsachliche Kritik für sich behalten.“

Heimische Unternehmen auf internationaler maritimer Messe in Hamburg präsent

Hamburg – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat sich am Mittwoch auf der internationalen Leitmesse der maritimen Industrie „SMM“ in Hamburg informiert. Neben einem Treffen mit den Senatoren und Ministern der Norddeutschen Länder standen Gespräche mit Ausstellern aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem Programm. „Die maritime Industrie zählt zu den wichtigen Wirtschaftszweigen in Mecklenburg-Vorpommern. Als Technologie-, Produktions- und Logistikstandort ist sie von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Bundeslandes. Zugleich trägt die Branche über die zahlreichen Dienstleistungen rund um das Produkt Schiff dazu bei, dass der maritime Tourismus im Land weiter vorankommt. Entscheidend ist, dass es gelingt, den Wirtschaftszweig auch weiterhin zukunftssicher aufzustellen. Die Präsenz auf der internationalen Messe SMM ist dabei ein wichtiger Baustein. Hier werden Kontakte geknüpft, Gespräche geführt, Kooperationen geschlossen und Aufträge akquiriert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Wirtschaftsminister Glawe beriet gemeinsam mit den Senatoren und Ministern der norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen sowie Schleswig-Holstein über die gemeinsame Initiative „Maritimes Cluster Norddeutschland“ (MCN). Die fünf Küstenländer nutzen die Plattform maritimer Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft, um gemeinsam länderübergreifende Projekte durchzuführen. So wurde unter anderem das Vorhaben „Munitect“ vorgestellt. Unter der Koordination der Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP Rostock wird derzeit an einer leistungsfähigen und kostengünstigen Sensorplattform geforscht, die eine effiziente, sichere und gefahrfreie Detektion von Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee ermöglicht. Das Netzwerk Munitect ist ein Zusammenschluss von 18 Firmen und Forschungseinrichtungen, der die Entwicklung von wirtschaftlich effektiven Munitionsdetektionssystemen für den Unterwassereinsatz vorantreibt. „Unter den norddeutschen Ländern wird eine enge Zusammenarbeit in maritimen Themen gepflegt. Denn für die Küstenländer hat der maritime Sektor eine hohe Bedeutung als Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und Ideenschmiede. Dabei übernimmt das MCN eine wichtige Funktion an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand – das MCN ist Dienstleister für die gesamte Branche in ganz Norddeutschland“, sagte Glawe.

Das MCN hat derzeit 333 Mitglieder, davon 16 aus Mecklenburg-Vorpommern.

An der viertägigen Messe SMM nehmen 25 Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern als Einzelaussteller teil. Weitere acht Firmen präsentieren sich auf dem Gemeinschaftsstand des Landes. Dabei handelt es sich um die AFZ Aus- und Fortbildungszentrum Rostock GmbH, die BaltiCo GmbH aus Hohen Luckow, die Dipl.-Ing. H. Sitte GmbH & Co. KG mit ihren Standorten in Wismar und Rostock, die Energieanlagen Greifswald GmbH, der Kooperationsverbund RIC MAZA MV e. V., die MIS Vorpommern GmbH aus Miltzow, die tfc tools for composite GmbH aus Güstrow und das Vermessungs- und Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Andreas Golnik aus Rostock. Als Partner zeigen sich ebenfalls die Yacht PRO Farbenvertrieb GmbH aus Barth, das Wind Energy Network e.V. sowie die Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH.

Schwerpunktthema ist „Trends in SMMart Shipping“; zudem gibt es eine Sonderschau zum maritimen 3D-Druck sowie eine neue Route zum Thema Cruise & Ferry. „Die Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern zeigen eindrucksvoll ihre hohe Kompetenz und technische Fertigkeit rund um die maritime Industrie. Von Schiffspropellern mit Kohlefaserflügeln, Fertigungs- und Montageleistungen für Niederspannungs-Schalttafeln über brandhemmende Stoffe für Schiffe bis hin zu Dienstleistungen wie Stahlbau, Schweißen sowie Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten rund um die Seeschifffahrt wird das facettenreiche Profil unserer Unternehmen deutlich“, sagte Glawe.

Der Gemeinschaftsstand wurde von der Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH organisiert.

Als Wahrzeichen der Messe dient ein goldfarbig schimmernder Schiffspropeller mit siebeneinhalb Metern Durchmesser der Mecklenburger Metallguss GmbH (MMG) aus Waren (Müritz). Dieser markiert den Eingang zur SMM. „Nationale und internationale Besucher sehen direkt beim Betreten der Messe ein Hochleistungsprodukt aus Mecklenburg-Vorpommern – das ist herausragende Werbung für die Unternehmen der maritimen Industrie aus unserem Land“, sagte Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern ist die maritime Industrie (Schiff- und Bootsbau, maritime Zulieferer sowie Meeres- und Offshore-Technik) mit knapp 300 Unternehmen und insgesamt ca. 10.000 Beschäftigten sowie einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro ein Wirtschaftszweig von hoher Bedeutung. Zum hiesigen Schiff- und Bootsbau zählen etwa 160 Unternehmen mit rund 5.000 Mitarbeitern. In den sechs größeren Unternehmen, den MV WERFTEN in Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund, der NEPTUN WERFT in Rostock-Warnemünde, der Peene-Werft in Wolgast und der TAMSEN MARITIM in Rostock waren zum 30.06.2018 rund 3.130 Mitarbeiter und etwa 230 Auszubildende beschäftigt.

