Klimaschutz an Schulen: Wo sind die Energiesparmeister in M-V?

Wettbewerb sucht bestes Klimaschutz-Projekt an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern

Berlin – Der Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen sucht das beste Klimaschutz-Projekt von und mit Schülern aus Mecklenburg-Vorpommern. „Mitmachen lohnt sich“, motiviert Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online, die den Wettbewerb organisiert. „Auf das überzeugendste Projekt wartet ein Preisgeld von 2.500 Euro, die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg und eine Reise zur Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin.“

Bewerben können sich Schüler und Lehrer aller Schularten und jeder Jahrgangsstufe bis zum 4. April auf www.energiesparmeister.de. Der Wettbewerb wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium beauftragte Kampagne „Mein Klimaschutz“. Bundesumweltministerin Svenja Schulze ist Schirmherrin des Wettbewerbs.

Jury kürt Landessieger – Online-Abstimmung über Bundessieg

Ende April wählt eine Fachjury den Landesieger aus Mecklenburg-Vorpommern und aus den weiteren 15 Bundesländern aus; nach den Kriterien Innovation, Nachhaltigkeit und Kreativität. Im Mai treten die 16 Energiesparmeister zu einer öffentlichen Online-Abstimmung um den Bundessieg an. Der Bundessieger erhält neben den 2.500 Euro für den Landessieg den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Titel „Energiesparmeister Gold“.

Ein mit 1.000 Euro dotierter Sonderpreis honoriert besonders ausdauerndes Engagement für den Klimaschutz. Dafür können sich alle früheren Energiesparmeister bewerben, die am Ball geblieben sind und ihr Projekt weiterentwickelt haben. Alle neuen Preisträger werden zur Preisverleihung am 14. Juni 2019 ins Bundesumweltministerium eingeladen.

Paten und Unterstützer des Energiesparmeister-Wettbewerbs

Neben Geld- und Sachpreisen werden die Gewinner-Schulen mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft und Gesellschaft belohnt. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind atmosfair gGmbH, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, ENGIE Deutschland, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH, Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, die Sparkassen in Niedersachsen und WEMAG AG für Mecklenburg-Vorpommern.

Im vergangenen Jahr konnte die Arche Schule in Waren an der Müritz das beste Klimaschutzprojekt in Mecklenburg-Vorpommern vorweisen. So werden an der Grundschule die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit theoretisch vermittelt und auch praktisch umgesetzt. Es wird auf Einwegplastik verzichtet und bei der Verpflegung auf Regionalität gesetzt. Die Kinder werden im Energiesparen geschult und regelmäßig führen Exkursionen zu Erzeugern erneuerbarer Energie. „Klimaschutz braucht oft einen langen Atem. Wichtig sind Vorbilder, die zeigen, dass es auch mit kleinen Schritten ein ganzes Stück vorangehen kann. Ich bin sehr stolz auf die Schule in Waren“, sagt Thomas Murche, technischer Vorstand des kommunalen Energieversorgers WEMAG.

Zusätzlich unterstützen den Wettbewerb a&o Hostels, Florida-Eis Manufaktur GmbH, memo AG, Vaude GmbH & Co. KG und Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Als Medienpartner agieren der auf pädagogisch-didaktische Fachzeitschriften spezialisierte Friedrich-Verlag, das Familienmagazin Naturkind, das Naturkostmagazin Schrot&Korn sowie das bundesweite Schülermagazin YAEZ. Unterstützt wird der Wettbewerb auch von Deutschlandfunk Kultur mit Berichterstattung in der Sendung „Kakadu“.

Ab heute zum Stadtradeln anmelden – Land übernimmt Anmeldegebühr

Schwerin – Ab heute, 11. März 2019, können sich Kommunen in ganz Deutschland für das „Stadtradeln 2019“ anmelden. Christian Pegel ruft dazu auf, dass auch möglichst viele Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern an den Start gehen.

„Das Stadtradeln schärft das Bewusstsein für das Fahrrad als Alternative zum Auto. Als Minister, der für Energie und Verkehr zugleich zuständig ist, kann ich diese Initiative nur begrüßen“, lobt Christian Pegel, der selbst gern auf den Drahtesel steigt, wenn es Zeit und Route erlauben.

