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Kategorie: Polizei / Feuerwehr / THW / Rettung

2500 Euro Spende für die Rettungshundestaffel des DRK Schwerin

Schwerin – Bei einer Spendenaktion des Ministeriums für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern sind insgesamt 2.500 Euro für den guten Zweck zusammengekommen. Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue überreichte heute den Erlös an die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Schwerin e. V.

Die Spendensumme wurde auf unterschiedliche Weise gesammelt: Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Ministeriums, bei einer Adventsauktion auf der Intranetplattform Wir.sind.MV sowie durch den Verkauf selbst gestalteter Kalender an Beschäftigte der Landesverwaltung. Bei der Adventsauktion wurden insgesamt 15 Cartoons des Künstlers Mario Lars versteigert. Auch die Kalender wurden mit Unterstützung von Mario Lars erstellt. Die Spenden stammen nicht nur von den Mitarbeitenden des Ministeriums, sondern auch von zahlreichen weiteren Beschäftigten der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern.

Über das Spendenziel konnten die Beschäftigten zuvor auf der Intranetplattform des Landes abstimmen. Mit großem Abstand fiel die Entscheidung auf die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Schwerin e. V.

Minister Dr. Heiko Geue: „Das Ehrenamt ist das Rückgrat unseres Landes – ob im Sport, in der Kultur oder, wie hier, im Rettungswesen. Die Frauen und Männer der Rettungshundestaffel des DRK sind mit ihren Hunden da, wenn andere nicht weiterwissen, und sie tun das freiwillig, hochprofessionell und mit großem persönlichem Einsatz. Dass die Beschäftigten der Landesverwaltung dieses Engagement mit ihrer Spende unterstützen, ist ein starkes Zeichen der Anerkennung und des Zusammenhalts. Dafür bin ich sehr dankbar.

Die Rettungshundestaffel finanziert sich zu 100 Prozent aus Spenden und ist mit ihren ehrenamtlichen Teams landesweit im Einsatz, um die Polizei und andere Behörden bei der Suche nach vermissten Menschen zu unterstützen.

Der Erlös aus der Spendenaktion hilft dabei, die Ausbildung der Hunde sowie der Hundeführerinnen und -führer, die notwendige Ausrüstung und die dauerhafte Einsatzfähigkeit der Staffel sicherzustellen.

1. Blaulichttag in Schwerin

Innenminister würdigt Einsatzkräfte beim 1. Blaulichttag in Schwerin

Schwerin – Am 4. Februar 2026 lädt die Marienplatz-Galerie gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk, DAK und ASB zum 1. Schweriner Blaulichttag – „Am Blaulichttag fürs Leben lernen“ ein. Innenminister Christian Pegel wird die Veranstaltung besuchen.

„Der Blaulichttag macht sichtbar, was sonst oft im Hintergrund geschieht: Tag für Tag sorgen tausende Frauen und Männer dafür, dass wir in Mecklenburg-Vorpommern sicher leben können“, sagt Innenminister Christian Pegel und: „Ihr Einsatz ist unverzichtbar für den Schutz von Leben, Gesundheit und unserer demokratischen Ordnung. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Katastrophenschutz sind nicht nur in Notsituationen unverzichtbar, sondern auch wichtige Ansprechpartner, um Bürgerinnen und Bürger für Sicherheit und Hilfe zu sensibilisieren.“

Im Zentrum des Blaulichttags steht ein Wiederbelebungs-Training für Schülerinnen und Schüler sowie die Öffentlichkeit, initiiert vom Verein „Notfallversorgung im ambulanten Sektor“ (NOFiAS). Ziel ist es, die Laien-Ersthelferquote zu erhöhen und lebensrettende Maßnahmen in Alltagssituationen zu verankern – gerade dort, wo jede Minute zählt. Gerade bei Herz-Kreislauf-Stillständen entscheiden die ersten acht Minuten über Leben oder Tod.

