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Tag: 9. Juli 2026

„Unternehmer/Unternehmerin des Jahres 2026“ geehrt

Dr. Wolfgang Blank: „Unsere Wirtschaft braucht engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer“

Neubrandenburg – Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Neubrandenburg die Preis­träger des Wettbewerbs „Unternehmerin und Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern 2026“ geehrt. Die Preisverleihung fand im Güterbahnhof in Neubrandenburg statt. Der Wettbewerb wurde zum 18. Mal ausgerichtet.

„Eine funktionierende Wirtschaft braucht engagierte Unter­nehmerinnen und Unternehmer. Heute würdigen wir die täg­liche Arbeit, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, Arbeitsplätze zu sichern, neue Investitionen zu wagen und sich gleichzeitig für die Menschen im Land zu engagieren. Die Spannweite der nominierten und ausgezeichneten Unter­nehmen spiegelt die Vielfalt der Wirtschaft unseres Landes wider. Und sie zeigt, wie wichtig ein modernes, starkes und wettbewerbsfähiges Unternehmertum für die Zukunft unseres Landes ist“, betonte Minister Dr. Blank.

Vergeben wurden Auszeichnungen in den vier Kategorien. Gewinnerin der Kategorie „Unternehmerpersönlichkeit“ wurde Katharina Clausohm, Geschäftsführerin der Clausohm-Soft­ware GmbH in Neverin (Landkreis Mecklenburgische Seen­platte).

Für die Kategorie „Unternehmensentwicklung“ erhielt Ulrike Sailer, Geschäftsführende Gesellschafterin der neoplas med GmbH in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) die Auszeichnung.

In der Kategorie „Fachkräftesicherung und Integration“ wurde Henrik Gotsch, Geschäftsführer der Gotsch GmbH in Lüssow (Landkreis Vorpommern-Rügen) geehrt.

Der Preis in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ wurde an Friedhelm Neumann, Geschäftsführer der GreenLife GmbH in Schwerin und an Nico Neumann, Geschäftsführer der GreenLife Production GmbH in Schwerin überreicht.

Zusätzlich wurde ein Sonderpreis „Mut zur Nachfolge“ an Tom Hardtke, Geschäftsführer der Dröge GmbH in Mistorf (Landkreis Rostock) vergeben.

In jeder Kategorie wurden zudem zwei Finalisten gewürdigt. Insgesamt wurden 118 Nominierungen vorgenommen.

Die Preisverleihung wurde gemeinsam mit den langjährigen Partnern des Wettbewerbs durchgeführt: dem Ostdeutschen Sparkassenverband, den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern sowie der Vereinigung der Unter­nehmensverbände MV.

Der Wettbewerb „Unternehmerin und Unternehmer des Jah­res in MV“ wird seit 2008 jährlich durchgeführt. Er würdigt branchenübergreifend unternehmerische Leistungen, die über den wirtschaftlichen Erfolg hinausgehen – etwa durch soziales Engagement, familienfreundliche Arbeitsbedingungen oder besondere Nachhaltigkeitskonzepte. Die ausgezeichneten Unternehmen stehen stellvertretend für viele engagierte Betriebe im Land, die mit ihren Beschäftigten das wirtschaft­liche Rückgrat Mecklenburg-Vorpommerns bilden.

Preisträger und Finalisten im Wettbewerb „Unternehmerin und Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern 2026“ 

Kategorie „Unternehmerpersönlichkeit“

Preisträger in der Kategorie „Unternehmerpersönlichkeit“:
Katharina Clausohm, Clausohm-Software GmbH, Neverin

Das Unternehmen wird seit 35 Jahren von Katharina Clausohm geführt wird. Die Firma hat sich auf die Entwicklung von Software, Automation und Cybersecurity spezialisiert. Das Unternehmen betreut namhafte nationale und internationale Kunden und kombiniert zukunftsweisende Cloud-Technologien, agile Entwicklungsmethoden und KI-gestützte Systeme mit bewährten Automatisierungsprozessen.

