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Autor: Rügenbote

Straße Großer Kraul in der Weststadt wird saniert

Güstrow – Die Stadt Güstrow plant, die Anliegerstraße Großer Kraul zwischen Bärstämmweg und der Straße Zum hohen Rad innerhalb des Stadtumbaugebietes Weststadt zu sanieren. Die Fahrbahn ist derzeit mit einer Schotter-/Betonrecyclingschicht und die Gehwege mit Betongehwegplatten befestigt. Die Verkehrsanlage und deren Entwässerung entsprechen nicht den heutigen verkehrlichen Anforderungen. Die Missstände sollen mit der Neugestaltung beseitigt werden.

Die Planung sieht eine grundhafte Erneuerung der gesamten Verkehrsfläche vor. Dabei orientiert sich das Oberflächenmaterial an bereits durchgeführten Straßenbaumaßnahmen im Gebiet: die Fahrbahn wird in Asphalt und die Gehwege in grauen Betonrechtecksteinen ausgeführt. Sechs Bauminseln und Straßenaufpflasterungen zur Geschwindigkeitsreduzierung werden die Tempo-30-Zone komplettieren. Mit den geplanten Bauminseln soll gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Zur Gewährleistung der durchgängigen Barrierefreiheit werden die Hochborde abgesenkt und mit wahrnehmbaren Bodenindikatoren ausgestattet. Die Straßenbeleuchtung wird nachhaltig mit LED-Technik erneuert, wobei die bestehenden Masten bleiben.

Die Gesamtkosten liegen bei knapp 680.000 Euro, von denen rund 580.000,00 Euro aus Städtebaufördermitteln des Bundes, des Landes und der Gemeinde bereitgestellt werden. Mit dem Bau kann im ersten Quartal 2026 begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende Oktober geplant.

Besondere Verdienste im Ehrenamt gewürdigt

Schwesig würdigte besondere Verdienste im Ehrenamt durch Verleihung der Ehrennadel

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat auch in diesem Jahr zum Tag des Ehrenamtes traditionell die Ehrennadel des Landes verliehen. Sie würdigte Engagierte, die sich mit besonderen Leistungen um das Ehrenamt verdient gemacht haben. „Jede und jeder von Ihnen ist ein tolles Beispiel dafür, wie vielfältig und wie wichtig das Ehrenamt in unserem Land ist. Jede und jeder von Ihnen bringt Zeit auf für andere, für die Sache, die Ihnen am Herzen liegt. Sie alle tragen damit zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft und zum Wohl unseres Landes bei“, erkannte sie an.

„Ich bin unseren vielen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz sehr dankbar. In einer Zeit, in der es viel Gegeneinander gibt, ist das Miteinander umso wichtiger. Es ist mir deshalb ein sehr wichtiges Anliegen, 37 Ehrenamtliche mit besonderen Verdiensten auszuzeichnen. Dabei werden auch die Partnerinnen und Partner sowie Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewürdigt“, sagte Manuela Schwesig weiter.

Zudem betonte die Ministerpräsidentin: „Wir können auf das Ehrenamt nicht verzichten. Ich danke Ihnen für die Zeit, die Sie aufwenden. Ich danke Ihnen für Ihre Ideen. Und ich danke Ihnen für Ihren Mut.“ Denn für viele Ehrenämter brauche es Mut. Manche würden angefeindet und beschimpft. Leider sei Respekt vor dem Ehrenamt nicht selbstverständlich. „Viele gehen im Ehrenamt aus ihrer Komfortzone, machen etwas Neues, übernehmen Verantwortung, nehmen Situationen in Kauf, in denen man sich überwinden muss. Das ist mutig und dieser Mut tut Mecklenburg-Vorpommern gut“, würdigte sie.

Die Einsatzbereiche der Ausgezeichneten sind vielfältig: vom Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr, dem Sport, dem Naturschutz oder der Heimatpflege bis hin zur ehrenamtlichen Tätigkeit in Landkreistagen und Gemeindevertretungen oder der rechtlichen Betreuung.

