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Tag: 5. September 2026

Krebsgesellschaft ist wichtige Stütze der Selbsthilfe und Beratung

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat auf der Ersten Charity-Krebsgala der Krebsgesellschaft M-V auf deren wichtige Arbeit hingewiesen: „Die Krebsgesellschaft M-V setzt sich dafür ein, Krebs früh zu erkennen, zu bekämpfen, Betroffene nachhaltig zu begleiten und die Prävention zu stärken. Sie ist eine ganz wichtige Initiative in unserem Land, eine Stütze unserer Selbsthilfe- und Beratungslandschaft und unseres Gesundheitswesens. Ihr Einsatz trägt dazu bei, dass Menschen, die an Krebs erkranken, mit ihrer Diagnose und ihrer Krankheit nicht allein sind.“ Sie danke allen, die etwas für die Unterstützung krebskranker Menschen tun.

Das Motto der erstmalig stattfindenden Spenden-Gala, deren Schirmherrin die Ministerpräsidentin ist, lautet „Gemeinsam gegen Krebs“. Die Erlöse kommen den Beratungsangeboten, der stärkeren Prävention und Unterstützung von Familien zu Gute. Sich an ihre eigene Krebserkrankung erinnernd, sagte Schwesig: „Mir liegt die Arbeit der Krebsgesellschaft so am Herzen, weil ich weiß, wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt, die zuhören und es Angebote gibt, die Orientierung geben.“

In ihrem Grußwort wies Schwesig auf die Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern hin: „Das Land fördert die Geschäftsstelle der Krebsgesellschaft M-V ebenso wie die ambulante Krebsberatung. Die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen fördert das Land ebenfalls.“ Inzwischen gäbe es rund 700 Selbsthilfegruppen. Zentral sei die medizinische Versorgung.

„Die fünf onkologischen Zentren in Greifswald, Neubrandenburg, Schwerin und zweimal in Rostock bilden das Rückgrat der Behandlung. Dazu kommen zertifizierte Organkrebszentren, die höchste Qualität sichern. Egal, ob in Rostock, auf der Insel Usedom oder im ländlichen Nordwestmecklenburg: Jede und jeder soll die bestmögliche Behandlung bekommen. Dafür steht die Landesregierung an der Seite der Patientinnen und Patienten, der Ärztinnen und Ärzte, der Pflegekräfte und aller, die gegen den Krebs kämpfen.

Sie betonte: „Wer in Mecklenburg-Vorpommern an Krebs erkrankt, ist von der Diagnose über die niedergelassenen Fachärzte und die Kliniken bis zur Reha gut aufgehoben.“

Schwesig übergibt Förderung an Feuerwehr Groß Klein

Groß Klein – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr Groß Klein den Einsatz aller Feuerwehrleuten gewürdigt: „Der Dank geht an alle Ehrenamtlichen, die in der Ortsfeuerwehr Groß Klein und in den anderen Rostocker Feuerwehren ihre Freizeit und ihre Kraft für unsere Sicherheit einsetzen.“ Dieser Einsatz sei nicht selbstverständlich und weit mehr als ein Hobby.

Die Landesregierung habe viel für die Feuerwehren im Land getan. „Aus dem 50 Millionen Euro-Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr“ konnten unsere Kommunen in den vergangenen sechs Jahren 310 neue Fahrzeuge für die Feuerwehren beschaffen. Dazu kommen weitere 210 Feuerwehrfahrzeuge aus Sonderbedarfszuweisungen im Brandschutz“, führte Schwesig an. Seit 2021 habe das Land außerdem 61 Feuerwehrgerätehäuser gefördert.

Mit den 50 Millionen Euro des Feuerwehrgerätehausprogramms unterstütze man aktuell den Neubau und die Sanierung Feuerwehrgerätehäuser in 89 Gemeinden. „Nun starten wir ein weiteres Programm für große Feuerwehrgerätehäuser Dafür wollen wir 45 Millionen aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes einsetzen“, teilte Schwesig mit. Gefördert werden 38 Feuerwehren im ganzen Land, darunter auch die Feuerwehr in Rostock Groß Klein. Die Ministerpräsidentin übergab dazu einen Förderbescheid, mit dem Förderung für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Groß Klein auf 5 Millionen Euro aufgestockt wird.

„Unsere Feuerwehren leisten hervorragende Arbeit. Sie sollen dabei bestmögliche Bedingungen haben“, erklärte die Ministerpräsidentin. Am kommenden Woche lädt die Landesregierung zum Dankeschönfest für die Feuerwehren im Land ein. Der Termin musste im Juni ausfallen und wird jetzt nachgeholt.

Drese: Fußball ist der größte Integrationsmotor in unserem Land

Ministerin würdigt Ehrenamt beim Verbandstag des LFV/ Glückwunsch an WM-Final-VAR Bastian Dankert

Rostock – Fußball ist mehr als Tore, Punkte und Tabellen. „Fußball ist ein Stück gesellschaftlicher Zusammenhalt. In unseren Vereinen kommen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammen. Gerade in einer Zeit, in der Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeit mehr ist, ist das von unschätzbarem Wert“, sagte Sportministerin Stefanie Drese am Sonnabend beim 10. Ordentlichen Verbandstag des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV) in Rostock.

