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Kategorie: Landtag und Regierung MV

Neujahrsempfang der Rostock Port GmbH

Meyer: Investitionen in Infrastruktur machen den Rostocker Hafen zukunftsfest

Rostock – Die Rostock Port GmbH hat am Freitag (13.01.) ihren traditionellen Neujahrsempfang veranstaltet. Der Rostocker Seehafen ist mit einer Nutzfläche von 750 Hektar und 47 Schiffsliegeplätzen der größte Universalhafen an der deutschen Ostseeküste. Er ist zudem das größte maritime Industrie- und Gewerbegebiet im Land.

„Der Rostocker Hafen spielt gerade in der jetzigen Zeit eine wichtige Rolle, wenn es um eine sichere Energieversorgung geht. Vom Standort aus werden über den Ölhafen die deutschlandweiten Lieferketten für Kraft-, Brenn- und Schmierstoffe gesichert. Gleichzeitig gilt es, den Seehafen Rostock für erneuerbare Energien zukunftsfest zu machen. Deshalb werden wir weiter in die Infrastruktur des Seehafens investieren, um den Ausbau des Hafens und das Voranbringen verschiedenster Energievorhaben zu forcieren“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Derzeit werden die Liegeplätze 31 und 32 im Rostocker Überseehafen ertüchtigt. Dadurch wird eine multifunktionale Kaianlage auf einer Länge von circa 360 Metern entstehen. Ziel ist, die Flächenbelastbarkeit von derzeit zwei Tonnen je Quadratmeter auf fünf Tonnen je Quadratmeter zu erhöhen.

Für die Ladungsbereiche Stückgut, Schüttgut und Projektladungen sollen die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden, die für die künftige Beanspruchung von Kaianlagen und Flächen erforderlich sind. Die Gesamtinvestitionen für das Vorhaben belaufen sich auf rund 23 Millionen Euro.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Ausbau mit rund 13,2 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW). „Mit den baulichen Veränderungen wird auch der Schiffsgrößenentwicklung Rechnung getragen werden. Das hilft den Hafenbetreibern, weitere Geschäftsfelder zukunftsfest zu erschließen“, sagte Meyer.

Zudem wurde im November 2022 der erste Spatenstich zur Seekanalvertiefung im Rostocker Hafen gesetzt. Mit der Anpassung der seewärtigen Zufahrt auf im Schnitt 16,5 Meter Sohltiefe können Massengutschiffe, die Güter wie beispielsweise Erz, Flüssiggut und Getreide transportieren, ihre Ladekapazitäten besser ausnutzen. Die Fertigstellung ist im Jahr 2025 geplant. „Die Anpassung des Seekanals wird die Wettbewerbsfähigkeit des Rostocker Seehafens verbessern. Das sichert und schafft Arbeitsplätze für die Region“, sagte Meyer.

„MV Cruise Net“ nimmt Fahrt auf

18 Partner entlang der Kreuzfahrt-Reisekette im Netzwerk organisiert – Positionspapier in Erarbeitung – Teilnahme an Seatrade Europe in Hamburg geplant

Schwerin – Etwas mehr als ein Jahr nach dem Start des auf drei Jahre angelegten Gemeinschaftsprojektes „MV Cruise Net“ während der MV-Tourismustage 2021 ziehen die Organisatoren und neuen Partner eine positive Zwischenbilanz. Das Netzwerk unter Koordination des Landestourismusverbandes (TMV) ist seit der Gründung kontinuierlich gewachsen und zählt inzwischen 18 Partner, darunter die Reedereien AIDA Cruises, die A-ROSA Flussschiff GmbH sowie TUI und MSC Cruises.

Mit dabei sind auch die Hafengesellschaften Rostock Port GmbH, SWS Seehafen Stralsund GmbH und die Fährhafen Sassnitz GmbH. Des Weiteren gehören dem Zusammenschluss Verkehrsunternehmen, Tourismuszentralen, Reiseagenturen und Parkplatzbewirtschafter an. Zudem wird im Rahmen des Netzwerkes eng mit dem Hamburger Kreuzfahrtverein Hamburg Cruise Net zusammengearbeitet.

