Internationaler Weltgesundheitstag

Schwerin – Am Sonnabend (07.04.) wird der jährliche Weltgesundheitstag begangen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt in diesem Jahr den Fokus auf das Thema „Flächendeckende Gesundheitsversorgung“. „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern eine gute und funktionsfähige Versorgung mit vielen starken Partnern. Um die Versorgung auf Dauer in allen Teilen des Landes zu sichern, wollen wir künftig verstärkt neue Wege gehen – dabei geht es vor allem darum, die sektorenübergreifende Versorgungsplanung zu stärken, Projekte der Telemedizin zu fördern und weiter intensiv um medizinische Fachkräfte für unser Land zu werben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Vorfeld des Weltgesundheitstages.

Derzeit läuft ein mehrjähriges Modellprojekt zur sektorenübergreifenden Versorgungsplanung, das vom Institut für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald durchgeführt wird. Ziel ist es, Lösungen für konkrete Versorgungsprobleme in ländlichen Regionen zu entwickeln und sie in Modellregionen zu erproben. Das Projekt befasst sich schwerpunktmäßig mit den Themen Pädiatrie, Geriatrie und Palliativversorgung einschließlich der Implementierung innovativer Versorgungskonzepte. Übergreifende Themen wie die Einbindung aller Sektoren und Professionen, der Fachkräftebedarf, die Fachkräftesicherung und telemedizinische Unterstützung sind weitere Teilbereiche. Das Projekt ist auf insgesamt fünf Jahre angelegt. „Insgesamt muss es gelingen, die ambulante und die stationäre Versorgung noch besser miteinander zu vernetzen. Dafür werden zunächst Modellvorhaben entwickelt, in Fokusregionen eingesetzt und dann die landesweite Umsetzung geprüft“, sagte Glawe.

Gesundheitsminister Glawe verwies auf die zunehmende Bedeutung der Telemedizin: „Gerade in ländlichen Räumen ist der Einsatz digitaler Technologien ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der medizinischen Betreuung. Hier sehe ich noch viel Potential für weitere Projekte und Vorhaben.“

Beispielsweise arbeiten derzeit polnische und deutsche Ärzte, Unternehmen der Vorleistungs- und Zulieferindustrie (wie beispielsweise Medizintechnik, Biotechnologie, Gesundheitshandwerk und medizinischer Handel) an Lösungen, um gemeinsam Patienten in der Grenzregion behandeln zu können. Aus diesem Grund wurde in der Euroregion Pomerania ein grenzüberschreitendes Datennetzwerk zwischen deutschen und polnischen Krankenhäusern aufgebaut. Ziel des Projektes ist, die Diagnostik und Therapie von Patienten, insbesondere Tumor-, Herz-, Schlaganfall- und Unfallpatienten, in der Grenzregion zu verbessern.

Mit dem Vorhaben „Land|Rettung“ soll die Notfallmedizin, insbesondere unter den speziellen Anforderungen eines dünn besiedelten ländlichen Raumes, verbessert werden. Zentrales Element ist der Telenotarzt, der in Gebieten mit längerer Anfahrt den professionellen Rettungsdienst unterstützt. Für Patienten mit einem Herz-Kreislaufstillstand sollen zudem geschulte Laien und ausgebildete Ersthelfer die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, des Rettungsdienstes und der Notaufnahmen neu geordnet.

Das Projekt „HerzEffekt MV“ hat das Ziel, dass mittelfristig alle chronisch herzkranken Patienten mit leichten bis schweren Symptomen einen wohnortnahen Zugang zu spezialisierter Medizin in Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Dazu werden alle an der Patientenversorgung beteiligten und oftmals räumlich entfernten Institutionen – vom Hausarzt über den niedergelassenen Facharzt bis hin zu den regionalen Krankenhausbetreibern – im Betreuungszentrum, dem sogenannten Care-Center, zusammengeführt. Möglich ist das durch eine elektronische Vernetzung der einzelnen Patienten- und Behandlungsdaten.

„Wir wollen die gut ausgebildeten Fachkräfte bei uns im Land halten und dafür Sorge tragen, dass zukünftig vakante Stellen im ambulanten Bereich, in den Krankenhäusern und im öffentlichen Gesundheitsdienst besetzt werden. Deshalb haben wir jetzt erstmals Stipendien ausgereicht, die den künftigen Medizinern die Entscheidung für Mecklenburg-Vorpommern als Lebensmittelpunkt erleichtern sollen“, sagte Glawe.