„Wir wollen als Land Ihre Arbeit stärken und unterstützen“, sagte die Regierungschefin. Damit die ehrenamtliche Arbeit leichter werde, habe man vor zehn Jahren die Ehrenamtsstiftung gegründet. Manuela Schwesig: „Die Stiftung hat sich in unserem Land als gute Partnerin des Ehrenamtes etabliert: mit juristischer Beratung, einer Mitmachbörse und Weiterbildungsangeboten unterstützt sie die Ehrenamtlichen im ganzen Land. Das Land fördert die Arbeit der Ehrenamtsstiftung mit rund zwei Millionen Euro im Jahr. Das wird auch im nächsten Doppelhaushalt für die kommenden beiden Jahre so bleiben.“

Für die konkrete Unterstützung durch die Ehrenamtsstiftung stehen unter anderem die Programme „Gutes tun in MV“ und „Junges Ehrenamt“ zur Verfügung. Außerdem vergibt die Ehrenamtsstiftung den Ehrenamtspreis und die Ehrenamtskarte als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement.

Energieministerkonferenz 2025

Erneuerbare Energie: Energieminister setzen Impulse für bezahlbare Energie, Verlässlichkeit und Wasserstoffhochlauf

Stralsund – In Stralsund ist heute am Nachmittag die Energieministerkonferenz (ENMK) 2025 zu Ende gegangen. Gemeinsam haben die Energieministerinnen und -minister sowie -senatorinnen der Bundesländer wichtige Beschlüsse zum weiteren erfolgreichen Ausbau der erneuerbaren Energie in Deutschland gefasst. Zentrale Themen der Konferenz waren unter anderem die Kostensituation im Energiesystem und die Bedeutung bezahlbarer Strompreise sowie die Forcierung des  Wasserstoffhochlaufs in Deutschland.

Dr. Wolfgang Blank, Wirtschafts- und Energieminister des diesjährigen Vorsitzlandes Mecklenburg-Vorpommern, sagte zum Abschluss der Konferenz: „Energie muss für alle bezahlbar sein – von der großen Industrie über den kleinen Handwerksbetrieb bis zu den Bürgerinnen und Bürgern. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg ist die dauerhafte Absenkung der Stromsteuer, wie sie im Koalitionsvertrag vereinbart, aber noch nicht umgesetzt ist: Verlässlichkeit und Planbarkeit sind das Gebot der Stunde.

Für bezahlbare Preise ist außerdem mehr Flexibilität im Stromsystem entscheidend – dafür braucht es jetzt die entsprechenden Impulse und Entscheidungen in Berlin. Um die Kosten im Griff zu halten und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, ist es entscheidend, dass die Energie zunehmend dort verbraucht wird, wo sie entsteht – also auch bei uns Mecklenburg-Vorpommern.“ Als wind- und sonnenreiches Küstenland mit viel Strom aus erneuerbaren Energien, habe Mecklenburg-Vorpom­mern beste Voraussetzungen, in der Wasserstoffwirtschaft neue Wertschöpfung und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür brauche es einen planungssicheren rechtlichen Rahmen.

Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur Schleswig-Holstein, erklärt für die Grün-geführten Energieministerien: „Die Verbraucher, Unternehmen und politischen Akteure brauchen Verlässlichkeit vom Bund in der Energiepolitik. Nur wenn gesetzliche Regelungen und Förderungen stabil bleiben, werden Investitionen und Kaufentscheidungen für nachhaltige Energieversorgung getroffen. Ein Parade-Beispiel dafür ist der Wasserstoffhochlauf. Grüner Wasserstoff kann selbst die schwere Industrie aus fossilen Zwängen befreien. Doch dafür brauchen wir Elektrolyseure, Netze, Speicher, kurz: Eine Wasserstoff-Wirtschaft. Zuletzt gerieten Aufbau und Investitionen ins Stocken. Nun wird entscheidend sein, schnell bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, die Bremsen zu lösen und Fahrt aufzunehmen.“