Dazu Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit: „Die Kreuzfahrtschifffahrt spielt in der touristischen Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns eine wichtige Rolle. Entscheidend ist, dass wir alle Akteure dieses Bereiches miteinander vernetzen, um mehr Wertschöpfung zu erreichen. Dazu gehören unter anderem maritime Unternehmen, touristische Anbieter oder auch verschiedene Dienstleistungsbetriebe, die für die Gäste und die Kreuzfahrtorganisatoren hervorragende Angebote haben. Das Land unterstützt beispielsweise mit neu gebauten Liegeplätzen, Terminalgebäuden sowie Investitionen in die Landstromversorgung. Im Zusammenschluss kann das MV Cruise Net effektiv dazu beitragen, die Rolle Mecklenburg-Vorpommerns als attraktive Kreuzfahrtdestination weiter zu verbessern.“

Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Es ist uns gelungen, wichtige Akteure der Kreuzfahrt-Reisekette für das MV Cruise Net zu interessieren. Die großen, aber auch viele mittlere und kleinere Player im MV-Kreuzfahrtgeschäft und darüber hinaus sind mit an Bord. Damit sind wir dem Ziel, die Kreuzfahrtszene im Land nachhaltig zu vernetzen, mehr und effizientere Zusammenarbeit zu ermöglichen, der Branche eine Stimme zu geben und das Image Mecklenburg-Vorpommerns als internationale Kreuzfahrtdestination auszubauen, ein Stück nähergekommen. Jetzt können wir in den Austausch und ins Arbeiten kommen.“

Weitere Partner seien laut Woitendorf im Netzwerk stets willkommen. Auch AIDA Cruises ist mit von der Partie. „Wir freuen uns, Mitinitiator des neuen Kreuzfahrtnetzwerkes in Mecklenburg-Vorpommern zu sein, welches Menschen, Ideen, die Region und die Leidenschaft zur Kreuzfahrt verbindet. Alle Themengebiete des Netzwerkes sind zukunftsrelevant und greifen ineinander. Die Begeisterung und Akzeptanz der Kreuzfahrtschiffe in der Bevölkerung sind für die Branche wichtige Zukunftsthemen, die in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen werden. Gern möchten wir uns hier mit unserer Green Cruising Strategie verstärkt einbringen. Zudem ist die Kreuzfahrtbranche für die Region ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor – die Bündelung der Interessen in einem gemeinschaftlichen Netzwerk kann dem nur weiter zugutekommen. Wir möchten dazu beitragen, aktiv zu kommunizieren und vor allem die Nachhaltigkeitsinitiativen der Branche sichtbar zu machen“, sagte Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability bei AIDA Cruises.

Zustimmung über die neue Form der Zusammenarbeit gab es auch bei der A-ROSA Flussschiff GmbH. „Eine Vielzahl von Unternehmen und Dienstleistern wirken daran mit, Kreuzfahrten zu ermöglichen – von den Reiseveranstaltern und Reedereien über die Häfen bis hin zu den Parkservices und Ausflugsagenturen. Das MV Cruise Net macht diese Komplexität, die mit einer Vielzahl von Arbeitsplätzen und hoher Wertschöpfung einhergeht, sichtbar. Zudem profitieren die Mitglieder vom Erfahrungsaustausch und bringen in den Arbeitsgruppen wichtige Projekte voran, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Bedingungen und Wahrnehmung von Kreuzfahrten in Mecklenburg-Vorpommern führen werden“, fügte Annika Schmied, Senior Managerin Public Relations bei der A-ROSA Flussschiff GmbH, abschließend hinzu.

Den regelmäßigen Austausch pflegen die Partner in Arbeitsgruppen, die mit „Marketing & Destination Experience“, „Public-Private-Partnership“, „Infrastruktur“ sowie „Nachhaltigkeit“ überschrieben sind und damit eine breite Palette an aktuellen und relevanten Themen abhandeln.

Zu den wichtigsten Arbeitsinhalten in diesem Jahr gehören die Weiterentwicklung und Verabschiedung eines Eckpunktepapieres, das die Position des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Kreuzschifffahrt, zu Häfen und zur maritimen Industrie samt Wertschöpfungsketten sichtbar macht. Kern dessen soll eine nachhaltige Entwicklung der Kreuzfahrtindustrie in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales sein. Dabei soll regionalen Wirtschaftskreisläufen, nachhaltigen oder modernen Antrieben sowie der Versorgung der Schiffe mit Landstrom und der Einbeziehung der Bevölkerung vor Ort ein hoher Stellenwert beigemessen werden.