Die ersten 29 Stipendien wurden jüngst an Medizinstudierende in Rostock und Greifswald überreicht. Das Wirtschaftsministerium gibt an Medizinstudierende, die an einer Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern immatrikuliert sind, ein Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich längstens für einen Zeitraum von vier Jahren und drei Monaten aus. Insgesamt stehen mindestens eine Million Euro für das Programm zur Verfügung. Die Medizinstudierenden verpflichten sich im Gegenzug, nach dem Studium und der entsprechenden Facharztausbildung für eine Dauer von mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen, sei es ambulant, im Krankenhaus oder im öffentlichen Gesundheitsdienst Mecklenburg-Vorpommerns, ärztlich tätig zu sein. Zu den Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes gehören unter anderem die Überwachung von Einrichtungen in Bezug auf die Einhaltung hygienischer und gesundheitsrechtlicher Vorschriften, die Durchführung der öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen sowie die Erstellung von amtsärztlichen Gutachten, Zeugnissen und Bescheinigungen, soweit solche gesetzlich vorgeschrieben sind.

Der Weltgesundheitstag wird jährlich am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Sie legt jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz für den Weltgesundheitstag fest. Der Weltgesundheitstag wurde in Deutschland 1954 zum ersten Mal aufgegriffen. Seitdem wird er jedes Jahr im Auftrag des jeweils für Gesundheit zuständigen Ressorts von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. fachlich vorbereitet und organisiert.

Energienetz der Zukunft

Verteilnetzbetreiber Ost und 50Hertz präsentieren Lösungen für stabilen Netzbetrieb

Berlin – Die 25. Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft 2018 präsentiert unterschiedliche Argumente, Aspekte, Vorgehensweisen und Lösungen der Energieunternehmen. Dabei ist ein Ziel wesentlich, die Energiewende gemeinsam weiter zu gestalten. Hervorzuheben ist die bundesweit beispielhafte Kooperation der Arbeitsgemeinschaft der Flächennetzbetreiber OST und des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz. Im Mittelpunkt stehen eine intensive Zusammenarbeit bei Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Systemstabilität, des stabilen Netzbetriebs und der Sicherheit der Netze.

Die 110-Kilovolt-Netz-Betreiber im Osten der Bundesrepublik Deutschlands (Avacon Netz GmbH, E.DIS Netz GmbH, ENSO NETZ GmbH, Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom GmbH, Stromnetz Berlin GmbH, Stromnetz Hamburg GmbH, Netze Magdeburg GmbH, TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG und WEMAG Netz GmbH) und der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH (50Hertz) haben sich bereits im September 2014 auf ein 10-Punkte-Programm zur Weiterentwicklung der Systemdienstleistungen verständigt, um gemeinsam Lösungen für einen stabilen Betrieb der Stromnetze zu entwickeln. Gut drei Jahre später legen die in der ARGE Ost zusammengeschlossenen Verteilnetzbetreiber und 50Hertz nun einen weiteren Zwischenbericht vor, in dem sie Lösungen und Vorschläge für die vier Systemdienstleistungen Frequenzhaltung, Spannungshaltung, Betriebsführung und Versorgungswiederaufbau vorstellen.

Aktuell finden zum Beispiel erste Pilottests für Lösungsansätze zu den Systemdienstleistungen Frequenzhaltung und Spannungshaltung statt. Hierzu haben die Verteilnetzbetreiber unter anderem eine aktive Blindleistungssteuerung von Erzeugungsanlagen eingeführt. Gerade das entwickelte aktive Blindleistungsmanagement stellt neue Anforderungen an die Netzführung und setzt eine intensive Abstimmung zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern voraus. So wurde auch ein Schulungskonzept erarbeitet, um entsprechende Fachkenntnisse zu vermitteln und notwendige Handlungsabläufe aufzuzeigen.

Perspektivisch wird die dezentrale Erzeugung weiter zunehmen und der Verbrauch wird sich durch die Elektromobilität und andere neue Anwendungen stark verändern. Dies stellt neue Anforderungen an die Netzbetreiber. So werden mehr Messwerte benötigt, als derzeit vorliegen, um Prognosen zu verbessern. 50Hertz und die Verteilnetzbetreiber der ARGE FNB Ost haben sich deshalb auf eine Struktur verständigt, die seit Mitte des Jahres 2016 die Weitergabe der Messwerte von den Verteilnetzbetreibern steuert.