Finalisten „Unternehmenspersönlichkeit“:
Hannes Alexander Behrens, Bäckerei & Konditorei Hannes Behrens, Plau am See;
Marco Dädelow, Landschaftsbau Dädelow GmbH (LBD), Dargun

Kategorie „Unternehmensentwicklung“

Preisträger in der Kategorie „Unternehmensentwicklung“:
Ulrike Sailer, neoplas med GmbH, Greifswald

Das 2009 gegründete Unternehmen überführt neue physikalische Therapieform aus der Forschung in die klinische Versorgung. Im Focus stehen die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb hochpräziser Plasmajet-Systeme zur Behandlung akuter, chronischer und infizierter Wunden. Neoplas Med steht für innovationsgetriebene Unternehmensentwicklung

Finalisten „Unternehmensentwicklung“:
Francois Xavier Etienne Guy Gilbert, Harald Jessen, LINDAL Dispenser GmbH, Schönberg;
Peter Troff, AgroPartner Land und Forsttechnik GmbH, Schloen-Dratow

Kategorie „Fachkräftesicherung und Integration“

Preisträger in der Kategorie „Fachkräftesicherung und Integration“:
Henrik Gotsch, Gotsch GmbH, Lüssow

Die Gotsch GmbH plant und installiert moderne Heizungs-, Sanitär- und Lüftungssysteme für private und gewerbliche Kunden. Im Focus steht die Integration von erneuerbaren Energien wie Wärmepumpen und Solaranlagen. Das Unternehmen setzt auf Teamgeist, Zusammenhalt und Wertschätzung eines jeden Mitarbeiters.

Finalisten „Fachkräftesicherung und Integration“:
Matthias Biermann und Frank Breuer, Fleischwerk Edeka Nord GmbH, Lüttow;
Manfred Komesker, Jens Volksdorf, Komesker Anlagenbau GmbH, Tützpatz

Kategorie „Nachhaltigkeit“

Preisträger in der Kategorie „Nachhaltigkeit“:
Friedhelm Neumann, GreenLife GmbH und Nico Neumann, Greenlife Production GmbH, Schwerin

Beide Unternehmen haben sich auf die Herstellung von Behältern aus Kunststoff für Wasseraufbereitungsanlagen sowie die Projektierung und Produktion von Wassermanagementsystemen spezialisiert. Die seit 2003 bestehende GreenLife GmbH ist eine Ausgründung aus dem Schweriner Unternehmen Schoeller ArcaSystems GmbH. 2008 folgte dann die Gründung der heutigen GreenLife Productions GmbH als Produktionsunternehmen mit Spezialisierung auf Spritzgussverfahren. Die Produktion erfolgt überwiegend durch Einsatz recycelter Kunststoffe ohne Weichmacher und umweltbelastende Inhalte. Inzwischen werden Kunden in 40 Ländern betreut.

Finalisten „Nachhaltigkeit“:
Tom Horvei, New Environplasma Verwertungscenter GmbH, Friedland;
Olaf Schnelle, Schnelles Grünzeug, Grammendorf

Dritter Tag der Beteiligungen

Landesbeteiligungen mit KI zukunftsfest aufstellen

Schwerin – Auf dem heutigen dritten Tag der Beteiligungen in Schwerin hat Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesbeteiligungen, der Ressorts sowie weiteren Akteuren über die Zukunft des Beteiligungsmanagements, den Bürokratieabbau und den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung diskutiert.

„Wir sind überzeugt, mit dem Kollegen KI können wir den Fachkräftemangel in unseren Beteiligungen und in der Verwaltung bewältigen. Als Verwaltung wollen wir schneller, bürgernäher und wirtschaftsfreundlicher werden. Die dazu gefundenen digitalen Lösungen wollen wir, wo immer es geht, mit unseren Beteiligungen teilen. Nur gemeinsam sind wir stark“, sagte Minister Dr. Geue.

Der Tag der Beteiligungen fand bereits zum dritten Mal statt und hat sich als zentrales Austauschformat zwischen Land und Landesbeteiligungen etabliert. In drei parallelen Themenforen standen in diesem Jahr insbesondere die Modernisierung der Verwaltung, der Bürokratieabbau sowie die Chancen Künstlicher Intelligenz für öffentliche Unternehmen und Verwaltung im Mittelpunkt.

Ein wesentlicher Meilenstein ist die nahezu abgeschlossene Umsetzung des Kooperativen Beteiligungsmanagements. Die Gesellschafterrechte werden inzwischen – von wenigen vorgesehenen Ausnahmen abgesehen – durch das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern wahrgenommen. Gleichzeitig verbleibt die fachliche Verantwortung weiterhin bei den jeweils zuständigen Ressorts.

„Mit dem Kooperativen Beteiligungsmanagement haben wir klare Zuständigkeiten geschaffen, Standards definiert und die strategische Steuerung unserer Landesbeteiligungen deutlich gestärkt. Das ist die Grundlage für die weitere positive Entwicklung, die wir anstreben“, betonte Dr. Geue.

