Drese bei Rostocker Regattaverein

Inklusive Segel-WM in Rostock ohne Engagement des Vereins nicht möglich

Rostock – Sportministerin Stefanie Drese besuchte am (heutigen) Donnerstag im Rahmen ihrer Sommertour den Rostocker Regattaverein in der Hanse- und Universitätsstadt. Der Verein ist Mitausrichter der Inklusiven Segel-WM. Drese überreichte heute offiziell den Förderbescheid Landes für das Event.

„Der Rostocker Regattaverein hat seit seiner Gründung im Jahr 2012 maßgeblich dazu beigetragen, die Region zu einem herausragenden Segelrevier zu etablieren“, betonte Drese. Ohne das Engagement des Vereins wäre ein Event wie die Inklusive Segel-WM in Rostock nicht möglich. In Kooperation mit dem Norddeutschen Regattaverein aus Hamburg und der Organisation World Sailing veranstaltet der Rostocker Regatta Verein in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal die Inklusive Segel-WM in Rostock.

Für die Ausrichtung der Meisterschaften stellt das Land 35.000 Euro zur Verfügung. „Mein großer Dank gilt allen Mitgliedern und den vielen ehrenamtlich Engagierten, die bei der Planung und Durchführung unterstützen“, machte die Ministerin bei ihrem Besuch deutlich.

Besonders lobte Drese die Pläne des Vereins, auch über die WM hinaus, inklusives Segeln voranzubringen: „Ich freue mich sehr, dass auch das Vereinsangebot perspektivisch für Menschen mit Behinderung geöffnet werden soll.“ Der Verein plane hierfür ein eigenes Boot anzuschaffen.

Die Inklusive Segel-WM findet vom 23. bis 28. August 2023 in Rostock statt. Es segeln Teams aus der ganzen Welt, darunter aus Kanada, Neuseeland und Australien. Drese: „Die Inklusive Segel-WM ist nun schon im zweiten Jahr ein echtes Aushängeschild für den Sport und die Inklusion im Land. Mit viel Stolz und Vorfreude blicke ich auf den Auftakt in der kommenden Woche.“ Ein Team besteht aus je einer Person mit Behinderung sowie einer Person ohne Behinderung. „Ein solches Event ist weltweit absolut einmalig“, betonte Drese.

Die offizielle Eröffnung der WM ist am 23. August um 19 Uhr im Rostocker Stadthafen geplant. Neben Sportlerinnen und Sportlern aus aller Welt, dem Organisationsteam und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wird auch Ministerin Stefanie Drese vor Ort sein.

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