Die vier Systemdienstleistungen sind erforderlich, um das elektrische System sicher betreiben zu können. Heute werden wesentliche Beiträge dazu noch überwiegend von konventionellen Kraftwerken erbracht. Die Energiewende, insbesondere die Erzeugung erneuerbarer Energien, führt zu einem Wandel in der Erzeugerstruktur und im Netzbetrieb. Die Netzbetreiber der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind schon heute Vorreiter bei der Integration erneuerbarer Energien in die Stromversorgung.

In den Jahren 2015 und 2016 lag der Anteil bereits bei fast 50 Prozent, damit hat sich seit 2008 der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch im Norden und Osten bereits verdoppelt. Die Energiewende und die damit zunehmende Komplexität stellt die Verteilnetzbetreiber und den Übertragungsnetzbetreiber der Regelzone im Nordosten und Osten Deutschlands vor besondere Herausforderungen und macht eine intensive Zusammenarbeit zur Aufrechterhaltung der Systemstabilität erforderlich. Übergreifender Fachaustausch und Interoperabilität rüsten die Verteilnetzbetreiber der ARGE FNB Ost und 50Hertz für das Energienetz der Zukunft.

Der komplette Zwischenbericht für das 10-Punkte-Programm zur Weiterentwicklung der Systemdienstleistungen ist auf den Websites aller mitwirkenden Verteilnetzbetreiber und 50Hertz eingestellt.

Landesweite Übung zur Afrikanischen Schweinepest beendet

Schwerin – Die zweitägige landesweite Tierseuchen-Übung mit dem Schwerpunkt ASP ist beendet. Zu Wochenbeginn hatte das Landwirtschaftsministerium zusammen mit den Veterinärbehörden der sechs Landkreise und der kreisfreien Stadt Rostock sowie dem Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) die landkreis- und behördenübergreifende Koordinierung und Kommunikation für den Fall des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest geprobt. Eingebunden in die Übung waren auch die Jagd-, Forst- und Ordnungsbehörden sowie der Katastrophenschutz.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus dankte allen Beteiligten und zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf der Übung. „Mit Blick auf die ASP-Situation in Europa und speziell in unseren Nachbarländern Polen und Tschechien war dieses behördenübergreifende Training eines ASP-Krisenmanagements von größter Wichtigkeit“, sagte er. Das Training unterstütze die gezielte Vorbereitung auf einen drohenden Ernstfall.

Backhaus mahnte dringend das enge Zusammenwirken von Jägern, Forst- und Landwirten an, um die klima- und futterbedingt rasant anwachsende Schwarzwildpopulation im Land zu reduzieren. Werde die Seuche durch Wildschweine in Grenznähe eingeschleppt und auf den hiesigen Wild- und Hausschweinbestand übertragen, so drohten Schweinehaltern durch Tierverluste und Beschäftigten der Ernährungswirtschaft durch nachfolgende Handelsbeschränkungen massive wirtschaftliche Schäden. „Schlimmstenfalls kommt der Handel mit Schweinefleisch im Land zum Erliegen“, warnte der Minister.

Das Übungsszenario war von einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei zwei Hausschweinen in Freilandhaltung im Landkreis Rostock ausgegangen. Zeitgleich sah das Szenario das Vorliegen einer ASP-positiven Probe von einem tags zuvor verendeten Wildschwein im Landkreis Vorpommern Greifswald vor. Von nun an galt die (simulierte) Gefahrenstufe 2.

Ein Arbeitsstab im Innenministerium unter fachlicher Leitung des Landwirtschaftsministeriums benachrichtigte die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter der Landkreise und der Stadt Rostock und setzte eine Reihe umfänglicher Behörden-Maßnahmen in Gang. Restriktionszonen (Sperrzonen) wurden ausgewiesen; Veterinäre simulierten u.a. die Entnahme, das LALLF die Untersuchung fiktiver Blutproben von erkrankten oder verendeten Tieren, und die untere Jagdbehörde wurde mit der Suche nach weiterem „Fallwild“ beauftragt. Am Ende registrierte der Arbeitsstab in sieben simulierten Fällen den Ausbruch bzw. den Verdacht der Afrikanischen Schweinepest in Wild- und Hausschweinbeständen in fünf Landkreisen.