Den Schiffbau ergänzen maritime Zulieferer und Dienstleister, die sich auf die Entwicklung und Produktion innovativer Systemlösungen konzentrieren, mit etwa 140 Unternehmen und rund 5.000 Arbeitsplätzen. Die Produkte umfassen nicht nur Komponenten für das Finalprodukt Schiff, sondern auch maritime Anlagen und Systeme für die Hafenwirtschaft und -logistik, die maritime Umwelt- und Sicherheitstechnik sowie die Offshore-Technik und weitere Bereiche der Meerestechnik.

Die Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft findet alle zwei Jahre in Hamburg statt. Die SMM deckt nach Angaben der Veranstalter die komplette Wertschöpfungskette der Branche ab, bringt Entscheider aus allen Teilen der Welt zusammen und ist die Plattform für Innovationen. Sie findet 2018 zum 28. Mal statt – noch bis zum 07. September 2018.

Schwesig: Die guten Beziehungen zu Westpommern weiter ausbauen

Ueckermünde – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute den Marschall der Wojewodschaft Westpommern zu einem Besuch in Ueckermünde empfangen. „Mecklenburg-Vorpommern und Westpommern verbindet schon seit langem eine enge Partnerschaft. Mit dem Treffen heute werden wir diese Erfolgsgeschichte fortführen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter mit Leben erfüllen“, betonte Schwesig zum Auftakt.

Gemeinsam mit dem Marschall übergab die Ministerpräsidentin am Vormittag im Stadthafen einen Zuwendungsbescheid an die Eignerin der Hansekogge UCRA, die Stadt Torgelow. Die Zuwendung dient als Anschubfinanzierung zur Betreibung des Traditionsseglers sowie der Vermittlung der Geschichte der Hanse im Rahmen der Jugendarbeit. „Die UCRA kann ein wichtiger Baustein für das Zusammenwachsen in der Region werden. Ich würde mich sehr freuen, wenn Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und in Westpommern zukünftig in der UCRA ein gemeinsames Symbol für die ganze Region sehen“, betonte Schwesig bei der Übergabe des Bescheides. Das Projekt wird aus dem Strategiefonds des Landes in den Jahren 2018 – 2020 mit insgesamt 150.000 Euro gefördert.

Am Nachmittag treffen die beiden Politiker mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften des Ueckermünder Gymnasiums zu einer Gesprächsrunde zusammen. Die jungen Leute berichten über ihre Erfahrungen beim Erlernen der polnischen Sprache. „Die Sprache des Nachbarn zu erlernen, ist in einer Grenzregion sehr wichtig. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Kinder und Jugendliche Polnisch als zweite Fremdsprache lernen“, sagte die Ministerpräsidentin.

Im Anschluss findet in der Aula die Vorstellung des INTERREG-Projektes „Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss – der Schlüssel zur Kommunikation in der Euroregion Pomerania“ durch Prof. Brehmer von der Universität Greifswald statt. Schwesig: „Es nützt den Schülerinnen und Schülern für die Zukunft, wenn sie die Sprache des Nachbarn erlernen. Die Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erhöhen sich. Konkrete Perspektiven, in der Region zu bleiben, erschließen sich damit. Deshalb übernehme ich sehr gern die Schirmherrschaft für dieses vielversprechende Projekt“.

Den Abschluss der kleinen Rundreise bildet ein Besuch im Tierpark Ueckermünde. Die Ministerpräsidentin und der Marschall lassen sich das INTERREG -Projekt „Steigerung der Erlebbarkeit des gemeinsamen Natur und Kulturerbes“ erläutern. Anschließend unterzeichnet sie den Fördervertrag für das Projekt. „Mit diesem Projekt werden grenzübergreifende Angebote gebündelt und somit für beide Seiten attraktiv. Danke für das Engagement an die Gemeinden, die in beiden Ländern daran mitarbeiten“, sagte Schwesig.

Jedes Jahr besuchen 20.000 Besucher aus dem Nachbarland den Tierpark. Dazu nutzen 2.000 Schülerinnen und Schüler das Angebot der Zooschule. Die Einrichtung trägt daher auch den Beinamen: „Zoo von Stettin.“ Sehr zur Freude des Tierparks übernehmen die Ministerpräsidentin und ihr polnischer Gast jeweils eine Tierpatenschaft für ein Erdmännchen.

Volles Haus und hochkarätige Gäste bei Jamel rockt den Förster

Jamel – Am 24. und 25. August laden Birgit und Horst Lohmeyer zum 12. Mal zum Rockfestival Jamel rockt den Förster auf ihren ehemaligen Forsthof in Jamel/Nordwestmecklenburg ein.

In den letzten Jahren haben Musiker wie Die Toten Hosen, Die Ärzte, Fettes Brot, Madsen, Wolf Maahn, Kraftklub und Beatsteaks mit ihren Auftritten das Anliegen von Horst und Birgit Lohmeyer unterstützt und sich solidarisch mit ihnen erklärt. Auch in diesem Jahr sind prominente Musiker und hochkarätige Bands der Einladung gefolgt und werden an beiden Tagen im Garten des Forsthofes auftreten.

