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Kategorie: Sport

Mehr Licht auch in Grabowhöfe: Neue Beleuchtung für den Sportplatz

Grabowhöfe – Im Rahmen ihrer Sommertour hat Sportministerin Stefanie Drese heute den Sportverein Grabowhöfe 95 (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) besucht. Im Gepäck hatte die Ministerin einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 40.000 Euro für die Fluchtlichtsanierung des örtlichen Sportplatzes. Die Mittel entstammen dem Bürgerfonds des Landes für ehrenamtliche Vorhaben.

„Die umfassende Fluchtlichtsanierung verbessert die Vereinsinfrastruktur und die Trainings- und Nutzungsbedingungen für den Sportverein maßgeblich“, betonte Drese bei der Übergabe der Landesförderung an Vorstandsmitglieder des SV Grabowhöfe 95.

Durch das Investitionsvorhaben könnten erhebliche Energiekosten eingespart werden. „Gleichzeitig werden dadurch gerade in der dunklen Jahreszeit die Trainings- und Nutzungszeiten verlängert und wird langfristig der Spielbetrieb auf der Sportfläche gesichert“, verdeutlichte Drese.

Drese zeigte sich bei ihrem Besuch angetan über die positive Entwicklung des „Dorfvereins“. Vor allem im Kinder- und Jugendbereich, aber auch im Seniorensport seien wachsende Mitglieder- und Teilnehmerzahlen zu verzeichnen, so die Ministerin.

„Darüber hinaus hat der Verein mit seinen vielen Aktivitäten und auch geselligen Veranstaltungen eine große Bedeutung im Ort für den Zusammenhalt von jung bis alt“, betonte Drese. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Mitteln des Landes nun auch die Attraktivität des Sportplatzes erhöhen, um weitere Menschen aus der Region für Sport und Bewegung zu begeistern“, sagte die Ministerin.

Fördermittel für Vorpommerschen Fußball Club

Anklam – Mehr als 420 Mitglieder zählt der Vorpommersche Fußball Club Anklam und ist damit einer der größten Vereine der Hansestadt. Trainiert wird im Werner-Seelenbinder-Stadion, dessen Naturrasenfläche durch die intensive Nutzung und zunehmende Hitzephasen zuletzt stark gelitten hat. Um die Trainingsflächen zu erhalten, soll eine moderne Platzberegnungsanlage Abhilfe schaffen, für die Sportministerin Stefanie Drese heute persönlich einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes übergab.

„Das Stadion ist die sportliche Heimat von insgesamt zwölf Mannschaften, darunter neun, die alleinig dem Nachwuchs gewidmet sind. Das zeigt, wie beliebt der Fußballsport in der Region Anklam ist, stellt den Verein aber eben auch vor Probleme im Bezug auf die richtigen Trainingsbedingungen. Damit das Kicken, aber auch die Leichtathletik und der Kindersport weiterhin stattfinden können, wird eine moderne Bewässerungsanlage benötigt“, erklärte Drese bei ihrem Besuch.

Diese soll die Pflege der Rasenfläche verbessern und in Zeiten des Klimawandels zugleich dazu beitragen, Wasserressourcen gezielter und bedarfsgerechter zu nutzen als bisher. „Das schafft zukunftsfähige Rahmenbedingen für den Vorpommerschen Fußball Club, aber auch für die örtlichen Schulen, die Polizei und die Feuerwehr, die den Sportplatz ebenfalls nutzen“, zeigte sich die Sportministerin erfreut.

Neue Flutlichtanlage für den FC Schönberg 95 e.V.

Schönberg – Im Rahmen ihrer Sommertour hat Sportministerin Stefanie Drese heute den FC Schönberg 95 e.V. besucht und zugleich persönlich einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 31.500 Euro an den Verein übergeben. Die Mittel entstammen dem Bürgerfonds des Landes und sollen für eine Umrüstung der veralteten Flutlichtanlage hin zu einer modernen LED-Beleuchtung genutzt werden.

„Der Kunstrasenplatz in Schönberg ist die Haupttrainingsfläche des Vereins. Damit hier alle 20 Teams unter der Woche Platz finden, müssen die Spielerinnen und Spieler oftmals in die Abendstunden ausweichen. Das Flutlicht, das diese Trainingszeiten überhaupt erst ermöglicht, ist jedoch stark in die Jahre gekommen – einige der ausgefallenen Leuchten werden zum Beispiel gar nicht mehr produziert“, erklärte die Ministerin.