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) „Wir brauchen bei der Windkraft Planungssicherheit für die Wind-Vorranggebiete für 2032, gerade auch für die Kommunen. Wind-Vorranggebiete bedeuten auch noch nicht automatisch, dass dort Windräder errichtet werden. Die Stellschraube, wie viel Windkraft wirklich errichtet wird, ist die Vergütung und Ausschreibung. Aber vor Ort muss klar sein, wo möglicherweise Windräder hinkommen können und wo nicht.“

Der Koordinator der SPD-geführten Länder, Sachsen-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann, erklärte: „Die Energieministerkonferenz hat heute ein klares Zeichen der Geschlossenheit – auch an den Bund – gesendet: Die erfolgreiche Energiewende ist die Basis für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft, für gesicherten Wohlstand und neue Beschäftigungsperspektiven. Deshalb braucht es Verlässlichkeit in der Energiepolitik.

Das gilt etwa bei der Frage, wie viel Strom wir künftig benötigen. Hier darf der künftige Bedarf nicht unterschätzt werden. Verlässlichkeit bedeutet in der Politik aber auch, Angekündigtes umzusetzen. Dies gilt insbesondere für die Senkung der Stromsteuer für alle Verbraucher – ob Industrie, Mittelständler oder Bürgerinnen und Bürger. Diese Entlastung wurde im Bund wiederholt versprochen; sie ist wirtschaftlich notwendig und sozial geboten. Und bedarf daher in absehbarer Zeit der Umsetzung.“

Im kommenden Jahr übernimmt Niedersachsen den Vorsitz der Energieministerkonferenz.

Freiflächen am nördlichen Warnowrund werden gestaltet

Rostock – Als erste Investition im Fördergebiet „Nördliches Warnowrund“ plant die Hanse- und Universitätsstadt Rostock nun die Freiflächengestaltung. Zunächst soll der südliche Teil des ehemaligen Deponiegeländes Dierkow als natürlicher Landschaftspark mit Bänken, Sitzgruppen und Spielgeräten ausgeführt werden. Die Fläche befindet sich gegenüber dem Stadthafen Rostock und grenzt direkt an den geplanten Warnow-Rundweg.

Ein Ballspielfeld mit einer Fläche von rund 700 Quadratmetern wird im östlichen Bereich eingerichtet. Die vorhandene Vegetation wird weitgehend erhalten und durch Bäume und Gehölze ergänzt. Blühwiesen sollen die ökologische Vielfalt stärken.

Die Kosten werden rund 1,7 Millionen Euro betragen, wovon etwa 1,15 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln von Bund, Land und Kommune bereitgestellt werden.

Auslöser für die Aufnahme des Fördergebietes „Nördliches Warnowrund“ in das Städtebauförderprogramm im Jahr 2020 war das ursprünglich im Zusammenhang mit der BUGA 2025 geplante Projekt Stadtpark.

Durch die BUGA-Absage wird das Projekt Stadtpark nicht mehr im ursprünglich vorgesehenen Umfang verfolgt, sondern in drei Einzelmaßnahmen gegliedert: Freiflächengestaltung der südlichen Fläche der ehemaligen Deponie, Brücke Hechtgraben und Bau eines Teilabschnittes des Warnow-Rundweges entlang des Landschaftsparks mit Geh- und Radweg.

Die drei Einzelmaßnahmen sollen voraussichtlich 2026 realisiert werden.