Jamel rockt den Förster 2017 Foto©Jaro Suffner, Horst und Birgit Lohmeyer begrüßen ihr Publikum

„Wer genau in diesem Jahr auftreten wird, ist und bleibt bis zum Schluss geheim“, schmunzelt Horst Lohmeyer. „Denn unser nicht-kommerzielles, ehrenamtlich organisiertes Festival soll in erster Linie zeigen, wie man sich – ganz entspannt und gewaltfrei – für Demokratie und gegen Rechtsradikalismus und -populismus aussprechen kann.“ Das haben die 1200 Menschen verstanden, die sich bereits frühzeitig Festivaltickets besorgt haben: Das Festival ist seit Februar ausverkauft.

„Dieses Mal haben wir auch einen deutlichen Zuwachs an Infoständen und Workshops im politischen Rahmenprogramm“, freut sich Birgit Lohmeyer. Hier nur einige Highlights: Neben den Infoständen der kirchlichen, gesellschaftspolitischen und gewerkschaftlichen Initiativen laden das Schachcafé, eine Siebdruckwerkstatt, ein Theaterprojekt, eine Plakatausstellung, ein Yoga-Workshop und weitere politische Workshops die Festivalbesucher ein, sich weiterzubilden und Spaß zu haben.

„Wir freuen uns darauf, zusammen mit unserer Schirmherrin, der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und den Wochenendgästen aus der Region und ganz Deutschland ein fröhliches und friedliches Fest zu feiern und gleichzeitig ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Rechtsradikalismus und Menschenfeindlichkeit zu setzen“, so Wolfram Nagel, Vorstandsmitglied des Festivalträgervereins.

Ganz wichtig: Die Anreise ohne Ticket ist an beiden Tagen sinnlos; eine Abendkasse wird es nicht geben!

Das „Jamel rockt den Förster“-Festival wurde im Jahre 2007 von Birgit und Horst Lohmeyer ins Leben gerufen, um zu zeigen, wie sich eine gezielte Besiedelung durch Neonazis auf das Gemeinwesen auswirkt, welche Gefahren von deren Agitationen ausgehen und dass sich jeder Einzelne durchaus gegen die Unterwanderung gesellschaftlicher Felder durch Neonazis zur Wehr setzen kann.

Projekt „perspektywa – vom Grenzraum zu Begegnungsraum“ wird gefördert

Löcknitz – Die Bevollmächtigte Mecklenburg-Vorpommerns beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, besuchte zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und dem Chef der Staatskanzlei Brandenburg Martin Gorholt Projektträger der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Löcknitz.

Die Entwicklung der deutsch-polnischen Grenzregion sowie der Metropolregion Stettin waren Thema der Bereisung. Gemeinsam besuchten sie die deutsch-polnische Kindertagesstätte Randowspatzen sowie das Projekt „perspektywa“, das den kulturellen und sprachlichen Austausch zwischen Deutschen und Polen auf beiden Seiten der Landesgrenzen fördert. Bei dem Besuch übergab Dahlemann einen Zuwendungsbescheid aus dem Vorpommern-Fonds in Höhe von 31.000 Euro an die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie MV für das Projekt „perspektywa – vom Grenzraum zum Begegnungsraum“.

Dahlemann: „Unter Beteiligung der Ämter Löcknitz-Penkun im Landkreis Vorpommern-Greifswald und Garz an der Oder im brandenburgischen Landkreis Uckermark ist dieses wunderbare Projekt entstanden, das ganz darauf abzielt, das Zusammenleben in der Grenzregion und im Stettiner Umland zum beiderseitigen Vorteil voranzubringen. Vor allem ist es wichtig, dass sich deutsche und polnische Bürgerinnen und Bürger begegnen, ihre Geschichten austauschen, Lösungen für Probleme finden und natürlich auch zusammen etwas unternehmen. Nur so kann es gelingen, dass wir enger zusammenrücken. Das Projekt „perspektywa“ leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Darum fördern wir es mit Mitteln aus dem Vorpommern-Fonds.“

Staatssekretärin Martin: „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit unserer Partnerregion Westpommern ist über die Jahre gut gewachsen. Wir wollen sie gemeinsam mit viel Herzblut weiterentwickeln. Besonders beeindruckt mich das große Engagement der Menschen, die hier in der Grenzregion leben und arbeiten. Gerade die Entwicklung eines zweisprachigen Kultur- und Lebensraums ist dabei sehr wichtig – denn eine Voraussetzung für eine gute Nachbarschaft und für eine weltoffene Gesellschaft ist, dass man miteinander ins Gespräch kommen kann. Gut, dass hier schon bei den ganz Kleinen in der Kita begonnen wird.“

Staatssekretär Gorholt sagte: „Die Grenzregion wächst zusammen. Hier wird Europa ganz praktisch gelebt – und das ist gut so. Sowohl Vorpommern als auch die brandenburgische Uckermark und der Barnim haben enge Verbindungen zur polnischen Metropole Szczecin, die wir pflegen und ausbauen. Bereits heute leben viele Polinnen und Polen aus dem Großraum Stettin im nordöstlichen Brandenburg. Sie haben Häuser gebaut, ihre Kinder gehen in unsere Kitas und Schulen und damit tragen sie dazu bei, dass diese Regionen gestärkt werden.“

Im weiteren Tagesverlauf besuchten die Staatssekretäre die Kita „Randowspatzen“, wo sie sich über das Projekt Nachbarspracherwerb informierten. „Wichtigste Grundlage für ein Zusammenwachsen der Metropolregion Stettin ist die Sprache. Polnisch in Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen ist dabei ein richtiger Ansatz, den wir als Land unterstützen“, so Dahlemann.

