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Kategorie: Sport

Schwesig: Ehrenamtliche sind das Rückgrat unseres Sportes

Schwerin – Bei der Sportgala des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommerns sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Hinter unseren sportlichen Erfolgen steckt ganz viel Ehrenamt und ein aktives Vereinsleben. Mit über 300.000 Mitgliedern in 1.800 Sportvereinen, mit fast 20 Prozent an der Gesamtbevölkerung haben wir den höchsten Organisationsgrad in Ostdeutschland. Ehrenamtlicher Einsatz macht Wettkämpfe erst möglich.

Ehrenamtliche Trainerinnen und Übungsleiter entwickeln Talente, führen Kinder und Jugendliche an den Sport heran und helfen älteren Menschen, weiter gesund zu leben.“ So manche Marina, so manche Sporthalle verdanke ihre Existenz dem handwerklichen Geschick und den vielen Arbeitsstunden von Ehrenamtlichen. Sie danke allen, die sich ehrenamtlich im Sport in Mecklenburg-Vorpommern engagieren.

„Sie sind das Rückgrat unseres Sports“, würdigte die Regierungschefin und weiter: „Mein Dank geht ebenso an die Hauptamtlichen, die in unseren Vereinen tätig sind. Zum Beispiel die Trainerinnen und Trainer, die für den Erfolg im Spitzensport unentbehrlich sind. Hauptamt und Ehrenamt tragen gemeinsam den Sport in unseren Vereinen.“

Die Erhöhung von Ehrenamtspauschale und Übungsleiterschauschale seit diesem Jahr sei daher mehr als verdient. Mecklenburg-Vorpommern habe sich im Bundesrat mit voller Überzeugung dafür eingesetzt. Schwesig sagte: „Wir im Land stellen mit dem neuen Doppelhaushalt in diesem Jahr für die allgemeine Sportförderung insgesamt rund 14 Millionen Euro zur Verfügung – trotz schwieriger finanzieller Bedingungen. Und wir werden beträchtliche Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes in den Bau und die Modernisierung von Sportstätten investieren.“

Sie bedanke sich beim Landessportbund, bei den Kreissportbünden und den Vereinen für die gute Zusammenarbeit. „Sie sind unsere Partner bei der Sportförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Und sie sind Verbündete bei unserem großen Ziel: Olympia in unserem Land, olympische Segelwettbewerbe in Warnemünde“, betonte die Ministerpräsidentin.

Unterstützung für erstes Freiluft-Boxturnier

Drese übergibt Zuwendungsbescheid an SV Einheit

Die Ministerin bei der Übergabe

Güstrow – Leicht verspätet zum Jubiläumsjahr 2025 erhält der SV Einheit Güstrow e.V. Unterstützung vom Land Mecklenburg-Vorpommern: Sportministerin Stefanie Drese hat heute einen Zuwendungsbescheid zur Förderung des Kinder- und Jugendsports übergeben.

Mit den Mitteln in Höhe von 10.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes kann der Verein einen klappbaren Boxring samt Boxplanen anschaffen und damit erstmals ein Freiluft-Boxturnier im Rahmen seines 75-jährigen Vereinsbestehens durchführen.

„Bisher konnte sich der Verein nur Indoor präsentieren oder musste das Equipment mühsam von anderen Vereinen leihen.

Jetzt hat der SV Einheit die Möglichkeit, sich endlich auch unabhängiger einzubringen, neue Formate auszuprobieren und Kinder und Jugendliche in der Region auf anderen Wegen für den Sport und die Mitgliedschaft in Vereinen zu begeistern“, erklärte die Ministerin bei der Übergabe. R

und 65 Mitglieder hat die Boxsparte derzeit. Darunter befinden sich auch einige Talente, die sich auf die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften vorbereiten.