Hohe Zahl an Referendarinnen und Referendaren eingestellt

Mecklenburg-Vorpommern wirbt mit neuer Plakataktion für mehr Personal an den Schulen im Land

Schwerin – Im Jahr 2025 hat Mecklenburg-Vorpommern 445 Referendarinnen und Referendare eingestellt. Damit erzielt das Land den Einstellungsrekord der letzten drei Jahre. Im vergangenen Jahr haben 405 Referendarinnen und Referendare ihren Vorbereitungsdienst an den Schulen begonnen. 2023 waren es 384 Einstellungen. „Wir unternehmen viel, um das Referendariat in unserem Bundesland für Absolventinnen und Absolventen attraktiver zu machen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „So haben wir die Prüfungen praxisorientierter gestaltet und die Unterstützungsangebote für Referendarinnen und Referendare ausgebaut. Der Einstellungsrekord zeigt, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, um mehr Lehrkräfte für unsere Schulen auszubilden.“

 Seit 2021 haben Referendarinnen und Referendare, die ihren Vorbereitungsdienst an einer Schule im ländlichen Raum absolvieren, die Möglichkeit, einen Verdienstzuschlag zu erhalten. Dieser beträgt 40 Prozent des monatlichen Anwärtergrundbetrags. Bisher war der Zuschlag an die Bedingung geknüpft, dass die Absolventinnen und Absolventen nach erfolgreichem Abschluss des Referendariats drei weitere Jahre als Lehrkraft an ihrer Ausbildungsschule unterrichten. „Das haben wir nun geändert. Nach dem Referendariat können sich die Absolventinnen und Absolventen auf eine Stelle in ganz Mecklenburg-Vorpommern bewerben. Damit ermöglichen wir den Lehrkräften mehr Flexibilität“, so Simone Oldenburg.

 Auf dem Karriereportal für den Schuldienst www.lehrer-in-mv.de können sich angehende Lehrkräfte umfassend über das Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern, Bewerbungsfristen sowie den Bewerbungsablauf informieren und sich direkt online für den Vorbereitungsdienst bewerben. Viermal im Jahr schreibt das Land auf dem Karriereportal für den Schuldienst Stellen für ein Referendariat aus. Die aktuelle Ausschreibung für das Referendariat, das am 1. April 2026 beginnt, läuft noch bis zum 8. Dezember 2025.

 Um mehr Referendarinnen und Referendare und bereits ausgebildete Lehrkräfte für den Schuldienst in Mecklenburg-Vorpommern zu gewinnen, ruft das Land seit dieser Woche mit einer neuen Plakataktion in Schwerin unter dem Slogan „Sympathische Schulteams suchen noch mehr Lieblingskollegen für den Unterricht“ zur Bewerbung auf. Zum Jahreswechsel wird das Motiv auf ausgewählten Plakatflächen im ganzen Bundesland zu sehen sein.

MV-Initiative zur psychosozialen Prozessbegleitung erfolgreich

Justizministerin Jacqueline Bernhardt: „Trotz breiter Zustimmung braucht es mehrere Anläufe zur Verbesserung des Opferschutzes.“

Schwerin – „Die psychosoziale Prozessbegleitung könnte nun endlich weiterentwickelt werden. Die Bundesministerin der Justiz hat den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der psychosozialen Prozessbegleitung an die Bundesländer versandt. Aufgenommen sind mehrere Punkte, die von mir seit Jahren gefordert wurden und die den zumeist minderjährigen und schutzbedürftigen erwachsenen Opfern von schweren Sexualstraftaten helfen sollen.

Denn seit Jahren fordern wir, dass die psychosoziale Prozessbegleitung ohne ein aufwändiges Verfahren bestellt werden kann. Das sogenannte Antragserfordernis sollte wegfallen, wenn minderjährige Verletzte von sexualisierten und Gewaltstraftaten vor Gericht als Zeuginnen oder Zeugen aussagen sollen. Erwachsenen Verletzten von schweren Sexualverbrechen sollte dieser Zugang erleichtert werden. Für diesen Beschlussvorschlag hatte Mecklenburg-Vorpommern schon 2022 auf der Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister eine Mehrheit bekommen wie auf der letzten JuMiKo vor ein paar Wochen wieder“, so die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt.

