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Tag: 13. Mai 2026

Cybersicherheit in Bund und Ländern

BSI und Mecklenburg-Vorpommern schließen Kooperation

Schwerin – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Land Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Bereich der Cybersicherheit künftig enger zusammen. Eine entsprechende Vereinbarung haben BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, unterzeichnet.

Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land mit Blick auf Cybersicherheit zu stärken, um so einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Resilienz Deutschlands zu leisten.

BSI-Präsidentin Claudia Plattner: „Die Cybersicherheitslage ist angespannt – insbesondere unzureichend geschützte Angriffsflächen machen Deutschland im digitalen Raum verwundbar. Unser Ziel ist es, die staatliche Cybersicherheitsarchitektur durch effiziente Strukturen, sorgfältig definierte Schnittstellen und eine klare Kooperationsstrategie zu verbessern.

Die Kooperationsvereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, Deutschland zu einer Cybernation zu machen. Wir freuen uns, mit Mecklenburg-Vorpommern einen starken Partner zu haben, mit dem wir gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten.“

Minister Dr. Heiko Geue: „Cybersicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung. Die Bedrohungen im Cyberraum nehmen zu und machen nicht an Landesgrenzen halt. Deshalb ist enge Zusammenarbeit entscheidend. Mit dem BSI bündeln wir unsere Kompetenzen, stärken den Schutz unserer Verwaltung und unterstützen insbesondere auch unsere Kommunen.

Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt hin zu einer resilienten, souveränen und bürgernahen digitalen Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern. Damit setzen wir unseren Kurs fort, den wir mit der Länderkooperation mit Schleswig-Holstein zur digitalen Souveränität eingeschlagen haben.“

Die Kooperationsvereinbarung konkretisiert die bisherige Zusammenarbeit in fünf spezifischen Kooperationsfeldern. Neben gemeinsamen Sensibilisierungsmaßnahmen und gegenseitigem Informations- und  Wissensaustausch soll die Zusammenarbeit bei der operativen Cybersicherheit
intensiviert werden.

Erweiterungsbau an der Theodor-Körner-Schule eröffnet

Schwesig: Theodor-Körner-Schule ist im Aufwind, mit Engagement und guten Ideen

Picher – In Picher ist heute der Schulerweiterungsbau an der Theodor-Körner-Schule feierlich gestartet. „Die Theodor-Körner-Schule ist im Aufwind, mit viel Engagement und guten Ideen für die Zukunft. Ich freue mich sehr, dass jetzt das Schulgebäude moderner wird.

Es entsteht ein dreistöckiger Neubau mit 12 Klassenräumen und Fachräumen für Naturwissenschaften, Kunst und Musik: eine bessere Lernumgebung. Ein Aufzug macht die ganze Schule barrierefrei zugänglich“, sagte die Ministerpräsidentin in ihrem Grußwort.

Sie danke dem Schulzweckverband von acht Gemeinden, die die Theodor-Körner-Schule gemeinsam tragen, für den Mut und das Geld, das dieser aufbringe. Sie ließ auch die finanzielle Beteiligung des Landes an der Schulerweiterung nicht unerwähnt: „Das Land fördert den Erweiterungsbau mit 4,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm Schulbau 2024–2027. Insgesamt stehen mit diesem Schulbauprogramm 400 Millionen Euro zur Verfügung. Auch aus anderen Förderprogrammen werden Schulbauvorhaben unterstützt.“

Viele Schulen seien in den vergangenen Jahren schon renoviert, ausgebaut und neu gebaut worden und seit 2016 beinahe eine Milliarde Euro in den Schulbau und die Digitalisierung der Schulen geflossen.

„Und es geht weiter: Ein Drittel unserer Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes, 600 Millionen Euro, setzen wir für moderne Schulen ein“, fuhr sie fort. Die Landesregierung wolle, dass Kinder und Jugendliche beste Bedingungen zum Lernen haben.

„Bildung ist ein Schwerpunkt unserer Landesregierung, schon in der ganzen Wahlperiode. Wir haben die Ausgaben für den Bildungsbereich deutlich erhöht. Im kommenden Jahr wenden wir 1,9 Milliarden Euro für Kitas und Schulen auf“, so die Regierungschefin.

Fit für die Zukunft

Krankenhaus Crivitz baut mit Förderprogramm des Landes Kurzzeitpflege aus

Crivitz – Um pflegende Angehörige stärker zu entlasten hat das Land zum Ende des vergangenen Jahres ein neues Förderprogramm mit einem Volumen von 4,4 Millionen Euro für die Kurzzeitpflege aufgelegt, von dem nun auch das Krankenhaus Crivitz profitiert. So soll am LUP-Klinikum am Crivitzer See eine neue Kurzpflegeeinrichtung mit 16 Plätzen geschaffen werden. Den entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von 1,54 Millionen Euro übergab Sozialministerin Stefanie Drese heute persönlich.

„Kurzpflegeplätze sind besonders dann wichtig, wenn Menschen, die regulär zu Hause gepflegt werden, für eine begrenzte Zeit professionell versorgt werden müssen. Das kann etwa bei der Überbrückung nach einem Krankenhausaufenthalt der Fall sein, wenn die Wohnung barrierefrei umgebaut werden muss, aber eben auch, wenn pflegende Angehörige eine Auszeit brauchen“, erklärte Drese.

Sie betonte, dass sich viele der Angehörigen aufopfernd um die Betroffenen kümmern, oftmals auch über die eigenen Kapazitäten hinaus. „Auch weil sie fürchten, dass eine gute Betreuung nicht gewährleistet wäre, wenn sie sich selbst für ein paar Tage herausnehmen würden. Für sie sind die neuen Kurzzeitpflegeplätze also eine handfeste Hilfestellung und Entlastung“, so Drese weiter.

Aber auch für das Crivitzer Krankenhaus sei diese Entwicklung aus Sicht der Ministerin ein wichtiger Schritt. „Mit der Krankenhausreform haben wir die Chance, das Standort in Crivitz als sektorenübergreifendes Versorgungszentrum mit einer Spezialisierung im Bereich der Altersmedizin zu positionieren. Das bildet die Bedarfe vor Ort deutlich besser ab und bedeutet, dass wir das Klinikum nachhaltiger und in Zeiten des demographischen Wandels vor allem auch zukunftssicherer aufstellen können. Die neue Kurzzeitpflege ergänzt dieses Konzept hervorragend“, so die Ministerin.

Dazu erklärte auch Stefan Sternberg, Landrat des Landkreis Ludwigslust-Parchim: „Der Aufbau einer Kurzzeitpflege im LUP-Klinikum am Crivitzer See zeigt unseren Schulterschluss mit dem Land: Wir halten Wort und den Krankenhaus-Standort Crivitz am Leben. Als Träger unterstützen wir zukunftsfähige Konzepte, die sowohl zu einer guten medizinischen Versorgung als auch pflegerischen Begleitung im ländlichen Raum beitragen. Rund 20 Arbeitsplätze entstehen allein bei diesem Projekt, welches gleichermaßen den Gästen der Kurzzeitpflege als auch ihren Angehörigen zugute kommt.“

Alexander M. Gross, Geschäftsführer LUP-Kliniken ergänzte: „Wir freuen uns, mit dem Aufbau der Kurzzeitpflege einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung pflegender Angehöriger und zur Unterstützung der Pflegebedürftigen leisten zu können. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die den Aufbau der Kurzzeitpflege möglich machen, insbesondere dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport für die Förderung.“