Technologie-Unternehmen forscht zu Analyseplattform für Solaranlagen

Rostock – Das 2014 gegründete Rostocker Technologie-Unternehmen powerdoo GmbH entwickelt derzeit ein innovatives Analyse- und Monitoringsystem für Photovoltaikanlagen. Bislang erfolgt die Auswertung der Daten vor Ort direkt an den Anlagen. Jetzt soll in einem Forschungsvorhaben ein Monitoringsystem entwickelt werden, das die Daten ausliest und in Echtzeit an eine cloudbasierte Speicher- und Recheneinheit übermittelt. „Die powerdoo GmbH will eine innovative Software für die Überwachung und das Management von regenerativen Energiekraftwerken entwickeln, um den Aufwand für die Anlagenbetreiber zu verringern. Das junge Unternehmen setzt dabei auf eigene, wirtschaftsnahe Forschungs- und Entwicklungsarbeit, um für die Kunden intelligente Lösungen aufzuzeigen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Die powerdoo GmbH hat derzeit vier Mitarbeiter.

Über ein Webportal sollen die Anlagenbetreiber Zugriff auf die Daten Auswertungen zur Betriebsführung erhalten. Für das Testsystem integriert powerdoo die Datenformate und Protokolle verschiedener Hersteller, sodass die Lösung universell einsetzbar ist. Dabei werden geeignete Schnittstellen definiert und ein Betriebssystem für die verwendete Hardware-Plattform ausgewählt, welches die Daten aus der Solaranlage ausliest.

Der Webdienst soll für Photovoltaikbetreiber unterschiedliche Funktionalitäten darstellen, wie beispielsweise eine Verwaltung der Sensordaten, Datenverarbeitung und –analyse. Nach der Entwicklung des Hardware-Prototyps soll das Monitoringsystem im Livebetrieb getestet und optimiert werden. Dieser Schritt ist nach Unternehmensangaben für das nächste Jahr vorgesehen. Derzeit betreut das Unternehmen Systeme mit 697 Megawatt Peak (Einheit der maximalen Leistung eines Photovoltaik-Kraftwerks), produziert von 82.872 Wechselrichtern (diese dienen dazu, Gleichstrom in ein Wechsel- oder Drehstromnetz einzuspeisen, etwa bei ins Stromnetz einspeisenden Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung).

„International wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen stärken die Unternehmen und damit auch die Wirtschaft insgesamt in Mecklenburg-Vorpommern. So werden zukunftssichere und attraktive Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt gesichert und geschaffen“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 207.380 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf mehr als 365.000 Euro. „Die europäischen Fördermittel helfen, die Innovationskraft unserer Unternehmen durch die Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu stärken“, sagte Glawe. In der Förderperiode von 2014 – 2020 können 168 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung aus dem EFRE eingesetzt werden.

Sonne spendet Wärme für Wasserversorgung

AWG Sternberg und WEMAG gründen neue Gesellschaft für Wärme-Projekte

Schwerin/Sternberg – Die Allgemeine Wohnungsgenossenschaft Sternberg-Dabel-Brüel e.G. (AWG Sternberg) will die Sonnenenergie für die Warmwassergewinnung nutzen. Für die Montage der Solaranlagen auf zwei Wohnhäusern in der Sternberger Karl-Marx-Straße erfolgte am 9. August der Baustart. „Mit der Kollektorfläche von jeweils 25 Quadratmetern können wir in jedem Wohngebäude die Warmwasserversorgung in 40 Haushalten unterstützen. Das heißt, etwa ein Drittel des Wassers wird von der Sonne erwärmt“, erklärte der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Allgemeinen Wohnungsgenossenschaft Sternberg-Dabel-Brüel e.G. Sven Parwulski. Mit der Einbindung der Erneuerbare-Energien-Anlagen wird auch die Umwelt entlastet. „Der Ausstoß von fast vier Tonnen Kohlendioxid wird jährlich pro Anlage vermieden. Außerdem werden je Gebäude rund 1.900 Kubikmeter Erdgas eingespart“, sagte Projektleiter Michael Schütt von der WEMAG Energiedienste GmbH, die auch das technische Konzept entwickelt hat.

Heizungsbaumeister Lars Ost prüft auf dem Dach die gerade angelieferten Bauteile für die Solaranlage. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Die Montage der Solaranlagen hat die in Sternberg ansässige Firma Michael Dei Heizung/Sanitär/Solar übernommen. „Es freut mich ganz besonders, dass ein regionaler Anbieter diesen Auftrag bekommen hat“, sagte Sven Parwulski bei der Anlieferung der Solarmodule.