Zudem ist am 05. September ein Parlamentarischer Abend in Schwerin und vom 06. bis 08. September die Teilnahme an der Kongressmesse für die Kreuzfahrtindustrie „Seatrade Europe“ in Hamburg geplant. Nicht zuletzt soll eine Studie, die das Thema „Wertschöpfung durch Kreuzfahrttourismus“ beleuchtet und mit Fakten untersetzt, in Auftrag gegeben werden.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde Urlaub auf hoher See mit einem Start in Deutschland oder einem anderen EU-Land seit dem Jahr 2014 immer beliebter. Infolge der Pandemie kam es zum Einbruch der Gästezahlen. 2021 starteten rund 1,3 Millionen Passagiere und damit rund 82 Prozent weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019 eine Hochseekreuzfahrt in der Europäischen Union. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 nahmen knapp 4,8 Millionen Passagiere eine Kreuzfahrt in der EU auf.

Im Kreuzfahrthafen Rostock-Warnemünde wurden im letzten Jahr 139 Anläufe mit 294.000 Passagieren gezählt; in Stralsund 126 Anläufe mit 15.772 Passagieren; in Wismar elf Anläufe mit 3.000 Passagieren und in Sassnitz sieben Anläufe mit 4.075 Passagieren. 2023 sind in Rostock 133 Anläufe, in Wismar sieben Anläufe und in Sassnitz drei Anläufe geplant. Für Stralsund werden rund 120 Anläufe von Flusskreuzfahrtschiffen erwartet.

Ein Blick in die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (2022) zeigt, dass das Interesse an Kreuzfahrten bei den Deutschen weiterhin ungebrochen hoch ist: Rund jeder fünfte Deutsche* (20,4 Prozent) zählt laut Studie zum Gesamtpotenzial für Kreuzfahrten; genauso viele wie vor der Pandemie (vgl. Reiseanalyse 2020). Dabei haben zu Beginn des Jahres 2022 rund 1,9 Millionen Deutsche (2,7 Prozent) angegeben, bis 2024 ziemlich sicher eine Kreuzfahrt machen zu wollen. Weitere 12,5 Millionen Deutsche (17,7 Prozent) sind generell an Kreuzfahrten interessiert.

Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger

Schwerin – Zum zweiten Mal erhalten Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern einen Heizkostenzuschuss: Wohngeldempfängerinnen und –empfänger, Auszubildende, Studierende und Fortbildungsteilnehmende mit staatlicher Förderung wie beispielsweise BAföG erhalten weitere Unterstützung.

„Die Auszahlung des Heizkostenzuschusses an anspruchsberechtigte Wohngeldhaushalte wird voraussichtlich Ende Februar 2023 erfolgen“, sagte Bauminister Christian Pegel in Schwerin und führte weiter aus:

„Ein-Personen-Haushalte mit Wohngeld erhalten 415 Euro, Zwei-Personen-Haushalte 540 Euro und für jedes weitere Haushaltsmitglied gibt es zusätzlich 100 Euro. Es ist nicht nötig, einen Antrag zu stellen. Anspruchsberechtigt in Mecklenburg-Vorpommern sind schätzungsweise rund 27.000 Haushalte.“

Im Vergleich zum Heizkostenzuschuss im Sommer vergangenen Jahres wurden die Beträge deutlich angehoben. Damit wird auf die deutlichen Preissteigerungen im zweiten Halbjahr 2022 reagiert. Damals bekam ein Ein-Personen-Haushalt 270 Euro, ein Zwei-Personen-Haushalt 350 Euro und für jede weitere Person im Haushalt gab es zusätzlich 70 Euro.

Empfängerinnen und Empfänger von BAföG und Aufstiegs-BAföG erhalten 345 Euro. In unserem Land sind davon etwa 7.300 Studierende und 1.700 Schülerinnen und Schüler gut 1.100 Personen in einer Fortbildung betroffen.

Voraussetzung für eine Auszahlung ist, dass im Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2022 in mindestens einem Monat Wohngeld, BAföG oder Aufstiegs-BAföG bezogen wurde. Zuständig für die Gewährung des zweiten Heizkostenzuschusses sind in M-V die kommunalen Wohngeldbehörden (Städte, Gemeinden und Ämter), die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung (Landkreise und kreisfreie Städte) sowie die Studierendenwerke.

„Ich bedanke mich bei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Städte, Gemeinden und Ämter, die wieder dafür sorgen, dass insbesondere die Wohngeldempfängerinnen und –empfänger schnellstmöglich die finanzielle Hilfe erhalten“, so Minister Pegel.