Das bedeute, dass derzeit nicht alle Kapazitäten voll genutzt werden können, insbesondere auch mit Blick auf die dunkleren Jahreszeiten. „Gerade bei einem Verein, in dem auch rund 200 Kinder aus der gesamten Region und auch zwei Mädchenmannschaften ihre Freude an Sport und Bewegung entdecken, wollen wir hier mit der Umrüstung der Lichtanlage Abhilfe schaffen“, so die Drese weiter. Auch das Gymnasium Schönberg und die Regional- und Förderschule nutze den Platz regelmäßig.

Neben der besseren Ausleuchtung sieht Drese zudem wirtschaftliche und ökologische Vorteile: „Die bisherigen Halogen-Metalldampflampen sind echte Energiefresser und verursachen hohe Betriebskosten. Die neue LED-Technik schont künftig also nicht nur den Vereinshaushalt, sondern auch das Klima.“

Neuer Ballfangszaun für mehr Sport und Spaß

Kremmin – Der Sportplatz der Gemeinde Kremmin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) wird regelmäßig von Sportlerinnen und Sportlern jedes Alters für das Training aber auch für Wettbewerbe genutzt. Insbesondere der örtliche Fußball hat hier ein Zuhause gefunden. Die Infrastruktur ist hierfür jedoch noch nicht optimal. So fehlt etwa ein durchgängiger Ballfangzaun, für dessen Errichtung Sportministerin Stefanie Drese heute persönlich einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes an die Gemeinde übergab.

„Bisher besteht das Training insbesondere beim Nachwuchs aus vielen ungewollten Spielunterbrechungen, nämlich immer dann, wenn der Ball über die bestehende Begrenzung hinausfliegt und zurückgeholt werden muss. Das verringert nicht nur die Trainingszeit und -qualität, sondern ist auch aus Sicherheitsgründen bedenklich“, erklärte Drese. Damit in Kremmin künftig wieder mehr Zeit zum sicheren Kicken bleibt, soll der bestehende Ballfangzaun mit Hilfe der Landesförderung deshalb nun ausgebaut und bestehende Lücken geschlossen werden.

„Dabei profitiert nicht nur die Jugend von gut ausgestatteten Sportanlagen. Denn insbesondere im ländlichen Raum und in Gemeinden wie Kremmin mit seinen rund 300 Einwohnerinnen und Einwohnern sind Vereine auch immer Dreh- und Angelpunkt für das soziale Leben“, unterstrich die Ministerin. „Im Fall von Kremmin wird das sogar an diesem Umbauprojekt äußerst deutlich – denn die Erweiterung des Ballfangzauns wird durch Ehrenamtliche der Region getragen“, weiß Drese.

Ihnen dankte Drese für ihr Engagement und wünschte viel Erfolg für einen zügigen Umbau. „Allen Sportlerinnen und Sportlern wünsche ich künftig noch mehr Freude beim Training“, schloss Drese.

Die Special Olympics M-V sind eröffnet

Drese erhofft sich Schub für gelebte Inklusion im Sport und Alltag

Rostock – „Hiermit erkläre ich die Landesspiele für eröffnet.“ Mit diesen feierlichen Worten gab Sportministerin Stefanie Drese am späten Montagnachmittag in Rostock den Startschuss für die ersten Special Olympics Landesspiele in Mecklenburg-Vorpommern (SOMV). Drese ist Schirmherrin der SOMV.

Bis Mittwoch messen sich mehr als 200 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in den Sportarten Basketball, Boccia, Fußball, Leichtathletik und Schwimmen. Neben guten Leistungen und Platzierungen, unvergesslichen Erlebnissen sowie großem Spaß geht es dabei auch um die Qualifikation für die Nationalen Spiele 2026 im Saarland. Weitere rund 350 Menschen mit Beeinträchtigung nehmen an wettbewerbsfreien Angeboten teil. Das Land unterstützt die Special Olympics-Bewegung und die Schaffung nachhaltiger Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern.

Drese hob in ihrer Eröffnungsrede die ersten Special Olympics MV als großes Ereignis für den Sport hervor. Die Landesspiele hätten aber weit darüber hinaus auch eine Strahlkraft für die gesellschaftliche Inklusionsbewegung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. „Diese Veranstaltung lebt Inklusion und ist ein starkes Zeichen für eine offene und menschliche Gesellschaft“, so die Ministerin. “Ich erhoffe mir, dass die Landesspiele einen gewaltigen Schub für gelebte Inklusion im Sport, aber auch im Alltag leisten“, so Drese.

