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Kategorie: KiTa / Bildung / Schule / Uni / Ausbildung

Gezielte berufliche Orientierung

Oldenburg: Jugendliche müssen früh mit der Arbeitswelt in Berührung kommen

Parchim – Wie gelingt es, Jugendliche besser auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten? Wie kann ihre Orientierung bei der Berufswahl verbessert werden? Mit Fragen wie diesen haben sich die Teilnehmenden einer Fachtagung in Parchim beschäftigt.

Organisiert wurde die Veranstaltung „Berufliche Orientierung besser vernetzen – Nutzung aller Potentiale – Landkreis in Bewegung“ vom Bildungsministerium und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Die Lehrkräfte diskutierten gemeinsam mit Expertinnen und Experten von Netzwerken der Aus- und Weiterbildungen, Berufsberatungen sowie regionalen Firmen, wie Jugendliche auf der Suche nach einem Beruf noch besser unterstützt werden können. Wichtiges Thema war dabei auch, wie Schulabsolventinnen und –absolventen an die Region gebunden werden können.

„Angesichts massiv zurückgehender Bewerberzahlen auf dem Ausbildungsmarkt seit 2020 will Mecklenburg-Vorpommern die Berufliche Orientierung stärken. Dieses Thema soll an den Schulen des Landes noch mehr Vorrang haben. Dafür werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 fächerübergreifend geschult, sich mit der eigenen Lebens- und Berufswegeplanung auseinanderzusetzen“, kündigt Bildungsministerin Oldenburg an.

Im Rahmen der „Initiative Bildungsketten“ fördert der Bund das Projekt „Mission ICH“ in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses hat die Universität Rostock gemeinsam mit 12 Schulen entwickelt. Dabei begleiten Lehrkräfte die Jugendlichen auf ihrem Weg, eigene Interessen, Neigungen und Fähigkeiten zu erkennen. Sie entwickeln und stärken die Sicherheit der Jugendlichen bei ihrer ganz individuellen Berufs- oder Studienwahl.

Im vergangenen Schuljahr wurden an 49 Schulen im Land zentrale Ansprechpartner ausgebildet. Im neuen Schuljahr sollen 30 weitere Schulen dazu befähigt werden. Die Ausbildung erfolgt über mehrere Fortbildungsmodule.

„Vor allem die Praxiserfahrung spielt dabei eine wichtige Rolle: das 25-tägige Schülerbetriebspraktikum, Praxislerntage und Schülerfirmenprojekte sowie der Wettbewerb „Jugend gründet“ lassen die Jugendlichen früh mit der Arbeitswelt in Berührung kommen. Ganz wesentlich tragen dazu die Projekte im Ganztagsbereich wie die „Handwerkerschule“ der Handwerkskammer Schwerin oder die IHK-Ausbildungsbotschafter bei“, sagt Bildungsministerin Simone Oldenburg.

20. Projektwett­bewerbes „Schüler staunen…“

Rostock – Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umweltschutz Mittleres Mecklenburg (StALU MM) in Rostock verantwortet auch in diesem Jahr den Schüler-Projektwettbewerb „Schüler staunen…“. Schirmherr ist der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus. Der Minister betont zum Auftakt des Wettbewerbes 2022/2024, wie wichtig es sei, unseren Kindern und Enkeln einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen zu vermitteln. Was mindestens genauso wichtig sei, ist, ihnen zu zeigen, wie sie sich aktiv in den Umweltschutz einbringen können. Genau dort setze auch der Schülerprojektwettbewerb an.

„Dieser Projektwettbewerb vereint in hervorragender Weise interessierte Schüler und Lehrer mit fachlichen Ausschreibungspartnern aus den Bereichen von Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Vereinen mit der Zielrichtung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit regionalen Praxispartnern zu verbinden“, sagt der Minister zum Ausschreibungsstart und ergänzt:

„Die zielgerichtete Bildung für nachhaltige Entwicklung ist für die zukunftsfähige Entwicklung unserer Gesellschaft in MV von zentraler Bedeutung. Gerade in der heutigen Zeit sind die Fragen des Klimaschutzes für die Bereiche Natur, Landwirtschaft, Wasser und Boden, Küstenschutz sowie Immissionsschutz von prägnanter Bedeutung. Dazu bedarf es engagierter gut ausgebildeter Fachkräfte in unserem Bundesland. Darum möchte ich mich zugleich bei allen fachlichen Partnern des StALU MM bedanken, die diesen Wettbewerb über Jahre bereits unterstützen.