„Neben den Konferenzen der Justizministerinnen und Justizminister gab es auch eine Entschließung des Bundesrates vor zwei Jahren. Die Notwendigkeit wurde gesehen. Nach diesen vielen Anläufen scheint nun unsere langjährige Forderung, im Sinne der Verletzten, die psychosoziale Prozessbegleitung weiterzuentwickeln, angegangen zu werden. Dieser Weg ist nur konsequent. Das Land Mecklenburg-Vorpommern war es, das das Recht auf psychosoziale Prozessbegleitung überhaupt erst bundesweit auf den Weg gebracht hatte.

Im Sinne des Opferschutzes habe ich mich stets für einzelne Schritte der Entwicklung dieses Gesetzes eingesetzt. Nun bleibt den minderjährigen und erwachsenen schutzbedürftigen Zeuginnen und Zeugen, die von schwerer Sexualgewalt betroffen waren, nur zu wünschen, dass sie bald ohne große Hürden die Begleitung vor Gericht die Begleitung erfahren, die sie benötigen“, so Ministerin Bernhardt. Der Gesetzentwurf wird nach der Anhörung in den Bundesländern voraussichtlich 2026 dem Bundeskabinett vorgelegt werden.

Umfassende Senioren- und Rehasportangebote

Größter Sportverein Schwerins feiert 35-jähriges Jubiläum: Grimm dankt ARGUS e.V. für umfassende Senioren- und Rehasportangebote

Schwerin – Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des Vereins ARGUS Schwerin hat Sport-Staatssekretärin Sylvia Grimm heute an den Feierlichkeiten teilgenommen und die beeindruckende Entwicklung des Vereins hervorgehoben. „In nur dreieinhalb Jahrzehnten hat ARGUS Schwerin den Sprung von der ehemals kleinen Abteilung Seniorensport des SSC hin zum mitgliederstärksten Verein Schwerins geschafft“, betonte Grimm in ihrem Grußwort.

Die Staatssekretärin hob besonders hervor, dass sich ARGUS gleichzeitig zu einem der vielfältigsten Sportanbieter in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt hat. So zähle der Verein, der sich insbesondere auf Senioren- und Rehasport fokussiert hat, mittlerweile fast 2.500 Mitglieder. „Das zeigt den hohen Bedarf an solchen Angeboten und die gute Arbeit, die von zahlreichen ehrenamtlichen Übungsleitern und Betreuern geleistet wird“, unterstrich Grimm.

Von Rehabilitationssport wie Gymnastik, Wassergymnastik, Herz-Kreislauf-Training oder Lungensport über Fitness-, Senioren- und Outdoorprogramme bis hin zu Angeboten wie Yoga, Aquajogging oder Rollstuhlbasketball öffnet der Verein dabei Türen insbesondere für Menschen, die sich oft erst in reiferem Alter entschlossen haben, regelmäßig Sport zu treiben, chronisch krank sind oder sich von Eingriffen erholen. „Sie alle finden hier in Schwerin die besten Voraussetzungen, um entsprechend des eigenen Könnens oder eventueller Einschränkungen ganz selbstverständlich mitzumachen. Damit zeigt der Verein eindeutig: Der Sport verbindet und ist für alle da“, würdigte Grimm.

Für das bunte Angebot stehen unter anderem eine eigene Trainingshalle und ein Wasserbewegungsbecken zur Verfügung, welches das Land mit Mitteln in Höhe von rund einer Millionen Euro bezuschussen konnte. „Dass im kommenden Jahr nun noch der Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit Landesmitteln in Höhe von knapp 500.000 Euro ansteht, trägt dem Vereinswachstum Rechnung und soll dazu beitragen, dass wir noch mehr Menschen für den Sport und die Bewegung begeistern können“, so Grimm weiter.