Neues Löschfahrzeug für Rubenow

Rubenow – Die vielfältigen Aufgaben einer Feuerwehr verlangen den Kameradinnen und Kameraden ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft ab. Dafür benötigen sie neben gut ausgebildeten Einsatzkräften auch eine moderne Ausstattung an Ausrüstung und Geräten.

Innenminister Lorenz Caffier überbrachte heute dem Bürgermeister Bernd-Ulrich Knorr einen Bewilligungsbescheid über eine Sonderbedarfszuweisung i.H.v. rund 190.000 Euro für den Kauf eines Tanklöschfahrzeuges TLF 4000. Damit soll ein mit Baujahr 1998 alter Mannschaftstransportwagen, der außer Dienst gestellt werden muss, ersetzt werden.

Über die normalen Einsatzschwerpunkte hinaus hat die Freiwillige Feuerwehr Rubenow den Brandschutz für eine große Waldfläche mit ca. 847 Hektar, für einen Betrieb zur Lagerung und Entsorgung von radioaktiven Materialien und für ein Umspannwerk in der Gemeinde zu gewährleisten.

Derzeit sind 32 Kameradinnen und Kameraden in der Rubenower Feuerwehr aktiv und 20 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr engagiert.

Innenminister Lorenz Caffier dankte bei seinem Besuch den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für ihre ehrenamtliche Arbeit und Einsatzbereitschaft und machte deutlich, wie wichtig eine gute Ausrüstung für die Feuerwehr ist.

A 20: Rastplatz Brohmer Berge

Friedland – Die Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern hat den Rastplatz Brohmer Berge an der A 20 mit komfortablen WC- und Duschcontainern ausgestattet. Ab sofort stehen je ein WC für Männer, Frauen und für mobilitätsbeeinträchtigte Personen zur Verfügung. In einem weiteren Container befinden sich zwei Duschkabinen, je eine für Männer und Frauen, mit getrennten Eingängen und von innen verschließbaren Türen.

„Vor allem LKW-Fahrer sollen von diesen Einrichtungen profitieren. Bisher gab es dort nur Dixi-Toiletten. Diese haben wir nun durch deutlich angenehmere Sanitäranlagen mit zusätzlichen Wasch- und Duschmöglichkeiten ersetzt“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel und führt weiter aus: „Die Corona-Pandemie verlangt allen viel ab. Auch LKW-Fahrer müssen den gesteigerten Hygieneanforderungen nachkommen. Es war uns daher ein großes Anliegen, hier zu unterstützen und die Infrastruktur an der Rastanlage zu verbessern.“

Die unbewirtschaftete Rastanlage Brohmer Berge befindet sich an der Autobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Friedland und Strasburg. Sie verfügt über 30 LKW-Stellplätze und ist regelmäßig hoch frequentiert. Die bisherigen Versuche, einen Konzessionär für den Bau und Betrieb einer Rastanlage zu finden, blieben ohne Erfolg, weshalb bislang nur eine provisorische WC-Versorgung vorhanden war. Bis September 2020 läuft eine neuerliche Ausschreibung.

„Bis sich in dieser Hinsicht etwas tut, haben wir mit der jetzigen WC-Lösung Komfort und Standard deutlich erhöht. Der Duschcontainer wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms ,Sofortprogramm Duschcontainer auf unbewirtschafteten Rastanlagen‘ aufgestellt“.

Der Bund hatte dieses Sofortprogramm im Frühjahr 2020 initiiert mit dem Ziel, im Zusammenhang mit den erhöhten Hygieneauflagen aufgrund von Corona schnellstmöglich mehr temporäre Duschcontainer für LKW-Fahrer zu schaffen. Nach Abfrage aller Bundesländer, bei der die Länder Vorschläge für geeignete Standorte machen konnten, wurden bundesweit 20 Standorte für dieses Programm ausgewählt.

Mecklenburg-Vorpommern hatte mit seinem Vorschlag, einen Container an der Anlage Brohmer Berge aufzustellen, Erfolg. Nachdem der Bund den Standort bestätigt hatte, setzte die Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern die Beschaffung sofort um. Die Kosten für Miete und Betrieb des Duschcontainers trägt der Bund, die Kosten für den WC-Container übernimmt das Land. Beide sollen bis zum Bau einer Rastanlage betrieben werden.

US-Sanktionen gegen Nord Stream 2

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel verurteilt die erneute Ausweitung der US-Sanktionen gegen alle, die am Bau der Erdgasleitung Nord Stream 2 beteiligt sind, aufs Schärfste.