Als langjährige Wettbewerbspartner sind wieder mit von der Partie:

  • die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG)
  • die Stadtwerke Rostock AG
  • die Verkehrsverbund Warnow GmbH
  • die Verbraucherzentrale M-V e.V., Fachbereich Lebensmittel und Ernährung
  • die Warnowquerung GmbH & Co. KG sowie
  • der Wildpark-MV in Güstrow
  • die EUCC Die Küsten Union Deutschland e.V.
  • die rebus Regionalbus Rostock GmbH
  • der Fachverband Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau MV e.V. (seit dem 17. SPW)
  • die Nordwasser GmbH (Hinweis: in den Vorjahren war Eurawasser vertreten),
  • die Veolia Umweltservice Nord GmbH sowie
  • der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) MV.

Neu mit dabei sind:

Bundesamt Seeschiffart und Hydrographie.

Ich bedanke mich bei Ihnen allen für die tatkräftige Unterstützung dieses Wettbewerbs.

Ich bin überzeugt, mit diesen Partnern stehen dem StALU und natürlich den Schülerinnen und Schülern engagierte fachliche Ansprechpartner für die Umsetzung ihrer Projektideen zur Verfügung.

Auch in diesem Wettbewerb gibt es wieder sechs verschiedene Themenbereiche.

  1. Lebensraum Natur
  2. Zukunftsfähig mobil
  3. Unsere Ostseeküste
  4. Lebenselixier Wasser & gesunde Ernährung
  5. Energie, Rohstoffe & Abfälle
  6. Nachhaltige (Land-)Wirtschaft & Digitalisierung

Dieser Wettbewerb richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 – 12 aller Schularten aus der Hansestadt und dem Landkreis Rostock. Es sind dabei vor allem regionale praxisbezogene Projektideen zu den Ausschreibungsthemen gefragt.

Ziel des Wettbewerbs ist es auch diesmal wieder, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv in die nachhaltige Gestaltung ihres Lebens-/Schulumfeldes einbringen. Dazu sollen sie in dem Wettbewerb mit Unterstützung der regionalen Einrichtungen eigene Ideen und Aktivitäten entwickeln“, so Backhaus abschließend.

Neues Angebot: „Nachhilfe-Tandems“

Oldenburg: wertvolle „Win-Win-Situation“

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern bietet im neuen Schuljahr zusätzliche Hilfe und Lernbegleitung an den Schulen an. Neben der bereits bestehenden Unterstützung durch externe Vertretungskräfte werden künftig Lernangebote durch Schülerinnen und Schüler unterbreitet.

Das Tutorenprogramm „Schülernachhilfe“ ist eine Maßnahme des Aktionsprogramms „Stark machen und Anschluss sichern“. Es startet in dieser Woche und läuft bis zum Ende des Schuljahres 2022/23.

Dabei sollen „Nachhilfe-Tandems“ Lerninhalte des laufenden Schuljahres begleiten und vertiefen sowie Lernschwierigkeiten, die durch die Pandemie entstanden sind, aufarbeiten.

Für die verantwortungsvolle Aufgabe sollen leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gewonnen werden, die mindestens eine 9. Klasse besuchen.

„Dieses Angebot ist eine sehr wertvolle ‚Win-Win-Situation‘ für beide Seiten: sowohl für die Schülerinnen und Schüler, die eine längerfristige Lernbegleitung benötigen, als auch für die Tutorinnen und Tutoren, die ihnen Nachhilfe geben – ohne natürlich ihre eigenen Schulpflichten zu vernachlässigen.

