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Kategorie: Polizei / Feuerwehr / THW / Rettung

In Güstrow und Ueckermünde entstehen neue Polizeigebäude

Neubaumaßnahme aus dem Landesprogramm „Sieben auf einen Streich“ für die Polizei vor Ort

Güstrow – In Güstrow entsteht auf dem landeseigenen Grundstück am Bredentiner Weg ein Neubau für die Polizeiinspektion, das Polizeihauptrevier und das Kriminalkommissariat. Damit wird ein wichtiger Polizeistandort in Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig gestärkt.

Der Neubau für rund 100 Polizeibedienstete wird modern und nachhaltig errichtet, um die vielfältigen Aufgaben der Polizei in Güstrow abzubilden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Funktionalität, der Energieeffizienz und der Zukunftsfähigkeit des Gebäudes. So wird der dreigeschossige Neubau mit Unterkellerung die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz deutlich unterschreiten. Zudem werden auf dem Dach des Gebäudes Photovoltaikanlagen zur klimafreundlichen Stromerzeugung installiert.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 18 Mio. Euro. Der Baubeginn ist für Sommer 2026 vorgesehen. Derzeit werden die Ausführungsunterlagen erstellt.

Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue sagt: „Mit einem modernen Neubau stärken wir die Polizeipräsenz in Güstrow nachhaltig. Die Investition zeigt deutlich: Wir wollen die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns zukunftsfest machen. Das neue Gebäude wird nicht nur funktional und klimafreundlich, sondern auch ein Symbol für eine moderne, bürgernahe Verwaltung sein.“

Der Neubau ist Teil des Bauprogramms „Sieben auf einen Streich“. Insgesamt fließen 100 Mio. Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes in sieben neue Polizeigebäude. Neben Güstrow entstehen Polizeigebäude in Waren sowie nach dem weiterentwickelten Heringsdorfer Modell an fünf weiteren Standorten im Land.

Ebenfalls gute Nachrichten für das Polizeirevier Ueckermünde: Im kommenden Jahr starten die Bauarbeiten für ein neues Dienstgebäude. Der dreigeschossige Neubau wird sich an dem 2017 fertiggestellten Polizeigebäude in Heringsdorf orientieren. Derzeit werden die Planungsunterlagen für den etwa 11 Mio. Euro teuren Neubau erstellt, der voraussichtlich Ende2028 fertiggestellt werden soll. Das Gebäude wird auf dem landeseigenen Grundstück in der Liepgartender Straße entstehen.

„In Heringsdorf ist es uns gelungen, ein äußerst modernes und nachhaltiges Polizeigebäude zu errichten. Ich freue mich, dass wir dieses erfolgreiche Modell nun auf fünf weitere Standorte ausweiten können. So verkürzen wir die Planungszeiten. Das zeigt: Wir reden nicht nur über Beschleunigungen und Bürokratieabbau, sondern setzen es direkt um. Das wird nun auch den Polizistinnen und Polizisten sowie den Bürgerinnen und Bürgern in Ueckermünde zugutekommen“, sagt Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue.

Bürgermeister Jürgen Kliewe ergänzt: „Mit Freude habe ich davon Kenntnis genommen, dass die Beamtinnen und Beamten des Ueckermünder Polizeireviers durch die Pläne zum Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Zukunft wesentlich bessere Arbeitsbedingungen erhalten werden, als bisher.“

„Dafür haben wir uns seit Jahren eingesetzt. Das ist eine Stärkung für unsere Sicherheit in der gesamten Haffregion. Unsere Polizistinnen und Polizisten erhalten endlich hoch moderne Arbeitsbedingungen und zugleich ist das ein guter und wichtiger Auftrag für unsere Bauwirtschaft. Das Sondervermögen kommt konkret in unserer Region an“, freut sich der Chef der Staatskanzlei, Patrick Dahlemann.

