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Kategorie: Polizei / Feuerwehr / THW / Rettung

Land stärkt Feuerwehren in MV mit moderner Technik

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern hat im Jahr 2025 erhebliche Mittel in die Modernisierung insbesondere der Freiwilligen Feuerwehren investiert. Mit einer landesweit umfangreichen Fahrzeugauslieferung wurde die Einsatzfähigkeit der kommunalen Feuerwehren nachhaltig verbessert.

„2025 war ein starkes Jahr für den Brandschutz in MV. Wir haben sehr viel moderne Technik auf die Straße gebracht – und damit die Menschen im Land spürbar besser geschützt. Ein besonderer Dank gilt hier auch den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Landesamtes für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK), die nicht nur bei der Konzeption der einzelnen Fahrzeuge mit viel Leidenschaft dabei waren, sondern auch die Abnahmen bei den Herstellern jedes einzelnen Fahrzeuges mit sehr viel Sorgfalt selbst vorgenommen haben“, bilanziert Innenminister Christian Pegel und:

„Unsere Feuerwehren tragen Tag für Tag Verantwortung für die Sicherheit aller. Mit den neuen Fahrzeugen sorgen wir dafür, dass sie bestmöglich ausgestattet in ihre Einsätze gehen können – modern, leistungsfähig und verlässlich. Das ist ein klares Bekenntnis des Landes zu den Ehrenamtlichen und Berufsfeuerwehren gleichermaßen.“

Insgesamt wurden zwölf Löschgruppenfahrzeuge vom Typ LF 20, 24 Tanklöschfahrzeuge TLF 3000 sowie vier Löschgruppenfahrzeuge LF 10 insbesondere an die Freiwilligen Feuerwehren übergeben. Die Fahrzeuge gingen an alle Landkreise und stärken somit die Einsatzfähigkeit im gesamten Land.

Obwohl die Bereitstellung über das Land organisiert wurde, tragen die Gemeinden bzw. Ämter weiterhin den überwiegenden Teil der Kosten für die Fahrzeuge. In welchem Umfang einzelne Fahrzeuge durch das Land – etwa über Sonderbedarfszuweisungen – anteilig gefördert wurden, lässt sich nicht für jedes Fahrzeug konkret beziffern.

Zentralbeschaffung: Schnell, fair und zuverlässig

Über die zentrale Landesbeschaffung wurden 2025 zahlreiche neue Einsatzfahrzeuge ausgeliefert, die den modernen Anforderungen im Brand- und Katastrophenschutz entsprechen. Die zentrale Beschaffung von Einsatzfahrzeugen durch das Land hat sich als großer Gewinn für die Feuerwehren in unserem Land erwiesen. Sie sorgt für eine spürbare Entlastung der Kommunen, ermöglicht einheitliche technische Standards und gewährleistet eine deutlich schnellere Ausstattung der Wehren. Ein wesentlicher Vorteil für die Gemeinden und Ämter besteht zudem in der erheblichen Arbeits- und Kostenersparnis, da sie die komplexen Ausschreibungsverfahren nicht eigenständig durchführen müssen.

Durch gebündelte Aufträge kann das Land bessere Konditionen erzielen und moderne, leistungsfähige Fahrzeuge in großer Anzahl bereitstellen – effizient, wirtschaftlich und bedarfsgerecht. Die landesweite Verteilung zeigt zudem, dass die zentrale Beschaffung dazu beiträgt, regionale Unterschiede auszugleichen und die Einsatzfähigkeit im gesamten Land auf einem hohen Niveau zu sichern.

„Die zentrale Landesbeschaffung ist ein echter Motor für den Brandschutz in unserem Flächenland. Sie ermöglicht uns, moderne Technik dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird – schnell, fair und zuverlässig. Damit stärken wir nicht nur die Feuerwehren, sondern die Sicherheit des ganzen Landes“, so der Minister.

