Holldorf: Zuschuss für neue LED-Straßenbeleuchtung

Holldorf – Die Gemeinde Holldorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 54.291,37 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen Holldorf, Rowa und Ballwitz. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die 128 vorhandenen Leuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Außerdem werden neun Maste gegen Stahlmaste getauscht.

Dank dieser Maßnahme können pro Jahr 37.700 Kilowattstunden Strom und rund 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Zuschuss für Umrüstung einer Heizungsanlage

Sarnow – Zur Umrüstung einer Heizungsanlage von Öl auf feste Biomasse (Holzabfälle) erhält das Unternehmen „Harald Tesch Tischlerei und Innenausbau“ in Sarnow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Energieministerium einen Zuschuss von 14.094,46 Euro (Fördersatz 55,49 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Der Handwerksbetrieb plant, die vorhandene Ölheizung auf einen Holzvergaserheizkessel umzurüsten einschließlich der Installation entsprechender Folgeeinrichtungen, wie Steuereinrichtung, Heizkreisverteilung, Pufferspeicher und Schornstein. Da Holzabfälle aus dem Betrieb genutzt werden, entfallen die Kosten für die Abfallentsorgung. Zudem verbessert sich die Kohlendioxid-Bilanz durch das Verwenden nicht fossiler Brennstoffe. Jährlich können rd. 24 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Unternehmer können Zuwendungen aus der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen beantragen beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin (Ansprechpartner Frau Köhncke, Tel. 0385 6363-1433 und Herr Papenfuß, Tel. 0385 6363-1231). Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszentrums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz.

Pasewalker Straße in Friedland erhält neue Straßenbeleuchtung

Friedland – Die Stadt Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 21.899,04 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 14 Leuchten in der Pasewalker Straße (Landstraße L 28) sowie im kommunalen Stichweg sollen auf 16 LED-Leuchten inklusive Kabel umgerüstet werden. Zur besseren Ausleuchtung werden im Stichweg zwei zusätzliche Lampen installiert.

Ziel des Vorhabens ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Jährlich können 4.380 Kilowattstunden Strom und knapp 2,5 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Kraftwerksleistung aus EEG-Anlagen wird sich mindestens verdoppeln

WEMAG Netz GmbH will jährlich rund 35 Mio. Euro in leistungsfähige Netzinfrastruktur investieren

Schwerin – Die WEMAG Netz GmbH wird in den nächsten Jahren noch mehr in ihr Stromnetz investieren als in der Vergangenheit. Für notwendige Ersatzmaßnahmen sowie Netzerweiterungen und Netzverstärkungen sind allein für das Jahr 2019 Nettoinvestitionen in Höhe von 35,5 Mio. Euro vorgesehen.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet weiter voran. Dabei hat sich die angeschlossene Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen (EEG) zwischen 2012 und 2017 verdoppelt. „In den nächsten zehn Jahren wird sich die Kraftwerksleistung aus EEG-Anlagen nach unseren Planungen sowie den Zielen der Landes- und Bundespolitik mindestens noch einmal verdoppeln“, prognostiziert Andreas Haak.

Dafür braucht die WEMAG eine sehr leistungsfähige Netzinfrastruktur. „Wir werden für die kommenden fünf Jahre unser Investitionsvolumen jährlich um etwa 10 Mio. Euro anheben, sodass wir durchschnittlich etwa 35 Mio. Euro pro Jahr investieren“, ergänzt der Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH.

Die Investitionen im Hochspannungsnetz in Höhe von etwa 12 Mio. Euro fließen 2019 zum Beispiel in Erneuerungsmaßnahmen in den Umspannwerken Lübz, Wittenberge und Güstrow, den Bau von zwei neuen Umspannwerken sowie in den Ausbau von rund 10 km Hochspannungsleitung. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Aufbau eines hochverfügbaren Funknetzes ein, das zur Steuerung der Energieflüsse im künftigen Energiesystem dienen wird.

Im Mittel- und Niederspannungsnetz sind im nächsten Jahr umfangreiche Netzerneuerungsmaßnahmen in Höhe von 20 Mio. Euro erforderlich und eingeplant. Dazu gehören etwa 71 km Mittelspannungsleitungen im 20-kV-Netz, 48 km neue Leitungen im Niederspannungsnetz und 40 neue Transformatorenstationen.