Für die Realisierung dieses und weiterer Projekte haben die AWG Sternberg und die WEMAG Energiedienste GmbH die Energiedienste Sternberg GmbH gegründet, wobei die AWG mit 51 Prozent Gesellschafteranteilen Mehrheitsgesellschafterin ist. Sie übernimmt die kaufmännische und die WEMAG Energiedienste GmbH die technische Betriebsführung. „Von der Idee bis zur Umsetzung dieser Vorhaben hat es etwa zwei Jahre gedauert“, berichtete Michael Schütt und verwies auf einige Anfangsschwierigkeiten, die es gemeinsam zu lösen galt.

Bereits zum 1. Juli sind fünf Heizstationen in Sternberg in AWG-Wohnblöcken Am Sehrransbach und in der Karl-Marx-Straße in Betrieb genommen worden. Darüber hinaus wird gegenwärtig in der Karl-Marx-Straße ein kleines Heizhaus gebaut. „Von hier aus wollen wir drei Wohnblöcke mit modernster Heiztechnik versorgen“, kündigte Sven Parwulski an. Er rechnet im September mit der Inbetriebnahme.

Die Wohnungsgenossenschaft will die Fernwärmeversorgung in Sternberg stetig erweitern. Geplant ist die Umstellung zunächst in der Seestraße. Auch in Brüel wird auf eine moderne Wärmeversorgung gesetzt. So wurden bereits drei bestehende Heizstationen von dem vorherigen Wärmelieferanten übernommen, im nächsten Jahr soll nun mit dem Umbau dieser bestehenden veralteten Ölheizungsanlagen auf eine Heizung mit moderner Gas-Brennwerttechnik begonnen werden.

Strom-zu-Gas-Anlage der WEMAG übertrifft alle Erwartungen

  • Projektplattform zur Erkundung der „Strom zu Gas“ (SzG) Technologie in der Thüga-Gruppe erfolgreich abgeschlossen

  • Wichtige Erkenntnisse wurden in den zurückliegenden fünf Jahren Projektarbeit gesammelt und wissenschaftlich abgesichert

  • SzG und Gasverteilnetze sind integraler Bestandteil der Energiewende

  • Politik muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen

Schwerin/Frankfurt – Die Projektphase der Thüga-Gruppe zur Erkundung der Strom-zu-Gas-Speichertechnologie ist erfolgreich abgeschlossen. „Speicher sind ein wichtiger Baustein der Energiewende. Die Technologie ermöglicht, überschüssigen Wind- oder Solarstrom bestmöglich zu nutzen. Wir konnten eindeutig belegen, dass die Gemeinschaftsanlage in den zurückliegenden drei Jahren Praxisbetrieb alle Belastungstests bestanden hat. Die Technologie hat viele Erkenntnisse für die weitere Nutzung geliefert“, zeigt sich Tobias Struck, Leiter der Gruppe Speicher und Projekte bei der WEMAG, erfreut. Bei der Inbetriebnahme der Anlage auf dem Unternehmensgelände der Mainova in Frankfurt im Jahr 2014 war dies die weltweit erste Demonstrationsanlage, die Strom in Wasserstoff umwandelt und in das kommunale Gasverteilnetz einspeist. Strom zu Gas oder auch Power to Gas genannte Technologien verfolgen das Ziel, überschüssige Strommengen aus erneuerbaren Quellen in Gas umzuwandeln und damit der Nutzung im Wärme-, Mobilitäts- oder Stromerzeugungsmarkt zuzuführen.

In dem Projekt haben 13 Unternehmen der Thüga-Gruppe ihr Know-how gebündelt und gemeinsam in die Entwicklung der Strom zu Gas-Speichertechnologie investiert. Dabei stand die Prüfung der Praxistauglichkeit im Fokus. Aus Sicht der Projektpartner hat die Strom-zu-Gas-Technologie damit bewiesen, dass sie die notwendigen Voraussetzungen für den Praxiseinsatz erfüllt. So wurde die Anlage während des Livebetriebes mit Wind- und Solaranlagen, einem Blockheizkraftwerk (BHKW) und dem Stromverbrauch mittels Computersimulation in einem Smart Grid zusammen geschaltet. Nach Ansicht der Projektpartner hat sich die Technologie damit auch bei intelligenten Netzstrukturen bewährt.

