Sanierung der Straßenbeleuchtung in Bugewitz

Bugewitz – Für die Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Bugewitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 58.954,20 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In der Gemeinde Bugewitz und den Ortsteilen Kalkstein, Kamp und Lucienhof soll die Straßenbeleuchtung erneuert und auf moderne LED-Beleuchtung umgerüstet werden. Die vorhandenen 121 Quecksilberdampflampen sollen durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt werden. Von den 121 Lampen werden 28 Lampen inklusive Masten und Kabel erneuert.

Pro Jahr können durch diese Maßnahme rund 37.000 Kilowattstunden Strom und rund 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Bützow rüstet Straßenbeleuchtung um

Bützow – Am Montag (11.12.2017) übergibt Energieminister Christian Pegel zwei Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt 71.500 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED an den Bürgermeister der Stadt Bützow (Landkreis Rostock), Christian Grüschow. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt Bützow beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung „Vor dem Rühner Tor“ auf energieeffiziente LED –Technik umzurüsten. Der Zuschuss für diese Maßnahme beträgt 36.500 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die vorhandenen 13 Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch 26 Leuchten mit LED-Technik inklusive Masten ersetzt. Durch dieses Vorhaben können jährlich rund 1.920 Kilowattstunden Strom und knapp eine Tonne Kohlendioxid eingespart werden.

Außerdem ist vorgesehen, die Straßenbeleuchtung im Vierburgweg auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Dafür beträgt der Zuschuss 35.000 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die vorhandenen 48 Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch 49 Leuchten mit LED inklusive Masten ersetzt. So können pro Jahr knapp 25.000 Kilowattstunden Strom sowie rund 13 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Straßenbeleuchtung in Peckatel auf LED-Technik umgerüstet

Peckatel – Am Montag (11.12.2017) nimmt Energieminister Christian Pegel an der Feier anlässlich der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in Peckatel, Gemeinde Plate (Landkreis Ludwigslust-Parchim) teil.

Die Gemeinde Plate beantragte im Jahr 2016 die Umrüstung der LED-Beleuchtung in Plate mit den Ortsteilen Peckatel und Consrade. Die vorhandenen 641 Leuchten, zum Teil bestehend aus Natriumdampfhochdruck- und Quecksilberdampflampen werden durch 641 Leuchten (in Peckatel 161, in Consrade 154 und in Plate 326) mit hocheffizienten LED-Leuchten und zum Teil neuen Masten sowie Kabeln ersetzt.

Das Energieministerium hat Anfang Mai dieses Jahres diese Maßnahme mit einem Zuschuss in Höhe von 482.776,89 Euro gefördert. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Durch diese Maßnahmen können pro Jahr rund 184.000 Kilowattstunden Strom und knapp 110 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Züssow – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Züssow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 14.230,41 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Züssow beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung im Ortsteil Radlow komplett mit LED-Leuchten zu erneuern. Zurzeit werden im gesamten Ort nur acht Straßenlampen betrieben. Um eine volle Ausleuchtung zu gewährleisten, wurde der Abstand zwischen den Leuchten verringert, so dass 15 neue Straßenlampen erforderlich sind. Auch die Kabel werden erneuert. Im Zuge dieser Maßnahme werden außerdem die 18 alten Holzmasten, die für den Erhalt der Straßenbeleuchtung erforderlich waren, entfernt.

Dadurch können jährlich rund 1.300 Kilowattstunden Strom und 0,750 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Mönchhagen erhält Zuschuss für Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Mönchhagen – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik erhält die Gemeinde Mönchhagen (Landkreis Rostock) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 30.675,89 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Mönchhagen beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung im Wohngebiet Ibenhorst umzurüsten. Die vorhandenen 86 Natrium- und Quecksilberdampflampen sollen durch LED-Leuchtmittel ersetzt werden.

Ziel des Vorhabens ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Durch diese Maßnahme können jährlich rund 36.342 Kilowattstunden Strom sowie rund 21 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Bundesländervergleich zu Erneuerbaren Energien: MV auf Platz 2

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern belegt im Ranking zur Nutzung und Förderung der Erneuerbaren Energien Platz 2 im Bundesländervergleich, hinter Baden-Württemberg und vor Bayern. Dies geht aus einer heute veröffentlichten Studie der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. Analysiert wurden die politischen Anstrengungen und tatsächliche Erfolge beim Ausbau Erneuerbarer Energien sowie beim wirtschaftlichen und technologischen Wandel.