Der SV Güstrow vermittelt seinen Mitgliedern aber mehr als nur die richtige Technik und legt einen besonderen Wert auf die Gewaltprävention. „Der Boxsport vermittelt Werte wie Fairness, Disziplin und Respekt. Gerade im Kinder- und Jugendbereich leisten die Trainerinnen und Trainer damit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung“, unterstrich Drese.

Alle Verantwortlichen täten dies ehrenamtlich. „Von Organisationsteam, über die Trainerinnen und Trainer bis hin zu Freunden und Familien, hier packt jede und jeder mit an. Dieses Ehrenamt ist das Fundament unseres Vereinssports im Land und verdient große Anerkennung. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir dieses Engagement mit dem Zuwendungsbescheid auch von Landesseite unterstützen können“, betonte Drese.

Gingster Turner mit Ticket für Berlin-Finale

Inselteam qualifiziert sich für den Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“

Insel Rügen – Verdienter Jubel beim Turnerteam aus Gingst. Kurz vor den Winterferien kämpften drei Turner-Mannschaften aus der dortigen Schule im Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ um den Einzug ins Bundesfinale des Wettbewerbs. Das Jungenteam holte sich einen ersten Platz und wird damit erneut die Inselschule in Berlin vertreten. Freude, strahlende Gesichter und Zufriedenheit beherrschte den Wettkampf in der Sporthalle von Ribnitz-Damgarten.

„Unser regelmäßiges Training hat sich wieder einmal gelohnt“, sagt Team-Trainerin Birgit Eicke. Sie hatte ihre Schützlinge in zahlreichen Übungseinheiten gezielt auf den Landesvergleich vorbereitet. Pflicht- und Kürübungen an insgesamt vier Geräten oder der Staffellauf wurden immer wieder einstudiert und wiederholt.

Gingster Jungen und Mädchen turnten erfolgreich beim MV-Landesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Ribnitz-Damgarten. Foto: privat
Gingster Jungen und Mädchen turnten erfolgreich beim MV-Landesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Ribnitz-Damgarten. Foto: privat

Das Gingster Jungenteam (Mixed-Team) startete in der Wettkampfklasse U14 (10- bis 13-Jährige) mit den athletischen Übungen und zeigte sich gerade dort sehr stark. „An den Gerätebahnen bewiesen alle viel Kampfgeist“, erklärt Maik Köhnke, der begleitende Sportlehrer aus Gingst. Das zahlte sich aus, denn sie gewannen mit dieser passenden Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft die Goldmedaille und qualifizierten sich für das Bundesfinale im Mai in Berlin.

Applaus und viel Zuspruch ernteten auch die beiden Mädchenmannschaften. Während die Turnerinnen in der Wettkampfklasse U14 (10- bis 13-Jährige) sehr verdient eine Silbermedaille gewannen, erkämpften sich die Mädchen der Wettkampfklasse U16 (12- bis 15-Jährige) einen soliden 4. Platz. Mit diesen Erfolgen gehören die Gingster mittlerweile zu den festen Wettkampfgrößen in der Turnszene unseres Bundeslandes.

„Nun werden wir die fünf Schüler in unserer Turn-AG gezielt auf den Bundeswettbewerb vorbereiten“, erklärt Birgit Eicke. Denn sie wollen wie immer ihre Schule in Gingst würdig vertreten. Im Mai werden dann Turner aus fast allen Bundesländern dabei sein und um die Jugend-trainiert-Medaillen kämpfen.

Förderung der Kanurenngemeinschaft Schwerin

Schwerin – Für die Sanierung und Instandsetzung der Sanitäranlagen im Vereinshaus hat Sportministerin Stefanie Drese am Montag der Kanurenngemeinschaft Schwerin e. V. (KRG) einen Fördermittelbescheid in Höhe von gut 47.000 Euro übergeben. Die Mittel stammen aus dem Bürgerfonds des Landes für ehrenamtliche Vorhaben.