Auch bei der Vereinheitlichung der rechtlichen Grundlagen wurden weitere Fortschritte erzielt. Die Anpassung der Gesellschaftsverträge an den Muster-Gesellschaftsvertrag des Landes befindet sich in der Umsetzung. Zahlreiche Änderungen wurden bereits notariell beurkundet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Modernisierung der Landesverwaltung. Im Rahmen des Bürokratieabbaus wird auch die Berichterstattung über die Landesbeteiligungen weiterentwickelt. Künftig werden die Unternehmensdaten nicht mehr ausschließlich in Form eines turnusmäßigen Beteiligungsberichts veröffentlicht, sondern sukzessive und aktuell über das Regierungsportal bereitgestellt, sobald die jeweiligen Informationen vorliegen. Dadurch werden Transparenz und Aktualität erhöht sowie gleichzeitig Verwaltungsaufwand reduziert.

Auch die Digitalisierung der Verwaltung und der verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz waren zentrale Themen des Tages. Vorgestellt wurde unter anderem der vom DVZ entwickelte Chatbot „LEA“, der derzeit im Ministerium für Finanzen und Digitalisierung pilotiert wird.

„Digitalisierung bedeutet für uns nicht, bürokratische Verfahren auch noch zu digitalisieren. Unser Ziel ist eine moderne Verwaltung mit einfacheren, schnelleren und effizienteren Prozessen. Keine Digitalisierung ohne Staatsmodernisierung und Entbürokratisierung. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Beschäftigte von Routinetätigkeiten zu entlasten und Verwaltungsabläufe zu beschleunigen. Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt dabei selbstverständlich immer beim Menschen“, erläuterte Dr. Geue.

Der Minister unterstrich abschließend, dass der Aufbau eines modernen Beteiligungsmanagements ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess sei. Entscheidend seien der enge Austausch zwischen allen Beteiligten sowie die Bereitschaft, gemeinsam neue Wege zu gehen, um die Landesbeteiligungen auch künftig als starke Partner für die Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns aufzustellen.

Ypsomed unterstützt Fachkräfteausbildung im Land

Bildungsministerin Simone Oldenburg nimmt in Schwerin Industrieanlage in Betrieb

Schwerin – Das Regionale Berufliche Bildungszentrum Technik der Landeshauptstadt Schwerin hat seine Ausstattung erweitert. Schülerinnen und Schüler im Ausbildungsberuf „Technologin/Technologe für Kunststoff- und Kautschuktechnik“ können jetzt an einer Anlage die Kunststoffverarbeitung erlernen. Übergeben wurde sie vom Medizintechnikunternehmen Ypsomed. Die vollelektrische Maschine ist für die hochpräzise Verarbeitung von Kunststoffteilen vorgesehen. Durch den Verzicht auf Hydraulik arbeitet sie besonders sauber, leise und sparsam.

„Die neue Spritzgussmaschine ist weit mehr als eine moderne technische Anlage. Sie steht für das Vertrauen eines Unternehmens in den Bildungsstandort Mecklenburg-Vorpommern und für eine Partnerschaft, von der alle profitieren: die Auszubildenden, die Schule und die Wirtschaft“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg in ihrer Funktion als stellvertretende Ministerpräsidentin bei der symbolischen Inbetriebnahme. „Wenn Unternehmen, Schulen, Kammern und Kommunen an einem Strang ziehen, entstehen hervorragende Ausbildungsbedingungen. Genau das erleben wir am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Technik in Schwerin.“

Nach Oldenburgs Worten macht die neue Spritzgussmaschine den Berufsschulstandort attraktiver. „Besonders freue ich mich, dass damit die Landesfachklasse für Kunststoff- und Kautschuktechnologie in Mecklenburg-Vorpommern weiter gestärkt wird. Sie konnte mit Beginn dieses Schuljahres neu gebildet werden. Die Azubis lernen künftig an einer Maschine, die auch in modernen Industriebetrieben eingesetzt wird. Das erleichtert den Übergang in den Beruf und sichert Unternehmen qualifizierte Fachkräfte“, so die Bildungsministerin. Mit der Spritzgussmaschine können Chips für Einkaufswagen hergestellt werden. Dazu wird das Kunststoffgranulat auf 230 Grad erhitzt und in die entsprechende Form gepresst. Vier Chips können gleichzeitig produziert werden.

Im kommenden Schuljahr erwartet das Regionale Berufliche Bildungszentrum Technik zehn neue Berufsschülerinnen und -schüler. „Zusammen mit den derzeit 17 Auszubildenden im zweiten und dritten Lehrjahr wird die Maschine von Beginn an intensiv in die Ausbildung eingebunden. Durch die praxisnahe Ausbildung trägt sie zur Fachkräftesicherung bei“, sagte Oldenburg.