Beim Stadtradeln kann jede Stadt, jede Gemeinde, jeder Landkreis und jede Region mitmachen. Ein Gemeindebeschluss oder ähnliches ist für eine Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Das Einverständnis der Kommune, zum Beispiel durch den Bürgermeister/die Bürgermeisterin oder die Verwaltung, muss jedoch gegeben sein. Bei der Anmeldung über die Webseite www.stadtradeln.de muss zudem mindestens eine Ansprechperson vor Ort für das Stadtradeln in der Kommune genannt werden.

Der Aktionszeitraum, in dem dann alle Teilnehmer aus der Kommune mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer sammeln, muss drei zusammenhängende Wochen nach Wahl zwischen dem 1. Mai und dem 30. September betragen. Das heißt, frühestmöglicher Starttermin ist der 1. Mai, letzter der 10. September. Ab 11. März 2019 bis kurz vor dem letztmöglichen Starttermin können sich Kommunen bundesweit fürs „Stadtradeln“ anmelden.

In diesem Jahr stellt das Verkehrsministerium 15.000 Euro für die Teilnahme von Kommunen aus Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung, 5.000 Euro mehr als in den vergangenen Jahren. Von diesem Geld wird die Teilnahmegebühr für Städte und Gemeinden aus M-V für das bundesweite Stadtradeln erstattet.

„Die Aktion findet immer mehr Interesse in den Kommunen, so dass wir einen stetig steigenden Teilnehmerkreis verzeichnen können“, sagt Christian Pegel, Landesminister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung. Er fügt hinzu: „Damit viele Städte und Gemeinden unseres Landes mitmachen, haben wir vor vier Jahren zum ersten Mal diesen Fördertopf bereitgestellt. Ich würde mir wünschen, dass sich neben den großen Städten auch mehr kleine Gemeinden und gern auch die Landkreise beteiligen.“

2018 haben Greifswald, Ludwigslust, Parchim, Rostock, Schwerin, Stralsund sowie der Landkreis Vorpommern-Rügen, Anklam, Bergen auf Rügen, Neubrandenburg und Neustrelitz den Nordosten vertreten. Zusammen haben sie in ihrem jeweils dreiwöchigen Aktionszeitraum knapp 1,2 Millionen Kilometer zurückgelegt und damit fast 164.000 Kilogramm Kohlendioxid vermieden, die beim Zurücklegen derselben Strecke mit dem Auto ungefähr angefallen wären.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung übernimmt die Anmeldegebühr für die sich anmeldenden Kommunen so lange, bis der Fördertopf in Höhe von 15.000 Euro ausgeschöpft ist. Die Gebühren variieren je nach Einwohnerzahl. Das Geld wird entsprechend der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Dies erfolgt direkt bei Anmeldung auf www.stadtradeln.de – die Kommune muss nicht in Vorleistung gehen.

Pegel stellt Studie in Berlin vor

Mit Experimentierklauseln Sektorkopplung voranbringen

Berlin – Die Sektorkopplung verspricht, die Energiewende auch auf Mobilität und Wärmeerzeugung zu übertragen. Rechtliche Hürden verhindern aber bislang den wirtschaftlichen Betrieb solcher Verfahren und Anlagen. Experimentierklauseln können Abhilfe schaffen und die Umsetzung der Sektorkopplung ermöglichen, ohne ein neues Förderregime zu etablieren. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Klimaschutz, Energie und Mobilität (Ikem), die das Energieministerium M-V in Auftrag gegeben hat. Heute (6. März 2019) haben Landesenergieminister Christian Pegel und Ikem-Geschäftsführer Simon Schäfer-Stradowsky die Ergebnisse dieser Studie in Berlin vorgestellt.

Mecklenburg-Vorpommern ist Vorreiter bei der Energiewende. Im Jahresmittel erzeugt das Bundesland mehr Strom aus erneuerbaren Quellen als es verbraucht. In Zeiten von Netzengpässen oder zu geringer Nachfrage müssen Erneuerbare-Energie-Anlagen jedoch abgeregelt werden. Im Jahr 2017 ging so eine Leistung von rund 5.500 Gigawattstunden ungenutzt verloren.

