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Kategorie: Gesellschaft / Gesundheit / Pflege / Ehrenamt

Gesundheitskommission MV zieht Bilanz

Gemeinsam für eine Gesundheitsversorgung entlang der Lebensphasen

Schwerin – Die Gesundheitskommission zieht nach knapp vier Jahren Arbeit eine positive Bilanz. Das Expertengremium hat seit seiner Einrichtung zentrale Fragen der Gesundheitsversorgung beraten und konkrete Konzepte für eine zukunftsfeste Versorgung im Land entwickelt. Die beiden Vorsitzenden der Kommission, Ministerin Stefanie Drese und Professor Dr. Steffen Fleßa Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement der Universität Greifswald, stellten im Rahmen der (heutigen) Landespressekonferenz wesentliche Ergebnisse vor.

Im Mittelpunkt standen vier Arbeitsaufträge: ein guter Start ins Leben, Gesundheitsförderung und Prävention, eine gut vernetzte Versorgung unabhängig vom Wohnort sowie ein möglichst selbstbestimmtes und gesundes Älterwerden.

„Gesundheitspolitik darf nicht erst beginnen, wenn Menschen krank sind. Wir müssen Gesundheit über den gesamten Lebensverlauf hinweg erhalten, fördern und schützen“, betonte Gesundheitsministerin Stefanie Drese. „Die Gesundheitskommission hat dafür einen wichtigen Perspektivwechsel vollzogen: Wir haben nicht in Zuständigkeiten gedacht, sondern danach gefragt, was die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich brauchen. Aus Empfehlungen sind konkrete Zielbilder, Strategien und neue Strukturen entstanden. Diese gemeinsame Arbeit wollen wir fortsetzen“, so Drese.

Die Gesundheitskommission wurde als Konsequenz aus den Empfehlungen der Landtags-Enquete-Kommission „Zukunft der medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern“ eingerichtet. Sie bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Ärzteschaft, Krankenhäusern, Krankenkassen, Kommunen, Wissenschaft, Praxis und Patientenvertretungen sowie Politik und Verwaltung zusammen. Damit schafft sie nach Einschätzung von Prof. Fleßa ein Forum, in dem unterschiedliche Perspektiven gebündelt und gemeinsame Lösungen entwickelt werden können.

Guter Start ins Leben

Mit dem Zielbild „Geburtshilfe und Pädiatrie 2030“ hat die Gesundheitskommission Leitlinien für eine wohnortnahe, vernetzte, sektorenübergreifende und familienorientierte Versorgung entwickelt. Die Umsetzung wird unter anderem durch das Koordinierungsgremium und das Netzwerk „Rund um die Geburt“ begleitet. Auch innovative Versorgungsmodelle wie Tandempraxen werden erprobt.

Gesundheit erhalten

Die Gesundheitskommission hat außerdem die Landesstrategie für Gesundheitsförderung und Prävention auf den Weg gebracht. Schwerpunkte sind Bewegungsförderung, psychische Gesundheit, Suchtprävention und Gesundheitskompetenz. Gesundheit soll dabei noch stärker dort gefördert werden, wo Menschen leben, lernen und arbeiten. Für die Umsetzung stehen im Doppelhaushalt 2026/2027 insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung. Die Strategie wurde im Oktober 2025 beschlossen.

Gut versorgt – unabhängig vom Wohnort

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Ziel ist, dass alle Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern miteinander Telekonsile durchführen können. Medizinische Expertise soll dadurch schneller und unabhängig vom Standort verfügbar werden. Gemeinsam mit Schleswig-Holstein werden entsprechende länderübergreifende Strukturen vorbereitet.

Neuer Geriatrieplan als Grundlage für gute Versorgung im Alter

Einen besonderen Schwerpunkt bildet der neue Geriatrieplan MV. Die Gesundheitskommission hat den Plan im April 2026 beschlossen. Er enthält konkrete Handlungsempfehlungen sowie strategische Ziele für die geriatrische Versorgung bis 2040.

„Älter zu werden ist keine Krankheit. Unser Ziel muss vielmehr sein, dass Menschen möglichst lange selbstständig, gesund und mitten in der Gesellschaft leben können“, sagte Drese. „Der neue Geriatrieplan stellt deshalb nicht die einzelne Diagnose, sondern den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Prävention, ambulante Versorgung, Krankenhaus, Rehabilitation, Pflege sowie Hospiz- und Palliativversorgung müssen besser zusammenspielen. Der Grundsatz lautet dabei klar: ambulant vor stationär und Rehabilitation vor Pflege.“

Der Geriatrieplan berücksichtigt die besonderen demografischen Herausforderungen Mecklenburg-Vorpommerns. Der Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung hat sich zwischen 2000 und 2024 nahezu verdoppelt und liegt inzwischen bei 28 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter.