Internationale Grüne Woche

Schwerin – Nach der coronabedingten Pause steht die Internationale Grüne Woche 2023 in den Startlöchern. Mecklenburg-Vorpommern wird in diesem Jahr vom 20. Bis zum 29. Januar erstmals eine komplette Halle nutzen können. Der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus betont, wie wichtig die taditionsreiche Messe für das Land MV ist.

„Gegründet 1926 in Berlin ist die IGW einzigartig als internationale Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Sie erlebt in diesem Jahr ihre 87. Ausgabe. Aussteller aus aller Welt präsentieren an zehn Veranstaltungstagen ein umfangreiches Produktangebot. Zudem gibt die IGW aktuellen gesellschaftlichen Fragen wie Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und nachhaltige Landnutzung eine Bühne.

Die IGW ist Ausgangspunkt für das Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA). Das GFFA ist die führende internationale Konferenz zu zentralen Zukunftsfragen der weltweiten Land- und Ernährungswirtschaft. Höhepunkt ist das Treffen von über 70 Agrarministerinnen und Ministern“, sagt Backhaus und ergänzt:

„Seit 1990 präsentiert sich unser Bundesland dem Berliner Publikum. Zum 22. Mal ist Mecklenburg-Vorpommern mit einer eigenen Länderhalle dabei. Die Präsentationsfläche beträgt in diesem Jahr 2.800 qm. Mecklenburg-Vorpommern ist eines von insgesamt 12 Bundesländern, die mit einer eigenen Präsentation auf der IGW vertreten sind. In unserer Halle präsentieren sich 60 Aussteller, darunter 5 Landkreise mit Unterausstellern und 10 Unternehmen mit eigenem Stand.

Durch die Absage von Baden-Württemberg ist es in diesem Jahr möglich, die gesamte Halle zu nutzen. Durch eine Neuaufteilung der Stände ist es gelungen, die Halle nicht gedrängt, sondern luftig und mit viel Raum für Freiräume und Sitzflächen präsentieren zu können“, so der Minister.

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche wird MV auch sein neues Regionalsiegel „Natürlich aus MV“ vorstellen, an dessen Ausgesatltung das Landwirtschaftsministerium maßgeblich mitgewirkt hat.

„Unsere Land- und Ernährungswirtschaft ist ein wesentlicher Bestandteil unser gesamten Ökonomie. Sie steht für verantwortliches Handeln und innovative Ideen.

Ich wünsche mir, dass sich das Regionalzeichen in der ganzen Vielfalt und Bandbreite guter Produkte zeigt und sich als Marke des Landes etabliert deren Naturreichtum verbunden ist mit der Produktion hochwertiger Lebensmittel.

Das dient nicht nur der Werbung, sondern auch der Anerkennung der kleinen und mittelständischen Betriebe, die mit ihren saisonalen und regionalen Produkten einen wichtigen Beitrag zur gesunden und sicheren Ernährung leisten“, erklärt der Minister und stellt wichtige Zahlen aus der Land und Ernährungswirtschaft vor.

Demnach exportierte das Ernährungsgewerbe Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 Waren im Wert von 989 Mio. Euro, das waren rund +14,3 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Exportquote lag bei 21,5 %. Den größten Anteil am Export hatten Milchprodukte mit einem Anteil von 24 % und Süßwaren mit 32 %.

Die Beschäftigtenentwicklung war im genannten Zeitraum leicht ansteigend. Im Bereich Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln stieg der Personalbestand um +2,8 %, im Bereich der Getränkeherstellung sank der Personalbestand um -1,8 %.

Insgesamt sind im verarbeitenden Gewerbe des Landes 50.214 Menschen beschäftigt, davon im Bereich Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 14.465 und Getränkeherstellung 1.195 (statistisch erfasst werden nur Personen in Unternehmen > 50 Mitarbeitende).

„Wir stellen fest, dass sie die Essgewohnheiten der Menschen ändern“, fährt der Minister fort. „Der Fleischverzehr in Deutschland entwickelt sich seit Jahren rückläufig. Die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2022 weisen einen durchschnittlichen Verzehr von 52,8 kg pro Kopf und Jahr aus.