„Es ist eines unser wichtigsten Anliegen, dass die saubere Energie, die bei uns im Land erzeugt wird, auch vollständig genutzt wird. Nur dann wird der weitere Ausbau der erneu­erbaren Energien die erforderliche öffentliche Akzeptanz finden“, sagt Energieminister Christian Pegel und fügt hinzu: „Deshalb ist die Sektorkopplung unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende. Sie wurde jedoch ausgebremst durch rechtliche Hemmnisse, Strom in anderen Sektoren einzusetzen. Das soll sich dank Experi­mentierklauseln ändern.“

Bislang belasten die Stromnebenkosten den wirtschaftlichen Betrieb von Speichern und Power-to-X-Anlagen, da Steuern und Abgaben auf den über die Netze transportierten Strom sowie das veredelte Endprodukt fällig werden. Die Experimentierklauseln sollen ermöglichen, dass neue Anlagen erprobt werden können, bei denen die Erzeugungsan­lagen, Energiespeicher und Power-to-X-Anlagen virtuell über das Stromnetz gekoppelt sind. „Durch diese Kopplung wird die Stromerzeugung aus volatilen Energieträgern plan­barer. Strom aus erneuerbaren Energien, der nicht innerhalb der Anlagenkopplung genutzt werden soll, kann vorhersehbar in das Netz eingespeist werden. Außerdem verbleibt der Großteil der Wertschöpfung in der Region“, so Christian Pegel.

„Experimentierklauseln bringen die Energiewende voran, ohne sie mit neuen Förderungen zu belasten. Im Gegenteil: Das vorgeschlagene Modell ist eine regulatorische Befreiung. Der Abbau der rechtlichen Hemmnisse verleiht innovativen Geschäftsmodellen einen neuen Schub und schützt so unser Klima“, sagte Ikem-Geschäftsführer Simon Schäfer-Stradowsky.

Mit der Studie liegt ein vollständiger Gesetzesentwurf für Experimentierklauseln vor. „Für eine echte Energiewende muss das Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung der Experi­mentierklausel jetzt eingeleitet werden. Das kann etwa im Bundesrat durch ein Bündnis der Länder erfolgen, die dazu bereit sind“, so Schäfer-Stradowsky. Ein Gesetzgebungsverfah­ren kann zugleich im Bundestag angestrebt werden.

Die Studie richtet sich auch an die Bundesregierung: Teile der Experimentierklauseln lassen sich in die bereits für 2019 geplanten Innovationsausschreibungen inte-grieren. Anknüp­fungspunkte für die Experimentierklauseln können auch die notwendigen Umsetzungen zur Erneuerbaren-Energie-Richtlinie II sein, die zum 30. Juni 2021 fällig werden, und das Auslaufen der Verordnung zur Schaffung eines rechtlichen Rahmens zur Sammlung von Erfahrungen im Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (Sinteg) im Jahr 2022.

Für eine erfolgreiche Energiewende muss nicht nur der Stromsektor auf erneuerbare Energien umgestellt werden, sondern auch im Wärme- und Verkehrsbereich müssen diese erheblich stärker genutzt werden. Dies geschieht etwa durch den direkten Einsatz von erneuerbaren Energien, indem zum Beispiel ein Haus mittels Solarthermie beheizt wird. Zusätzlich hilft auch der Einsatz von Strom aus Erneuerbaren, die Energiewende in den anderen Sektoren voranzubringen. Wird dieser sauber erzeugte Strom genutzt, um in anderen Sektoren den Einsatz fossiler Energien zu reduzieren, spricht man von „Sektorkopplung“. Ein Beispiel für die Sektorkopplung ist der Einsatz von Power-to-X-Verfahren, mit denen sauber erzeugter Strom zum Beispiel in Gas umgewandelt und dieses dann als umweltfreundlicher Treibstoff eingesetzt werden kann.

Tag der Erneuerbaren Energien: Anmeldung für Mitveranstalter bis 15.3.

Stralsund – Im Rahmen des Aktionswochenendes zum Tag der Erneuerbaren Energien 2019 findet in Stralsund das siebte Stralsunder Solarbootrennen statt. Die Veranstalter – das Umweltbüro Nord, die Maritime Lernwerkstatt des Kreisdiakonischen Werks Stralsund und der Landkreis Vorpommern-Rügen – stellen Schulklassen kostenlos Solarbausätze zur Verfügung. Mit diesen können die Kinder und Jugendlichen selbst gebastelte kleine Bootsmodelle ausrüsten. Prämiert werden die schnellsten Boote sowie das schönste Boot.