Prof. Dr. Fleßa sieht in dem neuen Plan eine wichtige Grundlage für die kommenden Jahre: „Wir müssen die geriatrische Versorgung als Gesamtsystem betrachten und stärker vernetzen. Gerade in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern reicht es nicht aus, einzelne Angebote auszubauen. Entscheidend sind funktionierende Übergänge zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, Rehabilitation, Pflege und sozialen Unterstützungsangeboten. Der Geriatrieplan beschreibt dafür konkrete Ziele und gibt den Akteuren im Land eine gemeinsame Orientierung bis 2040.“

Gesundheitskommission soll weiterarbeiten

In ihrer vorerst letzten Sitzung im Juni 2026 sprachen sich die Mitglieder der Gesundheitskommission einstimmig dafür aus, die Zusammenarbeit im bewährten Format fortzusetzen. „Gerade in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen im Gesundheitswesen brauchen wir Orte des Austauschs, des Vertrauens und der gemeinsamen Verantwortung. Die Gesundheitskommission hat gezeigt, dass ein solcher Ort im Land gebraucht wird und funktioniert. Wir wollen deshalb auf dieser Zusammenarbeit aufbauen und die entwickelten Konzepte gemeinsam weiter in die Umsetzung bringen“, betonte Fleßa.

„Gute Gesundheitspolitik fragt nicht zuerst: Wer ist zuständig? Sie fragt: Was brauchen die Menschen?“, so Drese. „Genau diesen Ansatz wollen wir in Mecklenburg-Vorpommern weiterverfolgen – vom guten Start ins Leben bis zu einem selbstbestimmten Leben im Alter.“

Deutschlands erstes öffentliches AED-Flächennetz soll in M-V entstehen

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern soll das erste öffentliche AED-Flächennetz Deutschlands bekommen. Den Auftakt bildet die Initiative „Schwerin zeigt Herz“ von NOFIAS e. V. mit Unterstützung von LOTTO Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es, öffentlich zugängliche automatisierte externe Defibrillatoren (AED) systematisch im Land zu verbreiten und damit die Chancen auf schnelle Hilfe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu erhöhen.

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand können bereits nach drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss irreversible Schäden am Gehirn entstehen. Bis der Rettungsdienst eintrifft, vergehen im Durchschnitt acht Minuten oder länger. Damit kommt der unmittelbaren Hilfe durch Menschen vor Ort eine entscheidende Bedeutung zu. Eine sofort begonnene Herzdruckmassage und der möglichst schnelle Einsatz eines AED können die Überlebenschancen deutlich verbessern.

„Unsere Landesbeteiligungen tragen Verantwortung für Mecklenburg-Vorpommern und können wichtige gesellschaftliche Impulse setzen. Die Unterstützung der AED-Initiative ist dafür ein sehr konkretes Beispiel. Allein in diesem Jahr sollen mit Unterstützung von LOTTO Mecklenburg-Vorpommern mindestens 20 AED sowie 75 Witterungskästen beschafft werden. Damit schaffen wir gemeinsam wichtige Voraussetzungen für schnelle Hilfe im Notfall und gehen einen ersten Schritt auf dem Weg zum ersten landesweiten öffentlichen AED-Netz in Deutschland“, sagt Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue.

Gesundheitsministerin Stefanie Drese betont: „Auch der schnellste Rettungswagen ist nicht sofort vor Ort – deshalb sind Menschen, die sich trauen, im Notfall zu helfen, und öffentlich zugängliche AED so wichtig. Mit dem heutigen Startschuss für den Aufbau des bundesweit ersten öffentlichen AED-Flächennetzes machen wir in Mecklenburg-Vorpommern einen wichtigen Schritt und knüpfen zugleich an Kommunen an, die beim Thema Erste Hilfe bereits vorbildlich vorangehen.