„Die KRG Schwerin ist eine Institution im Kanurennsport und Drachenboot. Vor allem die Jugendarbeit des Vereins ist vorbildlich sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport“, betonte Drese bei ihrem Besuch am Faulen See.

Generationen von Kindern und Jugendlichen hätten hier ihren ersten Kontakt mit dem Paddeln gehabt und seien im Kanusport ausgebildet worden. Auch als Veranstalter diverser Wettkämpfe habe die KRG sich landes- und bundesweit einen Namen gemacht. Neben dem Schweriner Drachenbootfest am Faulen See organisiere der Verein regelmäßig die Landes-Kanu-Meisterschaften in Schwerin, so Drese

Die Ministerin hob dabei auch die großen Erfolge der KRG hervor. So gewannen Athletinnen und Athleten des Vereins seit 1990 19 Deutsche Meistertitel, davon sieben im Nachwuchsbereich. Die Kanurenngemeinschaft Schwerin gehöre damit zu den besten Nachwuchsvereinen Deutschlands.

„Leider können die Sanitäranlagen da nicht mithalten. Um den Trainings- und Wettkampfbetrieb aufrechterhalten zu können, den Kindern, Jugendlichen und weiteren Vereinsmitgliedern eine moderne und sichere Infrastruktur zu bieten und damit den langfristigen Fortbestand des Vereins zu sichern, ist eine grundlegende Sanierung des Sanitärbereiches dringend erforderlich. Mit den Fördermitteln aus dem Bürgerfonds unterstützen wir die KRG dabei, funktionale und hygienische Duschen und Umkleideräume herzurichten“, verdeutlichte Drese.

Landesfußballverband würdigt Ehrenamt und Top-Leistungen

Warnemünde – Im Beisein von Sportministerin Stefanie Drese hat der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) am Donnerstagabend das neue Fußballjahr eröffnet. Beim traditionellen Neujahrsempfang des mit 86.000 Mitgliedern größten Sportfachverbandes des Landes wird immer auch das abgelaufene Fußballjahr ausgewertet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit 120 Gästen in Rostock-Warnemünde standen daher diverse Ehrungen sportlicher Leistungen, insbesondere des sozialen Engagements.

Insgesamt wurden 18 Auszeichnungen vorgenommen, für Ehrenamtliche, sportliche Leistungen und für Vereinsprojekte. In ihrem Grußwort würdigte Ministerin Drese vor allem das ehrenamtliche Engagement. Sie sagte: „Hier wird Außerordentliches geleistet, ohne die Ehrenamtler würde dem Fußball buchstäblich schnell die Luft ausgehen. Die heutige Veranstaltung steht somit auch für ein Dankeschön an alle freiwillig Engagierten im Landesfußballverband. Sie schaffen eine Heimat für die vielen kleinen und großen Fußballerinnen und Fußballer.“

Drese bedankte sich ausdrücklich für die Arbeit der Sportvereine im Land. „Vor allem danke ich dem Landesfußballverband für sein Engagement bei der Gewinnung neuer oft unsichtbarer Heldinnen und Helden sowie bei der Durchführung gezielter Weiterbildungs- und Schulungsangebote.“ Die Sportministerin sicherte dem Verband die Unterstützung der Landespolitik zu und ging dabei etwa auf Fördermittel des Landes aus dem Sportstättenbau im Bereich Fußball ein.

Drese thematisierte zudem die Sportanlagenlärmschutzverordnung des Bundes, die aus ihrer Sicht angepasst werden müsse. Es könne nicht sein, dass Geräuscheinwirkungen, die etwa von Kindertageseinrichtungen und Kinderspielplätzen hervorgerufen würden, zu Recht privilegiert seien, diese Regelung für Sportanlagen hingegen nicht gelte.

