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Schwesig: Angleichung der Arbeitszeiten an Unikliniken kommt

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute den zwischen Ländern und Gewerkschaften gefundenen Kompromiss bei den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder begrüßt.

 „Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den Verhandlungen insbesondere dafür eingesetzt, dass die noch bestehenden Ost-West-Unterschiede abgebaut werden. Ich kann verstehen, dass die Beschäftigten in unseren Uni-Kliniken die bisherigen Regelungen als ungerecht empfunden haben.

Deshalb ist es gut, dass in Rostock und Greifswald künftig die gleiche Wochenarbeitszeit gilt wie auch in den westdeutschen Unikliniken. Das haben sich die Pflegekräfte verdient. Die Menschen in Ostdeutschland leisten genauso gute Arbeit wie die im Westen. Auch die verbesserten Wechselschichtzulagen sind eine Verbesserung“, erklärte die Ministerpräsidentin.

„Ich freue mich, dass es eine Einigung zwischen den Ländern und Gewerkschaften gibt. Angesichts der aktuellen Finanzlage der Länder waren das dieses Mal keine einfachen Verhandlungen. Am Ende ist ein akzeptabler Kompromiss gefunden worden.

Die Beschäftigten in der Landesverwaltung leisten gute Arbeit. Es ist deshalb richtig, dass mit steigenden Preisen auch die Löhne nach oben gehen“, sagte die Ministerpräsidentin.

Land erhöht Anzahl von Klassenfahrten

Oldenburg: In der Schullaufbahn eines Kindes sind zwei zusätzliche Fahrten möglich

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern stehen in diesem Jahr mehr Mittel für Klassenfahrten bereit als im vergangenen Jahr. Im Jahr 2026 sind 1,2 Millionen Euro eingeplant, im vergangenen Jahr standen 968.500 Euro zur Verfügung. „Wie bereits in den Vorjahren konnten auch für das Kalenderjahr 2026 sämtliche Klassenfahrten genehmigt werden, die den Voraussetzungen entsprachen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Das haben wir geschafft, weil wir die Zuschüsse für die Reisekosten der Lehrkräfte erhöht haben. Trotz der angespannten Haushaltslage ist es uns gelungen, den Etat anzuheben“, sagte Oldenburg.

Durch die weiteren finanziellen Mittel können Kinder und Jugendliche während ihrer Schullaufbahn an zwei weiteren Klassenfahrten teilnehmen, zusätzlich zu den bereits jetzt stattfindenden Klassen-, Studien- und Schülergruppenfahrten. „Somit wird es ab dem nächsten Jahr jeweils eine zusätzliche Fahrt in der Grundschule und in der Orientierungsstufe geben. Diese Fahrten waren zuvor nur in Ausnahmefällen möglich“, so die Bildungsministerin weiter. „Gemeinsame Unternehmungen sind für das soziale Miteinander besonders förderlich. Sie ermöglichen Kindern und Jugendlichen wichtige Erfahrungen in der Schulzeit. Diese positiven Erlebnisse wollen wir verstärken.“

Zudem erhalten die Schulen früher eine Genehmigung für die Schulfahrten. Bisher mussten Klassenfahrten bis zum 15. November eines jeden Jahres für die Schulfahrten-Jahresplanung eingereicht werden. „Diese Frist haben wir auf Anfang Oktober vorgezogen. Damit haben die Schulen mehr Planungssicherheit und einen größeren Planungsvorlauf“, sagte Oldenburg.

Im Jahr 2026 hat das Land rund 1.700 Schulfahrten genehmigt. Dabei haben die Schulen ganz unterschiedliche Reiseziele: Während Grundschulklassen überwiegend Orte in Mecklenburg-Vorpommern besuchen, sind Schülerinnen und Schüler in den höheren Jahrgangsstufen auch deutschlandweit oder im europäischen Ausland unterwegs. Viele Grundschulen besuchen das Feriencamp Gnitz auf der Insel Usedom, höhere Jahrgangsstufen fahren zum Beispiel nach Dresden oder Berlin.

Die organisatorischen Rahmenbedingungen regelt die Verwaltungsvorschrift „Durchführung von Schulwanderungen und Schulfahrten an öffentlichen, allgemein bildenden und beruflichen Schulen“. Die Verwaltungsvorschrift wird derzeit von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitarbeitenden der Staatlichen Schulämter, Vertretungen der Schulleitungsvereinigungen sowie dem Bildungsministerium, überarbeitet.