2026: Weitere Modernisierung im gesamten Land

Auch im kommenden Jahr setzt das Innenministerium den Modernisierungskurs konsequent fort. Ab Februar sollen monatlich vier bis sechs weitere LF 10 ausgeliefert werden. Zudem sind ein Gerätewagen Logistik, 15 Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge HLF 10, 14 Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wasser sowie drei Rüstwagen vorgesehen.

Auch bei diesen Fahrzeugkategorien kann Mecklenburg-Vorpommern von Kooperationen profitieren. So beteiligen sich Brandenburg und Thüringen an den Ausschreibungen für Gerätewagen Logistik und Tragkraftspritzenfahrzeuge. Die drei Rüstwagen für Gemeinden in MV stammen dagegen aus einer Ausschreibung des Landes Brandenburg. Auch künftig ist geplant, Ausschreibungen für besonders spezialisierte Fahrzeuge, für die der Bedarf im eigenen Land nicht ausreicht, um wirtschaftliche Rahmenverträge abzuschließen, gemeinsam zu gestalten. Brandenburg und Thüringen sollen sich daran beteiligen können. Dafür haben die Innenministerien der drei Länder einen entsprechenden Vertrag geschlossen.

„Die Herausforderungen im Brand- und Bevölkerungsschutz steigen – und wir reagieren frühzeitig. Die geplanten Beschaffungen stellen sicher, dass unsere Feuerwehren für die Einsatzlagen der Zukunft bestens vorbereitet sind. Das Engagement unserer Kameradinnen und Kameraden verdient die beste Ausstattung, die wir ihnen zur Verfügung stellen können. Jede einzelne Fahrzeugübergabe ist ein sichtbares Zeichen unserer Wertschätzung“, sagt Minister Christian Pegel.

Geeignetes Objekt für Polizeistation in Schwerin gefunden

Neuer Standort am Marienplatz schafft dauerhafte Präsenz

Schwerin – Die intensive Suche nach einem festen Standort für eine neue Polizeistation in der Schweriner Innenstadt ist beendet. In der Marienplatzgalerie wurden passende Räume gefunden, die in Lage, Größe und Nutzungsmöglichkeiten den Anforderungen der Landespolizei entsprechen. Damit ist die entscheidende Standortfrage gelöst und der Weg für eine dauerhaft gesicherte Polizeipräsenz im Herzen der Stadt frei. Die notwendigen Schritte zur Vorbereitung des späteren Bezugs beginnen nun.

Bis die neuen Räume nutzbar sind, bleibt die mobile Wache und somit die Präsenz und die Ansprechbarkeit der Polizei rund um den Schweriner Marienplatz weiterbestehen. Nachdem ein Wasserschaden die bisherige Wache außer Betrieb gesetzt hatte, steht nun zu Beginn des Weihnachtsmarktes erneut ein sichtbarer Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger auf dem Marienplatz zur Verfügung.

Innenminister Christian Pegel: „Die Tatsache, dass wir nun ein geeignetes Objekt gefunden haben, ist ein wichtiges Signal für die Menschen in Schwerin sowie für unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Sie leisten ihren Dienst für die Sicherheit auf und rund um den Marienplatz und benötigen dafür auch gute Arbeits- und Einsatzbedingungen. Wir schaffen nun eine verlässliche, auf Dauer angelegte Präsenz der Polizei im Herzen der Stadt. Die mobile Wache hat ihren Zweck erfüllt und wird dies übergangsweise weiter tun. Entscheidend ist aber, dass wir mit den Räumen am Marienplatz nun eine dauerhafte Lösung auf den Weg bringen.“

Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue: „Mit der neuen Polizeistation am Marienplatz schaffen wir eine moderne Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger, die die Sicherheit und Attraktivität im Stadtzentrum erhöht. Das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Schwerin aus dem Geschäftsbereich des Ministeriums für Finanzen und Digitalisierung wird gemeinsam mit dem Vermieter die Umsetzung mit Blick auf eine funktionale und sichere Nutzung vorantreiben. Unser Ziel ist, dass die Polizei hier so bald wie möglich unter bestmöglichen Bedingungen arbeiten kann.“