Übertroffen hat die Anlage unsere Erwartungen besonders beim Wirkungsgrad. In ihrem relevanten Lastbereich zwischen 50 und circa 325 Kilowatt erreicht die Gesamtanlage – von der Stromentnahme bis zur Gaseinspeisung – einen Wirkungsgrad von bis zu 77 Prozent, bezogen auf den Brennwert“, hebt Struck besonders hervor. „Ferner konnten wir belegen, dass die Strom zu Gas-Technologie prinzipiell auch für den Einsatz im Primärregelenergiemarkt geeignet ist. Von den Vorteilen der Strom-zu-Gas-Technologie überzeugten sich in den zurückliegenden Monaten mehr als 1.300 Besucher.

SzG und Gasverteilnetze sind integraler Bestandteil der Energiewende

Aus Sicht der Projektpartner sprechen die volks- und energiewirtschaftlichen Gründe für eine kluge Kombination von SzG-Technologie und Gasverteilnetze:

  • Die notwendige Gasnetzinfrastruktur als Speichermedium ist vorhanden.

  • Nur das Gasnetz verfügt über die Kapazität, um den enormen Gesamtspeicherbedarf der Energiewende zu decken.

  • Ein großer Anteil des 2020 bestehenden Speicherbedarfs kann bereits durch die Umwandlung von Strom zu Wasserstoff und dessen Einspeisung in das Gasverteilnetz gedeckt werden.

  • Nahezu unbegrenzte Speicherkapazität entsteht durch eine zusätzliche Methanisierung des erzeugten Wasserstoffes.

  • Die Kopplung des Stromsektors mit dem Gassektor über die SzG-Technologie führt zu einer deutlichen Entlastung der Stromnetze und verringert deren Ausbaubedarf.

Politik muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen

Wer im Rahmen der Dekarbonisierung der Stromerzeugung, des Wärmemarktes und des Mobilitätsmarktes die SzG-Technologie nicht berücksichtigt, der verbaut der derzeit aussichtsreichsten Langzeitspeicherlösung die Zukunft und behindert die Energiewende“, unterstreicht Tobias Struck weiter. Nach Auffassung der Projektpartner ist die neue Bundesregierung gefordert, ein schlüssiges Konzept zur Entwicklung der SzG-Technologie vorzulegen.

Dental-Labor Berg in Retschow baut Holzvergaser

Retschow – Energieminister Christian Pegel hat einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 19.619,00 Euro (Fördersatz 35,90 Prozent) für das Vorhaben „Abkopplung von einer zentralen Ölheizung im Gebäudekomplex, Bau einer autarken Holzvergaseranlage mit Nutzung von Solarenergie für das Dentallabor“ an die Dental-Labor Berg GmbH in Retschow (Landkreis Rostock) übergeben. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Mit dem Zuschuss errichtet die Dental-Labor Berg GmbH eine separate Heizung für den angemieteten geschäftlich genutzten Teil des Gebäudekomplexes. Das bestehende Heizsystem wird nur noch für den privat genutzten Teil des Vermieters genutzt.

Gegenstand der Förderung ist die Errichtung des Holzvergasers inklusive Speicher, die solarthermische Anlage sowie die Umbaumaßnahmen der Räume, die als Heizraum benötigt werden. Auch ein Schornstein zählt dazu. Mit der neuen Heizungsanlage wird durch die Vergasung von Holz umweltfreundlich Wärme erzeugt (Biomassevergasung).

Mit der Investition können jährlich bis zu 82.000 Kilowattstunden nutzbare Wärmemenge erzeugt und rund 23 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden.

Neue Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Duckow

Duckow – Einen Zuschuss in Höhe von 63.054,64 Euro (Fördersatz 60 Prozent) erhält die Gemeinde Duckow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) vom Energieministerium für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Duckow beabsichtigt, die Straßen- und Gehwegbeleuchtung in der Dorfstraße im Ortsteil Pinnow auf energieeffiziente LED-Technik umzustellen. Die vorhandenen 16 Natriumdampf-Hochdruck- und Quecksilberdampflampen werden durch 21 LED-Lampen ersetzt. Um die Straße und den Gehweg besser auszuleuchten, werden zusätzlich fünf Leuchten installiert. Außerdem werden 1.300 Meter Kabel neu verlegt.