Das entspricht einem Rückgang um gut 13 % innerhalb von nur vier Jahren. Dabei waren die Rückgänge bei Schweinefleisch besonders deutlich. Seit 2018 nahm der durchschnittliche Verzehr um rund 18 % ab, im Jahr 2022 wird vermutlich die Marke von 30 kg pro Kopf und Jahr unterschritten. Neben dem generell rückläufigen Fleischkonsum macht sich hier auch die Corona-Pandemie sowie öffentliche Skandale, von Betriebsschließungen bis hin zu Problemen bei der Haltung, bemerkbar.“

Erfreulich sei, dass die neuen Programme der Agrar Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen von der Praktikern aus der Landwirtschaft gut angenommen, würden, so Minister Backhaus. Das belegten die bereits eingegangenen Anträge für einzelne Maßnahmen:

  • Vielfältige Kulturen  385 Anträge
  • Mehrjährige Blühstreifen  310 Anträge
  • Extensive Dauergrünlandbewirtschaftung 1.284 Anträge
  • Beibeahaltung Öko-Landbau 604 Anträge
  • Einführung Öko-Landbau 88 Anträge
  • Moorschonende Stauhaltung  126 Anträge

Erstmals gebe es in der neuen Förderperiode auch die Möglichkeit, einen Ausgleich zu zahlen für in Natura-2000-Gebieten wirtschaftenden Betrieben, wenn sie auf Einsatz von PSM verzichten. 200 Euro je ha.

„Damit erhöhen wir die Akzeptanz der betroffenen Landwirtschaft für die Umsetzung der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie der EU, denn wir erhalten über die Beihilfe die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Es muss uns gelingen, Ökologie und Ökonomie sinnvoll miteinander zu verbinden. Hier gilt die von mir stets vertretene  Devise: Öffentliches Geld für öffentliche Leistung“, so Backhaus abschließend. 

Anstieg pflegebedürftiger Menschen

Schwerin – Die erneut gestiegene Zahl von pflegebedürftigen Menschen zeigt nach Ansicht von Sozialministerin Stefanie Drese den dringenden Handlungsbedarf für weitere Reformen in der Pflege. „Wir brauchen mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und stärkere Entlastungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige“, sagte Drese mit Blick auf die heute vom Statistischen Landesamt veröffentlichte Pflegestatistik.

Nach Angaben des Statistischen Amtes erhöhte sich die Zahl der pflegebedürftigen Menschen, die Leistungen aus der Pflegeversicherung bezogen, von 2019 bis 2021 um 19.870 auf 122.866. Das entspricht einem Anstieg von 19,3 Prozent.

Drese sprach sich vor diesem Hintergrund erneut für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung aus. „Wir brauchen zügig belastbare Vorschläge der eingesetzten Bund-Länder-Expertenkommission zur Einführung einer Pflegevollversicherung beziehungsweise zur Ergänzung der Pflegeversicherung um eine freiwillige, paritätisch finanzierte Vollversicherung, die die Übernahme der vollständigen Pflegekosten umfassend absichert“, betonte Drese. Ein Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung müsse in diesem Jahr vorgelegt werden, so die Ministerin.

Die eingeleiteten Maßnahmen, wie die gestaffelten Zuschüsse zu den pflegebedingten Aufwendungen in vollstationären Einrichtungen, die Tariftreueregelung oder die Erhöhung der Pflegemindestlöhne seien erste Schritte in die richtige Richtung. „Sie reichen aber bei weitem nicht aus, um den vielfältigen Herausforderungen zu begegnen“, verdeutlichte Drese.

Als besonders dringendes Problem bezeichnete Drese die stetige Steigerung der Eigenanteile für Bewohner in vollstationären Pflegeheimen. „Um die Eigenanteile zu begrenzen muss dieser Automatismus durchbrochen werden. Der Eigenanteil muss derjenige sein, der fest und starr ist. Und der Teil, der über die Pflegekassen und Zuschüsse kommt, muss dynamisch sein. Deshalb brauchen wir eine Reform der Pflegeversicherung und eine ehrliche Diskussion über die Finanzierung aller wünschenswerten Maßnahmen“, so Drese.

Darüber hinaus fordert Drese eine spürbare Erhöhung des Pflegegeldes. „Das Pflegegeld spielt bei der Versorgung in der Häuslichkeit eine wichtige Rolle und kommt insbesondere der großen Gruppe der pflegenden Angehörigen zu Gute“, sagte die Ministerin.