„Wissen, was zu tun ist, kann Leben retten. Deshalb ist es wichtig, diese Kompetenzen breit zu vermitteln – von Schulklassen bis hin zu Erwachsenen“, so Christian Pegel.

Der Blaulichttag bietet praktische Einblicke in Einsatztechnik und –abläufe sowie ein interaktives Programm mit Vorführungen, Mitmach-Stationen und digitalen Lernangeboten. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Notfallversorgung, der Hilfsorganisationen und der zivilgesellschaftlichen Partner, stellt sich auch die Polizei vor. „Unsere Polizistinnen und Polizisten sind Ansprechpartner, Helfer und Garanten des Rechtsstaats zugleich. Sie leisten einen anspruchsvollen Dienst, der hohe fachliche Kompetenz, Belastbarkeit und Menschlichkeit erfordert“, betont der Innenminister Pegel.

Auch die Feuerwehren, überwiegend getragen vom ehrenamtlichen Engagement, seien eine tragende Säule der Gefahrenabwehr. „Ob bei Bränden, Unwettern oder technischen Hilfeleistungen – die Feuerwehren sind oft als Erste vor Ort. Dieses freiwillige Engagement verdient höchsten Respekt und unsere volle Unterstützung“, so der Innenminister.

Der Blaulichttag zeige eindrucksvoll, wie gut die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure funktioniere. „Sicherheit ist Teamarbeit. Der heutige Tag stärkt nicht nur das gegenseitige Verständnis der Organisationen untereinander, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in unsere Sicherheitsstrukturen. Mit dem 1. Blaulichttag in Schwerin setzen wir ein Zeichen der Wertschätzung für alle Einsatzkräfte– und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung und zur Information der Öffentlichkeit“, sagt Innenminister Christian Pegel abschließend.

Der 1. Schweriner Blaulichttag findet am 4. Februar in der Zeit von 10 bis 18 Uhr in der Marienplatz-Galerie statt.

Neuer Inspekteur der Landespolizei ernannt

Innenminister Pegel ernennt Lutz Müller offiziell zum Inspekteur der Landespolizei

Foto: Innenministerium MV

Schwerin – Im Rahmen einer feierlichen Urkundenübergabe hat Innenminister Christian Pegel heute Lutz Müller offiziell in sein Amt als Inspekteur der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern eingeführt.

Mit der Aushändigung der Ernennungsurkunde beginnt für Müller nun auch formal seine neue Verantwortung an der Spitze der Landespolizei.

„Die Landespolizei steht vor vielfältigen Herausforderungen – von der Bewältigung komplexer Einsatzlagen bis hin zur Weiterentwicklung moderner Polizeiarbeit. Mit Lutz Müller überträgt das Land diese anspruchsvolle Aufgabe in erfahrene und verlässliche Hände.

Die Sicherheitslage entwickelt sich dynamisch, neue Formen der Kriminalität, die fortschreitende Digitalisierung sowie der demografische Wandel stellen hohe Anforderungen an Organisation, Führung und Personal.

Ich bin überzeugt, dass Lutz Müller die Landespolizei mit Klarheit, Augenmaß und einem offenen Ohr für die Beschäftigten führen wird“, so Innenminister Christian Pegel bei der offiziellen Urkundenübergabe und: „Die Landesregierung wird die Polizei auch weiterhin verlässlich stärken, damit sie ihren wichtigen Auftrag für die Sicherheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern erfüllen kann.“

Der neue Inspekteur der Polizei, Lutz Müller, bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen: „Die Ernennung zum Inspekteur der Landespolizei MV ist für mich eine große Ehre und Verpflichtung zugleich. Mit Respekt, Demut, aber auch mit Freude und Motivation stelle ich mich gerne dieser neuen Aufgabe. Ich verstehe dieses Amt als Dienst an und für unsere Bürgerinnen und Bürger ebenso wie an meine Kolleginnen und Kollegen in der Landespolizei.