251 Nachwuchs-Polizistinnen und -Polizisten vereidigt

Güstrow – In der Sport- und Kongresshalle Güstrow wurden heute 251 Anwärterinnen und Anwärter der Polizei Mecklenburg-Vorpommern feierlich vereidigt. 135 von ihnen haben in diesem Jahr ihre zweijährige Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst aufgenommen. Darunter sind 30 Frauen und 105 Männer. Weitere 116 Nachwuchskräfte, darunter 38 Frauen und 78 Männer, begannen ihr dreijähriges Bachelorstudium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes. Sie absolvieren Studium und Ausbildung im Beamtenverhältnis auf Widerruf.

Innenstaatssekretär Dr. Christian Frenzel: „Die Entscheidung für diesen Beruf ist ein bewusstes Bekenntnis zu einer Aufgabe, die viel abverlangt, aber zugleich die Chance bietet, für die Polizei und für die Menschen im Land etwas Bedeutendes zu bewirken. Wer dazu beiträgt, Sicherheit zu schaffen und die Grundwerte unseres Rechtsstaats zu schützen, übernimmt Verantwortung, die weit über den einzelnen Dienst hinausreicht.

Die Anwärterinnen und Anwärter benötigen Mut, in schwierigen Situationen Entscheidungen zu treffen. Mut, anderen zu helfen, wenn sie es allein nicht können. Und den Mut, klar für Demokratie und Rechtsstaat einzustehen – gerade dann, wenn es unbequem wird.“ Zudem betonte er, welche Rolle dieser Jahrgang für die Landespolizei spielt. „Sie haben ein anspruchsvolles Verfahren gemeistert und zeigen Einsatzbereitschaft sowie die Kraft, sich den kommenden Aufgaben zu stellen. Mein besonderer Dank gilt dem privaten und familiären Umfeld, auf das sich die Anwärterinnen und Anwärter auch während der vor ihnen liegenden anspruchsvollen Monate werden verlassen können.“

Zu der Veranstaltung waren rund 1.300 Gäste erschienen. Mit dem Diensteid gemäß § 48 Absatz 1 Landesbeamtengesetz Mecklenburg-Vorpommern verpflichteten sich die Anwärterinnen und Anwärter, ihren Dienst künftig im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sowie der rechtsstaatlichen Grundordnung auszuüben.

Zahlen zum Einstellungsjahrgang

1.383 Bewerbungen von 510 Frauen und 873 Männern sind für die Einstellung in den Polizeivollzugsdienst im Jahr 2025 eingegangen.

Es ist insgesamt wieder ein sehr junger Einstellungsjahrgang. Das Durchschnittsalter der Ausbildungsanfängerinnen und -anfänger liegt bei 19 und der Studienanfängerinnen und -anfänger bei 20 Jahren.

Unter den 251 zu vereidigenden Berufsanfängern/-innen sind 68 Frauen; dies entspricht einer Quote von 27 %.

19 Anwärterinnen und Anwärter (7,5 %) kommen nicht aus Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Bewerbungen gingen aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ein.

Allgemeine Zahlen zur Fachhochschule

Derzeit absolvieren 1.088 Personen ein Studium (556), eine Ausbildung (362) oder eine Weiterqualifizierung (170) an der Fachhochschule. Davon entfallen 563 auf den Fachbereich Polizei (52 %). Weiterhin ist die Fachhochschule die zentrale Tagungs- und Fortbildungsstätte für den öffentlichen Dienst im Land, zuletzt im Jahr 2024 mit über 11.200 Teilnehmenden. Mit aktuell 216 Beschäftigten ist die Fachhochschule eine große Arbeitgeberin in der Region.