Mit diesem zusätzlichen Angebot wird nicht nur der Unterrichtsstoff im regulären Lern- und Schulbetrieb gefestigt und vertieft, sondern auch das soziale Miteinander in der Schule gestärkt“, erläutert Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Die Tutorinnen und Tutoren werden für ihren Einsatz honoriert: Sie erhalten für ihre Leistung eine Aufwandsentschädigung in Form einer steuerfreien Ehrenamtspauschale von bis zu 72 Euro monatlich.

Berufsmesse in Greifswald

Schulte: Duales Ausbildungssystem ist Grundpfeiler des wirtschaftlichen Erfolges

Greifswald – Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte hat am Freitag in Greifswald die Berufsmesse „KARRIERE KOMPAKT“ eröffnet.

„Das duale Ausbildungssystem ist ein Grundpfeiler des wirtschaftlichen Erfolges. Das wollen wir weiter stärken. Es ist aber auch wichtig, dass die Unternehmen weiterhin ihrer Verantwortung gerecht werden und geeignete Maßnahmen ergreifen, um Auszubildende zu gewinnen und so ihren Fachkräftebedarf künftig zu decken. Die große Vielfalt an Ausbildungswegen macht es Schülerinnen und Schülern jedoch nicht leicht, sich für einen Beruf zu entscheiden. Veranstaltungen wie die Berufsmesse KARRIERE KOMPAKT sind ein guter Wegweiser für junge Menschen, eine Orientierung zu finden“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Jochen Schulte vor Ort.

Das Land unterstützt die Berufsausbildung mit unterschiedlichen Maßnahmen, beispielsweise dem Azubi-Ticket. Seit dem 01. Februar 2021 können alle, die in Mecklenburg-Vorpommern eine qualifizierte Berufsausbildung, den Vorbereitungsdienst für eine Beamtenlaufbahn der Laufbahngruppe I oder einen Freiwilligendienst absolvieren, ein 365-Euro-Jahresticket für den öffentlichen Personennahverkehr nutzen, das landesweit an allen Tagen im Jahr gültig ist. Zudem gibt es Fahrtkostenzuschüsse bei auswärtiger Unterkunft, wenn wegen langer Anfahrtswege zur Berufsschule Fahrt- und Übernachtungskosten entstehen.

Berufsschülerinnen und Berufsschüler können einen finanziellen Zuschuss zu den Fahrt- und Übernachtungskosten erhalten, wenn ihre Ausbildungsvergütung nicht über 750 Euro brutto liegt und sie eine Landesfachklasse, überregionale Fachklasse oder eine länderübergreifende Fachklasse besuchen. Weiterhin wird die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im Handwerk zur Stärkung der Ausbildungsqualität im dualen System der beruflichen Bildung gefördert.

„Speziell im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Handwerk gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit noch freie Ausbildungsplätze. Der Bedarf an Fachkräften ist groß, die Besetzung von Stellen inzwischen oft ein Problem. Umso wichtiger ist es, für die Vielfalt der Branchen intensiv zu werben, eine moderne Ausbildung und attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten“, sagte Schulte.

Auf der Messe präsentierten sich 40 Aussteller (Institutionen und Unternehmen) und informierten über aktuelle Stellenangebote, Ausbildungsmöglichkeiten und duale Studiengänge. Die Unternehmen kommen dabei aus verschiedensten Branchen wie beispielsweise dem verarbeitenden Gewerbe und der Industrie (unter anderem Liebherr, Peene-Werft), dem Handel, Verkehr und Gastgewerbe (unter anderem REWE, Seetel Hotel), der öffentlichen Verwaltung, dem Gesundheits- und Sozialwesen (unter anderem Universitätsmedizin Greifswald), dem Baugewerbe (unter anderem HAB Hallen- und Anlagenbau GmbH), zudem waren Bildungsdienstleister vor Ort (unter anderem Deutsche Angestellten Akademie, TÜV Nord).