Filmförderung in M-V bleibt unverändert

Schwerin – Beim Empfang des Landes Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der diesjährigen Berlinale sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Mecklenburg-Vorpommern ist ein Filmland mit Tradition. Wir engagieren uns seit langem dafür, dass Filme und Geschichten erzählt werden, die mit unserem Land verbunden sind.

Mit der Filmförderung haben wir Festival-, Film- und Kinoförderung seit 2020 unter einem Dach. Als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Filmbranche in unserem Land. Mit mehr Förderung. Mit mehr Angeboten und Service.“ Wie erfolgreich die Filmförderung des Landes ist, sei daran abzulesen, dass fünf vom Land Mecklenburg-Vorpommern geförderte Produktionen im Jahr 2025 erfolgreich beim wichtigen Nachwuchsfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken vertreten waren. Der diesjährige Eröffnungsfilm der Berlinale, die internationale Koproduktion „No Good Men“ wurde u.a. in Rostock gedreht.

Sie betonte, die Landesregierung wolle Geschichten aus MV und das Land selbst sichtbar machen und es Filmschaffenden gleichzeitig ermöglichen, ihre Geschichten zu erzählen. Schwesig sagte: „Wir unterstützen Filme aus Mecklenburg-Vorpommern, Filme, die in Mecklenburg-Vorpommern gedreht werden, und wir unterstützen unsere Kinos, unsere lebendige Film- und Kinokultur.

Es gibt konkrete finanzielle Unterstützung für Film- und Serienproduktionen, für Filmfestivals und Investitionsmaßnahmen von Kinos. Trotz schwieriger Haushaltslage. Auch im aktuellen Doppelhaushalt bleibt die Filmförderung unverändert.“ Seit 2024 wird die MV Filmförderung GmbH jährlich mit 3,5 Mio. Euro vom Land finanziert.

Die Aufgabe, die Filmförderung bundesweit zielgerichteter aufzustellen sei noch nicht gelöst. Sie sagte dazu: „Die Reform der Filmförderung beim Bund ist noch unvollständig. Wir werden als Land die Entwicklung aufmerksam verfolgen, auch im Interesse unserer Filmwirtschaft und unserer Filmschaffenden.“

Chefin der Festspiele MV im Podcast „Macherinnen“

Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt spricht mit Ursula Haselböck über Frauen in der Musikszene und Familienförderung

Schwerin – „Eine weitere beeindruckende Frau, die in Mecklenburg-Vorpommern wirkt, ist Ursula Haselböck. Sie ist die Intendantin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und damit die erste Frau an der Spitze des über die Landesgrenzen hinaus beliebten Festivals. Die gebürtige Wienerin hat über viele Jahrzehnte ihren Weg nach Mecklenburg-Vorpommern gefunden und erzählt von der Schönheit unseres Bundeslandes.

Die Branche der Kunst und Kultur ist nach wie vor männerdominiert. 30 Jahre nach der Deutschen Einheit zeigten die Festspiele M-V somit viel Mut, eine junge Mutter zur ersten Intendantin zu machen. Sie erzählte mir, wie wichtig ihr der Familienbezug bei den Konzerten ist. Durch eine angebotene Kinderbetreuung schafft sie für die Eltern zum einen eine Atmosphäre des Genießens und zum anderen auch eine Art Nachwuchsgewinnung für künftige Musikerinnen und Musiker“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt zum Start der Folge 24 des Podcasts „Macherinnen“.

Seit mittlerweile gut zwei Jahren ist der Podcast „Macherinnen“ online. An jedem achten Tag eines Monats wird eine neue Folge veröffentlicht. Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt: „Mir geht es vor allem darum, Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Geschichten und mit ihrem Wirken hörbar zu machen.

Ich bin mir sicher, dass es viele Frauen gibt, die nur eine Initialzündung brauchen, um selbst voranzugehen. So kommen wir Schritt für Schritt der Gleichstellung näher.“ Der Podcast „Macherinnen“ ist auf allen gängigen Podcast-Portalen abrufbar oder auf der Internetseite www.frauen-in-mv.de/podcast.