Drese dankte dem LFV, den Vereinen und insbesondere den vielen Ehrenamtlichen. „Der Fußball rollt nicht von allein. Dahinter stehen Menschen, die den Platz vorbereiten, Fahrdienste übernehmen, Kinder zum Training bringen, Mannschaften coachen und betreuen und dafür sorgen, dass am Wochenende überhaupt gespielt werden kann“, betonte sie. „Ohne dieses Engagement wäre der Fußball in Mecklenburg-Vorpommern nicht denkbar.“

Mit 50.794 Mitgliedern ist der Landesfußballverband der größte Fachverband im Landessportbund. Insgesamt sind in Mecklenburg-Vorpommern rund 310.000 Menschen in Sportvereinen organisiert – fast ein Fünftel der Bevölkerung, so Drese.

Gleichzeitig stehe der Fußball vor großen Herausforderungen: demografischer Wandel, Nachwuchsgewinnung, fehlende Ehrenamtliche, Sportstätten und wachsende Anforderungen an die Vereinsarbeit. „Land, Kommunen, Verbände und Vereine müssen deshalb gemeinsam dafür sorgen, dass der Fußball stark, attraktiv und zukunftsfähig bleibt“, sagte Drese.

Gerade für Kinder und Jugendliche seien die Vereine wichtige Orte der Begegnung und Orientierung. „Wer Fußball spielt, lernt, dass man sich aufeinander verlassen, gemeinsam gewinnen und gemeinsam mit Niederlagen umgehen muss“, sagte Drese. „Das ist – abseits von Meisterschaft und Aufstieg – die größte Leistung des Fußballs in unserem Land.“

Der Fußball habe zudem eine besondere Integrationskraft. „Wir wollen, dass der Fußball der größte Integrationsmotor im Land bleibt, wo Herkunft und sozialer Status keine Rolle spielen. Fußball verbindet. Das soll, das muss so bleiben“, betonte die Ministerin.

Einen besonderen Moment beim Verbandstag bildete die Würdigung eines Mannes, der, so Drese mit einem Augenzwinkern, „den Großteil des Sommers im Keller saß: Bastian Dankert. Der Rostocker Schiedsrichter war der einzige deutsche Video-Assistent bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 und kam im Turnier zwölfmal als VAR beziehungsweise Assistant-VAR zum Einsatz. Krönung: Bastian Dankert wurde auch beim WM-Finale 2026 als VAR eingesetzt.

„Es gab aus deutscher Sicht bei der WM viele Verlierer. Es gab aber auch einen großen Gewinner. Und der kommt aus unserem Land. Bastian Dankert hat Mecklenburg-Vorpommern mit Bravour auf der größten Fußballbühne der Welt vertreten. Das ist ein riesiger persönlicher Erfolg und zugleich eine Auszeichnung für den gesamten Fußball und das Schiedsrichterwesen in unserem Land. Für mich ist Bastian Dankert damit der Toni Kroos der Schiedsrichter“, sagte Drese.

Laufen auf Europas längster Strandpromenade

Drese: Usedom Marathon verbindet Sportlerinnen und Sportler über Grenzen hinweg

Insel Usedom – Wenn heute Vormittag der 46. Internationale Usedom-Marathon beginnt, geht es für die Läuferinnen und Läufer nicht nur um sportliche Bestzeiten. Auf 42,195 Kilometern verbindet der traditionsreiche Lauf Świnoujście in Polen mit Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern und steht damit für grenzüberschreitende Begegnung, Fairness und ein friedliches Miteinander. „Wo andernorts Grenzen trennen, führt der Usedom-Marathon Menschen zusammen“, betonte Sportministerin Stefanie Drese als Schirmherrin der Veranstaltung.

Gerade angesichts internationaler Krisen und gesellschaftlicher Herausforderungen sei diese Botschaft wichtiger denn je. „Ich freue mich deshalb sehr, dass der Usedom-Marathon zu einer echten Tradition geworden ist, die beispielhaft für die verbindende Kraft des Sports und für das friedliche Zusammenleben in einem vereinten Europa steht“, so die Ministerin.

Anfänglich mit 35 Teilnehmern gestartet, lockt die Veranstaltung mittlerweile mit seinen verschiedenen Distanzen (Marathon, Halbmarathon, Staffelmarathon) jährlich mehrere hundert Teilnehmende auf Europas längste Strandpromenade. In diesem Jahr verzeichnet der Lauf sogar einen Rekord, mehr als 800 Sportlerinnen und Sportler haben sich angemeldet.

„Das zeigt die fantastische Entwicklung, die der Usedom-Marathon dank der kontinuierlichen Arbeit des dahinterstehenden Vereins, Internationaler Usedom-Marathon e. V, in den vergangenen Jahren durchlaufen hat. Denn natürlich kann ein Event einer solchen Größenordnung nur florieren, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen. Dass das gelungen ist, sehen wir eindrucksvoll auch in diesem Jahr“, so die Ministerin.

Drese dankte allen, die neben der Strecke und hinter den Kulissen mit anpacken. „Ohne die vielen helfenden Hände und das große ehrenamtliche Engagement wären Organisation, Betreuung und der abwechslungsreiche Kurs entlang der lebhaften Kaiserbäder, durch ruhige, beschauliche Wälder an der Ostseeküste bis in die alte Herzogstadt Wolgast auch logistisch gar nicht umsetzbar“, betonte die Ministerin.