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung

Alt Meteln – Die Gemeinde Alt Meteln im Landkreis Nordwestmecklenburg erhält vom Energieministerium zwei Zuwendungsbescheide: Beim ersten handelt es sich um einen Zuschuss in Höhe von 40.349,89 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße 42.

Geplant ist, die 16 Natriumdampf- und Quecksilberdampfleuchten in der Dorfstraße im Ortsteil Böken durch hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel zu ersetzen. Zusätzlich werden im Gehwegbereich drei LED-Leuchten mit den dazugehörigen Kabeln und Masten installiert. Jährlich können mehr als 8.000 Kilowattstunden Strom und vier Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Der zweite Bescheid über 121.485,62 Euro (Fördersatz 50 Prozent) betrifft die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in den Ortsteilen Böken und Hof Meteln. Die 38 Leuchten, bestehend aus Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen sollen durch 53 LED-Leuchten (in Böken 17 und in Hof Meteln 36 Leuchten) inklusive Masten und Kabel ersetzt werden. Dadurch können pro Jahr rund 22.240 Kilowattstunden Strom und knapp zwölf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Spatenstich für Windpark Hoort

Hoort – Am Donnerstag (8.11.2018) wird Landesenergieminister Christian Pegel mit Vertretern des Windparkentwicklers Loscon, der Gemeinde Hoort und der Mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern den Spatenstich für den Windpark Hoort durchführen.

In Hoort sollen 16 Turbinen des Herstellers Nordex errichtet werden. Mit 57,6 Megawatt installierter Nennleistung handelt es sich um den zurzeit größten im Bau befindlichen Windpark in Mecklenburg-Vorpommern.

Vier dieser Windenergieanlagen betreibt die Gemeinde Hoort selbst. An ihnen können sich die Einwohner, Flächeneigentümer und Unternehmer aus der Gemeinde Hoort sowie von sieben räumlich angrenzenden Nachbargemeinden beteiligen. Die direkte Beteiligungsmöglichkeit liegt demnach bei 25 Prozent, mehr als den im Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz vorgeschriebenen 20 Prozent. Deshalb wurde diese freiwillig durch die Investoren vorgesehene höhere Beteiligung als Ausnahme von den Regelungen des Beteiligungsgesetzes zugelassen.

Der Windpark Hoort ist zudem einer der ersten neuen Windparks, der eine „bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung“ erhält. Das bedeutet, dass die für Anlagen ab einer Höhe von 100 Metern luftfahrtrechtlich vorgeschriebenen Warnlichter dank einer entsprechenden Technologie nur dann blinken, wenn sich ein Luftfahrzeug nähert. Mit einer entsprechenden Änderung der Landesbauordnung (§ 46, Absatz 2) im vergangenen Jahr wurde dies für alle Windenergieanlagen, die nach dem 30. Dezember 2017 genehmigt werden, zur Pflicht gemacht.

LED-Straßenbeleuchtung für die Rudolf-Tarnow-Straße in Ludwigslust

Ludwigslust – Die Stadt Ludwigslust (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 44.571 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Rudolf-Tarnow-Straße. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 16 Natrium- und Quecksilberdampfleuchten werden durch 19 hocheffiziente LED-Leuchten einschließlich Maste und Kabel ersetzt. Für eine bessere Beleuchtung werden drei Lampen zusätzlich installiert. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit die Kosten zu senken. Jährlich werden zirka 3.426 Kilowattstunden Strom und rund zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart.

In Lindetal wird die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet

Lindetal – Die Gemeinde Lindetal (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 82.804,72 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in den Ortsteilen Leppin, Dewitz, Marienhof, Plath, Alt Käbelich und Rosenhagen. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In den genannten Ortsteilen werden die 127 vorhandenen Leuchten durch hocheffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Zudem werden 46 Maste durch Stahlmaste ersetzt.

Durch dieses Vorhaben können pro Jahr knapp 37.000 Kilowattstunden Strom sowie rund 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Zuschuss für LED-Beleuchtung in Zirchow

Zirchow – Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Zirchow (Landkreis Vorpommern-Rügen) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 51.430 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde der Ostseeinsel Usedom beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 125 Natriumdampf-Hochdruckleuchten werden durch 125 LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel ersetzt.