Femizide müssen als Mordmerkmal gewertet werden

Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt mahnt als „One Billion Rising“-Schirmherrin: „Die JuMiKo-Prüfbitte liegt vor.“

Schwerin – Das Motto der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ ist in diesem Jahr „Women on Fire – Ni una menos“. Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt ist auch in diesem Jahr für Mecklenburg-Vorpommern Schirmherrin der Aktion. In einer Videobotschaft sagt sie: „Das Motto unterstreicht deutlich unsere Bemühungen.

‚Ni una menos‘ ist ein feministischer Slogan aus Südamerika, der so viel bedeutet wie ‚Nicht eine weniger.‘ Wenn also das Motto bedeutet, dass uneingeschränkt alle Frauen aus Engagement für ihren Kampf gegen Gewalt brennen, dann kann ich das nur unterstützen. Die Auseinandersetzung mit Femiziden hat längst umfassende Dimensionen angenommen. Femizide müssen endlich als Mordmerkmal gewertet werden.

Daher haben wir in der Frühjahrskonferenz der Justizministerinnen und Justizminister eine entsprechende Prüfbitte an die Bundesministerin der Justiz beschlossen. Zu viel Zeit sollte die Prüfung nicht in Anspruch nehmen, denn die Betroffenen von patriarchischer Gewalt haben keine Zeit mehr. Statistisch gesehen wurde im Jahr 2023 täglich eine Frau oder ein Mädchen getötet, nur weil sie weiblich sind.

Eine Ergänzung des Tatbestandes des § 211 Abs. 2 des Strafgesetzbuches um ein weiteres Mordmerkmal zur Erfassung von trennungs- und geschlechtsspezifisch motivierten Tötungen ist vorzunehmen. Die Klarstellung des Mordmerkmals und das Bewusstsein dessen könnte in der Zukunft mancher Frau das Leben retten“, sagt Ministerin Jacqueline Bernhardt.

„Der Aktionstag ‚One Billion Rising‘ ist leider jedes Jahr noch wichtig. Kern ist der Kampf für Frauen- und Mädchenrechte. Die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu verhindern, ist das klare Ziel des Tages. Es wird umso eher erreicht, je mehr sich für das Menschenrecht auf ein gewaltfreies Leben einsetzen.

Darum tanzen weltweit am 14. Februar Millionen Menschen als Zeichen für Gemeinschaft, Empörung, aber auch Hoffnung. Als Landesregierung arbeiten wir tagtäglich an unserer Verpflichtung, die Istanbul-Konvention für Betroffene von häuslicher und sexueller Gewalt umzusetzen.

Wir haben uns erfolgreich für das Gewalthilfegesetz eingesetzt, das vor genau einem Jahr beschlossen wurde“, so die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt in ihrer Videobotschaft zum Aktionstag „One Billion Rising“. Organisiert wird die Aktion vom Landessportbund M-V und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neubrandenburg.

Unterstützung für erstes Freiluft-Boxturnier

Drese übergibt Zuwendungsbescheid an SV Einheit

Die Ministerin bei der Übergabe

Güstrow – Leicht verspätet zum Jubiläumsjahr 2025 erhält der SV Einheit Güstrow e.V. Unterstützung vom Land Mecklenburg-Vorpommern: Sportministerin Stefanie Drese hat heute einen Zuwendungsbescheid zur Förderung des Kinder- und Jugendsports übergeben.

Mit den Mitteln in Höhe von 10.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes kann der Verein einen klappbaren Boxring samt Boxplanen anschaffen und damit erstmals ein Freiluft-Boxturnier im Rahmen seines 75-jährigen Vereinsbestehens durchführen.

„Bisher konnte sich der Verein nur Indoor präsentieren oder musste das Equipment mühsam von anderen Vereinen leihen.

Jetzt hat der SV Einheit die Möglichkeit, sich endlich auch unabhängiger einzubringen, neue Formate auszuprobieren und Kinder und Jugendliche in der Region auf anderen Wegen für den Sport und die Mitgliedschaft in Vereinen zu begeistern“, erklärte die Ministerin bei der Übergabe. R

und 65 Mitglieder hat die Boxsparte derzeit. Darunter befinden sich auch einige Talente, die sich auf die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften vorbereiten.

Der SV Güstrow vermittelt seinen Mitgliedern aber mehr als nur die richtige Technik und legt einen besonderen Wert auf die Gewaltprävention. „Der Boxsport vermittelt Werte wie Fairness, Disziplin und Respekt. Gerade im Kinder- und Jugendbereich leisten die Trainerinnen und Trainer damit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung“, unterstrich Drese.