Projekt „perspektywa – vom Grenzraum zu Begegnungsraum“ wird gefördert

Löcknitz – Die Bevollmächtigte Mecklenburg-Vorpommerns beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, besuchte zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und dem Chef der Staatskanzlei Brandenburg Martin Gorholt Projektträger der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Löcknitz.

Die Entwicklung der deutsch-polnischen Grenzregion sowie der Metropolregion Stettin waren Thema der Bereisung. Gemeinsam besuchten sie die deutsch-polnische Kindertagesstätte Randowspatzen sowie das Projekt „perspektywa“, das den kulturellen und sprachlichen Austausch zwischen Deutschen und Polen auf beiden Seiten der Landesgrenzen fördert. Bei dem Besuch übergab Dahlemann einen Zuwendungsbescheid aus dem Vorpommern-Fonds in Höhe von 31.000 Euro an die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie MV für das Projekt „perspektywa – vom Grenzraum zum Begegnungsraum“.

Dahlemann: „Unter Beteiligung der Ämter Löcknitz-Penkun im Landkreis Vorpommern-Greifswald und Garz an der Oder im brandenburgischen Landkreis Uckermark ist dieses wunderbare Projekt entstanden, das ganz darauf abzielt, das Zusammenleben in der Grenzregion und im Stettiner Umland zum beiderseitigen Vorteil voranzubringen. Vor allem ist es wichtig, dass sich deutsche und polnische Bürgerinnen und Bürger begegnen, ihre Geschichten austauschen, Lösungen für Probleme finden und natürlich auch zusammen etwas unternehmen. Nur so kann es gelingen, dass wir enger zusammenrücken. Das Projekt „perspektywa“ leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Darum fördern wir es mit Mitteln aus dem Vorpommern-Fonds.“

Staatssekretärin Martin: „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit unserer Partnerregion Westpommern ist über die Jahre gut gewachsen. Wir wollen sie gemeinsam mit viel Herzblut weiterentwickeln. Besonders beeindruckt mich das große Engagement der Menschen, die hier in der Grenzregion leben und arbeiten. Gerade die Entwicklung eines zweisprachigen Kultur- und Lebensraums ist dabei sehr wichtig – denn eine Voraussetzung für eine gute Nachbarschaft und für eine weltoffene Gesellschaft ist, dass man miteinander ins Gespräch kommen kann. Gut, dass hier schon bei den ganz Kleinen in der Kita begonnen wird.“

Staatssekretär Gorholt sagte: „Die Grenzregion wächst zusammen. Hier wird Europa ganz praktisch gelebt – und das ist gut so. Sowohl Vorpommern als auch die brandenburgische Uckermark und der Barnim haben enge Verbindungen zur polnischen Metropole Szczecin, die wir pflegen und ausbauen. Bereits heute leben viele Polinnen und Polen aus dem Großraum Stettin im nordöstlichen Brandenburg. Sie haben Häuser gebaut, ihre Kinder gehen in unsere Kitas und Schulen und damit tragen sie dazu bei, dass diese Regionen gestärkt werden.“

Im weiteren Tagesverlauf besuchten die Staatssekretäre die Kita „Randowspatzen“, wo sie sich über das Projekt Nachbarspracherwerb informierten. „Wichtigste Grundlage für ein Zusammenwachsen der Metropolregion Stettin ist die Sprache. Polnisch in Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen ist dabei ein richtiger Ansatz, den wir als Land unterstützen“, so Dahlemann.

Filmwettbewerb „Entwicklung der deutsch-polnischen Nachbarschaft an Oder und Ostsee“

Schwerin – Noch bis zum 05. September können sich Interessierte beim Filmwettbewerb „Entwicklung der deutsch-polnischen Nachbarschaft an Oder und Ostsee“ bewerben. Veranstalter ist das Gemeinsame Sekretariat des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen. „Das grenzüberschreitende Programm trägt erheblich zur gegenseitigen Verständigung im Grenzraum zwischen Polen und Deutschland bei. Mit dem Wettbewerb sollen die Projekte des Programms in Filmbeiträgen dargestellt werden. Das Themenspektrum ist so vielfältig wie das Programm. Jeder kann mitmachen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Das Ziel des Wettbewerbs ist eine aussagekräftige Darstellung der Ergebnisse des Interreg V A-Programms oder aus vorherigen Förderperioden zu folgenden Projektthemen: Wirtschaft und Wissenschaft, Infrastruktur und Transport, Zusammenarbeit von Institutionen, Bildung, Umweltschutz und Wiederherstellung der Biodiversität, Tourismus, Gesundheit, Kultur. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden ab dem 21. September auf den folgenden Internetseiten präsentiert: www.interreg5a.info, www.ewt.wzp.pl, www.pomerania.org.pl, www.pomerania.net sowie auf den Facebook- und Instagram-Profilen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen. „Wir wollen aufzeigen, wie erfolgreich das Interreg-Programm wirkt. So werden die Bewohner beiderseits der Grenzen noch besser zueinander gebracht, um den europäischen Gedanken intensiver zu leben“, sagte Glawe.