35. Jahre des Stadtfeuerwehrverband Schwerin

Schwesig: Unterstützung der Feuerwehren geht mit voller Kraft weiter

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sagte bei der Feier zum 35. Jubiläum des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin den Feuerwehren im Land auch in den nächsten Jahren die volle Unterstützung zu: „Wir wollen gute, moderne Arbeitsbedingungen für die Berufsfeuerwehren genauso wie für die Freiwilligen Feuerwehren. Auch in den nächsten Jahren geht die Unterstützung der Feuerwehren deshalb mit voller Kraft weiter.“

Das 50-Millionen-Euro-Programm für die Modernisierung der Gerätehäuser sei in der Umsetzung. Dieses Programm könne mit Mitteln des Bundes noch einmal um 45 Millionen Euro erhöht werden. Außerdem soll die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow umfassend saniert werden. „Ich habe vor drei Jahren gesagt: ich kann nichts versprechen. Aber wenn wir die Mittel haben, dann machen wir das! Jetzt ist es soweit. Wir stellen aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes Mittel dafür bereit“, kündigte die Regierungschefin an.

Im Land engagieren sich rund 34.000 Ehrenamtliche in den rund 1.000 freiwilligen Feuerwehren. Deren Engagement verdiene Wertschätzung und Unterstützung. „Sie retten Leben, schützen Eigentum und bewahren uns vor Gefahren – ob Brände, Unwetter oder Unfälle. Am Tag oder in der Nacht, am Wochenende oder Feiertag. Auch unter Einsatz des eigenen Lebens. Das ist keine Selbstverständlichkeit, das ist kein Hobby, sondern ein wichtiger Dienst an der Gesellschaft. Wer sich so engagiert, hat auch höchste Anerkennung verdient“, sagte Manuela Schwesig in ihrer Rede.

Sie hob außerdem das Engagement der Feuerwehr für die Jugendarbeit hervor: „Sie ist gut für die Feuerwehr, denn freiwillige Feuerwehren brauchen Nachwuchs. Das ist auch gut für die Kinder. Über die Faszination für die Technik hinaus lernen sie, Mitverantwortung zu übernehmen für eine anspruchsvolle Aufgabe, die gut abgestimmtes Handeln erfordert.“

In wenigen Wochen beginnt die Adventszeit

Polizei bereitet sich auf die Weihnachtsmärkte vor

Schwerin – In rund zweieinhalb Wochen öffnen die Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern wieder ihre Pforten. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen bei den Veranstaltern, den Ordnungsbehörden und der Polizei auf Hochtouren. Das Ziel besteht darin, den Menschen im Land einen unbeschwerten und sicheren Besuch der Weihnachtsmärkte zu ermöglichen.

Zur ganzheitlichen Sicherheitsstrategie gehören in diesem Jahr neben der sichtbaren Präsenz auch gezielte anlasslose Kontrollen nach dem Waffenrecht. Grundlage dafür ist eine entsprechende Landesverordnung, die den rechtlichen Rahmen für verdachtsunabhängige Kontrollen durch die Polizei schafft. Ziel dieser Maßnahmen ist es, bestehende Waffen- und Messerverbotszonen wirksam zu überprüfen und konsequent durchzusetzen. Durch die Möglichkeit solcher Kontrollen kann die Polizei Gefährdungssituationen frühzeitig erkennen und präventiv tätig werden.

Innenminister Christian Pegel betont: „Unsere Weihnachtsmärkte sind Orte der Begegnung und des Miteinanders. Sie gehören fest zur Adventszeit in unserem Land. Wir wollen, dass die Menschen diese Wochen unbeschwert genießen können. Dazu leisten Polizei, Kommunen und Veranstalter gemeinsam einen wichtigen Beitrag. Die Polizei wird auf unseren Weihnachtsmärkten präsent sein und dort konsequent handeln, wo es erforderlich ist.“

Neue LF10 aus landesweiter Zentralausschreibung

Fuhlendorf – Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit war es soweit: Die ersten beiden Löschfahrzeuge vom Typ LF 10 aus der landesweiten Zentralausschreibung für die Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern wurden offiziell an die Gemeinden Fuhlendorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) und Lübesse (Landkreis Ludwigslust-Parchim) übergeben.