Ausmalhefte für Kinder

Schwerin – Als Vorgeschmack auf die neue Kinderbroschüre „Pino und Ecki“ rund um das Thema Wald gibt das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt MV jetzt Ausmalbroschüren für Kinder heraus. Darin entdeckt der zehnjährige Pino mit seinen Freunden die Natur in MV. Jedes Heft hat einen besonderen Schwerpunkt: Wald, Wasser, Boden.

Viele kennen Pino aus den beliebten Broschüren des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt MV: In „Pino und Krümel“ erkunden der Viertklässler und Bodenkrume Krümel den Boden in Mecklenburg-Vorpommern. Mit Wassertropfen Aqua entdeckt er in „Pino und Aqua“ das Wasser. Derzeit ist die neue Broschüre in Planung. Sie soll im Herbst erscheinen. Hierbei lernen Pino gemeinsam mit Buchecker Ecki und Eichhörnchen Edda den Wald in all seinen Facetten kennen.

„Über die neuen Ausmalhefte freue ich mich ganz besonders. Denn Ausmalen ist so viel mehr als ein Mittel gegen Langeweile. Es fördert die motorischen Fähigkeiten, beflügelt die Vorstellungskraft und stärkt das Selbstbewusstsein. Durch die Schwerpunkte Wasser, Wald, Boden werden Kinder spielerisch für Umweltfragen sensibilisiert. Eine Verbundenheit mit der Natur ist Voraussetzung dafür, die Erde zu schützen und als Erwachsener nachhaltig zu leben“, sagt Minister Dr. Till Backhaus.

Justizfachangestellte erhalten ihre Zeugnisse

Der Staatssekretär im Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Friedrich Straetmanns: „Die Justiz ist ein attraktiver Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern.“

Rostock – „Wie schon der Jahrgang aus 2021 endet auch heute ein Jahrgang, der eine sehr große Herausforderung gemeistert hat. Herzlichen Glückwunsch allen 32 jungen Justizfachangestellten. Während der Corona-Pandemie haben Sie gute Leistungen vollbracht. Ein Großteil der Ausbildung wurde in einer Pandemie-Situation absolviert. Die Theorie wurde teilweise digital vermittelt. Die Ergebnisse können sich jedoch sehen lassen: Mehr als ein Fünftel der Absolventen schlossen die Ausbildung mit der Note ‚gut‘ ab“, sagt Justizstaatssekretär Straetmanns zur Zeugnisübergabe am Oberlandesgericht Rostock.

„Voraussichtlich mindestens 20 der 32 Frauen und Männer werden nun unsere Gerichte und Staatsanwaltschaften unterstützen. Einige werden das Angebot wahrnehmen, in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen zu werden. Die attraktive Möglichkeit, die Laufbahn im Beamtenverhältnis als Justizsekretärin bzw. Justizsekretär zu beginnen, ist damit gegeben. Mit der persönlichen Sicherheit im Beamtenverhältnis und dem Ehrgeiz zur Weiterqualifizierung könnte der berufliche Weg später zum Beispiel auch als Gerichtsvollzieherin oder Gerichtsvollzieher weitergehen. Damit ergeben sich für die frisch ausgebildeten Justizbeschäftigten beste Perspektiven“, so der Staatssekretär.

Dieses Jahr haben 26 Justizfachangestellte ihre Ausbildung begonnen. Damit sind derzeit insgesamt 77 Frauen und Männer in ihrer Ausbildung zu Justizfachangestellten. Das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz setzt seine Bemühungen in der Nachwuchsgewinnung fort.

Referendariate an Schulen ausgeschrieben

Oldenburg: Nach Abschluss des Referendariats ist ein nahtloser Berufseinstieg möglich

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern stellt zum 1. Februar 2023 weitere Referendarinnen und Referendare für ein Lehramt ein. Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen können sich bis Montag, 26. September 2022, bewerben. Die freien Stellen sind im Karriereportal für den Schuldienst unter www.Lehrer-in-MV.de ausgeschrieben.