Alle Verantwortlichen täten dies ehrenamtlich. „Von Organisationsteam, über die Trainerinnen und Trainer bis hin zu Freunden und Familien, hier packt jede und jeder mit an. Dieses Ehrenamt ist das Fundament unseres Vereinssports im Land und verdient große Anerkennung. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir dieses Engagement mit dem Zuwendungsbescheid auch von Landesseite unterstützen können“, betonte Drese.

Schwesig: Es freut mich, dass in Wismar neue Arbeitsplätze entstehen

Wismar – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich heute erfreut über die positive Entwicklung auf der TKMS-Werft in Wismar geäußert.

„Es freut mich, dass auf der Werft in Wismar neue Arbeitsplätze entstehen und Aufträge eingeworben werden konnten. Zu Beginn dieser Wahlperiode haben manche die Werften in unserem Land schon abgeschrieben. Heute zeigt sich: Es war richtig, dass die Landesregierung auch in schwierigen Zeiten an der Seite der Werften im Land und ihrer Beschäftigten gestanden hat“, erklärte die Ministerpräsidentin.

„Mecklenburg-Vorpommern hat eine starke maritime Wirtschaft. Zu ihr gehören nicht nur die Werften, sondern auch zahlreiche Zulieferbetriebe, unsere Häfen und die hafennahe Industrie. Die maritime Industrie steht für Qualitätsarbeit aus Deutschland und gute, oft tarifgebundene Arbeitsplätze.

Es ist deshalb unser Ziel, diese Schlüsselbranche für Mecklenburg-Vorpommern weiter zu stärken“, sagte die Ministerpräsidentin. Nach dem IHK-Branchenmonitor 2025 sind in Mecklenburg-Vorpommern in rund 2.000 Betrieben der maritimen Wirtschaft etwa 37.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt.

Zuwendungsbescheid an Karneval-Verein Satowia

Ministerin Drese konnte dem Satower Karnevalclub einen Zuwendungsbescheid des Landes für die Modernisierung der Beleuchtung überreichen.

Satow – Die Gemeinde Satow im Landkreis Rostock ist eine der Karnevalshochburgen in Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigt sich auch heute an „Weiberfastnacht“.

So läutet der Satower Karneval-Verein Satowia e.V. mit zwei großen Veranstaltungen die wichtigste Woche der Session ein. Am Vormittag wird Kinderkarneval und am Abend Jugendkarneval gefeiert. Sozialministerin Stefanie Drese besuchte die Kinderkarnevalssitzung und hatte eine Überraschung im Gepäck.

„Was der Satower Karneval-Verein jedes Jahr unter dem schönen Motto ‚Verrückt zu sein, ist in Satow völlig normal‘ auf die Beine stellt, ist herausragend.

Mit mehr als 300 Mitwirkenden, vom Kindergarten- bis ins hohe Rentenalter, werden aufwendige und liebevolle Programme gestaltet, die von über 2.000 Gästen besucht werden“, betonte Drese am Donnerstag.

Die Technik für die Durchführung in der traditionsreichen Satower Mehrzweckhalle könne da bisher leider nicht mithalten. Sie sei veraltet und verbrauchsintensiv, die Beleuchtung müsse teuer angemietet werden, so die Ministerin.

„Ich freue mich deshalb sehr, dass wir hier unterstützen und dem Verein bei der Beschaffung moderner Leuchtmittel und Zubehör helfen können“, sagte Drese bei der Übergabe eines entsprechenden Fördermittelbescheids in Höhe von gut 42.000 Euro.

Die Mittel stammen aus dem Bürgerfonds des Landes für ehrenamtliche Vorhaben.

Durch die Modernisierung der Beleuchtung werden die Veranstaltungen ab der nächsten Session noch eindrucksvoller und professioneller, sagte Drese. Zudem könne der Verein dadurch den Stromverbrauch nachhaltig senken und die Umweltbelastung reduzieren.

„Alle 89 Karnevalvereine in Mecklenburg-Vorpommern zeichnen sich durch unglaubliches ehrenamtliches Engagement aus. Sie stärken damit die Gemeinschaft und den sozialen Zusammenhalt – vor allem auf dem Land. Und erfreulicherweise sind Nachwuchssorgen kein Thema, ganz im Gegenteil, die Mitgliederzahlen in den Karneval vereinen steigen“, verdeutlichte Drese.