Mein Dank gilt daher dem Verein NOFiAS e. V., allen Institutionen, die AED öffentlich zugänglich machen, und LOTTO Mecklenburg-Vorpommern für die finanzielle Unterstützung. Entscheidend ist aber auch, dass wir alle den Mut haben, im Notfall zu handeln: Jede Hilfe ist besser als keine Hilfe – und jeder zusätzliche AED erhöht die Chance, einen Menschen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erfolgreich wiederzubeleben.“

Elisabeth Aßmann, Geschäftsführerin von LOTTO Mecklenburg-Vorpommern, erläutert: „Ein Herzstillstand kann jeden treffen – jederzeit und überall. In solchen Momenten zählt buchstäblich jede Minute. Genau deshalb finden wir die Initiative von NOFiAS e. V. so wichtig. Der Verein hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Mecklenburg-Vorpommern soll das erste Bundesland mit einem flächendeckenden Netz öffentlich zugänglicher AED-Geräte werden.

Wir von LOTTO Mecklenburg-Vorpommern wollen dazu beitragen, dass aus dieser Idee eine Bewegung wird und unsere Unterstützung der Initiative für einen entscheidenden Anschub sorgt, um viele weitere Unternehmen, Kommunen und Einrichtungen zu gewinnen. Als staatliches Lotterieunternehmen haben wir nicht nur einen wirtschaftlichen Auftrag, wir tragen auch eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Denn am Ende geht es nicht um die Sichtbarkeit eines Logos, es geht um etwas sehr viel Wichtigeres: im entscheidenden Moment ein AED zu erreichen – und damit die Chance zu erhöhen, ein Menschenleben zu retten.“

„Mit unserer Initiative ‚MV zeigt Herz‘ wollen wir die Herzgesundheit in Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig stärken und die Chancen auf schnelle Hilfe im Notfall verbessern. Unsere Vision ist dabei ebenso einfach wie ambitioniert: Jedes Dorf ein Defi. AED sollen überall im Land als stille Wächter für das Leben erreichbar sein, denn im entscheidenden Moment können sie den Unterschied machen. Und wir möchten die Menschen nicht nur für dieses Thema sensibilisieren, sondern sie auch zum Mitmachen bewegen. Deshalb laden wir alle herzlich ein, am 2. September in Schwerin Teil unseres Weltrekordversuchs zu werden und gemeinsam ein starkes Zeichen für Wiederbelebung und Erste Hilfe zu setzen“, sagt Frederik Schlichting, 1. Vorsitzender von NOFIAS e. V.

Für den Aufbau des Netzes unterstützt LOTTO Mecklenburg-Vorpommern die Anschaffung von mindestens 20 AED in Verbindung mit 75 Witterungsschutzkästen.

Der Start erfolgt in Schwerin. Der Fachdienst 37 der Landeshauptstadt hat bereits rund 150 öffentliche Liegenschaften erfasst, um den Aufbau eines ersten systematischen AED-Netzes zu planen. Darüber hinaus sollen weitere Regionen im Land als Leuchtturmprojekte hinzukommen, aus denen Schritt für Schritt ein öffentliches AED-Flächennetz für das gesamte Land entsteht.

Zum Auftakt wurden heute symbolisch zwei AED an Vertreter des Stadtsportbundes Schwerin und der Stadtfeuerwehr Schwerin übergeben.

Am 2. September 2026 soll die Initiative mit einem besonderen Zeichen für Wiederbelebung fortgesetzt werden: In Schwerin ist ein Weltrekordversuch geplant. Unter offizieller Beobachtung des Rekord-Instituts für Deutschland sollen Ersthelfende in einer Staffel 80 Stunden lang an einer Reanimationspuppe reanimieren.

STIKO ändert Empfehlung zur COVID-19-Impfung

Schwerin – Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und diese an die aktuelle epidemiologische Situation und den Immunstatus in der Bevölkerung angepasst. Darauf weist Gesundheitsministerin Stefanie Drese mit Blick auf die nächste Grippe- und Coronasaison im Herbst hin.

„Die wichtigste Änderung ist die Anhebung der Altersgrenze für die jährliche Impfung“, betont Drese. Künftig empfiehlt die STIKO allen gesunden Menschen erst ab 75 Jahren eine jährliche Corona-Impfung. Bislang galt die jährliche Impfempfehlung bereits ab 60 Jahren. Die Impfung sollte einmal pro Saison und möglichst im Frühherbst erfolgen.

„Hintergrund dieser Entscheidung des Expertengremiums ist, dass rund 95 Prozent der Erwachsenen inzwischen durch Impfungen, Infektionen oder beides über eine breite Immunität verfügen“, verdeutlicht Drese. „Diese Immunität schützt gesunde Erwachsene in der Regel gut vor schweren Covid-19-Verläufen. Deshalb ist nach Ansicht der STIKO auch für gesunde Schwangere keine Auffrischimpfung notwendig“, so die Ministerin.