Mir ist es wichtig, die Polizeiarbeit praxisnah, modern und wertschätzend weiter zu entwickeln sowie zu gestalten. Die Polizei in unserem Land steht – wie bundesweit – vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Sicherheitslage wird komplexer, die Anforderungen an Professionalität, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit steigen. Gleichzeitig verändern Digitalisierung, demografischer Wandel und gesellschaftliche Erwartungen nachhaltig die Arbeitswelt der Polizei. Diesen Herausforderungen müssen wir uns vorausschauend und entschlossen stellen.“

Der 54-jährige Lutz Müller ist gebürtiger Schweriner und bringt umfangreiche Erfahrungen aus unterschiedlichen Leitungsfunktionen innerhalb der Landespolizei MV mit. Bevor er 2022 Direktor des Landeswasserschutzpolizeiamtes wurde, war er unter anderem als Leiter des Führungsstabes im Polizeipräsidium Neubrandenburg tätig, verantwortlich für die Aus- und Fortbildung der Landespolizei an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow sowie Abteilungsleiter im Landeskriminalamt.

Neuaufstellung der polizeilichen IT-Infrastruktur

Schwerin – Nach dem Cyberangriff auf einen von der Landespolizei genutzten Server treibt das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern die vollständige Neuaufstellung der mobilen IT-Ausstattung der Polizei mit hoher Priorität voran. Der Vorfall wurde unmittelbar nach seinem Bekanntwerden technisch bewertet. Aus Sicherheitsgründen wurden die betroffenen dienstlichen Smartphones vorsorglich außer Betrieb genommen, um mögliche Risiken für polizeiliche Daten sowie für angebundene Systeme von Beginn an auszuschließen.

Im weiteren Verlauf der technischen Analyse wurde frühzeitig deutlich, dass eine schnelle Wiederinbetriebnahme einzelner Geräte oder eine punktuelle Reparatur bestehender Strukturen den Sicherheitsanforderungen an die polizeiliche IT nicht entsprochen hätte. Vor diesem Hintergrund wurde bewusst entschieden, auf kurzfristige Übergangslösungen zu verzichten. Stattdessen wird die mobile IT-Infrastruktur der Landespolizei umfassend neu aufgesetzt.

„Es geht nicht um punktuelle Anpassungen oder den Austausch einzelner Endgeräte. Ziel ist eine tragfähige und zukunftsfeste IT-Infrastruktur für die mobile polizeiliche Arbeit“, erklärt Innenminister Christian Pegel. „Dazu gehört die vollständige Überprüfung und Neuordnung der zugrundeliegenden Systeme, der Serverlandschaft und der Endgeräte ebenso wie aller Verwaltungs- und Sicherheitsprozesse. Umfangreiche Tests, mehrstufige Sicherheitsfreigaben sowie eine kontrollierte Inbetriebnahme sind dabei zwingender Bestandteil.“

Die neue IT-Struktur wird auf Basis einer detaillierten Auswertung des Vorfalls aufgebaut. Alle technischen Erkenntnisse und Prüfergebnisse fließen in die neue Systemarchitektur ein. Ziel ist es, ein klar strukturiertes und dauerhaft belastbares System zu schaffen, das ohne überholte Altstrukturen auskommt und den aktuellen sowie künftigen Anforderungen an Sicherheit und Stabilität gerecht wird. Dabei wird die Architektur nicht nur repariert, sondern neu gedacht.

Parallel dazu werden bestehende Sicherheits- und Kontrollprozesse überprüft und dort nachgeschärft, wo zusätzlicher Schutz erforderlich ist. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen nicht allein der aktuellen Neuaufstellung, sondern bilden auch die Grundlage für eine langfristige Stärkung der polizeilichen IT im Land.

Die Einsatzfähigkeit der Landespolizei war und ist während des gesamten Prozesses gewährleistet. Für die tägliche Arbeit stehen weiterhin die bewährten Kommunikations- und Arbeitsmittel zur Verfügung, die auch vor Einführung der dienstlichen Smartphones genutzt wurden und jederzeit parallel verfügbar waren. Einsatzabläufe wurden überprüft und angepasst, um den operativen Dienst uneingeschränkt aufrechtzuerhalten.