Die Arbeiten müssen bis zum 05. September 2018 (Eingangsdatum) eingereicht werden. Die Filmaufnahmen können in Form von Werbespots, Videoclips oder kurzen Reportagen erfolgen. Sie sollen grundsätzlich konkrete Interreg-Projekte darstellen.

Die Dauer der Filmaufnahme sollte nicht mehr als 5 Minuten betragen. Die Filmaufnahme sollte in Full HD (1920 x 1080 Pixel) sowie in einem der Formate MPEG-2, MPEG-4, QuickTime oder WMV zur Verfügung gestellt werden.

Die drei besten Filme werden in Form von Statuetten, Urkunden und Präsenten aus dem Kooperationsprogramm Interreg V A und dem EU-Programm Interact prämiert. Die Auszeichnung findet auf der Jahresveranstaltung des Programms am 18. September 2018 statt, auf der auch die Filme präsentiert werden.

Die DVD, der USB-Stick oder der Downloadlink ist mit dem ausgefüllten Anmeldeformular an folgende Adresse zu schicken:

Gemeinsames Sekretariat Interreg V A
E.-Thälmann-Str. 4
D – 17321 Löcknitz

Ansprechpartner beim Gemeinsamen Sekretariat ist Frau Aleksandra Wietrzychowska (aleksandra.wietrzychowska@interreg5a.net).

Dahlemann wirbt für noch bessere Koordinierung in Metropolregion Stettin

Pasewalk – Im Kulturforum Historisches U in Pasewalk fand heute die Regionalveranstaltung zur Umsetzung des Gemeinsamen Zukunftskonzeptes für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum statt. Zu dieser Konferenz hatten das Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat (BMI), der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung MV gemeinsam eingeladen.

Zum Auftakt der Veranstaltung sprach der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern zum Thema „Stettin, ein Oberzentrum für Vorpommern“.

„Stettin ist mit über 400.000 Einwohnern die größte Stadt in der Region. Ich halte eine grenzübergreifende Metropolregion Stettin für eine große Chance für Deutschland und für Polen. Es gibt viele Bereiche, in denen wir noch enger zusammenarbeiten können: in der Wirtschaft, bei Verkehrsprojekten, in der Kultur, damit wir künftig noch besser zusammenwachsen.“

Bereits im Dezember 2016 beschloss der Ausschuss für Raumordnung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit das „Gemeinsame Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030. Diese raumplanerische Vision umfasst einen Raum mit einer Fläche von 160.000 km², 21 Mio. Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 430 Mrd. Euro auf beiden Seiten der Oder und der Lausitzer Neiße.

„Die Zusammenarbeit zwischen Vorpommern und Westpommern eröffnet uns viele Möglichkeiten. Wir sollten diese Möglichkeiten nutzen und dafür sorgen, dass sich unsere Region auf beiden Seiten der Grenze gut entwickelt. Deshalb unterstütze ich die Forderung der Wirtschaft und der Kommunalpolitik, dass wir eine bessere Koordinierung brauchen.“

Landespokal der Waldolympiade 2018 geht an die Freie Schule Bröbberow

Bröbberow – Mit 116 von 120 möglichen Punkten gewann die 4. Klasse der Freien Schule Bröbberow die diesjährige Waldolympiade der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern. Heute erhielt sie aus den Händen des Leiters des Forstamtes Bad Doberan den Landespokal, eine aus Holz geschnitzte Eule, überreicht und durfte einen weiteren ereignisreichen Tag im Wald erleben.

„Bei der Waldolympiade ist körperliche und geistige Fitness gleichermaßen gefragt. Im Mittelpunkt stehen Umweltbildung und Naturerlebnis für die Kinder“, hatte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus zur Eröffnung der 12. Waldolympiade am 03. Mai gesagt. Im Wettstreit mit anderen Klassen hatten die Schüler im Klassenverband und ohne Unterstützung ihrer Lehrer an sechs Stationen Wissen zum Wald und sportliches Geschick bei Waldarbeitertätigkeiten nachzuweisen.

Bis zum 21. Juni nahmen 322 Klassen der Klassenstufe 4 an 79 Olympiaden in den 29 Forstämtern des Landes teil. Das ist die höchste Zahl seit Start der Waldolympiaden im Jahre 2007. Insgesamt haben bisher rund 55.000 Schüler an dieser waldpädagogischen Maßnahme der Landesforst teilgenommen, die nachhaltig das Interesse am Wald und das entsprechende Umweltbewusstsein entwickeln soll.

Die Waldolympiade wird finanziert durch eine Spende der Stiftung „Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern“, die alle Forstämter der Landesforst MV mit den erforderlichen Materialien ausstattete. Diese ermöglichen die einheitliche Durchführung der Waldolympiade in allen Forstämtern mit den gleichen Inhalten und nach den gleichen Bewertungskriterien.

Schwesig lobt Kammern und setzt auf Zusammenarbeit mit Polen

Feldberger Seenlandschaft – Der Osten des Landes Mecklenburg-Vorpommern gewinnt nach Einschätzung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zunehmend an Wirtschaftskraft. „95 Prozent aller Unternehmen im Kammerbezirk sind mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden“, zitierte die Ministerpräsidentin aus der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die regionale Wirtschaft wächst weiter. Vor allem die Branchen Bau, Dienstleistungen, Verkehr und Industrie sehen die Entwicklung sehr positiv. Viele Unternehmen planen Investitionen in Erweiterungen und Personalzuwachs“, sagte die Ministerpräsidentin auf dem Jahresempfang der Kammer in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft.