„Dass die USA erneut die Möglichkeiten verschärfen, gegen jeden, der am europäischen Nord Stream 2-Projekt beteiligt ist – egal, ob als Zulieferer, Bauunternehmen oder Geldgeber – ist nicht hinnehmbar und nach meiner Überzeugung ein endgültiger Bruch mit internationalen Regeln. Vor allem aber ist dies ein weiterer Versuch, die europäische Energieversorgungssicherheit zu gefährden“, sagt Christian Pegel und fordert: „Ich erwarte, dass die Bundesregierung und vor allem die EU-Kommission die europäische Souveränität sehr klar verteidigen und mit spürbaren und ernstzunehmenden Gegenmaßnahmen reagieren. Jetzt muss – bei allem Respekt für diplomatische Gepflogenheiten – mit den transatlantischen Gesprächspartnern Klartext geredet werden.“

Der Minister urteilt – nicht zum ersten Mal: „Ich halte es für unverantwortlich, ein Infrastrukturprojekt der europäischen Energiewirtschaft zum politischen Spielball zu machen. Wir brauchen eine gesicherte Gasversorgung in Europa. Deshalb halten wir am Bau der Gaspipeline Nord Stream 2, die in rechtsstaatlichen Verfahren in mehreren europäischen Ländern genehmigt wurde, ausdrücklich fest.“

Christian Pegel weist, auch darauf hin: „Wir brauchen einen vernunftgetragenen wirtschaftlichen Dialog mit den russischen Partnern. Auch in politisch bewegten Zeiten bedarf es solcher Projekte und eines aufrechterhaltenen Gesprächsfadens, der auch über solche gemeinsamen wirtschaftlichen Projekte erhalten wird. Im Übrigen haben wir weltweit mit der Bekämpfung des Coronavirus und den Folgen der Pandemie für die Weltwirtschaft zu tun. Da brauchen wir nicht auch noch sinnlose wirtschaftliche Blockaden und die damit einhergehenden weiteren Gefahren für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung.“

Die US-Regierung hat gestern eine Neufassung der Umsetzungsbestimmungen für das CAATSA-Sanktionsgesetz (Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act) von 2017 veröffentlicht. Mit dieser Neufassung fallen, anders als bisher, explizit auch das Nord Stream 2-Projekt und seine Auftragnehmer sowie Finanzierungspartner unter diese Sanktionen. Zudem müssen die USA Sanktionen nicht mehr mit ihren europäischen Verbündeten koordinieren. Die neuen Bestimmungen eröffnen dem US-Präsidenten neue Möglichkeiten, europäische Lieferanten und Dienstleister verschiedener Branchen mit Sanktionen zu belegen.

Feuerwehr und Katastrophenschutz

Schwerin – Das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK) wertet kontinuierlich Einsätze der Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten aus und sucht nach Möglichkeiten, die Ausstattung der Einsatzkräfte zu optimieren. So wurde auch der Nutzen von Unbemannten Luftfahrtsystemen (ULS) bewertet, mit dem Ergebnis, dass die Landkreise und kreisfreien Städte je einen Erkundungstrupp Luft einrichten, der die Arbeit von Feuerwehr und Katastrophenschutz unterstützt.

Dazu hat das Landesamt für innere Verwaltung im Auftrag des LPBK acht Drohnen beschafft (Gesamtkosten rund 67.000 Euro), die jeweils mit einer Kamera mit Restlichtverstärkung sowie einer Wärmebildkamera ausgerüstet sind. Das 6-Rotoren-System ermöglicht auch bei Wind und Turbulenzen noch einen präzisen Flug und gewährleistet, dass das ULS selbst dann noch sicher weiterfliegt, wenn einer der Rotoren ausfallen sollte. Mit dem heutigen Tag sind alle Landkreise und kreisfreien Städte mit diesem kleinen Flugkörper (Hexacopter „Yuneec H520“) ausgestattet.

„Nicht zuletzt die Waldbrände aus dem vergangenen Jahr haben uns gezeigt, wie wichtig solche technischen Möglichkeiten für unsere Einsatzkräfte sind“, sagte Innenminister Lorenz Caffier heute in Malchow. Dort übergab er an die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte sowie die Landeshauptstadt Schwerin die Geräte und konnte auch gleich an die Teilnehmer des 2. Lehrganges „Lufterkundung“ die Zertifikate übergeben.

Zu den Erkundungstrupps gehören drei Einsatzkräfte (ein Truppführer, ein Drohnensteuerer und ein Luftraumbeobachter), die an der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz eine Ausbildung mit abschließender Prüfung absolviert haben. Ein 1. Lehrgang wurde im Juni durchgeführt.

Weitere „Digitrans“ – Förderungen

Schwerin – Im Rahmen des Landesprogramms zur Förderung der digitalen Transformation, kurz „Digitrans“, erhalten zwei Unternehmen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte insgesamt rund 16.000 Euro, um ihr Unternehmen digitaler und damit zukunftsfähiger zu gestalten.