Innenminister Christian Pegel betont: „Wir haben uns früh gegen schnelle Behelfslösungen entschieden. Maßstab für unser Handeln sind die Sicherheitsanforderungen, die wir an die Polizei selbst stellen. Unser Ziel ist eine mobile IT-Ausstattung, die nicht nur funktioniert, sondern dauerhaft sicher und belastbar ist. Nach derzeitigem Stand rechnen wir im weiteren Verlauf dieses Jahres mit der Rückkehr zu einer vollständig verfügbaren mobilen IT-Ausstattung.“

Unabhängig davon wird die IT-Sicherheitskompetenz innerhalb der Landespolizei weiter ausgebaut. Dazu gehören regelmäßige Schulungen, gezielte Sensibilisierungsmaßnahmen sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung technischer und organisatorischer Standards. Ziel ist es, technische Lösungen, klare Prozesse und Fachwissen dauerhaft miteinander zu verbinden.

Partner der Feuerwehren: Land setzt weiter auf Investitionen und Dialog

Schwerin – Anlässlich der Neujahrsgespräche des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern hat Innenminister Christian Pegel die Bedeutung der Feuerwehren für den Nordosten bekräftigt. Auch in 2026 liegt ein besonderer Fokus auf der weiteren Stärkung der Feuerwehren durch umfangreiche Landesprogramme zur Fahrzeugbeschaffung sowie auf dem Dialog zum neuen Brand- und Hilfeleistungsgesetz.

„Der enge Schulterschluss mit dem Landesfeuerwehrverband ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine starke Feuerwehrlandschaft in unserem Land. Unsere Feuerwehren sind eine tragende Säule der öffentlichen Sicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Sie leisten tagtäglich Herausragendes – ehrenamtlich wie hauptamtlich. Als Landesregierung stehen wir fest an ihrer Seite. Daher setzen wir auch 2026 das klare Signal: Wir investieren entschlossen in die Sicherheit der Menschen und in die Zukunft unserer Feuerwehren. Moderne Fahrzeuge, verlässliche Förderung und klare rechtliche Rahmenbedingungen sind Ausdruck einer starken und handlungsfähigen Landespolitik“, sagt Innenminister Christian Pegel.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Hannes Möller, stellt die herausragende Rolle der Feuerwehren und die Bedeutung des engen Austauschs mit der Landespolitik heraus: „Die Feuerwehren unseres Landes Mecklenburg-Vorpommern sind ein unverzichtbarer Pfeiler für die Sicherheit und das Miteinander in Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihrem ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatz, ihrer Professionalität und ihrem ständigen Engagement stellen sie den Brand- und Katastrophenschutz in unseren Gemeinden rund um die Uhr sicher. Das Format der Neujahrsgespräche bietet uns die wertvolle Gelegenheit, dieses Engagement und den Zusammenhalt zu stärken und die Weichen für eine zukunftsfähige, gut ausgestattete und gut ausgebildete Feuerwehrfamilie im ganzen Land sicher zu stellen.“

Ein Schwerpunkt des Landes im Jahr 2026 liegt auf den bewährten zentralen Landesbeschaffungsprogrammen für Fahrzeuge, mit denen Kommunen gezielt unterstützt und finanziell entlastet werden.

Geplant sind unter anderem die Beschaffung von:

  • Löschfahrzeugen LF 10 und LF 20 für den kommunalen Brandschutz,
  • weiteren Tanklöschfahrzeuge (TLF 3000 und TLF 4000) zur Stärkung der Vegetationsbrandbekämpfung,
  • Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen HLF 10,
  • weiteren Tragkraftspritzenfahrzeugen mit Wasser (TSF-W),
  • Spezialfahrzeuge wie Rüstwagen oder Mannschaftstransportwagen

Das Landesamt für Zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK) hat den aktuellen Beschaffungsplan, in teilweiser Zusammenarbeit mit dem Bundesland Brandenburg, zunächst für die nächsten bis 2035 erarbeitet, dieser wird aber stetig fortgeschrieben. Durch eine Verwaltungsvereinbarung der Länder Brandenburg, Thüringen und MV sollen in Zukunft gemeinsam Vergabeverfahren zur Beschaffung von Geräten und Fahrzeugen des Brand- und Katastrophenschutzes durchgeführt werden.