Die Stärkung der Wirtschaftskraft und die Schaffung von Arbeitsplätzen bleibe die wichtigste Aufgabe in Mecklenburg-Vorpommern. „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns wirtschaftlich noch breiter aufstellen. Dass wir Unternehmen für unser Land gewinnen, die mit hoher Wertschöpfung zu einer guten Entwicklung beitragen.“

Das Land brauche vor allem noch mehr Industriearbeitsplätze. Deshalb unterstütze die Landesregierung die Industriekampagne der Kammern und der Vereinigung der Unternehmensverbände im Land. „Mit Ihrer Industriekampagne werben Sie für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Sie zeigen überall, auch international: Hier in Mecklenburg-Vorpommern gibt es sehr gute Voraussetzungen für die Wirtschaft“, sagte Schwesig. „Ich bedanke mich sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit in meinem ersten Jahr als Ministerpräsidentin.“

Für das östliche Mecklenburg-Vorpommern sei die Zusammenarbeit mit Polen eine große Chance. Das habe die IHK Neubrandenburg frühzeitig erkannt. „Sie waren Gründungsmitglied der deutsch-polnischen Industrie- und Handelskammer. Und sie haben mit dem Haus der Wirtschaft in Stettin ein hervorragendes Angebot für Beratung, Vernetzung und Austausch etabliert, das von deutschen und polnischen Unternehmen gleichermaßen genutzt wird“, lobte Schwesig das „großartige Engagement“ der Kammer. Polen sei bereits heute der wichtigste Außenhandelspartner des Landes.

Titel „Umweltschule in Europa ‑ Internationale Agenda 21 Schule“ verliehen

Ministerin Hesse: Nachhaltiges Wirtschaften und Handeln existentiell wichtig

Schwerin – 43 Schulen aus Mecklenburg-Vorpommern erhielten bzw. verteidigten heute den Titel „Umweltschule in Europa ‑ Internationale Agenda 21 Schule“. Sechs Schulen sind zum ersten, vier bereits zum 15. Mal dabei.

Zwei Schuljahre lang haben sich die Schulen intensiv mit Themen der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beschäftigt und ihre Ergebnisse einer Jury aus Vertreter/innen des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und außerschulischen BNE-Akteuren vorgelegt. Themen wie „Ressource Wasser“, „Zukunft 2030“, „Schulgarten“ oder das Landesthema „Eine Schule zum Wohlfühlen“ wurden bearbeitet.

„Nachhaltiges Wirtschaften und Handeln waren schon immer existentiell wichtig. Ich begrüße es außerordentlich, dass dieses so wichtige Thema mehr und mehr auch in den Köpfen der Menschen ankommt. Mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten wir dazu unseren Beitrag“, so Bildungsministerin Hesse.

„Umweltschule in Europa ‑ Internationale Agenda 21 Schule“ ist eine Auszeichnung der Foundation for Environmental Education (F.E.E.), in Deutschland vertreten durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU).

Meyer: Wir-Gefühl stärken – Metropolregion Hamburg voranbringen

Ludwigslust – Der Regionalrat der Metropolregion Hamburg, der an wechselnden Orten tagt, ist heute im Ludwigsluster Rathaus zu Gast. Er ist das höchste Entscheidungsgremium der Metropolregion.

„Wir wollen noch enger zusammenrücken. In der Metropolregion leben 5 Millionen Menschen. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, die Wettbewerbsfähigkeit der Region mit attraktiven Standortbedingungen für Wirtschaft, mit guter Arbeit und guten Löhnen weiter zu stärken. Und es geht darum, durch gemeinsame Projekte die Lebensqualität in der Metropolregion zu verbessern“, betonte der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer anlässlich der Sitzung.

Ein wichtiger Faktor für die Attraktivität einer Metropolregion und ihre Lebensbedingungen sei auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen, die in ihr leben. „Diese Identität müssen wir stärken, damit möglichst viele junge Menschen nach Schule, Ausbildung oder Studium in der Region bleiben, oder nach Ausbildung und Studium wieder zurückkehren“, betonte der Staatssekretär und verwies darauf, dass gerade die ältere Generation einen großen Beitrag zur Identitätsstiftung leistet.

Auf seiner Sitzung will der Regionalrat über das Projekt „Metropolitaner“ diskutieren. Dabei geht es um die Auszeichnung von Personen, Vereine und Stiftungen und Unternehmen, die sich besonders um die Metropolregion Hamburg und ihre Menschen verdient gemacht haben. Es sollen Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kunst und Sport gewonnen werden, die als Paten für die Ausgezeichneten auftreten. Neben der Stärkung der Identifikation mit der eigenen Region sei es Ziel dieses Wettbewerbs, den Bekanntheitsgrad der Metropolregion zu erhöhen.

„Insbesondere wenn wir außerhalb von Deutschland für den Standort Mecklenburg-Vorpommern werben, ist es sinnvoll, mit Hamburg als Lokomotive voran zu gehen. Wir haben dafür geeignete Gewerbeflächen in Westmecklenburg, die wir gemeinsam mit der Metropolregion vermarkten“, sagte Meyer.