„Mit dieser ersten Fahrzeugübergabe machen wir einen wichtigen Schritt zur Stärkung unserer Feuerwehren im Land. Moderne Technik ist entscheidend, damit die Kameradinnen und Kameraden ihren Dienst sicher, effizient und effektiv leisten können – zum Schutz der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Innenminister Christian Pegel.

Die Fahrzeuge wurden von der Firma Magirus auf einem MAN-Fahrgestell gefertigt und verfügen über eine umfangreiche Beladung der Firma Matuczak. Damit stehen den Feuerwehren moderne und leistungsfähige Fahrzeuge zur Verfügung, die optimal auf die Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes im Land abgestimmt sind.

Die landesweite Zentralausschreibung basiert auf einer Rahmenvereinbarung über bis zu 71 Fahrzeuge des Typs LF 10. Bereits 51 Fahrzeuge wurden verbindlich beauftragt. Noch im laufenden Jahr sollen insgesamt vier Fahrzeuge ausgeliefert werden. Weitere Auslieferungen sind ab dem zweiten Quartal 2026 vorgesehen.

„Mit der zentralen Beschaffung schaffen wir eine einheitliche Fahrzeugstruktur, die Einsatzbereitschaft und Effizienz langfristig sichert. Gleichzeitig entlasten wir die Kommunen, da Beschaffung und Ausstattung künftig standardisiert erfolgen und dadurch Kosten gespart werden können“, ergänzt Christian Pegel.

Ziel der landesweiten Beschaffung ist es, die Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig zu stärken und eine einheitliche Fahrzeugstruktur zu schaffen. Damit wird die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren im gesamten Land verbessert und die Zusammenarbeit bei überörtlichen Einsätzen erleichtert.

 „Die Feuerwehrleute in unserem Land leisten Tag für Tag Großes. Mit modernen Fahrzeugen wie dem neuen LF 10 schaffen wir die bestmöglichen Bedingungen, damit sie ihren wichtigen Dienst weiterhin zuverlässig und sicher erfüllen können“, so Innenminister Christian Pegel.

Bereits am Donnerstag hatten alle interessierten Feuerwehren des Landes Gelegenheit, das neue Fahrzeug in Augenschein zu nehmen, bei einer Vorführung auf dem Gelände der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern (LSBK M-V). Die neuen LF 10 zeigen beispielhaft, wie moderne Technik und praxisgerechte Ausstattung künftig die Arbeit der Einsatzkräfte unterstützen werden.

Gemeinsam für sicheres Wohnen

Landesweite Aktion mit Polizei und Wohnungsgesellschaften startet

Schwerin – Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein zentrales Thema – insbesondere für ältere Bürgerinnen und Bürger. Betrugsmaschen, Einbrüche und Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Technologien nehmen zu. Um dem entgegenzuwirken, startet in Mecklenburg-Vorpommern die landesweite Aktion „Gemeinsam für sicheres Wohnen“.

„Sicherheit beginnt in der Nachbarschaft. Wenn Menschen aufeinander achten und sich gegenseitig unterstützen, ist das der beste Schutz vor Kriminalität und Betrug“, betont der Minister für Inneres und Bau Christian Pegel, der die Schirmherrschaft dieser Aktion übernimmt, und ergänzt: „Deshalb unterstütze ich diese Initiative ausdrücklich. Sie verbindet Aufklärung, Prävention und Gemeinschaft – drei entscheidende Bausteine für ein sicheres Zuhause.“

Im Rahmen der Aktion haben die drei Wohnungsunternehmen gemeinsam mit der Polizei Mecklenburg-Vorpommern die sogenannten „10 goldenen Regeln“ entwickelt – leicht verständliche Tipps für mehr Sicherheit im Alltag und im Wohnumfeld. Diese wurden bei der heutigen Auftaktveranstaltung vorgestellt. Zudem informierte die Landespolizei über bewährte Maßnahmen zum Einbruchschutz und zu aktuellen Betrugsmaschen.