„Wir wissen, dass Feuerwehrfahrzeuge enorme Investitionen für Städte, Gemeinden und Landkreise darstellen. Genau hier greift das Land ein: Mit unseren Landesbeschaffungsprogrammen sorgen wir für Planungssicherheit, technische Standards und eine spürbare finanzielle Entlastung der Kommunen. Allein mit den Sammelbeschaffungen sparen die Kommunen pro Fahrzeug oft mehrere zehntausend Euro“, so Pegel.

Die Ausrichtung der Fahrzeugprogramme berücksichtigt gezielt die Bedarfe der Feuerwehren sowie veränderte Einsatzlagen beispielsweise durch den Klimawandel. „Wir investieren nicht abstrakt, sondern sehr konkret: leistungsfähige Pumpentechnik, größere Löschwasserkapazitäten, geländegängige Fahrgestelle und moderne Kommunikationssysteme. Damit machen wir unsere Feuerwehren zukunftsfest“, betont der Innenminister.

Seit 2018 hat das Land Mecklenburg-Vorpommern bereits mehrere hundert Feuerwehrfahrzeuge mit Landesmitteln gefördert oder vollständig beschafft – ein Kurs, der konsequent fortgesetzt wird. Neben den materiellen Schwerpunkten wurde der Dialog zum Brand- und Hilfeleistungsgesetz gesucht. Das Innenministerium setzt hierbei ausdrücklich auf den Austausch mit den Feuerwehrverbänden, Kommunen und weiteren Akteuren.

„Wir wollen ein Gesetz, das den Feuerwehren den Rücken stärkt, das Ehrenamt schützt und gleichzeitig klare Zuständigkeiten schafft. Das gelingt nur im engen Schulterschluss mit den Verbänden und den Kommunen – diesen Weg gehen wir bewusst gemeinsam“, erklärt Christian Pegel.

Innenminister Christian Pegel würdigt das Engagement der Feuerwehrangehörigen im ganzen Land: „Unsere Feuerwehren sind das Rückgrat der Gefahrenabwehr in Mecklenburg-Vorpommern. Wer Sicherheit ernst nimmt, investiert in Menschen, Technik und Strukturen. Genau das tun wir – verlässlich, planbar und mit einem klaren Bekenntnis zum Ehrenamt.“

Neues Katastrophenschutz-Ehrenzeichen

Innenminister Christian Pegel: „Ein starkes Signal der Anerkennung für jene, die uns im Ernstfall schützen“

Schwerin – Innenminister Christian Pegel hat heute dem Kabinett den Entwurf für ein Gesetz zur Einführung eines Katastrophenschutz-Ehrenzeichens vorgestellt, der nun an den Landtag übergeben wird. Damit setzt die Landesregierung einen fraktionsübergreifenden Auftrag des Landtages um, der den Stellenwert des ehrenamtlichen und professionellen Engagements im Bevölkerungsschutz deutlich hervorhebt.

„Unsere Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz sind unverzichtbar. Sie sind da, wenn Hochwasser, Großschadenslagen oder technische Notfälle das öffentliche Leben bedrohen. Ihre Leistung verdient höchste Wertschätzung – und genau diese Anerkennung wollen wir mit einem eigenen Ehrenzeichen sichtbar machen“, sagte Innenminister Christian Pegel heute in Schwerin.

Das Ehrenzeichen soll künftig an Personen verliehen werden, die sich in besonderer Weise um den Schutz der Bevölkerung verdient gemacht haben. Vorgesehen sind Auszeichnungen für 10, 25 und 40 Jahre Engagement sowie eine Sonderstufe für außergewöhnliche Verdienste oder besonders mutiges Handeln. Zudem wird – analog zum Brandschutz-Ehrenzeichen – eine Jubiläumszuwendung gewährt.