Ziel des Vorhabens ist es, den Stromverbrauch zu senken und Kosten zu reduzieren. Jährlich können neben 3.760 Kilowattstunden Strom auch rund zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Umrüstung der Beleuchtung in Dorf Mecklenburg

Dorf Mecklenburg – Das Energieministerium bezuschusst die Umrüstung der Geh- und Radwegbeleuchtung auf LED-Technik in der Gemeinde Dorf Mecklenburg, Ortsteil Karow (Landkreis Nordwestmecklenburg) mit 96.804,18 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Dorf Mecklenburg plant, die Geh- und Radwegbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik in der Schweriner Straße innerhalb der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 106 in Karow umzurüsten. Die vorhandenen 26 Leuchten werden durch 34 LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel ersetzt.

Durch diese Maßnahme können jährlich rund 7.800 Kilowattstunden Strom und rund 4,4 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Burg Stargard erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Burg Stargard – Mit einem Zuschuss in Höhe von 17.326,40 Euro (Fördersatz 50 Prozent) unterstützt das Energieministerium die Stadt Burg Stargard (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) bei der energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung im Weinbergsweg. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt Burg Stargard beabsichtigt, die vorhandenen elf Quecksilberdampflampen durch 16 hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel auszutauschen. Dadurch wird der Weinbergsweg gleichmäßig ausgeleuchtet.

Durch das Vorhaben können jährlich 4.830 Kilowattstunden Strom und rund drei Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Förderung der Umstellung auf LED-Beleuchtung

Schwerin – Die Gemeinde Gehlsbach (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält für die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik einen Zuschuss in Höhe von 158.944,85 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die gesamte Beleuchtung der Gemeinde soll auf moderne energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt werden. Die vorhandenen 139 Leuchten werden durch 140 LED-Leuchten ersetzt. Hierbei werden 54 Leuchten inklusive Masten und Kabel, 34 Leuchten durch Aufsatzleuchten und 52 Leuchten durch Umrüstsätze ausgetauscht.

Ziel dieser Maßnahme ist es, pro Jahr rund 48.000 Kilowattstunden Strom und rund 28 Tonnen Kohlendioxid einzusparen.

Die Stadt Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik einen Zuschuss in Höhe von 49.526,00 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Sie beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung in der Rudolf-Tarnow-Straße auf LED-Technik umzurüsten. 130 Lampen werden durch LED-Umrüstsätze ersetzt.

Ziel des Vorhabens ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer jährlichen Energieeinsparung von rund 38.000 Kilowattstunden Strom können rund 23 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Wesenberg

Wesenberg – Das Land gewährt der Stadt Wesenberg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) einen Zuschuss in Höhe von 26.191,59 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt Wesenberg möchte die vorhandene Straßenbeleuchtung auf moderne energiesparende LED-Technik umrüsten. Die vorhandenen 96 Leuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Es handelt sich um folgende Straßen: Bahnhofsstraße, Vor dem Mühlentor und Veteranendreieck, Seestraße, Ringstraße, Mittelstraße, Kreuzstraße, Kohschietgang, Kirchgasse, Hohe Straße, Grabenstraße, Glockengraben und Burggasse.

Durch die Maßnahme können jährlich rund 23.000 Kilowattstunden Strom sowie rund 14 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Straßenbeleuchtung im Rostocker Hedda-Zinner-Weg

Rostock – Die Hansestadt Rostock erhält vom Energieministerium für die Sanierung der Straßenbeleuchtung im Hedda-Zinner-Weg einen Zuschuss in Höhe von 16.889,60 Euro (Zuschuss 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Im Hedda-Zinner-Weg (Rostock-Evershagen) beabsichtigt die Hansestadt Rostock die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen vier Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch sieben LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel ersetzt. Durch verringerte Abstände zwischen den Leuchten wird der Weg besser ausgeleuchtet.

Durch diese Maßnahme können jährlich 824 Kilowattstunden Strom und 0,5 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Kunstverein Schwerin erhält Zuschuss für LED-Beleuchtung

Schwerin – Für die Umrüstung der Beleuchtung in den Ausstellungsräumen des Kunstvereins Schwerin e.V. auf eine energieeffiziente LED-Anlage erhält der Verein vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 15.120,00 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Im historischen E-Werk in der Landeshauptstadt betreibt der Kunstverein Schwerin e.V. eine Kunsthalle. Die Ausstellungsräume sind derzeit mit 49 Neonröhren und 16 Strahlern bestückt. Nach Umrüstung auf LED-Technik werden die Ausstellungsstücke besser ausgeleuchtet.