Der Neubau ist Teil des Bauprogramms „Sieben auf einen Streich“. Insgesamt fließen 100 Mio. Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes in sieben neue Polizeigebäude.  Neben Ueckermünde werden sich auch vier weitere geplante Polizeiliegenschaften am weiterentwickelten Heringsdorfer Modell orientieren. In Waren und Güstrow sind aufgrund gesonderter Anforderungen individuelle Neubauten geplant.

Warener Polizei erhält neues Polizeigebäude

Neubaumaßnahme aus dem Landesprogramm „Sieben auf einen Streich“ für die Polizei vor Ort

Waren(Müritz) – Das Polizeihauptrevier und die Außenstelle des Kriminalkommissariats in Waren an der Müritz erhalten ein neues Dienstgebäude. Auf dem Grundstück Warenshöfer Weg / Teterower Straße wird ein vollunterkellerter Neubau mit zwei oberirdischen Geschossen entstehen. Damit trägt das Land den besonderen Anforderungen an diesem Standort Rechnung.

Der Planungsentwurf liegt bereits vor und befindet sich aktuell im Anerkennungsverfahren. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für Sommer 2026 vorgesehen. Damit setzt die Landesregierung ihre Investitionsstrategie in die Polizei vor Ort konsequent um.

„Waren bekommt ein energieeffizientes und nachhaltiges Polizeigebäude mit modernen Arbeits- und Einsatzbedingungen für die rund 60 Polizeibediensteten. Für die Wärmeversorgung kommen

Luft-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz und auf dem Dach des Gebäudes wird eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung installiert. Diese Investition wird sowohl der Polizei als auch den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen. Das sind gute Nachrichten für die Sicherheit in unserem Land“, sagt Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue.

Bürgermeister Norbert Möller ergänzt: „Ich habe mit großer Freude die aktuelle Nachricht zum Baubeginn des neuen Polizeihauptreviers und der Außenstelle des Kriminalkommissariats im kommenden Jahr zur Kenntnis genommen. Eine längst überfällige Investition für die Polizei in unserer Stadt wird nunmehr bald Realität. Damit wird sich die Lebensqualität für unsere Bürger, für unsere Gäste und insbesondere die Arbeitsbedingungen für die Bediensteten der Polizei nachhaltig verbessern.“

Der Neubau ist Teil des Bauprogramms „Sieben auf einen Streich“. Insgesamt fließen 100 Mio. Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes in sieben neue Polizeigebäude. Neben Waren entstehen Polizeigebäude in Güstrow sowie nach dem weiterentwickelten Heringsdorfer Modell an fünf weiteren Standorten im Land.

Grundsteinlegung für neue Feuerwache

Neue Feuerwache in Rostock nimmt Gestalt an: Minister Pegel und Oberbürgermeisterin Kröger legen Grundstein

Rostock – Mit der feierlichen Grundsteinlegung auf der Bodenplatte starten ab heute die Bauarbeiten für die nächsten Abschnitte der Feuerwache 1. Gemeinsam mit Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger, Innenminister Christian Pegel und Vertreterinnen und Vertretern des Eigenbetriebs Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (KOE Rostock) wurde die symbolische Zeitkapsel versenkt und damit ein weiteres Kapitel in der Modernisierung des Brandschutzes der Hanse- und Universitätsstadt aufgeschlagen.

„Rostock ist die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns – und damit auch ein besonderer Einsatzschwerpunkt für Feuerwehr und Rettungsdienste. Mit dieser Investition schaffen wir eine hochmoderne Infrastruktur, die schnelle Hilfe und zuverlässigen Schutz für die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet“, betonte Innenminister Christian Pegel.

Die Feuerwache 1 ist ein zentraler Bestandteil des Feuerwehrbedarfsplans der Stadt. Mit den Bauabschnitten 2 und 3 entstehen die Zentrale Rettungswache Süd sowie die neuen Gebäude für die Freiwillige Feuerwehr und den Katastrophenschutz. Damit wird die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr langfristig gestärkt und die Sicherheit für die Rostocker Bevölkerung auf ein modernes Fundament gestellt.