„Die Aktion ist eine von vielen, die auch in diesem Jahr zum Aktionswochenende spannende Erfahrungen für Jung und Alt garantieren“, sagt Landesenergieminister Christian Pegel. Zum fünften Mal in Folge wird der bundesweite Tag der Erneuerbaren Energien 2019 in M-V mit einem Aktionswochenende begleitet. Unternehmen, Vereine, Initiativen, die Ihren Beitrag zur Energiewende vorstellen wollen, können sich bis zum 15. März 2019 anmelden.

„Die Erneuerbaren sind bei uns im Land zu einer stabilen Größe geworden“, sagt Christian Pegel. Für den fünften Energietag in M-V hofft er, dass sich wiederum viele Akteure beteiligen. „In den vergangenen Jahren umfasste das Programm stets rund 60 Aktionen. Das ist auch 2019 unser Ziel“, so Pegel.

Informationen zu allen Aktionen vom 26. bis 28. April 2019 erhalten Sie unter www.energietag-mv.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/energietagmv.

Mitveranstalter können sich bis zum 15.3.2019 anmelden unter www.energietag-mv.de/anmeldung. E-Mail-Kontakt: energietag-mv@em.mv-regierung.de.

Die Anmeldung zum 7. Stralsunder Solarbootrennen ist unter www.kurzlink.de/solarboot-2019 möglich.

Brot, Kartoffeln und Strom – WEMAG richtet zehnte Servicestation in einem Dorfladen ein

Jetzt bietet auch in Picher ein Partner umfangreiche Serviceleistungen des Energieversorgers an

Picher – Mit dem Supermarkt von Jörg Dühring in Picher im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat die WEMAG ihren zehnten Servicepartner in einem Dorfladen unter Vertrag genommen. „In Flächenländern wie Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ist es nicht immer einfach, seine Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären. Mit unseren Partnern möchten wir den Kunden und anderen Interessenten die Möglichkeit bieten, sich schnell und unkompliziert in ihrer Nähe über die Angebote der WEMAG zu informieren“, erläutert WEMAG-Vertriebsleiter Michael Hillmann.

ie zehnte WEMAG-Servicestation in einem Dorfladen steht jetzt mit Informationsmaterial des Energieversorgers im Supermarkt von Jörg Dühring in Picher. Foto @ WEMAG/Johanna Möller

Auch Supermarkt-Inhaber Jörg Dühring hat jetzt einen Aufsteller mit Produktinformationen zu Ökostrom- und Erdgas sowie dem Hausnotruf. Erhältlich sind auch Service-Karten zur Zählerstandmitteilung, Abschlagsanpassung oder Neuanmeldung sowie Informationsmaterial zum Thema Breitband-Hausanschluss, Internet und Telefonie. „So halten wir den kurzen Draht zu unseren Kunden“, erklärt Michael Hillmann.

„Mit den Servicepunkten schafft die WEMAG Kontaktmöglichkeiten auch in kleineren Ortschaften. So müssen die Leute keine weiten Wege mehr fahren und können während des Einkaufens bei mir Serviceleistungen der WEMAG in Anspruch nehmen“, ergänzt Ladeninhaber Jörg Dühring. Er freue sich sehr auf die Zusammenarbeit mit der WEMAG und in dem Zusammenhang auch auf mehr Kunden in seinem Geschäft.

Im Juli 2017 wurde der erste Dorfladen in Grebs bei Eldena ausgestattet. Es folgten Lebensmittelmärkte  in Warnow bei Bützow, in Marnitz südlich von Parchim, in Roggendorf bei Gadebusch, in Demen bei Crivitz, in Rastow südlich von Schwerin, in Muchow bei Ludwigslust, in Carlow bei Rehna und in Kuchelmiß bei Krakow am See.

Mit den zehn Dorfläden, 14 Internetshops, ihren fünf Netzdienststellen und dem Zweckverband Schweriner Umland betreibt die WEMAG momentan 30 Servicepunkte.