Die Sportministerin sprach dabei von einer Ungleichbehandlung zwischen Kinder- und Ballspielplätzen einerseits und Sportanlagen andererseits, die in der Regel von denselben Kindern genutzt würden. „Das ist sachlich nicht gerechtfertigt und widerspricht der gesellschaftlichen Realität. Wir setzen uns dafür ein, dass in die Sportanlagenlärmschutzverordnung klare Regelungen aufgenommen werden, die den Bestandsschutz für langjährig genutzte Sportstätten sicherstellt und Konflikte mit neuen Anwohnern entschärft“, so Drese beim Neujahrsempfang des LFV in Rostock.

Erfolgreicher Schulsport 2025 in Mecklenburg-Vorpommern

15 Podestplätze bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ als Ansporn für das Schulsportjahr 2026

Schwerin – Das Schulsportjahr 2025 war für Mecklenburg-Vorpommern ein voller Erfolg. Besonders der bundesweit größte Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ verzeichnete erneut sehr große Resonanz bei den Schulen des Landes. So entsandte MV 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 47 Schulmannschaften zu den Bundesfinals nach Nesselwang (Winterfinale) und Berlin (Frühjahrs- und Herbstfinale).

Hunderte weitere Schülerinnen und Schüler hatten zuvor bei den Kreis-, Regional- und Landesfinals mitgemacht und stellten ihren sportlichen Ehrgeiz, ihren Teamgeist und ihre Fairness unter Beweis. „Schulsport ist viel mehr als nur Wettkampf. Er fördert Gesundheit, stärkt soziale Kompetenzen und vermittelt Werte wie Zusammenhalt, Respekt und Leistungsbereitschaft“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Traditionell qualifizieren sich die Landessieger für die Bundesfinals, bei denen sie sich mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland messen können. Die MV-Mannschaften erzielten 2025 dabei eindrucksvolle Ergebnisse. Insgesamt 15 Podestplatzierungen haben die Schülerinnen und Schüler aus MV in den Sportarten Volleyball, Goalball, Para-Ski, Leichtathletik, Rudern, Judo, Triathlon, Beachvolleyball, Fußball ID, Para-Leichtathletik und Para-Schwimmen erkämpft. „Die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in den Schulen unseres Landes steckt“, so Simone Oldenburg.

Besonders hervorzuheben sind die Schülerinnen und Schüler der „Schule an der Bleiche“ Ludwigslust, die im Winterfinale 2025 ihren Vorjahrestitel im Para-Ski nordisch (Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) sogar verteidigen konnten. Auch die Bundessiege des Sportgymnasiums Schwerin im Volleyball (U18 Mädchen) sowie im Rudern (U16 Mädchen und Jungen) und der Christophorusschule Rostock im Triathlon (U16 Mixed) unterstreichen die starken sportlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler.

Neben dem Großwettbewerb prägten zahlreiche weitere schulsportliche Vergleichswettkämpfe das Sportjahr 2025, unter anderem die Hallensportfeste in Schwerin und Rostock, die Leichtathletikwettbewerbe der Förderschulen in Güstrow sowie Turniere im Fußball und Zweifelderball in Anklam. Sie verdeutlichen die Vielfalt und Bedeutung des Schulsports in allen Regionen des Landes.

Der Blick der Schulsportteams ist nun auf das Jahr 2026 gerichtet. Während in etwas mehr als einem Monat bereits das Winterfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ stattfindet, stehen für viele Sportarten in den kommenden Wochen dann erst einmal die Regional- und Landesfinals an. „Ich ermutige alle Schulen, diesen Wettbewerb zu nutzen. Er bietet jungen Menschen die Chance, ihre sportlichen Talente zu entdecken, über sich hinauszuwachsen und unser Land auf Landes- und Bundesebene zu vertreten“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Förderung für die Rostocker Nasenbären

Rostock – Seit 2021 baut der 1. Inline Hockey Club Rostocker Nasenbären e.V. in mehreren Ausbaustufen seine eigene Trainings- und Wettkampfhalle. Durch eine Förderung des Landes in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds wird nunmehr die komplette Nutzung der Halle gewährleistet.