Die Bildungsministerin dankte dem Unternehmen Ypsomed für die Partnerschaft und das finanzielle Engagement: „Wer in Ausbildung investiert, investiert in die Zukunft unseres Landes. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie wirtschaftliche Verantwortung und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können. Ich wünsche den Auszubildenden viel Neugier und Erfolg beim Lernen mit der neuen Technik und allen Partnern weiterhin eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Solche Kooperationen machen Mecklenburg-Vorpommern als Wirtschafts- und Bildungsstandort stark.“

Sport muss ein sicherer Ort für alle sein

M-V ist Gründungsmitglied des neuen Zentrums für Safe Sport

Berlin – Am (heutigen) Donnerstag wurde in Berlin das Zentrum für Safe Sport (ZfSS) gegründet. Die neue Anlaufstelle soll Unterstützung für Betroffene von sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport bieten, bei der Aufklärung und Aufarbeitung unterstützen und die Prävention stärken. Sportministerin Stefanie Drese war, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bundesländern, bei der Gründung heute auch persönlich vor Ort und bezeichnete das ZfSS als Meilenstein für den Schutz von Sportlerinnen und Sportlern.

„Sport steht für Gemeinschaft, Fairness und Vertrauen. Jeder Form von Gewalt gilt es deshalb konsequent zu begegnen, denn jede und jeder soll sich auf dem Platz, in der Halle und im eigenen Verein sicher fühlen können. Und das unabhängig von Alter, Leistungsniveau oder Sportart“, betonte Drese heute und erklärte, dass Mecklenburg-Vorpommern deshalb ganz bewusst zu den Gründungsmitgliedern des Zentrums gehöre.

Gleichzeitig hob Drese die umfassenden Präventions- und Schutzmaßnahmen im Land hervor. Der LSB M-V verfüge etwa über ein eigenes Konzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie über ein Konzept zur „Prävention von sexualisierter Belästigung und Gewalt“, welches den Schutz von allen Mitgliedern im Breiten- und Leistungssport umfasst. „Darüber hinaus arbeiten die Sportjugend MV und der Kinderschutzbund in einer engen Kooperation zusammen, um Kinderrechte im Sport zu stärken und Vereine bei der Entwicklung von präventiven Schutzkonzepten gegen Gewalt und Missbrauch zu unterstützen“, betonte die Ministerin.

Drese erhoffe sich aber, dass mit dem ZfSS noch mehr Betroffene den Weg in Hilfsstrukturen finden. „Denn Studien zeigen, dass mehr als zwei Drittel der befragten Sportlerinnen und Sportler sexualisierte Gewalt oder emotionale und körperliche Grenzverletzungen erlebt haben. Wir brauchen eine Kultur des bewussten Hinsehens und Hinhörens – intern wie extern. Genau deshalb braucht es diese unabhängige Stelle“, unterstrich Drese.

Das ZfSS betreibe dafür eine dezidierte Meldestelle mit eigenem Fallmanagementsystem, hat aber auch die Möglichkeit, bei Verstößen selbstständig Untersuchungs-, Mediations- und Disziplinarverfahren durchzuführen. Darüber hinaus soll das Zentrum bundesweit einheitliche Standards für den Schutz im Sport etablieren und Personen und Organisationen im Bezug auf Safe Sport weiterbilden und zertifizieren. Die Grundlagen der Arbeitsweise wurden dabei im intensiven Austausch auch mit Betroffenen erarbeitet.

„Wer den Mut aufbringt, über Gewalt zu sprechen, darf damit nicht allein gelassen werden. Menschen, die sich an das ZfSS wenden, brauchen die Gewissheit, dass ihnen geglaubt wird, dass ihre Hinweise ernst genommen werden und dass daraus Konsequenzen folgen. Deshalb war die Perspektive der Betroffenen, die sich in den Prozess mit eingebracht haben, auch eine große Bereicherung“, so Drese.

Sie betonte zudem, dass das ZfSS auch eine gute Möglichkeit sei, die schon sehr umfangreiche Präventionsarbeit der Sportvereine und -verbände im Land zu ergänzen. „In Mecklenburg-Vorpommern leisten unsere Vereine und die vielen ehrenamtlich Engagierten jeden Tag hervorragende Arbeit, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihren Sport in einem geschützten Umfeld ausüben können. Das ZfSS kann sie dabei in Zukunft noch besser unterstützen, etwa mit themenspezifischen Fortbildungen“, erklärte die Ministerin. Gerade für hauptsächlich ehrenamtlich getragene Strukturen sei das eine große Erleichterung und helfe dabei, Schutzkonzepte weiter zu verbessern.