Neben diesen Servicepunkten stehen Interessenten natürlich weiterhin die Türen des Kundencenters in Schwerin offen. Etwa 2.200 Kunden nutzen pro Jahr diesen Anlaufpunkt am Obotritenring. Auch die mobile Kundenberatung, das WEMAG-Infomobil, bleibt weiter im Einsatz. Zu insgesamt 182 Terminen an 31 Standorten war es im Jahr 2018 für Einwohner vor Ort. Der Tourenplan wird in Amtsblättern, im Kundenmagazin und im Internet unter www.wemag.com/vor-ort veröffentlicht. Auf der Internetseite werden neben den Standorten und Terminen des Infomobils auch die Adressen und Öffnungszeiten der ausgestatteten Dorfläden und des Kundencenters genannt.

Fördermittel für vier öffentliche Ladepunkte am Gutshaus Pohnstorf

Schwerin – Landesenergieminister Christian Pegel übergibt am Montag, 25. Februar 2019, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 26.550 Euro für die Errichtung von Ladeinfrastruktur und die Anschaffung eines Elektroautos an Dr. Fabian und Kamila Sösemann, Eigentümer des Gutshauses Pohnstorf. Die Mittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Im Anschluss werden die vier Ladepunkte, die bereits errichtet wurden, feierlich eingeweiht.

Das Ehepaar Sösemann hatte im vergangenen Jahr einen Förderantrag gestellt, der im Mai 2018 vorzeitig genehmigt wurde. Daraufhin hat es ein umweltfreundliches E-Auto angeschafft und die Ladestation errichtet. Es wurden vier Ladepunkte mit jeweils 22 Kilowatt aufgebaut, um Besuchern des Guts zu ermöglichen, während des Cafébesuchs, der Übernachtung oder Wanderung ihr Elektromobil aufzuladen. Die elektrische Energie wird zu 100 Prozent aus Ökostrom bereitgestellt. Jährlich können so rund fünf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Unternehmer können Zuwendungen aus der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen beantragen beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin (Ansprechpartner Frau Köhncke, Tel. 0385 6363-1433 und Herr Papenfuß, Tel. 0385 6363-1231).

Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszen-trums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz. Ansprechpartner: Herr Jens Kiel, Tel. 03981 4490 -106, Mail: projektleitung@foerderung-leea-mv.de , Website: http://www.foerderung-leea-mv.de.

Informationen rund um das Thema Elektromobilität erhalten Sie bei der Landesenergie- und Klimaschutzagentur MV. Ansprechpartner: Frank Jacobi; Tel. 03981 4490203, E-Mail: frank.jacobi@leka-mv.dewww.leka-mv.de/Themen/E-Mobilitaet/

Zuschuss für LED-Beleuchtung im Verwaltungsgebäude

Lützow – Die Gemeinde Lützow-Lübstorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 24.512,63 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die energetische Sanierung der Innenbeleuchtung im Verwaltungsgebäude des Amtes auf LED-Technik.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die 165 vorhandenen Leuchten werden gegen 141 energieeffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Diese sind hell genug, um die erforderliche Beleuchtungsstärke zu erreichen und die Gesamtzahl der Lampen kann daher um 24 reduziert werden.

Durch die Umrüstung auf LED können pro Jahr knapp 34.000 Kilowattstunden Strom sowie rund 18 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Straßenbeleuchtung wird auf LED umgerüstet

Rukieten – Die Gemeinde Rukieten (Landkreis Rostock) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 13.975,00 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In Rukieten sollen 65 vorhandene Natriumdampfleuchten durch ebenso viele LED-Leuchten ersetzt werden. Dadurch können pro Jahr 13.115 Kilowattstunden Strom und knapp acht Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Tag der Erneuerbaren Energien 2019: Unternehmen können sich anmelden

Schwerin – Zum fünften Mal in Folge wird der bundesweite Tag der Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Aktionswochenende begleitet. Mit vielfältigen Angeboten wird das Thema erneuerbare Energien für Bürgerinnen und Bürger vom 26. bis 28. April erlebbar gemacht.

Unternehmen und Initiativen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien sind eingeladen, sich an diesem Wochenende neugierigen Besuchern vorzustellen. Das Energieministerium koordiniert die Aktivitäten der einzelnen Teilnehmer und unterstützt sie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Unternehmen, die am Aktionswochenende zum Tag der Erneuerbaren Energien 2019 teilnehmen wollen, laden wir recht herzlich zu der Kick-Off Veranstaltung mit Energieminister Christian Pegel ein.