„Ich sehe die Bemühungen und die Arbeit der Landesregierung der vergangenen Jahre im Bereich der Erneuerbaren Energien durch die Studie bestätigt“, zeigte sich Energieminister Christian Pegel erfreut. „Das Land weist den zweithöchsten Anteil von EE-Unternehmen wie auch von EE-Beschäftigten auf. Bei Umsätzen mit Erneuerbaren Energien erreicht es gemessen am Bruttoinlandsprodukt sogar die Spitzenposition“, so Pegel.

Die Bundesländer-Vergleichsstudie Erneuerbare Energien wird seit 2008 von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) beauftragt und in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) erstellt. Seit 2008 konnte Mecklenburg-Vorpommern seine Gesamtpunktzahl in der Studie kontinuierlich erhöhen und ist vom Mittelfeld auf einen Spitzenplatz vorgedrungen. Vor allem der wirtschaftliche und technologische Wandel sorgte in diesem Jahr für das gute Abschneiden Mecklenburg-Vorpommerns. Bei den politischen Anstrengungen zur Beförderung dieses Wandels erreicht das Land gar den Spitzenplatz, bei entsprechenden Erfolgen Rang zwei.

Für den Bundesländervergleich wurden insgesamt 59 Indikatoren bewertet und verschiedenen Bereichen zugeordnet. Der Bereich „Nutzung Erneuerbarer Energien“ floss mit insgesamt 70 Prozent in die Gesamtgewichtung ein. Unterschieden wurde hier zwischen Input-Faktoren, also die EE befördernde Maßnahmen, des jeweiligen Bundeslandes und dem Output, also den Erfolgen, die sich in Stand und Entwicklung beim Einsatz Erneuerbarer Energien widerspiegeln. Der zweite Bereich betrachtet den wirtschaftlichen und technologischen Wandel durch die Erneuerbare Energien, gemessen politischen Anstrengungen und Erfolgen.

Sehr gut steht Mecklenburg-Vorpommern demnach bei den Anstrengungen zum technologischen und wirtschaftlichen Wandel da. Das Land konnte sich in dieser Indikatorengruppe bereits in früheren Studien kontinuierlich verbessern und nach Platz fünf im Jahr 2014 nun den Spitzenrang erreichen. Bei der Bewertung der Ansiedlung von EE-Unternehmen sowie beim politischen Engagement für die EE-Branche wurde jeweils Platz drei erzielt. Die Forschungsausgaben für Erneuerbare Energien und Systemintegration seien gemessen am Bruttoinlandsprodukt die zweit- bzw. dritthöchsten. Auch beim Anteil spezialisierter EE-Studiengänge sei Mecklenburg-Vorpommern besser aufgestellt als viele andere Länder.

„Die Studie zeigt uns neben den Erfolgen auch auf, in welchen Bereichen wir uns noch weiter verbessern und verstärkt engagieren müssen. Dieser Herausforderung werden wir uns stellen“, resümiert Minister Pegel.

Insbesondere bei flankierenden Maßnahmen wie der Bereitstellung von Informationen oder dem Monitoring bestünden laut Studie noch Möglichkeiten zur weiteren Optimierung. Niedrigere Plätze nimmt das Land zudem im Bundesvergleich unter anderem im Bereich Elektromobilität (Fahrzeuge: Rang 15, Ladeinfrastruktur: Rang 11) sowie bei dem Anteil von Speichern für PV-Kleinanlagen (Rang elf) ein.

CO2-Emissionen von Neuwagen sollen bis 2030 um fast ein Drittel sinken

Brüssel – Die Kommission hat neue Zielvorgaben für die durchschnittlichen CO2-Emissionen neuer Pkw und Lkw in der EU vorgeschlagen, um den Übergang zu emissionsarmen und emissionsfreien Fahrzeugen zu beschleunigen. Im Jahr 2030 müssen die durchschnittlichen CO2-Emissionen sowohl bei neuen Pkw als auch bei neuen Lieferwagen 30 Prozent niedriger sein als 2021. Das ist ein erheblicher Schritt zum gesamten Reduktionsziel von mindestens 40 Prozent bis 2030 in der EU, zu dem sich die EU im Rahmen des Übereinkommens von Paris verpflichtet hat.
08/11/2017