Der Gesetzentwurf orientiert sich eng am bestehenden Brandschutz-Ehrenzeichengesetz und überträgt dessen Systematik auf den Katastrophenschutz. Damit werde ein lange bestehender Wunsch vieler Organisationen erfüllt, dies habe die Verbandsanhörung gezeigt, so Pegel und:„Mit dem neuen Ehrenzeichen schaffen wir endlich eine gleichwertige Würdigung für diejenigen, die im Katastrophenschutz seit Jahren oder Jahrzehnten Verantwortung übernehmen. Das Ehrenamt lebt von Anerkennung – und diese Anerkennung stärken wir.“

Die Landesregierung unterstreicht mit dem Gesetz, dass Katastrophenschutz ein zentrales Element der öffentlichen Sicherheit ist und maßgeblich von freiwilligem Engagement getragen wird.

„Dieses Ehrenzeichen ist nicht nur ein Stück Metall – es ist ein Zeichen des Respekts. Wer anderen Menschen in Notlagen hilft, oft unter erheblichem persönlichem Einsatz, verdient nicht nur unseren Dank, sondern auch eine sichtbare Auszeichnung. Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Schritt nun gehen“, sagt Innenminister Christian Pegel abschließend.

Katastrophenschutz im Land mit neuer Technik gestärkt

Schwerin – Der Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern konnte 2025 durch eine Vielzahl von Investitionen weiter deutlich ausgebaut werden. Damit wird die Leistungsfähigkeit der Gefahrenabwehr im Land nachhaltig gestärkt.

„Die vergangenen Jahre haben uns eindrücklich vor Augen geführt, dass Katastrophenschutz kein Randthema ist, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Sicherheitsarchitektur. Die globale Lage, geprägt von geopolitischen Spannungen, Naturkatastrophen und zunehmenden hybriden Bedrohungen, verändert die Anforderungen an unsere Einsatzkräfte – und darauf reagieren wir mit moderner Technik und verlässlicher Ausstattung“, sagt Innenminister Christian Pegel.

Stärkung von Spezial- und Einsatzfähigkeiten in 2025

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 14 neue Einsatzfahrzeuge an die Einheiten übergeben. Dazu zählen ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 20 KatS für den Landkreis Rostock, zwei Wechselladerfahrzeuge (WLF) – eines für die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) und eines für die Katastrophenschutz-Strukturen –, fünf CBRN-Erkundungsfahrzeuge für verschiedene Landkreise sowie sechs neue Krankentransportwagen für die Medical Task Force, die im Rahmen eines bundesweiten Tauschs übernommen werden. Für das Wechselladefahrzeug mit einem Abrollbehälter Logistik (AB Logistik) – für den Landkreis Vorpommern-Rügen – wurden zirka 330.000 Euro in diesem Jahr durch das Land bereitgestellt. Die weiteren Fahrzeuge für Zivilschutz und Katastrophenhilfe wurden vom Bund finanziert und beschafft.

„Unsere Einsatzkräfte müssen im Ernstfall schnell, präzise und sicher handeln können. Moderne Fahrzeuge sind dafür unerlässlich“, so Christian Pegel.

Ausblick 2026 – Der Ausbau geht weiter

Auch im Jahr 2026 wird das Land Mecklenburg-Vorpommern den Bevölkerungsschutz weiter ausbauen. Ziel ist es, die Einsatzkräfte besser auszustatten und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen.

Geplant ist unter anderem die Anschaffung von zwölf neuen Gerätewagen Verpflegung, jeweils einer für jeden Landkreis. Finanziert werden diese Fahrzeuge aus dem Härtefallfonds des Nachtragshaushalts 2023. Insgesamt hatte der Landtag dafür fünf Millionen Euro für den Katastrophenschutz bewilligt. Rund 2,7 Millionen Euro flossen in die Fahrzeuge selbst, weitere 1,1 Millionen Euro in deren Ausstattung.