Geübt wurden neben Koordinierung und Kommunikation aller Maßnahmen und sämtlicher Beteiligter auch praktische Handlungen, wie sie im Ernstfall umgehend vonnöten wären: zum Beispiel das Ausweisen oder Absperren von Restriktions- und Gefährdungsgebieten, der Einsatz der Jägerschaft, die Kommunikation mit Flächeneigentümern im Seuchengebiet, das Durchsetzen von Seuchenschutz-Maßnahmen für Halter von Hausschweinen, das Überprüfen und das Desinfizieren von Stallanlagen durch die Veterinärämter und schließlich das Klären rechtlicher Fragen und die gezielte Information der Öffentlichkeit.

Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich. Allerdings ist der Erreger auch in gefrorenem oder verarbeitetem Fleisch überlebensfähig. Die Infektion von Schweinen kann also über verfütterte oder achtlos entsorgte Wurst- oder Fleischreste erfolgen. Mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das ASP-Virus ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. „Ich fordere die Bundesregierung auf, dringend die Forschungskapazitäten für einen solchen Impfstoff zu erhöhen“, sagte Minister Till Backhaus.

Kabinett stimmt Gesetzentwurf zur Änderung des FAG M-V zu

Schwerin – Nachdem der Landkreistag sowie der Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern, der Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern und der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen im August dieses Jahres die Gelegenheit hatten, eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf abzugeben, hat das Kabinett jetzt der Übersendung des Gesetzesentwurfes zur Änderung des Finanzausgleichsgesetzes an die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern zugestimmt.

„Die Landesregierung hat damit auf dem Weg der Novellierung des kommunalen Finanzausgleichs einen Meilenstein in kooperativer und transparenter Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Städten und Landkreisen erreicht“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Mit den vereinbarten Änderungen wird die Ausgleichsfunktion des Finanzausgleichssystems in unserem Land gestärkt. Unser Ziel ist es, dass die Reform nach der Anhörung und der Beratung im Parlament vom 1. Januar 2018 an wirksam wird.“

Der erste Schritt“, so Finanzminister Mathias Brodkorb, „ist gemacht. Mir war wichtig, dass die Kommunen nicht nur mehr Geld erhalten, sondern dass es zum einen gerechter verteilt wird und dass wir zum anderen das Problem der Entschuldung angehen. Diesen Weg werden wir auch mit dem nächsten Reformschritt im Jahr 2020 konsequent weiterverfolgen.“

Vorbehaltlich der Beschlussfassung des Landtages wird die kommunale Familie insgesamt (amtsangehörige Gemeinden, große kreisangehörige Städte, kreisfreie Städte und Landkreise) durch die Änderungen des Gesetzes über 100 Mio. Euro mehr als nach bisheriger Rechtslage zur Verfügung haben.

Mit der Änderung des FAG M-V soll mehr Geld bei jenen ankommen, die es am meisten brauchen. Auch soll es mehr Solidarität auf kommunaler Ebene geben: Steuerschwache Kommunen werden mehr finanzielle Unterstützung vom Land erhalten und steuerstarke Kommunen werden sich nach dem Solidaritätsprinzip mehr als bisher an der Unterstützung für steuerschwache Kommunen beteiligen. Auch kinderreiche Gemeinden werden mehr Geld erhalten, denn diese haben auch höhere Kosten zu tragen.

Für diese gerechtere Finanzausstattung bringen sich sowohl das Land als auch die steuerstarken Kommunen ein. So wird das gemeinsame Ziel von Landesregierung und Kommunalen Landesverbänden, die steuerschwachen Gemeinden im Finanzausgleich stärker zu berücksichtigen, erreicht. Ohne diese angestrebten Änderungen des Finanzausgleichsgesetzes zum 1. Januar 2018 gäbe es eine Vielzahl von Kommunen, die geringere Zuweisungen im Vergleich zu den bisherigen Planungen erhalten würden. Durch die zusätzlichen Mittel des Landes verbessern sich die Rahmenbedingungen damit deutlich.

Der Gesetzentwurf enthält folgende wesentliche Punkte:

Erstens: Die Beteiligungsquote der Kommunen an den Gesamteinnahmen von Land und Kommunen steigt von derzeit 33,99 % auf 34,496 % ab dem Jahr 2018, der Landesanteil verringert sich entsprechend. Dadurch erfolgt eine Aufstockung der Finanzausgleichsmasse um 34,15 Mio. Euro.