Davon gehen 7.000 Euro an „Akost“ aus Zirzow. Dieses Geld investiert die im Baugewerbe tätige Firma in eine Software zur digitalen Zeiterfassung. Bisher mussten alle Stundenzettel von den Mitarbeitern einzeln ausgefüllt und per Fax oder als Fotokopie ins Büro geschickt werden. Die neue Software soll diese Arbeiten überflüssig machen und zugleich die einheitliche und übersichtliche Darstellung der Mitarbeiterstunden ermöglichen.

9.000 Euro erhält  der Metallwarenhersteller „MLS Präzisionsteile“ aus Neubrandenburg zur Anschaffung und Einrichtung eines hauseigenen Computernetzwerkes. Das Computernetzwerk samt einer spezifischen Software soll unter anderem in der Lage sein, Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen automatisch zu erstellen und übersichtlich darzustellen.  Außerdem soll die moderne Technik Produktionsfortschritte digital dokumentieren.

„Digitrans“-Förderung für Autohaus

Schwerin – Im Rahmen des Landesprogramms zur Förderung der digitalen Transformation, kurz „Digitrans“, erhält das Unternehmen „Autohäuser Wilk & Kaczmarek“ aus Schwerin Zuwendungen in Höhe von 18.000 Euro.

Das Unternehmen will damit Büro-Computer für die digitale Vernetzung innerhalb der Unternehmensbereiche sowie die Umstellung auf das papierlose Büro anschaffen. Ziel ist, dass die Angestellten auf alle digital abgelegten Vorgänge Zugriff haben. Die Vorgänge müssen nicht mehr einzeln ausgedruckt und in Aktenordnern archiviert werden, sodass ein erheblicher Papier- und Arbeitsaufwand entfällt.

Die digitale Transformation stellt potenzielle Gründer, Start-ups und insbesondere kleine und Kleinst- sowie mittlere Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern vor neue Herausforderungen. Um die Wirtschaft im Land auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten und bei der zukunftsfähigen Aufstellung der Unternehmen zu helfen, hat das Energieministerium das Landesprogramm zur Förderung der digitalen Transformation in Unternehmen, kurz Digitrans, aufgelegt.

Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten und entweder einem Jahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro können Fördermittel von bis zu 10.000 Euro, in Ausnahmen bis zu 50.000 Euro beantragen. Unterstützung in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gibt es für den Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle oder die Umstellung von analogen auf digitale Prozesse. Außerdem sind Investitionen in die IT-Sicherheit und den Datenschutz zur Erhöhung des Digitalisierungsgrads förderbar.

Zurzeit liegen beim Landesförderinstitut (LFI) bereits 208 Anträge auf Förderung nach der Digitrans-Richtlinie mit einem Fördervolumen von ca. 3,04 Millionen Euro vor. Anträge sind vor Beginn des Vorhabens beim LFI zu stellen.

Rügener Sommerkirchenkonzerte 2020

Konzert zum Beethovenjahr 2020 / “Freudvoll und Leidvoll”

Insel Rügen – Lieder, Intermezzi und Anekdoten von und über Ludwig van Beethoven und seine(n) Zeitgenossen (darin enthalten und auch einige von Norbert Fietzke bearbeitete Kompositionen von van Beethoven, die Sie nur mit diesem Duo hören können.

Als Zeitgenossen werden Haydn, Schubert, Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, von Dalberg mit im Programm zu finden sein, aber auch Seume, Rellstab, Goethe, Schiller, Kotzebue, Duncker u. a. werden zu Wort kommen.

Liane Fietzke hatte die große Freude im Rahmen des „Europa-Konzert – PAN-Europai-Picknick“ (welches nur aller 10 Jahre stattfindet) im Finalsatz von Beethovens IX. Sinfonie als Solistin im Sopran mitwirken zu können.

Dienstag, 11. August 2020 | 19.30 Uhr, Kirche Göhren
Karten für € 10,- nur an der Abendkasse und Einlass, ab 19.30 Uhr!
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Mönchgut-Sellin, Kantorei

Ausführende Künstler:
Duo ›con emozione‹
Liane Fietzke (Gesang/Moderation)
Norbert Fietzke (Piano)
https://www.con-emozione.de

Das Duo ›con emozione‹, Liane Fietzke (geb. in Lutherstadt Wittenberg) und Norbert Fietzke (geb. in Döbern), arbeitet seit vielen Jahren professionell musikalisch zusammen. Sie erhielten beide ihre Ausbildung an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Weitere Studien folgten nach Köln und Weimar.