Während in Bonn gleichzeitig die internationale Klimakonferenz stattfindet, zeigt die Kommission, dass die EU mit gutem Beispiel vorangeht. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erklärte in seiner Rede zur Lage der Union im September: „Ich möchte, dass Europa führend ist, wenn es darum geht, den Klimawandel zu bekämpfen. Im vergangenen Jahr haben wir mit dem Pariser Klimaschutzabkommen, das hier in diesem Hause ratifiziert wurde, die globalen Spielregeln gesetzt. Da die Vereinigten Staaten ihren Ehrgeiz offenbar heruntergeschraubt haben, muss Europa dafür Sorge tragen, unsere Erde – die unteilbar Heimat aller Menschen ist – wieder großartig zu machen.“

Mit dem Inkrafttreten des Pariser Übereinkommens hat sich die internationale Gemeinschaft verpflichtet, zu einer modernen Wirtschaft mit niedrigem Kohlendioxidausstoß überzugehen, während die Automobilindustrie gerade einen tiefgreifenden Wandel erlebt. Die EU muss die Chance ergreifen und eine globale Führungsposition einnehmen, während Länder wie die Vereinigten Staaten und China sehr rasch Fortschritte machen. Ein Beispiel: Der Absatz neuer Pkw in der EU ist gegenüber dem Absatz weltweit von 34 Prozent vor der Finanzkrise (2008/2009) auf nun 20 Prozent zurückgegangen. Um Marktanteile zu erhalten und den Übergang zu emissionsarmen und emissionsfreien Fahrzeugen zu beschleunigen, hat die Kommission heute neue Zielvorgaben für EU-weite durchschnittliche CO2-Emissionen neuer Pkw und Lieferwagen vorgeschlagen, die ab 2025 bzw. 2030 gelten sollen.

Der für die Energieunion zuständige Vizepräsident der Kommission Maros Šefčovič erklärte hierzu: „Es ist ein Zeitalter des klimafreundlichen wirtschaftlichen Wandels angebrochen. Das heutige Vorschlagspaket schafft die Voraussetzungen dafür, dass europäische Hersteller den globalen Energiewandel anführen können, statt anderen hinterherlaufen zu müssen. Es wird sie dazu motivieren, die besten, saubersten und wettbewerbsfähigsten Fahrzeuge herzustellen und damit das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher wiederzugewinnen. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: eine moderne, nachhaltige europäische Wirtschaft mit saubererer Luft in unseren Städten und besserer Einbeziehung erneuerbarer Energien in unsere jetzigen und künftigen Energiesysteme.“

Die Ziele für die Verringerung der CO2-Emissionen, welche die Kommission heute vorschlägt, basieren auf fundierten Analysen und einer breiten Einbeziehung der Interessenträger – von NGOs bis zur Industrie. Im Jahr 2030 müssen die durchschnittlichen CO2-Emissionen sowohl bei neuen Pkw als auch bei neuen Lieferwagen 30 Prozent niedriger sein als 2021.

Miguel Arias Cañete, EU-Kommissar für Klimapolitik und Energie, erklärte: „Der globale Wettlauf um die Entwicklung sauberer Autos ist eröffnet. Es gibt keinen Weg zurück. Doch Europa muss seine Angelegenheiten in Ordnung bringen, wenn es eine leitende und führende Rolle in diesem globalen Wandel einnehmen will. Wir brauchen die richtigen Ziele und die richtigen Anreize. Genau das erreichen wir mit diesen CO2-Maßnahmen für Pkw und Lieferwagen. Unsere Ziele sind ambitioniert, kostenwirksam und durchsetzbar. Mit den Zwischenzielen für 2025 werden wir bereits jetzt Investitionen anstoßen. Mit den Zielen für 2030 geben wir Stabilität und die Richtung vor, um diese Investitionen aufrechtzuerhalten. Wie investieren heute in Europa und gehen hart gegen Umweltverschmutzung vor, damit wir unsere Zusage im Übereinkommen von Paris zur Reduzierung unserer Emissionen um mindestens 40 Prozent bis 2030 erfüllen können.“

Theater Vorpommern stellt auf LED-Beleuchtung um

Stralsund – Am Mittwoch (08.11.2017) übergibt Energieminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 63.132 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umstellung der Beleuchtung auf energieeffiziente Beleuchtungstechnik in den Häusern des Theaters Vorpommern. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Die Theater Vorpommern GmbH betreibt ein öffentlich finanziertes Dreispartentheater mit Theaterhäusern in Greifswald, Stralsund und Putbus. Die Beleuchtung an den drei Standorten soll auf LED-Technik umgestellt werden. Ziel der Umrüstung ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Stromkosten zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Mit der Investition können jährlich rund 78.000 Kilowattstunden Strom und rund 40 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Kramerhof

Kramerhof – Die Gemeinde Kramerhof (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 20.370,00 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 91 Natriumdampfleuchten werden durch 91 Leuchten mit LED-Technik umgerüstet. Es handelt sich dabei beispielsweise um zwölf Leuchten in Kramerhof, acht Leuchten im Ortsteil Vogelsang und jeweils 35 Leuchten in Klein Kedingshagen und Groß Kedingshagen.