Zweitens: Für die seit dem 1. Januar 2014 zu berücksichtigenden Kostensteigerungen bei der Zuweisung für die Wahrnehmung der Aufgaben des übertragenen Wirkungskreises und der unteren staatlichen Verwaltungsbehörden leistet das Land finanzielle Ausgleichsleistungen in Höhe von 9,7 Mio. Euro, die der Schlüsselmasse zu Gute kommen. Zukünftig werden Kostensteigerungen für diese Aufgaben nicht mehr zu Lasten der Schlüsselmasse finanziert.

Drittens: Die Bundesmittel aus dem Fünf-Milliarden-Euro-Entlastungspaket werden den Kommunen in unserem Land vollständig zur Verfügung gestellt. Davon fließen in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt 70,23 Mio. Euro in einen Kommunalen Entschuldungsfonds zum Abbau kommunaler Schulden.

Viertens: Der Familienleistungsausgleich soll nicht mehr wie bisher nach den Anteilen der Gemeinde an der Einkommenssteuer verteilt werden, sondern nach dem Anteil der Kinder in den Gemeinden. Damit ist jedes Kind im Land auch finanztechnisch gesehen gleich viel wert. Unabhängig von der Steuerkraft erhält jede Gemeinde rund 309 Euro pro Kind.

Fünftens: Steuerschwache Kommunen werden finanziell gestärkt. Die Ausgleichsquote für die Verteilung der Schlüsselzuweisungen wird in zwei Schritten von 60 auf 70 Prozent erhöht.

Sechstens: Durch die gesetzliche Festsetzung von Nivellierungshebesätzen sowohl für die kreisfreien und großen kreisangehörigen Städte als auch für die kreisangehörigen Gemeinden soll die Hebesatzspirale zukünftig durchbrochen werden.

Inklusion in der Schule: Schulleiterinnen und Schulleiter bilden sich fort

Ministerin Hesse: Umsetzung der Inklusion an unseren Schulen mit Augenmaß

Rostock – In Rostock haben sich kürzlich 104 Schulleiterinnen und Schulleiter hinsichtlich der Umsetzung der Inklusion fortgebildet. Mit den Veranstaltungen qualifiziert das Land Schritt für Schritt seine Lehrkräfte, wie sie auf die individuellen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Förderbedarf eingehen können. In dem einjährigen Fortbildungskurs vertiefen die Schulleiterinnen und Schulleiter vor allem ihr Wissen über Handlungsmöglichkeiten zum Aufbau einer inklusiven Schule.

„Inklusion ist nicht nur der Fahrstuhl am Gebäude. Inklusion findet vor allem im Klassenzimmer statt, dort wo Schülerinnen und Schüler gemeinsam lernen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „In den Fortbildungen geht es deshalb darum, wie Lehrerinnen und Lehrer Mädchen und Jungen bestmöglich fördern können. Die Begabtenförderung gehört ebenso dazu, weil wir auch an die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler denken müssen“, so die Ministerin.

Organisiert werden die Fortbildungen durch das Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V). Das Angebot umfasst insgesamt rund 12.000 Kursplätze für Lehrkräfte der allgemein bildenden und beruflichen Schulen und wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 22,6 Millionen Euro gefördert. Die ESF-finanzierten Fortbildungskurse laufen über einen Zeitraum von insgesamt sieben Jahren und enden im Sommer 2022. Die ersten Inklusionsfortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an Regionalen Schulen, Gesamtschulen und beruflichen Schulen hatten bereits im Schuljahr 2016/2017 begonnen.

„Ich habe immer betont, dass wir die Inklusion an unseren Schulen mit Augenmaß umsetzen“, betonte Bildungsministerin Hesse. „Wir wollen alle mitnehmen, nichts überstürzen und niemanden überfordern. Eine intensive Kommunikation ist mir dabei besonders wichtig. Unsere Lehrerinnen und Lehrer nehmen bei der Umsetzung der Inklusion in der Schule eine wichtige Rolle ein. Ihre Qualifizierung erfolgt daher zu Beginn. In den Fortbildungen können die Lehrkräfte alle Fragen rund um die Inklusion stellen. Außerdem haben sie Gelegenheit, das erworbene Wissen in Praxisanteilen zu erproben“, so Hesse.