„Feuerwehrleute und Rettungskräfte übernehmen täglich Verantwortung, oft unter schwierigsten Bedingungen. Mit der neuen Rettungswache und den modernen Gebäuden sorgen wir dafür, dass sie ihre Arbeit mit bestmöglicher Ausstattung und in zeitgemäßen Räumlichkeiten leisten können. Mit der Modernisierung der Feuerwache setzt die Hansestadt ein starkes Zeichen der Unterstützung für ihre Feuerwehr. Sie zeigt damit, dass sie die große Bedeutung dieser Arbeit anerkennt und die Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige Gefahrenabwehr weiter verbessert“, ergänzt Minister Christian Pegel.

Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger: „Moderne Rahmenbedingungen für einen professionellen Brandschutz haben eine hohe Priorität. Unsere wichtigste Feuerwache hat leider schon fast musealen Anschein. Daher freue ich mich, dass die Ergebnisse der Planungen nun auch sichtbar werden und danke allen Beteiligten für ihr Engagement.“

Das Gesamtprojekt „Feuerwache 1“ umfasst insgesamt vier Bauabschnitte. Der Erweiterungsbau inklusive Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst. Der Bauabschnitt umfasste u. a. den Neubau der Integrierten Leitstelle des Brandschutz‐ und Rettungsamtes. Bauabschnitt 2 beinhaltet die Errichtung der Neubauten für die Zentrale Rettungs­wache Süd (Bauzeit: 2025 bis 2028). In Verbindung mit Bauabschnitt 3 entsteht direkt neben dem Bestandsgebäude in der Schlesinger-Straße ein gemeinsamer Gebäudekomplex mit Freiwilliger Feuerwehr und Katastrophenschutz. Im abschließenden Bauabschnitt 4 steht die Sanierung des Bestandsgebäudes aus den 1980er Jahren an.

Neues Polizeigebäude für Friedland

Neubaumaßnahme aus dem Landesprogramm „Sieben auf einen Streich“ für die Polizei vor Ort

Friedland – Gute Nachrichten für die Friedländer Polizei: Aus dem Bauprogramm „Sieben auf einen Streich“ wird hier ein neues Polizeidienstgebäude entstehen, das den Arbeitsalltag der Polizistinnen und Polizisten vor Ort spürbar verbessern wird.

Ab dem Sommer 2026 soll der dreigeschossige Neubau nach dem nachhaltigen Modell Heringsdorf entstehen. Dieses Polizeigebäude erfüllt den Silber-Standard des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen und ist somit ein exzellentes Beispiel für nachhaltiges und modernes Bauen. Auch in Friedland wird somit ein zukunftsfähiger Standort geschaffen. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 11 Millionen  Euro. Der Baubeginn ist für Sommer 2026 vorgesehen. Derzeit erfolgt die Abstimmung mit der Stadt, um einen geeigneten Standort zu finden.

Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue erklärt: „Mit dem Neubau in Friedland schaffen wir moderne, nachhaltige Strukturen für die Polizei. Die Beamtinnen und Beamten vor Ort leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass sie dies künftig in einem modernen Gebäude tun können, das ihre Arbeit bestmöglich unterstützt.“

Eine Sprecherin  der Stadt Friedland unterstreicht: „Die Investition in ein neues Polizeigebäude ist zugleich eine Investition in die Sicherheit unserer Stadt Friedland und die Umgebung. Der Neubau ist ein Gewinn für unsere Stadtentwicklung – der moderne Bau, die sehr gute Lage und eine zeitgemäße Ausstattung stärken die Attraktivität unserer Stadt.“

Der Neubau ist Teil des Bauprogramms „Sieben auf einen Streich“. Insgesamt fließen 100 Mio. Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes in sieben neue Polizeigebäude. Vier weitere Polizeiliegenschaften orientieren sich ebenso am weiterentwickelten Heringsdorfer Modell wie der Neubau in Friedland. In Waren und Güstrow sind aufgrund gesonderter Anforderungen individuelle Neubauten geplant.