Dadurch können jährlich 24.752 Kilowattstunden Strom und knapp 14 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Lühmannsdorf erhält Zuschuss für Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Lühmannsdorf – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Lühmannsdorf (Landkreis Vorpommern-Greifswald) einen Zuschuss in Höhe von 24.830,13 Euro (Fördersatz 50 Prozent) vom Land Mecklenburg-Vorpommern.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Lühmannsdorf beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung in ihren Ortsteilen Brüssow, Giesekenhagen, Jagdkrug und Lühmannsdorf auf LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 112 Quecksilberleuchten werden durch 112 hocheffiziente LED-Leuchten ausgetauscht.

Jährlich können durch diese Maßnahme knapp 24.000 Kilowattstunden Strom und rund 1,4 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Malk Göhren erhält Zuschuss für Umstellung der Beleuchtung auf LED

Malk Göhren – Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Malk Göhren (Landkreis Ludwigslust-Parchim) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 25.995,55 Euro (Fördersatz 50 Prozent).

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Malk Göhren beabsichtigt in den Ortsteilen Malk Göhren, Neu Göhren und Liepe 112 Leuchten auf moderne energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Davon werden 57 Leuchten im Ortsteil Malk Göhren, 36 im Ortsteil Neu Göhren und 19 im Ortsteil Liepe getauscht.

Ziel des Vorhabens ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Pro Jahr können durch diese Maßnahme rund 19.000 Kilowattstunden Strom und elf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

WEMAG senkt Strompreise für rund 90.000 Kunden

Schwerin – Die WEMAG wird zum 1. Januar 2018 ihre Strompreise um etwa 1,5 Prozent senken. Davon profitieren rund 90.000 WEMAG-Kunden in der Region, die wemio-Strom über die Grundversorgung oder im Rahmen einer Sondervereinbarung beziehen.

Trotz gestiegener Strombezugskosten wird das kommunale Unternehmen mit Blick auf die gesunkenen staatlichen Umlagen und die gesunkenen Netzentgelte den resultierenden Kostenvorteil direkt an seine Kunden weitergeben. „Wir sehen das als ein Gebot der Fairness“, sagte WEMAG-Vertriebsleiter Michael Hillmann.

Bei einem Durchschnittsverbrauch von circa 3.500 Kilowattstunden können die Kunden somit knapp 20 Euro pro Jahr sparen. Damit trägt das Mitte dieses Jahres in Kraft getretene Netzentgeltmodernisierungsgesetz erste Früchte bei der Herstellung von mehr Strompreisgerechtigkeit im Rahmen der Energiewende.

„Das darf aber noch nicht alles gewesen sein“, sagte Hillmann. Er erwartet hier für die kommenden Jahre weitere Entlastungen durch die Politik.

WEMAG-Kunden pflanzen etwa 1.400 Bäume für Klimawald

7. Baumpflanzaktion des kommunalen Energieversorgers WEMAG

Malchow – Der kommunale Energieversorger WEMAG hat am Sonnabend, den 14. Oktober mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern der Landesforst in der Nähe von Malchow seinen nächsten Klimawald gepflanzt. „Der Klimaschutz beginnt vor der Haustür. Deshalb packen wir selbst aktiv mit an und pflanzen seit sechs Jahren Bäume in unserer Region“, sagte WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart zu Beginn der 7. Baumpflanzaktion, die von Mitarbeitern des Forstamtes Wredenhagen fachlich geplant und begleitet wurde.