Termin: Mittwoch, 16. Januar 2019, 15.30 Uhr
Ort: Rostock, AFZ Aus- und Fortbildungszentrum, Alter Hafen Süd 334

Das Energieministerium möchte die Kampagne mit allen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen vorstellen und offene Fragen klären. Für die Veranstaltung ist eine formlose Anmeldung erforderlich. Diese können bis zum 15. Januar 2019 per E-Mail an energietag-mv@em.mv-regierung.de gesendet werden.

Im vergangenen Jahr waren knapp 70 Unternehmen und Institutionen am Tag der erneuerbaren Energien beteiligt. So hat zum Beispiel der Netzbetreiber 50Hertz zu einer Schiffsfahrt zu den Offshore-Windparks Arkona und Wikinger eingeladen. Die mesocon GmbH stellte in Rostock ein Haus vor, das sich mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage sowie eines Batteriespeichers zu 100 Prozent regenerativ mit Wärme und Strom versorgt. Und die ME-LE Biogas GmbH verband angebotene Führungen durch die Biogasanlage Torgelow mit einem Bürgerfest für Groß- und Klein – Hüpfburg und Traktorfahrten sowie Musik und Gelegenheit zum Tanz inklusive.

Insgesamt sind auch dieses Jahr von Freitag bis Sonntag Aktionen über das ganze Land verteilt geplant, um zu zeigen, was mit den erneuerbaren Energien heute schon in Mecklenburg-Vorpommern möglich ist. Wir hoffen auch dieses Jahr auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf die Neugierde der großen und kleinen Besucher.

Ab 2019 nur insektenfreundliche Straßenbeleuchtung förderbar

Schwerin – Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung M-V fördert im Rahmen der Klimaschutz-Förderrichtlinien ab Januar 2019 ausschließlich die Umstellung von Straßenbeleuchtung auf LED-Technik mit warmweißen insektenfreundlichen Leuchtmitteln. Damit folgt die Landesregierung einem Beschluss des Landtags vom 28. November 2018. Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland, das entsprechende Vorgaben in seine Förderrichtlinien integriert.

„Künstliche Lichtquellen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und leisten einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit unserer Straßen und Wege. Viele dieser Lichtquellen sind aber insbesondere für fliegende nachtaktive Insekten wie Nachtfalter ein Problem, da das zumeist kurzwellige, kaltweiße Licht ihre Orientierung und den natürlichen Lebensrhythmus erheblich beeinflusst“, erklärt Landesenergieminister Christian Pegel. Das kaltweiße Licht führe zu einer gesteigerten Flugaktivität und zu unnatürlich verlängerten Aktivitätszeiten der Insekten, die sich im Normalfall an natürlichen Lichtquellen wie Sonne und Mond orientierten. Zudem würden ein Aufprall oder eine Verbrennung am heißen Lampengehäuse beim Anfliegen der Lichtquellen sowie das ständige Umherschwirren häufig zum Tod der Tiere führen.

Die bestehenden Klimaschutzrichtlinien, über die das Land Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) vergibt, wurden deshalb angepasst. „Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland, in dem mit den Förderbescheiden zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung künftig die Auflage einhergeht, warmweiße, insektenfreundliche LED-Leuchtmittel mit einer Lichttemperatur unter 3220 Kelvin und einer Wellenlänge unter 900 Nanometer zu verwenden. Bei diesen Rahmenbedingungen werden die Insekten empirischen Untersuchungen zufolge weniger stark angezogen“, erklärt Minister Pegel die Änderungen.

Mit der Anpassung der Richtlinie werden keine höheren Aufwendungen für die Antragsteller erwartet. „Die Leuchtmittel sind problemlos erhältlich und in ihren Kosten vergleichbar mit anderen Leuchtmitteln. Sofern bei der Planung und Ausschreibung entsprechende Vorgaben gemacht werden, sind keine zusätzlichen Belastungen für die Antragsteller zu erwarten“, so Pegel. „Die warmweißen Leuchtmittel entsprechen zudem sämtlichen Standards der Ausleuchtung von Straßen und Wegen“, erklärt der Minister und sagt weiter: „Selbstverständlich erfüllen wir mit der Richtlinienänderung weiterhin die Klimaschutzvorgaben des EFRE.“

