Dahlemann: Feinden der Demokratie nicht das Heft des Handelns überlassen

Stralsund – „Es ist richtig und wichtig, dass wir in Erinnerung behalten, was im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte geschehen ist. Die Opfer mahnen uns. Sie ermutigen uns aber auch, rechtsextremistischem Gedankengut und Handeln entschlossen und mutig entgegen zu treten. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass so etwas Furchtbares wie der Holocaust nicht wieder geschieht“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann auf der Abschlussveranstaltung des Marsches des Lebens in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Stralsund.

Der Marsch des Lebens, den es seit 2007 weltweit gibt, biete die Gelegenheit zu zeigen, „dass wir wachsam sind und Feinden der Demokratie nicht das Heft des Handelns überlassen werden“, so Dahlemann weiter. „Es ist unsere Verantwortung, diese Erinnerungen an die nach uns folgenden Generationen weiterzugeben.“

Der Marsch des Lebens von Anklam über Greifswald nach Stralsund startete am 12. Februar in der Hansestadt Anklam. Er erinnert insbesondere an die 1100 Jüdinnen und Juden, die in der Nacht von 12. auf den 13. Februar 1940 aus 20 Orten Pommerns, darunter aus Anklam, Greifswald und Stralsund deportiert wurden.

Traditionell findet der Marsch in der Stadt Seebad Ueckermünde statt. Dahlemann: „Ich danke den Organisatoren um Lorenz Sandhofe für ihr beeindruckendes Engagement und freue mich, dass der Marsch jetzt auf ganz Vorpommern ausstrahlt.“

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