In Bad Doberan entsteht neues Polizeigebäude

Neubaumaßnahme aus dem Landesprogramm „Sieben auf einen Streich“ für die Polizei vor Ort

Bad Doberan – In Bad Doberan wird im Rahmen des Bauprogramms „Sieben auf einen Streich“ ein neues Polizeigebäude entstehen. Damit wird die Polizeiarbeit in der Region langfristig verbessert.

Auf einem städtischen Grundstück entsteht ab Sommer 2026 ein viergeschossiger Neubau, der sich am Modell Heringsdorf orientiert. Dieses setzt Maßstäbe für klimagerechtes Bauen mit Photovoltaikanlage, energieeffizienter Technik und emissionsarmen Baustoffen. Die Polizei erhält damit ein modernes Gebäude, das den neuesten Standards entspricht.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 16 Mio. Euro. Der Baubeginn ist für Sommer 2026 vorgesehen. Damit setzt die Landesregierung ihre Investitionsstrategie konsequent um.

Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue erklärt: „In Bad Doberan investieren wir in eine moderne Polizeiliegenschaft. Das neue Gebäude wird nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Beamtinnen und Beamten verbessern, sondern auch die Bürgernähe der Polizei stärken. Wer moderne Verwaltung will, muss auch in die Infrastruktur in-vestieren – das tun wir hier mit voller Überzeugung.“

Bürgermeister Jochen Arenz dazu: „Der Neubau des Gebäudes für un-sere Polizei ist ein großer Gewinn für Bad Doberan und die Region. Das Thema Sicherheit, Bürgernähe und kurze Wege hat für alle Bürger eine große Bedeutung. Und ich freue mich auch persönlich sehr für unsere Polizistinnen und Polizisten.“

Die Baumaßnahme ist Teil des Programms „Sieben auf einen Streich“. Insgesamt fließen 100 Mio. Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermö-gen des Bundes in sieben neue Polizeigebäude. Neben diesem Neubau werden sich vier weitere geplante Polizeiliegenschaften am weiterent-wickelten Heringsdorfer Modell orientieren. In Waren und Güstrow sind aufgrund gesonderter Anforderungen individuelle Neubauten geplant.

 Angriff auf Polizeibeamte in Neubrandenburg verurteilt

Schwerin – Innenminister Christian Pegel zeigt sich tief empört über die Vorfälle beim Polizeieinsatz am Samstagabend auf dem Neubrandenburger Datzeberg, bei dem Polizistinnen und Polizisten massiv behindert, beleidigt und sogar bedroht wurden.

„Es macht mich fassungslos, mit welcher Aggressivität sich Menschen gegen unsere Polizei stellen. Es ist völlig inakzeptabel, dass Polizistinnen und Polizisten, die täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eintreten, in dieser Form angegangen werden. Beleidigungen, Bedrohungen und körperlicher Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sind keine Kavaliersdelikte – sie stellen Straftaten dar, die mit aller Konsequenz verfolgt werden.

Dass aus einer Personengruppe heraus sogar versucht wurde, eine polizeiliche Maßnahme zu vereiteln, ist erschütternd und zeugt von einem gefährlichen Maß an Respektlosigkeit gegenüber unserem Rechtsstaat“, sagt Minister Pegel und:

„Unsere Beamtinnen und Beamte verdienen nicht nur Respekt, sondern auch das klare Signal: Wir stehen geschlossen hinter ihnen, wenn sie für unsere Sicherheit eintreten.“

Neues Tanklöschfahrzeug für Lützower Feuerwehr

Lützow – Gute Nachrichten für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lützow: Innenminister Christian Pegel hat heute eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 200.000 Euro für die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs (TLF 3000) an den Bürgermeister der Gemeinde, Tino Waldraff, überreicht.