Zudem werden durch das Vorhaben jährlich 2.317 Kilowattstunden Strom und 1,240 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Umrüstung der Beleuchtung auf LED in Bad Sülze

Bad Sülze – Die Stadt Bad Sülze (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Energieministerium für die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik einen Zuschuss in Höhe von 29.811,93 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Im Scheunenviertel, in der Reiferbahn und in der Kellerstraße plant die Stadt Bad Sülze, die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umzustellen. Die vorhandenen 53 Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch 53 Mastaufsatzleuchten ersetzt.

Dadurch können jährlich rund 27.600 Kilowattstunden Strom und ca. 13 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Loitz erhält Zuschuss für Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Loitz- Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Stadt Loitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) einen Zuschuss in Höhe von 30.613,02 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt Loitz beabsichtigt, insgesamt 44 vorhandene Leuchten auf LED-Technik umzustellen. Davon werden 35 Leuchten in der Langen Straße, Marktstraße und in der Straße Neustadt durch LED-Umbausätze ersetzt. Bei den neun Leuchten in der Straße Am Steintor/Steintorstraße und Steintornebenstraße werden auch die Masten und Kabel erneuert.

Neben einer Energieeinsparung von rund 6.200 Kilowattstunden Strom pro Jahr können jährlich knapp vier Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Strasburg rüstet Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um

Strasburg – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik erhält die Stadt Strasburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern einen Zuschuss in Höhe von 38.192,46 Euro (Fördersatz 50 Prozent).

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt Strasburg plant, die Straßenbeleuchtung in 14 Straßen im Stadtgebiet auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 88 Natriumdampf-Lampen werden durch 88 LED-Leuchten ersetzt. Zudem werden 265 Meter Kabel erneuert.

Neben einer jährlichen Energieeinsparung von 26.230 Kilowattstunden Strom können pro Jahr auch rund 15 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

WEMAG richtet Servicestationen auf dem Land ein

Dorfläden als Servicepartner für Strom und Gas

Schwerin – Im Lebensmittelmarkt in Grebs bei Eldena ist der erste Servicepunkt der WEMAG eröffnet. Seit gestern können sich Kunden und alle, die es werden wollen, hier über Strom- und Gasprodukte des kommunalen Energieversorgers informieren. „Wir bieten Interessenten damit die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert in ihrer Nähe über die Angebote der WEMAG zu informieren und unsere Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen“, sagt Sebastian Kosog, der Ansprechpartner für Privat- und Gewerbekunden bei der WEMAG ist. Er hat am 18. Juli die Servicematerialien an Sylvia Lembke übergeben, die bei ihrer Nichte Nadine Jäger im Dorfladen mitarbeitet.

Verkäuferin Sylvia Lembke und WEMAG-Mitarbeiter Sebastian Kosog (v.l.) bestücken im Dorfladen in Grebs den Servicepunkt mit Informationsmaterial für die Strom- und Gaskunden. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Neben Informationsmaterial rund um die Themen Ökostrom, Erdgas und Energiesparen liegen im Servicepunkt Vordrucke zur Zählerstandsmitteilung, Abschlagsanpassung oder Neuanmeldung bereit. Kunden können hier ihre Post an die WEMAG ganz bequem abgeben. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der WEMAG. Dieses Zusatzangebot bringt auch einen Gewinn für das Geschäft: Vielleicht führt es mehr Kunden in den Laden, die dann auch gleich die Lebensmittel in den neuen WEMAG-Einkaufsbeutel packen“, sagt die Verkäuferin lächelnd.

Bis zum Jahresende sollen zunächst bis zu zehn weitere Servicepunkte im gesamten regionalen Versorgungsgebiet hinzukommen. Eine Partnerschaft mit dem Warnower Dorfladen ist bereits fest vereinbart. „In einer Flächenregion wie Mecklenburg-Vorpommern ist es gar nicht immer einfach, seine Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären“, weiß Sebastian Kosog. Mit der Einrichtung von Servicestationen erweitert die WEMAG ihre Strategie für mehr Sichtbarkeit und zu mehr persönlichem Kontakt auch in kleinen Ortschaften. Neben einer Kundenberatung in Schwerin ist bereits eine mobile Kundenberatung, das WEMAG-Infomobil, im Einsatz. Allein im Jahr 2016 war es zu 185 Terminen an 32 Standorten für Einwohner vor Ort im Einsatz. Der Tourenplan wird in Amtsblättern und im Internet unter www.wemag.com/infomobil veröffentlicht.