Zuschuss für Erdwärmesonden in der Pfarrscheune Lichtenhagen-Dorf

Lichtenhagen – Die Evangelisch-Lutherische Kirche Lichtenhagen-Dorf im Landkreis Rostock erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 33.400 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für das Errichten und Betreiben von Erdwärmesonden einschließlich Installation entsprechender Technik für ein klimagerechtes Heizen in der Pfarrscheune. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Pfarrscheune soll mit Heizenergie einer Wärmepumpe versorgt werden. Dazu werden auf dem Gelände Erdwärmesonden und Leitungen installiert. Eine Photovoltaik-Inselanlage soll einen hohen Anteil des Stroms liefern, den die Wärmepumpe benötigt. Im Haus wird eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung für angenehme Wärme sorgen. Die vorher eingebaute Gasheizung im schlecht gedämmten Haus verbrauchte zweieinhalbmal so viel Energie und hatte einen CO2-Ausstoß von 23 Tonnen im Jahr. Die hocheffiziente Wärmepumpenheizung ist mit einem CO2-Ausstoß von 400 Kilogramm pro Jahr prognostiziert.

Ca. 85 Prozent der Pfarrscheune werden als Begegnungsstätte für die Kirchengemeinde, ortsansässige Vereine und die Grundschule genutzt. Im Rest befinden sich zwei behinderten- und rollstuhlgerecht ausgebaute Wohnungen. Die Gesamtkosten der Scheunenrekonstruktion belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro. Die Bauarbeiten begannen im Juli 2018, die Fertigstellung ist zum Jahresende 2019 geplant.

Straßenbeleuchtung in Lübtheen wird auf LED umgerüstet

Lübtheen – Die Gemeinde Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 21.780 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße, in der Händelstraße und in der Hans-Eisler-Straße. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen acht Leuchten werden durch 15 hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Maste ersetzt. Zur Verbesserung der Ausleuchtung werden in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße vier Leuchten, in der Händelstraße eine Leuchte und in der Hans-Eisler-Straße zwei Leuchten zusätzlich aufgestellt.

Diese Maßnahme trägt zu einer jährlich Einsparung von 3.150 Kilowattstunden Strom und knapp zwei Tonnen Kohlendioxid bei.

Ausbau der Ortsdurchfahrt Röbel

Röbel an der Müritz – Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und die Stadt Röbel an der Müritz erhalten vom Infrastrukturministerium Fördermittel in Höhe von 234.100 Euro für den Ausbau der Kreisstraße MSE 16 in der Ortsdurchfahrt Röbel/Müritz. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die Fahrbahn soll zwischen der Straße Mühlentor und dem Ortsausgang in Richtung Ludorf auf einer Länge von 400 Metern und in einer Breite von sechs Metern grundhaft erneuert werden. Auf 150 Metern Länge wird erstmalig eine Regenwasserkanalisation erbaut. Ebenfalls entsteht ein 1,5 Meter breiter und 240 Meter langer Gehweg.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf 603.000 Euro. Die Bauausführung ist von März bis Oktober 2019 vorgesehen.

Gelbensande erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Gelbensande – Die Gemeinde Gelbensande (Landkreis Rostock) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 33.379,15 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Willershagen. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 89 Leuchten in der Dorfstraße und im Behnkenhäger Weg sollen durch hocheffiziente Leuchten ersetzt werden. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Jährlich können rund 22.600 Kilowattstunden Strom und ca. 13 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Boltenhagen rüstet Straßenbeleuchtung auf LED um

Boltenhagen – Die Gemeinde Ostseebad Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 163.968,30 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen Tarnewitz und Redewisch. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 400 Leuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Im Ortsteil Tarnewitz betrifft dies 256 Leuchten unter anderem in der Tarnewitzer Straße, in der Ostseeallee und in der Mecklenburger Promenade erneuert. Im Ortsteil Redewisch sollen 144 Leuchten in der Redewischer Straße, in Redewisch-Ausbau, im Steiluferring sowie An den Wiesen getauscht werden.

Diese Maßnahme trägt zu einer jährlichen Einsparung von rund 106.000 Kilowattstunden Strom und ca. 62 Tonnen Kohlendioxid bei.