Neue grenzüberschreitende EU-Projekte auf Bornholm befürwortet

Bornholm – Auf Bornholm sind 10 Projekte des INTERREG-Programms „Südliche Ostsee“ (South Baltic Programme) befürwortet worden. Der Begleitausschuss, in dem Vertreter der in den Regionen beteiligten Ländern Deutschland, Polen, Litauen, Dänemark und Schweden sitzen, hatte die EU-Projekte ausgewählt.

„Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ermöglicht es, innovative Ideen konkret in die Praxis umzusetzen. Durch die neuen Projekte sollen beispielsweise Angebote für Aktivurlaub behinderter Menschen entstehen, die gemeinsame länderübergreifende Vermarktung von Herrenhäusern ausgebaut sowie innovatives Parkraummanagement in touristischen Orten aufgebaut werden“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag. „Die Kooperationen über unsere Landesgrenze hinaus sind ein wichtiger Beitrag, um den Wirtschafts- und Tourismusstandort Mecklenburg-Vorpommern zu stärken. Ein Ziel ist dabei auch, die Lebensperspektiven für die Bewohner weiter zu verbessern. Jedes Projekt trägt dazu bei.“ Die Förderung für die 10 EU-Projekte beläuft sich auf rund 15 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Die grenzübergreifende Zusammenarbeit über die südliche Ostseegrenze hinweg wird mit dem INTERREG A Programm Südliche Ostsee in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 im Rahmen des Ziels 2 „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ fortgesetzt. Finanziert wird das Programm aus dem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Programm ist mit einem EFRE-Volumen in der laufenden EU-Förderperiode von rund 83 Millionen Euro ausgestattet. „Ziel des Programms ist, das Potential für weiteres nachhaltiges Wachstum durch die Zusammenarbeit von lokalen und regionalen Akteuren zu aktivieren. Dies soll durch Kooperation und Kleininvestitionen erreicht werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Entwickeln, Testen und Transferieren von innovativen Lösungen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe.

Das Interreg Programm wird umgesetzt in:

Deutschland/Mecklenburg-Vorpommern: Landkreise Nordwestmecklenburg, Rostock, Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und der kreisfreien Stadt Rostock

Polen: Wojewodschaften Westpommern, Pommern und Ermland-Masuren (nur Powiat Elbląski)

Schweden: Provinzen Kalmar, Blekinge, Skåne and Kronobergs

Dänemark: Bornholm und Region Sjælland und

Litauen: Bezirke Klaipėda, Tauragė und Telšiai.

Das polnische Ministerium für Investitionen und Entwicklung mit Sitz in Warschau ist die Verwaltungsbehörde. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern begleitet als Nationale Koordinierungsbehörde die Umsetzung des Programms in Mecklenburg-Vorpommern.

Neue EU-Projekte im Überblick

  1. Aktivurlaub für Menschen mit Behinderungen

Projektpartner: Barther Seglerverein BSV und Projektpartner aus Polen und Litauen

Gesamtkosten des Projektes: 1.171.156,30 Euro

EFRE-Zuschuss: 995.482, 86 Euro

Die Qualifikation von Segellehrern für die Arbeit mit Behinderten außerhalb des Leistungssports steht im Mittelpunkt des Projektes. Die Projektteilnehmer werden in Schulungen und Kursen auf eine Tätigkeit im Aktiv-Tourismus mit behinderten Menschen vorbereitet und geschult. Sie werden gleichzeitig aktiv in die Erarbeitung von Lern- und Qualifizierungsmaterial weiterer Behinderten-Segeltrainer eingebunden. Segelsport für Behinderte gibt es zurzeit nur als ein spezifisches Angebot im Bereich des Leistungssports, d.h. das Segeln als paralympische Sportart bzw. im Bereich des nationalen Leistungssports ist akzeptiert, normiert und organisiert. „Der Bereich des Segelns als Sportart des Aktivurlaubs ist jedoch kaum vorhanden. Aktivurlaub bedingt immer ein Angebot mit einem Startpunkt ´0´ in der jeweiligen Sportart. Die Anbietenden müssen sich auf unterschiedliche Qualifikations- und Fähigkeitslevel der Aktivurlauber einstellen. Die Integrationsbemühungen von Behinderten in allen Projektstaaten sollen vorangebracht werden. Es mangelt an sportlichen Angeboten für behinderte Menschen im Tourismus. Während nicht-behinderte Menschen sich immer mehr aktiv im Urlaub betätigen und dieses auch können, bleibt ein derartiger Aktivurlaub den Behinderten meist auf Grund fehlender Angebote verwehrt“, sagte Glawe.

Anlass für das Projekt ist die langjährige partnerschaftliche Arbeit des Barther Seglervereins mit dem Kolberger Segelverein (Polen). Zu diesen kamen in 2016 der Seglerverein und die Gemeinde Silute aus Litauen hinzu. Bei allen Projektpartnern besteht eine lange wassersportliche Tradition durch die Lage an der Ostsee oder deren unmittelbar angrenzenden Flachwassergebieten. Das in diesem Bereich vorhandene Know-how soll genutzt werden, um eine neue Art touristischer Arbeit auf einem hohen Qualitätsniveau zu etablieren.