Pro Jahr können durch das Vorhaben mehr als 37.600 Kilowattstunden Strom und 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Straßenbeleuchtung in Timmendorf wird umgerüstet

Insel Poel – Die Gemeinde Ostseebad Insel Poel (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 33.121,07 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Ortsdurchfahrt Timmendorf auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In der Ortsdurchfahrt Timmendorf soll die vorhandene Beleuchtung, bestehend aus neun Natriumdampfhochdrucklampen, durch 17 Leuchten mit LED-Technik einschließlich Maste und Kabel ersetzt werden. Um eine ordnungsgemäße Beleuchtung zu gewährleisten, sollen die neuen Leuchten in einem Abstand von 30 bis 35 Metern errichtet werden. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Lampen. Die Arbeiten werden im Zuge des Um- und Ausbaus der Landesstraße 121 durchgeführt.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit die Kosten zu senken. Jährlich werden 1.882 Kilowattstunden Strom und rund eine Tonne Kohlendioxid eingespart.

Gemeinde Brunn erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Brunn – Die Gemeinde Brunn (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 31.521,02 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt und der Gehwege. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In der Friedländer Straße sollen die vorhandenen 15 Leuchten durch hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Maste ersetzt werden. 850 Meter Kabel werden ebenfalls erneuert.

Diese Maßnahme trägt zur jährlichen Einsparung von 2.792 Kilowattstunden Strom und knapp 1,5 Tonnen Kohlendioxid bei.

Straßenbeleuchtung in Trent wird auf LED-Technik umgerüstet

Insel Rügen – Die Gemeinde Trent (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Energieministerium für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik einen Zuschuss in Höhe von 27.500,00 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Geplant ist, die 30 vorhandenen Quecksilberdampflampen in der Ortslage Trent durch LED-Leuchten inklusive Maste und rund tausend Meter Kabel zu ersetzen. Durch diese Maßnahme können pro Jahr knapp 9.500 Kilowattstunden Strom und fast acht Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Bützow

Bützow – Das Energieministerium bezuschusst die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Zuge des Neubaus des Gehwegs Vor dem Rostocker Tor in Bützow (Landkreis Rostock) mit 34.550 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 20 Quecksilber- und Natriumdampfleuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Maste und Kabel ersetzt. Damit auch der Gehweg bis zum Friedhofseingang ausgeleuchtet ist, werden zusätzlich fünf Leuchten errichtet.

Durch dieses Vorhaben werden pro Jahr 3.745 Kilowattstunden Strom und knapp zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Neustadt-Glewe: Zuschuss für Biomasseheizung im Büromöbelwerk

Neustadt-Glewe – Für die Errichtung einer Biomasseheizung zur Wärmeerzeugung im Büromöbelwerk Oelschlägel & Co. GmbH erhält das in Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ansässige Unternehmen vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 49.000 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Das oben genannte Möbelwerk baut eine umweltfreundliche Heizungsanlage zur Verwertung der anfallenden Holzreste und Späne im Möbelwerk ein. Der hohe Anfall von Biomasse ist sinnvoll, um Bioenergie als Wärme zu nutzen. Es handelt sich um eine Holzfeuerungsanlage mit Feinstaubfilter und einem nachgeschalteten Elektrofilter zur Feinpartikelabscheidung. Durch die neue Anlage werden die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte deutlich unterschritten. Jährlich können 141,750 Tonnen Kohlendioxid und 630.000 Kilowattstunden Strom eingespart werden. Aufgrund des genehmigten vorzeitigen Vorhabenbeginns haben die Arbeiten bereits begonnen. Die Anlage soll im Oktober in Betrieb genommen werden.

Unternehmer können Zuwendungen aus der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen beantragen beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin (Ansprechpartner Frau Köhncke, Tel. 0385 6363-1433 und Herr Papenfuß, Tel. 0385 6363-1231). Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszentrums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz. Ansprechpartner: Herr Jens Kiel, Tel. 03981 4490 -106, Mail: projektleitung@foerderung-leea-mv.de , Website: http://www.foerderung-leea-mv.de.

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung

Mellenthin – Die Gemeinde Mellenthin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 59.797,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Geplant ist, die 54 Quecksilberdampfleuchten in Mellenthin durch hocheffiziente LED-Leuchten zu ersetzen. Bei 40 Leuchten im Morgenitzer Berg werden zudem die Maste und Kabel erneuert. Bei den 14 Leuchten im Chausseeberg (Radweg) werden lediglich die Leuchten erneuert.

Ziel des Vorhabens ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Jährlich können knapp 24.000 Kilowattstunden Strom und 14 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.