Zeugnisausgabe und Start in die Sommerferien

Oldenburg: Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen schöne Ferien und einen tollen Sommer

Schwerin – Mit der Zeugnisausgabe endet für 201.600 Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern das Schuljahr 2025/2026. Am Freitag, 10. Juli 2026, starten 164.900 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen sowie 36.700 Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Schulen in die Sommerferien. Der Unterricht an den allgemein bildenden Schulen beginnt am Montag, 24. August 2026, wieder. An den beruflichen Schulen ist der erste Schultag im neuen Schuljahr Montag, 31. August 2026.

Bildungsministerin Simone Oldenburg wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und weiteren Beschäftigten an den Schulen eine erholsame Ferienzeit. „Ein Schuljahr mit einigen Neuerungen, zum Beispiel der Stärkung der Beruflichen Orientierung und der Basiskompetenzen, geht zu Ende und damit eine Zeit, in der Schülerinnen und Schüler viel gelernt, neue Erfahrungen gesammelt und sich persönlich weiterentwickelt haben. Die Sommerferien bieten Gelegenheit, zu entspannen und die Zeit mit der Familie und mit Freunden zu verbringen. Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen schöne Ferien und einen tollen Sommer.“

„Gute Schule lebt vom großen Einsatz vieler Menschen. Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, pädagogische Fachkräfte und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Schulen leisten Tag für Tag einen unermesslichen Beitrag dafür, dass Kinder und Jugendliche erfolgreich lernen können. Ich danke für die sehr gute Zusammenarbeit“, so Oldenburg weiter.

Zum Ende des Schuljahres liegen vorläufige Ergebnisse der Abschlussprüfungen zur Mittleren Reife und zur Allgemeinen Hochschulreife vor. Die Daten basieren auf einer Hochrechnung von 280 Schulen.

Prüfungsergebnisse – Mittlere Reife

Etwa 5.800 Schülerinnen und Schüler haben die Mittlere-Reife-Prüfung abgelegt. Der vorläufige landesweite Durchschnitt liegt laut erster Hochrechnung bei 2,5 – und bleibt damit unverändert zu den Vorjahren. Über 100 Schülerinnen und Schüler haben das Prädikat „sehr gut – mit Auszeichnung“ erreicht und konnten stolz die Ehrenurkunde von Ministerin Oldenburg entgegennehmen.

Die schriftlichen Prüfungen ergaben in den Hauptfächern folgende Durchschnittsnoten:

  • Deutsch: 3,2 (2025: 3,0)
  • Mathematik: 3,6 (2025: 3,4)
  • Englisch: 2,8 (2025: 3,0)

Prüfungsergebnisse – Allgemeine Hochschulreife

4.700 Schülerinnen und Schüler an Gymnasien, Gesamtschulen, Beruflichen Gymnasien und Abendgymnasien haben in diesem Schuljahr das Abitur bestanden. Der vorläufige landesweite Abiturdurchschnitt liegt nach einer ersten Schnellauswertung bei einem Notendurchschnitt von 2,3. Dieser Wert wurde auch in den Jahren 2025 und 2024 erzielt. 150 Schülerinnen und Schüler haben die Durchschnittsnote 1,0 erreicht.

Die schriftlichen Prüfungen in den Kernfächern ergaben folgende Durchschnittspunktzahlen:

Deutsch:

  • Grundkurs: 8,4 Punkte (2025: 8,3)
  • Leistungskurs: 9,2 Punkte (2025: 9,2)

Englisch:

  • Grundkurs: 8,6 Punkte (2025: 8,6)
  • Leistungskurs: 9,8 Punkte (2025: 9,3)

Mathematik:

Daten mit CAS (Computeralgebrasystem) und WTR (wissenschaftlichem Taschenrechner)

  • Grundkurs (mit WTR): 5,1 Punkte (2025: 6,7)
  • Leistungskurs (mit WTR): 8,0 Punkte (2025: 7,7)
  • Grundkurs (mit CAS): 5,3 Punkte (2025: 6,4)
  • Leistungskurs (mit CAS): 8,1 Punkte (2025: 9,2)