WEMAG-Baumpflanzaktion: Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart, Vorstand der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern Manfred Baum und WEMAG-Vorstandsmitglied Thomas Murche (v.l.) packten bei der WEMAG-Baumpflanzaktion ebenfalls mit an. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

„Ich freue mich, dass sich die Waldaktie in den zehn Jahren ihres Bestehens großer Beliebtheit erfreut und sich die WEMAG mit ihren Kunden mit dem Kauf von bisher etwa 44.300 Aktien vorbildlich engagiert. Schließlich erbringt der Wald eine Vielzahl von Leistungen. Er fördert die menschliche Gesundheit, verschönert die Landschaft und liefert uns den nachwachsenden und umweltfreundlichen Rohstoff Holz. Zudem wirkt er als Kohlenstoffspeicher, bindet Staubpartikel, kühlt das Umfeld, verbessert das Grundwasserdargebot, produziert Sauerstoff und erhöht die Artenvielfalt. Mit dieser Pflanzaktion leisten wir also auch etwas für nachfolgende Generationen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus.

„Da es ein Jubiläumsjahr für die Waldaktie ist, haben wir versucht, die Bäume des Jahres aus diesem Zeitraum zu bestellen, welche für diesen Boden geeignet sind“, erläuterte Forstamtsleiter Bernd Poeppel. Rund 1.400 Bäume, darunter etwa 1.000 Traubeneichen, jeweils 150 Elsbeeren und Vogelkirschen, Berg- und Feldahorn sowie Winterlinden, Ess- und Rosskastanien konnten innerhalb von etwa zwei Stunden in den Malchower Klostertannen, im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte, gepflanzt werden.

In den vergangenen Jahren halfen hunderte Kunden und andere Freiwillige bei der Durchführung der Baumpflanzaktionen des regionalen Energieversorgers. Im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, im Seefelder Holz bei Mühlen Eichsen, auf einer Fläche bei Bad Kleinen, bei Herren Steinfeld sowie in Malchow wurden so bereits sechs Klimawälder mit einer Gesamtfläche von etwa 41 Hektar geschaffen. Die dort gepflanzten Eichen und Linden entwickeln sich gut. Initiiert wurde die Aktion von der WEMAG und der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011.

Die WEMAG bietet mit wemio-Waldgas ein Erdgasprodukt mit ökologischem Mehrwert an. Für jeden Kunden investiert das Unternehmen zehn Euro, um Waldschutzprojekte im Norden zu unterstützen. Mit dem Geld wurden bisher ausschließlich Waldaktien der Landesforst MV erworben. Jede Aktie steht für die Aufforstung von fünf Quadratmetern Waldfläche.
Die WEMAG verwendet die zehn Euro je Erdgaskunde nicht nur für Klimawälder, sondern verteilt das Geld auf mehrere Projekte. So unter anderem in die Wildtierhilfe, MoorFuture-Zertifikate sowie in die Erhaltung, Revitalisierung und Neuanlage von Streuobstwiesen, die zu den artenreichsten Biotopen Europas gehören.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Lambrechtshagen

Lambrechtshagen – Die Gemeinde Lambrechtshagen im Amt Warnow-West (Landkreis Rostock) erhält eine Zuwendung für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Das Energieministerium fördert das Projekt mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie.

Die Straßenbeleuchtung der Gemeinde wird im Wohngebiet Sievershagen II, Rostocker Straße, Siedlungsweg und Ostseeparkstraße auf energieeffiziente LED-Technik umgerüstet. Die derzeitigen 76 Leuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Die vorhandenen Masten können weiterhin genutzt werden.

Nach Umsetzung der Maßnahme kann neben einer Energieeinsparung von 42.386 kWh pro Jahr auch eine CO2-Einsparung von 25 Tonnen pro Jahr erreicht werden.

Für dieses Vorhaben steht ein Zuschuss in Höhe von 29.419 Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 58.838 Euro.

Gemeinde Krusenhagen rüstet Beleuchtung auf LED um

Krusenhagen – Für die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Krusenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) einen Zuschuss in Höhe von 13.373,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde beabsichtigt, die vorhandene Straßenbeleuchtung in der Redentiner Landstraße, Gardinenstraße in Hof Redentin und im Wiesenweg in Gagzow auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 31 Natriumdampflampen werden durch 31 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. In Hof Redentin werden zudem drei Betonmaste durch neue feuerverzinkte Stahlmasten ausgetauscht.

Ziel dieser Maßnahme ist es, den Stromverbrauch sowie die Kohlendioxidbelastung zu reduzieren. Neben einer jährlichen Energieeinsparung von rund 8.315 Kilowattstunden kann eine Kohlendioxideinsparung von rund 5 Tonnen pro Jahr erreicht werden.