Für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Corona-Verlauf sowie für Personen mit einem erhöhten arbeitsbedingten SARS-CoV-2-Infektionsrisiko empfiehlt die STIKO jedoch weiterhin eine jährliche Auffrischimpfung.

Dazu gehören unter anderem Schwangere mit einer Grunderkrankung oder schwangerschaftsbedingten Komplikationen sowie Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Lungen-, Leber- oder Nierenerkrankungen, Diabetes, Adipositas, Trisomie 21, geschwächtem Immunsystem, bestimmten neurologischen Erkrankungen und aktiven Krebserkrankungen.

Auch Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie bestimmtes medizinisches und pflegerisches Personal sollen sich – wie beim Grippeschutz – weiterhin unabhängig vom Alter jährlich impfen lassen. Gleiches gilt für enge Kontaktpersonen von Menschen, bei denen nach einer Impfung keine schützende Immunantwort zu erwarten ist.

Drese: „Dabei können Corona-Impfung und Grippeschutzimpfung zeitgleich an einem Termin verabreicht werden.“ Für gesunde Säuglinge, Kinder und Jugendliche wird die Corona-Impfung weiterhin nicht empfohlen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) ist ein unabhängiges, ehrenamtliches Expertengremium, das Impfempfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland entwickelt. Dabei orientiert sie sich an den Kriterien der evidenzbasierten Medizin und berücksichtigt sowohl den individuellen Nutzen für geimpfte Personen als auch den Nutzen für die gesamte Bevölkerung. Ziel ist es, die Impfempfehlungen an neue Impfstoffentwicklungen und Erkenntnisse aus der Forschung optimal anzupassen. Die STIKO gibt neben den Empfehlungen zu Standardimpfungen auch Empfehlungen zu Indikationsimpfungen bei besonderen epidemiologischen Situationen oder Gefährdungen für bestimmte Personengruppen. Diese umfassen auch Impfungen aufgrund von beruflichen bzw. arbeitsbedingten Risiken sowie Reiseimpfungen.

Abschaffung des begleiteten Trinkens kommt

Drese begrüßt Kabinettsbeschluss: „Abschaffung des begleiteten Trinkens ist überfällig“

Schwerin – Das sogenannte begleitete Trinken von 14- und 15-Jährigen soll bald Geschichte sein. Gesundheitsministerin Stefanie Drese begrüßt den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zur Abschaffung der Ausnahmeregelung ausdrücklich. Der Kabinettsentwurf sieht vor, dass Jugendliche unter 16 Jahren künftig auch in Begleitung ihrer personensorgeberechtigten Eltern keinen Alkohol wie Bier, Wein oder Sekt in der Öffentlichkeit konsumieren oder erwerben dürfen.

„Ich freue mich sehr, dass die Bundesregierung jetzt handelt. Das begleitete Trinken ist ein falsches Signal und aus Sicht des Jugendschutzes längst nicht mehr zeitgemäß. Wer Kinder und Jugendliche besser vor Alkohol schützen will, muss den frühen Einstieg erschweren – und genau dafür ist die Abschaffung dieser Ausnahme ein wichtiger Schritt“, erklärte Drese am Mittwoch in Schwerin.

Drese setzt sich seit vielen Jahren mit Nachdruck für die Abschaffung des begleiteten Trinkens ein. „Durch viele Initiativen, Anträge und öffentliche Aktionen habe ich immer wieder deutlich gemacht: Alkohol ist kein harmloses Kulturgut, an das man 14- oder 15-Jährige unter dem Schutzmantel der elterlichen Begleitung frühzeitig heranführen sollte“, so die Ministerin.

Gemeinsam mit anderen Ländern brachte Mecklenburg-Vorpommern 2025 erfolgreich eine Initiative in den Bundesrat ein, die die Abschaffung des begleiteten Trinkens forderte. Auch die Gesundheitsministerkonferenz hatte auf Initiative Mecklenburg-Vorpommerns entsprechende Schritte beschlossen.

Drese bezeichnete die heutige Entscheidung des Kabinetts als einen „wichtigen Schritt für einen konsequenten Jugendschutz und großen Erfolg für die Alkoholprävention“. Es dürfe nicht als normal angesehen werden, jungen Menschen schon mit 14 oder 15 Jahren den Einstieg in den Alkoholkonsum zu ermöglichen. „Gerade in der Pubertät befindet sich das Gehirn in einer sensiblen Entwicklungsphase. Frühzeitiger und riskanter Alkoholkonsum kann gravierende gesundheitliche und soziale Folgen haben“, so Drese.

„Wir dürfen Alkohol vor allem auch mit Blick auf junge Menschen nicht länger gesellschaftlich verharmlosen“, sagte Drese weiter. Deshalb seien neben gesetzlichen Regelungen vor allem eine starke Prävention und Aufklärung wichtig. Seit vielen Jahren ist Drese unter anderem Schirmherrin der DAK-Aktion „bunt statt blau“ gegen das Rauschtrinken bei Jugendlichen. Auch 2026 übergab sie als Schirmherrin die Preise des Landeswettbewerbs.

Drese: „Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss kommen wir bei einem Anliegen voran, für das Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren kämpft. Jetzt hoffe ich, dass der Bundestag den Weg konsequent weitergeht. Kinder und Jugendliche brauchen klare Regeln, Schutz und Aufklärung – und keine gesetzlichen Ausnahmen, die einen frühen Einstieg in den Alkoholkonsum begünstigen können.“

Der Gesetzentwurf wird nun im Deutschen Bundestag beraten.

Erster Landes-Demenzplan für Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern hat erstmals einen Demenzplan. Sozialministerin Stefanie Drese hat den Plan am Dienstag (11. August) gemeinsam mit Lars Krychowski, 1. Vorsitzender der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Landesverband M-V, in der Landespressekonferenz vorgestellt. Darin sind die zentralen Herausforderungen im Umgang mit Demenz gebündelt und zehn Handlungsfelder für eine bessere Unterstützung, Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Nahestehenden benannt.

„Mehr als 40.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern leben bereits mit einer demenziellen Erkrankung. Ihre Zahl wird aufgrund des demografischen Wandels in den kommenden Jahrzehnten weiter deutlich steigen. Deshalb müssen wir heute die Weichen für eine Gesellschaft stellen, in der Menschen mit Demenz selbstverständlich dazugehören und möglichst lange selbstbestimmt und würdevoll leben können“, sagte Drese.

Der Landes-Demenzplan wurde im Rahmen des Pakts für Pflege initiiert und unter Koordination des Sozialministeriums und der Landesfachstelle Demenz Mecklenburg-Vorpommern (angesiedelt bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft MV) gemeinsam mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus Gesundheit und Pflege, den kommunalen Landesverbänden, dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, dem wissenschaftlichen Expertenbeirat Demenz und dem Landesseniorenbeirat erarbeitet. Auch Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen wurden in den Prozess einbezogen.

Im Zentrum des Demenzplans stehen zehn miteinander verbundene Handlungsfelder:

  1. Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit
  2. Gesundheitsförderung und Prävention
  3. Ganzheitliche Versorgung
  4. Informations-, Beratungs- sowie Hilfs- und Unterstützungsangebote
  5. Unterstützung für Nahstehende von Menschen mit Demenz
  6. Wohnen
  7. Teilhabe von Menschen mit Demenz in der Kommune
  8. Demenz und Netzwerkarbeit
  9. Menschen mit Demenz in stationärer Krankenhausbehandlung
  10. Monitoring, Grundlagen- und Versorgungsforschung

„Die zehn Handlungsfelder machen deutlich, wie vielfältig die Herausforderungen rund um Demenz sind. Es geht nicht allein um medizinische oder pflegerische Versorgung. Wir müssen ebenso über Prävention, Beratung, Unterstützung für Angehörige, Wohnen, kommunale Teilhabe und eine demenzsensible Krankenhausversorgung sprechen“, sagte Drese. Der Demenzplan führt diese Bereiche zusammen und schafft damit eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit.

„Menschen mit Demenz können wir nur dann gut begleiten, wenn wir Versorgung gemeinsam denken. Dazu gehören ihre An- und Zugehörigen als größter Pflegedienst unseres Landes ebenso wie die professionell Pflegenden, die Ärzteschaft, Krankenhäuser, Kommunen, Wohnungswirtschaft und das Ehrenamt. Unser Demenzplan bringt diese Perspektiven zusammen und schafft die Chance, Angehörige spürbar zu entlasten und Versorgung besser miteinander zu verzahnen“, hob Lars Krychowski hervor.

Ein wichtiger Bestandteil des Demenzplans ist die Prävention. Denn das Risiko für eine Demenz kann durch die Beeinflussung bestimmter Risikofaktoren gesenkt werden. Insbesondere in der mittleren Lebensphase kommt der Gesundheitsförderung und Prävention eine wichtige Bedeutung zu.

Drese verdeutlichte, dass der Demenzplan auf zahlreiche bereits bestehende Aktivitäten im Land aufbaut. „Mecklenburg-Vorpommern verfügt beim Thema Demenz über eine große fachliche Expertise und zahlreiche gute Strukturen. Dazu gehört das bundesweit vorbildliche Demenzmonitoring innerhalb des Landespflegeplans. Die Daten sind eine wichtige Grundlage für die kommunale Pflegesozialplanung“, sagte die Ministerin.

Auch der Demenzkompass, der die Angebotsstrukturen für Menschen mit Demenz sichtbar macht, soll nach Angabe von Drese ausgebaut werden. Weitere Bausteine sind der Runde Tisch gegen Einsamkeit im Alter, der Geriatrieplan sowie der wissenschaftliche Expertenbeirat „Herausforderung Demenz“.

„Gleichzeitig können wir in Mecklenburg-Vorpommern stolz auf eine außergewöhnlich starke Forschungslandschaft sein: Mit dem DZNE-Doppelstandort Rostock/Greifswald verbinden wir universitätsmedizinische Forschung mit klinischer Forschung und Versorgungsforschung“, betonte Krychowski. Hinzu komme die wissenschaftliche und anwendungsnahe Expertise der Hochschulen in Neubrandenburg und Stralsund.

„Genau diese Verbindung brauchen wir: Erkenntnisse aus der Forschung müssen bei den Menschen ankommen – und die Erfahrungen von Menschen mit Demenz, ihren Familien und den professionell Versorgenden müssen wiederum unsere Forschung prägen“, sagte Krychowski. „Wenn es uns gelingt, Wissenschaft, professionelle Versorgung, Ehrenamt und die Lebenswirklichkeit der Familien konsequent miteinander zu verbinden, kann dieser Demenzplan weit mehr sein als ein Papier – dann kann er für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich etwas verändern“, so der Demenz-Experte weiter.

Drese: „Unser Demenzplan hat einen sehr hohen gesellschaftlichen und praktischen Wert, weil er konkrete Hilfe für Kranke und deren Familien bündelt. Gerade angesichts knapper werdender Mittel ist Vernetzung eine Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Demenz und ihre Familien verlässlich unterstützt und Schritt für Schritt Verbesserungen dort umgesetzt werden, wo sie gebraucht werden.“

Der Demenzplan Mecklenburg-Vorpommern ist dieser Pressemitteilung beigefügt und kann auf der Website des Sozialministeriums heruntergeladen werden.

Dritte Orte schaffen Begegnung

Erster Zuwendungsbescheid für Seniorentreff in Kühlungsborn

Kühlungsborn – Mit dem neuen Förderprogramm „Dritte Orte“ unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern Ideen für mehr Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Den ersten Zuwendungsbescheid des Programms mit dem zusätzliche, öffentliche Gemeinschaftsorte geschaffen werden, die für alle Bevölkerungsgruppen leicht zugänglich sind, überreichte Sozialministerin Stefanie Drese heute an den Seniorentreff in Kühlungsborn.

„Mit dieser Förderung kann der Seniorentreff sein Angebot ausbauen und leistet damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Einsamkeit und Isolation. So sollen unter anderem Pavillons angeschafft werden, die neue Begegnungsformate auch draußen oder für größere Gruppen witterungsunabhängig möglich machen. Zudem soll eine Musikanlage den passenden Schwung in die Kinder-, Familien- und Seniorenabende bringen und den Weg für moderne Kultur- und Gemeinschaftsangebote freimachen“, erklärte Sozialministerin Stefanie Drese bei der Übergabe der Fördermittel in Höhe von 2.000 Euro.

Drese hob hervor, dass das Schaffen von lebhaften Begegnungs- und Gemeinschaftsorten nicht kompliziert sein muss. „Im Kern geht es darum, Menschen zusammenzubringen und ihnen einen Ort zu geben, an dem sie sich willkommen fühlen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam etwas erleben können. Dafür braucht es manchmal gar nicht viel“, so Drese.

Dass der Bedarf nach solchen Treffpunkten und mehr Miteinander besteht, zeigt nach Aussage von Drese das große Interesse am Förderprogramm. Die Nachfrage ist bereits so hoch, dass das zur Verfügung stehende Fördervolumen binnen kurzer Zeit ausgeschöpft war. Neue Anträge können deshalb derzeit nicht mehr gestellt werden.

„Das zeigt, wie viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern etwas gegen Einsamkeit tun und wie viele gute Ideen für Begegnung es in unseren Städten und Gemeinden gibt. Ich freue mich daher sehr über alle neuen Projekte, die wir unterstützen können und danke allen Antragstellern für den Willen, vor Ort etwas gegen Einsamkeit zu tun. Denn wir können Freundschaften zwar nicht verordnen, sehr wohl aber Orte schaffen, an denen sie entstehen“, unterstrich die Ministerin.

Das Land hatte das Förderprogramm „Dritte Orte“ Ende Juni gestartet und dafür rund 700.000 Euro zur Verfügung gestellt. Gefördert werden unter anderem die Gestaltung von Begegnungs- und Verweilorten. Auch die Förderung von Sachkosten für die Erst- oder Ersatzausstattung (z. B. Mobiliar oder technische Geräte) ist möglich, wenn sie einen spürbaren Mehrwert für die Allgemeinheit bietet.

Gefahren von Alkohol in der Schwangerschaft

Drese überreicht Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro an FASD-Fachstelle

Rostock – Schätzungen zufolge werden in Deutschland jedes Jahr bis zu 10.000 Kinder mit irreversiblen Entwicklungsstörungen geboren, die auf den Alkoholkonsum der Mutter zurückgehen. „Diese fetale Alkoholspektrum-Störung, kurz FASD, ist damit die häufigste nicht-genetische Behinderung und eine, die tragischerweise in Gänze vermeidbar wäre. Darüber müssen wir noch viel stärker aufklären und für die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft sensibilisieren. Gleichzeitig brauchen Betroffene und ihre Familien verlässliche Unterstützungsangebote“, erklärte Gesundheitsministerin Stefanie Drese diese Woche bei ihrem Besuch der FASD-Beratungsstelle in Rostock.

Mit im Gepäck hatte sie einen Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von rund 100.000 Euro, der die Arbeit der Beratungsstelle auch für die Jahre 2026 und 2027 sicherstellen soll. „Die Fachstelle der Rostocker Stadtmission ist für ganz Mecklenburg-Vorpommern ein unverzichtbarer Anlaufpunkt. Ob mit allgemeinen Fragen, familiären Herausforderungen oder bei der Suche nach pädagogischer, therapeutischer oder medizinischer Hilfe: Das Team unterstützt Betroffene, Eltern, Pflege- und Adoptivfamilien oder Fachkräfte in jeder Hinsicht“, erklärte Drese.

Vor dem Hintergrund, dass Menschen mit FASD häufig ein Leben lang auf individuelle Unterstützung angewiesen sind, sei das eine enorme Entlastung für die Betroffenen. „Umso wichtiger ist es, dass sie und ihr Umfeld kompetente Ansprechpartner finden, die sie beraten und begleiten. Das unterstützen wir mit den Fördermitteln des Landes natürlich gern“, so die Ministerin.

Dass die Fachstelle darüber hinaus auch in der Öffentlichkeitsarbeit rund um das Diagnosebild FASD aktiv ist, ist aus Sicht der Ministerin ebenfalls ein enormer Zugewinn. „Zum einen ist FASD in der Öffentlichkeit oft noch wenig bekannt. Zum anderen ist es zu tiefst erschreckend, dass rund 20 Prozent der Frauen auch während der Schwangerschaft Alkohol konsumieren. Knapp acht Prozent sogar so viel, dass die Alkoholmenge selbst für nichtschwangere Frauen als riskant gilt“, unterstrich Drese. Teilweise sei Unwissenheit über die Folgen des Konsums der Auslöser, zum Teil seien es aber auch bestehende Abhängigkeitserkrankungen.

„Ich würde mir daher wünschen, dass wir gesamtgesellschaftlich ein größeres Bewusstsein dafür schaffen, dass es während der Schwangerschaft keine vermeintliche Grenze für einen sicheren Alkoholkonsum gibt und jeder Tropfen schädlich ist. Ich kann deshalb nur appellieren, sich bei Bedarf frühzeitig Unterstützung bei unseren Sucht- und Schwangerschaftsberatungsstellen zu holen, die Betroffene auch in schwierigen Lebenssituationen kompetent und vertraulich unterstützen“, betonte Drese. Es gehe dabei ausdrücklich nicht darum, Schuld zuzuweisen, sondern frühzeitig Hilfe anzubieten und damit gesundheitliche Schäden für Kinder zu verhindern. Eine Beratung sei oft auch anonym möglich.