Energieberatungen gefragt wie nie

Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern konnte in 2022 die Zahl der durchgeführten Unternehmens- und Kommunalberatungen erneut steigern

Schwerin – Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern (LEKA MV) verzeichnet eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach Energieberatungen: Die Mitarbeitenden der LEKA MV führten 2022 insgesamt 183 Kommunalberatungen, 175 Initialberatungen für Unternehmen, 89 Beratungen für Vorhabenträger von Windenergieanlagen sowie 59 Bürgerberatungen für Privathaushalte zu den Themen Energieeffizienz, finanzielle Beteiligung, Energiewende und Klimaschutz durch.

„Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur LEKA MV ist die zentrale Anlaufstelle für Kommunen, Unternehmen und Bürger. Zu den Themen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und wirksamer Klimaschutz erhalten Interessierte eine kompetente, individuelle Beratung. Die steigenden Zahlen bei den Terminen zeigen deutlich, dass wir die LEKA MV als neutrale Instanz im Land benötigen. Mit großem Engagement sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv, um Wissen zu vermitteln und zu Fördermöglichkeiten zu beraten. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Energiewende bei uns im Land“, sagt der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

„Die Energiekrise und die steigenden Energiekosten führen zu einem spürbaren Mehrbedarf an Beratungen“, erklärt Gunnar Wobig, Geschäftsführer der LEKA MV, die verstärkte Nachfrage. „Insbesondere die Kommunen sind durch die aktuelle Lage zum Handeln gezwungen und stehen vor großen Herausforderungen bei der Umstellung ihrer Stromversorgung und ihrer Wärmenetze auf erneuerbare Energien. Die LEKA MV begleitet und berät die Gemeinden kompetent und neutral und unterstützt sie, ihre eigene Energiewende vor Ort im Interesse aller Beteiligten umzusetzen“, ergänzt Gunnar Wobig.

Die Nachfrage nach Beratungen durch die LEKA MV wächst jährlich: Die Zahl der Kommunalberatungen ist von 144 im Jahr 2021 auf 183 im vergangenen Jahr gestiegen. Die Zahl der Unternehmensberatungen steigerte sich im gleichen Zeitraum von 100 auf 175. Zudem haben 89 Beratungen für Vorhabenträger von Windenergieanlagen stattgefunden, im Vorjahr waren es noch 79. Beim Bürgerservice gab es 59 Beratungen für Privathaushalte, nach 40 Beratungen im Vorjahr.

Neben den Beratungen stieg auch das Angebot an Weiterbildungs- und Netzwerkmöglichkeiten unter den Akteuren der Energiewende: In insgesamt 31 Schulungen, Webinaren und Online-Stammtischen zu Kernthemen der Energiewende begrüßte die LEKA MV rund 1.650 Teilnehmer. Zusätzlich waren die Experten der LEKA MV als Referenten gefragt wie nie und hielten 40 Fachvorträge vor mehr als 1.950 Zuhörern. Hinzu kamen sechs Besichtigungen bei erneuerbaren Energien-Anlagen und -Herstellern im Rahmen einer Entdeckertour durch MV, die von 177 interessierten Bürgern und Kommunalvertretern genutzt wurde, um die Vorreiter der Energiewende im Land kennenzulernen und sich Inspirationen für die eigene Gemeinde zu holen.

Mit den diesjährigen Zahlen schließt die 2016 gegründete LEKA MV ihr bis dahin erfolgreichstes Jahr ab.

Alle Angebote der LEKA MV sind für Kommunen, Unternehmen und Bürger kostenfrei und neutral. Eine Übersicht über die Beratungen und Schulungsformate ist online unter www.leka-mv.de zu finden. Die Aufzeichnungen der bisherigen Schulungen und Online-Stammtische stehen unter www.leka-mv.de/mediathek bereit.

Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) wurde 2016 gegründet und ist mit den drei Standorten Stralsund, Schwerin und Neustrelitz landesweit aktiv. Als landeseigene Einrichtung berät die LEKA MV Kommunen, Unternehmen und Bürger kostenlos und neutral in allen Fragen der Energieeffizienz und der Energiewende. Darüber hinaus vernetzt die LEKA MV in eigenen Schulungen und Veranstaltungen die landesweiten Akteure der Energiewende, vermittelt Wissen an Entscheidungsträger und berät zu Fördermöglichkeiten. Weitere Informationen unter www.leka-mv.de.