Bildungsministerin Simone Oldenburg zieht auf Basis der vorläufigen Ergebnisse folgendes Fazit: „Der landesweite Abiturdurchschnitt bleibt stabil und ist mit den Vorjahren identisch. Das verdeutlichen die statistischen Ergebnisse. Auch die Punktzahlen in den Fächern Deutsch und Englisch sind nahezu gleich. In Mathematik gibt es im Leistungskurs mit wissenschaftlichem Taschenrechner eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Im Grundkurs mit WTR verzeichnen wir eine geringere Punktzahl. Sie ist aber immer noch besser als im Basisjahr 2023. Vor drei Jahren waren die Ergebnisse im Mathematikabitur nicht zufriedenstellend. Wir hatten uns mit der Vereinigung der Schulleiter an Gymnasien, dem Philologenverband, dem Landesschülerrat und dem Landeselternrat dazu entschlossen, die Noten im schriftlichen Mathematik-Abitur um einen Punkt anzuheben und den Abiturientinnen und Abiturienten aufgrund der Corona-Pandemie einen Nachteilsausgleich zu gewähren. Unsere Arbeitsgruppe der Mathematiklehrkräfte wird diese Entwicklung weiter evaluieren, mit den Fachlehrkräften besprechen und weitere Schlussfolgerungen für Fortbildungen zur Prüfungsvorbereitung sowie zur Unterrichtsgestaltung ziehen.“

Der Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung gymnasialer Schulleiter in Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied des beratenden externen Expertengremiums zur Erstellung der Abiturprüfung Mathematik, Heiko Helms, fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen: „Die stabilen Ergebnisse im Mathematikabitur sind ein Zeichen für die Verlässlichkeit der schulischen Arbeit. Sie machen zugleich deutlich, dass die Schulen auch unter anspruchsvollen Bedingungen kontinuierlich und verantwortungsvoll arbeiten. Für die weitere Entwicklung bleibt entscheidend, Kompetenzorientierung und Praxisbezug noch konsequenter mit fachlicher Tiefe, klaren Erwartungshorizonten und transparenter Bewertung zu verbinden. Eine sorgfältige Begleitung und regelmäßige Evaluation des Prüfungsdesigns sind dafür der richtige Weg.“

Dr. Torsten Fischer, Lehrer am Gymnasium Fridericianum und Mitglied des beratenden externen Expertengremiums zur Erstellung der Abiturprüfung Mathematik ergänzte: „Die Prüfungsergebnisse unterliegen normalen Schwankungen, deren Ursachen vielfältig sein können. Bei der Konzipierung der Aufgaben wird darauf geachtet, die länderübergreifenden Standards einzuhalten und dabei auch die Rahmenpläne für Mecklenburg-Vorpommern besonders zu berücksichtigen. Beim Vergleich mit den Vorjahresergebnissen ist zu berücksichtigen, dass wir in diesem Jahr einen höheren Anteil von Jugendlichen verzeichnen, die sich für das mündliche Mathematik-Abitur entschieden haben.“

Zeugnissorgentelefon weiterhin erreichbar

Nicht für alle Schülerinnen und Schüler endet das Schuljahr mit der erhofften Freude über das Zeugnis. Manche Noten führen zu Enttäuschungen oder Unsicherheiten. Deshalb bietet das Bildungsministerium auch in diesem Jahr ein landesweites Zeugnissorgentelefon an. Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte erhalten dort Unterstützung, Rat und Hilfe.

Das Zeugnissorgentelefon ist bis Freitag, 17. Juli 2026 (montags bis freitags sowie in der Zeugniswoche zusätzlich am Samstag) unter der Rufnummer 0385 588 7987 jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.

„Ein Zeugnis ist wichtig, aber es bestimmt nicht den ganzen weiteren Lebensweg“, sagte die Bildungsministerin. „Entscheidend ist, dass Kinder und Jugendliche Ermutigung erfahren und nach vorne blicken können. Wer Fragen oder Sorgen rund um das Zeugnis hat, findet beim Zeugnissorgentelefon kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Niemand muss mit seinen Sorgen allein bleiben“, so Oldenburg.

140 Jahre Mecklenburgische Bäderbahn Molli

Land investiert in die Infrastruktur / Dr. Wolfgang Blank: „Der Molli verbindet seit 140 Jahren die Menschen in der Region. Auch in Zukunft wird sie ein verlässlicher Bestandteil unserer Mobilität bleiben.“

Bad Doberan – Die Mecklenburgische Bäderbahn „Molli“ feiert heute ihr 140-jähriges Bestehen. Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank würdigte auf dem Bahnhofsfest in Bad Doberan die Bedeutung der Traditionsbahn und übergab einen Fördermittelbescheid für den Austausch von drei Weichen in Kühlungsborn Ost und Kühlungsborn West. Das Land unterstützt die Investition mit rund 520.000 Euro aus Regio­nalisierungsmitteln des Bundes. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Austausch der drei Weichen auf rund 690.000 Euro.

