Sieben Kleinstädte erhalten insgesamt 8,5 Millionen Euro aus ELER-Fonds

Schwerin – Sieben Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern werden in diesem Jahr Zuwendungen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) bewilligt. Insgesamt werden ca. 8,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Nachhaltige Entwicklung kleinstädtisch geprägter Gemeinden im ländlichen Raum“ für sie bereitgestellt.

„Das ist für die Gemeinden eine sehr gute Nachricht. Es liegt mir sehr am Herzen, die ländlichen Räume weiter zu stärken und das Leben der Bürgerinnen und Bürger dort zu verbessern. Die geförderten Projekte zeigen, dass die europäischen Fördermittel genau da ankommen, wo sie gebraucht werden“, so Bauminister Christian Pegel.

Weiter sagt er: „Die Auswahl der Projekte von der Rekonstruktion einer historischen Brücke über die Erneuerung von Straßen bis hin zur Schulsanierung spiegelt den vielfältigen Einsatz der Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums wider. Wir können ganz unterschiedliche Vorhaben unterstützen und so auf die Bedürfnisse im ländlichen Raum eingehen.“

So erhält die Stadt Zarrentin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) für zwei Vorhaben insgesamt ca. 4,7 Millionen Euro. Dort soll das alte Bahnhofsgebäude in ein Mehrgenerationenhaus umgebaut werden. Außerdem wird mit der Erschließung des neuen Schulcampus‘ ein weiterer Abschnitt dieses Großprojekts gefördert.

In der Stadt Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wird die Sanierung der „Grundschule am Wall“ und in Strasburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) der Ausbau der Langen Straße bezuschusst.

In der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 stehen insgesamt ca. 46,3 Millionen Euro an Zuwendungen aus ELER-Mitteln zur Verfügung, die mit dieser sechsten Projektauswahl vollständig gebunden wurden.

Alle Projekte, die im 6. Projektdurchlauf gefördert werden, im Überblick:

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