„Gerade in der dunklen Jahreszeit steigt das Risiko für Einbrüche. Mit einfachen Verhaltensänderungen und aufmerksamen Nachbarn kann man viel erreichen. Mir ist wichtig, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger in ihrem Zuhause sicher fühlen – unabhängig von Alter oder Wohnort“, so Pegel weiter.

Auch die Initiatoren sehen in der Zusammenarbeit zwischen Wohnungsunternehmen, Polizei und Land ein starkes Signal: „Für uns hat das Wohl unserer Mieterinnen und Mieter und ein lebendiges, sicheres Miteinander im Quartier eine große Bedeutung. Wir möchten gemeinsam das Sicherheitsgefühl stärken und konkrete Unterstützung anbieten“, sagt Claudius Oleszak, Regionalleiter TAG Wohnen Mecklenburg-Vorpommern.

Geplant sind in den kommenden Monaten kostenlose Beratungsveranstaltungen in verschiedenen Wohnquartieren des Landes, bei denen Polizeiexperten über Präventionsmaßnahmen informieren. Ziel ist es, Wohnungseinbrüche und Betrugsfälle durch Aufklärung und praktische Tipps zu verhindern.

Die Aktion soll Schritt für Schritt auf ganz Mecklenburg-Vorpommern ausgeweitet werden. Jedes Wohnungsunternehmen im Land ist eingeladen, sich zu beteiligen.

„Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Wenn wir miteinander reden, uns gegenseitig informieren und unterstützen, schaffen wir Vertrauen – und damit Sicherheit“, fasst Innenminister Christian Pegel zusammen.

Einsatzkräfte im Katastrophenschutz erhalten Ehrenzeichen

Schwerin – Das Land wird ein eigenes Katastrophenschutz-Ehrenzeichen einführen. Damit sollen die Frauen und Männer gewürdigt werden, die sich in besonderem Maße für den Schutz der Bevölkerung im Rahmen des Katastrophenschutzes einsetzen. Den entsprechenden Gesetzesentwurf hat Innenminister Christian Pegel heute im Kabinett vorgestellt.

„Die Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen in unserem Land. Mit dem neuen Ehrenzeichen bringen wir unsere Anerkennung und unseren Respekt für diesen oft selbstlosen und gefährlichen Einsatz zum Ausdruck. Mein Dank gilt zugleich dem Landtag, der mit seinem Beschluss den Weg dafür geebnet hat, diesem Engagement nun auch offiziell die verdiente Würdigung zukommen zu lassen“, erklärte Minister Christian Pegel.

Das Ehrenzeichen wird als sichtbares Zeichen der öffentlichen Anerkennung verliehen und soll künftig sowohl für langjähriges Engagement als auch für besondere Verdienste oder herausragendes Verhalten im Einsatz stehen.

Analog zum bereits bestehenden Brandschutz-Ehrenzeichen sind Auszeichnungen nach 10, 25 und 40 Jahren Engagement vorgesehen. Mit jeder dieser Jubiläen wird zudem eine finanzielle Zuwendung verbunden sein. Darüber hinaus wird es ein Ehrenzeichen der Sonderstufe geben, das für besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Einsatz oder für herausragende Verdienste um den Katastrophenschutz vergeben wird.

„Wir leben in einer Zeit, in der Extremwetterlagen und andere unvorhersehbare Krisen zur Realität gehören. Umso wichtiger ist ein starker Katastrophenschutz, auf den sich die Menschen jederzeit verlassen können. Katastrophenschutz bedeutet gelebte Solidarität. Wer sich hier engagiert, stellt das Wohl anderer über das eigene. Mit dem Ehrenzeichen wollen wir zeigen, dass dieser Mut und diese Verlässlichkeit nicht selbstverständlich sind – und dass das Land Mecklenburg-Vorpommern dafür von Herzen dankt“, betonte der Minister.

Mit der Einführung des Katastrophenschutz-Ehrenzeichens wird den Helferinnen und Helfern eine vergleichbare Wertschätzung zuteil wie den Engagierten im Brandschutz.