„Historische Infrastruktur bleibt nur erhalten, wenn wir konti­nuierlich in ihren Bestand investieren. Mit dieser Förderung sichern wir den zuverlässigen Betrieb des Molli für die kommenden Jahre. Dies ist eine wichtige Investition in die Mobilität, den Tourismus und ein Stück lebendige Landes-geschichte. “, so Minister Dr. Blank.

„Der Molli ist weit mehr als eine historische Dampfeisenbahn. Er ist touristisches Wahrzeichen, technisches Denkmal und ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern “, sagte Minister Dr. Blank.  „Mit dem Eisenbahnanschluss des ersten deutschen Seebades Heiligendamm wurden Mobilität, Tourismus und Gesundheit auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Diese Erfolgs-geschichte wollen wir auch in Zukunft fortschreiben.“

Die Mecklenburgische Bäderbahn Molli wurde am 9. Juli 1886 mit der Strecke zwischen Bad Doberan und Heiligendamm eröffnet. 1910 erfolgte die Verlängerung bis Arendsee, dem heutigen Kühlungsborn West. Seit 1976 steht die gesamte Anlage unter Denkmalschutz. Heute zählt der Molli zu den bekanntesten historischen Schmalspurbahnen Deutschlands und verbindet als öffentliche Nahverkehrsbahn täglich Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern integrierte den Molli bereits 1996 in den Schienenpersonennahverkehr und finanziert den Betrieb seitdem aus Regionalisierungsmitteln. Seit der Privatisierung wurden erhebliche Landesmittel in die Erhaltung der Infrastruktur sowie des historischen Fahrzeugparks investiert.

Landesregierung und Landeszooverband laden zum Landeszootag

Schwerin – Freier Eintritt für alle Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren und einen besonderes Programm in den Zoos und Tierparks des Landeszooverbandes – das ist der Landeszootag 2026, der morgen (10.Juli) stattfindet.

„Am Landeszootag sind alle Kinder bis zu 14 Jahren eingeladen, kostenlos einen der Zoos und Tierparks in unserem Land zu besuchen. Das soll ein kleines Dankeschön an die Familien am Land sein. Und gleichzeitig wollen wir damit für die tollen Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern werben. Es gibt jede Menge zu entdecken. Da lohnt sich ein Besuch nicht nur am Landeszootag, sondern im ganzen Jahr“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Vorfeld der Veranstaltung.

Die folgenden Zoos und Tierparks wirken an der Aktion mit.

  • Zoo Rostock
  • Zoo Schwerin
  • Zoo Stralsund
  • Deutsches Meeresmuseum Stralsund (Ozeaneum, Meeresmuseum und Natureum)
  • Müritzeum in Waren
  • Tiererlebnispark Müritz in Grabowhöfe
  • Tiergarten Neustrelitz
  • Tierpark Grimmen
  • Tierpark Greifswald
  • Tierpark Sassnitz
  • Tierpark Ueckermünde
  • Tierpark Wismar
  • Tierpark Wolgast
  • Tropenzoo Bansin
  • Vogelpark Marlow
  • Wildpark MV in Güstrow

Auch die Landesregierung ist stark auf dem Landeszootag vertreten. Ministerpräsidentin Schwesig besucht morgen (14.00 Uhr) den Schweriner Zoo. Landwirtschaftsminister Backhaus und der Chef der Staatskanzlei Patrick Dahlemann sind bereits am Morgen im Tierpark Ueckermünde zu Gast. Bildungsministerin Simone Oldenburg ist mit einer Kita-Gruppe aus Proseken in Wismar unterwegs. Mit dabei sind auch Innenminister Pegel in Greifswald, Justizministerin Bernhardt in Waren und Vorpommern-Staatssekretär Miraß in Sassnitz.

Ausbau der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Neubrandenburg

Neubrandenburg – Gesundheitsministerin Stefanie Drese hat am Mittwoch einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 30,24 Millionen Euro an das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg (DBK) übergeben. Mit der Förderung wird die bestehende Zentrale Notaufnahme zu einem modernen Integrierten Notfallzentrum (INZ) weiterentwickelt.  „Wir stärken die Notfallversorgung in der Region damit nachhaltig“, sagte Drese anlässlich der Verabschiedung der langjährigen DBK-Geschäftsführerin Gudrun Kappich.