Ausstellung mit Werken von Armin Mueller-Stahl

Insel Rügen – „Ich freue mich sehr, dass hier auf der Insel Rügen bei uns in Vorpommern hochkarätige Kunst von einem international bekannten und anerkannten Künstler wie Armin Mueller-Stahl gezeigt wird. Und das an einem so geschichtsträchtigen Ort wie Prora“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann am Sonntag bei der Eröffnung der Ausstellung „Dreimal Deutschland und zurück“.

Es sei eine gute Idee, dass Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Bergen die Möglichkeit haben, ihre Arbeiten, die sie angelehnt an die „Blaue Kuh“ von Armin-Mueller-Stahl entworfen haben, zeigen können. „Es ist wichtig und schön, dass sich junge Menschen frühzeitig mit Kunst und Kultur beschäftigen, sich ausprobieren und auseinandersetzen und die Ergebnisse in der Öffentlichkeit zeigen“, sagte Dahlemann.

Die Insel Rügen habe sich in den letzten Jahren nicht nur touristisch, sondern auch kulturell sehr gut entwickelt. „Immer mehr Menschen kommen nicht nur wegen der Ostsee, der Landschaft und den Naturschönheiten, die wir hier zu bieten haben, sondern auch wegen der kulturellen Angebote, der Musikfestivals, Museen und Galerien, genießen das Angebot und nehmen diese schönen und interessanten Eindrücke mit nach Hause.“ Als Beispiele nannte Dahlemann das Rügen International Film Festival, das in diesem Jahr erstmalig stattfindet, den Festspielfrühling der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die beliebten Störtebekeraufführungen und die vielen verschiedenen musealen Einrichtungen wie das Dokumentationszentrum Prora, das Bernsteinmuseum in Sellin oder das Kreidemuseum in Sagard.

Die Ausstellung zeigt rund 300 groß- und kleinformatige Originale, Skizzen und Druckgrafiken des Schauspielers, Musikers, Malers und Schriftstellers auf einer 600 qm großen Fläche. Sie entstand in Zusammenarbeit mit der Galerie Kunstraum Wasserwerk aus Glowe und dem Kunsthaus Lübeck. Zu sehen sind die Arbeiten vom 30. April bis 6. Juni.

Umweltschützer und Imker fordern nationalen Bienenaktionsplan

Berlin – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Aurelia Stiftung haben umfassende Maßnahmen zum Schutz bestäubender Insekten wie Bienen und Hummeln gefordert. Angesichts schwindender Bestände bei den zur Befruchtung von Nutz- und Wildpflanzen wie Obstbäumen, verschiedenen Gemüsesorten, Kräutern und Blumen unverzichtbaren Bestäuberinsekten müsse Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt endlich seine Zusagen für mehr Bienenschutz umsetzen.

„Vor allem die industrielle Landwirtschaft ist für den Rückgang und das Aussterben von immer mehr Insektenarten verantwortlich. Pestizide, Monokulturen und die reduzierte Pflanzenvielfalt gefährden Bestäuber wie Honigbienen, Wildbienen und Hummeln. Wird der Artenverlust bei den Insekten nicht gestoppt, gefährdet dies nicht nur die biologische Vielfalt, sondern auch die Nahrungsmittelproduktion“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Thomas Radetzki, Vorsitzender der Aurelia Stiftung, der seit langem vor dem Europäischen Gerichtshof für ein Verbot von Pestiziden wie den bienengefährdenden Neonikotinoiden und Glyphosat eintritt, forderte die Umsetzung des Verursacher- und Vorsorgeprinzips. „Pestizide sind mitverantwortlich für das Bienenvölkersterben. Es geht nicht an, dass die EU-Kommission von den Imkern fordert, ihre Bienenvölker andernorts aufzustellen, wenn mit einer erhöhten Pestizidbelastung zu rechnen ist. Die Tatsache, dass im Honig erhebliche Rückstände von Pestiziden nachweisbar sind, ist höchst beunruhigend für Imker und Verbraucher“, sagte Radetzki.

Werner Kratz, Ökotoxikologe und Privatdozent an der Freien Universität Berlin, wies auf umfangreiche wissenschaftliche Belege für die Schädlichkeit von Pestiziden hin. „Wissenschaftliche Untersuchungen haben die massive Schädigung von Bienen durch zugelassene Mittel wie Neonikotinoide und Glyphosat bewiesen. Damit umweltschädliche Stoffe künftig rechtzeitig identifiziert und verboten werden können, muss das Zulassungsverfahren für Pestizide dringend reformiert werden. Zulassungsprüfungen dürfen nicht länger den antragstellenden Herstellerfirmen überlassen, sondern müssen von unabhängigen Instituten durchgeführt werden“, sagte Kratz.