Sportministerin Stefanie Drese, die den Zuwendungsbescheid am Mittwoch persönlich übergab, hob die tolle Entwicklung des gemeinnützigen Vereins vor allem im Kinder- und Jugendbereich hervor. „Die Nasenbären sind in den vergangenen Jahren eine feste Größe im Rostocker Sport geworden und vermitteln einer wachsenden Zahl von jungen, aber auch älteren Menschen den Spaß am Inlinehockey“, sagte Drese bei ihrem Besuch.

Der Verein hat den Hallenbau zu rund 90 Prozent selbst finanziert. Mit der jetzt zur Verfügung stehenden Landesförderung kann die obere Etage fertiggestellt und damit die Nutzung der Tribüne (inklusive Cafeteria und Seminarraum für Ausbildungszwecke) ermöglicht werden.

„Durch diese Maßnahmen profitieren sowohl die Sportlerinnen und Sportler als auch die Zuschauer“, betone Drese. Dazu gehören auch der Bau eines den Brandschutzauflagen genügenden Treppenhauses und einer Stahl-Fluchtwegtreppe.

Drese: „Für jegliche Veranstaltungen kann somit ein größeres Publikum Zutritt zur Halle finden und ist ein besserer Komfort gesichert. Darüber hinaus wird die Halle auch anderen Vereinen oder Institutionen zur Verfügung gestellt.“

Umfassende Senioren- und Rehasportangebote

Größter Sportverein Schwerins feiert 35-jähriges Jubiläum: Grimm dankt ARGUS e.V. für umfassende Senioren- und Rehasportangebote

Schwerin – Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des Vereins ARGUS Schwerin hat Sport-Staatssekretärin Sylvia Grimm heute an den Feierlichkeiten teilgenommen und die beeindruckende Entwicklung des Vereins hervorgehoben. „In nur dreieinhalb Jahrzehnten hat ARGUS Schwerin den Sprung von der ehemals kleinen Abteilung Seniorensport des SSC hin zum mitgliederstärksten Verein Schwerins geschafft“, betonte Grimm in ihrem Grußwort.

Die Staatssekretärin hob besonders hervor, dass sich ARGUS gleichzeitig zu einem der vielfältigsten Sportanbieter in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt hat. So zähle der Verein, der sich insbesondere auf Senioren- und Rehasport fokussiert hat, mittlerweile fast 2.500 Mitglieder. „Das zeigt den hohen Bedarf an solchen Angeboten und die gute Arbeit, die von zahlreichen ehrenamtlichen Übungsleitern und Betreuern geleistet wird“, unterstrich Grimm.

Von Rehabilitationssport wie Gymnastik, Wassergymnastik, Herz-Kreislauf-Training oder Lungensport über Fitness-, Senioren- und Outdoorprogramme bis hin zu Angeboten wie Yoga, Aquajogging oder Rollstuhlbasketball öffnet der Verein dabei Türen insbesondere für Menschen, die sich oft erst in reiferem Alter entschlossen haben, regelmäßig Sport zu treiben, chronisch krank sind oder sich von Eingriffen erholen. „Sie alle finden hier in Schwerin die besten Voraussetzungen, um entsprechend des eigenen Könnens oder eventueller Einschränkungen ganz selbstverständlich mitzumachen. Damit zeigt der Verein eindeutig: Der Sport verbindet und ist für alle da“, würdigte Grimm.

Für das bunte Angebot stehen unter anderem eine eigene Trainingshalle und ein Wasserbewegungsbecken zur Verfügung, welches das Land mit Mitteln in Höhe von rund einer Millionen Euro bezuschussen konnte. „Dass im kommenden Jahr nun noch der Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit Landesmitteln in Höhe von knapp 500.000 Euro ansteht, trägt dem Vereinswachstum Rechnung und soll dazu beitragen, dass wir noch mehr Menschen für den Sport und die Bewegung begeistern können“, so Grimm weiter.