Es wird geschätzt, dass in Deutschland Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität jährlich 2,5 Milliarden Euro auf Reisen ausgeben. Die Pro- Kopf-Ausgaben sind dabei höher als bei nicht behinderten Touristen. Über die Hälfte aller mobilitäts- und aktivitätseingeschränkten Menschen in der EU plant jährlich mindestens eine Reise. Im Ergebnis sind das jährlich 783 Millionen Tagesreisen und Reisen mit Übernachtung. Bis zum Jahr 2020 wird die Zahl der Reisen von älteren und behinderten Gästen innerhalb der EU auf 862 Millionen Reisen pro Jahr ansteigen.

 2. Projekt Innovatives Parkmanagement

Projekt: Innovatives Parkraummanagement

Projektpartner: Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, Hansestadt Bremen und Projektpartner aus Polen, Schweden sowie Litauen

Gesamtkosten des Projektes: 2.689.373,00 Euro

EFRE-Zuschuss: 2.245.767,05 Euro

Parkmanagement ist ein wirksames Instrument, Autofahrten zu reduzieren und den Wechsel zu nachhaltigeren Formen des Nah- und Regionalverkehrs zu fördern. Circa 30 Prozent des städtischen Autoverkehrs entfallen auf die Parkplatzsuche. In den vergangenen Jahren gab es eine breite Palette verschiedenen Maßnahmen an Push- (z.B. Parkgebühren und -beschränkungen) und Pull-Mechanismen (z. B. „Park & Ride“) in diesem Bereich. Die Digitalisierung und neue IT-Lösungen stellen neue innovative Ansätze bereit. Es gibt jedoch einige Herausforderungen, die eine breitere Nutzung des digitalen Parkraummanagements und seiner Potenziale zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität erschweren: Vor allem in kleineren touristisch geprägten Städten sind viele Autos unterwegs. Durch die Parkplatzsuche an Stränden im Sommer können schnell Staus entstehen.

In der Förderung von Alternativen zur Pkw-Nutzung besteht Nachholbedarf. Das Parkmanagement ist meist auf Ortszentren beschränkt. Maßgeschneiderte Lösungen für andere Standorte und Anwendungsfälle (z.B. touristische Attraktionen, Badeorte usw.) sind selten, obwohl gerade hier signifikante Auswirkungen zu erwarten sind. In dem Projekt PARKING GETS SMART sollen innovative digitale Parkmanagement-Lösungen entwickelt werden.

Die Gemeinde Heringsdorf möchte die Möglichkeiten digitaler Kommunikationsformen und Datenverbreitungswege im Bereich Parken besser nutzen. U.a. mit Hilfe eines dynamischen Parklenkungssystems sowie eines multimodalen Auskunftssystems sollen vor allem Touristen nicht nur frühzeitiger über die Parkplatzsituation in der Urlaubsregion informiert und zielgerichteter zu freien Parkmöglichkeiten gelenkt werden. Vielmehr sollen auch alternative, d.h. verkehrsträgerübergreifende Angebote (Park + Ride mit UBB oder Bike-Sharing mit Usedom Rad) noch besser kommuniziert und aktiver angeboten werden. „Ziel des Projektes ist es, Parksuchverkehre zu reduzieren sowie umweltfreundliche Verkehrsmittel zu stärken, um Lärmbelastung und Schadstoffausstoß in der sensiblen Urlaubsregion weiter zu verringern“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Glawe.

  1. Guts- und Herrenhäuser im südlichen Ostseeraum

Projektpartner: Tourismusverband Vorpommern e.V.; Vorpommersche Dorfstraße e.V.; Regionaler Planungsverband Vorpommern; Verein der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser Mecklenburg-Vorpommern e.V. sowie Projektpartner aus Polen, Litauen, Dänemark und Schweden

Gesamtkosten des Projektes: 2.697.116,10 Euro

EFRE-Zuschuss:2.222.751,64 Euro

Guts- und Herrenhäuser sind ein gemeinsames kulturelles Erbe im südlichen Ostseeraum. Sie bezeugen in interessanter Weise die wechselvolle Geschichte der Region und ihre vielfältigen grenzüberschreitenden Beziehungen. Zugleich sind sie „Kulissen“ für attraktive und ungewöhnliche touristische und kulturelle Angebote. Auf dieser Grundlage sollen neue Entwicklungspotentiale für den ländlichen Tourismus aufgezeigt werden. Hierzu zählen die Schaffung neuer, grenzüberschreitender Gutshaustourismusangebote und ihre gemeinsame Vermarkung für spezifische Zielgruppen, wie zum Beispiel Bustouristen, Kulturtouristen, Radfahrer sowie Kreuzfahrttouristen.

„Es geht hier vor allem um den gemeinsamen Vermarktungsansatz, das ´Gutshauserbe´ des südlichen Ostseeraums und vielversprechendes gemeinsames Alleinstellungsmerkmal für das Tourismusmarketing, welche die Sichtbarkeit aller teilnehmenden Regionen in Deutschland, Polen, Litauen, Schweden und Dänemark erhöhen kann. Internationale Gutshaus-Touren verfügen über ein beträchtliches Marktpotential bei Touristen, die während ihres Urlaubs längere Strecken zurücklegen und verschiedene Länder besuchen. Zugleich werden Gutshäuser oft für Erholungsformen genutzt, die auch außerhalb der Hauptferienzeiträume stattfinden und so zur Verlängerung der Saison beitragen“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe.