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Kategorie: Städte und Gemeinden

Eigenes Hoheitszeichen

Stolpe – Ein eigenes Hoheitszeichen wird von heute an die weitere Entwicklung der Gemeinde Stolpe an der Peene (Landkreis Vorpommern-Greifswald) und ihre Einwohner begleiten.

Innenminister Lorenz Caffier überreichte dem Bürgermeister der Gemeinde, Herrn Marcel Falk, die Urkunde für das Gemeindewappen mit der Wappengenehmigung und dem Eintragungsnachweis für die amtliche Wappensammlung des Landes sowie die Genehmigung der Flagge.

„Wappen sind wie kaum ein anderes Zeichen geeignet, Wertvorstellungen wie Heimatverbundenheit und Geschichtsbewusstsein zu fördern. Auch anhand des Stolper Gemeindewappens wird deutlich, dass ein modernes Gemeinwesen auf Symbole nicht verzichten kann. Sie spiegeln die Besonderheiten der örtlichen Gemeinschaft auf anschauliche Art und Weise wider und können deshalb als repräsentatives Aushängeschild für die Aktivitäten der Gemeinde dienen“, so Caffier.

Die Farben Silber und Blau in dem Wappen nehmen Bezug auf die Lage Stolpes in Pommern. In Stolpe wurde 1153 das älteste Kloster im südlichen Ostseeraum gegründet. Die Reste der einstigen Klosterkirche stellen auch heute noch ein markantes und signifikantes Merkmal des Ortes dar. Die Geschichte des Ortes wurde im Mittelalter maßgeblich von den dort ansässigen Mönchen geprägt, und noch heute sind die Reste der Abtei ein touristischer Anziehungspunkt. Die verwendeten heraldischen Symbole nehmen unmittelbaren Bezug auf das Kloster, das zunächst von Benediktinern besiedelt wurde.

Das Wappen der Gemeinde Stolpe an der Peene wird in der Wappengenehmigung wie folgt beschrieben:

Geteilt, oben in Silber ein beringtes, blaues Tatzenkreuz, unten in Blau eine doppelreihig in Rot und Silbern geschachtelte Leiste. Das blaue Weihekreuz (beringtes oder nimbiertes Tatzenkreuz) steht für den ältesten dort in Stein errichteten Sakralbau Pommerns. Die in Rot und Silber geschachtelte Leiste verweist auf den Orden der Zisterzienser. Im Jahre 1304 nahmen die Mönche die Regel des Zisterzienserordens an.

Die Flagge der Gemeinde Stolpe an der Peene ist gleichmäßig längs gestreift in Blau und Weiß. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des weißen und des blauen Streifens übergreifend das Gemeindewappen. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3 zu 5.

Moderne Ausstattung für Chor

Grimmen – Der Stadtchor Grimmen e.V. will in eine moderne Ausstattung investieren. „Der Stadtchor ist der Region bekannt für seine hervorragende Arbeit. Er genießt ein hohes Ansehen bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Das ehrenamtliche Engagement der Chormitglieder ist nicht hoch genug wertzuschätzen. Der Chor möchte sich nun mit den geplanten Anschaffungen ihrer jahrzehntelang gelebten Tradition einen frischen Anstrich geben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag in Grimmen bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Der Stadtchor Grimmen möchte unter anderem das Mobiliar im Probenraum erneuern. Hierzu zählen unter anderem der Erwerb eines E-Pianos, die Anschaffung neuer Chormappen, neuer Stühle, Tische sowie Notenständer. Darüber hinaus sollen neue Hemden angeschafft werden. „Damit kann der Chor auch in einem optisch modernen und einheitlichen Gesamtbild auftreten“, so Glawe weiter.

Die Gesamtkosten betragen rund 22.400 Euro. Aus dem Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden für den Stadtchor Grimmen e. V. 15.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus beteiligen sich an der Förderung unter anderem die Stadt Grimmen (3.000 Euro) und die Ehrenamtsstiftung MV (1.000 Euro).

Der Stadtchor Grimmen wurde vor mehr als 35 Jahren gegründet. Er hat seine Wurzeln im Gesundheitswesen. Es singen in dem Chor noch zahlreiche aktive und ehemalige Fachkräfte aus diesem Bereich – von der Krankenschwester bis zur Ergotherapeutin.

„Wer Freude am Singen hat, ist beim Grimmener Chor herzlich willkommen. Das Alter spielt beim Singen keine Rolle. Ob Jugend oder Senioren – der Chor freut sich über neue Mitglieder, die natürlich auch aus dem Umland kommen können“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Regionale Schule feierlich übergeben

Woldegk – Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, hat die Regionale Schule „Wilhelm Höcker“ in Woldegk feierlich übergeben.

Haus 1, in dem sich die Realschule befindet, wurde zwischen August 2019 und Mai 2020 saniert. Es wurden unter anderem Wände gestrichen, Fußbodenbeläge und Türen erneuert sowie ein Sonnenschutz und eine Akustikdecke eingebaut. Ebenso wurden die EDV, die Beleuchtung und die Elektroanlage modernisiert. Im Werkraum wurden Lüfter eingebaut, eine Teilfläche auf dem Hof wurde gepflastert, auf dem Dach befindet sich nun ein Schneefanggitter.

„Wegen der vielen Mängel war der Schulbetrieb nicht mehr bedarfsgerecht und zeitgemäß. Hier musste dringend etwas getan werden“, erklärt Backhaus. „Mit der Sanierung verbessern wir nicht nur die Lern- und Arbeitsbedingungen für die rund 300 Schüler und 30 Lehrer, sondern wir sichern gleichzeitig auch den Schulstandort Woldegk langfristig“, bekräftigt der Minister. „Gute Schulen und Kitas sind eine wichtige Investition in die Zukunft des Landes und zentrale Voraussetzung, um den ländlichen Raum gerade für junge Familien attraktiv zu gestalten und so einer Abwanderung entgegenzuwirken.“

Die Gesamtkosten der Sanierung lagen bei rund einer Million Euro. Rund 767.000 Euro stammen aus Mitteln des Bundes aus dem Sonderrahmenplan für die integrierte ländliche Entwicklung. Die Stadt Woldegk beteiligte sich mit rund 255.000 Euro.

Sportplatz nach Sanierung startbereit

Marlow – Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie Sportler in Marlow mussten während der Sanierung des Sportplatzes mit einigen Einschränkungen leben. Für den Schul- und Vereinssport wurden das Rasenspielfeld und die Laufbahnen erneuert, gleichzeitig ist im Rahmen der Baumaßnahmen auch der räumliche Zuschnitt des Platzes den Bedürfnissen angepasst worden.

„Ich bin sicher, mit dem Ergebnis sind alle zufrieden und der neue Platz wird begeistern“, sagte Innenminister Lorenz Caffier bei der heutigen Inbetriebnahme der Sportstätte in Marlow. Das Ministerium hatte die Sanierung mit Fördermitteln in Höhe von 257.800 Euro unterstützt. „Als Kommunal- und Sportminister freue ich mich natürlich besonders, dass sich für Groß und Klein die Bedingungen auf dem Platz deutlich verbessern. Eine gute Infrastruktur für den Sport ist oft auch ein Kriterium bei der Wohnortwahl, denn zum Glück gehört der Wunsch, sich sportlich zu betätigen, für viele Menschen zum Alltag dazu. Und ein sanierter Sportplatz kann zusätzliche Motivation sein.“

Förderzusage für Park- und Festplatz

Güstrow – Für den Ausbau des Park- und Festplatzes An der Bleiche in der Barlachstadt Güstrow (Landkreis Rostock) übergibt Bauminister Christian Pegel am Montag, 10.8.2020, der Amtsleiterin und Ersten Stadträtin Jane Weber eine Förderzustimmung über knapp 600.000 Euro aus Städtebaufördermitteln. Die Gesamtausgaben für dieses Vorhaben belaufen sich auf rund eine Million Euro.

Im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Altstadt“ plant die Stadt Güstrow, 150 PKW-Stellplätze für Bewohner, Kunden und Pendler sowie zehn Stellplätze für Lieferfahrzeuge auf einem übersichtlich gestalteten und befestigten Platz zu schaffen. Diese sollen die Güstrower Altstadt als Wohn-, Arbeits-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsstandort attraktiver machen. Dazu soll der bislang nur provisorisch befestigte Parkplatz geringfügig erweitert und befestigt werden. Durch eine farbliche Gestaltung mit unterschiedlichen Anthrazittönen für Fahrgassen und Stellplätze soll zudem eine gestalterische Einbindung in den Landschaftsraum erreicht werden.

Der Parkplatz am östlichen Altstadtrand des Sanierungsgebiets wird seit Jahrzehnten als Festplatz für Veranstaltungen wie Konzerte, Zirkus-Gastspiele und Kirmesveranstaltungen sowie als Parkplatz genutzt. Zurzeit ist er provisorisch mit einem Boden-Bauschutt-Gemisch befestigt. Die Nutzung ist aufgrund mangelnder Entwässerung und ausgefahrener Bereiche und Schlaglöchern problematisch. Fortlaufend sind Ausbesserungsarbeiten notwendig.

Die Arbeiten sollen kurzfristig beginnen.

Gewerbe- und Industriepark „Berlin – Szczecin“

Pasewalk – Das Unternehmen TOPREGAL aus Stuttgart plant, nach Vorpommern zu expandieren und sich im Pasewalker Industriepark „Berlin – Szczecin“ mit einem neuen Produktionsstandort anzusiedeln. Vorgesehen ist der Aufbau eines Werkes zur Verarbeitung und Veredelung von Industrieregalen sowie weiteren Produkten der Betriebsausstattung für den internationalen Logistikmarkt. Die Gesamtinvestition für dieses Vorhaben beläuft sich auf mehrere Millionen Euro. Der Baustart für das neue Werk ist bereits für den kommenden Herbst geplant. Der Produktionsbeginn soll dann im Sommer 2021 erfolgen.

„Das international agierende Unternehmen plant, bei Pasewalk mit ihrem dritten eigenen Standort aktiv zu werden. Durch eine ausgeprägte Spezialisierung im Bereich der Betriebsausstattung kann TOPREGAL jede Stufe der Lagerplanung, -einrichtung und -prüfung betreuen. Durch die neue Produktionsstätte zur Verarbeitung und Veredelung von Schwerlastregalen werden zunächst 30 Dauerarbeitsplätze geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe. „Die Investition zeigt, dass sich unser intensives Werben für Industrie- und Gewerbestandorte in Vorpommern bemerkbar macht und es in der Region weiter voran geht.“

Der Kontakt zwischen TOPREGAL und der Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV kam 2019 auf der Internationalen Logistikfachmesse LogiMAT zustande. Aufgrund des Wachstums und der positiven Geschäftsentwicklung suchte das Unternehmen nach einem neuen Standort mit Nähe zum Großraum Berlin sowie zu einem Hafen (Szczecin) für die Anbindung an den skandinavischen und osteuropäischen Markt. Geplant ist der Bau mehrerer Hallen mit bis zu 20.000 Quadratmetern, in der zwei Werkstätten, die Endmontage, der Warenumschlag sowie das überregionale Montageteam Platz finden.

„Uns hat vor allem die strategisch vorteilhafte Lage des Industrieparks als Ergänzung zu unseren Standorten in Süddeutschland sowie Nordrhein-Westfalen überzeugt“, sagte TOPREGAL-Geschäftsführer Jürgen Effner. „So verkürzen wir die Wege zu unseren Kunden deutlich. Zudem haben wir hier eine überaus wirtschaftsfreundliche Region mit hervorragenden Investitionsbedingungen vorgefunden.“

Begleitet wurde die Unternehmensansiedlung durch die Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV, die Förder- und Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald und die Stadt Pasewalk. Aufgabe der Invest in MV ist die Unterstützung von Unternehmen, die in das nordöstliche Bundesland investieren und expandieren wollen.

„Diese Ansiedlung ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass sich der neue Standort der Invest in MV in Greifswald und die damit einhergehende Nähe zu den lokalen Partnern und die Neupositionierung unserer östlichen Gewerbestandorte auszahlt. Hierdurch gelingt es immer besser, die dort vorhandenen Flächen in den Fokus expansionswilliger nationaler wie internationaler Unternehmen zu rücken“, sagte Michael Sturm, Geschäftsführer von Invest in MV.

Die Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH (Schwerin) ist die Wirtschaftsfördergesellschaft für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Als „One-Stop-Agency” ist sie Partner für alle Unternehmen, die nach Mecklenburg-Vorpommern expandieren wollen. Sie unterstützt und berät inländische wie ausländische Investoren über Investitionsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei bieten Experten umfassende Projektmanagement- und Support-Services von der Standortanalyse bis zur Realisierung der Investition an.

Fördermittel für den Bau einer Zisterne

Strasburg – Bereits 2018 unterstützte das Innenministerium mit 112.000 Euro die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Strasburg. Zu dieser Zeit lag auch der Antrag auf Förderung für die Errichtung einer Löschwasserzisterne vor.

Nun ist es soweit! Innenminister Lorenz Caffier übergibt dafür an Bürgermeisterin Heike Hammermeister-Friese einen Zuwendungsbescheid über eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 292.500 Euro. Für den rund 413.000 Euro Bau schmälert sich damit der Eigenanteil der Stadt auf rund 120.500 Euro.

„Während früher fast jedes Dorf seinen Löschwasserteich hatte, findet man sie heute nur noch selten innerhalb der Ortslagen. Deshalb ist es für mich wichtig, den Bau der Löschwasserentnahmestelle (Zisterne) finanziell zu unterstützen, damit die Feuerwehren bei jeder Brandbekämpfung gut ausgerüstet sind und mit ausreichend Löschwasser ausrücken können“, sagte Caffier.

In einigen der über 27 Ortsteilen bzw. Ortsbereichen der Stadt Strasburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) kann eine Versorgung mit Löschwasser nicht mehr gewährleistet werden. Keine natürlichen Teiche bzw. Gewässer, keine Möglichkeit zur Errichtung von Tiefspiegelbrunnen oder ein Anschluss über Hydranten durch das öffentliche Versorgungsnetz sind vorhanden oder möglich. Für mehr Sicherheit soll künftig eine Löschwasserzisterne sorgen, die im Brandfall schnell und genügend Löschwasser für das Umland bereitstellen kann.

Hilfe für Dorfgemeindezentrum mit Feuerwehr

Schönhausen – Die Gemeinde Schönhausen erhält finanzielle Hilfe für Dorfgemeindezentrum mit Feuerwehr. Das alte Feuerwehrgebäude hat ausgedient.

Mit dem Bau eines neuen gemeinsamen Gebäudes als Feuerwehrhaus und Dorfgemeindezentrum, wird für die Gemeinde Schönhausen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ein von allen nutzbarer zentraler Anlaufpunkt entstehen. Für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wird das neue Gebäude funktional besser eingerichtet sein. Dazu zählen die Unterbringung der Fahrzeuge und der gesamten Technik, separate Umkleideräume mit Duschmöglichkeiten sowie ein Büro für den Wehrführer und ein Schulungsraum. Für die verschiedensten Aktivitäten der Gemeinde, wie Bürgersprechstunde, Versammlungen, Lesungen und kleine Feiern entstehen Synergieeffekte durch die Doppelnutzung des Schulungsraumes als Mehrzweckraum.

Jetzt übergab Innenminister Lorenz Caffier an die Bürgermeisterin, Frau Hannelore Schulz einen Bewilligungsbescheid über 100.000 EUR aus Kofinanzierungsmitteln. „Hier wird ein zentraler Ort geschaffen, den verschiedene Alters- und Interessengruppen gemeinsam nutzen können und der auch das Dorfleben für Jung und Alt attraktiv macht“, sagte Innenminister Caffier.

Zur Absicherung der Gesamtkosten i.H.v. rund 987.000 EUR hatte die Gemeinde beim Innenministerium einen Antrag auf Kofinanzierungshilfe gestellt. Über den Antrag hatte das Ministerium auf Grundlage des Votums des interministeriellen Vergaberates positiv entschieden. Hauptzuwendungsgeber ist das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mit einer Förderung aus Mitteln zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung in Höhe von rund 695.000 EUR. Auch der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte fördert das Vorhaben mit 80.000 EUR.

„Die Zuwendungen aus Mitteln des Kofinanzierungsfonds sind ein gutes Beispiel dafür, wie es kommunalen Investitionsträgern ermöglicht wird, ihren Eigenanteil zu erbringen. Der ist jetzt für Schönhausen deutlich geringer und das so eingesparte Geld verschafft finanzielle Spielräume für andere unabweisbare Vorhaben“, so Caffier.