An den öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen stehen neben den landesweiten Stellen 237 schulbezogene Stellen zur Verfügung. Darunter sind 33 für das Lehramt an Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen, 101 Plätze für das Lehramt an Regionalen Schulen, 65 für das Lehramt an Gymnasien, 15 für Lehramt für Sonderpädagogik und 23 für das Lehramt an beruflichen Schulen vorgesehen.

„Alle Bewerberinnen und Bewerber, die die Voraussetzungen erfüllen, erhalten selbstverständlich auch ein Referendariat,“ sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Ich freue mich über jede Lehramtsabsolventin und jeden Lehramtsabsolventen, die unsere Schulen für ihre Ausbildung wählen. Dort werden sie von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren praxisnah unterstützt.“ Die künftigen Lehrkräfte hätten beste Aussichten: „An unseren Schulen ist durch die Übernahmegarantie nach Abschluss des Referendariats ein nahtloser Berufseinstieg möglich“, betonte die Bildungsministerin. Das Referendariat dauert 18 Monate.

Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Zeugnisse über die Erste Staatsprüfung bis zum 26. September 2022 noch nicht erhalten haben, werden dennoch berücksichtigt, wenn sie ihre Zeugnisse bis zum 19. Januar 2023 einreichen. Diese Nachreichfrist gilt für alle Lehrämter.

Nach Abschluss des Lehramtsstudiums müssen Absolventinnen und Absolventen nicht lange auf den nächsten Bewerbungsdurchgang warten, denn stellt Mecklenburg-Vorpommern viermal im Jahr Referendarinnen und Referendare an den Schulen ein. Für die nächsten Einstellungstermine gelten folgende Bewerbungsfristen:

1. Februar 2023:                               05.09.2022 – 26.09.2022

1. April 2023:                                     14.11.2022 – 05.12.2022

1. August 2023:                                 06.03.2023 – 27.03.2023

1. Oktober 2023:                              15.05.2023 – 05.06.2023

Mehr Informationen und Onlinebewerbung unter www.Lehrer-in-MV.de/referendariat

Waldsportspiele eröffnet

Neustrelitz – Im Forstamt Neustrelitz sind heute die vierten WaldSportSpiele M-V gestartet. Eröffnet wurden sie zum ersten Mal von Mecklenburg-Vorpommers Umweltstaatssekretärin Elisabeth Aßmann.

„Die Waldsportspiele verbinden den Kontakt mit der Natur mit Umweltbildung, Spaß und Sport und sie zeigen den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, dass es sich sehr lohnt, gut mit unseren Naturschätzen umzugehen. Eine enge Verbundenheit mit der Natur ist Voraussetzung dafür, die Erde zu schützen und als Erwachsener nachhaltig zu leben. Bei den Waldsportspielen lernen die Kinder genau das“, sagte die Staatssekretärin vor Ort.

An den sechs Stationen, die das Forstamt Neustrelitz vorbereitet hat, lernen die Kinder spielerisch mehr über die Bedeutung und die vielfältigen Leistungen des Waldes. Die teilnehmenden SchülerInnen des Carolinum messen sich heute in Disziplinen wie Baumbestimmung, verschiedenen Geschicklichkeitsspielen oder Holzstapeln. „Die Themen des Waldes wurden durch UmweltpädagogInnen kindgerecht aufbereitet, sodass die kleinen WaldsportlerInnen ihre Umgebung spielerisch und mit allen Sinnen näher kennenlernen. Die Natur selbst bietet dabei das beste Spielmaterial.“, so Aßmann.

Ausgerichtet werden die Waldsportspiele gemeinsam durch den Landessportbund M-V e.V. (LSB) und die Landesforstanstalt M-V. Im April 2018 wurde dazu die Kooperationsvereinbarung „Wald bewegt – Sport verbindet“ abgeschlossen. Noch im selben Jahr fand in Grabow die Auftaktveranstaltung statt.

In M-V sind 24 Prozent der Landesfläche von Wald bedeckt, dazu gehören neben Kiefernwäldern auch Edellaubholzwälder oder Buchenwälder mit Unesco-Weltnaturerbe-Status in den Nationalparks Jasmund und Müritz.