Zu Special Olympics Deutschland gehören heute mehr als 40.000 Athletinnen und Athleten, die in 16 Landesverbänden organisiert sind und eine Vielzahl von Sportarten anbieten. „Und nun starten wir auch in MV durch“, betonte Drese. Das sei nur möglich mit dem großen Engagement von ganz vielen Menschen – angefangen vom SOMV-Landesverband über die Geschäftsstelle und dem Organisationsteam bis hin zu den vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die erst dafür sorgen, dass diese Landesspiele stattfinden können.

Die Ministerin formulierte zum Start der SOMV ihren großen Wunsch an die Sportfamilie im Land: „Ich appelliere an unsere fantastischen über 1.800 Sportvereine im Land, mehr dauerhafte inklusive Sportangebote und Möglichkeiten zu chancengerechter Teilhabe zu schaffen, damit mehr Menschen mit Behinderungen am Sport teilhaben können.“ Das sei wichtig, da bisher laut Zahlen des Special Olympics Verbandes Deutschlands nur knapp zehn Prozent der Menschen mit geistiger Behinderung auch regelmäßig Sport in Vereinen treiben.

„Niemand muss dabei Berührungsängste haben. Menschen mit Beeinträchtigung können meist einfach in den normalen Ablauf integriert werden. Die Begeisterung für den Sport ist bei ihnen riesengroß und reißt einen förmlich mit“, verdeutlichte Drese. Deshalb hofft die Ministerin auch auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer an den Wettkampfstätten.

Schwesig: Toni Kroos ist ein Weltfußballer mit großem Herz

Greifswald – Fußball-Weltmeister Toni Kroos ist heute im Greifswalder Volksstadion mit dem Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet worden.

In Ihrer Laudatio würdigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Karriere und das soziale Engagement des gebürtigen Greifswalders. „Toni Kroos ist einer der bekanntesten Söhne Mecklenburg-Vorpommerns. Wir alle haben ihn kennengelernt als begnadeten Fußballer, dessen Pässe der Herzschlag seiner Mannschaften waren. Mit 34 Titeln ist er der erfolgreichste deutsche Fußballer aller Zeiten.“

Foto @ Staatskanzlei MV
Foto @ Staatskanzlei MV

Dazu sei Toni Kroos ein Mensch mit außergewöhnlichem sozialem Engagement. Seit zehn Jahren unterstütze seine Stiftung schwerkranke Kinder und deren Familien in Deutschland. „Dabei hilft sie schnell und unbürokratisch: Wenn eine Therapie bezahlt werden oder ein letzter Wunsch erfüllt werden muss. Eine von sechs Partnereinrichtungen der Stiftung in Deutschland ist das Jugendhospiz Leuchtturm in Greifswald. Auch die Kinderklinik der Greifswalder Universität erhält Unterstützung. Die Toni-Kroos-Stiftung, so sagt es uns zum Beispiel das Jugendhospiz Leuchtturm, ist ein wichtiger und verlässlicher Partner mit einem unendlich großen Herz.“

Zeit der Fußball-Karriere habe Toni Kroos es sich zur Aufgabe gemacht, den Mitspielern eine Bühne zu bauen. „Toni Kroos hat geglänzt, indem er andere hat glänzen lassen. Das beschreibt heute auch sein soziales Engagement.“

In ihrer Rede appellierte Ministerpräsidentin Schwesig an die rund 600 geladenen Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Greifswalder Sportvereinen: „Vergesst nie: Träumen ist erlaubt. Denn Toni Kroos‘ Karriere zeigt uns allen: Beeindruckende Lebenswege müssen nicht in Hamburg, München oder Berlin beginnen. Sie beginnen auch bei uns in Mecklenburg-Vorpommern.“

Kleine Boote, große Ideen

Stralsund – Volle Fahrt voraus mit Sonnenenergie! Am Donnerstag, dem 17. Juli, lädt die Hansestadt Stralsund herzlich zum diesjährigen Solarbootrennen auf die Grüne Farm an der Arnold-Zweig-Straße in Knieper West ein.

An diesem Tag wird das Gelände zur Bühne für rund 80 (!) Solarboote, gebaut von Schülerinnen und Schülern aus Grund- und weiterführenden Schulen. Dabei „schwimmen“ die Solarboote in einem großen Wasserbassin gegeneinander an. Der Startschuss dafür fällt um 14 Uhr.