„Zusätzlich wurde eine weitere Million Euro gezielt eingesetzt, um die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu verbessern. Dieses Geld wurde bereits Mitte 2024 vollständig über die Landkreise und kreisfreien Städte an die Hilfsorganisationen ausgezahlt. Damit konnten zum Beispiel Unterkünfte modernisiert, Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten verbessert sowie Führerscheine, Schutzkleidung und moderne Technik finanziert werden“, so Minister Pegel.

Darüber hinaus plant das Land die Beschaffung von zehn weiteren Fahrzeugen zur Erkundung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren (CBRN). Auch neue Führungs- und Behandlungsfahrzeuge für die Medical Task Force sind vorgesehen. Ergänzt wird dies durch 31 neue Mannschaftstransportwagen für den Katastrophenschutz, für die das Land 3,1 Millionen Euro bereitstellt.

„Wir investieren nicht nur in einzelne Fahrzeuge – wir investieren in ein leistungsfähiges, modernes Gesamtsystem. Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollen sich darauf verlassen können, dass Hilfe schnell kommt, egal ob bei Waldbränden, schweren Unwettern, Schadstofflagen oder medizinischen Großschadensereignissen. Die kommenden Jahre werden eine Zeit des weiteren Aufwuchses und der Professionalisierung im Bevölkerungsschutz. Mecklenburg-Vorpommern wird hier seiner Verantwortung gerecht und setzt ein deutliches Zeichen für Sicherheit und Resilienz“, so Innenminister Christian Pegel abschließend.

Christian Pegel dankt Feuerwehrkräften für schnellen Einsatz

Schwerin – Nach den aktuellen Großeinsätzen der Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern – unter anderem beim Brand in einem Milchviehbetrieb in Wakenstädt bei Gadebusch im Landkreis Nordwestmecklenburg sowie beim laufenden Einsatz im HanseDom in Stralsund – dankt Innenminister Christian Pegel allen beteiligten Einsatzkräften für ihr hohes Engagement und ihre Einsatzbereitschaft.

„Die vergangenen Stunden und Tage zeigen eindrucksvoll, wie leistungsfähig und verlässlich unsere Gefahrenabwehr in Mecklenburg-Vorpommern ist“, sagte Innenminister Christian Pegel heute in Schwerin und: „Sowohl in Wakenstädt als auch aktuell in Stralsund handeln die Einsatzkräfte schnell, umsichtig und mit großem persönlichen Einsatz Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, ist das keine Selbstverständlichkeit. Während viele Menschen sich auf die Feiertage vorbereiten, stehen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren bereit, um anderen zu helfen – rund um die Uhr.“

In Wakenstädt waren fast 100 Einsatzkräfte aus neun Freiwilligen Feuerwehren sowie das Technische Hilfswerks (THW) aus Gadebusch, Schwerin und Lübeck mit einem Großaufgebot im Einsatz, um einen Großbrand in einem Milchviehbetrieb zu bekämpfen. Durch ihr koordiniertes Vorgehen konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine benachbarte Biogasanlage verhindert werden. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Darüber hinaus sind seit dem Morgen Einsatzkräfte in Stralsund im Spaß- und Erlebnisbad „Hansedom“ wegen eines ausgetretenen Gefahrstoffs gefordert.

„Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Männer stehen nicht nur im Alltag, sondern gerade auch an Wochenenden und über die Feiertage bereit – teils unter schwierigen Bedingungen. Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern können sich darauf verlassen, dass Hilfe kommt – schnell, kompetent und mit großem Verantwortungsbewusstsein.“

Der Innenminister dankte ausdrücklich auch den Leitstellen, Hilfsorganisationen und allen Unterstützern im Hintergrund. „Dieser Einsatz kurz vor Weihnachten macht deutlich: Ehrenamt kennt keine Pause. Dafür gebührt allen Beteiligten unser Respekt und unser aufrichtiger Dank.“