Duo ›con emozione‹ – Foto @ Andreas Dornheim

Das Duo ›con emozione‹ lebt und arbeitet im Havelland und feierte 2019 sein 25-jähriges Bestehen mit vielen hochkarätigen Konzerten und Lesungen, so u. a. mit ihrem Jubiläumskonzert Mitte April im Gewandhaus zu Leipzig.

Rügener Sommerkirchenkonzerte 2020

Musicalkonzert „Gold von den Sternen“ / Melodien, die die Welt beweg(t)en!

Insel Rügen – Das Duo ›con emozione‹, mit den beiden bekannten Künstlern Liane Fietzke (Sopran) und Norbert Fietzke (Piano), bietet den Konzertbesuchern ein tolles Programm mit LoveSongs aus Musicals, wie „Cats“, „Zauber von Oz“, „Song and Dance“, „My fair lady“, „Sunset Boulevard“, „Phantom der Oper“ u. a. Das, gespickt, mit kurzweiligen Anekdoten zu den Inhalten oder den Machern des jeweiligen zu hörenden Stückes.

So manche Melodie, die Sie an diesem Abend hören werden, kennen Sie, kennen vielleicht sogar den Text. Es ist eine vergnügliche, nachdenkliche, melancholische Mischung an Liedern. Gekonnt und professionell dargeboten. Das Publikum erlebt eine höchst vitale Interpretation. Wenn Sie Judy Garland mit „Somewhere over the Rainbow“ als „Dorothy“ oder Angelika Milster mit „Mondlicht, schau hinauf in das Mondlicht“ als „Grizzabellla“ mögen, sind Sie bei diesem Konzert genau richtig. Dieses Konzertprogramm ist brillant und sensibel, ganz und gar dem Namen des Duos entsprechend: ›con emozione‹. Gänsehaut garaniert!

Mittwoch, 12. August 2020 | 19.30 Uhr
Sankt-Andreas-Kirche, Dorfstraße 7, 18586 Lancken-Granitz/Rügen

Karten nur an der Abendkasse und Einlass, ab 19 Uhr.

Veranstalter: Ev. Kirche Binz/Rügen

Ausführende Künstler:
Duo ›con emozione‹
Liane Fietzke (Gesang/Moderation)
Norbert Fietzke (Piano)
https://www.con-emozione.de

Das Duo ›con emozione‹, Liane Fietzke (geb. in Lutherstadt Wittenberg) und Norbert Fietzke (geb. in Döbern), arbeitet seit vielen Jahren professionell musikalisch zusammen. Sie erhielten beide ihre Ausbildung an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Weitere Studien folgten nach Köln und Weimar.

Duo con emozione – Foto @ Jost Schmidtchen, SZ

Das Duo ›con emozione‹ lebt und arbeitet im Havelland und feierte 2019 sein 25-jähriges Bestehen mit vielen hochkarätigen Konzerten und Lesungen, so u. a. mit ihrem Jubiläumskonzert Mitte April im Gewandhaus zu Leipzig.

Radweg Grundshagen

Grundshagen – Für den Bau des Radwegs entlang der Kreisstraße NWM 12 am Südrand des Ortsteils Grundshagen der Stadt Klütz (Landkreis Nordwestmecklenburg) bis zur Landesstraße L 01 übergibt Verkehrsminister Christian Pegel heute dem Bürgermeister Jürgen Mevius einen Zuwendungsbescheid in Höhe von knapp 295.000 Euro. Die Förderung erfolgt mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei ca. 393.000 Euro.

Der Radweg soll auf 376 Metern Länge in Asphaltbauweise mit einer Breite von 2,50 Metern gebaut werden. Er verläuft östlich der Kreisstraße NWM 12 (Dorfstraße) und bindet an den ebenfalls östlich der Straße verlaufenden Radweg der Landesstraße L 01 an. In Grundshagen wird er an den dortigen Gehweg angebunden. Zur Querung des Grundshägener Bachs im mittleren Bereich der Radwegtrasse wird eine sieben Meter lange Fertigteilbrücke errichtet. Als Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur wurden bereits 26 Obstbäume auf einer Streuobstwiese im Ortsteil Goldbeck gepflanzt. Des Weiteren sollen 16 Laubbäume entlang des Radwegs gepflanzt werden.

Die Bauarbeiten sollen Anfang August beginnen und Ende November dieses Jahres abgeschlossen sein.

Nach Fertigstellung des Radwegs ist die Lücke zwischen dem Stadtgebiet von Klütz und dem Ortsteil Grundshagen geschlossen. Für alle Verkehrsteilnehmer wird diese kurvenreiche Strecke sicherer. Insbesondere profitieren davon die Schülerinnen und Schüler, die zur Regionalen Schule nach Klütz fahren.