„Gleiches gilt für die FASD-Fachstelle, die vor Ort, telefonisch, per Chat, Videokonferenz oder Email berät“, erklärte Drese. Alle Informationen finden Interessierte unter https://rostocker-stadtmission.de/fasd-beratungsstelle-m-v .

Grundstein für moderne Spitzenmedizin gelegt

Ersatzneubau für Hämatologie und Onkologie an der Universitätsmedizin Greifswald startet

Greifswald – Mit der feierlichen Grundsteinlegung hat heute der Bau eines neuen Klinikgebäudes für die Hämatologie und Onkologie an der Universitätsmedizin Greifswald einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der Ersatzneubau vereint künftig die Hämatologie und Onkologie, eine Palliativstation, Tageskliniken, ambulante Funktionen sowie weitere medizinische Bereiche unter einem Dach. Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert gemeinsam mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rund 104,3 Millionen Euro in das Bauvorhaben.

Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue sagte: „Mit dem Neubau investieren Land und EU rund 104 Millionen Euro in die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Wir schaffen nachhaltig beste Bedingungen für Patientinnen und Patienten, für Spitzenmedizin sowie für Forschung und Lehre an der Universitätsmedizin Greifswald. Der Neubau unterschreitet die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz deutlich. Mit dem durch die Photovoltaikanlage erzeugten Strom sparen wir jährlich rund 86 Tonnen Treibhausgasemissionen ein. Seit 2002 hat das Land mehr als 343 Millionen Euro in den Campus der Universitätsmedizin Greifswald investiert. Mit dem heutigen Grundstein setzen wir diesen Weg konsequent fort und stärken den Gesundheits- und Wissenschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig.“

Wissenschaftsministerin Bettina Martin erklärte: „Das Land investiert weiter in die Entwicklung der Universitätsmedizin in Greifswald. Wir verbessern damit sowohl die medizinische Versorgung als auch die Bedingungen für eine Top-Ausbildung des Ärzte- und Pflegenachwuchses. Der Neubau, für den wir heute den Grundstein gelegt haben, sorgt mit modernster Technik und Ausstattung für die beste Versorgung. Gerade für schwerstkranke Patientinnen und Patienten ist dies von großer Bedeutung. Stationäre und ambulante Therapien wegen zukünftig hier nach neuesten medizinischen Standards möglich sein. Gleichzeitig wird der Neubau für Ärzte, Pflegepersonal und Studierende ein hervorragendes Arbeitsumfeld bieten.“

Der Neubau entsteht im südlichen Bereich des Klinikums auf einer bislang als Parkplatz genutzten Fläche. Auf rund 5.500 Quadratmetern Nutzfläche werden künftig unter anderem die Stationen der Hämatologie und Onkologie, die Knochenmarktransplantation, eine Palliativstation, ambulante Behandlungsbereiche, Tageskliniken sowie ein ambulanter OP-Bereich untergebracht. Das Gebäude wird über einen Tunnel direkt mit dem bestehenden Klinikum verbunden und ermöglicht so kurze Wege für Patientinnen und Patienten sowie das medizinische Personal.

Besonderes Augenmerk wird auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Das Gebäude erfüllt einen energetischen Standard, der deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Eine Photovoltaikanlage mit 324 Modulen wird künftig einen Großteil des erzeugten Stroms direkt vor Ort bereitstellen und jährlich rund 86 Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen.

Der Ersatzneubau ist Teil der kontinuierlichen Investitionen des Landes in die Universitätsmedizin Greifswald. Seit 2002 wurden auf dem Campus Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 343 Millionen Euro realisiert. Damit stärkt das Land die Universitätsmedizin als leistungsfähiges Zentrum für Krankenversorgung, Forschung und Lehre und schafft die Voraussetzungen dafür, dass Patientinnen und Patienten auch künftig auf höchstem medizinischen Niveau versorgt werden können.

Mit der Grundsteinlegung beginnt nun die nächste Bauphase. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2027 vorgesehen. Bereits seit 2025 laufen umfangreiche vorbereitende Arbeiten auf dem Baufeld, darunter der Rückbau bestehender Gebäude, die Erschließung des Areals sowie anspruchsvolle Spezialgründungsarbeiten unter laufendem Klinikbetrieb.