Die Boote entstehen in Eigenregie der Kinder und Jugendlichen – oft kreativ aus Alltagsmaterialien gefertigt, ganz im Sinne des Upcyclings: Styropor, Plastikflaschen, CD-Hüllen oder Holzreste sind ebenso zu sehen wie Teile aus dem Bastelschrank oder der Spielkiste. Wichtig ist, dass das Boot schwimmt, stabil ist und ein Solarmodul trägt. Prämiert werden nicht nur die schnellsten, sondern auch die schönsten Boote. Teamarbeit, Technikverständnis und Fantasie sind gefragt.

Das traditionsreiche Rennen findet in Stralsund bereits seit 2016 bisher immer im Fahrwasser des „Tages der erneuerbaren Energien“ statt. 2025 gehen die Sonnen-Boote erstmals außerhalb der Altstadt im Stadtteil Knieper West an den Start. Die Grüne Farm bietet hierfür einen idealen Ort für ein vielseitiges und nachhaltiges Schul- und Technikprojekt im Freien. Sollte die Sonne mal Pause machen, sorgt ein Strahler für den nötigen Antrieb.

Neben dem Rennen erwartet die Gäste ein buntes Rahmenprogramm: Die Royal Rangers laden zu verschiedenen pfadfinderischen Mitmachaktionen ein, die Umweltbibliothek ist mit einer solaren Keksbackmaschine vor Ort, und das beliebte Café der Grünen Farm ist für alle geöffnet. DAS Highlight für viele Gartenfreunde dürfte die Präsentation eines ein Schulgartenroboters sein. Ausgestattet mit Werkzeugen für verschiedene Gartenarbeiten übernimmt der Roboter viele Aufgaben eigenständig.

Die Unkrautentfernung erfolgt beispielsweise über eine automatisierte Pflanzenüberwachung. Gesteuert wird das System über eine App. Die technische Grundlage geht auf ein kalifornisches Start-up zurück, wurde aber im Rahmen eines Projekts an die eigenen Anforderungen angepasst und weiterentwickelt. Siehe hier für mehr Informationen: https://makerport.de/events/biobot-live-erleben/

Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an junge Tüftlerinnen und Tüftler, sondern an alle, die sich für kreative, nachhaltige Technik und das vielfältige Leben im Stadtteil interessieren.

Bereits am Vortag, Mittwoch, dem 16. Juli, findet um 13.30 Uhr ebenfalls auf der Grünen Farm die nächste Stadtteilrunde Knieper statt. Wer sich für Stadtteilarbeit interessiert und gerne einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mitzumachen.

35 Jahre Landesfußballverband M-V

Rostock – Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV M-V) feiert heute sein 35-jähriges Jubiläum und dreieinhalb Jahrzehnte erfolgreiche Vereinsgeschichte. So ist der LFV mit 86.000 Mitgliedern mittlerweile der mit Abstand größte Sportfachverband des Landes. Die Mitgliederzahl konnte in den vergangenen Jahren stetig erhöht werden, es gab teilweise Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich.

Sportministerin Stefanie Drese kam heute zum gratulieren nach Rostock und lobte die erfolgreiche Verbandsarbeit. „Das ist großartig, kommt nicht von Ungefähr und verdient viel Anerkennung. Insbesondere bei der Bewegungsförderung im Kinder- und Jugendbereich hat sich der LFV M-V Rang und Namen gemacht, ist zum Vorreiter geworden und hat über die Jahre hinweg für viele Kinder den Weg in den Sport geebnet“, erklärte die Ministerin.

Drese nutze ihr Grußwort auch, um den Verantwortlichen für das jahrelange ehrenamtliche Engagement zu danken. „Der Landesfußballverband ist unglaublich aktiv bei der Förderung und Stärkung des Ehrenamtes im Sport. Die Wertschätzung dieser freiwilligen Arbeit kann gerade in der aktuellen Zeit nicht hoch genug ausfallen. Ich möchte mich darum ausdrücklich für die tolle Arbeit in den Sportvereinen im Land bedanken“, unterstrich sie.

Ehrenamt brauche aber auch Hauptamt, ergänzte Drese. „Denn alles kann nicht durch freiwillige Arbeit geleistet werden. Als Land stellen wir im Rahmen der Sportförderung deshalb seit dem vergangenen Jahr jährlich Mittel in Höhe von 500.000 Euro für die Förderung von Trainerinnen und Trainern, Vereinssportlehr*innen oder auch Vereinsberater*innen und Sportkoordinator*innen zur Verfügung, damit ihnen die finanzielle Wertschätzung zukommt, die sie auch verdienen.“