Jahresempfang der Touristiker

Mit Rückenwind ins neue Jahr: So soll es mit Rostocks Tourismus weitergehen

Rostock – Beim traditionellen Jahresempfang der Rostocker Touristiker im Hotel Vienna House Sonne mit der designierten Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer haben sich rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und dem öffentlichen Leben auf das neue Jahr eingestimmt: Sowohl die ersten Zahlen aus der touristischen Statistik 2022 als auch die Pläne der Landesregierung sorgen für Zuversicht.

„Ich freue mich, dass so viele prägende Akteure aus der Tourismusbranche in Rostock und dem ganzen Land gekommen sind. Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2022, haben viel vor und werden diesen Tag nutzen, um uns darüber auszutauschen, wie wir die Zukunft des Tourismus innovativ und erfolgreich gestalten können“, sagt der Geschäftsführer der Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing mbH (Rostock Marketing) und Tourismusdirektor von Rostock, Matthias Fromm. Als besonderen Ehrengast begrüßt er Eva-Maria Kröger auf dem Jahresempfang der Touristiker.

Die designierte Oberbürgermeisterin, die zum 01. Februar 2023 ihr neues Amt antritt, sieht viele Schnittstellen, die der Tourismus in der Stadtpolitik berührt. „Die Branche braucht uns als Partnerin in der Krise und auch mit Blick auf Zukunftsprojekte. Denn Rostock profitiert erheblich von einer gesunden Tourismuswirtschaft und es ist unsere gemeinsame Aufgabe, sie zu stärken. Zeitgleich werden wir für unsere Einwohnerinnen und Einwohner die Vereinbarkeit von Tourismus und Lebensqualität im Blick haben“, sagt Kröger.

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist nach wie vor der Motor und Innovator der touristischen Entwicklung im Land. Mit mehr als 671 Millionen Euro touristischem Bruttoumsatz im Vor-Coronajahr zählt der Tourismus zu einer der wichtigsten Branchen in Rostock. Dabei konnte die Hanse- und Universitätsstadt im dritten Pandemiejahr trotz Energiekrise und Inflation kräftig aufholen. So stiegen die Übernachtungen im Zeitraum von Januar bis September 2022 auf 1,62 Millionen, das sind plus 59,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Jahr 2019 verzeichnete Rostock noch einen Rekordwert von 2,2 Millionen Übernachtungen. Diese Marke rückt wieder in Reichweite. Auch der Trend mit 568.898 touristischen Ankünften im Zeitraum von Januar bis September ist vielversprechend; hier betrug das Plus sogar 82,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Aufenthalt betrug 2,8 Tage.

Doch nicht nur in Rostock, sondern in ganz Mecklenburg-Vorpommern geht der Trend aufwärts. Im Zeitraum von Januar bis Oktober stiegen die touristischen Ankünfte im ganzen Land um 36,8 Prozent auf 6,7 Millionen bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,4 Tagen. Zudem gab es 29,3 Millionen Übernachtungen. „Mecklenburg-Vorpommern ist bei den Urlaubern aus Nah und Fern nach wie vor beliebt. Das zeigen die statistischen Zahlen. Entscheidend ist, die Branche zukunftssicher und nachhaltig neu aufzustellen und zu stabilisieren. Dafür haben wir eine Reihe von Initiativen gestartet, die jetzt mit Leben gefüllt werden müssen. So wird es gelingen, den Gästen eine hohe Qualität, attraktive Angebote und ein unvergessliches Urlaubserlebnis zu bieten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV, Reinhard Meyer.

Mit der Änderung der Kommunalgesetzgebung und des Kurortegesetzes seien bereits die ersten Schritte eingeleitet worden. Zentrale Zukunftsprojekte der Landesregierung sind die Realisierung eines Tourismusgesetzes, das Aufsetzen einer tragfähigen Tourismusfinanzierung und der Aufbau einer Tourismusakademie. „Als erstes Bundesland haben wir zudem mit Tobias Woitendorf seit dem Sommer 2022 einen erfahrenen Tourismusbeauftragten, der diese Prozesse gemeinsam mit dem Land und den Akteuren vor Ort koordinieren und umsetzen wird“, unterstrich der Tourismusminister.