Zu den vom BUND und der Aurelia Stiftung empfohlenen Maßnahmen für einen nationalen Bienenaktionsplan zählen neben der Reform des Zulassungsverfahrens für Pestizide auf nationaler und internationaler Ebene ein verbesserter Schutzstatus für Bestäuber, die Erhaltung und Wiederherstellung vielfältiger Lebensräume, die ökologische Ausrichtung der Landwirtschaft sowie die Einführung eines Langzeit-Monitorings der Insektenbestände.

Minister Pegel besucht TransRussia in Moskau

Schwerin – Infrastrukturminister Christian Pegel reist heute mit einer Delegation aus Wirtschaftsvertretern zur Logistikmesse TransRussia nach Moskau. Im Rahmen der dreitägigen Reise sind zudem Treffen mit Vertretern der russischen Wirtschaft und Politik geplant.

Auf der TransRussia, der größten Logistik-Fachmesse im russischsprachigen Raum, wird der Minister unter anderem am Messestand des Landesverbandes Hafenwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern (LHMV) Gespräche führen.

Bei einer Veranstaltung von DB Cargo, der Gesellschaft der Deutschen Bahn AG für das Geschäftsfeld Schienengüterverkehr, und dem Wirtschaftsclub Russland wird der Logistikstandort Mecklenburg- Vorpommern als mögliche Seidenstraßen-Drehscheibe im Fokus stehen.

In Gesprächen mit dem Vize-Minister des russischen Transportministeriums, Viktor Olerskij, sowie dem Vize-Minister des russischen Energieministeriums, Anatolij Janowskij, wird es neben dem seit Jahren geführten politischen Dialog insbesondere um künftige Projekte in den Bereichen Infrastruktur und Energie zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern, Unternehmen aus MV und Russland gehen.

Auch bei Veranstaltungen der Logistics Alliance Germany (LAG) mit Vertretern der deutschen und russischen Seite wird die wichtige Rolle Russlands als Handelspartner von Mecklenburg-Vorpommern thematisiert werden.

Earth-Hour 2017 – Licht aus für eine Stunde am 25. März

Schwerin – Mit der Earth-Hour (deutsch: Stunde der Erde) lenkt der WWF jedes Jahr im März die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf den Klimaschutz. Zahlreiche Bauwerke und Denkmäler in den Städten auf der ganzen Welt werden in der Earth-Hour für eine Stunde in Dunkelheit gehüllt. In den vergangenen Jahren schrieb die Earth Hour Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab. Im letzten Jahr alleine schalteten die Bewohner von 7.000 Städten in 178 Ländern für eine Stunde das Licht aus.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Landeshauptstadt Schwerin an dieser weltweiten Aktion. Am 25.03.2017 bleiben von 20.30 bis 21.30 Uhr das Rathaus und das Schleswig-Holstein-Haus für eine Stunde im Dunkeln.

„Wir wollen ein symbolisches Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier. „In diesem Jahr steht die Earth-Hour auch dafür, dass unsere Städte auf erneuerbare Energien umschwenken, klimafreundliche Mobilität Vorfahrt erhält und klimaneutrales Bauen selbstverständlich wird.“

Um die drängenden Probleme wie Klimawandel und Artensterben zu lösen, genügt ein einmaliges Licht-Ausschalten natürlich nicht. Die Earth Hour ist ein Aufruf, dass jeder Einzelne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Die Aktion soll dazu motivieren, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

Deshalb ruft das Klimaschutzmanagement der Landeshauptstadt die Schwerinerinnen und Schweriner sowie die Unternehmen in der Stadt auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen und ein Teil der weltweit größten Klimaschutzaktion zu werden, in dem sie für eine Stunde das Licht ausschalten. Tipps für eine Aktion im Kleinen gibt es auf der Seite des WWF.