„Mit dem Ausbau der Zentralen Notaufnahme schaffen wir moderne, leistungsfähige Strukturen, die Patientinnen und Patienten schneller und zielgerichteter versorgen und zugleich die Mitarbeitenden entlasten. Das ist eine wichtige Investition in die Gesundheitsversorgung der gesamten Region“, betonte Drese.

Die Gesamtinvestition für den Neubau und die Erweiterung der Notaufnahme beträgt 40,32 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bund aus dem Krankenhausstrukturfonds 50 Prozent (20,16 Mio. Euro), das Land Mecklenburg-Vorpommern 25 Prozent (10,08 Mio. Euro) und das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum trägt weitere 25 Prozent (10,08 Mio. Euro) als Eigenanteil.

„Das Bund, Land und Krankenhausträger gemeinsam in dieses Zukunftsprojekt investieren, ist ein starkes Signal. Der Krankenhausstrukturfonds ermöglicht genau solche Maßnahmen, die die Versorgung nachhaltig verbessern und Krankenhäuser fit für die Herausforderungen der kommenden Jahre machen“, betonte Drese. Die Ministerin hatte sich in den vergangenen Monaten für die Bewilligung der Fördermittel aus dem Krankenhausstrukturfonds stark gemacht und das dafür notwendige Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen über die Förderung des Vorhabens hergestellt.

Ministerin Drese hob hervor, dass mit der Krankenhausreform Integrierte Notfallzentren künftig eine Schlüsselrolle bei der Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten übernehmen. Sie sorgen dafür, dass Menschen schnell und am richtigen Ort behandelt werden – je nachdem, ob eine ambulante oder stationäre Versorgung erforderlich ist. Mit der heutigen Förderung schaffen wir in Neubrandenburg bereits jetzt die baulichen und organisatorischen Voraussetzungen für diese zukunftsfähigen Versorgungsstrukturen“, erklärte Drese.

Die Ministerin betonte, dass Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren konsequent in die Modernisierung seiner Krankenhauslandschaft investiere. „Unser Ziel ist eine hochwertige medizinische Versorgung in allen Landesteilen. Dafür brauchen wir leistungsfähige Krankenhäuser, moderne Technik und intelligente Versorgungsstrukturen, die ambulante und stationäre Angebote sinnvoll miteinander verzahnen. Das Integrierte Notfallzentrum in Neubrandenburg ist dafür ein hervorragendes Beispiel.“

Mit dem Projekt werden die bestehenden Strukturen der Zentralen Notaufnahme grundlegend weiterentwickelt. Künftig werden die Krankenhausnotaufnahme, die kassenärztliche Notfallpraxis und eine Rettungswache unter einem Dach beziehungsweise in unmittelbarer funktionaler Verbindung zusammenarbeiten. Dadurch sollen Patientinnen und Patienten je nach Behandlungsbedarf schneller an die richtige Versorgungsstruktur geleitet werden. Gleichzeitig werden Doppeluntersuchungen vermieden und unnötige stationäre Aufnahmen reduziert.

Herzstück des Vorhabens ist ein Neubau auf dem Klinikgelände mit direkter Anbindung an Haus A. Im Erdgeschoss entstehen die neue integrierte Notaufnahme mit einer zentralen Triage sowie eine Liegendzufahrt für den Rettungsdienst. Im Obergeschoss sind eine Isolierstation mit 20 Betten sowie zwei Eingriffsräume des Integrierten Notfallzentrums vorgesehen. Im Kellergeschoss werden unter anderem Technikflächen, Bereiche für die Bettenaufbereitung, telemedizinische Einrichtungen sowie Räume für den Rettungsdienst geschaffen. Ergänzt wird der Neubau durch moderne Verbindungsbauten, zwei Bettenaufzüge und eine leistungsfähige technische Infrastruktur.

Neben den baulichen Maßnahmen wird auch die digitale und medizinisch-technische Ausstattung der Notfallversorgung umfassend modernisiert. „Moderne Medizin braucht moderne Infrastruktur. Deshalb investieren wir nicht nur in Gebäude, sondern auch in digitale Prozesse und zeitgemäße Medizintechnik. Das verbessert die Abläufe und kommt unmittelbar den Patientinnen und Patienten zugute“, so Drese.

„Als Schwerpunktversorger für die Mecklenburgische Seenplatte und angrenzende Regionen trägt das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum eine besondere Verantwortung für die Notfallversorgung. Mit dem neuen Integrierten Notfallzentrum werden die Voraussetzungen geschaffen, um dieser Aufgabe auch künftig auf höchstem medizinischem Niveau gerecht zu werden“, sagte Drese abschließend.