„Rostock wird als offizieller Tourismusort mit seinen 350 Partnern im Netzwerk von Rostock Marketing diese Entwicklung unterstützen“, kündigt Fromm an. Im letzten Jahr erhielt die Hanse- und Universitätsstadt zum Jahresempfang das Prädikat „Tourismusort“. Dies sei die Grundlage, um das Kurabgabegebiet über Warnemünde hinaus auszuweiten. „Durch die Erhebung einer Kurabgabe in ganz Rostock können zusätzliche Einnahmen in die touristische Infrastruktur und attraktive Angebote fließen. Wir hoffen auf eine zeitnahe Entscheidung dazu in der Rostocker Bürgerschaft im Frühjahr.“

Das gelte auch für die Fortschreibung der Tourismuskonzeption 2022+, die im Stadtparlament verabschiedet werden soll. „Bei all unseren Aktivitäten haben wir auch die Vernetzung als gemeinsame Tourismusregion mit Schwaan, Güstrow und Teterow im Blick“, sagt Fromm. Schwerpunkte der Modellregion sind die digitale Gästekarte, eine bessere Mobilität und ein Marktforschungscockpit zur Auswertung und besseren Steuerung von Gästeströmen. „Dabei setzen wir bei der Finanzierung von Tourismusmarketing seit 2010 erfolgreich auf eine freiwillige Umlagebeteiligung und lehnen Pflichtabgaben wie die Bettensteuer klar ab“, sagte Fromm.

Trotz aller Euphorie machte Frank Martens, Direktor vom Hotel Warnemünder Hof und des Tourismusvereins der Hansestadt Rostock, auch auf die Herausforderungen in der Branche aufmerksam. „Fachkräftemangel, Pandemie, Energiekosten und Inflation stellen die Unternehmen vor große Probleme und Hürden. Umso mehr sind wir auf ein funktionierendes Partnernetzwerk angewiesen, dass sich in den vergangenen Jahren als eine starke Gemeinschaft etabliert hat.“

Regionale Vernetzungen in der Tourismuswirtschaft seien überfällig und zusätzliche, neue Wege in der Finanzierung für gemeinsam definierte Projekte zu suchen, sei richtig. „Eine gute Kommunikation untereinander und geschlossenes Handeln sind die weiteren Rezepte, um mit Mut und Zuversicht ins neue Jahr zu starten“, sagt Martens.

Die Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing mbH (Rostock Marketing) hat seit ihrer Gründung im Juni 2010 rund 350 Partner aus Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistungsbranche gewonnen. Gemeinsam mit den regionalen Akteuren wird das touristische Marketing der Hanse- und Universitätsstadt weiterentwickelt und ausgebaut. Im Fokus steht in erster Linie die Stärkung der nebensaisonalen Aktivitäten mit neuen Akzenten, um Buchungsanreize für die Gäste zu schaffen und das Image von Rostock und Warnemünde zu fördern.

Neues Marinearsenal eröffnet

Schwesig: Mit dem neuen Marinearsenal hat Rostock seine Warnowwerft zurück

Rostock – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute gemeinsam mit Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht das Marinearsenal „Warnowwerft“ in Rostock-Warnemünde eröffnet.

„Wir sind stolz darauf, dass sich die Bundeswehr mit dem neuen Marinearsenal für Mecklenburg-Vorpommern entschieden hat. Ein traditionsreicher Standort bleibt somit dem Schiffbau erhalten. Besonders schön ist. Rostock hat seine Werft zurück – sogar unter dem alten Namen „Warnowwerft“.

Als im Januar des vergangenen Jahres die MV-Werften Insolvenz angemeldet hatten, war das für unser Land ein Schock, allen voran für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele Arbeitsplätze standen auf der Kippe und damit auch die Zukunft unserer maritimen Industrie. Heute können wir sagen: Gemeinsam mit starken Partnern haben wir es geschafft, dass jeder Standort eine neue Perspektive hat. Das ist ein großer Erfolg für Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Schwesig.

Ein besonders starker Partner sei die Bundeswehr in Rostock. 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ehemaligen MV-Werften würden im Marinearsenal eine neue Chance bekommen. „Das sind Arbeitsplätze, die krisensicher sind, mit guten Löhnen und guten Bedingungen. Ich bin sicher, dass die Bundeswehr in Rostock auch Impulse für andere Unternehmen in der Region geben wird. Ich danke dem Bund für die gute Zusammenarbeit.“

Die Regierungschefin betonte zudem die Wichtigkeit der Bundeswehr für die Gesellschaft mit ihren 11.000 Soldatinnen und Soldaten in M-V. Schwesig: „Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine erleben wir eine Zeitenwende. Die Marine, das Heer und die Luftwaffe schützen uns hier, in Deutschland und in Europa. Wir als Gesellschaft sind dafür verantwortlich, dass die Bundeswehr gut ausgerüstet ist.“