„Unsere Feuerwehren sind das Rückgrat der Sicherheit in den Städten und Gemeinden. Mit moderner Technik sorgen sie dafür, dass Brände schnell bekämpft und Menschen zuverlässig gerettet werden können. Deshalb ist es mir wichtig, die Einsatzkräfte bestmöglich zu unterstützen. Die Investition ist ein starkes Signal für unsere Feuerwehrleute und alle Bürgerinnen und Bürger. Sie zeigt: Das Land steht fest an der Seite unserer Kommunen und unserer Einsatzkräfte“, sagt Innenminister Christian Pegel.

Das neue Tanklöschfahrzeug ersetzt ein älteres Einsatzfahrzeug und wird künftig bei Brandeinsätzen, Unfällen und im Katastrophenschutz eingesetzt. Mit einem Wassertank von 3.000 Litern ist es besonders für Einsätze in ländlichen Regionen geeignet.

„Feuerwehrdienst ist Ehrenamt mit höchster Verantwortung. Wer Tag und Nacht ausrückt, um anderen zu helfen, muss sich auf eine moderne und sichere Ausstattung verlassen können“, betont Minister Pegel.

Die Gesamtkosten für das Fahrzeug belaufen sich auf 460.000 Euro. Neben der Landesförderung bringen der Landkreis Nordwestmecklenburg und die Gemeinde Eigenmittel auf, sodass die Anschaffung gemeinsam finanziert werden kann.

Schwesig: Wir verbessern die Bedingungen für die Feuerwehren

Neustadt-Glewe – Moderne Ausstattung und reibungslose Logistik für die Freiwilligen Feuerwehren: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Landrat Stefan Sternberg haben heute gemeinsam den Grundstein für das neue Feuerwehr-Service-Zentrum des Kreises Ludwigslust-Parchim in Neustadt-Glewe gelegt.

„Das Feuerwehr-Service-Zentrum soll die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis bei ihrer alltäglichen Arbeit unterstützen. Mit modernster Technik und Ausstattung“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Im neuen Zentrum könnten Lehrgänge stattfinden, Fahrzeuge gepflegt und geprüft und Materialien gelagert und ausgegeben werden. Auch für den Katastrophenschutz werde die Einrichtung gebraucht.

„Im Brandschutz und insbesondere bei großen Bränden sind Steuerung und Organisation ähnlich wichtig wie die Löscharbeiten vor Ort. Das neue Feuerwehr-Service-Zentrum kann bei großen Einsätzen sofort als Operationszentrale und damit als Drehkreuz für alle logistischen Maßnahmen genutzt werden“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. „Wir als Land unterstützen den Bau des Feuerwehr-Service-Zentrums gern mit 10 Millionen Euro.“

Schwesig nutzte ihre Rede, um allen Feuerwehrleuten im Land für ihren Einsatz zu danken. „In unserem Land engagieren sich rund 34.000 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden ehrenamtlich in den rund 1.000 freiwilligen Feuerwehren. Sie sind immer da, wenn Hilfe gebraucht wird, gemeinsam mit ihren rund 1000 Kolleginnen und Kollegen von den Berufsfeuerwehren. Auch nachts und am Wochenende. Sie retten Leben, schützen Eigentum und bewahren uns vor Gefahren – ob Brände, Unwetter oder Unfälle. Auch unter Einsatz des eigenen Lebens. Das ist ein wichtiger Dienst an der Gemeinschaft“, sagte die Ministerpräsidentin.

Die Landesregierung stehe an der Seite der Feuerwehren im Land. „Wir haben vor zwei Tagen den neuen Haushalt für die Jahre 2026/27 in den Landtag eingebracht. Damit schaffen wir auch für die Feuerwehren Verlässlichkeit und Stabilität. Wir nutzen weiter die finanziellen Vorteile einer zentralen Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und unterstützen die Freiwilligen Feuerwehren darüber hinaus mit unserem 50-Millionen-Euro-Programm für die Modernisierung der Gerätehäuser“, so Schwesig. Dieses Programm könne mit Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur sogar auf 95 Millionen Euro angehoben werden.