Weltweites Abwasserproblem Mikroplastik überfordert Kläranlagen

Lösungen sind weniger Plastikkonsum und umweltgerechte Textilproduktion

Berlin – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich des morgigen Weltwassertages eine drastische Reduzierung der Mikroplastik-Einträge in die Abwässer gefordert. Laut BUND-Meeresschutzexpertin Nadja Ziebarth gehören städtische Abwässer und synthetische Textilien zu den Hauptquellen der Mikroplastik-Einträge in die Meere: „Jedes Jahr gelangen weltweit über drei Millionen Tonnen Mikroplastik-Partikel ins Meer. Sie stammen hauptsächlich aus synthetischen Textilien und dem Abrieb von Autoreifen. Obwohl die Abwasserbehandlung in Deutschland auf einem hohen Stand ist, können Kläranlagen Mikroplastik nicht vollständig aus dem Wasser entfernen. Und jene Mengen, die im Klärwerk herausgefiltert werden, landen dann als Klärschlamm auf und in den Böden.“

Die schädigende Wirkung von Mikroplastik auf Meeresorganismen reiche von physiologischen Störungen bis zu Tumorbildungen und erhöhten Sterberaten. „Besonders gefährlich ist, dass Mikroplastik auf Giftstoffe im Wasser wie ein Magnet wirkt. An Mikroplastik sind bis zu hundertfach höhere Schadstoffkonzentrationen gefunden worden als im Umgebungswasser. Mit dem Mikroplastik nehmen Meereslebewesen die Schadstoffe auf und diese landen am Ende auch auf den Tellern der Menschen“, sagte Ziebarth.

Die BUND-Expertin fordert, den Eintrag von Mikroplastik und Synthetikfasern in die Abwässer drastisch zu reduzieren. Da Textilien einen Großteil der Fasern bei der ersten Wäsche verlieren, könnten beispielsweise verpflichtende Vorwäschen seitens der Hersteller eingeführt werden. Grundsätzlich gehe es aber darum, weniger Produkte aus Plastik herzustellen und zu konsumieren.

„Auch Industriestaaten haben enorme Abwasserprobleme. Diese werden hauptsächlich durch Mikroplastik, giftige Chemikalien und Medikamentenrückstände verursacht. Viele der Schadstoffe können gar nicht oder nur mit großem Aufwand und hohen Kosten herausgefiltert werden. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet Deutschland, Maßnahmen gegen Gewässserverschmutzungen zu ergreifen und alles zu unterlassen, was den Zustand der Gewässer verschlechtert. Je weniger gefährliche Stoffe produziert werden, desto weniger gelangt auch in den Wasserkreislauf“, sagte Laura von Vittorelli, Gewässerexpertin beim BUND.

Umbauarbeiten in der Luisengedenkstätte Hohenzieritz

Hohenzieritz – Am 10. März jährt sich der Geburtstag von Königin Luise von Preußen das 241. Mal. In den vergangenen Jahren erinnerte der ehemalige Schlossverein Hohenzieritz um Hans Joachim Engel an ihrem Sterbeort an diesen Tag. In diesem Jahr wird es jedoch keine offizielle Gedenkveranstaltung geben – Hintergrund sind Umbaumaßnahmen in der Gedenkstätte.

Die Strelitzer Prinzessin starb 1810 im Schloss Hohenzieritz einen tragischen und unerwarteten Tod, den ihre Zeitgenossen weithin beklagten. Seither liegt ein Hauch von Wehmut über dem Schloss. Luises Ruhm im Leben aber vergrößerte sich mit ihrem Tod, sie wurde zur weiblichen Ikone ihrer Zeit, auch zum Fanal des Kampfes gegen Napoleon in den Jahren zwischen 1813 und 1815.

Allerdings muss die Luisen-Gedenkstätte an diesem Tag leider ihrer Pforten geschlossen halten, da nach der Übernahme der Gedenkstätte durch das Land noch einiges umgestaltet und renoviert wird. Wenn dann am 3. Juni dieses Jahres die Gedenkstätte feierlich wiedereröffnet wird, können sich Besucher von Nah und Fern erneut mit dem Leben, Sterben und Weiterleben der großen Königin vertraut machen. Dann wird manch Unbekanntes das vertraute Bild der Gedenkstätte noch vielfältiger machen.

Als Alternative lohnt sich am 10. März ein Frühlingsspaziergang nach Hohenzieritz, erinnert doch auch der 1815 fertiggestellte Luisen-Tempel mit der Büste der Königin an ihr tragisches, mit dem Schloss verbundenes Schicksal. Er soll dort errichtet worden sein, wo die Bank stand, auf der Luise am liebsten im Garten ihres Vaters verweilte.